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Kundenkommunikation im Internet. Interaktion mittels E-Mails, sozialer Netzwerke und Videoplattformen

Hausarbeit 2015 16 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Aufgabenstellung und Zielsetzung

2. Grundlagen
2.1 Mensch-Computer-Kommunikation (MCK)
2.2 Interaktion im WEB 2.0
2.3 Sicherheit, Flexibilität und Effektivität

3. Interaktionsmöglichkeiten mittels Internettechnologie
3.1 E-Mail
3.1.1 Sicherheit
3.1.2 Flexibilität
3.1.3 Effektivität
3.2 Soziale Netzwerke
3.2.1 Sicherheit
3.2.2 Flexibilität
3.2.3 Effektivität
3.3 Videoplattformen
3.3.1 Sicherheit
3.3.2 Flexibilität
3.3.3 Effektivität

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Sonstige Quellen

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Der Begriff der Interaktion wird je nach thematischem Gebiet unterschiedlich gebraucht. So beschreibt er in der Soziologie das aufeinander bezogene Handeln mehrerer Personen, während er in der Informatik hauptsächlich im Kontext der Mensch-Computer-Interaktion (MCI) verwendet wird. Diese beschreibt im Wesentlichen die Gestaltung und Ausführung der Benutzerschnittstellen zwischen Anwender und System. Dabei werden gerade im Bereich der Kommunikation und Informationsbeschaffung Internettechnologien und deren Dienste wie z.B. E-Mail oder diverse soziale Netzwerke verwendet. Diverse Publikationen wenden die Begriffe Interaktion und Kommunikation oftmals quasi synonym an, da sich beide mit der Vermittlung von Informationen und Daten befassen.

Da sich heutzutage die Kommunikation und Informationsbeschaffung zum größten Teil über das Internet abspielt, müssen dort auch die entsprechenden Plattformen, Programme und Dienstleistungen zur Interaktion bereitgestellt werden. Unternehmen welche ihre Kernkompetenzen genau in diesen Bereichen sehen, tun gut daran entsprechend leistungsfähige und benutzerfreundliche Benutzeroberflächen bereitzustellen bzw. bereits vorhandene Plattformen entsprechend zu nutzen. Diese können dann direkt vom Benutzer verwendet werden.[1] Gerade weil die Oberfläche oftmals der einzige Kontaktpunkt eines Benutzers/Kunden mit der Software bzw. dem Unternehmen darstellt, bedarf es besonderer Anforderungen an die Gestaltung dieser Schnittstelle. Sie muss sowohl rechtzeitig in der Softwareherstellung berücksichtigt und formuliert, als auch später im Betrieb ausführlich getestet werden.[2] Zusätzlich müssen diverse ergonomische Punkte wie z.B. Lesbarkeit oder Farbgestaltung berücksichtigt werden, damit der Nutzer ein entsprechend gutes Gefühl bei der Bedienung erhält. Aufgrund der Fülle von Möglichkeiten und Anbietern innerhalb des Internets, sind Fehler in diesem Bereich selten wieder gut zu machen. Potenzielle Kunden erhalten hierdurch möglicherweise einen Eindruck von Unsicherheit und Unzuverlässigkeit.

1.1 Aufgabenstellung und Zielsetzung

Dieses Assignment soll verschiedene Interaktionsmöglichkeiten durch den Einsatz von Internettechnologie aufzeigen. Dabei werden diese kurz erläutert und hinsichtlich einzelner Kriterien wie Sicherheit, Flexibilität und Effektivität betrachtet. Aufgrund des begrenzten Rahmens eines Assignment, können diese Punkte nur angerissen und nicht erschöpfend dargestellt werden. Die ausgewählten Möglichkeiten sind nur ein Ausschnitt der tatsächlichen eingesetzten Varianten zur Interaktion.

2. Grundlagen

2.1 Mensch-Computer-Kommunikation (MCK)

Unter Kommunikation versteht man im Allgemeinen den Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehreren Parteien. Wie aber kann ein Mensch mit bzw. mittels einer Maschine kommunizieren bzw. interagieren? Dies geschieht über entsprechende, von der Software bereitgestellte Schnittstellen der Ein- und Ausgabe. Die Basis einer erfolgreichen Mensch-Computer-Kommunikation (MCK) bzw. Mensch-Computer-Interaktion (MCI) wird bereits mit der entsprechenden Umsetzung und Formulierung im Pflichtenheft beim Erstellen der Software gelegt. Hier muss genau formuliert werden, über welche Art der Interaktion die später programmierte Software verfügen und welchen Anforderungen sie hier gerecht werden soll.

Dabei gilt es, die menschliche Informationsaufnahme und -verarbeitung bei der Gestaltung von Ein- und Ausgabe (E/A) zu berücksichtigen. Wichtige Punkte hierbei sind z.B. die visuelle Wahrnehmung und die damit verbundene Aufmerksamkeitssteuerung. So werden wichtige Felder hervorgehoben bzw. an die entsprechende Stelle auf dem Bildschirm platziert.[3]

2.2 Interaktion im WEB 2.0

Der Begriff des WEB 2.0 ist bisher aufgrund seiner verschiedenen Ausprägungen nicht eindeutig und abschließend definiert. Im Grunde geht es um die vermehrte Interaktion und Integration der Nutzer im Web. Es werden nichtmehr nur Informationen abgerufen und konsumiert, sondern der Nutzer selbst generiert Informationen und stellt sie für andere zur Verfügung.[4] Nur so entsteht die wechselseitige Interaktion zwischen den verschiedenen Nutzern im und über das Web über die damit verbundenen Plattformen wie z.B. Wikipedia, Facebook oder Twitter. Während früher das Einrichten und die Nutzung eines grundsätzlichen Internetzugangs bereits eine Herausforderung für Nutzer und Provider darstellte, ist es heute mehr oder weniger überall möglich auf das Web und dessen Inhalte zuzugreifen. Informationsbeschaffung und -distribution sind heute wesentlich komfortabler und einfacher zu bewerkstelligen als noch vor 10 Jahren.

Ein zentraler Punkt des WEB 2.0 sind die sozialen Netzwerke in welchen Nutzer Informationen über sich selbst und andere austauschen. Gerade für Unternehmen bieten sich hier nahezu unendliche Möglichkeiten Produkte zu platzieren, Verhaltensweisen zu testen sowie Bewertungen und Feedbacks zu ihren Produkten zu erhalten. Dabei ist es wichtig, diese Punkte in ein entsprechendes Layout zu verpacken und dem User die beabsichtigte Informationspreisgabe so einfach wie möglich zu machen. Das kann z.B. direkt innerhalb eines sozialen Netzwerkes wie z.B. Facebook oder Google+ über Fragebögen oder Gewinnspiele während der Erstellung eines Nutzerprofils geschehen oder aber über eine Anmeldung zu einem Newsletter bzw. die Teilnahme an Bewertungsportalen wie z.B. HolidayCheck oder geprueft.de.

2.3 Sicherheit, Flexibilität und Effektivität

Gerade bei der Nutzung von Internettechnologien spielt der Faktor Sicherheit eine besondere Rolle. Dabei geht es nicht immer nur um den Datenschutz, d.h. um die Verhinderung, dass Dritte meine Daten unerlaubt verarbeiten und weitergeben[5], sondern auch um dem Schutz des Nutzers vor fehlerhaften Interaktionen die evtl. zu falschen Angaben, Eindrücken und dementsprechenden Konsequenzen führen können. Die Schnittstelle muss diese Punkte berücksichtigen und dem Nutzer die maximale Sicherheit der Daten und den vertrauensvollen Umgang mit diesen vermitteln und auch umsetzen.

[...]


[1] Vgl. Hansen/Neumann, Wirtschaftsinformatik 1, S. 37

[2] Vgl. Hansen/Neumann, Wirtschaftsinformatik 1, S. 356

[3] Vgl. Balzert, Lehrbuch der Softwaretechnik, S. 544 ff

[4] Vgl. Meffert et. al., Marketing, S. 644 ff

[5] Vgl. Laudon et.al., Wirtschaftsinformatik, S. 164

Details

Seiten
16
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668030343
ISBN (Buch)
9783668030350
Dateigröße
444 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v304506
Institution / Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,7
Schlagworte
kundenkommunikation internet interaktion e-mails netzwerke videoplattformen

Autor

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Titel: Kundenkommunikation im Internet. Interaktion mittels E-Mails, sozialer Netzwerke und Videoplattformen