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Die Rolle der Architektur. Johann Georg Sulzers Allgemeine Theorie der Schönen Künste

Hausarbeit 2013 26 Seiten

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung … S. 3

Aktueller Forschungsstand … S. 4

1. Das Leben Johann Georg Sulzers … S. 10

2. Natur und Kunst … S. 11

3. Zweck der Kunst … S. 14

4. Sulzers Psychologie-Modell … S. 15
4.1 Die Seele als Kraft. Angenehme und unangenehme Empfindungen … S. 15
4.2 Erkennen und Empfinden … S. 16
4.3 Ästhetische Kraft … S. 16

5. Allgemeine Betrachtungen zur Baukunst … S. 18

6. Zweck und Art und Weise der Wirkung der Baukunst … S. 20
6.1 Baukunst und Denkmal … S. 20
6.2 Wirkung des abstrakten Wesens der Baukunst … S. 21

Fazit … S. 23

Literatur … S. 25

Einleitung

Nach Johann Georg Sulzer ist die Musik die wirkmächtigste der Künste, denn sie „[...] dringet ein, weil sie die Nerven angreift, und sie spricht, weil sie bestimmte Empfindungen erweken kann.“[1] Die Musik ist eine abstrakte Kunst und sie spricht eine nonverbale „Sprache der Empfindung“[2]. Die Stimmungen, die mit der Musik vermittelt werden, sind denen des Gemüts ähnlich, somit wird sie dem Zuhörer verständlich und wirkt, im besten Falle positiv, auf ihn.[3] Die verbalen Künste, die Beredsamkeit und die Poetik, sind dem Menschen, neben den musikalischen Aspekten der Poesie, über die Sprache verständlich. Die Malerei und Bildhauerei sind im Gegensatz zur Musik gegenständlich, weshalb der Mensch ihren Inhalt identifizieren und empfinden kann.

Nach dieser Darstellung stellt sich die Frage, wie die letzte der Künste, die Baukunst auf den Menschen wirkt. Es könnte sein, dass sie imposant ist und durch den Eindruck von etwas Großem den Menschen ein erhabenes Gefühl gibt und ihn einschüchtert. Sulzer erklärt über die Kunst:

„[...] ihr Zweck ist lebhafte Rührung der Gemüther, und in ihrer Anwendung haben sie die Erhöhung des Geistes und Herzens zum Augenmerke.“[4] Demnach würde eine einschüchternde, weil gewaltige, Architektur nicht in ihrer bestmöglichen Anwendung erscheinen. Auch schließt diese Erklärung aus, dass der Baukunst nur ein praktischer Sinn zukommt. Der Frage, nach dem Zweck und der Wirkweise der Baukunst, möchte diese Arbeit nachgehen. Zunächst wird ein kurzes Bild Sulzers Biographie gezeichnet. Daraufhin werden einige Aspekte von Sulzers Denken beleuchtet, welche notwendig zum Verständnis daraufhin folgender Argumentation sind. Diese Aspekte sind die (2) die Beziehungen zwischen Kunst und Natur, (3) der Zweck der Kunst und (4) das Psychologie-Modell. Danach wird kurz auf einige allgemeine Betrachtungen zur Baukunst eingegangen und zuletzt untersucht, welche Zwecke, Arten und Weisen der Wirkung dieser aus den vorhergehenden Abschnitten abzuleiten sind.

Sulzer hat diese zwar nicht direkt beschrieben, sie sind aber in seinem System zu finden. Die Baukunst würde, so ist These dieser Arbeit, in ihrem abstrakten Wesen das Begehrungsvermögen vorteilhaft ansprechen und analog zu einem „generellen Naturbegriff“[5] das Erhabene symbolisieren.

Aktueller Forschungsstand:

Der aktuelle Forschungsstand wurde von den Herausgebern Frank Grunert und Gideon Stiening 2011 in Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume zusammengefasst.[6] Udo Thiel[7], Frank Wunderlich[8], Gideon Stiening[9], Marion Heinz[10] und Werner Euler[11] lieferten Aufsätze zur Erkenntnistheorie und Psychologie Sulzers. Hans-Peter Nowitzki[12], Achim Vesper[13] und Jutta Heinz[14] erarbeiteten Beiträge zu Sulzers Sprach- und Kunsttheorie. Zu Wissenschaft, Gelehrsamkeit und Popularphilosophie bei Sulzer forschten Élisabeth Décultot[15] und Frank Grunert[16], und zu Sulzers Praktischer Philosophie lieferten Udo Roth[17], Dieter Hüning[18] und Heiner Klemme[19] Beiträge. Diese Publikation stellt am umfassendsten aktuelle und bereits ausreichend behandelte Forschung zum Werk Sulzers dar. Dabei wird auch daraufhin gewiesen, dass die Forschung zur Biographie noch sehr unbearbeitet, bzw. veraltet, ist und es seit dem Vorwort Giorgio Tonellis zu einer Ausgabe der Allgemeinen Theorie von 1970 an einem aktualisierten Literaturüberblick fehlt.[20] Achim Vespers Aufsatz bietet eine sehr systematische und wertfreie Aufgliederung des ästhetischen Systems Sulzers.[21] Jutta Heinz forschte über Sulzers Allgemeine Theorie in Bezug auf die Produktionsprozesse der Kunst und den Aspekt der Popularphilosophie im historischen Kontext.[22]

Eine der wichtigsten Quellen zu Sulzers Biographie ist neben dessen Lebensbeschreibung[23] Hans Caspar Hirzels Hirzel an Gleim über Sulzer den Weltweisen.[24] Die Literatur des 19. Jahrhunderts zu Johann Georg Sulzer bietet angesichts aktueller Forschungsstände nur wissenschaftshistorische Informationen. Als wissenschaftlich wertvoll ist noch Grundzüge einer Geschichte der deutschen Psychologie und Ästhetik von Wolff-Baumgarten bis Kant-Schiller von Robert Sommer zu erwähnen, der, Sulzer freundlich gesinnt, umfangreich das Psychologie-Modell Sulzers als dessen Grundlage seiner Ästhetik analysierte und Sulzers Wirken auf Schiller und Herder erforschte.[25] Ebenfalls gelobt, aber hier über alle Maßen, wird Sulzer von Max Schasler für dessen moralisch-sittliche Bemühungen in einer Zeit der „entarteten Zustände“, der „Zopfzeit“, in der sich Sulzer gegen die „Frivolität“ der „Unnatur“ der Kunst jener Zeit aussprach.[26] In dieser Arbeit wird Sulzers Ästhetik oberflächlich nur untersucht und gleichzeitig ideologisch verfälscht wiedergegeben. So ist es nicht erstaunlich, dass diese Publikation die einzige ist, die den enzyklopädischen Charakter der Allgemeinen Theorie lobt. Ebenfalls nur oberflächlich bearbeitet und deshalb auch verfälscht wiedergebend sind die Forschungen Friedrich Braitmaiers, nach dem Sulzer „[...] ein ganz unsystematischer Kopf und oberflächlicher Denker, der aber viel und vielerlei gelesen hat […]“, also ein uneigenständiger, prahlender Eklektiker, war.[27] Ein Überblick über die Literatur des 19. Jahrhundert ist in Tonellis Vorwort zu finden. Zum Ausgang des 19. Jahrhunderts erschien 1894 Max Dessoirs Arbeit Geschichte der neueren deutschen Psychologie, welche Sulzers psychologische Betrachtungen in einen psychologiehistorischen Kontext stellt und dabei auf seine, bis dahin unerwähnte, Modernität, bezüglich der Empfindungen, hinweist.[28]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschienen zur Psychologie und Ästhetik Sulzers Dissertationen unter anderen von Maximilian Dähne[29], Anton Palme[30], Karl Josef Gross[31] und Johannes Leo, wobei letztere besonderen wissenschafltichen Wert durch ihre genauen Ausführungen zu den Schwierigkeiten Sulzers beim Erarbeiten der Allgemeinen Theorie besitzt.[32] Anton Palme behandelte die einzelnen Künste in ihrer ästhetischen Wirkweise, wobei die Baukunst als einzige mit einer halben Seite etwas kurzkommt und die Analyse der Wirkweise daraus besteht, dass Palme die Gesetze der Baukunst aufzählt und daraufhin sagt, dass sobald diese Gesetze eingehalten werden, Baukunst ästhetische Kraft besitzt. Die Dissertation von Maximilian Dähne untersucht die pädagogisch-psychologischen Betrachtungen Sulzers und ordnet diese in einen zeitlichen Kontext ein. Die Arbeiten von Johann Conrad Gasser (1921)[33], Robert Hering (1928)[34], Paul Schaffner (1931)[35] und Alice Denzler (1933)[36] bieten nur biografische Informationen. Die erste, sehr gute Arbeit zur Allgemeinen Theorie, welche auch heutigen Forschungsmaßstäben noch genügt, kam 1929 von Friedrich Springorum. Er erarbeitete eine gut systematisierte Aufgliederung Sulzers Ästhetik und deren Grundlage einer nicht-mimetischen Naturnachahmung, mit dem Ziel einer Definition des Natur und Kunst immanenten Sittlichen bei Sulzer.[37] Die erste umfassende Arbeit und die bis heute am meisten gelobte veröffentlichte Anna Tumarkin 1933. Sie untersuchte die Rezeption Sulzers durch Goethe, Merck und Schiller und analysierte deren Urteile. Des Weiteren wies sie Sulzers Rezeption von Zeitgenossen nach und deren Einwirken auf seine Allgemeine Theorie. Ihr ging es darum, das der Ästhetik zugrunde liegende System der Wissenschaft der Empfindungen zu erarbeiten und dieses als eine relativ eigenständige Philosophie nachzuweisen. Zudem untersucht sie einige Begriffe und deren Rolle in Sulzers Ästhetik.[38] Eben dazu forschte auch Oskar Walzel 1937 und nahm Stellung zur bisherigen Forschungsliteratur; so widersprach er unter anderem Tumarkin bezüglich Parallelen zwischen Malerei und Dichtung und Musik und Dichtung bei Sulzer.[39]

Sulzers Ästhetik wird in Bruno Markwardts „Geschichte der deutschen Poetik“ nur oberflächlich erwähnt. Die Analyse bleibt bei einer Betrachtung der sittlichen Aufgaben der Kunst stehen; weder wird die psychologische Seite Sulzers Ästhetik, noch dessen Betrachtungen zur Poetik bearbeitet.[40] In einer Festschrift zum 60. Geburtstag Bruno Markwardts findet sich die erste Arbeit Armand Nevilles zu Sulzer. Sie heißt Sulzer als Neuerer und behandelt Sulzers Ideen, inwiefern sie von Baumgartens ausgingen und auf Kant weiterwirkten.[41] Diesem sehr guten Aufsatz Nevilles folgt eine 1971 publizierte Arbeit, in der er überraschend meinte, Sulzer hätte es an einem „leitenden Prinzip“ gefehlt.[42] Lawrence Kerslake untersuchte die mögliche Autorschaft Sulzers an Artikeln des Supplément der Encyclopédie méthodique par ordre des matières[43].[44] Die bis heute umfassendste und längste Arbeit schuf Johannes Dobai 1978.[45] Es ist leider auch die einzige Arbeit, die sich mit der Architektur bei Sulzer beschäftigt. Sie gibt die beste Einsicht in Sulzers Ästhetik und nimmt sich die Zeit, einige Artikel von Sulzer zu betrachten, welche in anderer Literatur keinen Platz finden. Einen sehr interessanten Beitrag lieferte Toshio Iwakiri 1984 über den Einfluss Sulzers auf Schiller.[46]

In Bezug zu einer Entwicklung einer „Ästhetik des Schreckens“ im 18. und 19. Jahrhundert, hin zu den Märchen E.T.A. Hoffmanns, untersuchte Carsten Zelle Sulzers Dreiteilung des Schreckens in „leeren“, „erhabenen“ und „heilsamen“ Schrecken[47]. Dieses Thema wurde zuvor und seitdem nicht einmal angeschnitten. Es interessiert, da der Schrecken analog zum Schönen bei Sulzer funktioniert. So steht der „leere“ Schrecken, das unreflektierte Ergötzen am Schrecken, analog zum Schönen, das nur ergötzt, der „erhabene“ Schrecken, der Schrecken, der sich im Erhabenen relativiert, analog zum Vollkommenen, welches stets von einer erhabenen Empfindung begleitet wird und der „heilsame“ Schrecken, der vom Schlechten ab-schreckt, analog zur Aufgabe des Schönen, das das Gute anziehend macht. Interessant wäre es zu spekulieren, was den analogen Platz zur „höheren Schönheit“ bei Sulzer ausmachen würde.

[...]


[1] Sulzer, Johann Georg: Allgemeine Theorie der Schönen Künste. Lexikon der Künste und der Ästhetik. Berlin 2002, S. 2947.

[2] Ebd. S. 2012.

[3] Vgl. Welsh, Caroline: Zur psychologischen Traditionslinie ästhetischer Stimmung zwischen Aufklärung und Moderne. In: Gisbertz, Anna-Katharina (Hrsg.): Stimmung. Zur Wiederkehr einer ästhetischen Kategorie. München 2011, S. 131-155.

[4] Sulzer 2002, S. 2345.

[5] Dobai, Johannes: Die bildenden Künste in Johann Georg Sulzers Ästhetik. Seine „Allgemeine Theorie der Schönen Künste“. 308. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur. Winterthur 1978, S. 71.

[6] Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011.

[7] Thiel, Udo: Sulzer über Bewusstsein im Kontext. In: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011. S. 21-36.

[8] Wunderlich, Frank: Johann Georg Sulzers Widerlegung des Materialismus und die Materietheorien der Zeit. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 37-56.

[9] Stiening, Gideon: Zur physischen Anthropologie einer „Unsterblichkeit der Seele“. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. Und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 57-82.

[10] Heinz, Marion: Johann Georg Sulzer und die Anfänge der Dreivermögenslehre bei Kant. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. Und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 83-100.

[11] Euler, Werner: Die Idee des Schönen in Sulzers allgemeiner Theorie des Vergnügens. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. Und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 101-133.

[12] Nowitzki, Hans-Peter: Denken – Sprechen – Handeln. Johann Georg Sulzers semiotische Fundierung der Allgemeinen Theorie der Schönen Künste. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 137-168.

[13] Vesper, Achim: Sulzer über die schönen Künste und das Gute. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 169-190.

[14] Heinz, Jutta: „Für Weltleute hinreichend“ - Popularästhetik in Sulzers Allgemeiner Theorie der Schönen Künste. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 191-208.

[15] Décultot, Élisabeth: Johann Georg Sulzers 'System der schönen Künste'. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 201, S. 211-226.

[16] Grunert, Frank: Kurzer Begriff statt langer Geschichte. Sulzers Kurzer Begriff aller Wissenschaft im Kontext der Historia literaria des 18. Jahrhunderts. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 227-244.

[17] Roth, Udo: „Kinder ziehen ist ein Werk eines 'Philosophen'“. Johann Georg Sulzers Konzeption von Erziehung im Kontext der Aufklärungspädagogik. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 247-284.

[18] Hüning, Dieter: „Diese sehr auffallende Verschiedenheit unter unsern Pflichten“. Johann Georg Sulzers Versuch, Recht und Moral zu unterscheiden. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 285-308.

[19] Klemme, Heiner: Johann Georg Sulzers 'vermischte Sittenlehre'. Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte von Kants Grundlagen zur Metaphysik der Sitten. In: Grunert, Frank (Hrsg.); Stiening, Gideon (Hrsg.): Johann Georg Sulzer (1720-1779). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Reihe: Grunert, Frank (Hrsg.), Stiening, Gideon (Hrsg.): Werkprofile. Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Band 1. Berlin 2011, S. 309-322.

[20] Vgl. Tonelli, Giorgio: Vorwort. In: Sulzer, Johann Georg: Allgemeine Theorie der schönen Künste: in einzelnen, nach alphabetischer Ordnung der Kunstwörter aufeinanderfolgenden, Artikeln abgehandelt. Band 1. Mit einer Einleitung von Giorgio Tonelli. Hildesheim 1970, S. XVI*-XIX*.

[21] Vgl. Vesper 2011, S. 169-190.

[22] Vgl. Heinz, Jutta 2011, S. 191-208.

[23] Vgl. Sulzer, Johann Georg: Johann Georg Sulzer's Lebensbeschreibung von ihm selbst aufgesetzt. Mit Anmerkungen von Johann Bernhard Merian und Friedrich Nicolai. Berlin; Stettin 1809.

[24] Vgl. Hirzel, Hans Caspar: Hirzel an Gleim über Sulzer den Weltweisen. 2 Bände. Zürich; Winterthur 1779.

[25] Vgl. Sommer, Robert: Grundzüge einer Geschichte der deutschen Psychologie und Ästhetik von Wolff-Baumgarten bis Kant-Schiller. Würzburg 1892. S. 195-230.

[26] Schasler, Max: Kritische Geschichte der Ästhetik. Grundlegung für die Ästhetik als Philosophie des Schönen und der Kunst. Berlin 1872.

[27] Braitmaier, Friedrich: Geschichte der Poetischen Theorie und Kritik. Von den Diskursen der Maler bis auf Lessing. Zweiter Teil. Frauenfeld 1888.

[28] Vgl. Dessoir, Max: Geschichte der neueren deutschen Psychologie. Erster Band. Berlin 1902. Hierin vor allem: S. 196-203, 568, 584-585. Diese Ausgabe ist die zweite Auflage, 1894 erschien die erste Ausgabe.

[29] Dähne, Maximilian: Johann Georg Sulzer als Pädagog und sein Verhältnis zu den pädagogischen Hauptströmungen seiner Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte der Pädagogik im 18. Jahrhundert. Diss. Leipzig 1902.

[30] Palme, Anton: J. G. Sulzers Psychologie und die Anfänge der Dreivermögenslehre. Diss. Berlin 1905.

[31] Gross, Karl Josef: Sulzers Allgemeine Theorie der Schönen Künste. Diss. Berlin 1905.

[32] Vgl. Leo, Johannes: Zur Entstehungsgeschichte der „Allgemeinen Theorie der Schönen Künste“ J. G. Sulzers. Erster Teil. Diss. Berlin 1906.

[33] Vgl. Gasser, Johann Conrad: Dem Andenken Johann Georg Sulzers. In: Jahrbuch der literarischen Vereinigung Winterthur. Winterthur 1921, S. 119-149.

[34] Vgl. Hering, Robert: Johann Georg Sulzer. Persönliches und Literarisches zur 150. Wiederkehr seines Todestages (25. Februar 1929). In: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts. Frankfurt am Main 1928, S. 265-326.

[35] Vgl. Schaffner, Paul: Johann Georg Sulzer, Gedächtnisrede von Professor Dr. Paul Schaffner in Winterthur. In: Jahrbuch der Literarischen Vereinigung Winterthur. JG 13 (1931). Winterthur 1931, S. 28-45.

[36] Vgl. Denzler, Alice: Die Sulzer von Winterthur. Winterthur 1933.

[37] Vgl. Springorum, Friedrich: Über das Sittliche in der Ästhetik Johann Georg Sulzers. In: Archiv für die gesamte Psychologie, Sonderdruck. Band 72, Heft 1/2, Leipzig 1929.

[38] Vgl. Tumarkin, Anna: Der Ästhetiker Johann Georg Sulzer. Leipzig 1933.

[39] Vgl. Walzel, Oskar: Johann Georg Sulzer über Poesie. In: Merker, Paul (Hrsg.); Stammler, Wolfgang (Hrsg.): Zeitschrift für Deutsche Philologie. Band 62, Heft 3. Stuttgart 1937, S. 267-303.

[40] Vgl. Markwardt, Bruno: Geschichte der deutschen Poetik. Band II: Aufklärung, Rokoko, Sturm und Drang. Berlin 1956, S. 149-152.

[41] Vgl. Nivelle, Armand: Sulzer als Neuerer. In: Erdmann, Gustav (Hrsg.); Eichstaedt, Alfons (Hrsg.): Worte und Werte. Bruno Markwardt zum 60. Geburtstag. Berlin 1961, 281-288.

[42] Neville, Armand: Kunst- und Dichtungstheorien zwischen Aufklärung und Klassik. Berlin; New York 1971. Hierin vor allem: Kapitel III: Sulzer, S. 47-55.

[43] Panckoucke, Charles-Joseph (Hrsg.); Agasse, Thérèse-Charlotte: Encyclopédie Méthodique, Ou Par Ordre De Matieres : Par Une Société De Gens De Lettres, De Savants Et D’Artistes ; Précédée d’un Vocabulaire universel, servant de Table pour tout l’Ouvrage, ornée des Portraits de MM. Diderot et D’Alembert, premiers Éditeurs de l’Encyclopédie. Paris 1782.

[44] Vgl. Kerslake, Lawrence: Johann Georg Sulzer and the supplement to the Encyclopédie. In: Studies on Voltaire and the Eighteenth Century. Vol. CXLVIII. Oxford 1976. S. 225-247.

[45] Vgl. Dobai Winterthur 1978.

[46] Vgl. Iwakiri, Toshio: Schiller und Sulzer – Die Bedeutung der Popularphilosophie des 18. Jahrhunderts für Schiller. In: Doitsu Bungaku. Heft 2 (1984), S. 10-11.

[47] Zelle, Carsten: „Angenehmes Grauen“. Literaturhistorische Beiträge zur Ästhetik des Schreckens im achtzehnten Jahrhundert. Studien zum achtzehnten Jahrhundert Band 10. Hamburg 1987, S. 358-378.

Details

Seiten
26
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668106819
ISBN (Buch)
9783668106826
Dateigröße
579 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v311809
Institution / Hochschule
Universität Leipzig – Institut für Kunstgeschichte
Note
Schlagworte
Johann Georg Sulzer Allgemeine Theorie der Schönen Künste Ästhetik Kunsttheorie Architektur Kunst Psychologie Natur und Kunst Zweck der Kunst

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Titel: Die Rolle der Architektur. Johann Georg Sulzers Allgemeine Theorie der Schönen Künste