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"Easy cooking" als Einstieg in eine gesunde Ernährung. Planung einer Präventionsmaßnahme nach dem individuellen Ansatz

Hausarbeit 2015 20 Seiten

Gesundheit - Ernährungswissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlegende Angaben zum Schwerpunktthema der geplanten Präventionsmaßnahme
1.1 Titel
1.2 Handlungsfeld/ Präventionsprinzip
1.3 Daten zum bestehenden Gesundheitsproblem
1.4 Wirksamkeitsbelege für die geplante Präventionsmaßnahme
1.5 Zielgruppe
1.6 Übergeordnete Ziele in (Inhalt/Ausmaß/Zeit)

2 Inhaltlich-organisatorische Grobplanung des Kurskonzeptes
2.1 Allgemeine Kursinhalte in Bezug zu den Kurszielen
2.2 Detailplanung der Kursinhalte aufgeteilt in Theorie und Praxis
2.3 Methodische Gestaltung der Kursinhalte
2.4 Organisatorische Grobplanung des Kurskonzeptes
2.5 Detailbeschreibung des Materials

3 Inhaltlich-methodische Detailplanung des Kurskonzeptes
3.1 Methodische Detailplanung des Kurskonzeptes
3.2 Methodische Gestaltung der Kursinhalte

4 Evaluation und Dokumentation des Kurskonzeptes

5 Literaturverzeichnis

6 Tabellenverzeichnis

1 Grundlegende Angaben zum Schwerpunktthema der geplanten Präventionsmaßnahme

1.1 Titel

„Easy cooking“, der leichte Einstieg in eine gesunde Ernährung!

Begründung des Titels der Präventionsmaßnahme:

Der Teilnehmer hat die Assoziation mit dem Wort „easy“, „leicht“, leichter Kochen, leichter Lernen, leichter Leben, sich leichter Fühlen, also positive Assoziationen.

Außerdem wird es doppelt genannt, daher positive Verstärkung.

Es wird direkt von einem Einstieg gesprochen, es werden Hilfen gegeben um das Konzept eigenständig fortzusetzen.

Das Barrieremanagement wird aufgegriffen, der Aufwand der Rezepte und Anleitungen ist gering gehalten und einfach umzusetzen, daher der eigene Widerstand das Konzept selbständig weiterzuführen, geringer.

1.2 Handlungsfeld/ Präventionsprinzip

Das gewählte Handlungsfeld ist die Ernährung, Präventionsprinzip „Vermeidung von Mangel und Fehlernährung und Reduktion von Übergewicht“.

In Anlehnung an die Kriterien und Handlungsfelder des GKV- Spitzenverbandes zur Umsetzung der §§ 22 und 20a SGB V vom 21. Juni 2010 in der Fassung vom 10. Dezember 2014.

1.3 Daten zum bestehenden Gesundheitsproblem

In Bezug auf die Daten der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, (Erhebungszeitraum 2008-2011) sind 67,1 % der Männer und 53,0 % der Frauen übergewichtig oder adipös (43,8 % der Männer und 29 & der Frauen haben einen Body-Mass-Index (BMI) von 25-29,9, 23,3 % der Männer und 23,9 % der Frauen haben einen BMI > 30).

Der Anteil von Personen mit Normalgewicht hat (BMI 18,5-24,9) hat von 1999-2009 erheblich abgenommen, der Anteil von Personen mit Übergewicht bis BMI 29,9 ist weitgehend konstant geblieben, während der Anteil adipöser Personen deutlich zugenommen hat. (GKV Spitzenverband, 2014)

Das Robert Koch Institut erhebt ebenfalls regelmäßig Daten zum genannten Thema und kommt zum selben Ergebnis.

Zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) sind übergewichtig. Ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen ist stark übergewichtig (adipös).

Übergewicht und Adipositas sind Mitursache für viele Beschwerden und können die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigen. (Robert Koch Institut, 2014)

Die Deutsche-Adipositas Gesellschaft (DAG) e. V. Besagt, dass durch Adipositas und Übergewicht sich das Risiko für zahlreiche Krankheiten, insbesondere des Herzkreislaufsystems, des Stoffwechsels, des Muskel- und Skelett-Systems sowie für bestimmte Krebserkrankungen erhöht.

Eine erhöhte viszerale Fettmasse (Taillenumfang >102 cm bei Männern und > 88 cm bei Frauen) erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. (Deutsche Adipositas Gesellschaft, 2014)

1.4 Wirksamkeitsbelege für die geplante Präventionsmaßnahme

Vorhandene Studien belegen, dass eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährungsweise wirksam zur Verhütung zahlreicher Erkrankungen beitragen kann.

Im Folgenden werden zwei wissenschaftliche Quellen herangeführt, die den engen Zusammenhang zwischen Ernährung und Übergewicht/Adipositas bestätigen und somit eine Präventionsmaßnahme, die auf die Veränderung des Essverhaltens abzielt, bestätigen.

1. Die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ kommt zu folgenden Kernaussagen beziehungsweise Ergebnissen.

Menschen mit Adipositas sollen individuelle Ernährungsempfehlungen erhalten, welche an Therapieziele und Risikoprofil angepasst werden.

Menschen mit Adipositas soll im Rahmen einer medizinischen Behandlung eine Ernährungsberatung angeboten werden (Einzel- oder Gruppenberatung).

Der Patient soll über die Ziele, Prinzipien und praktischen Aspekte der Ernährungsumstellung umfassend und verständlich informiert werden.

Bei der Ernährungsberatung und Ernährungsumstellung soll das persönliche und berufliche Umfeld des Betroffenen mit einbezogen werden. (Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V.; Deutsche Diabetes Gesellschaft; Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. & Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V., 2011-2013) 2. Im Leitfaden des GKV-Spitzenverbandes wird die Wirksamkeit eines solchen Programmes ebenfalls belegt.

Maßnahmen die sowohl Module zu einem bedarfsgerechten gesundheitsfördernden Ernährungsverhalten als auch zu körperlicher Bewegung beinhalten, können eine nachhaltige Senkung des Körpergewichts bewirken. Empfohlen werden spezifische Methoden der Verhaltensmodifikation. (GKV Spitzenverband, 2014)

1.5 Zielgruppe

Frauen mit ernährungsbezogenem Fehlverhalten ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Stoffwechsels oder psychische Essstörungen.

Vor allem auch Frauen, die die Motivation mitbringen etwas an ihrem Lebensstil nachhaltig zu verändern und beizubehalten.

Tab. 1: Zielgruppe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der zeitliche Verfügungsrahmen der Mütter ergibt sich aus den Schul- bzw. Kindergartenzeiten. Angesetzt wird der Kurs daher Vormittags, da viele Mütter, vor allem die Hausfrauen unter ihnen, zu dieser Tageszeit verfügbar sind. ( 10 Einheiten, 1 mal/ Woche Vormittags)

1.6 Übergeordnete Ziele in (Inhalt/Ausmaß/Zeit)

Ziel 1: Erlernung von Theoretischen Grundlagen der Ernährungslehre. (Theorie Ernährungslehre/ Verstehen der Grundlegenden Inhalte zum Thema Ernährung anhand Ernährungslehre/ mindestens 2 Monate)

Ziel 2: Eigenständige Planung von Ernährungsplänen und Einkäufen bis hin zum Kochen. (Ernährungsplan und Einkaufsplan erstellen/ Erstellung von mindestens acht Ernährungs- und Einkaufsplänen/ mindestens 2 Monate)

Ziel 3: Erlernen der Selbstkontrolle durch Ernährungstagebuch. Erfolgreiche Integration der Mahlzeiten in den Alltag. (Erstellung Ernährungstagebuch/ Fortlaufende Dokumentation über 6 Monate/ mindestens 6 Monate)

Ziel 4: Gewichtsreduktion, Verbesserung des Wohlbefindens. (Gewichtsreduktion (in kg)/ mindestens 2 kg in 2 Monaten/ 2 Monate)

In Anlehnung an die in 1.4 aufgezeigten Wirksamkeitsbelege kann gesagt werden:

Um eine erfolgreiche Ernährungsumstellung zu erzielen, müssen der Teilnehmerin Richtlinien für ihre neue Verhaltensweise erklärt und gezeigt werden. Sie muss über theoretische Grundlagen verfügen, um das erarbeitete besser umsetzen zu können und um die neue Ernährungsweise weiter fortzuführen (Ziel 1).

Da das Programm eine Hilfe zur Selbsthilfe darstellen soll, bekommt die Teilnehmerin das Werkzeug, um später selbstständig Einkaufen und Kochen zu können (Ziel 2).

Ebenso soll die Teilnehmerin Mittel haben um ihr Verhalten selbständig zu dokumentieren und zu Analysieren. Dies Verhindert Fehltritte, kann aber auch zur Motivation dienen (Ziel 3).

[...]

Details

Seiten
20
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668112827
ISBN (Buch)
9783668112834
Dateigröße
451 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v311923
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,6
Schlagworte
essverhalten prävention

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Titel: "Easy cooking" als Einstieg in eine gesunde Ernährung. Planung einer Präventionsmaßnahme nach dem individuellen Ansatz