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Der Schicksalsglaube in Goethes Wilhelm Meister

von Eliane Rittlicher (Autor)

Essay 2016 40 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Goethes Schicksalsauffassung

3. Der Schicksalsglaube im Wilhelm Meister
3.1 Wilhelms erste Erfahrung der Schicksalhaftigkeit
3.2 Der Wandel in Wilhelms Schicksalsauffassung
3.2.1 Erste Anzeichen eines Wandels
3.2.2 Der Brief an Werner
3.2.3 Die Hamlet -Analyse
3.2.4 Die „Bekenntnisse einer schönen Seele“
3.3 Wilhelms Schicksalsauffassung im Kreise der Turmgesellschaft

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einführung

Am 5. November 1796, im Jahr der Veröffentlichung von Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre, schreibt Christian Gottfried Körner an seinen Freund Schiller:

Besondere Kunst finde ich in der Verflechtung zwischen den Schicksalen und den Charakteren. Beide wirken gegenseitig ineinander. Der Charakter ist weder bloß das Resultat einer Reihe von Begebenheiten, wie die Summe eines Rechnungsexempels, noch das Schicksal bloß eine Wirkung des gegebenen Charakters. Das Persönliche entwickelt sich aus einem selbstständigen unerklärbaren Keime, und diese Entwicklung wird durch die äußeren Umstände bloß begünstigt.[1]

Dieses Lob fällt bei Goethe auf fruchtbaren Boden, da er besonders auf die Verflechtung von Schicksalen der Charaktere „eine ununterbrochene Aufmerksamkeit gerichtet“ habe. Diese Verflechtung müsse der „Hauptfaden“ sein, „der im Stillen alles zusammenhält und ohne den kein Roman etwas wert sein kann“.[2]

Die Gestaltung der Beziehung des Menschen zu den ihm begegnenden Geschehnissen, seine Haltung gegenüber seinem „Schicksal“ oder dem „Zufall“, spielt im Wilhelm Meister eine bedeutende, wenn nicht entscheidende Rolle.[3] Für diesen Roman als Bildungsroman kennzeichnend ist die Auseinandersetzung Wilhelms mit der ihn umgebenden Welt, die im Vergleich etwa zu der Zeit der Antike oder des europäischen Mittelalters umso notwendiger wird, weil die Welt „kein einheitliches Gefüge mehr“ ist und Weg und Ziel individuell gefunden werden müssen. Aufgrund von Wilhelms „Suche nach dem gangbaren Weg durch die Vielheit der umgebenden Möglichkeiten und ihrem Zusammenhang“ sieht Gerhard in den Lehrjahren eine Geburt des Zeitalters nach der Aufklärungsepoche, in der alten Wertungen zerstört worden seien.[4]

Der Schicksalsbegriff im Wilhelm Meister spielt sich dabei zwischen zwei einander entgegengesetzten Positionen ab: Zu Beginn der Lehrjahre spielt das irrationale Moment des Schicksals für Wilhelm eine große Rolle. Der Held beruft sich auf ein lenkendes Schicksal, um sich selbst und seine Neigungen mit den äußeren Geschehnissen in Beziehung zu setzen.[5] Diese Auffassung vom Schicksal ist dem aufklärerischen Bestreben der Turmgesellschaft entgegengesetzt, die das Ideal in einer rationalen Beherrschung der Wirklichkeit sieht. Wilhelm ist von dieser Denkweise am Anfang sehr weit entfernt, obwohl sie dem entspricht, wonach er eigentlich strebt: „[E]r versucht sein Leben als Ganzes zu verstehen und seine Zukunft zu planen.“[6] Schließlich gelingt es Wilhelm, im Laufe seiner Lehrjahre von dem „naiv-fatalistischen“[7] Schicksalsbegriff abzukommen, um sich der rationaleren Sichtweise der Turmgesellschaft anzunähern.

Goethe selbst, der laut Nicolai „in der Reihe der großen Schicksalsdeuter des Abendlandes mit in der vordersten Linie“[8] steht, hat sich eingehend mit dem im 18. Jahrhundert populären Thema „Schicksal“ beschäftigt: „Eine fast unerschöpfliche Fülle denkerischer und dichterischer, direkter und symbolischer Aussagen zeigt uns ein Schicksalserlebnis, in dem der ganze Umkreis der menschlichen Erfahrung abgeschritten ist.“[9] In Goethes Statements über das Schicksal erkennen sich spätere Epochen mit ihrer eigenen Lebens- und Schicksalsdeutung wieder; seine Ansichten weisen Allgemeingültigkeitscharakter auf.[10]

Im 2. Kapitel möchte ich die verschiedenen Entwicklungsphasen von Goethes Schicksalsauffassung kurz skizzieren, um den im Wilhelm Meister präsentierten Schicksalsbegriff dort einzuordnen. Goethes Idee vom Schicksal reicht von einem “subjektiv-irrationalen, passiv-gefühlshaften Schicksalserlebnis“ über eine ethisch-aktive Haltung bis hin zur Anerkennung „objektiv-universaler Zusammenhänge, in denen die individuelle Erfahrung zum Gleichnis allgemeiner Schicksalsgesetze geworden ist“.[11]

Einer ausführlichen Darstellung der Entwicklung von Wilhelms Schicksalsglauben widme ich mich im 3. Kapitel. Hierbei soll das Charakteristische der Schicksalsauffassung des Helden zu verschiedenen Zeitpunkten des Geschehens, die Bedingungen, die zu seinem Glauben an ein persönliches Schicksal geführt haben, und die Bedeutung, in welcher der Begriff des Schicksals in dem jeweiligen Zusammenhang verwendet wird, herausgearbeitet werden. Ob am Ende der Lehrjahre tatsächlich eine Weiterentwicklung von Wilhelms Glauben an ein persönliches Schicksal stattgefunden hat, wird an betreffender Stelle Gegenstand der Betrachtung sein.

2. Goethes Schicksalsauffassung

Trotz der verschiedenen Färbungen, die Goethes Schicksalssauffassung im Verlauf seines Schaffens annimmt, lassen sich drei verschiedene Entwicklungsphasen ausmachen, in denen der Dichter die „geheimnisvolle, das Leben unbeeinflu[ss]t und ohne Rücksicht auf menschliches Wollen leitende Macht“[12] in bestimmter Hinsicht interpretiert.

Charakteristisch für den gefühlsmäßig-irrational geprägten Schicksalsbegriff des jungen Goethe ist seine Auseinandersetzung mit dem inneren Dämon, der schicksalsbildend auf den Lebensweg des Individuums einwirke. Trotz der Ambivalenz dieses Dämons, die sich für Goethe aus dessen unbedingten Drängen ergibt, vertraut er auf dessen Führung und auf ein gutes Schicksal, dessen „mütterlicher Führung“ er sich gläubig überlässt.[13] Das „Gefühl des dämonischen Getriebenseins“ und das Wissen um das „unberechenbare Walten“ des Schicksals kommen dichterisch in der Gestalt des Egmont zum Ausdruck. Bezeichnend für Goethes Schicksalsauffassung zu dieser Zeit ist auch Egmonts leidenschaftlicher Ausbruch gegenüber dem Sekretär, den Goethe am Ende von Dichtung und Wahrheit zitiert:[14]

Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit mit unseres Schicksals leichtem Wagen durch; und uns bleibt nichts, als mutig gefa[ss]t die Zügel festzuhalten, und bald rechts, bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken. Wohin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.[15]

Riemann weist darauf hin, dass das Wort „Schicksal“ – ein „Lieblingswort des Egmontdichters und der ersten Weimarer Jahre“ zusammen mit dem gleichbedeutenden Wort „Götter“ immer wieder kehre, wenn die Frage nach dem Warum und Wozu auftauche. Um Goethes Verwendung des Schicksalsbegriffs zu dieser Zeit zu veranschaulichen, trägt Riemann eine „kleine Blütenlese nur aus den Briefen“ Goethes zusammen:[16]

Was das Schicksal mit mir vorhaben mag? – Wie seltsam uns das Schicksal leitet. – [...] Ich werde meine Rolle so gut spielen als ich kann und so lange als mir´s und dem Schicksal beliebt. – Wie ich das Schicksal anbete. – Ich hätte dem Schicksal dankbar sein sollen. – Des unbegreiflichen Schicksals verehrliche Gerichte. [...] – Ich gehe dunkel meinem Schicksal entgegen. [...] – Mein Herz und Sinn sind zeither so gewohnt, da[ss] das Schicksal Ball mit ihm spielt.[17]

Goethes Vertrauen auf diese „geheimnisvolle Macht, die unser Leben ‚mit Mutterhand’ freundlich leitet“[18] gerät schließlich ins Wanken und macht einer zunehmenden Ruhelosigkeit Platz: Der Dichter empfindet sein Schicksal nun als „unseelig“; er klagt darüber, dass es ihm „keinen Mittelzustand erlauben will“.[19] Ob er sich dem Schicksal passiv ergeben oder die Gestaltung seines Lebens in die eigene Hand nehmen soll, weiß der junge Goethe nicht.[20]

Goethes Werther (1777) markiert den Höhepunkt und die beginnende Abkehr von seiner „passiv-irrationalen Schicksalsergebenheit“; seine veränderte, vor Selbstbehauptungswillen strotzende Schicksalsauffassung kommt in der Prometheus-Hymne zum Ausdruck.[21]

Nicht zuletzt seine intensive Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Studien führt den Dichter hin zu einem objektiveren Schicksalsbegriff, für den die Anerkennung der Naturgesetze, „in denen das Schicksal des einzelnen als Teil einer umfassenden Ordnung aufgehoben ist“, die Basis bildet. Auch die unerfüllte Liebe zu Charlotte von Stein trägt dazu bei, dass der religiöse Einschlag in Goethes Schicksalsbegriff zurückgedrängt und durch einen heidnischen ersetzt wird.[22] Diese humanistischere und rationalere Ansicht findet Ausdruck in Goethes Gestaltung der Iphigenie. Die Heldin des klassischen Dramas emanzipiert sich von jeglicher Schicksalshörigkeit, um stattdessen ihr Schicksal aktiv zu bewältigen (was nicht eine gewisse Selbstbeschränkung ausschließt).[23] Notwendigkeit und Schicksal bilden hier keinen Gegensatz, sondern eine Einheit: „[...] die ehrne Hand/ Der Not[wendigkeit] gebietet und ihr ernster Wink/ Ist oberstes Gesetz, dem Götter selbst/ Sich unterwerfen müssen.“[24]

Zwei einander entgegengesetzte Schicksalsauffassungen präsentiert Goethe seinem Leser in den Lehrjahren. Aufgrund seines Liebestaumels mit Mariane fühlt sich Wilhelm zu Beginn der Lehrjahre durchaus berechtigt, das Schicksal als eine „Macht, die über uns waltet und alles zu unserem Besten lenkt“ (71) zu loben. Dem wird die Auffassung der Turmgesellschaft entgegen gesetzt, nach der jeder sein eigenes Glück „unter den Händen“ habe und die Fähigkeit zur praktischen Lebensbeherrschung erlernen und ausüben müsse.[25]

Die in den Lehrjahren zum Ausdruck kommende „optimistisch-selbstbewu[ss]te Schicksalskonzeption“ weicht der Erkenntnis, dass es schicksalsbildende Mächte gibt, die nicht rational zu erfassen sind und denen der Mensch deshalb hilflos gegenüber steht.[26] In den Wahlverwandtschaften gehe es nun nicht mehr um das Verhältnis zwischen dem Schicksal des Menschen und seinem Wollen und Handeln, sondern alles, was geschieht, atme in der Luft naturgegebener, undurchbrechbarer Notwendigkeit. Die Schicksalsauffassung in den Wahlverwandtschaften kommt in Ottiliens verzweifeltem Bekenntnis zum Ausdruck:[27] „Ich bin aus meiner Bahn geschritten, und ich soll nicht wieder hinein. Ein feindlicher Dämon, der Macht über mich gewonnen, scheint mich von außen zu hindern, hätte ich mich auch mit mir selbst wieder in Einigkeit gefunden.“[28]

In Bezug auf Goethes Schicksalsauffassung spielt neben dem Begriff Götter der von Goethe synonym verwendete Begriff Dämon eine große Rolle: „Ich begrüße dich damit hoffentlich in Rom, wenn dir leidige Dämonen nicht neue hindernde Prüfungen zugedacht haben.“[29] Dämonengötter können nach Goethes Auffassung einerseits in uns sein: „Dämonen wird man schwerlich los, das geistig-strenge Band ist nicht zu trennen.“; andererseits scheinen sie Wesen außer uns zu bezeichnen, wenn von der „besondere[n] Gunst der Dämonen“, durch die eine Zeichnung Rembrandts zu ihm gelangt sei oder von leidigen Dämonen, die „ihre Pfoten im Spiel“ haben, die Rede ist.[30]

Zu erwähnen ist hier Goethes Kategorie des „dämonischen Menschen“, zu denen der Dichter z.B. Friedrich II, Napoleon, Byron, Carl August und Mozart zählt. Von ihnen gehe eine ungeheure Kraft aus und „sie üben eine unglaubliche Gewalt über alle Geschöpfe, ja sogar über die Elemente [...] und die Masse wird von ihnen angezogen“.[31]

Die Bedeutung des Dämons als des inneren Schicksals kommt am deutlichsten in den orphischen Urworten zum Ausdruck:

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,

Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,

Bist alsobald und fort und fort gediehen

Nach dem Gesetz, wonach du angetreten. [...]

So mu[ss] du sein, du kannst dir nicht entfliehen,

So sagten schon Sibyllen, so Propheten;

Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt

Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

In diesen Versen wird die Unveränderlichkeit des Individuums betont. Die Eigenart und der Charakter des Menschen sind mehr als alles andere für seinen Weg, für sein Schicksal verantwortlich.[32] Goethe selbst liefert eine Auslegung seiner Zeilen:

Der Dämon bedeutet die notwendige, bei der Geburt unmittelbar ausgesprochene, begrenzte Individualität der Person, das Charakteristische, wodurch sich der Einzelne von jedem anderen unterscheidet [...] Der Mensch mag sich wenden, wohin er will, er mag unternehmen, was es auch sei, stets wir er auf jenen Weg wieder zurückkehren, den ihm die Natur vorgezeichnet hat.[33]

Dass sich Goethe trotz dieser vermeintlichen Determiniertheit eines Menschen zeitweise gegen das Dämonische aufzulehnen versucht, lässt sein Vergleich des Schicksals mit dem Spiel vermuten: „Es ist wie mit dem Spiel, wobei zwar die geworfenen Würfel viel entscheiden, allein wo es der Klugheit der Spielenden überlassen bleibt, nun auch die Steine im Brett geschickt zu setzen.“[34]

Gegen Ende von Goethes Leben tritt schließlich die Notwendigkeit als wesentliche Komponente seines Schicksalsbegriffs in den Vordergrund. In der Vorsehung sieht Goethe nun nichts anderes mehr, als die „ewige Ordnung der Natur, die aus ihren ‚ehernen’ Gesetzen notwendig entspringt“[35]. „Zuversicht und Ergebung“ und die „Unterordnung unter einen höheren die Ereignisse ordnenden Willen“ prägen seine Auffassung vom Schicksal.[36] Diese Unterordnung kommt auch in der resigniert klingenden Feststellung zum Ausdruck: „Vergebens, da[ss] Vernunft und Tugend, Pflicht und alles Heilige sich [dem Schicksal] in den Weg stellen; es soll etwas geschehen, was ihm recht ist, was uns nicht recht scheint; und so greift es zuletzt durch, wir mögen uns gebärden, wie wir wollen.“[37]

Trotz einiger Schicksalsschläge vertraut der Dichter nach wie vor auf die „Gerechtigkeit des Schicksals“[38], was sich im Schicksalsbegriff seiner späten Werke, Wilhelm Meisters Wanderjahre und Faust II, niederschlägt.[39]

Die Frage nach dem Sinn des Schicksals muss jedoch offen bleiben; sie stellt sich für Goethe noch am Ende seines Lebens:

Bei den unendlich mannigfaltigen Verkreuzungen der irdischen Schicksale lassen wir uns allenfalls dasjenige gefallen, was einem gewissen Naturgang analog zu sein scheint. Wenn die Älteren abgerufen werden, so mag es gelten, denn das ist im Flusse der Jahre doch immer das regelmäßige Hingehen. Kehrt es sich aber um, und der Jüngere geht vor dem Älteren hin, so empört es uns, weil wir denken, die Natur sollte wenigstens ebenso vernünftig sein als wir selbst, die wir doch eigentlich nur dadurch Menschen sind, da[ss] wir unseren Zuständen eine gewisse Folge zu geben trachten. [...] Vorstehendes war gleich nach Empfang Ihres teuren Briefes geschrieben; auf einmal aber hielt ich inne, denn ich fühlte wohl, hier stehe das große Problem vor mir, welches aufzulösen dem Menschen wohl nicht gegeben sein möchte.[40]

[...]


[1] Vgl. Gerhard: Die „unterstrichene Stelle“, S. 63. Gerhard zitiert hier einen Brief von Körner an Schiller vom 5.11.1796.

[2] Vgl. Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe, S. 314. Das Zitat ist einem Brief von Goethe an Schiller vom 19.11.1796 entnommen.

[3] Vgl. Gerhard: Die „unterstrichene Stelle“, S. 64.

[4] Vgl. Gerhard: Die „unterstrichene Stelle“, S. 65.

[5] Vgl. Saariluoma: Die Erzählstruktur des frühen deutschen Bildungsromans, S. 311.

[6] Vgl. Saariluoma: Die Erzählstruktur des frühen deutschen Bildungsromans, S. 310.

[7] Goethe Handbuch, S. 942.

[8] Nicolai: Goethes Schicksalsidee, S. 77.

[9] Nicolai: Goethes Schicksalsidee, S. 77.

[10] Vgl. Nicolai: Goethes Schicksalsidee, S. 78.

[11] Vgl. Nicolai: Goethes Schicksalsidee, S. 79.

[12] von Wilpert: Goethe Lexikon, S. 935.

[13] Goethe Handbuch, S. 941.

[14] Vgl. Gerhard: Die „unterstrichene Stelle“, S. 67-68.

[15] 2. Aufzug, Egmonts Wohnung.

[16] Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 173. Im Folgenden versammelt Riemann auch eine Reihe von Zitaten aus Briefen an Charlotte von Stein, die Goethes Verwendung des Wortes „Götter“ verdeutlichen.

[17] Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 173.

[18] Metzler Goethe Lexikon, S. 434 (an Johanna Fahlmer, 16.11.1777).

[19] Goethe Handbuch, S. 941 (an Auguste Gräfin zu Stolberg, 3.8. 1775).

[20] Goethe Handbuch, S. 941.

[21] Goethe Handbuch, S. 941-942.

[22] Goethe Handbuch, S. 942 und Metzler Goethe Lexikon, S. 434.

[23] Goethe Handbuch, S. 942.

[24] Pylades in der Iphigenie. Vgl. dazu Marahrens: Über die Schicksalskonzeptionen in Goethes „Wilhelm Meister“ - Romanen, S. 161.

[25] Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre, S. 72.

[26] Goethe Handbuch, S. 942.

[27] Vgl. Gerhard: Die „unterstrichene Stelle“, S. 68-69.

[28] Teil 2, Kapitel 17 in Goethes Wahlverwandtschaften.

[29] Vgl. Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 174. Riemann stellt die verschiedenen Aspekte des Begriffs „Dämon“ in seinem Aufsatz „Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit“ ausführlicher dar, als es im Rahmen dieser Arbeit möglich ist. Vgl. ebd. S.174-175.

[30] Vgl. Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 174.

[31] Vgl. dazu Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 174 und von Wilpert: Goethe-Lexikon, S. 201. Von Wilpert zitiert hier Dichtung und Wahrheit, IV. Teil, Buch 20.

[32] Vgl. Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 174.

[33] Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 174.

[34] Vgl. Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 174.

[35] Metzler Goethe Lexikon, S. 435.

[36] Goethe Handbuch, S. 943 (von Müller, 28.3. 1819).

[37] Vgl. Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 176. Er zitiert hier den älteren Goethe.

[38] Goethe Handbuch, S. 943 (an Lea Mendelssohn-Bartholdy, 15.4. 1825).

[39] Goethe Handbuch, S. 943.

[40] Vgl. Riemann: Goethes Gedanken über Schicksal und Willensfreiheit, S. 178.

Details

Seiten
40
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668243101
ISBN (Buch)
9783668243118
Dateigröße
659 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v321338
Note
Schlagworte
schicksalsglaube in goethes wilhelm meister

Autor

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    Eliane Rittlicher (Autor)

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