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Trainingsplan für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining

Hausarbeit 2014 18 Seiten

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Personendaten

2 Beweglichkeitstestung

3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining

4 Trainingsplanung Koordinationstraining

5 Literaturrecherche

6 Literaturverzeichnis

7 Tabellenverzeichnis

1.Personendaten

Tab. 1: Allgemeine und biometrische Daten (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Da der Leistenbruch nach sechs Jahren völlig verheilt ist und keine internistischen Probleme vorliegen, bestehen für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining keine Einschränkungen in Bezug auf die Belastbarkeit und die Trainierbarkeit.

2 Beweglichkeitstestung

Einer der bekanntesten Muskelfunktionstests, um die Funktion des menschlichen Körpers zu überprüfen ist das Testverfahren nach JANDA. Um eine geeignete Beweglichkeitsdiagnostik zu erstellen, wird das vereinfachte manuelle Testverfahren in Anlehnung an die Muskelfunktionsprüfung nach JANDA durchgeführt (vgl. Eifler, 2014, S.36). Folgende Muskelgruppen werden mittels dieser Testung überprüft:

- Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
- Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
- Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
- Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
- Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)

Im Folgenden wird das Testverfahren detailliert für jede aufgeführte Muskelgruppe beschrieben. Außerdem sind die Richtwerte für jede Muskelgruppe aufgeführt, um eine Bewertung der Testperson durchzuführen.

Testdurchführung Brustmuskulatur (M. pectoralis major)

Die Probandin befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Die Beine sind angewinkelt, um das Becken zu fixieren. Der zu testende Arm der Probandin ist im Schultergelenk abduziert und außenrotiert und hat im Ellenbogengelenk einen 90° Winkel. Als Messbereich gilt die Position des Oberarmes zur Horizontalen. Es ist wichtig, das bei der Ausführung, das Becken und die Lendenwirbelsäule stets auf der Liege fixiert bleiben (vgl. Eifler, 2014, S.37).

Tab. 2 : Normwerte zur Brustmuskulatur (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Testdurchführung Hüftbeugemuskulatur (speziell M iliopsoas)

Die Probandin liegt mit dem Rücken auf der Behandlungsliege. Das Gesäß liegt am unteren Ende der liege, während sich die Beine im Überhang befinden. Die Probandin winkelt ein Bein an und zieht es maximal zum Körper ran. Der Tester achtet nun auf die Hüftflexion des freien Beines. Als Messbereich gilt der Hüftbeugewinkel, die Position des Oberschenkels im Verhältnis zur Körperlängsachse. Wichtig dabei ist, dass die Kundin das Becken nicht anhebt oder eine Hyperlordose im Lendenwirbelbereich erzeugt (vgl. Eifler, 2014, S38).

Tab. 3: Normwerte zur Hüftbeugemuskulatur (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Testdurchführung Kniestreckmuskulatur (speziell M rectus femoris)

Die Probandin liegt in Rückenlage auf der Behandlungsliege, sodass das Gesäß mit dem Rand der liege abschließt. Die Beine befinden sich im Überhang. Die Kundin zieht ein Bein maximal zum Körper ran. Das andere Bein wird von dem Tester im größtmöglichen Hüftextensionswinkel fixiert. Anschließend wird dieses Bein vom Tester in den größtmöglichen Kniebeugewinkel geführt. Als Messbereich gilt der Kniebeugewinkel zwischen Ober- und Unterschenkel. Der Tester muss darauf achten, dass die Probandin weder das Becken anhebt noch eine Hyperlordose im Lendenwirbelbereich erzeugt (vgl. Eifler, 2014, S.39).

Tab. 4: Normwerte zur Kniestreckmuskulatur (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Testdurchführung Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales

Die Probandin liegt mit dem Rücken auf der Behandlungsliege. Das nicht zu testende Bein ist angewinkelt und der Fuß hat festen Kontakt mit der Liege. Das zu testende Bein wird vom Tester bei gestrecktem Kniegelenk in die maximale Hüftflexion geführt. Als Messbereich gilt der Hüftbeugewinkel. Es ist wichtig das die Kundin das Becken nicht anhebt oder eine Hyperlordose in der Lendenwirbelsäule erzeugt (vgl. Eifler, 2014, S.40).

Tab. 5 : Normwerte zur Kniebeugemuskulatur (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Testdurchführung Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)

Die Probandin liegt mit dem Rücken auf der Behandlungsliege. Das nicht zu testende Bein ist angewinkelt und der Fuß hat festen Kontakt zur Liege. Das zu testende Bein ist gestreckt und der untere Teil des Unterschenkels ragt über das Ende der Liege hinaus. Der Tester greift nun das Bein am Fersenbein und mit der anderen Hand die Fußaußenkante des Fußes. Nun übt der Tester leichten Druck aus, damit eine Dorsalextension stattfindet. Wichtig dabei ist, dass der Druck am äußeren Fußrand erfolgt, sonst wird das Testergebnis verfälscht (vgl. Eifler, 2014, S.41).

Tab. 6 : Normwerte zur Wadenmuskulatur (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
18
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668103610
ISBN (Buch)
9783668103627
Dateigröße
418 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v311220
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,0
Schlagworte
Beweglichkeit Trainingslehre Koordination Beweglichkeitstest Dehnübung Belastungsgefüge JANDA Normwerte Literaturrecherche Trainingsplanung Beweglichkeitstraining Koordinationstraining Dehnen biometrische Daten

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Titel: Trainingsplan für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining