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Lernen, Motivation, Emotion & Kognition

Seminararbeit 2004 38 Seiten

Psychologie - Lernpsychologie, Intelligenzforschung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. abstract

2. F1a) – Wann war das Lernen erfolgreich?
2.1 Fallgeschichte:
2.2 Subjektive Theorie
2.3 Wissenschaftliche Theorien
2.3.1 Operantes Kontidionieren
2.3.1.1 Positive Verstärkung
2.3.1.2 Negative Verstärkung
2.3.1.3 Löschen
2.3.1.4 Bestrafung
2.3.1.5 Vergessen
2.3.2 Modelllernen

3. F1b) Induktion; Was bedeutet für mich Lernen?
3.1 Subjektive Theorie
3.2 Wissenschaftliche Theorie
3.2.1 Kognitive Lerntheorie
3.2.2 Hirnbiologische Grundlagen von Lernen
3.2.2.1 Die Konsolidierung der Gedächtnisspur

4. F1c) Lernen im Paradigmenvergleich

5. F1d) Wann war Lernen nicht erfolgreich
5.1 Fallgeschichte
5.2 Subjektive Theorie
5.3 Wissenschaftliche Theorie
5.3.1 Die pathologische Angst
5.3.2 Störeinflüsse Selbstwertbezogener Gedankeninhalte

6. F2a) Wann war ich motiviert zu lernen?
6.1 Fallgeschichte
6.2 Subjektive Theorie
6.3 Wissenschaftliche Theorien
6.3.1 Flow-Erleben als universeller Tätigkeitsanreiz
6.3.2 Neugiermotivation
6.3.2.1 Intrinsische Motivation

7. F2b Was bedeutet Motivation
7.1 Subjektive Theorie
7.2 Wissenschaftliche Theorie
7.2.1 Freudsche Triebkonzeption
7.2.2 Neurobiologie süchtigen Verhaltens

8. F2c) Motivation im Paradigmenvergleich

9. F2d) Wann war ich nicht motiviert zu lernen?
9.1 Fallgeschichte
9.2 Subjektive Theorie
9.3 Wissenschaftliche Theorie
9.3.1 Ursachenerklärungen von Erfolg und Misserfolg

10. Literaturverzeichnis

1. Abstract

Lernen, Motivation, Emotion und Kognition sind Teilbereiche der Allgemeinen Psychologie. Die traditionellen Grenzen zwischen Lerntheorie, Gedächtnispsychologie, Kognitionspsychologie und Motivationspsychologie haben sich verwischt.

Das Ziel dieser Arbeit ist dieses umfassende Themengebiet durch Fallbeispiele aus persönlicher Erfahrung, subjeketiven Theorien und wissenschaftlichen Theorien zu veranschaulichen. Besonders spannend fand ich dabei dass dieses Thema durch die unterschiedlichsten Paradigmen beeinflusst wurde. Nicht nur die Psychoanalyse, Behaviorismus und Kognitionspsychologie haben sich eingehend mit Lernen und Motivation auseinandergesetzt. Sondern auch in der Biologischen Psychologie ist dieses Thema von großem Interesse.

Das Leben auch Lernen bedeutet und wir eigentlich von der Wiege bis zur Barre, Subjekte sind, die sich immerfort verändern und neue Einsichten über uns und die Umwelt erlangen finde ich die Auseinandersetzung mit dem Lernen für Psychologen unerlässlich.

Ein besonderes Augenmerk legt diese Arbeit auch auf Paradigmenvergleiche die veranschaulichen, dass die Unterschiede vor welchem Hintergrund man dieses Thema beleuchtet nicht unüberwindbar groß sind.

„Entdeckung besteht darin,
den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten,
sich aber etwas anderes dabei zu denken. «

(Albert Szent-Györgyi, Nobelpreisträger)

2. F1a) – Wann war das Lernen erfolgreich?

2.1 Fallgeschichte:

In der Hotelfachschule Bad Ischl hatte ich im Französisch-Unterricht immer große Schwierigkeiten im Merken der Vokabel und der Aussprache der französischen Sprache. In den Sommerferien vor den Übergang in die dritte Stufe habe ich mit meiner damaligen Schulfreundin Christina Wallner eine Interrailreise nach Frankreich unternommen. Dort war ich vor die Herausforderung gestellt mich in der Landessprache zu unterhalten.

Später dann in der dritten Klasse bildeten Christina und ich immer Lerngemeinschaften. Christina hatte eine sehr natürliche und lockere Art mit der französischen Sprache umzugehen. Ihr bereitete das Lernen kaum Mühe und sie konnte enorme Lernstoffmengen in sehr kurzer Zeit bewältigen. Dabei hatte man immer das Gefühl, dass sie große Freude beim Lernen empfindet.

Die Reise nach Frankreich und das gemeinsame Lernen, hat mir geholfen meine Noten in Französisch deutlich zu verbessern. Dann bei der mündlichen Matura hatte ich keine Schwierigkeiten mehr frei über ein Thema zu sprechen.

Seither habe ich noch vier Mal kürzere Reisen nach Frankreich unternommen und entdecke immer wieder neue schöne Seiten an diesem Land und bin nach wie vor vom schönen melodischen Klang dieser Sprache begeistert. Obwohl ich mittlerweile schon viel von meinem ursprünglichen Wissen in der französischen Sprache verloren habe, bereitet es mir nach wie vor keine Schwierigkeiten, die nötigsten Informationen auf meinen Reisen, in französischer Sprache zu erfragen.

2.2 Subjektive Theorie

Die Neugier und die Lust zu Reisen und mit Menschen in einem anderen Land sprechen zu können, hat mich motiviert mich mehr mit der französischen Sprache auseinander zusetzten.

Zusätzlich konnte ich die Theorie mit der Praxis verbinden, die Kenntnisse in der Landessprache Frankreichs haben mir sehr geholfen die nötigen Informationen auf dieser Reise zu erhalten und mehr in die Kultur dieses Landes einzutauchen.

Da ich sehr gerne Reise konnte ich nun mit dem mühsamen Lernen einer Sprache auch einen Lustgewinn verknüpfen, es entwickelte sich ein großes Interesse für die französische Sprache und Kultur. Die Verbindung mit einer angenehmen Erfahrung, lies das Lernen nicht nur mühsam, sondern auch lustvoll für mich erscheinen.

Weiters wurde ich durch den schulischen Erfolg und die Anerkennung meiner Lehrerin Mme. Kratochvil motiviert, mich mehr beim Französischlernen anzustrengen. Da ich bis zu meiner Frankreichreise immer als schwache Schülerin in diesem Fach galt, war ich natürlich besonders Stolz auf diese Anerkennung.

Meine Freundin Christina Wallner, war für mich ein positives Vorbild, ihre Begeisterung und Freude beim Französischlernen, hat mich dazu angeregt auch meine Sichtweise zu ändern und das Lernen nicht nur als Qual zu empfinden. Durch sie habe ich gelernt, dass man locker und ohne sich zu quälen mehr erreicht, als wenn man sich mühsam, zum Lernen zwingt.

Die gemeinsamen Lernrunden mit ihr waren zusätzlich eine Bereicherung, weil der gegenseitige Austausch über den zu lernenden Stoff dazu führte, dass ich mir diesen umso leichter merken konnte.

2.3 Wissenschaftliche Theorien

2.3.1 Operantes Kontidionieren

Unter dem Stichwort operantes Konditionieren werden Lernprozesse untersucht, bei denen das Tier oder der Mensch zur Lösung der gestellten Lernaufgabe Verhaltensweisen entwickeln, die auf den ersten Blick nicht direkt reizauslösend sind wie beim klassischen Konditionieren. Es sind vielmehr von „innen“ herauskommende Wirkreaktionen, die die Lernumgebung zum Vorteil (Futteraufnahmemöglichkeit) oder zum Nachteil (Bestrafung) verändern. (Angermeier, 1984, 52)

Verglichen mit meiner persönlichen Lernerfahrung, haben sich durch die Anwendung der französischen Sprache haben sich meine Reiseerfahrungen, zum Vorteil verändert. Es war mir möglich, mich mit Menschen in ihrer Landessprache zu unterhalten, was sie mir gegenüber um vieles offener werden lies und ich dadurch die für mich interessanten Informationen bekommen habe.

Unter dem Einfluss einer auf das vordergründig Sichtbare sich beschränkenden Forschungstradition (Behaviorismus) standen und stehen zum Teil heute noch nur so genannte Reize (Ausschnitte aus der Lernsituation) und Reaktionen (Ausschnitte aus dem Verhaltenrepertoire des Lernens) im Brennpunkt des Interesses. Gelernt werden nur Verbindungen zwischen Reizen und Reaktionen. Und diese Verbindungen sollten nicht unabhängig von den Reizen und Reaktionen irgendwo in einem Speicher oder Gedächtnis existieren. Aussagen über irgendwelche Gedächtnisprozesse, die es zu untersuchen gilt, gäbe es deshalb auch nicht. Die äußerlich geknüpften Verbindungen schienen dauerhaft für immer zu bestehen. Wenn dennoch ein Vergessen häufig nicht zu übersehen war, so konnte es diesen Vorstellungen gemäß nur durch die störende Wirkung neuer Reize oder anderer Reaktionen erklärbar sein. Die Wirkung von Verstärkern bestand hauptsächlich darin, die geknüpften Reize und Reaktionen abzuschirmen. (Angermeier, 1984, 73)

Diese Theorie ist erklärend dafür, dass sehr viel von dem bereits erlernten Wissen der französischen Sprache mit der Zeit wieder verloren ging. Ad hoc ist das ursprüngliche Wissen über die französische Sprache aus meinem Gedächtnis nicht abrufbar. Bin ich jedoch wieder in einer ähnlichen Situation, wie auf meiner damaligen Frankreichreise, z.B. durch eine französisch sprechende Person, kann ich doch sehr viele französische Begriffe, wieder aus meinem Gedächtnis abrufen.

2.3.1.1 Positive Verstärkung

Thorndike hat in seinem bekannten „Law of effect“ – „Gesetz der Wirkung“ implizit unterstellt, dass es „Ereignisse“ gibt, denen a priori eine vorherberechenbare belohnende Wirkung zukommt (z.B. Futter bei einem hungrigen Tier). (vgl. Angermeier, 1984)

In seiner Formulierung von 1913 lautet es: „Wenn zwischen einer Situation und einer Reaktion eine modifizierte Verknüpfung stattgefunden hat, die von einem befriedigenden Allgemeinzustand begleitet wird, so wird die Stärke dieser Verknüpfungen erhöht. Wenn die Verknüpfung von einem unbefriedigenden Allgemeinzustand gefolgt ist, nimmt die Stärke der Verknüpfung ab. Der verstärkende Effekt der Befriedigung (oder der schwächende Effekt der Nichtbefriedigung) auf eine Verbindung variiert mit der Enge der Verknüpfung zwischen dem Endzustand und der Verbindung. Diese Enge der Assoziation zwischen dem befriedigenden (oder nichtbefriedigenden) Allgemeinzustand und der in Frage stehenden (Reiz-Reaktions-) Verbindung kann das Resultat der zeitlichen Nähe zwischen Reaktion und Endzustand oder das Resultat der auf die Situation gerichteten Aufmerksamkeit sein“ (Thorndike, 1913, zit. n. Foppa 1957, 330)

In meiner Lernsituation war der Erhalt für die auf der Reise benötigten Informationen ein Verstärker, der unmittelbar nach dem Reiz (Anwendung der französischen Sprache) erfolgte. Dieser Reiz wurde von mir als befriedigend aufgenommen, da er mir ermöglichte mich in einem fremden Land besser zurecht zu finden.

Befriedigend sind Zustände, die dem Individuum erwünscht sind und die es aufsucht; unbefriedigend sind Zustände, denen es sich zu entziehen sucht. Die Stärke einer Verknüpfung lässt sich als die Wahrscheinlichkeit messen, mit der eine Reaktion in einer gleichen Situation wiederkehrt. (Skowronek, 1969, 21)

2.3.1.2 Negative Verstärkung

Ein negativer Verstärker ist ein Reiz, der die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Wirkreaktion erhöht, wenn er aus der Situation herausgenommen wird. Beispiele hierfür sind Befriedigend sind Zustände, die dem Individuum erwünscht sind und die es aufsucht; unbefriedigend sind Zustände, denen es sich zu entziehen sucht. Die Stärke einer Verknüpfung lässt sich als die Wahrscheinlichkeit messen, mit der eine Reaktion in einer gleichen Situation wiederkehrt. (Skowronek, 1969, 21)

2.3.1.3 Löschen

In der experimentellen Forschung ist das Löschen ein Verfahren, bei welchem der Reaktion keine Verstärkung mehr folgt. Die anfängliche Kontingenz ist nicht mehr wirksam. Nach wiederholtem Reagieren ohne Konsequenzen kehrt die Reaktionswahrscheinlichkeit des Organismus auf das Niveau zurück, das vor dem Training bestand. Man sagt, die konditionierte Reaktion sei gelöscht. (Zimbardo, 1988, 279)

2.3.1.4 Bestrafung

Von der negativen Verstärkung ist die Bestrafung zu unterscheiden. Bestrafung ist die Verabreichung eines aversiven Reizes nach einer Reaktion (statt Flucht oder Vermeidung). Die allgemeine Wirkung besteht darin, die Auftretenswahrscheinlichkeit dieser Reaktion zu senken. (Zimbardo, 1988, 279)

Wäre ich zum Beispiel auf meiner Reise, beim Versuch in deutscher Sprache, Informationen einzuholen, deswegen beschimpft worden, dann würde das der Theorie der Bestrafung entsprechen. Es wäre damit weniger wahrscheinlich geworden, dass ich weiterhin in Frankreich, in deutscher Sprache gesprochen hätte.

2.3.1.5 Vergessen

Als Grund für das Entstehen von Vergessen werden im Allgemeinen zwei Ursachen angenommen:

(a) Es kann im Reprästentationssystem des Speichers entweder durch nachfolgendes Lernen zu Störungen des schon Gelernten kommen (retroaktive Hemmung) oder das neue Lernen wird durch schon bestehende Strukturen gestört (proaktive Hemmung). Entscheidend für das Ausmaß dieser Störung soll jeweils der Grad der Ähnlichkeit zwischen dem Neu-hinzu-Gelernten und dem Schon-Gelernten sein. Untersuchungen haben gezeigt, dass insbesondere die proaktive Hemmung zu einem großen Teil verantwortlich für Gedächtnisverluste nach dem Lernen ist. Die Gedächtnisstörungen entstehen eben dadurch, dass die neue Lernaufgabe nicht richtig gelernt und gespeichert werden kann, weil durch bereits vorliegende ähnliche Gedächtnisspuren Interferenzen ausgelöst werden.

(b) Es wird angenommen, dass die Lösung eines Lernproblems zusammen mit den Randbedingungen (Reizausstattung des Lernkäfigs, Motivationszustand des Lernenden usw.) vollständig und dauerhaft im Gedächtnissystem abgespeichert wurde. Bei der Gedächtnisprüfung stimmen aber die Rahmenbedingungen nicht mehr (z.B. andere Reizausstattung, anderer Motivationszustand). Unter diesen Bedingungen gelingt es nun nicht mehr, auf den vorhandenen Gedächtnisbesitz zurückzugreifen (Retrieval Problem). Vergleichbare Erscheinungen kann man beim Menschen beobachten. Man ist sicher, dass man etwas gelernt hat, es liegt einem auf der Zunge, aber es ist nicht direkt zu erreichen. (Angermeier, 1984, 75)

Das Merkmal des Vergessens stellte sich bereits kurz nach der Reise ein. Zu Hause sind mir viele Vokabeln, die ich auf der Reise noch verwendet hatte, spontan nicht mehr eingefallen. Entsprechend der oben genannten Theorie ist es auch auf veränderte Rahmenbedingungen zurückzuführen.

2.3.2 Modelllernen

Es wird im Allgemeinen angenommen, dass Nachahmungs- oder Beobachtungslernen kontingent mit Verstärkungsreizen sind, die entweder das Modell oder der Beobachter erhält. Nach der Theorie etwa, die Miller und Dollard (1941) vorlegten, setzt das Lernen durch Nachahmung notwendig ein motiviertes Individuum voraus. Dieses wird positiv verstärkt, wenn es während einer Reihe ursprünglich zufälliger Versuch-Irrtums-Reaktionen das belohnte Verhalten eines Modells nachbildet. Da mit diesem Begriff des Beobachtungslernens vorausgesetzt wird, dass das Individuum die Nachahmungsreaktionen ausführt, bevor es sie lernen kann, erklärt er offensichtlich eher, warum bereits erlernte Reaktionen gezeigt werden, und weniger die Art, in der sie erworben wurden. (Bandura, 1976, 115)

Bis vor meiner Frankreichreise scheute ich mich immer davor französisch zu sprechen, weil ich Angst hatte Fehler zu machen. Ich merkte aber an Christina, die ebenfalls nicht alles was sie in Französisch sagte, korrekt ausgesprochen hat, dass es nichts ausmacht Fehler zu machen, sondern im Gegenteil. Menschen die eine andere Sprache sprechen, sind sehr erfreut, wenn sie merken, dass sich jemand bemüht ihre Muttersprache zu sprechen und helfen dadurch auch gerne weiter. Diese Erfahrung hat mich dazu motiviert, auch wenn ich nach eigener Ansicht diese Sprache nicht gut beherrschte, dennoch Französisch zu sprechen.

Mowrers (1960) propriozeptive Feed-back Theorie betont ganz ähnlich die Rolle der Verstärkung, stellt aber, anders als Miller und Dollard, die die Nachahmung auf den Sonderfall des instrumentellen Lernens beschränken, die klassische Konditionierung in den Mittelpunkt, nach der positive und negative Emotionen mit Reizen verknüpft werden, die mit Nachbildungsreaktionen korrelieren. Maurer unterscheidet zwei Formen des Nachahmungslernens danach, ob der Beobachter unmittelbar oder stellvertretend verstärkt wird. Im ersten Fall zeigt das Modell eine Reaktion und verstärkt gleichzeitig den Beobachter. Wenn die modellierten Reaktionen auf diese Weise wiederholt gemeinsam mit positiver Verstärkung auftreten, erwerben sie allmählich einen sekundären Belohnungswert. Der Beobachter kann sich dann selbst positiv konditionierte verstärkende Reize erteilen, indem er einfach das positiv bewertete Verhalten des Modells so genau wie möglich reproduziert. In der zweiten oder einfühlenden Form des Nachahmungslernens zeigt das Modell nicht nur die Reaktionen, sondern erfährt auch die verstärkenden Konsequenzen. Es wird vermutet, dass der Beobachter seinerseits sowohl die mit den Reaktionen korrelierenden Reize als auch die Reaktionskonsequenzen des Modellverhaltens einfühlend miterlebt. Infolge dieser stellvertretenden Konditionierung höherer Ordnung wird der Beobachter dazu neigen, Modellverhalten zu reproduzieren.

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Details

Seiten
38
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638329316
ISBN (Buch)
9783638651721
Dateigröße
511 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v32134
Institution / Hochschule
Universität Salzburg – Psychologie
Note
1
Schlagworte
Lernen Motivation Emotion Kognition

Autor

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Titel: Lernen, Motivation, Emotion & Kognition