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Was versteht man unter dem Wort „Gemütlichkeit“? Semantische Interpretation und Finden einer chinesischen Äquivalenz

Hausarbeit (Hauptseminar) 2015 31 Seiten

Germanistik - Linguistik

Leseprobe

1 Einleitung

Das Untersuchungsobjekt des vorliegenden Beitrages ist das Wort „Gemütlichkeit“ mit lexikalischen Unterschieden in den sprachlichen Umgebungen in Deutschland und Österreich sowie seine chinesische Äquivalenz.

„Gemütlichkeit ist ein nationales Kennzeichen in Deutschland und auch spezifische Färbung des deutschen Rückzugs ins Private.“[1] Es gilt als ein beschreibender Hinweis auf eine spezifische Atmosphäre, Merkmal für einen Gegenstand und eine Situation, persönliche Erfahrung „Sich-Wohlfühlen“. Diese Schlüsselbegriffe eröffnen wissenschaftliche Zugänge zur Rezeption des Wortes „Gemütlichkeit“ und stellen seinen spezifischen Charakter dar.

Im Bachelorstudium sind die Verfasserin und ihre Studienkollegen auf das Problem der Unterscheidung zwischen gemütlich, bequem und angenehm gestoßen. Damals konnte die Verfasserin im Lehrbuch Studienweg Deutsch nur die deutsche Erklärung der Unterschiede über das Merkmal für einen Gegenstand und eine Situation finden[2], und so war es für Nicht-Muttersprachler nicht leicht, die drei Adjektive voneinander zu unterscheiden. Nun hat die Verfasserin eine Möglichkeit, dem Wort „Gemütlichkeit“ auf den Grund zu gehen und vielleicht auch einen Beitrag für den DaF-Unterricht bzw. chinesische Deutschlerner zu leisten.

Der wissenschaftliche Beitrag setzt sich außerdem das Ziel, die Divergenzen bzw. Übereinstimmungen der lexikalischen und kulturspezifischen Bedeutung zwischen Deutschland und Österreich in einer kontrastiven Analyse zu ermitteln und zu erläutern. Der Begriff „Gemütlichkeit“ und dessen Erklärung wurden dem folgenden Wörterbuch entnommen:

Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. überarbeitete und erweiterte Auflage.. Bibliographisches Institut, Mannheim, 2000.

In dem vorliegenden Beitrag sind folgende Fragen zu beantworten, die eng mit dem Diskussionsthema verbunden sind und gleichzeitig im Vordergrund des Beitrags stehen.

a) Was versteht man im Duden unter „Gemütlichkeit“?

b) Wie kann man anhand der sprachlichen Umgebung in Deutschland und Österreich die Bedeutung von „Gemütlichkeit“ vergleichen?

c) Wie sieht die chinesische Äquivalenz der „Gemütlichkeit“ aus?

Wie es in der Fragestellung lautet, konzentriert sich dieser wissenschaftliche Beitrag auf drei Schwerpunkte. Im einleitenden ersten Kapitel werden die Forschungsmotive, die Fragestellungen, die Forschungsmethode, der Forschungsgegenstand sowie der Aufbau der Arbeit erläutert. Anschließend setzt sich das zweite Kapitel mit den theoretischen Ansätzen auseinander. Vorgestellt werden dabei Lexikologie, Lexikographie und Übersetzungsprobleme. Ausgehend von den Grundbegriffen werden danach die Leser in die Datenbank „Deutscher Wortschatz“ eingeführt. Nachdem die theoretische Grundlage für die vorliegende Arbeit gelegt worden ist, folgen dann die Untersuchungsergebnisse, die den Kern des dritten Kapitels bilden. In erster Linie werden Bedeutungen im Duden und in der Leipziger Datenbank beschrieben, dann werden kontrastive Analyse der sprachlichen Umgebung und die mögliche chinesische Äquivalenz dargestellt. Zuletzt wird die Beantwortung der in der Einleitung aufgestellten zentralen Fragen zusammengeführt und einige Schlussfolgerungen gezogen.

2 Theoretische Ansätze

2.1 Lexikologie und Lexikographie

2.1.1 Definition und Untersuchungsgegenstand

Der Fachbegriff Lexikologie kommt aus dem Griechischen und wird als „Wissenschaft vom Bestand bzw. dem System der Wörter und ihren Bedeutungen“[3] definiert. Die Wörter stehen also im Mittelpunkt. Die Definition des Wortes, seine interne Bedeutungsstruktur, lexikologische Klassifizierung des Wortschatzes und weiterhin die Bereicherung bzw. der Ausbau des Wortschatzes einer Sprache sind Hauptthemen der Lexikologie, die auf zahlreiche Forschungsrichtungen hinweisen.

Die Lexikographie bezeichnet man als Wissenschaftliche Praxis der Lexikologie, des Konzipierens, Verfassens, Redigierens, Herausgebens, Überarbeitens von Wörterbüchern. Aus dieser Umschreibung wird erkannt, dass sich diese linguistische Teildisziplin auf sowohl Entstehungs- und Redaktionsprozess der Wörterbücher als auch konkrete Realisierung der Theorie. Im Idealfall versteht man unter der Lexikographie dann eine Anwendung der Lexikologie. Beschäftigt sich die Lexikologie eher mit der Inhaltsseite des Lexikons, konzentriert sich die Lexikographie also zunächst die äußere und formale Darstellung der Inhaltseite desselben Lexikons. Die letzte kombiniert die theoretische Grundlage von Lexikologie mit der Anforderung von Wörterbuchbenutzer.

2.1.2 Wörterbuch und Wörterbuchbenutzung

Das Wörterbuch ist ein Nachschlagewerk und eine Art von Datensammlung mit meist alphabetischer, äußerer, linearer Zugriffsstruktur, so dass man auf diese Struktur aufgrund der Kenntnis des Zugriffsalphabets extern zugreifen kann.[4] Ein Wörterbuch kann mit Bezug auf Lemmata einen Teilwortschatz oder den ganzen Wortschatz einer Einzelsprache bzw. mehrerer Sprachen abdecken. Sachliche Informationen über Wörter werden in Wörterbüchern visuell (mit Bildern) oder (mit Umschreibung) sprachlich repräsentiert, damit sich eine Vermittlung sprachlichen Wissens verwirklicht.

Wörterbuch und Lexikon sind scheinbar bedeutungsähnliche Wörter, die sich aber klar voneinander trennen. Lexikon stammt aus der griechischen Bezeichnung, "biblíon" für ein Wörter betreffendes Buch und wurde erstmals auf ein Werk des 5. Jahrhunderts angewendet.[5] Der Begriff Wörterbuch kommt dann als eine Lehnübersetzung des Wortes Lexikon vor und entwickelt sich in der Richtung sprachlicher Anwendung. Wörterbuch wird viel mehr im allgemeinen Sprachgebrauch als Synonym für ein Sprachwörterbuch verwendet, während sich eine Tendenz zum „Sachwörterbuch“ bei Lexikon fortsetzt.

Man benutzt ein Wörterbuch, um sich über einen Sachverhalt Kenntnis zu verschaffen und möglicherweise auch in Gebrauch zu nehmen. Der Sprachwissenschaftler Michael Schlaefer nennt folgende Schritte die unerlässliche Handlung der Wörterbuchbenutzung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Die unerlässlichen Handlungen der Wörterbuchbenutzung

Mit dieser Abbildung erkennt man anschaulich eine allgemeine Benutzung von Wörterbüchern, wobei aber noch viele Probleme bei der Realisierung auftauchen. Es wird zunächst vorausgesetzt, dass man sich auch möglichst in der Wörterbuchtypologie auskennt und die entsprechenden Instrumente dazu hat, das geeignete Wörterbuch auszuwählen und zu benutzen. Eine auf Benutzer beschränkte sprachliche Sensibilität kann die richtige Formulierung einer Suchfrage beeinträchtigen. Vielmehr taucht eine misslingende Suche eines unzutreffenden Ausdrucks bei Fremdsprachenlernern auf, wenn man zum Beispiel ohne Kontexte ein chinesisches Wort eingibt, um die entsprechende deutsche Übersetzung herauszufinden. Außerdem sollen ja auch andere Schritte der Wörterbuchbenutzung berücksichtigt werden, das heißt, eine Handlung erfolgt erst dann durch das Zusammenspiel von allen erfüllten Voraussetzungen und treffenden Schritten.

2.3 Datenbank „Deutscher Wortschatz“ Leipzig

Die sprachwissenschaftliche Arbeit erweitert seit jungen Jahrzehnten mithilfe technischer Entwicklung ihr Forschungsfeld und dabei wird auch neue empirische, konstruktive Methodologie der Recherche erfunden. Durch die Existenz von „sehr großen“ digitalen Textdatenbanken werden für Forschungen besonders im Bereich von Lexikon und Grammatik völlig neue Perspektiven eröffnet[6]. Eine riesige Menge von Sprachdateien mit großer Vielfalt stehen den Forschern, sowohl Wissenschaftlern als auch einem Einsteiger online zur Verfügung. Im vorliegenden Beitrag wird die Datenbank Deutscher Wortschatz von der Leipziger Universität ausgewählt und im Folgenden vorgestellt.

Das Projekt Deutscher Wortschatz stellt ein Vollformenlexikon dar, das 1995 begonnen wurde und seither kontinuierlich erweitert wird. Es enthält zur Zeit 35 Millionen Sätze mit 500 Millionen Wörtern und beruht vor allem auf Volltexten aus Tageszeitungen, aber auch Fachtexten der Fachzeitschriften und Monographien aus verschiedenen Gebieten, soweit sie in elektronischer Form von Verlagen und Autoren zur Verfügung gestellt werden. Sie fließen in den Bestand ein und bilden eine der größten digitalen Wörterbuchressourcen für alle Benutzer Der Hauptvorteil der Leipziger Datenbank ist wohl, dass der Nutzer schnell und ohne großen Lernaufwand zu einer recht übersichtlichen Kookkurrenzliste kommt.[7] Mit dieser digitalen Datenbank kommt man bei lexikologischen Fragestellungen auf einem schnellen Weg zu ersten Ergebnissen. Die Datenbank „Deutscher Wortschatz“ bietet darüber hinaus den Vorteil, dass sie online genutzt werden kann und dass somit keine große Datenmenge auf der eigenen Festplatte gespeichert werden muss.

Unter jedem Lemma werden allgemein dessen Häufigkeit, Sachgebiet, morphologische und syntaktische Informationen sowie Beispiele in der Datenbank anschaulich dargestellt. Etwas Besonderes sind vor allem Relationen zu anderen Wörtern, Signifikante Kookkurrenzen, Nachbarwörter und Wortfelder, bzw. Bedeutungsgruppen im Sinne der Sachgruppen bei Dornseiff[8], was eine sinnvolle Eingrenzung des Synonymbereiches ermöglicht.

2.4 Theorien für Übersetzung und Übersetzungsprobleme

Unter dem Begriff Übersetzung versteht man in der Sprachwissenschaft die Übertragung eines sowohl schriftlich fixierten als auch mündlichen Textes aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache; sie wird auch als „Übersetzen“ oder "Translation" bezeichnet. Von Übersetzern wird jedoch ein breiteres Vermittlungsspektrum verlangt, da sie sowohl über semantische Fragen als auch über ein weites Feld an linguistischen, kulturellen, ethischen, innerlichen und biologischen Erfahrungen kommunizieren.[9] Die vielfältigen Aufgaben, die vor und nach der Übersetzung notwendig sind, um eine erfolgreiche Kommunikation zu gewährleisten, hat der Übersetzer zu erfüllen.

2.4.1 Äquivalenz in der Übersetzungswissenschaft

Kaum ein Begriff hat in der übersetzungstheoretischen Diskussion [...] soviel Nachdenken provoziert, soviel kontradiktorische Meinungsäußerungen bewirkt und so viele Definitionsversuche ausgelöst wie der Begriff der Übersetzungsäquivalenz zwischen ausgangs- und zielsprachlichem Text.

Wolfram Wilss, 1981, S. 156.

Aus diesem Zitat erkennen wir, dass bei der Definition von Äquivalenz viele verschiedene Meinungen und Ideen geweckt wurden. Früher hat man eine absolute statische Gleichwertigkeit zwischen einem Ausgangstext und einem Zieltext angestrebt. Wegen der Verschiedenheit von sprachlichen Mitteln, Ausdrucksweisen und kulturellen Differenzen sind die Vertreter der linguistisch aufgefassten Äquivalenz mit diesem Vorhaben gescheitert.

In die Richtung Klassifizierung und Typisierung hat man später viele Erfolge erzielt. Der Übersetzungstheoretiker Eugene A. Nida unterscheidet zwei Äquivalenztypen: die formale Äquivalenz, die auf die äquivalente Wiedergabe von Form und Inhalt abzielt, und die dynamische Äquivalenz, die auf dem Prinzip der äquivalenten Wirkung beruht und sich auf völlige Natürlichkeit und Verständlichkeit ausrichtet. Nida hält die Erzielung der dynamischen Äquivalenz für wichtiger. Mit der Einführung der dynamischen Äquivalenz bezieht er die zielsprachigen Empfänger und Kulturen in die übersetzungsrelevanten Faktoren ein und durchbricht die Begrenztheit der statischen Äquivalenz.

In dem Buch Einführung in die Übersetzungswissenschaft hat Werner Koller versucht, eine andere Auffassung des Begriffs Äquivalenz zu verschaffen. Bei Koller ist für den Übersetzungsbegriff eine „ganz spezifische Beziehung“ zwischen Ausgangstext und Zieltext grundlegend.[10] Diese Relation bezeichnet er als Äquivalenzrelation. Eine Übersetzung ist demnach „das Resultat einer sprachlich textuellen Operation, die von einem Ausgangstext zu einem Zieltext führt, wobei zwischen den Texten eine Äquivalenzrelation hergestellt wird“.[11] Unter diesem Aspekt unterscheidet er denotative, konnotative, textnormative, pragmatische, formal-ästhetische Entsprechungstypen der Äquivalenz.[12] Er versucht mit dieser Kategorisierung sein Konzept der Äquivalenzbeziehungen auf Wort, Syntagma, Satz und Textebene auszudehnen.

2.4.2 Übersetzungsprobleme und -schwierigkeiten

Die Übersetzung ist eine schöpferische Arbeit, wobei man den sachlichen Inhalt, den Stil und manchmal auch die Form eines Ausgangstextes richtig und entsprechend wiedergeben soll. Als Übersetzer stößt man beim Übersetzen von Texten oft auf verschiedene Schwierigkeiten, die dem Übersetzer Probleme bereiten können.

Die chinesische Übersetzerin Yanyan beschäftigt sich mit den sieben typischen Schwierigkeiten beim Übersetzen Deutsch–Chinesisch:

Sinngemäße Übersetzung, „Fehlender“ Wörter, Konjunktiv, Lange Sätze, Modalpartikeln, Passivkonstruktur, Attributsätze.[13]

Da nur die ersten zwei Arten von Schwierigkeiten in Beziehung der Suche nach einer wörtlichen Äquivalenz stehen, werden dann nur Erklärungen bei sinngemäßer Übersetzung und bei den „Fehlenden“ Wörtern gegeben.

1) Sinngemäße Übersetzung

„Sie müssen das nicht wörtlich übersetzen, es reicht, wenn Sie sinngemäß übersetzen“, heißt es manchmal, wenn es schnell gehen soll. Bei Literaturübersetzungen hört man gelegentlich die Kritik „Das ist aber nicht so ganz wörtlich übersetzt“. Und Beim Lernen einer Fremdsprache wird es unter Umständen empfohlen: „Wenn du das nicht wörtlich übersetzen kannst, dann übersetze es wenigstens sinngemäß.“[14]

Sprichwörter und Redensarten aus einer Kultur haben das Hauptmerkmal „Volksläufigkeit“, und laufen im Volksmund um. Sie sind auf die Volkskunde bezogen und spiegeln kulturelle Besonderheit eines Volks wieder. Wenn man Wörter oder Sätze ins Chinesische übersetzen möchte, sollen dann nicht nur die sprachlichen, sondern auch die kulturellen Gegebenheiten berücksichtigt werden.

2) „Fehlende“ Wörter - Wortlakunen

Unter dem Begriff „Fehlende“ Wörter versteht man eine fehlende Entsprechung oder formale Äquivalenz in der Zielsprache. Man hat scheinbar entsprechende Wörter in der chinesischen Sprache ausgewählt oder sogar geschaffen. Bei dieser Situation braucht der Übersetzer sowohl die Fertigkeit, das originale Wort zu verstehen und dann zu analysieren, als auch die hohe Fähigkeit, die chinesische Sprache zu meistern und zwischen scheinbaren und wahren entsprechenden Äquivalenten zu unterscheiden.

[...]


[1] Bausinger, 2009, S. 64.

[2] Nierlich/ Liang, 2006, S. 120.

[3] Vgl. Wanzeck, 2010, S. 11.

[4] Vgl. Wiegand, 2005, S. 2.

[5] Vgl. Lexikon des Mittelalters,1999.

[6] Duffner/Näf, 2006, S. 2.

[7] Ebd.

[8] Der Dornseiff bildet den gesamten deutschen Wortschatz nach Sachgruppen geordnet ab, also nicht alphabetisch. Jeder Eintrag in diesem Wortfindewörterbuch präsentiert eine Fülle von Wörtern aller Wortarten, die zur jeweiligen Sache bzw. einem Begriff gehören, und bietet so Information, Dokumentation und Inspiration. Vgl. Dornseiff, 1959, S. 5-10.

[9] Brodbeck, 2011, S. 4.

[10] Vgl. Koller, 1979, S. 189.

[11] Vgl. a.a.O., S. 16.

[12] Vgl. a.a.O., S. 228.

[13] Yanyan, 2003, S. 12.

[14] (Verfasser und Zeitunbekannt), http://www.martina-reime.de/wortlich-oder-sinngemas -ubersetzen-was-ist-ein-ubersetzungsplagiat.html.

Details

Seiten
31
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668122727
ISBN (Buch)
9783668122734
Dateigröße
649 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v310878
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
Note
1,7
Schlagworte
Linguistik Lexikologie lexikalische Bedeutung kontrastive Analyse chinesische Äquivalenz

Autor

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