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"Was kann ich schon?" Selbstdiagnose des Könnens in Prozentrechnung und Planung des Übungsprozesses (Mathematik, Klasse 7)

Unterrichtsentwurf 2013 16 Seiten

Didaktik - Mathematik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit..2

2. Lernvoraussetzungen..3

2.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen..3

2.2 Institutionelle Lernvoraussetzungen..3

2.3 Spezielle Lernvoraussetzungen..4

3. Angestrebter Kompetenzzuwachs..5

4. Verlaufsplan..5

5. Literatur- und Quellenangaben..7

6. Anhang..8

1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

[Tabelle in dieser Leseprobe nicht enthalten]

2. Lernvoraussetzungen

2.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen

Die heutige Stunde findet in einem Mathematik-7-B-Kurs statt. Diese Lerngruppe setzt sich aus fünfzehn Schülerinnen und dreizehn Schülern zusammen. Diese stammen aus drei Klassen, siebzehn aus der Klasse 7c, sieben aus der Klasse 7f und vier aus der Klasse 7e. Ich unterrichte die Lerngruppe eigenverantwortlich seit Beginn des neuen Schuljahres in vier Stunden Mathematik pro Woche. Im vorherigen sechsten Schuljahr wurde Mathematik im Klassenverband unterrichtet, sodass nun erstmalig Kurse zusammengesetzt wurden. Die Lerngruppe befindet sich somit in einer Phase des Kennenlernens und ist sehr heterogen. Zu beachten ist außerdem, dass vier Lernende auf Einspruch der Eltern diesem B-Kurs, anstatt einem C-Kurs, zugeteilt wurden.

Das Verhältnis zwischen der Lerngruppe und mir schätze ich bisher positiv ein. Die Lernen-den sind mir gegenüber freundlich und aufgeschlossen. Ich fühle mich als Lehrperson akzeptiert und angenommen.

Als leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler zeigen sich bisher (…). Sie beteiligen sich häufig am Unterricht und sind am Fach Mathematik sehr interessiert. Allgemein ist die Lerngruppe in ihrer mündlichen Beteiligung jedoch häufig noch etwas zurückhaltend. Sehr ruhig sind unter anderem (…). Als leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler schätze ich bisher (…) ein. Sie benötigen häufiger Hilfestellungen beim Bearbeiten von Aufgaben und weisen oft Schwächen bei grundlegenden mathematischen Berechnungen auf.

J. hat besondere Schwierigkeiten im Bereich des Lesens und Schreibens und eine leichte Sehschwäche. Gemeinsam mit seiner Mutter wurde daher die Absprache getroffen, bei Arbeitsblättern möglichst eine größere Schriftgröße für ihn zu wählen. Bei Textaufgaben ist es für ihn außerdem hilfreich, ihm individuelle Hilfestellungen zu geben.

Allgemein fällt in der Lerngruppe auf, dass einige der Lernenden die Hausaufgaben nicht oder nur teilweise erledigen und häufig nicht ihr vollständiges Material dabei haben. Durch ihr Arbeits- und Sozialverhalten fallen vor allem (…) auf. Sie halten sich häufig nicht an vereinbarte Regeln und stören den Unterricht durch unpassende Zwischenrufe. In Einzel- oder Gruppenarbeitsphasen sind sie oft unkonzentriert und beschäftigen sich mit anderen Tätigkeiten.

2.2 Institutionelle Lernvoraussetzungen

Bei der Gesamtschule handelt es sich um eine integrierte Gesamtschule. Im Fach Mathematik findet ab dem siebten Jahrgang eine Differenzierung in A-, B- und C-Kurse statt. Bei dieser Lerngruppe handelt es sich um einen B-Kurs, was dem Realschulniveau entspricht.

Die heutige Unterrichtsstunde findet im Fachraum statt. Zur Ausstattung des Raumes gehören eine Tafel und ein Overheadprojektor.

2.3 Spezielle Lernvoraussetzungen

In der vorherigen Unterrichtseinheit haben die Lernenden bereits das Dreisatzverfahren bei proportionalen Zuordnungen kennengelernt und angewendet. Außerdem wurden verschie-dene Sachaufgaben zu proportionalen und antiproportionalen Zuordnungen behandelt und erste Schritte beim Modellieren mündlich besprochen.

In dieser Unterrichtseinheit zur Prozentrechnung haben die Lernenden bereits ihr Vorwissen zum Prozentbegriff aktiviert, die Zusammenhänge zwischen Brüchen und Prozenten wieder-holt und Prozentanteile berechnet. Außerdem wurden die Grundbegriffe der Prozent-rechnung eingeführt und Prozent- und Grundwert mithilfe des Dreisatzverfahrens berechnet. In dieser Unterrichtsstunde geht es nun darum, das bisherige Wissen zu Prozenten zu überprüfen und entsprechend zu üben, um den Lernenden eine Orientierung zu geben.

Der Lerngruppe steht noch kein Taschenrechner zur Verfügung, dieser wird erst im darauf-folgenden Schulhalbjahr eingeführt. Daher müssen die Lernenden alle Berechnungen schriftlich, wenn möglich auch im Kopf, durchführen.

Einen Diagnosebogen habe ich mit dieser Lerngruppe bisher noch nicht verwendet, sodass ich mich dazu entschieden habe, den Bogen zu Beginn ausführlich zu besprechen, damit den Lernenden bewusst wird, wie sie ihr eigenes Wissen mithilfe des Bogens einschätzen können. Außerdem gibt es zwei verschiedene Versionen des Diagnosebogens (Blau und Orange), sodass in dieser ersten Phase der Selbsteinschätzung nicht bereits zusammengearbeitet werden kann.

In der darauffolgenden Übungsphase haben die Lernenden jedoch die Möglichkeit zu zweit zu arbeiten und sich gegenseitig Hilfestellungen zu geben. Partnerarbeit habe ich mit dieser Lerngruppe bereits mehrfach durchgeführt, sie arbeiten dabei meist konzentriert an ihren Aufgaben und tauschen sich über ihre Lösungsvorschläge aus. Der Lerngruppe stehen außerdem Hilfekarten für die drei Bereiche zur Verfügung.

3. Angestrebter Kompetenzzuwachs

Die Lernenden erweitern ihre personale Kompetenz, indem sie mithilfe einer Selbstdiagnose das eigene Können zur Prozentrechnung einschätzen, auswerten und entsprechend ihrer Stärken und Schwächen Übungsmaterial nutzen.

[…]

Details

Seiten
16
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668189683
ISBN (Buch)
9783668189690
Dateigröße
601 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v319621
Note
2
Schlagworte
selbstdiagnose könnens prozentrechnung planung übungsprozesses mathematik klasse

Autor

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Titel: "Was kann ich schon?" Selbstdiagnose des Könnens in Prozentrechnung und Planung des Übungsprozesses (Mathematik, Klasse 7)