Lade Inhalt...

Analyse der deutschen Familienpolitik. Wie das traditionelle Familienbild die Familienarmut begünstigt

Hausarbeit (Hauptseminar) 2013 36 Seiten

Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Familien in der Bundesrepublik Deutschland
2.1 Definition
2.2 Familien im Wandel - Moderne Familienformen

3 Familienpolitik in der Bundesrepublik Deutschland
3.1 Aufgaben und Ziele der Familienpolitik
3.2 Die Instrumente und Maßnahmen der Familienpolitik
3.2.1 Das Ehegattensplitting
3.2.2 Das Bundeselterngeld
3.2.3 Das Betreuungsgeld

4 Familienpolitik und Familienarmut in der Bundesrepublik Deutschland
4.1 Familienarmut - Definition und Daten
4.2 Risikofaktoren, Auslöser und Ursachen von Familienarmut
4.3 Auswirkungen und Folgen von Familienarmut
4.4 Ehegattensplitting, Bundeselterngeld und Betreuungsgeld im Kontext der Familienarmut

5 An der Realität vorbeigezielt. Kritik an der Familienpolitik

6 Zusammenfassung und Ausblick

7 Bibliografie
7.1 Monografien und Berichte
7.2 Aufsätze und Zeitschriftenartikel
7.3 Internetquellen

8 Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

Die Dinge verändern sich - und das wird auch immer so bleiben. Das betrifft in einem Staat nicht nur das Wirtschaftssystem oder das Sozialsystem, sondern auch, ja gerade die Gesellschaft und die Menschen, die es prägen.

Seit einigen Jahrzehnten scheint sich dieser Wandel beschleunigt zu haben. Auch und besonders Familien sind davon betroffen. Zum einen trifft das auf die Strukturen und Formen von Familien zu. Die traditionelle, oder sogenannte Normalfamilie, hat zwar nicht ausgedient, aber andere Formen haben sich neben ihr etabliert. Etabliert? Sind sie das wirklich? In Gesellschaft teilweise, so beispielsweise unverheiratete Paare mit Kindern oder auch Alleinerziehende. Und in der Politik? Übersehen kann sie den Wandel nicht, ob aber die Maßnahmen und Instrumente der Familienpolitik den Ansprüchen auch der modernen Familienformen gerecht werden, soll die folgende Arbeit darstellen.

Nachdem Definitionen des Familienbegriffs vorgestellt wurden, folgt eine Übersicht über den Wandlungsprozess der Familien in den letzten sechzig Jahren. Anschließend wird die Familienpolitik dahingehend untersucht, ob sie den Anforderungen entspricht. Hierbei werden neben allgemeinen Aufgaben und Zielen der nachhaltigen Familienpolitik drei wesentliche Instrumente dieser genauer vorgestellt: Das Ehegattensplitting, das Bundeselterngeld und das Betreuungsgeld. Sie werden hinsichtlich der Fragestellung untersucht, ob sie das traditionelle Familienbild festigen oder eher auflösen.

In einem zweiten Teil widmet sich die Arbeit einem Thema, welche eine Auswirkungen der Familienpolitik verdeutlicht: die (ökonomische) Familienarmut. Auch hier wird eingangs der Begriff geklärt und es werden einige Daten dargeboten. Im Anschluss daran werden Risikofaktoren, Auslöser und Ursachen sowie Auswirkungen und Folgen der Familienarbeit vorgestellt. Es folgt eine erste kleine Zusammenfassung, welche Bewertungen der deutschen Familienpolitik von Seiten der Fachwissenschaft darstellt.

Den Abschluss der Arbeit bilden eine Zusammenfassung und ein Ausblick.

Es ist nicht Ziel dieser Arbeit, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lösungsansätze und Handlungsanweisungen zu erteilen. Vielmehr soll konzentriert dargestellt werden, wie sehr sich in der Familienpolitik das traditionelle Familienbild und dessen - vor allem finanzielle - Unterstützung verfestigt haben und moderne Familienformen bei den gleichen Grundvoraussetzungen, nämlich der Ausgangssituation, den Familienalltag organisatorisch, emotional und finanziell zu meistern, dadurch bisweilen sehr stark benachteiligt werden.

2 Familien in der Bundesrepublik Deutschland

Die Familien in der Bundesrepublik Deutschland unterliegen seit ungefähr sechzig Jahren einem gravierenden Wandlungsprozess, der nicht mehr umzukehren ist.[1] Erste Schwierigkeiten treten bereits bei dem Versuch auf, den Begriff Familie zu definieren. Im folgenden Kapitel soll dies eingangs geschehen, um anschließend den Wandlungsprozess selbst genauer darzustellen.

2.1 Definition

Was ist eine Familie? Eine Frage, die auf den ersten Blick schnell beantwortet zu sein scheint: (Verheiratete) Eltern, die mit ihrem Kind/ ihren Kindern in einem Haushalt zusammenleben. Das traditionelle Familienbild engt den Begriff jedoch sehr ein: demzufolge handelt es sich bei einer Familie um, erstens, einen arbeitenden Vater und, zweitens, eine nicht erwerbstätige Mutter die, drittens, zu Hause das Kind bzw. die Kinder betreut.[2]

Betrachtet man die Vielfalt an Familienformen, welche heute existieren (siehe dazu das folgende Kapitel), muss sich eine Definition des Familienbegriffes an eben dieser Vielfalt orientieren. So gibt Jutta Meier-Gräwe folgenden Vorschlag zur Definition des Familienbegriffs:

Im Anschluss an den 7.Familienbericht des Bundesregierung […] wird [..] vorgeschlagen, Familie als ein soziales Netzwerk besonderer Art zu fassen, dessen konstitutive Merkmale Geschlecht und Generation sind. Familie ist ein Ort, an dem Generationen Verantwortung füreinander übernehmen, d.h. es handelt sich um eine soziale Gemeinschaft, in die mindestens eine erwachsene Person (gleich welchen Geschlechts) und mindestens zwei Generationen eingebunden sind.[3]

Es ist deutlich zu erkennen, dass ein aktueller Familienbegriff sehr viel weiter gefasst werden muss, als es noch vor sechzig Jahren der Fall war. Weder die Generationen selbst, noch deren Mitglieder werden genauer bestimmt. Lediglich die Bestimmung, dass die mindestens zwei Familienmitglieder zwei unterschiedlichen Generationen angehören müssen, gibt eine Orientierung.

Karl Lenz prägt in seinem Artikel ÄWas ist Familie? Konturen eines universalen Familienbegriffes“ einen eben solchen universalen Begriff, welcher Ä[…] der kulturellen Vielfalt von Familienformen gerecht wird […].[4] “ Die Grundlage einer Familie bilde in seinen Augen mindestens eine Elter-Kind-Beziehung, also zwei Personen, die in Generationenbeziehung zueinander stehen. Einen weiteren wichtigen Punkt sieht Karl Lenz in der Entstehung einer Familie: nicht etwa die Geburt eines Kindes sei konstituierend, sondern die Ä[…] Übernahme und das Innehaben einer oder beider Elter(n)-Position(en) […][5] “. Damit entkoppelt Karl Lenz die biologische von der rechtlichen Elternschaft. Zusammenfassend schreibt er: ÄFamilien sind also in Generationenbeziehungen personalisierte Care-Strukturen, die durch Übernahme einer Mutter- und/oder Vater-Position im Lebensalltag des Kindes generiert werden.[6]

Auch Kurt Lüscher wählt eine weit gefasstere Definition der Familie, die sowohl von der Beziehung zwischen Eltern und Kindern, als auch der Beziehung zwischen den Eltern untereinander geprägt ist, jedoch nicht bestimmt, welchen Geschlechtes die Eltern angehören und in welcher Form diese Familie existiert:

Der Begriff Familie ist geeignet, (hier und jetzt) jene Lebensformen eigener Art zu bezeichnen, die sich durch die Gestaltung der grundsätzlich lebenslangen Beziehungen von Eltern und Kindern im Generationenverbund sowie - daran orientiert - der Beziehung zwischen den Eltern konstituieren und als solche gesellschaftlich anerkannt werden.[7]

In dieser Arbeit wird ein Familiengriff verfolgt, der eben diese moderne Offenheit gegenüber Familienformen zulässt, wie sie Jutta Meier-Gräwe, Karl Lenz und Kurt Lüscher beschreiben, da sich die Realität der Familien, wie im kommenden Punkt zu sehen sein wird, in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark gewandelt hat.

2.2 Familien im Wandel - Moderne Familienformen

In der Nachkriegszeit herrschte in der Bundesrepublik Deutschland ein Konsens über das Bild einer Familie in Politik und Gesellschaft. Demnach griff das Ernährermodell, was bedeutete, dass der Ehemann als alleiniger (Vollzeit-) Erwerbstätiger für die finanzielle Absicherung der gesamten Familie sorgte, während die Ehefrau keiner Erwerbstätigkeit nachging und sich zu Hause um das Kind bzw. die Kinder kümmerte.[8] Später wandelte sich diese Modell dahinge hend, dass auch die Ehefrau einer Beschäftigung nachging, jedoch nur im Teilzeitverhältnis.

Ausdruck dieses Familienmodells ist beispielsweise auch heute noch die schlechte Infrastruktur an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und deren Öffnungszeiten meist nur bis zum Mittag im Westen Deutschlands.[9]

In der Deutschen Demokratischen Republik hingegen wurde von Beginn an das ZweiWerktätigen-Modell propagiert: Männer und auch Frauen gingen einer Erwerbstätigkeit nach, auch wenn sie Kinder hatten. Um dies zu gewährleisten schuf der Staat ein enges Netz an Betreuungsmöglichkeiten von der Kinderkrippe über die Schule bis hin zur Freizeitgestaltung der Kinder.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Ernährermodell der Bundesrepublik Deutschland auf das Gebiet der nun ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik übertragen und von nun an auch in Ostdeutschland unterstützt. Ein Ergebnis davon war, dass die Familiengrößen in Ostdeutschland stark zurückschrumpften.[10]

Die zahlreichen Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und - daraus resultierend - Lebensentwürfen der letzten Jahrzehnte sind auch an den Familien abzulesen: Während 1972 noch 71,6% der Menschen in einer Familie lebten, waren es im Jahr 2004 nur noch 53%. 37% dagegen wohnten in Einpersonenhaushalten.[11] Es wird deutlich, dass ein Leben in einer Familie zwar immer noch das überwiegende Lebensmodell von über der Hälfte der Menschen in Deutschland ist, die Zahl der Personen, die in Familien leben aber stetig abnimmt. Demgegenüber steigt die Zahl der Haushalte ohne Kinder. Irene Gerlach spricht von einer Polarisierung zwischen einem Familiensektor, welcher zwei Drittel der Bevölkerung ausmache, und einem Nicht-Familiensektor, welcher ein Drittel der Bevölkerung ausmache.[12] Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass lediglich 6% der jungen Menschen (15-17 Jahre) keine Kinder haben möchte, also 94% der Jugendlichen eine Familie gründen möchte.[13] Demnach realisieren rund 15% nicht ihren Wunsch nach einer eigenen Familie.[14]

Die Familien selbst weisen unterschiedlichste Formen auf: neben der traditionellen Familie, bestehend aus verheirateten Eltern und Kind(ern), haben sich in den letzten Jahrzehnten wei tere Formen herausgebildet. So ist etwa der Anteil der Alleinerziehenden auf 25% angestiegen.[15] Zwar leben 90% der Kinder unter sechs Jahren mit ihren beiden Eltern in einem Haushalt, im Laufe ihres Lebens kann sich diese Situation doch verändern, so dass im Alter zwischen 13 und 17 Jahren nur noch 81% der Kinder mit beiden Eltern in einem Haushalt wohnen.[16]

Auch die Anzahl der nichtehelichen Lebensgemeinschaften hat in den letzten Jahren zugenommen, im Jahr 2004 gab es 2,4 Mio.[17] Die Zahl der nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern ist ebenfalls angestiegen: Im Westen der Bundesrepublik Deutschland um 26%, im Osten sogar um 49%.[18]

In ihrem Buch Geschlechterbeziehungen schlagen Karl Lenz und Marina Adler vor, die modernen Familienformen nach bestimmten Kriterien zu klassifizieren: nach dem Familienbildungsprozess[19], nach der Zusammensetzung der Elter(n)-Generation und der bestehenden Verbindung[20], nach der Wohnform[21] und nach der Erwerbstätigkeit[22].[23] Ob die Familienpolitik dieser Pluralisierung von Lebensstilen[24] und den daraus entstehenden modernen Familienformen und ihren Anforderungen gerecht wird, soll in dem folgenden Kapitel erläutert werden.

3 Familienpolitik in der Bundesrepublik Deutschland

Laut Kurt Lüscher umfasst Familienpolitik Ä[…] alle staatlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten [..], welche die Gestaltung familialer Aufgaben beeinflussen.[25] “ Im engeren Sinne hingegen bedeutet Familienpolitik Ä[…] gewollte öffentliche Aktivitäten, Massnahmen und Einrichtungen, mit denen bezweckt wird, familiale Leistungen[26], die explizit oder implizit erbracht werden sollen, anzuerkennen, zu fördern, zu beeinflussen oder durchzusetzen.[27] “ Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt seit über zehn Jahren das Modell der nachhaltigen Familienpolitik. Kinder werden in dieser als Vermögen der Gesellschaft betrachtet. Ziel dieser nachhaltigen Familienpolitik ist es unter anderem, die Geburtenrate zu erhöhen. Dafür sollen arbeitende Eltern unterstützt werden, indem die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie, zum Beispiel durch den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, verbessert werden. Weiterhin soll die Kinderarmut verringert, Familienhilfen gefördert und auch frühkindliche Förderung unterstützt werden.[28]

Nicole Krüger charakterisiert zudem die Familienpolitik - nach wie vor - als ehe- und lohnarbeitszentriert (siehe dazu Punkt 3.2: Die Instrumente und Maßnahmen der Familienpolitik und Punkt 4: An der Realität vorbeigezielt. Kritik an der Familienpolitik), welche einerseits die Ehe als familiale Institution und andererseits die Vollzeiterwerbstätigkeit der Menschen unterstütze und Menschen, die nicht in Ehen leben und nicht vollzeiterwerbstätig sind, automatisch benachteilige.[29]

In den folgenden Punkten werden nun die Aufgaben und Ziele der Familienpolitik näher beschrieben sowie einige Instrumente und Maßnahmen genauer erklärt. Hierbei soll der Fokus auf dem Festhalten der Familienpolitik an dem traditionellen Familienbild (siehe Punkt 2.2: Familien im Wandel - Moderne Familienformen) liegen.

3.1 Aufgaben und Ziele der Familienpolitik

Die Aufgaben von Familienpolitik im Allgemeinen werden von Kurt Lüscher folgendermaßen benannt: ÄPrimäre Aufgabe von Familienpolitik ist es, die in den Familien und durch sie für den einzelnen und die Gesellschaft erbrachten Leistungen anzuerkennen und die familialen Leistungspotenziale zu fördern.[30] “ Sie soll die Voraussetzungen schaffen, Ä[…] dass Menschen in Familie so leben können, wie sie dies gestützt auf ihre Eigenverantwortlichkeit tun möchten.[31] “ Dabei solle die Familienpolitik auch Gesellschaftspolitik sein, die unter der aktiven Beteiligung der Bürger gestaltet wird. Sie solle unterstützen und helfen, aber auch die Eigeninitiative der Betroffenen fordern.[32] Orientieren müsse sich die Familienpolitik an Familien im Allgemeinen, aber auch an spezifischen Gruppen, wobei hier besonders die benachteiligten Familien zu nennen wären. Auf diesem Weg kann die Familienpolitik helfen, Chancengleichheit herzustellen.[33]

Dass sich die Politik und die Öffentlichkeit für Familien einsetzen müssen, hält Notburga Ott fest: für sie werden die Investitionen in die nachwachsenden Generationen und das daraus entstehende Humanvermögen als eine öffentliche Aufgabe gesehen. Ähnlich sieht es auch der zwölfte Kinder- und Jugendbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in welchem festgehalten wird, dass für Kinder eine öffentliche und private Verantwortung übernommen werden müsse.[34]

Die nachhaltige Familienpolitik der Bundesrepublik Deutschland sieht als wesentliche Leitziele Ä[…] gleiche Chancen der Geschlechter und gute Entwicklungschancen für alle Kinder gleichermaßen […][35] “ zu schaffen. Dabei verfolgt sie nachstehende Unterziele:

- Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität von Familien und Senkung von Armutsrisiken
- Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Ausgleich von Nachteilen zwischen unterschiedlichen Familientypen und gegenüber Kinderlosen

[...]


[1] Vgl. Bundesjugendkuratorium (Hg.): ÄKinderarmut in Deutschland. Eine drängende Handlungsaufforderung an die Politik“, in: www.bundesjugendkuratorium.de

(URL: http://www.bundesjugendkuratorium.de/pdf/2007-2009/bjk_2009_3_stellungnahme_kinderarmut.pdf), Druckversion 22 Seiten, Zugriff am 9.Juli 2013, S.16. Im Folgenden: BJK: ÄHandlungsaufforderung“.

[2] Vgl. Meier-Gräwe, Jutta: ÄWas ist Familie? Warum es einer begrifflichen Neujustierung bedarf“, in Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 40 (2009), Heft 2, S.5. Im Folgenden: Meier-Gräwe:ÄWas ist Familie?“.

[3] Meier-Gräwe: ÄWas ist Familie?“, S.10. Auslassungen: Annegret Krug (AK). 3

[4] Lenz, Karl: ÄWas ist Familie? Konturen eines universalen Familienbegriffs“, in: Krüger, Dorothea Christa/ Holger Herma/ Anja Schierbaum (Hgg.): Familie(n) heute. Entwicklungen, Kontroversen, Prognosen, Weinheim; Basel 2013“, S.115. Im Folgenden: Lenz: ÄWas ist Familie?“. Auslassungen: AK.

[5] Lenz: ÄWas ist Familie?“, S.115. Auslassungen: AK

[6] Lenz: ÄWas ist Familie?“, S.116.

[7] Lüscher, Kurt: Warum Familienpolitik? Argumente und Thesen zu ihrer Begründung, hrsg. von der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen EKFF, Bern 2003, S.15. Im Folgenden: Lüscher: Warum Familienpolitik?

[8] Vgl.: Ostner, Ilona: “Farewell to the Family as We Know it: Family Policy Change in Germany”, in: German Policy Studies, 6 (2010), Heft 1, S.212. Im Folgenden: Ostner: “Farewell to the Family”. 4

[9] Vgl.: Krüger, Nicole: ÄPerspektiven der Familienpolitik“, in: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 40 (2009), Heft 2, S.96. im Folgenden: Krüger: ÄPerspektiven der Familienpolitik“.

[10] Vgl.: Ostner: “Farewell to the Family” S.212f.

[11] Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.): Die Familie im Spiegel der amtlichen Statistik, erw. Neuauflage, Autor: Heribert Engstler, Berlin 2003, S.20.

[12] Gerlach, Irene: Familienpolitik, 2., aktualisierte und überarbeitete Ausgabe, Wiesbaden 2010, S.70. Im Folgenden: Gerlach: Familienpolitik.

[13] Vgl. Fuß, Daniel: ÄDie Familie im Wandel. Herausforderungen für eine adäquate Grundlagenforschung“, in: Pro Familia Magazin (2011) Heft 1, S.15.

[14] Zur Kinderlosigkeit in Deutschland vgl. Konietzka, Dirk (Hg.): Ein Leben ohne Kinder. Zur Kinderlosigkeit in Deutschland, Wiesbaden 2007.

[15] Vgl. Gerlach: Familienpolitik, S.71. Anzumerken sei an dieser Stelle, dass laut Irene Gerlach lediglich 12,8% der Alleinerziehenden diese Lebensform freiwillig gewählt haben.

[16] Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.): Die Familie im Spiegel der amtlichen Statistik, Autor: Heribert Engstler, Berlin 2001, S.13.

[17] Irene Gerlach weist an dieser Stelle darauf hin, dass 40% der Frauen und 37% der Männer, welche in nichtehelichen Gemeinschaften leben, geschieden sind bzw. von ihrem Partner/ihrer Partnerin getrennt leben. Vgl.: Gerlach: Familienpolitik, S.74.

[18] Vgl. Gerlach: Familienpolitik, S.74.

[19] Beispielsweise biologische Eltern, Adoptions-, Pflege-, Stief-, Patchwork- und Inseminationsfamilien.

[20] Beispielsweise Zwei-Eltern-Familien, Ein-Elter-Familien, Mutterfamilien, Vaterfamilien, nichteheliche Familien, Regenbogenfamilien.

[21] Beispielsweise Familien mit einem oder zwei Wohnsitzen mit freiwilliger Wahl der doppelten Haushaltsführung oder Notwendigkeit, Commuter-Familien, binukleare Familien.

[22] Beispielsweise erwerbstätiger Vater/ nicht-erwerbstätige Mutter, erwerbstätige Mutter/ nicht-erwerbstätiger Vater, Vollerwerbsarbeit/Teilzeiterbstätigkeit, Dual-Earner-Familien, Dual-Career-Familien.

[23] Vgl. Lenz, Karl/ Marina Adler: Geschlechterbeziehungen. Einführung in die sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung, Weinheim; München 2011, S.147f.

[24] Vgl. zu den Gründen für den Wandel der Familienformen Peuckert, Rüdiger: Familienformen im sozialen Wandel, Wiesbaden 82012, insbes. Kapitel 21: ÄErklärungsansätze für den sozialen Wandel von Ehe, Familie und Partnerschaft“, S.659-674. Im Folgenden: Peuckert: Familen im sozialen Wandel.

[25] Lüscher: Warum Familienpolitik?, S.14. Auslassungen: AK.

[26] Zu den familialen Leistungen siehe Kaufmann, Franz X.: Zukunft der Familie im vereinten Deutschland: gesellschaftliche und politische Bedingungen, München 1995, S.36ff. und Lüscher: Warum Familienpolitik?, S.22ff.

[27] Lüscher: Warum Familienpolitik?, S.14. Auslassung: AK.

[28] Vgl Ostner: “Farewell to the Family”, S.213.

[29] Vgl. Krüger: ÄPerspektiven der Familienpolitik“, S.96. 7

[30] Lüscher: Warum Familienpolitik?, S.7.

[31] Lüscher: Warum Familienpolitik?, S.17. Auslassung: AK.

[32] Vgl. Lüscher: Warum Familienpolitik?, S.38.

[33] Vgl. Lüscher: Warum Familienpolitik?, S.43.

[34] Vgl. Ott, Notburga: "Familie in der modernen Gesellschaft", in: Roman Herzog Institut e.V.: Wie viel Familie verträgt die moderne Gesellschaft?, Köln, Berlin 2011, S.50; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.): Zwölfter Kinder und Jugendbericht über die Lebenslagen junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, Berlin 2005, Vorwort und S.4, Thiessen, Barbara: ÄNeue Mütter sind im Land - Das Betreuungsgeld als Grabbeigabe des Alleinernährermodells?“, in: Politische Studien 61 (2010), Heft 430 S.42. Im Folgenden: Thiessen: ÄNeuer Mütter sind im Land“.

[35] Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.): Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit. Perspektiven für eine lebenslaufbezogene Familienpolitik. Siebter Familienbericht, Berlin 2006, S.24. Im Folgenden: BMFSFJ: Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit.

Details

Seiten
36
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668091191
ISBN (Buch)
9783668091207
Dateigröße
950 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v310404
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden – Institut für Soziologie
Note
1,0
Schlagworte
familienbild familienarmut analyse familienpolitik

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Analyse der deutschen Familienpolitik. Wie das traditionelle Familienbild die Familienarmut begünstigt