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Das ZVEI- und das RL-Kennzahlensystem. Erläuterung und Beurteilung

Seminararbeit 2015 24 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS ...II

DARSTELLUNGSVERZEICHNIS ...III

ABKÜRZUNGS- UND SYMBOLVERZEICHNIS ...IV

1 EINLEITUNG ...1

2 ZVEI- KENNZAHLENSYSTEM ...2
2.1 AUFBAU ...2
2.1.1 WACHSTUMSANALYSE ...3
2.1.2 STRUKTURANALYSE ...5
2.2 BEURTEILUNG ...7

3 RL-KENNZAHLENSYSTEM ...9
3.1 AUFBAU ...9
3.2 ALLGEMEINER TEIL DES RL-KENNZAHLENSYSTEMS ...9
3.2.1 RENTABILITÄTSTEIL ...9
3.2.2 LIQUIDITÄTSTEIL ...12
3.3 SONDERTEIL DES RL-KENNZAHLENSYSTEMS ...16
3.4 BEURTEILUNG DES RL-KENNZAHLENSYSTEMS ...18

4. SYNOPSE ...20

LITERATURVERZEICHNIS ...V

Darstellungsverzeichnis

Darst. 01: Geschäftsbereiche und Kennzahlen der Wachstumsanalyse ...3
Darst. 02: Berechnung der Wertschöpfung ...4
Darst. 03: Berechnung des Cashflows ...5
Darst. 04: Strukturanalyse des ZVEI-Kennzahlensystems ...7
Darst. 05: Der Rentabilitätsteil des RL-Kennzahlensystems ...10
Darst. 06: Der Liquiditätsteil des RL-Kennzahlensystems ...13
Darst. 07: Der Sonderteil des RL-Kennzahlensystems ...16
Darst. 08: Synopse der vorgestellten Kennzahlensysteme ...20

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit wurde im Modul „Operatives Controlling“ der FH Bielefeld angefertigt und beschreibt das ZVEI-Kennzahlensystem, sowie das RLKennzahlensystem.

Im ersten Kapitel wird das ZVEI-Kennzahlensystem als Erweiterung des DuPont- Kennzahlensystems behandelt. Im Zuge der Aufbaubeschreibung wird auch auf die Wachstums- und Strukturanalyse eingegangen.

Das zweite Kapitel thematisiert das RL-Kennzahlensystem. Einführend wird der Aufbau dieses Kennzahlensystems beschrieben, anschließend werden der allgemeine und der Sonderteil erläutert. Beide Beschreibungen schließen mit einer kritischen Würdigung des jeweiligen Kennzahlensystems.

Im abschließenden dritten Kapitel werden die in der Arbeit beschriebenen Kennzahlensysteme einander synoptisch gegenübergestellt.

2. ZVEI- Kennzahlensystem

2.1 Aufbau

Das ZVEI-Kennzahlensystem wurde 1969 vom Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektroindustrie entwickelt und bis zum Jahr 1989 weiter modifiziert. Verbreitung findet es hauptsächlich im deutschsprachigen Raum. Trotz seiner Entwicklung durch einen Wirtschaftsfachverband ist es branchenneutral und somit für verschiedenste Wirtschaftszweige als Beurteilungs- und Entscheidungsinstrument der Unternehmensführung geeignet.[1] Das ZVEI-Kennzahlensystem ist, ebenso wie das DuPont-System, als Kennzahlenpyramide konzipiert und beinhaltet Merkmale eines Rechen- sowie Ordnungssystems. Insgesamt verwendet das System 210[2] einzelne Kennzahlen zur Herleitung der Spitzenkennzahl. Die Spitzenkennzahl dieses Monozielsystems ist die Eigenkapitalrentabilität, die die betriebswirtschaftlich wichtigste Aussage des Kennzahlensystems in konzentrierter Form bündeln soll. Eine Besonderheit dieses Kennzahlensystems ist seine umfassende und präzise Dokumentation in Form eines Buches mit grundlegenden Erläuterungen zur Anwendung und Definition der jeweiligen Kennzahl, inklusive seiner Berechnungsformel. Bei Anwendung des ZVEI-Kennzahlensystems wird vorwiegend aber nicht ausschließlich auf Daten des externen Rechnungswesens zurückgegriffen. Durch die Verwendung von Daten des internen Rechnungswesens ist es für die Analyse durch externe Betrachter ungeeignet.

Die Analyse der Rentabilität erfolgt im ZVEI-Kennzahlensystem in zwei Analyserichtungen:[3]

1. Wachstumsanalyse

2. Strukturanalyse

2.1.1 Wachstumsanalyse

Die Wachstumsanalyse ermöglicht eine erste grobe Beurteilung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens durch Gegenüberstellung weniger absoluter Kennzahlen der Vorperiode mit denen der aktuellen Periode.[4] Die Veränderungszahlen sollen das relative Unternehmenswachstum sichtbar machen. Zur Analyse des Unternehmenswachstums werden die folgenden Bereiche und die dazugehörigen sachlogisch abgeleiteten[5] Kennzahlen betrachtet:

[Abb. in dieser Leseprobe nicht enthalten]

Darst. 01: Geschäftsbereiche und Kennzahlen der Wachstumsanalyse
(Quelle: eigene Darstellung)

Der Bereich Geschäftsvolumen wird im ZVEI-Kennzahlensystem über die Kennzahlen Auftragsbestand, Umsatzerlöse und Wertschöpfung beurteilt. Der Auftragsbestand wird dabei durch den Wert der bis zum Stichtag eingegangenen Kundenaufträge gemessen. Die Umsatzerlöse werden aus den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung übernommen. Die Wertschöpfung lässt sich grundsätzlich als Differenz beschreiben, um die der betriebliche Output den Input übersteigt. Die Wertschöpfung lässt sich direkt aus der Gewinn- und Verlustrechnung ableiten:[6]

[Abb. in dieser Leseprobe nicht enthalten]

Darst. 02: Berechnung der Wertschöpfung
(Quelle: Darstellung in Anlehnung an SCHUMANN, J.: Unternehmenswertorientierung in Konzernrechnungslegung und Controlling, 1. Aufl. Wiesbaden 2008, S. 56.)

Im Betrachtungsbereich Personal können die Indikatoren Personalaufwand und die Mitarbeiterzahl den Werten der Vorperiode gegenübergestellt. Bei Anwendung des Gesamtkostenverfahrens lässt sich der Personalaufwand direkt aus der Gewinn- und Verlustrechnung entnehmen. Bei der Interpretation dieser Kennzahlen ist darauf zu achten, dass ein Absinken des Personalaufwands auch durch die Automatisierung von Tätigkeiten durch Maschinen bedingt sein kann.

[...]


[1] Vgl. SANDT, J.: Management mit Kennzahlen und Kennzahlensystemen, a. a. O., S. 38.

[2] 88 Haupt- und 122 Hilfskennzahlen

[3] Vgl. MENSCH, G.: Finanz-Controlling, 2. Aufl., München 2008, S. 210.

[4] Vgl. PREIßLER, P.: Betriebswirtschaftliche Kennzahlen, 1. Aufl., München 2008, S. 51.

[5] Folglich handelt es sich bei der Strukturanalyse des ZVEI-Kennzahlensystems um ein Ordnungssystem.

Details

Seiten
24
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668117570
ISBN (Buch)
9783668117587
Dateigröße
1017 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v312881
Institution / Hochschule
Fachhochschule Bielefeld
Note
1,7
Schlagworte
ZVEI ZVEI-Kennzahlensystem RL RL-Kennzahlensystem traditionelle Kennzahlensysteme Kennzahlensysteme Reichmann Rentabilität Lachnit Liquidität Rentabilitäts-Liquiditäts-System Rentabilitäts-Liquiditäts-Kennzahlensystem Rechensystem Ordnungssystem

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