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Pierre Pugets "Milon von Kroton". Mythologie und Skulptur

von Louise Dober (Autor)

Hausarbeit 2015 19 Seiten

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Pierre Puget

3 Ludwig XIV
3.1 Biografischer Abriss
3.2 Die Bildende Kunst unter Ludwig XIV

4 Milon von Kroton
4.1 Mythologie
4.2 Die Skulptur
4.3 Der Körper und die Attribute
4.4 Der Löwe
4.5 Die Oberfläche

5 Schlussbetrachtung

6 Literaturverzeichnis

7 Besprochene Kunstwerke

1 Einleitung

„… ut Milo, robur diducere fissile temptes / nec passis captas inde referre manus“.[1]

Im Jahre 1682 schuf Pierre Puget, barocker Bildhauer und Schiffsmaler, eine Darstellung der Legende von Milons Tod im Wald von Kroton.Milon, ein mehrfacher Olympiasieger, wanderte durch den Wald in Kroton. Er sah einen Baumstumpf, in dem ein Keil steckte. Milon, der übermenschlich starke Kräfte besaß, sah hier die Gelegenheit, den Baumstumpf selbst mit bloßen Händenauseinanderzuspalten. Da sprang der Keil heraus und Milon war mit seiner linken Hand im Stumpf gefangen. Zeitgleich traten drei Wölfe an ihn heran und zerfleischt ihn.Die Marmorskulptur stand 1684 an der Allée Royale und nun steht sie in einer eigenen Halle für Puget im Louvre.

Hildebrandts Kritik an Puget[2], er sei in seiner Umsetzung des Milon nicht realistisch genug gewesen,ist eine durch den Naturalismus geprägte Lobrede auf Falconet[3], denn Falconets Werk bedeute trotz seines kleinen Maßstabs eine Korrektur all der Fehler des pugetschen Vorbildes. Ein wenig glaubwürdiger Vorgang werde dargestellt und die Komposition in ihrer konzentristischen Anlage wirketrotz des abgespreizten Beins weit organischer alsdas völligzerklüfteteWerk vonPuget. Zwar ist ‚Milon von Kroton‘extremleidend dargestellt, aber unnatürlich wirkt sein Körpernach Ansicht vonHildebrandtnicht. Ein großer SympathisantPugetsist Klaus Herding, der einige Aufsätze und eine wichtige Monografie zu Pugetschrieb.[4] Zwar versucht Herding,objektiv zu bleiben, dennoch rutscht er gerne in das Milieu der Subjektivität ab. Trotz alledem ist Herding eine herausragende Anlaufstelle,um sich mit Pierre Puget zu befassen. Aber auch andere Wissenschaftler haben im deutschsprachigen Raum zu Pugets ‚Milon‘ geschrieben, unter anderemUlrike Müller-Hofstede, Michaela Kalusok sowie Jürgen Wiener[5]. Die Frage nach der Wirklichkeit und der Natürlichkeit des ‚Milon von Kroton‘ soll ein zentraler Punktdieser Arbeitsein und im gleichen Atemzug soll geklärt werden, ob vielleicht indie‚Verzweiflung des Milon‘ auch die Verzweiflung des Pierre Puget – aus biografischer Sicht – miteingeflossen ist. Neben einer kurzen Biografie zu Puget wird auch auf seinen Förderer Ludwig XIV. eingegangen und vor allem auf dessen Beziehung zur Kunst.Anschließendwerdendie Milon-Mythologie und die Skulpturbeschrieben und interpretiert.In der Schlussbetrachtung werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst.

2 Pierre Puget

„Colères de boxeur, impudences de faune, Toi qui sus ramasser la beauté des goujats,

Grand cœur gonflé d'orgueil, homme débile et jaune, Puget, mélancolique empereur des forçats.“ [6]

Pierre Puget wurde 1620 in Marseille geboren. Der einzige Galereenschnitzer am Hafen wurde sein erster Lehrer. Im Jahre 1638 trat Puget seine erste Italienreise an und bewarb sich mit einer Schnitzerei am Florentiner Hof. Zum selben Zeitpunkt befand sich Pietro de Cortona am Palazzo Pitti, um diesen auszugestalten. Puget war von dessen Arbeit derart angetan, dass er um eine Empfehlung bat, sich in dessen römischer Werkstatt ausbilden zu lassen.

Inwieweit Cortona ihn 1643 zur Mitarbeit am Palazzo Pitti herangezogen hatte, bleibt ungewiss.Gewiss istaber, dass er in Toulon seine Kenntnisse an den königlichen Schiffen umgesetzt hat. Das Schiff ‚Le Magnifique‘wurde nach Plänen von Puget dekoriert. Im Auftrag von Anna von Österreich, der Königsmutter, sollte er in Begleitung eines Feuillantiners nach Romreisen, dieses Mal, um antike Statuen und Bauten zu zeichnen.[7]

1647 heiratete er seine erste Frau und ließ sich in Toulon nieder. Hier wurde er Leiter der Werftschnitzerei von Nicolas Levray. Die Fronde legte den Schiffsbau lahm und somitgab es in diesem Bereichnicht genügend Aufträge, und deshalb nahm er auch Aufträge aus andren Bereichen an.Zum ersten Male nannte sich Puget ‚maistre sculteur‘.1649 arbeitete er an einem Brunnen mit und fertigte gleichzeitig als ‚maistre peintre‘in Marseille und Toulon Altarbilder.

Vier Jahre später erhielt er über die Werft den ersten größeren bildhauerischen Auftrag.FürEntwürfe für eine neue Schauseite des RathausesvonToulon wandteersich an die Dekorationswerkstatt des Hafenarsenals.

Der Staatssekretär Claude Girardin warb ihn an, weil er von seinen ‚Atlanten‘gehört hatte, und übertrug ihm eine verwandte Aufgabe: die Portaleinfassung seines neuen Landsitzes in Le Vaudreuil in der Normandie mit zwei mythologischen Gruppen.

Eine erneute Reise nach Rom und die jüngsten Projekte von Bernini zeigten Puget den Weg zum Marmor.Es ist einkompakter und formbarer Stein, der alle Formen nachahmen kann–von markigen Strukturen der süßen Früchte bis hinzu der seidigen Haut von Daphne und den starken Fingernvon Apollo. Die Auftragsbücher von Puget waren voll,waser zumeinenPfarreien undzum anderenden Patriziern verdankte.Der neue Wohlstand undder Wunsch,diesen direkt zu teilen, veranlasstenihn 1663,seine Familie nachkommen zu lassen.

Puget erhielt 1665 einenAuftrag von enormer Wichtigkeit, eine Art ‚Generalschlüssel‘, uman den Hof von Ludwig XIV. zu kommen.Mit diesem Auftrag hätte er als Hofbildhauer gelten können:Der Herzog von Mantua bestellte bei ihm ein Marienrelief, das, kaum vollendet, 1665 Berninis Bewunderung erregt haben soll. Doch der plötzliche Tod des Herzogs verhinderte die erhoffte Anstellung.[8]

Marseille sollte vergrößert werden, und so sah auch Puget seine Chance, seineIdeenausseiner genuesischenZeit umsetzen zu können. Dies war aber nicht der Auslöserfür die Rückkehr nach Frankreich,sondernes war das Angebot, die Touloner Werftschnitzerei zu übernehmen. Jean-Baptiste Colbertwarzum Marineminister ernanntwordenund somit wurde aufgrund der Freundschaft zwischen Colbert und Puget die Touloner Werftschnitzerei begünstigt. Die Flotte sollte größer werden und so sollten auch mehr Schiffe ausgeschmückt werden. Durch die Begünstigung Pugets und seiner frisch erworbenen Werftschnitzerei, erlangte dieser nicht nur Ansehen sondern auchwirtschaftlichenErfolg.

Im Jahre 1667 schrieb der aus Rom mit Ruhm übergossene Puget an den Hof. Sein Temperament vereitelte ihm nun auch wieder eine Gelegenheit:Die Berufungzum Hofbildhauerverzögertesich um ein ganzes Jahr. Girardon warbbei Colbertfür Puget und weckte dessen Interesse und Anerkennung in Genua. Die Werkstatt war nicht mehr sein Mittelpunkt, Puget war in dieser Zeit geradezu überbeschäftigt und alles andere als ein ‚mélancolique empereur des forçats‘. Damit die Kriegsschiffe günstig und schneller wurden, entschied sich Colbert, den unnötigen Zierrat – aus der Werkstatt von Puget – zu streichen.

Pugets Versailler Pläne waren nun entscheidend für ihn und seine Zukunft: die Arbeit an einem‚Milon von Kroton‘und einem Diogenesrelief. Sie beherrschtenimfolgendenJahrzehnt seinen Geist. Und genau in dieser Zeit beschäftigte sich Puget mit den antiken Autoren[BS1] ,zumeinen,um sich in die Materie einzufinden,und zum anderen, umsich fortzubilden.

Schließlich war 1679 die Bedeutung der Schiffsdekoration so weit gesunken, dass man sich entschloss, den Posten eines leitenden Bildhauers vorerst einzusparen. Der Holländische Krieg – auch als ‚Raubkrieg von Ludwig XIV.‘bekannt – wurde 1678mitder Unterzeichnung desFriedensvertragesvon Nimwegenbeendet.1679 trat dieser dann in Kraft.[9] Nach vergeblichen Versuchen, in das alte Amt zurückzukehren, siedeltePuget1681 nach Marseille über und vollendete dort die beiden Marmorwerke.[10]

1682 wurde der ‚Milon‘in Versailles enthüllt:Die Reaktion war ambivalent – Begeisterung und Entrüstung, und doch ließ der König das Werk in dem Halbrund vor der Hauptallee des Parks aufstellen. Mit der Bemerkung „Je prendray très volontiers pour les bastiments du Roy tout ce que fera ledit Sr Puget pourvu qu'il soit de la force du Milon“ gab er dem Künstler freie Bahn für hochfliegende Pläne.[11]

Im Sommer 1684 schrieb Puget an einen befreundeten Bildhauer, François Michel Le Tellier de Louvois wolle ihn nach Paris berufen.DerGrund dafür sei die hochgelobte Perseus-Andromeda-Gruppe. Das Werk trägt die stolze Widmung „Ludovico Magno P. Puget Massil. Sculp. Arch. et Pic. ex animo dicabat“. Diese Skulptur ist somit der Höhepunkt seiner Laufbahn.

Als François Mansart[12] ihn mit Künstlern aus der Provinz auf eine Stufe stellen wollte, entgegnete er :„Sachéz, Monsieur que je ne fais de comparaison qu'avec un cavalier Lalegarde et un cavalier Bernin“, und vor Louvois bestand er darauf, er müsse mehr Geld als ein General bekommen, denn „le Roi n'ignore pas qu'il peut trouver facilement des Géneraux d'armée dans ce nombre prodigieux d'excellents officiers qu'il a dans ses troupes, mais qu'il n'est pas en France plusieurs Puget“. Sein Hochmutverhindertenicht nurseinenEinzug an den Hof,sondern auch die notwendige Unterstützung des Königs für seine Altersprojekte in der Provence.[13]

Ende 1685 beschlossen die Städte Aix und Marseille,Reiterstatuen vonLudwig XIV. zu errichten. Zwar wurde Puget mit der Ausführung betraut, aber der Standort missfiel ihm und er zog im Geiste wieder Verbindungen nach Rom: Aix und Marseille waren wie der Rest Frankreichsfinanziell nicht in der Lage, Kapitols- und Petersplätze einzurichten. Zwar verlieh ihm der König die ‚Felicitas Publica‘, aber sein endgültiges Scheitern konnte dies nicht aufhalten. Einanderer wurde beauftragt, Puget war nunderKrönung seines Lebenswerkes beraubt.

Pugethieltnun verzweifelt an der Verbindung zum Königfest, er bot ihm ein Relief an, aberall seine Mühe undseinStrebenwarennutzlos–er blieb außen vor. 1691 heiratete Puget zum zweiten Mal. Auf einer Anhöhe in Marseille bauteersich einen Alterssitz mit einer eigenen Kapelle. Für den Park dieser Villa entstand ein flötender ‚Faun‘, die letzte, unvollendete Freiskulptur.

Die Sehnsucht Pugets nach Anerkennung war nichtnureine wirre Phantasie, schließlich war er einer der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit.Aber sein Streben und seine Zunge waren zu schroff und temperamentvoll. Am 2. Dezember 1694 verstarb Puget in Marseille.[14]

3 Ludwig XIV.

„In allem liebte er Glanz, Verschwendung, Fülle. [...] Um solcher Dinge willen redete er die Leute an. Indem er so den Luxus gewissermaßen zur Ehrensache und für manche zur Notwendigkeit machte, richtete er nacheinander alle zugrunde, bis sie schließlich einzig und allein von seiner Gnade abhingen. So befriedigte er seinen Hochmut und seinen Ehrgeiz.“[15]

3.1 Biografischer Abriss

Die Geburt Ludwigs XIV. am 5.September 1638 im Schloss Saint-Germain-en-Laye war ein glückliches Ereignis. Ganze dreiundzwanzig Jahre lang war die Ehe von Ludwig XIII. und Anna von Österreich kinderlosgeblieben. Der Neugeborene erhielt aus Dankbarkeit und Erleichterung den Beinamen ‚Dieudonné‘(der Gottgegebene). Wahrscheinlich prägte sein Beiname schon sein späteres Leben als ‚Sonnenkönig‘. Zwei Jahre darauf wurde sein Bruder, Herzog Philipp I. d'Orléans, geboren. Mit dem Tod seines Vaters wurde der Vierjährige am 14. Mai 1643 als König inthronisiert und so indie Zeremonieneingeführt. Im selben Jahr erlernte der junge König das Ritual der Entgegennahme des Treueversprechens.[16]

„Er war außerordentlich höflich in Worten und Benehmen. [...] Jede seiner Antworten, die über ein‚Wir werden sehen‘hinausging, war ungemein verbindlich. [...] Ganz besonders bewundernswert war seine Höflichkeit gegen die Frauen. An keiner ging er vorbei, ohne den Hut zu lüften, selbst nicht vor Kammerfrauen.“[17]

In seinen jungen Jahren traf er bereits diplomatische Vertreter.Kleine und ferne Fürsten und Staaten entsandten Vertreter zum König von Frankreich.[18] Seine militärische Ausbildung setzte ebenso früh ein wie seine ‚Ausbildung‘zum König: 1644 exerzierte vor seinen Augen sein eigenes Wachregiment. Bereits 1648 nahm Ludwig selbstständig an einer Jagd teil. Hengerer schreibt, dass der Herzog von Saint-Simon den Vorwurf geäußert habe, dass man die intellektuelle Erziehung vernachlässigt habe. So bestätigt Hengerer, dass er tatsächlich nicht das geforderte Pensum – Jura, Medizin und Theologie – erreicht habe. Sein Lehrer, Herzog von Villeroy, war ein derart schlechter Lehrer, dass sich selbst Ludwig über seine Nachgiebigkeit lustig machte.Hingegen war seine Mutter – Anna von Österreich – eine weitaus strengere Lehrerein, sie drohte ihm gelegentlich mit Schlägen und der Entbindung seiner Bediensteten.Trotzdem konnte er bereits mit zwölf Jahren die ‚Gallischen Kriege‘von Cäsar übersetzen und lernteaußerdemSpanisch. Geschichte wurde ihmintensivgelehrt, denn man verstand sie als Lehrbuch für die Bewältigung der Gegenwart.[19]

1660 heiratete Ludwig die spanische Thronfolgerin Maria-Theresia,dieälteste Tochter Philipps IV. Nach ihrem Tod heiratete Ludwig 1684 in zweiter Ehe Madame de Maintenon, die Witwe des Satirikers Scarron, die Ludwigs Kinder erzogen hatte und die vom protestantischen Glauben als Hugenottin zum Katholizismus übergetreten war. Es war eine sogenannte morganatische Ehe, die Gattin hatte keine Rechte und Erbansprüche als Königin.

Das Jahr 1661, in dem Ludwig die Selbstregierung übernahm, ist zugleich der Beginn deram stärkstenausgeprägten Form des Absolutismus, der vollkommenen Macht des Königs, wie sie für das 17. Jahrhundert in Europa typisch war. Der ‚Sonnenkönig‘vereinigte die ministerielle Allgewalt der beiden großen Kardinäle mit der königlichen Würde ‚von Gottes Gnaden‘zum klassischen Absolutismus. Ludwig zugeschrieben wurde der Ausspruch ‚L'Etat c'est moi‘: Dieser wurde zwar nie von ihm getätigt, beschreibt jedoch seinen Regierungsstil treffend.[20]

[...]


[1] „Und wie Milon sollst du das gespaltene Holz auseinander ziehen versuchen und die gefangenen Hände nicht mehr daraus zurück zuziehen können.“ PUBLIUS OVIDIUS NASO, Ibis, V. 609-611; lat.-dt. Ausg. hg. v. Bruno W. Häuptli. Zürich 1996,S. 48-49.

[2] Hildebrandt, Edmund: Leben, Werke und Schriften des Bildhauers E.-M. Falconet 1716-1791. Straßburg 1908.

[3] Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Etienne-Maurice Falconet wurde in Paris unter Jean-Baptiste Lemoyne ausgebildet und 1739 durch eine Statue des Milon von Kroton zuerst bekannt.

[4] Herding, Klaus: Pierre Puget: das bildnerische Werk. Berlin 1970; Herding, Klaus: „Schwindender Heroismus – gesteigerte Sinnlichkeit. Pugets Milon von Kroton als Ausdruck einer Krise der Männlichkeit im absolutistischen Zeitalter‘, in: Männlichkeit im Blick. Visuelle Inszenierung in der Kunst seit der Frühen Neuzeit hg. v. Mechthild Fend und Marianne Koos. Köln 2004. S. 137-160; Herding, Klaus: „Pugets ‚Milon von Kroton‘ als Fallstudie einer Krise des Heroismus im absolutistischen Zeitalter. (mit Überlegungen zu Thesen von Marc Fumaroli)“, in: Estetica Barocca hg. v. Sebastian Schütze. Rom 2004,S. 379-414.

[5] Müller-Hofstede, Ulrike: „Der ‚Milon von Kroton‘ von Falconet. Furor im Jugendwerk des Bildhauers“, in: Pygmalions Aufklärung. Europäische Skulptur im 18. Jahrhundert, hg. v. Roland Kranz und Hans Körner. München/Berlin 2006. S. 146-164; Kalusok, Michaela/Wiener, Jürgen: „Zwei Statuengruppen vom Domenico Guidi in Kassel: Zur Dialektik von Epochenkonstrukt und Werkbestimmung in der Skulptur um 1700“, in: Pygmalions Aufklärung. Europäische Skulptur im 18. Jahrhundert, hg. v. Roland Kranz und Hans Körner. München/Berlin 2006,S. 10-38.

[6] Charles Baudelaire: Blumen des Bösen/Les Fleurs du Mal, hier: „Die Leuchttürme“. Die Übersetzung ist von Terese Robinson. München 1925.

[7] Zurück zur Antike, das war das Motto im 17. Jahrhundert, und so wurdenvieleWerkeabgezeichnet, um sie einerseits zu erhalten und andererseits für spätere Bauwerke und Kunstwerke zu nutzen.

[8] Vgl.Herding(1970),S. 10f.

[9] Vgl.Paul Sonnino: Louis XIV. and the origins of the Dutch War. Cambridge/New York/New Rochelle 1988; Platzhoff, Walter: „Ludwig XIV., das Kaisertum und die europäische Krisis von 1683“, in: Historische Zeitschrift. Bd. 121, H.3 (1919),S. 377-412.

[10] Vgl.Herding(1970),S. 11f.

[11] Zit. n.Herding(1970),S. 12f.

[12] Französischer Architekt und Bildhauer. So sagte einmal Ludwig XIV. bezüglich Mansart: „Wenn ich will, kann ich an einem einzigen Tag eintausend neue Herzöge machen; aber in eintausend Jahren nicht einen einzigen neuen Mansart.“

[13] Herding(1970),S.13f.

[14] Vgl.Herding(1970),S. 14f.

[15] Herzog Louis de Rouvroy Saint-Simon (* 1675, † 1755), Großvater des Sozialtheoretikers Claude Henry de Saint-Simon, lebte als Mitglied des Regentschaftsrates zeitweise am Hofe Ludwigs XIV. In seinen Memoiren schildert er die Persönlichkeit des Herrschers. Vgl. https://davidloewen.files.wordpress.com/2013/02/absolutismus-ludwigxiv-100.pdf,S. 17.

[16] Vgl.Hengerer, Mark: Ludwig XIV. Das Leben des Sonnenkönigs. München 2015.S. 21ff.

[17] Herzog Louis de Rouvroy Saint-Simon: https://davidloewen.files.wordpress.com/2013/02/absolutismus-ludwigxiv-100.pdf,S. 17.

[18] Vgl.Hengerer(2015),S. 22.

[19] Vgl.Hengerer(2015),S.22-26.

[20] Vgl.Hengerer(2015),S. 58-69, 80-93. Vgl. zu ‚Der Staat bin ich‘: Manfred Kossok: Am Hofe Ludwigs XIV. 1990, S. 25; Gembruch, Werner: „Reformbewegungen in Frankreich um die Wende vom 17. Und 18. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geschichte der Opposition gegen System und Politik Ludwigs XIV.“, in: Historische Zeitschrift, Bd. 209, H.2 (Okt. 1969), S. 265-317.

Details

Seiten
19
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668087002
ISBN (Buch)
9783668087019
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v310226
Institution / Hochschule
Universität Stuttgart – Institut für Kunstgeschichte
Note
2,3
Schlagworte
pierre pugets milon kroton mythologie skulptur

Autor

  • Louise Dober (Autor)

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