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Der Einfluss des Internets auf die Partnerwahl. Bildungshomophilie oder -heterophilie?

Hausarbeit 2010 21 Seiten

Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Handlungstheoretische Modelle

3. Traditionelle Heiratsmärkte

4 . Der Einfluss der Bildung auf die Partnerwahl

5. Ein Erklärungsmodell der Partnerwahl nach Blossfeld und Timm

6 . Das Internet als Heiratsmarkt

7. Selektionsmechanismen bei der Partnerwahl im Internet

8. Bildungshomophilie und -heterophilie im Internet

9. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Die Partnerwahl im Lebensverlauf wird primär durch die Gelegenheitsstrukturen des Heiratsmarktes, also Orten des Kennenlernens und Interaktionsgelegenheiten, durchgängig beeinflusst. Die Grundvoraussetzung der Paarbildung lässt sich dabei von dem Ausdruck „Who does not meet, does not mate“ treffend beschreiben. Denn eine Beziehung wir erst dann möglich, wenn Personen auch in denselben Handlungskontexten verkehren. Diese Handlungskontexte sind jedoch numerisch beschränkt, abhängig von sozialen, regionalen und kulturellen Aspekten vorselektiert, oder aufgrund möglicher Zugangsbarrieren wie im Bildungssystem nicht jedermann zugänglich. Daher eröffnet sich den Partnersuchenden auch immer nur ein Teilangebot an potentiellen Partnern. Individuelle Präferenzen bei der Partnerwahl können folglich nur innerhalb dieser strukturellen Rahmenbedingungen verwirklicht werden (vgl. Lengerer 133ff).

In den letzten Jahrzehnten ist das Internet als neues Medium für die Partnerwahl immer relevanter geworden. Denn „durch die zunehmende Verlagerung sozialer Aktivitäten in das Internet hat die virtuelle Sphäre inzwischen auch dort eine große Bedeutung, wo es vor einigen Jahren noch unwahrscheinlich erschien: bei der Partnerwahl“ (Schulz 2010: 109). Somit wurde neben den traditionellen Heiratsmärkten wie dem Bildungssystem, der Nachbarschaft oder dem Arbeitsplatz, eine zusätzliche Option geschaffen, auch in diesem sozialen Kontext einen Partner fürs Leben zu finden. Der virtuelle Raum stellt daher eine technische Weiterentwicklung der Partnersuche über traditionelle Heiratsmärkte und Zeitungsannouncen dar, und kann insofern als soziale Innovation bezeichnet werden. Durch die verstärkte Verbreitung und Nutzung des Internets im Alltag werden Internetkontaktbörsen heutzutage sogar als gleichberechtigte Institution bei der Partnersuche angesehen.

Im Jahre 2007 nahmen bereits 6,2 Millionen Personen in Deutschland an geschätzten 2.700 existenten Datingportalen teil, und ihre Anzahl wächst stetig. 2006 belief sich der Umsatz in diesem Marktsegment auf geschätzte 65,6 Millionen Euro (vgl. ebd.: 109f).

Doch in welchem Ausmaß bestimmen Strukturen die Partnerwahl im Lebenslauf? Und welche Rolle spielen dabei individuelle Präferenzen? Inwiefern unterscheiden sich die Strukturen traditioneller Heiratsmärkte von denen im Internet? Und wie beeinflussen diese andersartigen Strukturen wiederum die Partnerwahl im Lebenslauf? Kommen durch die Gelegenheitsstrukturen im Internet, das zahlreiche Möglichkeiten sowie Wahlfreiheit suggeriert, andere Paarkonstellationen zustande als im realen Alltag? Und wirkt das Medium Internet letztlich vieler Annahmen nach tatsächlich sozial öffnend, oder stellt es doch genauso ein Instrumentarium zur sozialen Schließung dar wie traditionelle Heiratsmärkte?

Um diese Fragen befriedigend beantworten zu können, werden zunächst handlungstheoretische Grundlagen der Paarbildung anhand der Austauschtheorie und Familienökonomie erläutert, um die allgemeinen Paarbildungsmechanismen zu verdeutlichen. Es folgt eine Erörterung der Struktur traditioneller Heiratsmärkte, gesondert am Beispiel des Bildungssystems, um ihren Einfluss auf den Lebensverlauf aufzuzeigen. Daraufhin folgt der spezielle Einfluss der Bildung auf die Partnerwahl, sowie ein Erklärungsmodell zur Partnerwahl von Blossfeld und Timm unter Berücksichtigung struktureller Einflüsse. Anschließend werden die strukturellen Besonderheiten des Internets im Vergleich zu traditionellen Heiratsmärkten herausgearbeitet. Im nächsten Schritt werden die Selektionsmechanismen der Partnerwahl im Internet analysiert, um darzulegen, ob die Partnerwahl im Internet anderen Paarbildungsmechanismen folgt als im realen Alltag. Die im virtuellen Raum zustande kommenden Paarkonstellationen werden empirisch belegt. Abschließend folgt ein Fazit.

Die folgenden Daten beziehen sich ausschließlich auf die Bundesrepublik Deutschland. Außerdem ist lediglich von Internetkontaktbörsen die Rede, also von Plattformen, die ausschließlich auf die Partnersuche abzielen.

2. Handlungstheoretische Modelle

Im Folgenden werden zwei handlungstheoretische Erklärungen für das Zustandekommen homo- und heterogamer Paarbeziehungen dargestellt, also der Wahl für möglichst gleich- und andersartige Partner (vgl. Fuchs-Heinritz 2007: 271).

Ein Beispiel für die Bildung von eher heterogamen Beziehungen liefert dabei Gary S. Becker. Er beschreibt mit seinem familienökonomischen Ansatz das traditionelle Familienbild. Demnach gründen Männer und Frauen einen gemeinsamen Haushalt, oder gehen eine Ehe ein, wenn sie sich davon einen höheren Nutzen als vom Alleinleben versprechen (vgl. Schulz 2010: 47). Sie stellen potentielle Tauschpartner dar, die ihre Merkmalsausprägungen in die gemeinsame Produktion materieller und immaterieller Haushaltsgüter wie Kinder, Ernährung, Prestige oder Liebe einbringen. Elementar für die Produktion sind hierbei der Einsatz von Humankapital und Zeit. Effizienter wird ein Haushalt durch das Zusammenführen gleicher, aber auch unterschiedlicher Ressourcen (vgl. Timm 2004: 54f). Der Haushaltsnutzen wird nämlich optimal maximiert, wenn sich einerseits die nicht-marktbezogenen Ressourcen von Mann und Frau, wie Alter, Bildung oder Einstellungen, komplementär zueinander verhalten, und andererseits marktbezogene Ressourcen wie das Verdienstpotential, konträr sind (vgl. Schulz 2010: 49). Daraus resultieren zum einen ähnliche Interessen, Wertvorstellungen etc., „was nicht zuletzt eine kostengünstige und konfliktfreie alltägliche Kommunikation und Kooperation erleichtert“ (Skopek et al. 2009: 9), und zum anderen eine geschlechtsspezifische Spezialisierung und eine damit einhergehende Arbeitsteilung. Becker zufolge investieren dabei Männer ihre Zeit in Humankapital, dass die Einkommens- und Karrierechancen optimiert, und Frauen in haushaltspezifisches Humankapital (vgl. Timm 2004: 54f). „Nach dieser Argumentation sind die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und die damit verbundene gegenseitige Abhängigkeit der Geschlechter die Hauptanreize für eine Heirat“ (ebd.: 54), da sie zum bestmöglichen gemeinsamen Nutzengewinn des Haushaltes beitragen. Die Partnerwahl stellt somit eine rationale Entscheidung dar. Je länger die Suche nach dem optimalen Partner aber dauert, desto kompromissbereiter werden Personen bezüglich der Partnereigenschaften (vgl. ebd.: 56f).

Der familienökonomische Ansatz impliziert also einerseits eine homogame Komponente, die sich aus der präferierten Ähnlichkeit nicht-marktbezogener Eigenschaften ergibt, sowie eine heterogame, wenn es um marktbezogene Merkmale geht. Würden geschlechtsspezifische Rollenmuster also immer noch wirksam sein, und damit die männlichen Bildungsressourcen als wertvoller betrachtet werden, würden sich bildungsheterophile Beziehungen entwickeln (vgl. Schulz 2010: 65ff).

Auch in dem austauschtheoretischen Ansatz wird davon ausgegangen, dass bei der Partnerwahl ein wechselseitiger Austausch von Ressourcen stattfindet. Dieser impliziert jedoch keine gegenseitige Abhängigkeit durch Spezialisierung und orientiert sich nicht an objektiven Maximierungskriterien und ökonomischer Effizienz. Vielmehr geht es darum, den individuellen statt kollektiven Nutzen durch eine rationale Entscheidung zu maximieren. Eine Beziehung wird allein dann eingegangen, wenn die soziale Interaktion als lohnend und profitabel wahrgenommen wird (vgl. Timm 2004: 52f). Im Vordergrund des Interesses stehen dabei „akteursbezogene Erwartungen, Handlungskalküle und die durch den Tausch erfahrenen Belohnungen“ (ebd.: 52), wie beispielsweise bezüglich Ansehen und Sicherheit. Der Partnerwahlprozess besteht in einem wechselseitigen „Geben und Nehmen“. Besonders dauerhaft ist eine Beziehung dann, wenn beide Partner mit minimalem Aufwand maximal profitieren (vgl. ebd.: 52f). „Ein solches Ergebnis kommt am Ehesten in einer ausgewogenen Beziehung zu Stande, bei der ein gleichgewichtiger Austausch von Vorteilen stattfindet“ (ebd.: 53), und beide Partner gleich große Gewinne erzielen. Um das zu gewährleisten werden daher nur Partner kontaktiert, die gleichwertige oder komplementäre Ressourcen besitzen. Unbefriedigende Beziehungen, bei denen die Tauschssituationen als nicht mehr lohnend wahrgenommen werden, werden beendet, oder die Investitionen in diese nehmen ab (vgl. ebd.: 53).

Im austauschtheoretischen Ansatz werden folglich Ähnlichkeitspaarbildungen begünstigt, weshalb er als Beispiel für die Entwicklung homogamer Beziehungen betrachtet werden kann. Zudem sollten höher Gebildete eine größere Bildungshomophilie aufweisen (vgl. Schulz 2010: 65). „Da das Bildungsniveau ein Signal wertvoller sozioökonomischer Ressourcen im Partnerwahlprozess ist, werden höher Gebildete systematisch den Kontakt zu niedriger Gebildeten vermeiden, da sie über wertvollere Ressourcen verfügen“ (ebd.: 65).

3. Traditionelle Heiratsmärkte

Unter traditionellen Heiratsmärkten werden das Bildungs- und Erwerbssystem, der Freundeskreis, Freizeittreffpunkte etc. verstanden. Es sind all jene Orte, an denen man im Lebensverlauf Personen begegnet, die als Partner in Erwägung gezogen werden können.

Bei der Partnerwahl sind jedoch nicht nur der in Kapitel zwei erwähnte Nutzen, individuelle Präferenzen und emotionale Kriterien entscheidend, sondern auch sozialstrukturelle Verteilungsmechanismen in den sozialen Handlungskontexten. Das bedeutet, dass trotz aller Wahlfreiheit in einer individualisierten Gesellschaft der Handlungsspielraum für eine Partnerwahl durch Gelegenheitsstrukturen, also strukturelle Randbedingungen, vorstrukturiert ist (vgl. Klein/Lengerer 2001: 265f). Individuelle Präferenzen können nämlich „nicht in einem nahezu unbegrenzten Angebot potentieller Partner realisiert werden, sondern der Kreis der tatsächlich Wählbaren ist durch vielfältige Steuerungs- und Selektionsmechanismen erheblich eingeschränkt“ (Lengerer 2001: 133), und damit auch numerisch begrenzt. So wird eine Begegnung, die für eine Beziehungsentwicklung fundamental ist, zunächst durch räumliche und geographische Gegebenheiten wie Nachbarschaft, Schule, Freundeskreis und Wohnort beeinflusst, aber auch durch Institutionen wie dem Bildungs- oder Erwerbssystem, die je nach individuellen Merkmalen der Gruppenzugehörigkeit unterschiedlich gut zugänglich sind. Soziale Handlungskontexte, in denen Präferenzen verwirklicht werden können, sind demnach also nicht gänzlich zufällig, sondern werden sozial gesteuert (vgl. ebd.: 133ff). Hinzu kommt, dass sich die strukturellen Kontakt- und Heiratschancen im Lebenslauf mit jeder Statuspassage verändern können (vgl. Timm 2004: 71), und somit auch die Möglichkeiten, bei alltäglich relevanten Aktivitäten einen potentiellen Partner zu treffen.

Daran, dass vor allem beim Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter Partner- und Heiratsentscheidungen getroffen werden, wird deutlich, dass das Bildungssystem als Institution einen bedeutsamen Heiratsmarkt im Lebenslauf darstellt. Denn es handelt sich beim Bildungssystem um eine hierarchische Organisationsstruktur, die den Lebenslauf jeder Generation stark strukturiert, und durch einen sukzessiven Selektionsprozess stetig homogenere Gruppen erzeugt. Individuen können nämlich entweder graduell immer höhere Qualifikationen erreichen, oder aber aus dem Bildungssystem ausscheiden. Dies hat eine Auslese höher Qualifizierter, sowie eine damit einhergehende Verengung der sozialen Kreise zur Folge (vgl. Blossfeld/Timm 1997: 449ff). Denn wenn man bedenkt, „daß die Wahrscheinlichkeit von Freundschaften durch Kontaktmöglichkeiten und -häufigkeiten bestimmt werden“ (ebd.: 450), wird deutlich, dass auch die privaten Kontaktkreise durch das Bildungssystem strukturiert werden. Daraus folgt, dass sich durch das Bildungssystem also auch im Lebensverlauf die strukturelle Chance erhöht, letztendlich bildungshomogam zu heiraten.

Hinzu kommt, dass die Entscheidung für eine Heirat meist erst nach einem Abschluss erfolgt, nämlich dann, wenn Personen ökonomisch unabhängig sind. Dadurch wird eine bildungshomogame Heirat bei höher Qualifizierten, aufgrund einer längeren Verweildauer im Bildungssystem, noch wahrscheinlicher. Bei den weniger Qualifizierten bietet sich hingegen zeitiger im Lebenslauf, nämlich bei dem Übergang ins Erwerbsleben, eine heterogenere Kontaktstruktur und damit auch eine höhere Chance zur Heterogamie. Eine bildungshomogame Neigung und Heirat wird also mit zunehmendem Bildungsniveau erhöht. Aber auch direkt nach dem Verlassen des Bildungssystems ist die bildungshomogame Neigung besonders stark ausgeprägt (vgl. ebd.: 449ff).

Die Partner- und Heiratsentscheidung ist daher „nicht als isolierte punktuelle Wahlhandlung, sondern als das Ergebnis eines lange andauernden, kumulativen und sich ständig ändernden Lebensverlaufsprozesses zu verstehen“ (Timm 2004: 71), der bereits in der Herkunftsfamilie mit den verschiedenen Sozialisationsbedingungen hinsichtlich kultureller und ökonomischer Kontexte und Neigungen beginnt. Die hierarchischen Stationen im Bildungssystem und die darauf folgenden Berufswege, aber auch die öffentliche Meinung und soziale Alltagsnetzwerke sind bezeichnend für den weiteren Prozessverlauf (vgl. ebd.: 71). Durch all diese Faktoren wird letztendlich auch die Neigung beeinflusst, strukturell, normativ und intentional betrachtet, Personen mit bestimmten Bildungsressourcen als Partner auszuwählen (vgl. Skopek et al. 2009: 8).

4. Der Einfluss der Bildung auf die Partnerwahl

Besonders durch die Bildungsexpansion in den letzten Jahrzehnten hat der Einfluss des Bildungssystems auf die Partnerwahl zugenommen. Denn im Zuge dieser kam es zu einer Verlängerung der Bildungsverläufe im Lebenslauf, sowie zu einer Angleichung der Bildungsverläufe zwischen Männern und Frauen. Dadurch haben sich auch die strukturellen Chancen, bildungsähnlichen Personen im Bildungssystem zu begegnen und diese auch zu heiraten, erhöht. Darüber hinaus ist die Frauenerwerbsbeteiligung angestiegen, so dass die gesellschaftliche Rolle der Frau verändert wurde. Denn nun können auch vermehrt Frauen, im Sinne eines Doppelverdienerhaushaltes, einen großen Anteil zum Familieneinkommen beitragen. Die Bildung im Allgemeinen und das Einkommen der Frauen im Speziellen haben folglich einen Bedeutungszuwachs erfahren (vgl. Skopek et al. 2009: 2ff).

Blossfeld und Timm führten eine Kohortenanalyse durch, um die Bildungshomogamie im Zeitverlauf zu erfassen. Dabei wurde jedoch nicht nach bestimmten Bildungsabschlüssen klassifiziert. Blossfeld und Timm gehen nämlich davon aus, dass nicht ein bestimmter Bildungstitel bei der Partnerwahl für die Homogamie ausschlaggebend ist, sondern die mit ihnen verbundenen sozialen Konsequenzen, also ähnliche Berufs-, Karriere-, und Einkommenschancen, und damit auch die soziokulturellen und –ökonomischen Ressourcen. Die genaue Klassifikation ist aus Tabelle 1 im Anhang ablesbar.

Die Kohortenanalyse hat bestätigt, dass der Anteil bildungshomogamer Ehen bei den Kohorten von 1919 bis 1963 von 44% auf 70% zugenommen hat. Das zeigt, dass zwar auch schon früher überzufällig bildungshomogam geheiratet wurde, dass jedoch die Tendenz durch die Bildungsexpansion zugenommen hat (vgl. Blossfeld/Timm 1997: 443ff). Die Bildung als individuelles Merkmal stellt somit auf traditionellen Heiratsmärkten ein zunehmend wichtigeres Kriterium bei der Partnerwahl dar (vgl. Skopek et al. 2009: 8). Über den Zeitverlauf haben zudem traditionelle Ehen, bei denen der Mann hypogam, also bildungsabwärts heiratet, mit Anteilen von 49,4% auf 20,8% bei den gleichen Kohorten an Bedeutung verloren; und damit auch die Familienökonomie. Auch der Anteil der Frauen, die hypergam heiraten, also bildungsaufwärts, war in diesem Zeitraum rückläufig. Während die traditionelle Ehe bei den weiblichen 1933er-Kohorten mit 52,1% den Normalfall darstellte, heiratete die Kohorte von 1963 nur noch zu 21,6% hypergam (vgl. Blossfeld/Timm 1997: 445f). „Mit einem Fünftel der geschlossenen Ehen ist das traditionelle Muster bei den jüngeren Kohorten aber noch immer relativ weit verbreitet“ (ebd.: 446).

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Details

Seiten
21
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783668046894
ISBN (Buch)
9783668046900
Dateigröße
717 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v305992
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen – Institut für Soziologie
Note
1,3
Schlagworte
Einfluss Internet Partnerwahl Lebenslauf Bildungshomophilie Heiratsmarkt Handlungskontexte

Autor

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