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Weiterbildung für Erwachsene. Methodik der Bildungsberatung und Weiterbildungsinformation

Hausarbeit 2015 22 Seiten

Zusammenfassung

Weiterbildungsberatung kann dem Einzelnen oder Gruppen unabhängig von Alter bei Entscheidungen zu Aus- und Fortbildungsentscheidungen helfen, und dabei in persönlicher Präsenz oder aus der Ferne mit Kommunikationsmitteln stattfinden. Bildungsberatung wird von Therapie im Sinne der Psychoanalytik abgegrenzt. Im Anschluss wird Supervision im Kontext von Bildungsberatung mit möglichen Inhalten behandelt.

Im Rahmen der Professionalisierung wird Supervision als Teil von Bildungsberatung betrachtet. Da sich der Anteil von Beratung im Rahmen didaktischen Handelns über die letzten Jahre erhöht hat, wird Supervision stärker betrachtet.

Bildungsberatung für berufliche Zwecke als Geschäftsmodell bewegt sich ein einem Bereich, der durch die Bundesagentur für Arbeit bereits in weiten Teilen abgedeckt ist; diese hat gemäß § 30 SGB III diese Aufgabe übertragen bekommen. Der Markt ist also von einem nicht-wirtschaftlich agierenden Wettbewerber dominiert.

Da es bisher kein einheitliches Kompetenzprofil für Bildungsberater gibt, bilden Berater ihre eigenen unterschiedlichen Kompetenzkombinationen meist praktisch. In der Literatur haben sich dabei Gruppen aus fachlichen, methodischen, sozialen, reflexiven Kompetenzen herausgebildet, ergänzt durch Wahrnehmungs-, Interaktions- und Kommunikationskompetenz, wie eine empathisch geprägte Beziehungskompetenz.

Leseprobe

Inhalt

Aufgabe 1: Wie ist die Weiterbildungsberatung allgemein von der Therapie abzugrenzen?

Aufgabe 2: Welche Bedeutung hat Supervision im Kontext der Weiterbildungsberatung? Nennen Sie mögliche Inhalte von Supervisionsgesprächen.

Aufgabe 3: Beschreiben Sie ein Geschäftsmodell für ein Angebot der Bildungsberatung. Gehen Sie dabei auf eine spezielle Zielgruppe ein und orientieren sich an den Geschäftsmodellkomponenten.

Aufgabe 4: Im Rückblick auf Ihren bisherigen Lernprozess im Fernstudiengang: Welche Methoden haben Sie in Ihrem Methodenkoffer für die unterschiedlichen Funktionen – Orientierung, Klärung, Entwicklung, Ausblick - im Bildungsberatungsprozess?

Literatur

Aufgabe 1: Wie ist die Weiterbildungsberatung allgemein von der Therapie abzugrenzen?

Weiterbildungsberatung kann dem Einzelnen oder Gruppen unabhängig von Alter bei Entscheidungen zu Aus- und Fortbildungsentscheidungen helfen, und dabei in persönlicher Präsenz oder aus der Ferne mit Kommunikationsmitteln stattfinden.[1] Die Bildungsberatung von Individuen weist eine gewisse Nähe zur Therapie auf.[2] Aufgrund der gemeinsam genutzten psychologischen Theorien und Prozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer Grenzziehung zwischen den Bereichen.[3] Die Zielsetzung von Weiterbildungsberatung zeigt sich als Orientierungshilfe um Transparenz für Einzelne zu schaffen, die einen unübersichtlichen Weiterbildungsmarkt sonst nur schwer überblicken können.[4] Die eindeutige Grenzziehung zwischen Therapie und Beratung im Bezug auf die Ziele wird durch das Vorgehen zur Findung des zu bearbeitenden Problems ergänzt.[5] Das Element der Ziele ist das erste Unterscheidungsmerkmal zwischen Therapie und Weiterbildungsberatung.

Weiterhin unterscheiden sich Therapien und Bildungsberatung unter anderem durch ihre jeweils zu bearbeitenden Fragestellungen.[6] Weiterbildungsberatung beschränkt sich auf jene Fragestellungen, die vom Beratenen offengelegt wird.[7] Der Weg zur Offenlegung des Problems erfolgt auf Basis gemeinsamer Verfahren, so werden Akzeptanz und Empathie in der Psychologie wie der Beratung gefordert.[8] Ein durchbrechen der, vom Ratsuchenden gezogenen Grenze, ist dagegen beim Berater unerwünscht.[9] Der zweite Unterscheidungspunkt wird somit durch die Begrenzung der Beratung auf solche Fragestellungen und Herausforderungen gebildet, die vom Suchenden selbst einbezogen wurden. Es handelt sich beim zweiten Unterscheidungsmerkmal um Selbstbestimmtheit des Beratenen hinsichtlich der Beratungsgrenzen.

Die Art der Grenzziehung kann ebenso wie die Definition des Beratungsrahmens sowohl verbal, wie auch nonverbal erfolgen. Die Anforderung an den Berater ist insofern hoch, dass er implizite Auftragserteilungen erkennen und interpretieren muss, ohne die teils ebenso implizit gesetzten Grenzen zu verletzen. Abwehrstrukturen wie sie in der Psychoanalyse beschrieben sind, sollen bei der Beratung nicht durchbrochen werden. Dagegen soll die Einstellung des Ratsuchenden zu seinem Problem erkannt werden, damit dieses innere Verhältnis zur Herausforderung einbezogen werden kann. Auf dem Weg dahin soll der Berater Räume schaffen, damit der Ratsuchende sich genügend entfalten kann, entsprechende Informationen freiwillig bereitzustellen.[10]

Aus vorgenannten Zusammenhängen ergibt sich eine aktive Rolle des Beratenen, der Rahmen und Ziele bestimmt. Die Ziele der Therapie hingegen sind klar definiert als eine Form der Heilung des Individuums.[11] Die Deutung und Entscheidung erfolgt in der Beratung durch das Individuum.[12] Dagegen erfolgt in der Therapie eine stellvertretende Deutung durch den Therapeuten.[13] Der Berater unterstützt den Ratsuchenden Verdeutlichung einer Konfliktlage oder Unterstützung im Bezug auf Informationen.[14] Entscheidungsabstinenz ist ein Erkennungsmerkmal der Beratung.[15] Die Deutungs- und Entscheidungshoheit bildet das dritte Unterscheidungsmerkmal.

Die Aufbereitung von Informationen für das zu beratende Individuum erfolgt vom Berater, in Kooperation mit Veranstaltern, öffentlichen Stellen und anderen Beratungsstellen.[16] Neben dem zugänglich machen oder der direkten Weitergabe von Information ist die Information über Informationsquellen der zweite Weg der Hilfe bei der Informationssuche.[17] Man kann zusammenfassen, der Berater hilft bei der Suche, oder initiiert eine Suchbewegung.

Die Anforderungen an Kompetenzen und Qualifikation in Therapie und Bildungsberatung unterscheiden sich.[18] Der Versuch tiefer liegende Probleme aufzudecken zeigt sich in der Weiterbildungsberatung als Fehler, während Therapie darauf abzielt.[19] Der Berater hilft bei der Reflexion, um dem Beratenen die Entscheidung darüber ob und wenn welche Weiterbildung angestrebt wird zu erleichtern, ohne in die Entscheidung einzugreifen.[20] Dies verlangt dem Berater eine gewisse Zurückhaltung ab, lediglich eine Situation zu begünstigen, die eine Entscheidung erleichtert, ohne auf die Entscheidung einzuwirken.[21] Therapie ist dagegen eine Intervention.[22] Als vierte Unterscheidung kann die Beschränkung auf die Gestaltung von günstigen Rahmenbedingungen angeführt werden.

Analog zu den vier Handlungsschritten der Beratung[23] seien hier die vier herausgearbeiteten Unterscheidungsmerkmale aufgestellt:

1. Ziel der Beratung ist Orientierungshilfe zu geben
2. Grenzziehung und Rahmenbestimmung durch den Ratsuchenden
3. Entscheidungshoheit beim Ratsuchenden
4. (Selbst-) Beschränkung des Beraters auf die Schaffung einer günstigen Situationen Kurz gesagt: Der Beratene ist der Bestimmende im Beratungsprozess, der Berater unterstützt nur.

Aufgabe 2: Welche Bedeutung hat Supervision im Kontext der Weiterbildungsberatung?
Nennen Sie mögliche Inhalte von Supervisionsgesprächen.

Zunächst ist der Begriff Supervision nicht einheitlich definiert und seine Verwendung durch teilweise unklare Definitionen erschwert.[24] Im Rahmen von Fortbildung für Berater wird Supervision als eine besondere Form von personenbezogener Fortbildung betrachtet.[25] Stark verkürzt könnte man sagen, Supervision ist eine Beratung für Berater.[26] Daraus ergibt sie die Notwendigkeit einer weiteren Einordnung, welche Art von Beratung den Weiterbildungsberatern somit zuteil werden soll.

Im Rahmen der Professionalisierung wird Supervision als Teil von Bildungsberatung betrachtet.[27] Da sich der Anteil von Beratung im Rahmen didaktischen Handelns über die letzten Jahre erhöht hat, wird Supervision stärker betrachtet.[28] Im Zuge dessen wurde Supervision definiert als[29]:

- fachliche Beratung, Begleitung und Beurteilungsunterstützung
- psychologische Instanz zur Problembewältigung
- Unterstützung durch eine zweite Meinung eines Fachexperten mit Zusatzqualifikation.

Als Aufgaben von Supervision wird zum einen die Hilfe zu professionellem Handeln und zum anderen eine Form vorbeugender Vorsorge psychologischer Art zu verstehen.[30] Die Nähe zu therapeutischen Ansätzen verlangt hierbei nach einer Abgrenzung, welche zunächst darin besteht, dass lediglich Probleme beruflichen Handelns besprochen werden.[31] Mehr noch verlangt sinnvolle Supervision eine Grundlage psychischer Stabilität, um darauf lösungsorientiert berufsbezogene Herausforderungen anzugehen.[32] Dazu gehört eine intensive Reflexion der eigenen und fremden Beratungspraxis.[33] Derartige Reflexion setzt eine Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Supervisor und dem Beratenen voraus, da nur solche Akzeptanz eine genügend offene Kommunikation ermöglichen kann.[34] Offene Kommunikation verläuft erfahrungsgemäß in einem Vertrauensverhältnis einer eins zu eins Beziehung besser als in Gruppen.

Einzel- und Gruppensupervison haben dabei unterschiedliche Vor- und Nachteile. Während in Einzelsupervision ein stärkerer Fokus auf die Probleme des einzelnen möglich ist, kann bei Gruppen auf eine größere Erfahrung verschiedener Personen gleicher bzw. ähnlicher Weiterbildner zugegriffen werden.[35]

Somit ist die Einzelsupervision der Vorsorgeaufgabe zur Bewältigung der Belastungen im Umgang mit hochgradig belastenden Zielgruppen eher gewachsen.Diese Belastung kann aufgrund schwieriger Personengruppen oder deren Gesamtsituationen entstehen. In Letzterer fällt es manchem Berater schwer die Grenzen seiner Möglichkeiten als Berater[36] zu verarbeiten.[37]

Angebote zur Supervision werden von Beratern vermehrt gewünscht.[38] Es erscheint daraus nur logisch, dass sich verschiedene Konzepte dazu entwickelt haben, die auf diesen Bedarf reagieren. Einige diese Konzepte zielen auf den pädagogischen Bereich.

Ein psychoanalytisch orientierter Ansatz ist die Balint Gruppe.[39] Im Zentrum der Betrachtung findet sich dabei die berufliche Identität und die damit verbundenen komplexen Beziehungen.[40] Dieser Ansatz zeigt sich sehr auf die Person zentriert.

Themenzentrierte Interaktion (TZI) agiert im Verhältnis von Sache (ES), Person (ICH) und Gruppe (WIR) im Rahmen des Umfeldes (GLOBE).[41] Dieses Konzept hat sich für die Betrachtung der Sachebene als vorteilhaft erwiesen, ohne sich auf diese Ebene beschränken zu müssen.[42] Die Zielsetzung ist hierbei die Balance der vier Betrachtungsaspekte und ermöglicht so die Supervision von Kursleitern wie auch Beratern.[43] Dieser Ansatz stellt tendenziell Führung und somit soziale und kommunikative Aspekte in den Vordergrund.

Eine spezielle, eigenständige pädagogische Supervision wird inzwischen angestrebt. Diese soll auf Methoden, Lernpsychologie und Organisationsaspekten der Pädagogik beruhen. Die drei Ebenen dieser pädagogischen Supervision werden als methodisch-didaktisch, ziel- und berufsperspektivisch und persönlichkeitsorientierte Ebene bezeichnet.[44]

Abgeleitet aus vorgenannten Ebenen können die Inhalte von Supervisionsgesprächen sich auf die angewandte Methodik und Unterrichtsformen, die eigene Karriere des Dozenten oder Weiterbildungsberaters, wie auch auf die persönliche Belastung in der Tätigkeit beziehen.

Beispielsweise kann angewandte moderne Methodik in Form von Gruppenarbeiten und kompetenzfördernden Anwendungsaufgaben auf Widerstände stoßen. Lernende mit einer Prägung durch Frontalunterricht wollen sich vielfach nicht auf diese Art des Unterrichts einlassen. Der Dozent könnte in der Supervision eine Beratung zum Umgang mit solchen Widerständen gegen die Methodik wünschen.

Die Tätigkeit in Weiterbildungseinrichtungen mit teils problematischen Zielgruppen, wie vormals Langzeitarbeitslosen Umschülern, kann dazu führen, dass ein Dozent oder Berater seine eigenen Zielsetzungen überdenken muss. Ein Supervisionsgespräch könnte sich auf die Entwicklungsrichtung der Person beziehen. Die Frage nach primär Dozent oder primär Bildungsberater ist eine Möglichkeit. Eine andere Variante wäre die Besprechung der Zielrichtung fachlicher und / oder pädagogischer Qualifikationen. Die Frage ob ein Masterstudiengang im Bereich Pädagogik oder Rechtswissenschaft angestrebt wird, enthält die Entscheidung.

[...]


[1] Arnold, Behr et al, Bildungsberatung in der Erwachsenenbildung, Seite 1 bis 2

[2] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 22

[3] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 40

[4] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 5 bis 6

[5] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 39

[6] Arnold, Behr et al, Bildungsberatung in der Erwachsenenbildung, Seite 10

[7] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41

[8] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 40

[9] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41

[10] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41

[11] Dewe, Einheit – Differenz - Übergänge, Seite 155 bis 156

[12] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41

[13] Dewe, Einheit – Differenz - Übergänge, Seite 152

[14] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41 bis 42

[15] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 42

[16] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 13

[17] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 42

[18] Arnold, Behr et al, Bildungsberatung in der Erwachsenenbildung, Seite 10

[19] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41

[20] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 42

[21] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41

[22] Dewe, Einheit – Differenz - Übergänge, Seite 155

[23] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 42

[24] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 46

[25] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 45

[26] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 3

[27] Arnold, Behr et al, Bildungsberatung in der Erwachsenenbildung, Seite 13

[28] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 45

[29] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 46

[30] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 45

[31] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 46

[32] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 46 bis 47

[33] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 45

[34] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 46

[35] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 47

[36] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 41

[37] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 46

[38] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 40

[39] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 47

[40] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 48 bis 49

[41] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite XI und 23 bis 23

[42] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 49

[43] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 101

[44] Tippelt und Legni, Weiterbildungs-Information und – Beratung, Seite 49

Details

Seiten
22
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668122505
ISBN (Paperback)
9783668122512
Dateigröße
428 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Technische Universität Kaiserslautern
Erscheinungsdatum
2016 (Januar)
Schlagworte
Bildungsberatung Therapie Supervision Weiterbildungsberatung Supervisionsgespräch Gruppensupervision
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Titel: Weiterbildung für Erwachsene. Methodik der Bildungsberatung und Weiterbildungsinformation