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Die Bismarck-Ära. Eine ausführliche Zusammenstellung der wichtigsten Ereignisse der Jahre 1862 - 1890 in Stichpunkten und Fließtext

von Mike G. (Autor)

Prüfungsvorbereitung 2016 16 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Stichwortartige Schilderung der Ereignisse

Fließtextartige Schilderung der wichtigsten Informationen

0. Phase: Basics (bis zur Reichsgründung)
- Zu Bismarcks Person
- Die Reichseinigungskriege
- Hintergründe zum Papsttum

1. Phase: Nationale Euphorie & Beschwichtigungspolitik
- Integraler Nationalismus
- Moderner Antisemitismus
- Die Reichsverfassung
- Die Parteien unter Bismarck
- Der Kulturkampf gegen die Katholiken
- Das Bündnissystem Bismarcks
- Nationalismus als Integrationsmittel

2. Phase: Weltpolitische Spannungen und Ende der Bismarck Ära
- Hochimperialismus
- Krieg-in-Sicht – Krise
- „Balkan Troubles“
- Die Soziale Frage & das Sozialistengesetz
- Sozialpolitik Bismarcks
- Deutscher Imperialismus.

Die Bismarck Ära

Vorwort

Diese Arbeit beinhaltet ausführliche Informationen über die Zeit der sogenannten „Bismarck – Ära“ von 1871 – 1890 (eigentlich sogar ab 1862). Vom Aufstieg Bismarcks über die Reichsgründung bis zum Dreikaiserjahr und der Kündigung Bismarcks sind alle (prüfungs-)relevanten Informationen in diesem Werk übersichtlich und chronologisch geordnet enthalten. Anfänglich folgt eine stichwortartige und äußerst detailreiche Schilderung der Ereignisse, worauf sich ein selbst-verfasster Informationstext anschließt, welcher alle wichtigen Informationen nach Themenschwerpunkten (und nicht länger chronologisch) ordnet. In der stichwortartigen Auflistung enthalten sind Zusammenfassungen zeitgenössischer Texte, welche den beiden Schulbuch-Bänden „Zeiten und Menschen“ des Schöningh Verlages im Westermann (ISBN Band 1: 978-3140249706; Band 2: 978-3140249713) entnommen wurden und gelb eingefärbt sind. Diese Arbeit wurde ursprünglich als Prüfungsvorbereitung für Klausuren des Geschichte Leistungskurses eines Gymnasiums konzipiert, kann aber darüber hinaus auch für (schriftliche oder mündliche) Abiturprüfungen sowie Semesterarbeiten dienen.

Stichwortartige Schilderung der Ereignisse.

- Einzelne Bundesstaaten versuchen erfolglos deutschen Bund zu stärken.
→ Ungeklärte Probleme (zentralistische / demokratische Verwaltung).
- Preußen und Österreich wollen Führungsrolle im deutschem Bund, Einigung mit beiden ist unmöglich.
- 1862 Otto von Bismarck bestimmt als Ministerpräsident preußische Politik.
- Konservativer und treuer Diener des Königs.
- Für deutschen Nationalstaat ohne Österreich um Macht Preußens als Kopf des Reiches zu stärken.

- Deshalb wollen Liberale Bismarck auf ihre Seite ziehen.

- War Realpolitiker, Politik sei Kampf um Macht, alle Mittel sind recht.
- Große Fragen der Zeit werden durch Eisen und Blut entschieden.
- Darum Bereitschaft Feinde zu bekämpfen und im Innern mit Opposition zu streiten.
- Hält nichts von Demokratie, weshalb unterdrückt.
- Tritt stark auf und überzeugt Deutschen, sodass kaum Mitbestimmung gefordert.

- Bismarcks Heeresreform.
- Preußisches Heer sollte durch Adel verstärkt werden, zu Lasten der bürgerlich-kommandierten Landwehr.
- Königsheer dürfe aber nicht zum Parlamentsheer werden.
- Parlament sah verfassungsmäßige Mitbestimmungsrechte angetastet.

- Bismarck setzt Heeresreform durch und regiert 4 Jahre lang ohne Berücksichtigung des Parlaments.
- Setzte Willen des Königs durch, Liberale fürchteten Eskalation, deshalb keinen Aufstand.
- Siegte auch, da er liberal-nationales Gedankengut in Tat umsetzte und Forderungen der Liberalen erfüllte.
- 1864 Dänemark annektiert Schleswig wegen Erbstreitigkeiten.
- Krieg gegen Dänemark um Staaten Schleswig und Holstein, Dänemark verzichtet, Preußen besetzt Schleswig, Österreich verwaltet Holstein.
- 1866 Krieg zwischen Preußen und Norddeutschen Staaten gegen Österreich und süddeutsche Verbündeten.
- Bismarck setzte sich für milden Frieden ein, da Nationalstaatsgründung Priorität hat, in Österreich künftigen Bundesgenossen gesehen.
- Österreich erlaubt Auflösung des deutschen Bundes, überlässt Preußen territoriale Neuordnung Deutschlands.
- Bismarck gründet Norddeutschen Bund, Bündnisse und Zollunion mit süddeutschen Staaten.
- Teil der Liberalen schließt Frieden mit Bismarck, wegen Heeresreform, da Reichsgründung kurz bevorsteht.
- 1867 Bismarck lässt sein Handeln der Heeresreform vom Parlament legitimieren, Teil der Liberalen schließt wegen Nationalstaatsgründung Frieden mit Bismarck.
- Napoleon III. wollte zum Ausgleich für deutsche Staatsgründung neue Gebiete.
- Spanier bieten Ludwig, einem Hohenzoller, den Thron an.
- Bismarck drängt ihn dazu, um Frankreich zu brüskieren.
- 18. Juli 1870 Frankreich ist verletzt und erklärt Preußen Krieg.
- Freiwillig schließen sich Süddeutschen mit Norddeutschen gegen Frankreich zusammen.
- 2. September 1870 Französischer König begibt sich freiwillig in deutsche Gefangenschaft.
- Frankreich gibt auf, Elsass Lothringen als Reichsland annektiert.
- 5 Milliarden Goldfranc als Reparationszahlungen an Deutschland gezahlt.
- Führt zu sprunghaftem Aufbau, Wachstum und Differenzierung der Produktpalette.
- Besondere Regelungen für Bahn, Post und Militär veranlassen viele süddeutsche Staaten sich dem Norddeutschem Bund anzuschließen, einige wurden auch mit Geld überzeugt.

- 2. Oktober 1870 Preußische Zeitung über die Verfassung (DR1/M12).
- Nationalstaatsgründung steht bevor, Deutschland muss von erfolgreichen preußischen König regiert werden.
- Offene Fragen wie z.B. Einigung, Staatsorgane und ausländische Kompetenz bleiben unbeantwortet.
- Deutsche Stämme und Parteien sind sich einig über Problemlösungen.
- Abgrenzung zu den Radikalen von der 1848 Revolution.
- 18. Dezember 1870 Rede Wilhelms I. zur Kaiserkrone (DR1/M11).
- Ihm wurde Krone angeboten, hat sich nicht darum beworben, akzeptiert Willen des Volkes.
=> Kein Widerspruch zu Gottesgnadentum.

(aus: Zeit und Menschen, Schöningh Verlag)

- Ende 1870e r Moderner Antisemitismus, traditionelle Vorurteile aufgegriffen und weitergeführt.
- Durch gesellschaftliche Sonderstellung profitierten Juden von Industrialisierung, ökonomisch, intellektuell und politisch mit Modernisierung identifiziert.
- Galten als Vertreter des modernen Kapitalismus, der Marktkonkurrenz und als Zerstörer des alten Mittelstandes sowie der traditionellen Weltordnung.
- Wenn jüdische Journalisten liberales Gedankengut verbreiteten, wurden sie von Gesellschaft geächtet.
- Handwerkerbewegung kämpfte nicht mehr nur gegen 'rote Internationale' (Sozialdemokraten) sondern auch gegen ' goldene Internationale ' (Juden), wegen Konkurrenz jüdischer Warenhäuser.
- Geburt in jüdischer Familie machte Juden, Konvertierung schützt nicht vor Verfolgung.
=> Antisemitismus war nur verdeckt, im Ersten Weltkrieg beginnt Judenhass stärker und offener zu werden.

- 1871 Deutsche Reichsgründung.
- 18. Januar 1871 Fürsten treffen sich in Versailles und rufen Wilhelm I. zum deutschen Kaiser aus.
- Zwar äußere Einheit, im Innern jedoch hohes Verbesserungspotenzial.
- 16. Juni 1871 Berliner Oberbürgermeister beim Empfang Wilhelms I. (DR1/M13).
- Rühmt Kriegsruhm Preußens, Verluste entfachen Nationalgefühl neu.
- Gottgewolltes deutsches Reich soll Frieden und Wohlfahrt für alle bringen.

(aus: Zeit und Menschen, Schöningh Verlag)

- Reichsverfassung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(aus: Zeit und Menschen, Schöningh Verlag)

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Details

Seiten
16
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668167278
ISBN (Buch)
9783668167285
Dateigröße
840 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v317599
Note
Schlagworte
Geschichte Bismarck Oberstufe Gymnasium Leistungskurs Wilhelm I. Deutsches Reich Kaiserreich Reichsnationalismus Dreikaiserjahr

Autor

  • Mike G. (Autor)

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