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Auswirkungen von Amoralität auf die Rendite von Aktienanlagen

Projektarbeit 2015 52 Seiten

Leseprobe

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis:

1.) Einleitung
1.1) Aktueller Bezug
1.2) Inhalt und Aufbau

2) Begriffsdefinitionen
2.1) Nachhaltigkeit
2.2) Moral und Amoral
2.3) Sin Stocks

3) Nachhaltige Investments
3.1) Entwicklung in Deutschland seit
3.2) Auswahlkriterien für Nachhaltige Aktieninvestments
3.2.1) Vorbemerkungen
3.2.2) Negativkriterien
3.2.3) Positivkriterien
3.2.4) Best-in-Class-Ansatz
3.3) Rendite

4) Sin Stocks
4.1) Abgrenzung und Unterschiede zu anderen Aktien
4.2) Entwicklung in Deutschland und den USA
4.3) Anlagemöglichkeiten
4.3.1) Tabakindustrie
4.3.2) Alkoholindustrie
4.3.3) Gaming / Gambling
4.4) Rendite

5) Gegenüberstellung der Anlagestrategien

6) Abschließende Betrachtung
6.1) Schlussbemerkungen
6.2) Zukunftsausblick

ANLAGE 1

ANLAGE 2
1.) Las Vegas Sand Corp.:
2.) Archon Corp.:
3.) Lakes Entertaiment Inc.:

ANLAGE 3

Quellenverzeichnis:
1.) Buchquellen und Journalartikel:
2.) Zeitschriften und Zeitungsartikel:
3.) Internetquellen:

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Volumen nachhaltiger Publikumsfonds in Deutschland

Abb. 2: Anzahl der Konten bei deutschen Nachhaltigkeitsbanken

Abb. 3: Top Ten der Ausschlusskriterien bei nachhaltigen Geldanlagen

Abb. 4: Kursverläufe des S&P 500, Anheuser-Busch und eines Alkoholindizes

Abb. 5: Kursverläufe des S&P500, Penn National und eines Gamingindizes

Abb. 6: Kursverläufe des S&P500, Vicep und eines Tabakindizes

Abb. 7: Vergleich der Erträge von Tabakaktien mit breiten Marktindizes in den USA und UK seit

Abb. 8: Kursverlauf der Las Vegas Sand Corp

Abb. 9: Kursverlauf der Archon Corp

Abb. 10: Kursverlauf der Lakes Entertaiment Inc

Abb. 11: Vergleich der Kursverläufe des Vice Funds, DSEFX und des S&P 500

Tabellenverzeichnis:

Tab. 1: Vergleich: Vice Fund und Domini Social Equty Fund

1.) Einleitung

1.1) Aktueller Bezug

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“1

Dieses Zitat von Mark Twain könnte man als das Grundprinzip des nachhaltigen Inves- tierens ansehen. Auch beim Nachhaltigen Investieren geht es darum sich um die Zukunft Gedanken zu machen und nur dort sein Geld anzulegen, wo es förderlich für die Zukunft ist. Seit der Finanzkrise 2008 wurde das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den öf- fentlichen Fokus gerückt.2 Vor 2008 war das Thema vielen Anlegern entweder unbekannt oder nur als Randthema aufgefallen. Seit dem Abklingen der Krise jedoch rückt der As- pekt der Nachhaltigkeit immer mehr in den Mittelpunkt der öffentlichen Berichtserstat- tung, was vor allem auch an den immer häufigeren Berichten in deutschen Fachzeitschrif- ten und englischsprachigen Journalartikeln deutlich wird.3 Auch wurde 2008 ein deut- scher Nachhaltigkeitspreis eingeführt, der jährlich vergeben wird.4 Jedoch gibt es, wie fast immer bei solchen Bewegungen, auch eine Gegenbewegung. In diesem Fall wendet die Gegenbewegung sich von der Nachhaltigkeit und von allen moralischen Aspekten der Geldanlage ab und beruft sich auf die Amoralität von Anlagen. So gibt es einen geschlos- senen Fonds mit dem Namen „Prosperia Mephisto 1“, der nach dem Motto „Sünder leben im Diesseits gut - Heilige im Jenseits“5 agiert und somit eine komplett gegenteilige An- lagestrategie verfolgt als nachhaltige Fonds. Diese beiden, momentan sehr aktuellen, ent- gegengesetzten Anlagestrategien sollen deshalb in dieser Projektarbeit genauer unter- sucht werden und es wird ein Überblick über die möglichen Renditen der beiden Prakti- ken gegeben.

1.2) Inhalt und Aufbau

In dieser Projektarbeit soll auf die mögliche Rendite sowohl von nachhaltigen als auch von amoralen Anlageformen eingegangen werden. Hierbei wird das Hauptaugenmerk auf den Zeitraum von 2000 bis zum heutigen Tag liegen, da sonst der vorgegebene Umfang der Arbeit nicht eingehalten werden kann. Der Fokus der Arbeit wird auf Aktien- und Fondsanlagen liegen, dagegen werden andere Anlageformen wie Anleihen oder Zertifi- kate nicht weiter thematisiert.

Investitionen in Anlagenformen, die versuchen mit Wasseraufbereitung, -dienstleistun- gen oder sonstigen Formen von Wasserverarbeitung Geld zu verdienen6, werden hier ausgeklammert, da dieses Themengebiet für diese Arbeit zu umfangreich wäre und nicht dem Ziel der Arbeit entspräche.

Zu Beginn der Projektarbeit werden zuerst die für die Projektarbeit wichtigsten Begriffe (Nachhaltigkeit, Moral, Amoral, Sin Stock) kurz erläutert und aufgezeigt, dass es für diese Begriffe nicht immer eine einheitliche Definition gibt. Im zweiten Abschnitt werden sowohl die Entwicklung von nachhaltigen Investments seit dem Jahr 2000 aufgezeigt als auch die Auswahlkriterien, die man bei Anlagen in nachhaltigen Investments berücksich- tigen kann. Beispielhaft werden hierfür dann Positivkriterien, Negativkriterien und der Best-in-Class-Ansatz erläutert. Zum Ende des Abschnittes wird die Rendite und Volati- lität solcher Anlagen mit einem „normalen“7 Index verglichen, um daraus Rückschlüsse für Anleger ziehen zu können. Im Anschluss wird die Anlage in Sin Stocks als zweiter wichtiger Aspekt der Arbeit näher betrachtet. Hier wird zuerst die Abgrenzung zwischen Sin Stocks und anderen Aktien vorgenommen und anschließend herausgearbeitet, wann eine Aktie zu den Sin Stocks zu zählen ist und wann nicht. Auch in diesem Abschnitt wird dann die Entwicklung seit 2000 näher betrachtet, um einen Vergleich mit nachhal- tigen Investments zu ermöglichen. Im Anschluss wird auf die verschiedenen Unterkate- gorien der Sin Stocks wie Tabak-, Waffen- und Gamblingaktien genauer eingegangen, bevor zum Abschluss des Abschnittes wieder ein Vergleich der Rendite und Volatilität mit einem „normalen“ Index stattfindet. Nachdem beide Anlageformen erläutert wurden, findet im vorletzten Abschnitt der Arbeit eine direkte Gegenüberstellung der beiden An- lagephilosophien statt. Diese Gegenüberstellung wird anhand von zwei verschiedenen Fonds durchgeführt, die jeweils repräsentativ für eine der beiden Anlagestrategien stehen.

Am Ende der Arbeit wird sich eine Zusammenfassung befinden, in der noch einmal kurz die herausgearbeiteten Ergebnisse der Arbeit stehen und in der die anfangs formulierten Forschungsfragen beantwortet werden. Außerdem soll noch ein kurzer Ausblick auf die Zukunft geworfen werden.

Anhand dieser Arbeit wird versucht einige für Anleger relevante Fragen zu nachhaltigen und amoralen Investments zu klären.

Als erste Forschungsfrage soll in dieser Arbeit erörtert werden, was man unter dem Be- griff der Nachhaltigkeit in der Fondsbranche versteht und ob diese Definition immer als nachhaltig angesehen werden kann. Als zweite Forschungsfrage soll geklärt werden, ob Anleger, die amorale Anlageentscheidungen treffen, eine bessere Rendite erwirtschaften als Anleger, die bei ihrer Geldanlage auf moralische und nachhaltige Aspekte Wert legen. Falls sich diese Frage bejahen lässt, soll herausgearbeitet werden, wie groß dieser Rendi- teunterschied ist und ob nachhaltige Anleger aufgrund von Nachhaltigkeitsaspekten schlechter abschneiden als der breite Markt oder ob amorale Geldanlagen besser ab- schneiden als der Markt.

2) Begriffsdefinitionen

2.1) Nachhaltigkeit

Den Begriff der Nachhaltigkeit zu definieren ist sehr schwierig, da es nicht eine allge- meingültige Definition gibt, sondern sehr viele unterschiedliche, die teilweise stark von- einander abweichen. Diese Unterscheidung kommt zustande, da der Fokus der Definitio- nen auf verschiedene Aspekte gelegt wird. So ist es möglich Nachhaltigkeit unter ökono- mischen, sozialen, ethischen oder auch ökologischen Gesichtspunkten zu definieren. Die Triodos-Bank, die laut eigener Aussage führende Bank für Nachhaltigkeit in Europa, be- rücksichtigt z.B. bei nachhaltigen Anlagen sowohl soziale, ökologische als auch finanzi- elle Aspekte.8

Um für den restlichen Verlauf der Arbeit eine einheitliche Definition von Nachhaltigkeit zu haben wird die von der UNO 1987 in ihrem Brundtland benutzte Definition genom- men:

„Sustainable development meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs“.9

Bei dieser Definition wird deutlich, dass Nachhaltigkeit keine Aufgabe ist, welche schnell abgearbeitet werden kann, sondern die sehr langwierig ist und auch über mehrere Generationen betrachtet werden muss.

Nachfolgend werden in dieser Arbeit die Begriffe Nachhaltigkeit und SRI10 als Synonyme verwendet.

2.2) Moral und Amoral

Im deutschen Sprachgebraucht gibt es verschiedene Wörter wie Ethik, Ethos, Sitte und Moral. Diese meinen oft Ähnliches, sind von ihrer Bedeutung aber unterschiedlich.11 Der Begriff Moral ist deshalb sehr schwierig zu definieren und von den anderen Begriffen abzugrenzen. Allgemein umfasst der Begriff Moral die Gesamtheit von Geboten, Verbo- ten, Bräuchen, Sitten und Konventionen einer Gesellschaft und kann somit als allgemein anerkannte Verhaltensweise einer Gesellschaft angesehen werden.12 Hierbei ist die Moral aber nicht als statisch anzusehen, sondern ist im Laufe der Zeit veränderlich und passt sich immer den momentan herrschenden Konventionen der Gesellschaft an. Moral kann man folglich als eine Art Regelkanon betrachten, der die Gesamtheit von Normen und Grund-sätzen widergibt, welche das zwischenmenschliche Verhalten in einer Gesell- schaft regeln und von dieser Gesellschaft auch akzeptiert werden.13

Ausgehend von dieser Definition wird in der vorliegenden Projektarbeit der Begriff der Amoral definiert und der Bezug zu den Sin Stocks hergeleitet. Amoral meint nicht, dass Menschen gegen moralische Grundsätze der Gesellschaft verstoßen, sondern meint die Abwesenheit von Moral.14 Wer bewusst gegen moralische Grundsätze verstößt handelt unmoralisch. Wenn eine Person jedoch Entscheidungen ohne die Beachtung von morali- schen Grundsätzen trifft und somit die Moral keinen Einfluss auf die Entscheidung hat, so handelt diese Person ammoral.15 Aus diesem Grund werden unmoralische Handlungen oft als schlecht angesehen, während amorale Entscheidungen als neutral betrachtet wer- den oder nicht moralisch beurteilt werden, da sie außerhalb von moralischen Grundsätzen stehen.

2.3) Sin Stocks

Für den Begriff der Sin Stocks gibt es weder in Deutschland noch im englischsprachigen Raum eine einheitliche Definition. Allen Definitionen ist jedoch gemeinsam, dass sie da- mit Aktien von Unternehmen meinen, die in Branchen investieren, die von vielen Men- schen als nicht nachhaltig und als lasterhaft angesehen werden. Diese Branchen sind fast immer Tabak, Alkohol und Spielsucht (Gambling).16 Je nach Kriterien der Autoren kom- men noch andere Branchen hinzu, die z.B. ihr Geld mit Waffenherstellung verdienen oder ihre Güter durch Kinderarbeit herstellen lassen.17 Auf der englischsprachigen Investope- dia-Internetseite findet man eine allgemeine Definition von Sin Stocks. Dort werden Sin Stocks als Aktien von Unternehmen definiert, die direkt oder indirekt mit unethischen „Aktivitäten“ („activities“) zu tun haben. Solche Firmen verdienen laut Definition meist ihr Geld, indem sie die Schwächen von Menschen ausnutzen. Dies sind vor allem Firmen im Bereich Alkohol, Tabak, Spielsucht, Pornografie und Waffenhersteller.18

In dieser Projektarbeit sollen Sin Stocks als Aktien von Unternehmen definiert werden, die ihr Geld mit Tätigkeiten verdienen, die von vielen Menschen als unmoralisch ange- sehen werden. Dies soll sich vor allem auf deutsche Moralvorstellungen beziehen, da in anderen Ländern wie z.B. den USA eine andere Moralvorstellung in bestimmten Punkten wie z.B. der Waffenherstellung und dem Waffenbesitz existiert. Als unmoralische Tätig- keiten gelten in dieser Arbeit die Herstellung von Tabak, Alkohol, Waffen, Pornografie und Spielsucht.

3) Nachhaltige Investments

3.1) Entwicklung in Deutschland seit 2000

Die ersten Intentionen in Deutschland bei der Geldanlage mehr Wert auf Nachhaltigkeit zu legen entstanden in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.19 Das Aufkom- men der nachhaltigen Aspekte bei der Geldanlage kam vor allem durch die damals herrschende Friedensbewegung20 und durch die Umweltbewegung.21 Aber bis in die 1990er Jahre waren weltweit lediglich 5 Mrd. USD in „prinzipiengeleiteten“ Ethik- und Nachhaltigkeitfonds investiert.22 Seit der Jahrtausendwende jedoch werden nachhaltige Investments immer mehr vom Nischenprodukt zu einem Produkt für die breite Masse. Dies verdeutlicht auch die nachfolgende Grafik:23

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Volumen nachhaltiger Publikumsfonds in Deutschland

Es wird ersichtlich, dass sich das Volumen der in sozial-ökonomische Fonds angelegten Kundengelder seit 1998 von 306 Mio. € auf über 4,5 Mrd. € im Jahr 2004 erhöht hat. Im Jahr 2005 hat sich dieses Volumen um weitere 11% auf 5 Mrd. € gesteigert.24 Viele der in Deutschland aufgelegten Publikumsfonds, die sich mit den Themen Ethik und Nach- haltigkeit befassen, wurden erst im Jahr 2000 oder später aufgelegt.25 Dies zeigt deutlich, dass sich um die Jahrtausendwende an dem Markt der nachhaltigen Investmentmöglichkeiten ein Umdenken breit gemacht hat und die Fondsgesellschaften erkannt haben, dass Anleger mehr Wert auf die Nachhaltigkeit ihrer Anlage legen und deshalb wurden viele neue Fonds mit diesem Themenfeld aufgelegt. Auch die Gründung der Ethik-Bank fällt in das Jahr 2002 und verdeutlicht diesen Aspekt zusätzlich.26 Gegen- wärtig boomen Anlageinstrumente, welche mit nachhaltigen Investitionen Geld für die

Anleger verdienen wollen weiter. Allein im ersten Halbjahr 2012 kamen 40 neue The- menfonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den Markt.27 Insgesamt sind im Jahr 2014 in Deutschland schon 127 Mrd. € in nachhaltigen Anlagen (Fonds, Zertifi- kate und Kundeneinlagen) investiert.28 Auch die Steinbeis-Hochschule in Berlin kommt in ihrer Meta-Studie zu nachhaltigen Kapitalmarktprodukten zu der Erkenntnis, dass „das Thema Nachhaltigkeit (…) in den letzten Jahren allgemein, aber auch speziell im Bereich der Kapitalanlagen, unverkennbar an Bedeutung gewonnen hat.“29 Diese Studie zeigt zu- dem, dass das Thema Nachhaltigkeit nicht nur für Anleger, sondern auch für die Wissen- schaft relevant ist. So gehen Experten des Forums Nachhaltige Geldanlage (FNG) von weiter steigenden Volumina in nachhaltigen Investments aus und sehen für Deutschland in den Jahren von 2014 bis 2016 ein Wachstumspotenzial von ca. 35%.30 Auch die Anzahl von Konten bei sogenannten Spezialbanken wie der Ethikbank, der Umweltbank oder der GSL Bank nehmen seit Jahren immer mehr zu wie nachfolgende Statistik zeigt:31

Abb. 2: Anzahl der Konten bei deutschen Nachhaltigkeitsbanken

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dieser Trend wird sich, nach Meinung der Experten des FNG auch in den folgenden Jahren weiter fortsetzen.32

3.2) Auswahlkriterien für Nachhaltige Aktieninvestments

3.2.1) Vorbemerkungen

Welche Kriterien man bei der Auswahl von nachhaltigen Aktien berücksichtigt und welche Kriterien nicht beachtet werden hängt stark von der Definition des Begriffes der Nachhaltigkeit ab.33 Je enger dieser Begriff gefasst ist, desto mehr und strengere Kriterien muss man bei der Aktienauswahl beachten, um seiner eigenen Definition von Nachhaltigkeit wirklich gerecht zu werden.

Aufgrund des Umfanges dieser Projektarbeit kann nicht auf alle am Markt in Anspruch genommenen Kriterien Rücksicht genommen werden, sondern es werden nur die am häufigsten verwendeten Kriterien weiter ausgeführt.34 Diese Kriterien sind für die Aktienwahl deshalb von so besonderer Bedeutung, da es, wie schon weiter oben angesprochen, keine einheitliche Definition des Begriffes der Nachhaltigkeit gibt und deshalb jeder Fonds selbst festlegen muss, was er unter Nachhaltigkeit versteht und dies wird durch Verwendung bestimmter Kriterien weiter untermauert.

In diesem Abschnitt werden deshalb nur die Ansätze der Negativkriterien, der Positivkriterien und des Best-in-Class-Prinzipes weiter vertieft. Hierbei werden die Ansätze der Negativ- und Positivkriterien unter dem Oberbegriff des Screenings zusammengefasst.35 Andere Ansätze wie die Strategien der Integration, der Stimmrechtsausübung, des Engagements oder der Wahl von Ökopionieren36 werden nicht weiter behandelt.37 Oftmals verwenden Finanzdienstleister (FDL) nicht nur eins der oben genannten Kriterien, sondern mehrere Kriterien auf einmal. So verwendet z.B. die Commerzbank ein dreistufiges Verfahren, bei dem sie zuerst Negativkriterien anwendet, dann in Frage kommende Unternehmen einer Finanzanalyse unterzieht und am Ende noch eine Medienanalyse über das in Frage kommende Unternehmen durchführt.38

3.2.2) Negativkriterien

Negativkriterien ist die am häufigsten vorkommende Form von Auswahlverfahren in nachhaltigen Fonds weltweit und wurde schon 1928 von der Pioneer Fund Group das erste mal verwendet.39 Über 80% der SRI Fonds nehmen bei ihrem Auswahlverfahren Negativkriterien zur Hilfe, um bestimmte Aktien oder Branchen auszuschließen.40 Ziel ist es Unternehmen auszuklammern, die keinen großen Wert auf Nachhaltigkeit legen41 oder die nicht den Vorstellungen der Geldgeber entsprechen. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn der Anleger eine kirchliche Einrichtung ist und somit keine Unternehmen unter- stützt werden sollen, die ihr Geld mit Abtreibung, Klonen oder Gentechnik im Allgemei- nen verdienen.42

Die am häufigsten vorkommenden Ausschlusskriterien in Deutschland im Jahr 2014 sind in nachfolgender Tabelle aufgeführt:43

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Top Ten der Ausschlusskriterien bei nachhaltigen Geldanlagen

Wie man deutlich sieht, werden vor allem sogenannte Sündenbranchen wie Waffen, Por- nografie, Glücksspiel und Tabak ausgeschlossen. Aber auch andere Kriterien, die sich eher mit den Mitarbeiter eines Unternehmens befassen, werden immer wichtiger. Dies erkennt man sehr deutlich daran, dass der zweithäufigste Grund nicht in Unternehmen zu investieren darin liegt, dass diese Unternehmen Arbeitsrechte verletzen und z.B. Kinder- arbeit nutzen.44 Jedoch ist es trotz dieser Kriterien nicht immer eindeutig, ob es dem Fonds nun erlaubt ist in ein bestimmtes Unternehmen zu investieren oder nicht. So ist es z.B. möglich, dass das ausgesuchte Unternehmen hauptsächlich in einer erlaubten Bran- che tätig ist, jedoch ein kleiner Teil des Umsatzes in einer, für den Fonds verbotenen Branche, erwirtschaftet wird. Ob es nun erlaubt ist in dieses Unternehmen zu investieren, hängt von der genauen Festlegung der Kriterien im Fonds ab.45 In manchen Fonds ist es komplett verboten in solche Unternehmen zu investieren, während es in anderen Fonds oft Ausnahmen für solche Mischkonzerne gibt.46 Auch die Abgrenzung der Ausschluss- kriterien ist nicht immer klar zu treffen. So stellt sich beim Ausschluss von Tabakunter- nehmen die Frage, ob damit auch Hersteller von Shisha-Zubehör oder Hersteller von E- Zigaretten gemeint sind. 47

Zusammenfassend kann man sagen, dass es bei den Negativkriterien nicht so sehr um die Auswahl von geeigneten Unternehmen geht, sondern erst einmal eine Grundauswahl von möglichen Aktienanlagen geschaffen wird. Diese Grundlage wird dadurch erreicht, dass viele „Sünden“-Industrien aussortiert werden.48

3.2.3) Positivkriterien

Bei der Anwendung von Positivkriterien werden keine Unternehmen ausgeschlossen. Ziel der Positivkriterien ist es Unternehmen oder Branchen mit guten Nachhaltigkeitswerten zu finden und deren Anteil im Portfolio zu erhöhen.49 Somit findet hier kein Ausschluss (wie bei den Negativkriterien) statt, sondern es wird eher ein Einschließen von Unterneh- men herbeigeführt. Dementsprechend werden durch das Screening keine kontroversen Branchen ausgeschlossen, sondern besonders nachhaltige Branchen und Unternehmen bevorzugt. Die Unternehmen werden hierbei nach verschiedenen nicht-finanziellen Kri- terien bewertet. Dies können z.B. qualitative Kriterien wie Umwelt, Menschenrechte, Diversität / Vielfältigkeit oder auch das gesellschaftliche Engagement sein.50

Nach dem Bewerten der verschiedenen Kriterien trifft das Fondsmanagement seine end- gültige Auswahl, in welche Aktien investiert wird und wie hoch deren Gewichtung sein soll. Meistens werden in die Unternehmen mit den höchsten Werten investiert, da diese laut Auswahl am nachhaltigsten agieren.51 Dieses Auswahlverfahren macht man, da Un- ternehmen mit einem hohen Wert bei der Prüfung der „social responsibility“ laut der Stu- die von Statman und Glushkov einen höheren Ertrag generieren als Aktien mit einem niedrigeren Wert.52

Somit kann man sagen, dass es bei der Anwendung von Positivkriterien nicht um das Aussortieren von Sünden-Industrien, wie es bei den Negativkriterien das Ziel ist, geht, sondern vielmehr geht es darum die nachhaltigsten Unternehmen zu finden und in diese zu investieren. Bei den Positivkriterien screent man, um die sozial besten und nachhaltigsten Aktien zu finden und aus diesen ein Portfolio aufzubauen.53

3.2.4) Best-in-Class-Ansatz

Der Best-in-Class-Ansatz ist in Deutschland die drittwichtigste Strategie bei der Auswahl von Aktien im Jahr 2014 gewesen.54 Vor allem bei neuen Finanzprodukten, die sich dem Thema der Nachhaltigkeit verschreiben, ist der Best-in-Class-Ansatz sehr beliebt und wird auch am häufigsten als Entscheidungsgrundlage für die Aktienauswahl genom- men.55

Als Definition des Best-in-Class-Ansatzes könnte man sagen, dass es eine Anlagestrate- gie ist, die ein nach Branchen diversifiziertes Positivscreening von Aktien vornimmt und immer nur in die besten Nachhaltigkeitswerte einer Branche investiert. Die Beurteilung findet meist nach qualitativen Kriterien statt, die auf den ESG-Kriterien56 basieren.57 Bei diesem Modell zur Aktienanalyse werden, ähnlich wie bei der Anwendung der Positiv- kriterien, qualitative Kriterien58 genommen, um verschiedene Aktien zu bewerten und zu vergleichen. Im Unterschied zum Positivscreening achtet hier jedoch das Management des Fonds noch darauf, dass das Portfolio nach verschiedenen Branchen diversifiziert wird.59 Der Fonds bewertet in jeder einzelnen Branche Unternehmen, um immer die Un- ternehmen auszufiltern, welche die nachhaltigen Kriterien am besten erfüllen.60 Problematisch an diesem Ansatz ist, dass immer in die nachhaltigsten Unternehmen in jeder Branche investiert wird ohne zu beachten, um welche Branche es sich handelt. So wird z.B. auch in das nachhaltigste Unternehmen der Rüstungsbranche investiert, obwohl diese wohl nicht den allgemeinen Kriterien der Nachhaltigkeit genügen. Somit ist der Best-in-Class-Ansatz ein relativer Ansatz, der immer nur die besten Unter- nehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen derselben Branche aussucht. Ob diese Branchen jedoch objektiv die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen oder ob diese Bran- chen als ethisch vertretbar angesehen werden, spielt bei diesem Ansatz keine Rolle. So kann das beste Unternehmen in einer Branche absolut betrachtet trotzdem sehr niedrige Nachhaltigkeitsstandards haben.61

Schlussfolgernd kann man sagen, dass bei diesem Ansatz auch Sünden-Industrien vertreten sein können. Dies wird meist umgangen, indem das Fondsmanagement noch ein Negativscreening mit in die Auswahl von Aktien einfließen lässt.62

3.3) Rendite

Der Vergleich der Rendite von nachhaltigen Fonds spielt in Deutschland für Privatanleger nur eine untergeordnete Rolle. Dies liegt daran, dass in Deutschland nur knapp 17% aller investierten Gelder in nachhaltigen Geldanlagen von privaten Investoren stammen und der Rest durch institutionelle Anleger aufgebracht wird.63 2011 wurden sogar noch über 90% der angelegten Gelder in SRI Fonds von institutionellen Anlegern (vor allem Kirchen und Sozialorganisationen) in Deutschland gehalten.64

Die nachfolgenden Ausführungen und Renditezahlen beziehen sich, falls nicht anders ge- nannt, auf den US Markt, da es hier die meisten Studien zu nachhaltigen Fonds und deren Rendite gab.65

Die Messung der Rendite von nachhaltigen Fonds und der anschließende Vergleich mit normalen Fonds sind nicht so einfach. Dies liegt vor allem an der Unschärfe des Begriffes der Nachhaltigkeit, da jeder Fonds den Begriff selbst definieren kann und somit nicht immer klar ist in welche Aktien das Fondsmanagement investieren darf und in welche nicht. Dies kann sich von Fonds zu Fonds stark ändern.66 Bezüglich der Performance von SRI Fonds gibt es in der Fachliteratur drei verschiedene Annahmen, die auch jeweils durch verschiedene Studien und Papers belegt sind.

Die erste Annahme besagt, dass nachhaltige Fonds im Vergleich zu normalen Fonds eine Underperformance an den Tag legen. Dies wird vor allem mit den fehlenden Diversifika- tionsmöglichkeiten begründet, da es nachhaltigen Fonds nicht möglich ist in alle Unter- nehmen zu investieren und so ihr systematisches Risiko wegzudiversifizieren. Somit ha- ben SRI Fonds ein unvorteilhafteres Chance-Risiko-Profil im Vergleich zu normalen Fonds.67 SRI Fonds ist es nicht erlaubt in finanziell attraktive Firmen wie z.B. Sin Stocks zu investieren, die gegenüber dem Markt eine Mehrrendite erwirtschaften (vgl. Abschnitt

4.2). Somit ist es für SRI Fonds sehr schwierig eine Rendite zu erzielen, die genauso hoch ist wie die Rendite des Marktes und noch deutlich schwieriger eine Mehrrendite gegenüber dem Markt zu erzielen.

Anfang der 90er Jahre gab es in Deutschland im Vergleich zu normalen Fonds eine deut- lich geringere Rendite von nachhaltigen Fonds, welche jedoch durch die Mehrrendite der- selben im Vergleich zu normalen Fonds Ende der 90er Jahre wieder ausgeglichen wurde.68

[...]


1 Zitat von Mark Twain, Entstehungsjahr unbekannt.

2 Vgl. Büttner, J: Sieben Themen der Nachhaltigkeit, S. 30 - 31.

3 Vgl. Dorfleitner, G./Utz, S.: Safety first portfolio choice based on financial and sustainability returns, S.155.

4 Vgl. hierzu auf der Homepage des Nachhaltigkeitspreises: https://www.nachhaltigkeitspreis.de Abruf am 09.05.2015.

5 Vgl. Hussla, G.: Sündenfonds mit Pferdefuß. In: Handelsblatt.

6 Vgl. Alpert, B.: Kaum Liquidität. In: Wirtschaftswoche Nr.19 / 2015.

7 „normal“ meint hier einen konventionellen Index, der allgemein aufgestellt ist und nicht eine gewisse Branche stärker gewichtet; normal meint somit z.B. den Dax oder S&P 500.

8 Vgl. Geschäftsgrundsätze der Triodos-Bank unter

https://www.triodos.de/downloads/355628/geschaeftsgrundsaetze.pdf, Abruf am 10,05,2015.

9 Definition der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung im Brundtland Bericht der UNO 1987, gefunden unter: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland, Abruf am 10.05.2015.

10 SRI ist die Abkürzung für: socially responsible investments. Vgl. auch Renneboog, L. / Horst, J. / Zhang, C.: Socially responsible investments: Institutional aspects, performance, and investor behavior, Journal of Banking & Finance, Volume 32.

11 Vgl. Laubach, T.: Zugänge. Grundaspekte der ethischen Reflexion, S.31.

12 Vgl. Laubach, T.: Zugänge. Grundaspekte der ethischen Reflexion, S.32.

13 Vgl. Der Brockhaus (Hrsg.): Moral.

14 Vgl. Duden (Hrsg.): Amoralismus.

15 Vgl. Grammarist (Hrsg.): Amoral vs. Immoral, online unter: http://grammarist.com/usage/amoral-im- moral/, Abruf am 12.05.2015.

16 Vgl. Salaber, J.: The Determinants of Sin Stock Returns: Evidence on the European Market, S. 2.

17 Vgl. Philips, P.: Sin Stocks in Self Managed Superannuation Funds, S.40.

18 Vgl. Investopedia (Hrsg.): http://www.investopedia.com/terms/s/sinful, Abruf am 12.05.2015.

19 Vgl. Hamm, B.: Maßnahmen zur Verstärkung von sozial verantwortlichen Investieren (SRI), S.25.

20 Vgl. Werner, T.: Ökologische Investments: Chancen und Risiken grüner Geldanlage, S. 28-29.

21 Vgl. Bonnet, G. (Hrsg.): Corporate Social Responsibility auf dem Finanzmarkt, S. 48.

22 Vgl. Merten, H.: In Luxus investieren: Wie Anleger vom Konsumrausch der Reichen profitieren, S. 141.

23 Entnommen aus: Hamm, B.: Maßnahmen zur Verstärkung von sozial verantwortlichen Investieren (SRI), S.26.

24 Vgl. Autor unbekannt: Ethisch investieren: In Gutem Glauben, Wirtschaftswoche am 18.08.2015.

25 Merten, H.: In Luxus investieren: Wie Anleger vom Konsumrausch der Reichen profitieren, S. 141.

26 Vgl. Vgl. Hamm, B.: Maßnahmen zur Verstärkung von sozial verantwortlichen Investieren (SRI), S.25-

26.

7

27 Vgl. Heintze, A.: Nachhaltige Anlage: Mehr Geld mit gutem Gewissen, erschienen auf Spiegel Online, Abruf am 14.05.2015.

28 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2015: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 25.

29 Entnommen aus: Nachhaltige Kapitalmarktprodukte Meta-Studie, herausgegeben von: Steinbeis Research Center for Financial Services, S.1.

30 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2014: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 25.

31 Statistik entnommen von Statista.de; nur Konten der GLS Bank, Umweltbank und der Ethikbank.

32 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2014: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 27.

33 Vgl. Aßländer, M. / Schenkel, M.: Vom Guten, vom Schönen und vom Baren, S. 53.

34 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2013: Deutschland, Österreich und die Schweiz. S. 19.

35 Vgl. Statman, M. / Glushkov, D.: The Wages of Social Responsibility, S.33.

36 Vgl. Bergius, S.: Nachhaltige Investments - mehr als eine Nische, Handelsblatt Online vom 09.07.2007.

37 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2015: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 10.

38 Vgl. Commerzbank: Nachhaltig Investieren.

39 Vgl. Schwartz, M.: The “Ethics” of Ethical Investing, S. 196.

40 Vgl. Lee, D. et al.: Socially responsible investment fund performance: the impact of screening intensity,

S. 352.

41 Vgl. Statman, M. / Glushkov, D.: The Wages of Social Responsibility, S.33.

42 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2013: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 19.

43 Entnommen aus FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2014: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 22.

44 Vgl. Oberhuber, N.: Die Umwelt muss warten.

45 Vgl. Schwartz, M.: The “Ethics” of Ethical Investing, S. 209.

46 Vgl. WirtschaftsWoche (Hrsg.): Ethisch investieren: In gutem Glauben.

47 Vgl. Aßländer, M.. / Schenkel, M.: Vom Guten, vom Schönen und vom Baren, S. 55.

48 Vgl. Lee, D. et al.: Socially responsible investment fund performance: the impact of screening intensity,

S. 368.

49 Vgl. Statman, M. / Glushkov, D.: The Wages of Social Responsibility, S.19.

50 Vgl. Kempf, A. / Osthoff, P.: The Effect of Socially Respnsoble Investing on Portfolio Performance, S. 910.

51 Vgl. Kempf, A. / Osthoff, P.: The Effect of Socially Respnsoble Investing on Portfolio Performance, S. 909.

52 Vgl. Statman, M. / Glushkov, D.: The Wages of Social Responsibility, S.19 + 39.

53 Vgl. Lee, D. et al.: Socially responsible investment fund performance: the impact of screening intensity,

S. 368.

54 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2015: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 28.

55 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2013: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 13.

56 ESG ist die Abkürzung für Environmental, Social and Governance (Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung).

Siehe hierzu auch Seitz, J.: Nachhaltige Investments, S.14.

57 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2015: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 55.

58 Bzgl. der qualitativen Kriterien siehe Absatz 3.2.2 Positivkriterien.

59 Vgl. Kempf, A. / Osthoff, P.: The Effect of Socially Respnsoble Investing on Portfolio Performance, S. 909.

60 Vgl. Autor unbekannt (2005): Ethisch investieren: In gutem Glauben.

61 Vgl. Aßländer, M. / Schenkel, M.: Vom Guten, vom Schönen und vom Baren, S. 51.

62 Vgl. z.B. Swisscanto Nachhaltigkeitsansatz, http://www.swisscanto.ch/epaper/epaper-Nachhaltigkeits- bericht_DE/ /

63 Vgl. FNG (Hrsg.): Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2015: Deutschland, Österreich und die Schweiz, S. 31.

64 Vgl. Friesenbichler, R.: Socially Responsible Investment. In: Corporate Social Responsibility (Hrsg.: Schmiedpeter, R.), S. 1032.

65 Die „Executive Summary: Nachhaltige Investments aus dem Blick der Wissenschaft: Leistungsverspre- chen und Realität“- Untersuchung des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule

Details

Seiten
52
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668091672
ISBN (Buch)
9783668091689
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim
Erscheinungsdatum
2015 (November)
Note
2,0
Schlagworte
auswirkungen amoralität rendite aktienanlage

Autor

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Titel: Auswirkungen von Amoralität auf die Rendite von Aktienanlagen