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Mitarbeitermotivation und Motivationstheorien in der Personalführung

Hausarbeit 2014 13 Seiten

BWL - Personal und Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung
2.1 Motiv
2.2 Motivation

3. Motivationsarten
3.1 Intrinsische Motivation
3.2 Extrinsische Motivation

4. Motivationstheorien
4.1 Maslows Theorie der Bedürfnispyramide
4.2 Zwei Faktoren Theorie von Herzberg

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Bedürfnispyramide von Maslow

1. Einleitung

In der Zeit des globalen Wettbewerbs der Unternehmen, sind Führungskräfte verpflichtet sich zunehmend komplexeren Aufgaben zu stellen. Um diese zu bewältigen und die Ziele der Unternehmen zu erreichen, sind sie auf ihr Personal angewiesen. Qualifiziertes Personal zahlt sich im Unternehmen aus. Es gibt auch Personal die nur das erforderlichste tut und die Arbeit nur als ein Mittel zum Zweck sieht, das heißt, dass sie nur arbeiten um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Um diese Mitarbeiter zufrieden zu stellen und dazu zu bringen zum Unternehmenserfolg mehr zu leisten als das nötigste, hat die Personalführung die Aufgabe, sie zu motivieren und positiv zu beeinflussen. Es gibt mehrere Arten der Motivation, die Intrinsische und die Extrinsische.

Um diesen Prozess zu verwirklichen, gibt es mehrere Theorien wie die zwei Faktoren Theorie von Herzberg und die Bedürfnispyramide von Maslow. Somit versucht die Personalführung ihre Mitarbeiter positiv zu beeinflussen und die Motivation zu steigern.

Ziel dieser Ausarbeitung ist es, zunächst die Grundbegriffe Motiv und Motivation zu erläutern. Anhand von zwei geläufigen Theorien, die Bedürfnispyramide von Maslow und die Zwei-Faktoren Theorie von Herzberg, soll der Frage nachgegangen werden, wie Mitarbeiter durch geeignete Personalführungsmaßnahmen motiviert werden können.

Die Vorliegende Hausarbeit ist in fünf Kapiteln gegliedert. Kapitel zwei der Ausarbeitung besteht aus den Begriffserklärungen. Es werden die Definitionen des Motivs und der Motivation näher erläutert. Im dritten Kapitel werden die Motivationsarten extrinsische und intrinsische unter Betracht genommen. Im vierten Kapitel werden die Motivationstheorien von Maslow und Herzberg ausgesprochen. Der letzte Teil dieser Hausarbeit umfasst das Fazit, indem die Theorien und Arten der Motivation zusammengefasst und bewertet werden.

2. Begriffserklärung

2.1 Motiv

Das Wort Motiv stammt aus dem Lateinischen „movere“ und bedeutet Bewegung, was in der deutschen Sprache unterschiedliche Verwendung hat. In diesem Kontext wird das Wort Motiv synonym mit dem Begriff „Bedürfnis“ verwendet. Trotz der gleichen Verwendung der Begriffe unterscheiden sie sich in ihrer Art der Auslösung. Das Motiv und die daraus resultierenden Emotionen werden durch externe Reize ausgelöst, wobei die meisten Bedürfnisse eines Menschen auf inneren und körperlichen Ungleichgewichten beruhen.1

Es wird darüber hinaus in der neuen Motivationsforschung zunehmend von dualen Motivationssystemen ausgegangen. Wichtige Unterscheidung dabei sind die expliziten und impliziten Motive. Dabei verkörpern die impliziten Motive die affektiven und emotionalen Bereiche wobei die expliziten Motive das kognitive System darstellen.2

2.2 Motivation

Wenn die Motive durch ihre Umwelt aktiviert werden, wie zum Beispiel durch Anreize, wird von Motivation gesprochen. Man spricht von einer Verhaltensbereitschaft die aus der Wechselbeziehung zwischen einem Motiv und situativem Anreiz entsteht. Das wesentliche dabei ist, dass nicht alle Anreize gleichermaßen effektiv sein müssen sondern auf die unbefriedigten Bedürfnisse des Menschen treffen und ebenso auch auf die Motive der zu motivierenden Person entsprechen sollten. Sobald diese Bedingungen nicht erfüllt werden, ist die Motivation ergebnislos.3

Der Begriff „Motivation“ gibt Antworten auf zwei Kernfragen, zum einen den Grund für die erreichten Leistungen und zum anderen weshalb die Pflichten mit verschiedener Intensität und Anstrengungen durchgeführt werden. Dabei ist die wichtigste Aufgabe des Managements die egoistischen Motive der Mitarbeiter so umzugestalten, dass sie eine Hilfe zur Erreichung der Betriebsziele darstellen.4

Die Führungskräfte in einem Betrieb sind dazu verpflichtet ihre Mitarbeiter im Sinne der Unternehmensziele erfolgreich einzusetzen. Diese Umsetzung ist langfristig realisierbar, wenn die Arbeitsleistung und die Arbeitszufriedenheit nicht in Wettbewerb zueinander stehen sondern sich gegenseitig bedingen. Arbeiten beide Aspekte miteinander hat das zufolge, dass die Mitarbeiter zufrieden sind und auf Dauer die erforderlichen Leistungen erbringen.5

Die Bedeutung der Motivation gibt es aber nicht seit Jahrzehnten. Noch vor wenigen Jahren wurden die Mitarbeiter nur als Erfüllungsgehilfe gesehen, was sich an der Leistung des Mitarbeiters bemerkbar gemacht hat. Zuvor hatten die Führungskräfte als Haupterwartung, dass die Anweisungen und die Organisatorischen Regeln zügig und ohne Störung ausgeführt werden. Man verknüpfte die Arbeit mit Leid und etwas dass man nur sehr ungern tut, aber es macht um die eigenen Bedürfnisse in der Freizeit zu befriedigen.6

[...]


1 Vgl. Pelz, W. (2004) S. 105

2 Vgl. Steinmann, H. / Schreyögg, G. (2005) S. 555.

3 Vgl. Freund, F. / Knoblauch, R. / Eisele, D. (2003) S. 138.

4 Vgl. Pelz, W. (2004) S.101.

5 Vgl. Eichholz, R. (1998) S. 23.

6 Vgl. Steinmann, H. / Schreyögg, G. (2005) S. 533.

Details

Seiten
13
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668082045
ISBN (Buch)
9783668082052
Dateigröße
424 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v309567
Institution / Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Note
Schlagworte
Motivation Bedürfnispyramide Personalführung

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Titel: Mitarbeitermotivation und Motivationstheorien in der Personalführung