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"Flaschentrockner" von Marcel Duchamp (1914). Geschichte und Konzept des Ready-Made

Hausarbeit (Hauptseminar) 2013 24 Seiten

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Geschichte und zeitgenossischen Rezeption der ersten Ready-mades

3. Das Konzept des Ready-made und seine Entstehung

4. Das Verhaltnis von Betrachter und Ready-made

5. Sprachliche Implikationen

6. Fazit

Literaturverzeichnis
Abbildungen

1. Einleitung

Die Ready-mades des franzosisch-US-amerikanischen Kunstlers Marcel Duchamp, welche zwischen 1913 und 1921 entstanden sind, veranderten das moderne Kunstverstandnis auf so fundamentale Weise, wie keine zweite kunstlerische Intervention des letzten Jahrhunderts. Aufgrund des Konzepts der Ready-mades gilt Duchamp als Ideengeber fur die Anfange der konzeptuellen Kunst. Das kunstlerische Tun, das sich durch handwerkliches Konnen und die Asthetik des Materials auszeichnete, wurde damit von Duchamp in eine geistige Tatigkeit uberfuhrt, namlich die Reflexion uber die Beziehung von Gegenstanden und Zeichen und die Klassifikationen von Dingen. Mithilfe der Ready-mades vollzieht sich der Ubergang von der Sinnlichkeit zur Reflexion in der Kunst. Mit dem Begriff selbst verbinden sich dabei feste Vorstellungen, die heute nur noch wenig Erklarungsbedarf zu haben scheinen: Bei den Ready-mades handelt es sich um industriell und meistens serienmaBig hergestellte Alltagsgegenstande, die von Duchamp aufgefunden, ausgewahlt und ohne oder zumindest nur geringer Bearbeitung zum Kunstwerk erklart wurden. Andre Breton brachte es auf die Formel: „Vorfabrizierte Objekte, die die Wurde eines Kunstwerks erlangt haben durch die Wahl des Kunstlers.[1] Der kunstlerische Akt, beziehungsweise der Schopfungsprozess wird somit durch einen Findungsprozess und den Akt der Wahl ersetzt. Der Kunstler wechselt dadurch „die Seite, er wird vom Schopfer zum Betrachter, der - statt etwas Neues zu schaffen - eine neue Sichtweise fur etwas schon Vorhandenes frndet“[2] Der Werke hervorbringende Kunstler wird zu einem Rezipient von Gegenstanden des Handels: „Also die Idee der Auswahl hat mich auf eine metaphysische Art interessiert [...]. Und das war der Anfang, und an dem Tag habe ich einen Flaschentrockner gekauft im Bazar de l’Hotel-de-Ville, habe ihn nach Hause getragen, und das war dann das erste Ready-made.[3] “ Zu Beginn soll anhand von Stellungnahmen, die Duchamp in Interviews gegeben hat und der Arbeit von Dieter Daniels[4] zu diesem Thema, knapp die Geschichte des Flaschentrockners und der ersten Ready-mades rekonstruiert werden, da sich Duchamps Leistung nur richtig einschatzen lasst wenn nach dem konkreten Verhalten in seiner Zeit gefragt wird. Im Anschluss daran soll das Verhaltnis vom Betrachter und Werk und die damit verbundene Bedeutung fur die Konzeption der Ready-mades naher untersucht werden. Unter Ruckgriff auf einen Aufsatz von Tobias Vogt[5] sollen zum einen die Bedingungen fur die Entstehung der Readymades naher beleuchtet werden. Dabei wird sich zeigen, welche Bedeutung den vorausgehenden Arbeitsschritten zukommt, wodurch nicht nur der Forschungskonsens, der einzig den Akt der Wahl Duchamps als Urszene auffasst, in Frage gestellt wird, sondern wodurch auch Duchamps kollaborative Praxis zu Tage tritt. Zum anderen wird die weitverbreitete Rezeption der Ready-mades als Alltagsgegenstande und serienmaBig hergestellter Industrieprodukte auf ihre Stichhaltigkeit hin untersucht. AbschlieBend soll unter Bezugnahme auf eine Untersuchung von Alexander Streitberger[6] danach gefragt werden, inwieweit sich sprachtheoretische bzw. sprachphilosophische Uberlegungen mit der Idee der Ready­mades verknupfen.

2. Zur Geschichte und zeitgenossischen Rezeption der ersten Ready-mades

Die ersten „tout fait“ also „bereits fertig“ vorgefundenen Werke, wie Duchamp die Ready-mades auch nennt, wurden in den Jahren 1913 und 1914 in Paris erworben. Dabei handelte es sich um das Vorderrad eines Fahrrads, welches Duchamp mit umgekehrter Gabel auf einem Hocker befestigte (Abb.1), ein Kunstdruck einer Winterlandschaft, den er als „Pharmacie“ (Abb. 2) betitelte und signierte, sowie ein Flaschentrockner (Abb. 3) aus dem Bazar de l’Hotel de Ville, einem groBen Kaufhaus im Pariser Zentrum. Duchamp durfte Flaschentrockner bereits seit seiner Kindheit, die er in der Normandie verbracht hat, kennen. Der Flaschentrockner ist ein eiserner Gegenstand, der aus Ringen, Streifen und Haken, die als ubriggebliebene Reste vermutlich aus der metallverarbeitenden Produktion stammten, zusammengenietet und anschlieBend galvanisiert wurde. Man verwendet diesen Gegenstand zum Trocknen und Tragen von Flaschen. Vogt verweist in diesem Zusammenhang auf die in der Forschung weit verbreitete Parallelisierung von

Flaschentrockner und Eiffelturm, die sich sowohl aus der annahernden Symmetric in Ansicht wie Aufsicht des Flaschentrockners, als auch in der neu entwickelten Herstellungsmethode und der Verarbeitungstechnik von Eisen, die im Bau des Eiffelturms einen Hohepunkt erreichten, ergibt.[7] Den Namen Ready-made wird Duchamp diesen Objekten allerdings erst spater, wahrend seiner Zeit in New York, geben. Das in Paris vorgeformte Konzept der Ready-mades wird erst nachtraglich, von New York aus, zum Abschluss gebracht. Dies geht aus einem Brief Marcel Duchamps an seine in Paris lebende Schwester Suzanne vom 15. Januar 1916 hervor, in welchem er sie unter anderem bittet, sich um die Auflosung seiner Pariser Wohnung und die dort zuruckgebliebenen Sachen zu kummern:

„Nun, wenn Du hinaufgegangen bist, hast Du in meinem Atelier das Rad eines Fahrrads und einen Flaschentrockner gesehen. - Ich habe das als eine bereits fertige Skulptur gekauft. Und ich habe eine Idee, was den besagten Flaschentrockner betrifft: Hor zu. Hier in New York habe ich Objekte desselben Stils gekauft und sie ‘readymade’ genannt, Du kannst genug Englisch, um den Sinn von ‘bereits fertig’ zu verstehen, den ich diesen Objekten gebe - Ich signiere sie und gebe ihnen eine Inschrift in Englisch. [...] Nimm fur Dich diesen Flaschentrockner. Ich mache aus ihm ein Readymade aus der Entfernung. Du wirst ihn unten und im Inneren des unteren Rings beschriften, in kleinen Buchstaben mit einem Pinsel fur Ol in der Farbe silbernes WeiB mit der Inschrift, die ich Dir hier anschlieBend gebe, und Du wirst ihn in derselben Schrift signieren wie folgt: [nach] Marcel Duchamp.”

Wie die Inschrift lauten sollte ist nicht bekannt, der Brief bricht an der Stelle ab und Duchamp selbst konnte sich spater nach eigenem Bekunden nicht mehr an die fur den Flaschentrockner vorgesehene Inschrift erinnern. Trotz seiner Anweisungen verlor sich die Spur dieses ersten, lediglich durch den zitierten Brief belegten Flaschentrockners, man vermutet, dass er bei der Atelierraumung weggeworfen wurde. Ungewiss muss auch bleiben, ob Duchamps Schwester der Aufforderung gefolgt ist und den Flaschentrockner tatsachlich signiert hat. Dieser Flaschentrockner, den Duchamp mit 26 Jahren erworben hat, wurde also nie[8] ausgestellt oder fotografiert. Duchamp hat in spateren Interviews mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich bei dem was dann im Anschluss zu Ready-mades werden sollte lediglich um eine Beschaftigung mit Gegenstanden handelte, der dem Charakter von privaten Experimenten entsprach: „Ich wollte ja eigentlich kein Kunstwerk daraus machen. [...] als ich ein Fahrrad-Rad mit der Gabel nach unten auf einen Schemel montierte, dachte ich dabei weder an ein Ready-made noch an irgendetwas anderes, ich wollte mir nur so die Zeit vertreiben. Es gab keinen bestimmten Grund dafur, ich wollte es nicht ausstellen und nicht beschreiben. Nichts dergleichen.“ Duchamp signierte wahrend eines Aufenthaltes in Paris zum zweiten Mal einen Flaschentrockner und versah die Signatur mit dem Zusatz „Antique, 1921“ (Abb.4). Diese fruheste erhaltene und signierte Version eines Flaschentrockners befindet sich heute in Privatbesitz, Paris.[9]

Die erste Ausstellung von Ready-mades fand bereits 1916 zeitgleich in den New Yorker Galerien Gallery Bourgeois und der Monstross Gallery statt. In dem Ausstellungskatalog der Exhibiton of Modern Art, Bourgeois Galleries, New York, 3. Bis 29. April 1916, sind unter der Rubrik Skulpturen als Nr. 50 „Two Ready-mades“ aufgefuhrt.[10] Im Ausstellungskatalog der Monstross Gallery mit dem Titel Jean Crotti, Marcel Duchamp, Albert Gleizes and Jean Metzinger, Monstross Gallery, New York, 4. bis 22. April 1916, verzeichnet in der Rubrik Zeichnungen als Nr. 27 „Pharmacie“.[11] Eine offentliche Resonanz dieser ersten ausgestellten Ready-mades in blieb weitestgehend aus, was auch daran gelegen haben konnte, dass die Objekte gar nicht als Teil der Ausstellung, also nicht als Kunst sondern als normale Gegenstande, aufgefasst wurden. In der Presse zur Ausstellung in der Bourgeois Gallery findet sich lediglich die Erwahnung der Ready-mades, ohne eine nahere Beschreibung. Das Ready-made „Pharmacie“ hingegen, das ja bereits im Katalog unter Zeichnungen rubriziert wurde, fasste man schlieBlich auch als Zeichnung und nicht als Ready-made auf. Zwei Autoren gingen in ihren Besprechungen zur Ausstellung kurz darauf ein, allerdings ohne den Ready-made Charakter dieser Arbeit zu berucksichtigen. In einem 1965 gehaltenen Interview bemerkt Duchamp zur Ausstellung der Ready-mades folgendes:

„Bis vor wenigen Jahren stellte ich sie nicht einmal aus, mit Ausnahme einer einzigen Ausstellung in der Galerie Bourgeois in New York im Jahre 1916. Ich hangte drei davon an einem Kleiderstander beim Eingang auf, und niemand bemerkte sie - sie dachten, es ware eben etwas, das jemand vergessen hatte wegzunehmen - was mir viel SpaB bereitete.[12]

Es mag dem zeitlichen Abstand zwischen den Ausstellungen und dem Interview von knapp 50 Jahren geschuldet sein, dass Duchamp lediglich eine der beiden Ausstellungen erwahnt und von drei Ready-mades spricht obwohl nur zwei im Katalog aufgefuhrt sind. Ein Jahr spater, anlasslich der ersten Ausstellung der New Yorker Society of Independent Artist, zu deren Grundern und Direktoren Duchamp gehort, ruckt ein Ready-made in die Wahrnehmung der Offentlichkeit. Die Society of Independet Artist sollte eine amerikanische Entsprechung zur franzosischen Societe des Artistes Independants sein; geplante Ausstellungen sollten weder einer Zensur noch einer Vorauswahl durch eine Jury oder der Pramierung durch eine solche unterliegen. Bei der ersten Schau, die am 9. April 1917 eroffnet wurde, handelte es sich um die erste juryfreie Ausstellung in den Vereinigten Staaten. Im Vorfeld wurde festgelegt, dass sich jeder, der eine Gebuhr in Hohe von 5 US Dollar entrichtet hat, mit zwei Werken an der Ausstellung beteiligen darf. Duchamp reichte unter dem Pseudonym Richard Mutt ein um 90 Grad gekippt liegendes und mit „R.MUTT, 1917“ signiertes handelsubliches Urinal aus Keramik mit dem Titel „Fountain“ (Abb. 5), zu Deutsch Fontane oder Springbrunnen, ein. Durch diese Einreichung ergab sich im Vorfeld eine Diskussion und durch das sich Einschalten der Presse, weitete sich der Vorfall zu einem kleiner Skandal aus, der als „Der Fall Richard Mutt“ in die Kunstgeschichte eingehen sollte. Die von Duchamp eingereichte Arbeit wurde schlieBlich von der Mehrheit der Direktoren abgelehnt, was zum Austritt Duchamps unter Walter Conrad Arensberg, ein mit Duchamp befreundeter Kunstsammler, aus dem Direktorium der Gesellschaft fuhrte. Das Pissoirbecken, von dessen Original lediglich ein Fotodokument existiert, da es verschollen ist, gehort heute zu den bekanntesten Werken Duchamps. Die Urheberschaft Duchamps blieb im Rahmen der Ausstellung und der Kontroverse unter dem Pseudonym verborgen, obwohl er als Verteidiger fur die Berechtigung der Aufnahme in die Ausstellung aufgetreten ist. Einen Monat danach wurde der Fall in der[13]

Kunstlerzeitschrift „The Blind Man“ durch mehre Artikel noch einmal zusammenfassend behandelt, wobei man allerdings auch keinerlei Verbindung zwischen Richard Mutt und Marcel Duchamp hergestellt hat. Nach der Diskussion um „Fountain“ endet 1917 Duchamps Ausstellungstatigkeit vorerst und es ist keine weitere Bezugnahme auf Ready-mades bekannt. Der Flaschentrockner wurde erst 1936, also 20 Jahre spater, zum ersten Mal in der Exposition Surrealiste d’Objets in der Galerie des franzosischen Kunsthandlers Charles Ratton ausgestellt. Gezeigt wurde der Flaschentrockner in einer Vitrine, zusammen mit Stammeskunst, da Ratton sich der afrikanischen, ozeanischen und prakolumbianischen Kunst widmete, sowie mit mathematischen Demonstrationsmodellen aus dem Institut Poincare (Abb. 6).[14] Nachdem es ungefahr 20 Jahre ruhig um den Flaschentrockner wurde, tauchen in den 60er Jahren eine Reihe weiterer von Duchamp signierter Versionen auf. Unter anderen signiert Duchamp 1961 ein Exemplar fur Robert Rauschenberg, eines fur eine vom Time Magazin in New York organisierte Ausstellung oder fur Ulf Linde, welcher 1963 selbst eine Replik von dem Objekt anfertigte.[15] Im Jahr 1964 erscheint der Flaschentrockner dann in einer Multiple-Edition der Galerie Schwarz in Mailand und zwar in einer Auflage von acht signierten und nummerierten Exemplaren. Die Edition entsteht auf der Grundlage einer Rekonstruktion eines von Man Ray fotografierten Flaschentrockners. Dass das Prinzip der Ready-mades ausgerechnet von ihrem Schopfer selbst endgultig in Frage gestellt wird indem man Multiples aus ihnen macht, birgt eine eigene Ironie. Es war also moglich, sich entweder einen Flaschentrockner selbst zu bauen, sich ein normales Exemplar von Duchamp signieren zu lassen oder fur 2000 bis 3000 US Dollar ein rekonstruiertes Exemplar in der Galerie Schwarz zu erwerben. Daruber hinaus war es moglich, wie im Fall von Werner Hofmann, der fur eine Ausstellung in seiner Galerie eine Replik benotigte, von Duchamp die briefliche Erlaubnis zu erhalten, selbst einen Flaschentrockner zu kaufen und unter seinem Namen auszustellen.[16] [….] Zusammenfassend lasst sich festhalten, dass die ersten Ready-mades zu ihrer Entstehungszeit nicht rezipiert wurden und auch Jahrzehnte spater blieben sie weitgehend unbekannt. Fast alle Aussagen, die heute uber diese Ready-mades bekannt sind, stammen, da es kaum zeitgenossische Dokumente gibt, vom Kunstler selbst. Soweit es sich anhand der vorhandenen Zeugnisse belegen lasst, wie zum Beispiel die Eintrage in den Ausstellungskatalogen oder der Briefwechsel mit seiner Schwester Suzanne, sind diese Aussagen jedoch zutreffend und es besteht kein Anlass an ihnen zu zweifeln.

[...]


[1] Zitiert nach: Daniels, Dieter (Hrsg.), Duchamp und die anderen. Der Modellfall einer kunstlerischen Wirkungsgeschichte in der Moderne, Koln 1992, S. 197.

[2] Daniels 1992, S. 213.

[3] Zitiert nach Vogt, S. 43.

[4] Daniels, Dieter, Kleine Objekt-Geschichte des Flaschentrockners, in: Gohr, Siegfried u.a. (Hrsg.), Ubrigens sterben immer die Anderen. Marcel Duchamp und die Avantgarde seit 1950, Museum Ludwig Koln, 15. Januar bis 6. Marz 1988, Koln 1988, S. 73-95.

[5] Vogt, Tobias, The making of the Ready-made, in: Texte zur Kunst 2012, Heft 85, S. 39-57.

[6] Streitberger, Alexander, Ausdruck - Modell - Diskurs. Sprachreflexionen in der Kunst des 20. Jahrhunderts, Bonn 2004, S. 46-64.

[7] Vgl. Vogt 2012, S. 49.

[8] Zitiert nach Daniels 1992, S. 96

[9] Daniels 1988, S. 73.

[10] Vgl. Daniels 1992, S. 172.

[11] Vgl. Ebd.

[12] Stauffer 1973, S. 52.

[13] Vgl. Daniels 1992, S. 177.

[14] Daniels 1988, S. 73ff

[15] Vgl. Ebd., S. 74.

[16] Vgl. Ebd.

Details

Seiten
24
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668051331
ISBN (Buch)
9783668051348
Dateigröße
1.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v305258
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Kunsthistorisches Institut
Note
1,0
Schlagworte
Marcel Duchamp Flaschentrockner Ready Made Readymade Objektkunst Konzeptkunst Kunst des 20. Jahrhunderts Objet trouvé Fahrrad-Rad Avantgarde

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