Lade Inhalt...

Ist das Kunst oder kann das weg? Die Auswirkung von Zeitdruck auf die Präferenzunsicherheit

Wissenschaftliche Studie 2015 33 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Einleitung

3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Prozess der Präferenzbildung
3.2 Mechanismen der Präferenzbildung
3.3 Der Einfluss von Zeitdruck auf Präferenzen
3.4 Ableitung unserer Forschungsfragen

4 Methode
4.1 Empirisches Vorgehen
4.1.1 Operationalisierung
4.1.2 Versuchsplan
4.1.3 Hypothesen
4.2 Stichprobe
4.3 Setting
4.4 Ablauf
4.5 Material
4.6 Kontrolle von SV
4.7 Auswertungsverfahren und Ausschluss von Versuchspersonen

5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Statistiken
5.2 Hypothesenprüfung
5.3 Weitere Befunde

6 Diskussion

7 Implikationen der Studie

8 Literatur

9 Anhang
9.1 Versuchsleiterplan zum Ablauf
9.2 Versuchsleiterprotokoll
9.3 Vertrag zwischen Untersuchungsleiter/in und Untersuchungsteilnehmer/innen
9.4 Instruktionen des computergestützten Teils
9.5 Indecisiveness Scale
9.6 Werbeplakate

1 Abstract

Um Entscheidungen zu treffen, müssen zunächst Präferenzen gebildet werden (Heit- mann & Lippuner, 2007). In der vorliegenden Studie wurde untersucht, wie sich Zeitdruck und das Ausmaß an Entscheidungsschwäche auf die Sicherheit beim Bilden von Präferenzen auswirken. Zu diesem Zweck mussten die Versuchspersonen Gemälde bewerten, wobei ein Teil von ihnen ein Zeitlimit bekam und der andere nicht. Anhand der von den Teilnehmern getroffenen Angaben auf der Indecisiveness-Scale, konnte die Stichprobe in Entscheidungs- schwache und -starke unterteilt werden. Es wurde angenommen, dass entscheidungsschwache Personen eine größere Präferenzunsicherheit aufweisen und dass Zeitdruck zu einer Verringe- rung der Präferenzunsicherheit - speziell bei Entscheidungsschwachen - führt. Die Ergebnis- se der Varianzanalyse zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Bedingungen. Eventuell ist dies auf eine mangelnde Relevanz der Bewertungssituation zurückzuführen.

Before making a decision you have to generate preferences (Heitmann & Lippuner, 2007). The present study investigated, how time pressure and the degree of indecisiveness affect the certainty concerning forming preferences. For this purpose the subjects had to rate paintings whereby a part of them gets a time limit and the other part did not. On the basis of the participants´ data concerning the Indecisiveness-Scale, the sample was splitted into indecisive and decision strong people. It was assumed, that indecisive persons would show a greater amount of preference-uncertainty and that time pressure would lead to a reduction of the preference-uncertainty, especially in case of the indecisive subjects. The results of the variance analysis showed no significant differences between the conditions. Maybe this is reducible to the lacking relevance of the assessment-situation.

2 Einleitung

Der Mensch trifft täglich eine Vielzahl von Entscheidungen - angefangen bei der Wahl des Brotaufstrichs zum Frühstück, über die Frage der richtigen Wassertemperatur beim Duschen, bis hin zu der Entscheidung, welchen Film man abends schauen möchte. Gehirnforscher gehen davon aus, dass der Mensch täglich bis zu 20.000 Entscheidungen trifft (Pöppel, 2008). Es gibt Personen, denen dies generell leichter fällt und andere, die grundsätzlich mehr Probleme dabei haben (Rassin & Muris, 2005; Patalano & Wengrovitz, 2007).

Eine wichtige Komponente, die das Treffen einer Entscheidung erschweren kann, ist die Präferenzunsicherheit (Broniarczyk & Griffin, 2014; Dhar, 1997), welche unter anderem durch eine sehr ähnliche Bewertung von verschiedenen Alternativen entstehen kann. Präferenzunsicherheit lässt sich definieren als die Ungewissheit über die Richtigkeit der Ergebnisse der eigenen Informationsverarbeitung (Clausing, 2000).

Präferenzen sind oft sinnvoll, notwendig und von großer Relevanz. So beeinflussen die Präferenzen eines Lehrers oder Personalchefs die eigene berufliche Zukunft. Auch das Privatleben wird durch Präferenzen entscheidend geprägt. Der Wahl sowohl des Freundes- kreises als auch des Lebenspartners liegen letzten Endes ebenso Präferenzbildungsprozesse zugrunde.

Oft bleibt den Menschen im Alltag nicht sehr viel Zeit, um sich ein Urteil über bestimmte Objekte oder Personen zu bilden und diese zu bewerten.

Eine Studien von Ben Zur und Breznitz (1981) hat gezeigt, dass Personen, die unter Zeitdruck stehen, die Informationen selektieren, die bezüglich eines zu bewertenden Objektes zur Verfügung stehen. Zudem achten sie verstärkt auf relevante Aspekte. Anderson (2003) geht davon aus, dass der Zeitdruck zu einem Strategiewechsel führt. Steht einer Person genü- gend Zeit zur Verfügung, so wendet sie in der Regel die kompensatorische Strategie an. Bei dieser werden die negativen und positiven Aspekte eines zu bewertenden Objekts gegenein- ander abgewogen. Die Nutzung dieser Vorgehensweise führt häufig dazu, dass Personen sich in ihrer Präferenz unsicher werden. Ein Zeitlimit führt dazu, dass diese Strategie nicht ange- wandt werden kann, da nicht genügend Zeit zur Abwägung bleibt. In diesem Fall nutzen sie eine nicht-kompensatorische Strategie, bei welcher die negativen Aspekte eines Produktes nicht durch positive Aspekte ausgeglichen werden können. Diese einschränkende Sicht führt dazu, dass ihre Präferenzbildung erleichtert wird. Einen solchen Strategiewechsel nehmen auch Payne, Bettman und Johnson (1988) und Svenson, Edland und Slovic (1990) an.

In der folgenden Arbeit wird ein Experiment vorgestellt, dass den Einfluss von Zeitdruck auf die Präferenzunsicherheit sowohl bei entscheidungsstarken als auch bei entscheidungsschwachen Menschen untersucht.

Zunächst folgt eine theoretische Einführung in das Thema auf der Grundlage bereits existierender Forschungsergebnisse. Darauf aufbauend schließen sich die Herleitung unserer Fragestellung sowie die Erklärung der ihr zu Grunde liegenden Konstrukte an. Anschließend wird die methodische Vorgehensweise erläutert, welche die Operationalisierung der Variablen, den Versuchsaufbau und dessen Durchführung beinhaltet. Zuletzt werden die Ergebnisse vorgestellt wie diskutiert und Implikationen der Studie aufgezeigt.

3 Theoretischer Hintergrund

Wie bereits erwähnt, muss zwischen dem Prozess der Präferenz- und Entscheidungsbildung differenziert werden. Um dies zu verdeutlichen, wird zunächst der Prozess der Präferenzbildung von dem Treffen von Entscheidungen abgegrenzt und anschließend wird näher auf die Mechanismen des Präferenzbildungsprozesses eingegangen. Darauf folgt eine Erläuterung, welche Rolle dem Zeit-Aspekt bei der Präferenzbildung von entscheidungsschwachen und -starken Personen beigemessen wird. Zuletzt werden unsere Forschungsfragen vor dem Hintergrund bereits bestehender empirischer Untersuchungen dargestellt.

3.1 Prozess der Präferenzbildung

Der Prozess der Präferenzbildung lässt sich grob in drei Phasen unterteilen. Zunächst erfolgt die so genannte Problemrepräsentation, bei der sich Personen eine Situation mental vorstellen. Hierbei werden bereits vorhandene Bewertungskriterien aktiviert, sodass diese zur Nutzung zur Verfügung stehen. Daraufhin findet die Phase der Informationsevaluation und - kombination statt. Dabei werden verschiedene Aspekte eines Objekts verknüpft und auf Basis dessen bewertet. Zuletzt schließt sich eine Verhaltensreaktion an, welche sich meist in Form einer Entscheidung äußert. Diese muss jedoch nicht mit den zuvor gebildeten Präferenzen übereinstimmen (Heitmann & Lippuner, 2007).

In unserer Untersuchung sollen die Präferenzbildungsprozesse, die einer Entscheidung zu Grunde liegen, erforscht werden. Aus diesem Grund liegt der Fokus auf der Phase der Informationsevaluation und -kombination.

3.2 Mechanismen der Präferenzbildung

Einer Person stehen verschiedene Mechanismen zur Verfügung, auf die sie im Rah- men ihrer Präferenzbildung zurückgreifen kann (Schneider, 1997). Dieser Prozess folgt je- doch für gewöhnlich nicht "den Regeln objektiver mathematischer Logik" (Schneider, 1997. S.53), sondern wird durch Emotionen, Denkgewohnheiten und Vorurteile beeinflusst. Die Mechanismen lassen sich in kompensatorische und nicht-kompensatorische Strategien unter- teilen.

Bei der kompensatorischen Vorgehensweise betrachtet ein Individuum die verschiede- nen Aspekte eines zu bewertenden Objekts und wägt sie gegeneinander ab. Hierbei können negative Ausprägungen durch Positive ausgeglichen werden. Somit können negative Aspekte eines Objektes bis zu einem gewissen Grad toleriert werden, sofern ausreichend Positive zur Verfügung stehen. Diese Strategie weist eine große Komplexität auf, da hohe Anforderungen an die Informationsverarbeitung einer Person gestellt werden (Schneider, 1997).

Die nicht-kompensatorische Strategie zeichnet sich dadurch aus, dass negative Teilbewertungen eines Objekts nicht durch positive Gegenaspekte ausgeglichen werden können. Ist dies der Fall, so würde es in einer Entscheidungssituation dazu führen, dass das besagte Objekt ohne weitere Abwägung aus den eigenen Überlegungen ausgeschlossen wird. Diese Vorgehensweise erleichtert den Präferenzbildungsprozess, da weniger intensiv über entsprechende Objekte nachgedacht wird (Schneider, 1997).

Da angenommen wird, dass entscheidungsschwache Personen vergleichsweise viel Grübeln (Marlinghaus & Rast, 2013), gehen wir davon aus, dass sie auch vermehrt die kom- pensatorische Strategie anwenden, weil hierbei ein größeres Ausmaß an Rumination gezeigt wird. Dieses Grübeln sollte den Entscheidungsschwachen generell den Präferenzbildungspro- zess erschweren.

3.3 Der Einfluss von Zeitdruck auf Präferenzen

Wie bereits erwähnt wird angenommen, dass Zeitdruck zu einem Wechsel der Bewer- tungsstrategie - weg von einer kompensatorischen, hin zu einer nicht-kompensatorischen Strategie - führt (Anderson, 2003; Payne et al., 1988; Svenson et al., 1990). Da entschei- dungsschwache Personen unserer Annahme zur Folge häufiger die erst genannte Strategie anwenden, erleichtert ein Zeitlimit ihnen die Präferenzbildung. Es bleibt ihnen nicht ausrei- chend Zeit, um die komplexe kompensatorische Vorgehensweise anzuwenden. Somit sind sie gezwungen, auf die nicht-kompensatorische Verknüpfungsregel zurückzugreifen.

Wir gehen davon aus, dass dies dazu führt, dass sie sich in ihrer Präferenz sicherer werden, weil sie durch die Anwendung dieser Strategie weniger Abwägen müssen. Aus der Annahme von Marlinghaus und Rast (2013), dass entscheidungsschwache In-dividuen verstärkt grübeln, folgt, dass Entscheidungsstarke vergleichsweise weniger ruminie-ren. Deshalb nehmen wir an, dass ein Zeitlimit bei ihnen keine großen Auswirkungen auf die Präferenzunsicherheit hat, weil sie generell weniger Zeit zum Abwägen benötigen.

3.4 Ableitung unserer Forschungsfragen

Aus den zuvor beschriebenen Überlegungen ergeben sich für uns folgende theoretischinhaltliche Hypothesen:

1. Haupteffekt 1: Entscheidungsschwache Personen sind präferenzunsicherer als Ent- scheidungsstarke.
2. Haupteffekt 2: Zeitdruck führt zu verringerter Präferenzunsicherheit.
3. Interaktionseffekt: Zeitdruck vermindert die Präferenzunsicherheit vor allem bei ent- scheidungsschwachen Individuen.

Zu solch postulierten Forschungsfragen liegen unseren Kenntnissen zufolge keine bereits erhobenen Forschungsergebnisse vor. Es gibt jedoch Studien die sich mit ähnlichen For- schungsfragen beschäftigt haben. So untersuchten beispielsweise Dhar und Nowlis (1999) den Einfluss von Zeitdruck auf die Entscheidungsunsicherheit, operationalisiert durch die Ver- meidung von Entscheidungen. Da vor dem Treffen einer Entscheidung zunächst Präferenzen bezüglich der Objekte gebildet werden müssen, lag es in unserem Interesse diesem Zwischen- schritt mehr Beachtung zukommen zu lassen. In einer weiteren Studie wählten Luce, Jia und Fischer (2000) die Hilfshypothese, dass sich Präferenzunsicherheit durch den genutzten Be- wertungszeitraum messen lässt und sich in einer längeren Dauer widerspiegelt. Auf unsere Studie bezogen würde dies bedeuten, dass der Zeitdruck einen Einfluss auf die Präferenzunsi- cherheit haben müsste, weil die benötigte Zeit nicht mehr zur Verfügung steht. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass entscheidungsschwache Personen ebenfalls mehr Zeit benötigen, um sich zu entscheiden (Ferrari & Dovidio, 2000; Rassin, Muris, Booster & Kolsloot, 2008). Deshalb ist es interessant zu sehen, wie sich ein Zeitlimit speziell auf diese Gruppe von Per- sonen auswirkt.

4 Methode

Bei unserer Untersuchung handelt es sich um ein Labor-Experiment mit einem 2x2- Design, bei dem eine unabhängige Variable (UV) experimentell manipuliert wurde und eine weitere UV quasiexperimentell durch einen Mediansplit gebildet wurde. Eine abhängige Va- riable (AV) wurde auf zwei Arten gemessen und weiterhin wurde versucht, die Wirkung po- tentieller Störvariablen auszuschalten. Dabei wurden die zentralen Anforderungen, die an ein Experiment gestellt werden, eingehalten. Zu diesen gehören die Schaffung identischer Rah- menbedingungen für alle Versuchspersonen, die Herstellung vergleichbarer Gruppen durch Randomisierung sowie die Sicherstellung, dass sich Experimentalgruppe (EG) und Kontroll- gruppe (KG) möglichst nur hinsichtlich des Treatments unterscheiden (Hussy, Schreier & Echterhof, 2013).

4.1 Empirisches Vorgehen

Im Folgenden wird zunächst die Operationalisierung der Variablen unseres Experi- ments vorgestellt. Darauf folgen der Versuchsplan und die daraus abgeleiteten statistischen Hypothesen.

4.1.1 Operationalisierung

In unserem Experiment wurden die Auswirkungen von Zeitdruck (UV1) und dem Ausmaß der Entscheidungsschwäche (UV2) auf die Präferenzunsicherheit (AV) untersucht. Hierfür erstellten wir eine Studie, bei der die Versuchspersonen 20 Kunst-Gemälde hinsichtlich drei verschiedener Kriterien in zwei Durchgängen bewerten mussten. Diese beiden Bewertungs-Blöcke enthielten jeweils dieselben Kunst-Objekte.

Der Zeitdruck wurde manipuliert, indem die Versuchs-Teilnehmer der EG ein Zeitli- mit für das Bewerten der Gemälde erhielten. Pro Bild standen ihnen zehn Sekunden zur Ver- fügung. Die quasiexperimentelle UV2 wurde mithilfe der Indecisiveness Scale von Frost und Shows (1993) gemessen. Bei dieser Skala handelt es sich um einen Fragebogen, der das Ausmaß an Entscheidungsschwäche bei Individuen misst. Anhand des Medians wurden künstlich zwei Gruppen erzeugt. Die Gruppe der entscheidungsschwachen Personen umfasst alle Teilnehmer, deren Skalen-Wert oberhalb des Medians liegt, während die Gruppe ent- scheidungsstarker Teilnehmer Skalenwerte unterhalb des Medians erzielte.

Die Präferenzunsicherheit wurde auf zwei unterschiedliche Weisen erhoben. Zum ei- nen wurde die Bewertungsstabilität der Teilnehmer erfasst. Dafür wurde pro Person und Bild die Differenz zwischen den abgegebenen Skalen-Werten der beiden Bewertungs-Durchgänge für jede der drei Skalen getrennt berechnet. Anschließend wurde aus den erhaltenen drei Dif- ferenz-Werten der Mittelwert gebildet. Je größer dieser Mittelwert ausfiel, desto instabiler die Präferenzen und desto größer somit die Präferenzunsicherheit der Teilnehmer. Frühere Stu- dien haben ebenfalls die Bewertungsstabilität genutzt um Präferenzunsicherheit zu messen (Anderson, 2003; Luce et al., 2003).

Zum anderen ermittelten wir die Streuung der numerischen Bewertungen auf den Ska- len einer jeden Person. Die Streuung ist insofern ein Maß für die Präferenzunsicherheit, als dass eine größere Streuung eine erhöhte Unsicherheit in der Präferenz bedeutet (Mottus et al., 2012).

Durch die Verwendung von zwei verschiedenen Methoden zur Messung der AV wol- len wir verhindern, dass ein gefundener Effekt lediglich auf der Konfundierung der Präfe- renzunsicherheit mit der Messmethode beruht (Heppner, Kivlighan & Wampold, 2008).

[...]

Zusammenfassung

Um Entscheidungen zu treffen, müssen zunächst Präferenzen gebildet werden (Heitmann & Lippuner, 2007). In der vorliegenden Studie wurde untersucht, wie sich Zeitdruck und das Ausmaß an Entscheidungsschwäche auf die Sicherheit beim Bilden von Präferenzen auswirken.

Zu diesem Zweck mussten die Versuchspersonen Gemälde bewerten, wobei ein Teil von ihnen ein Zeitlimit bekam und der andere nicht. Anhand der von den Teilnehmern getroffenen Angaben auf der Indecisiveness-Scale, konnte die Stichprobe in Entscheidungsschwache und -starke unterteilt werden. Es wurde angenommen, dass entscheidungsschwache Personen eine größere Präferenzunsicherheit aufweisen und dass Zeitdruck zu einer Verringerung der Präferenzunsicherheit – speziell bei Entscheidungsschwachen – führt. Die Ergebnisse der Varianzanalyse zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Bedingungen. Eventuell ist dies auf eine mangelnde Relevanz der Bewertungssituation zurückzuführen.

Details

Seiten
33
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668160743
ISBN (Buch)
9783668160750
Dateigröße
858 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Lehrstuhl für Sozialpsychologie
Erscheinungsdatum
2016 (Februar)
Note
1,3
Schlagworte
kunst auswirkung zeitdruck präferenzunsicherheit

Autor

Zurück

Titel: Ist das Kunst oder kann das weg? Die Auswirkung von Zeitdruck auf die Präferenzunsicherheit