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PR und Werbung in der Bankenbranche

Der Kommunikationsmix der Sparkasse Rottal Inn und der Rottaler Volksbank

Seminararbeit 2009 16 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1. Marketing im Bankenbereich
1.1 Begriff Marketing
1.2 Entwicklung und Bedeutung des Marketings für die Bank
1.3 Beschränkung auf die Kommunikationspolitik

2.Vergleich der Maßnahmen im Kommunikations-Mix der Sparkasse und Volksbank
2.1 Öffentlichkeitsarbeit (Public Relation)
2.1.1 Ziele und Zielgruppen
2.1.2 Maßnahmen
2.1.3 Kritische Betrachtung
2.2 Werbung
2.2.1 Ziele und Zielgruppen
2.2.2 Maßnahmen
2.2.3 Kritische Betrachtung

3.Verkaufsförderung (Sales Promotion)

3.1 Maßnahmen der Verkaufsförderung

4.Fazit

Literaturverzeichnis

Vorbemerkung

Das eigentliche Thema der Seminararbeit lautete Anfangs „Vergleich der Public Relations Maßnahmen zweier örtlicher Banken“. Da aber PR alleine nicht ausreichend war, wurde das Thema erweitert. Mein neues Thema bezieht sich somit auf den Vergleich der Kommunikations-Mix Maßnahmen zweier Banken. Hier habe ich mir die Sparkasse Rottal Inn und die Rottaler Volksbank ausgesucht. Bei meinem Vergleich werde ich nur auf die Public Relation und Werbung eingehen. In meiner Seminararbeit werde ich zuerst den Begriff Marketing erklären, um hier einen ersten Grundstein zu setzen worum es überhaupt geht. Die Entwicklung des Bankmarketings werde ich erläutern um dann auf mein eigentliches Thema zu kommen. Daraufhin werde ich die Maßnahmen und Ziele der Sparkasse und der Volksbank in den Bereichen Public Relation und Werbung vergleichen und kritisch betrachten. Die Verkaufsförderung, als letztes Instrument des Kommunikationsmix, erkläre ich kurz und nenne dazu einige Maßnahmen. Die zu meiner Arbeit benötigten Informationen habe ich zum Teil aus Presseartikeln und Broschüren des Jahres 2007 und 2008, sowie aus Interviews und Büchern bekommen. Ein Fazit soll dann meine Arbeit abrunden.

1. Marketing im Bankenbereich

1.1 Begriff Marketing

Marketing wird laut Meffert folgendermaßen definiert:

„Marketing bedeutet die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Durch eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Unternehmensziele verwirklicht werden“.[1]

Das heißt, mit der Marktforschung wird zuerst die aktuelle und zukünftige Lage des Unternehmens analysiert. Darauf aufbauend werden Ziele festgelegt und um diese zu erreichen werden Strategien entwickelt. Zum Schluss werden die Marketinginstrumente wie Produkt- (z. B. Gestaltung der Bankleistung), Preis- (z. B. Festlegung von Zinsen), Distributions- (z. B. Absatzweg über Geschäftsstellen) und Kommunikationspolitik (z. B. Werbung) so aufeinander abgestimmt, dass die Unternehmensziele erreicht werden.[2]Das Bankmarketing, das sich durch Immaterialität, Nichtlagerfähigkeit und Kundenbeteiligung vom Konsumgütermarketing unterscheidet, orientiert sich vor allem an den Kundenbedürfnissen. Im Beisein der Kunden finden die Erstellung und der Absatz von Dienstleistungen in einem Vorgang statt, wobei sich der Kunde auch daran beteiligt. Die Immaterialität erschwert es eine Qualität zu beurteilen und eine Markenidentität aufzubauen.[3]

1.2 Entwicklung und Bedeutung des Marketings für die Bank

Bei der Gestaltung und dem Verkauf von Leistungsangeboten in den fünfziger Jahren hatten die Banken kaum Kontakt zum Kunden. Das änderte sich Mitte der fünfziger Jahre, als die Großbanken Privatkundengeschäfte aufnahmen. Dies führte zu ersten Ansätzen ihre Leistungen marktorientiert auszurichten. Kunden wurden mit z. B. Werbegeschenken zur Nachfrage nach Bankleistungen angeregt. Jedoch konnten sich die Banken gegenüber anderen Banken von ihrer Leistungsart nicht unterscheiden und so wurde das Image des Kreditinstituts gestaltet, damit die Bank als ein leistungsstarkes Unternehmen präsent ist. Bis Anfang der sechziger Jahre herrschte bei den Banken eine angebotsorientierte Geschäftspolitik bei der Erstellung von Bankleistungen.

Wie man jedoch diese Leistung absetzen wollte war nur von zweitrangiger Bedeutung.

Dies lag unter anderem an den ständig wachsenden Märkten.[4]

In den siebziger Jahren beschleunigte sich, der durch den Marketinggedanken eingeführte Umdenkungsprozess, die Ausdehnung des Handelns mit geschäftspolitischen, vorrangigen Marktbereich und führte zu teilweise unreflektierten Gebrauch marktpolitischer Wachstumsstrategien.

Ab den achtziger Jahren wurde dann das Marketingkonzept mit dem bereits unter dem Begriff Marketing erwähnten Aufbau eingeführt. Ebenso wurde aufgrund zunehmender Konkurrenz die Beziehung zum Kunden erweitert und ausgedehnt, sowie das Marketing ertragsorientiert ausgerichtet.[5]

Im neuen Jahrtausend müssen sich die Banken mit ihren Geschäftsmodellen auseinandersetzen und sie eventuell sogar neu ausrichten. Hier sollen Konzepte entwickelt werden, in denen z. B. die genaue Identifikation und Abgrenzung der Zielgruppen festgelegt werden sollen. Ebenso werden die Banken zukünftig sowohl mit anderen Banken, als auch mit branchenfremden Unternehmen zusammenarbeiten, da sie aus Rentabilitätsgründen nur einen Teil der Wertschöpfungskette darstellen werden.

Solche Entwicklungen werden sicher einen großen Einfluss auf das Bankmarketing haben.[6]

1.3 Beschränkung auf die Kommunikationspolitik

Die Kommunikationspolitik ist die

„Gesamtheit aller Entscheidungen, welche die bewusste Gestaltung der marktgerichteten Informationen eines Unternehmens betreffen“.[7]

Sie ist ein Instrument des Marketings und soll den Kunden und auch der allgemeinen Öffentlichkeit Informationen über die Bank und ihr Leistungsprogramm übermitteln.[8]Für die individuelle Gestaltung der Kommunikationspolitik stehen dem Unternehmen verschiedene Instrumente zur Verfügung.[9]Mit diesen Instrumenten, wie der Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Verkaufsförderung sollen die Kunden zur Nachfrage nach Bankleistungen motiviert werden.[10]

Die Summe der genannten Instrumente ergibt den Kommunikations-Mix.[11]

2.Vergleich der Maßnahmen im Kommunikations-Mix der Sparkasse und Volksbank

2.1 Öffentlichkeitsarbeit (Public Relation)

Die Public Relation werben für den guten Ruf, sowie das Ansehen eines Unternehmens oder Organisation in der Öffentlichkeit um dort Vertrauen und Verständnis zu schaffen.[12]Die Öffentlichkeit soll über das Unternehmen als Ganzes und ihre wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten informiert sein. Somit ist die Public Relation Werbung für das Unternehmen.[13]

Laut der Sparkasse Rottal Inn hat die Öffentlichkeitsarbeit dabei zwei Funktionen.

„Zum einen muss die PR die Geschäftsleitung bzw. die auf Außeninformationen angewiesenen Bereiche über die Geschehnisse in der Öffentlichkeit informieren. Zum anderen muss sie der Öffentlichkeit die Arbeit und die Unternehmensziele sowie die Nützlichkeit der Dienstleistungen so erklären, dass es die angesprochene Öffentlichkeit versteht“.[14]

Auch ein gutes Betriebsklima ist mitentscheidend, wie die Bank von außen gesehen wird.

„Denn zufriedene Mitarbeiter schaffen einen guten Ruf und informierte Mitarbeiter festigen den guten Ruf“.[15]

Im Mittelpunkt stehen jeweils die Zielgruppen der beiden Banken und so werden die Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit gezielt auf die Kunden und Mitglieder ausgerichtet.

[...]


[1]Meffert, 1998, S. 7

[2]Vgl. Nieschlag / Dichtl / Hörschgen, 1997, S. 871 und Grill / Perczynski, 2002, S. 17ff

[3]Vgl. Schröder, 1998, S. 81

[4]Vgl. Büschgen, 1998, S. 641

[5]Vgl. Büschgen, 1995, S. 16ff

[6]Vgl. Büschgen, 2002, S. 21

[7]Van Koten, marketicon, 2008

[8]Vgl. Büschgen, 1995, S. 242

[9]Vgl. Van Koten, marketicon, 2008

[10]Vgl. Grill / Perczynski, 2002, S. 19

[11]Vgl. Van Koten, marketicon, 2008

[12]Vgl. Meffert, 1998, S. 704

[13]Vgl. Nieschlag / Dichtl / Hörschgen, 1997, S. 537

[14]Interview Sparkasse, 23.07.2008

[15]Interview Sparkasse, 23.07.2008

Details

Seiten
16
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783668054929
ISBN (Buch)
9783668054936
Dateigröße
488 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v307278
Note
2,7
Schlagworte
bankmarketing public relations werbung banken sparkasse volksbank

Autor

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