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Die Rückkehr der Subjektivität. Wie sich der Perspektivwechsel vom Körper zum Leib auf das Leib-Seele-Problem auswirkt

Hausarbeit (Hauptseminar) 2016 21 Seiten

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problem und Fragestellung

2 Kapitel 1 - Vom Leib zum Körper und zurück
2.1 Die unvereinbaren Prämissen
2.2 Die Fuchs´sche Idee vom Leib - der Doppelaspekt

3 Kapitel 2 - Die Wiedereingliederung der Seele
3.1 Leib und Naturwissenschaft
3.2 Konsequenzen der veränderten Ausgangsperspektive

4 Zusammenfassung und Schluss

5 Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problem und Fragestellung

Streift man durch das zeitgenössische Dickicht der Philosophie des Geistes, so begegnet man immer häufiger Theoriesymbiosen aus Philosophie und Neurowissenschaften. Der Philosoph des Geistes kennt sich heute sowohl mit den Fragen und Hypothesen zur mentalen Verursachung als auch mit biologischen Prozessen im Gehirn aus, er weiß, wie ein Magnetresonaztomograph funktioniert, versteht die komplexen Informationsverarbeitungsprozesse und kennt die Kartographie des Gehirns. In interdisziplinären Zentren zur Erforschung des kognitiven Lebens des Menschen arbeitet oder streitet man Seite an Seite, wobei eines sehr deutlich wurde: Philosophische Raffinessen werden massiv zur Unterstützung des naturalistischen Programms genutzt und kaum ein philosophischer Text zu diesem Thema kommt ohne die Abhandlung von empirischen Ergebnissen aus. Es gilt, die naturalistischen Grundannahmen zu verteidigen und mit den unbequemen philosophischen Fragen in Einklang zu bringen.

Die unbequemen Fragen der Philosophie, sind jedoch deshalb so hartnäckig, weil sie tief in Intuitionen verwurzelt sind, die unser Selbstverständnis als Personen und Menschen betreffen. Wir erleben uns als seelisch-geistige Wesen mit Wünschen, Wahrnehmungen und Absichten. Empfindungen in vielfältigen Schattierungen. Planvolles Handeln, weit zurückliegende Erinnerungen, Tagträume oder facettenreiches Nachdenken gehören zu unserer alltäglichen Lebenswelt. Doch auch technische Errungenschaften aus der Naturwissenschaft, die dem modernen Menschen zu mehr Komfort und wirtschaftlichem Fortschritt verhelfen, den gehobenen Lebensstandard der westlichen Welt sichern, Atomkerne teilen oder Krankheiten verhindern, gehören zu dieser Lebenswelt.

Die Naturwissenschaften gelten daher als sehr erfolgreich, so dass ihre Grundannahmen kaum in Zweifel gezogen werden. Ihnen zufolge ist die Welt physisch kausal geschlossen. Jedem Ereignis geht ein anderes physisches Ereignis kausal voraus. Ebenso verhält es sich mit Ereignissen im menschlichen Körper und infolge auch dem Gehirn. Aber an keiner Stelle in dieser Ursache-Wirkungs-Kette trifft man auf mentale Phänomene wie Absichten, Wünsche oder Empfindungen. Je kleinteiliger man die Strukturen und Prozesse des Gehirns durchkämmt, je schärfer die Mikroskope werden, sie können keine semantische Information, kein Glücksgefühl oder Schmerz, keine Erinnerung, keine Phantasie und kein Wissen ausmachen.

Ist die Welt physisch kausal geschlossen, so bedeutet dies zudem, dass all die mentalen Phänomene bestenfalls Schatten eines determinierten physischen Geschehens sind. Wir sehen uns hier drei Prämissen gegenüber, die jede für sich sehr plausibel sind, aber in ihrer Kombination unvereinbar.

(a) Mentale Phänomene sind nicht-physische Phänomene.
(b) Mentale Phänomene können physische Phänomene verursachen.
(c) Die physische Welt ist lückenlos kausal geschlossen.

Diesem klassischen Problem der mentalen Verursachung1 wird in Neurowissenschaft und Philosophie auf sehr variantenreiche Art begegnet. Jeder neue Ansatz ist der Versuch, die eine oder andere Prämisse zu entkräften, neu zu deuten oder die Kombination aufzuheben. Um den Thesen der Naturwissenschaft und daher der Neurowissenschaft gerecht zu werden, hat sich gerade in der analytischen Debatte der letzten Jahrzehnte die naturalistische Sichtweise durchgesetzt. Wie man es auch dreht und wendet in dieser Diskussion, man ist sich einig: der Geist und seine mentalen Phänomene und Qualitäten müssen prinzipiell und vollständig unter die physischen Eigenschaften des Körpers subsumiert und letztlich reduziert2 werden. Die philosophische Diskussion über den Geist und seine physische Realisation ist durchsetzt mit empirischen Daten, Thesen und Begriffen. Manche philosophische Theorie gleicht daher eher einem empirischen Befund. Es kommt zu widersprüchlichen Interpretationen. Immer wieder versuchen philosophische Theorien diese Widersprüche aufzulösen, indem mentale Phänomene semantisch wegretuschiert werden. Auch der triviale Hinweis3, dass es sich nicht um die Retusche ontologischer Phänomene handelt, sondern bestenfalls um unzeitgemäße Theorien, lindert nicht unsere Empörung darüber, denn der Wegfall des mentalen Innenlebens widerspricht unseren Intuitionen.

Und selbst unter überzeugten Naturalisten stoßen Vorschläge, die unser Erleben eines einheitlichen Selbst mit seinem Empfindungsreichtum abschaffen, um die Annahmen der Naturwissenschaft widerspruchsfrei erscheinen zu lassen, auf skeptische Gegenwehr in der Philosophiegemeinschaft.

Jaegwon Kim4 resümiert 2005:

„ I believe that this is as much physicalism as we can have, and that there is no credible alternative to physicalism as a general worldview. Physicalism is not the whole truth, but it is the truth near enough and near enough should be good enough. ”

Das ist eine Auskunft, die den Wissenschaftler unglücklich macht. Es scheint, dass die neurowissenschaftlichen Ergebnisse keinen hinreichenden Erklärungswert in Bezug auf mentale Phänomene haben, aber dennoch nicht angezweifelt werden. In der gegenwärtigen philosophischen Lage stehen mehrere Problembereiche nebeneinander. Hypothesen und Theorien aus der Philosophie des Geistes, aus der Phänomenologie, aus der Wissenschaftstheorie, aus der Neurowissenschaft und der kognitiven Neurowissenschaft nehmen erklärend auf mentale Phänomene Bezug, ohne aufeinander systematisch Bezug zu nehmen. Freilich beleuchten einige Philosophen die philosophischen Grundlagen der Neurowissenschaften5 und statten uns mit noch mehr einzelwissenschaftlichen Hypothesen aus. Diese Arbeiten merken an, dass es zu (mereologischen) Fehlschlüssen6 kommt, die Neurowissenschaftler psychologisches Vokabular auf rein physische Prozesse projizierten, das Gehirn an sich aber nicht denke oder fühle. Des Weiteren werden die Methoden der Neurowissenschaften kritisch hinterfragt7, wobei wir erfahren, dass die proklamierten Ergebnisse nicht durch die aktuell gültigen Methoden getragen werden. Wirklich begründete fachliche Entscheidungen konnten die Meinungsverschiedenheiten bisher nicht beilegen. Selbst unter den Neurowissenschaftlern herrscht keine Einigkeit bezüglich des Erklärungswertes ihrer Ergebnisse zu mentalen Phänomenen. Bislang konnte sich die Wissenschaftsgemeinde auf keine vorherrschende Theorie über das Zusammenwirken von Geist und Gehirn einigen. Zwar glaubt man nicht nur in der Naturwissenschaft, dass mentale Phänomene rein physischer Natur sind, doch es verbleiben hartnäckig Erklärungsschwierigkeiten bezüglich phänomenaler Qualitäten.

Vor dem Hintergrund dieser komplexen Kontroverse, soll auf den folgenden Seiten ein Perspektivwechsel versucht werden, der den Ausgangspunkt der Debatte in den Fokus nimmt und durch die Ausführungen von Thomas Fuchs8 in seinem Buch „Das Gehirn - ein Beziehungsorgan“ angeregt wurde. Fuchs schlägt vor, als Ausgangsbetrachtung den Menschen nicht als physischen Körper mit zus ä tzlichen mentalen Eigenschaften zu betrachten, sondern ihn als lebensweltlichen Leib, in seiner Gesamtheit mit allen inneren Facetten zu denken. Zusätzlich zu diesem Leib, ist der denkende Mensch auch noch zu einer rein naturwissenschaftlichen Betrachtung dieses Leibes fähig - der 3. Person Perspektive. Die leitende Forschungsfrage dieses Textes lautet daher:

Welche Konsequenzen auf die Debatte hat ein Wechsel der Ausgangsperspektive von der rein naturwissenschaftlich physischen Betrachtung hin zu einer holistischen Leibbetrachtung? Aus dieser Leitfrage ergeben sich zwei Unterfragen, die ich in jeweils einem Kapitel detaillieren werde.

1. Wie genau sieht der Perspektivwechsel aus? Und ist er mit anderen Grundannahmen, die wir für die Diskussion benötigen, vereinbar? Wir werden sehen, dass die Naturwissenschaft uns nicht zwingt, unsere Diskussion notwendigerweise mit der naturalistischen Beschreibungsebene zu beginnen.
2. Welches Erkenntnisinteresse ziehen wir aus diesem Perspektivwechsel und wie weitreichend könnte die Diskussion davon beeinflusst werden?

Bei aller Bewunderung für die spitzfindigen Ergebnisse der Neurowissenschaft: es scheint, dass eine erlösende Beantwortung unserer Fragen nicht aus dieser Erklärungswelt ansteht.

2 Kapitel 1 - Vom Leib zum Körper und zurück

Noch vor ungefähr zehn Jahren wurde die Problemlandschaft um die mentale Verursachung als Leib-Seele-Problem zusammen gefasst. Auch wenn wir Descartes Annahmen von der Teilung des Menschen in res extensa und res cogitans9 heute so nicht mehr diskutieren und der Dualismus als unplausibel gilt, hat doch sein Vokabular und seine mechanistische Sicht des Leibes die Debatte nachhaltig geprägt. Interessanterweise kommen seit der Dominanz der Naturwissenschaften und insbesondere seit dem Einzug der Neurowissenschaften in die Philosophie weder die Begriffe Leib noch Seele vor. Im Zuge der Naturalisierung wird hauptsächlich vom Körper oder physischen Phänomenen auf der Leib Seite gesprochen und von mentalen Phänomenen auf der Seelen Seite. Für den Zweck der Debatte war das auch notwendig und vor allem eine Errungenschaft der analytischen Philosophie des Geistes. Die schwammigen Begriffe, wurden neu definiert und so geschneidert, dass sie mit dem naturwissenschaftlichen Vokabular mithalten konnten. Wenn wir von relativ eng umgrenzten mentalen Phänomenen und deren qualitativen Eigenschaften reden, so reden wir von einem wesentlich überschaubareren Phänomen Bereich, als wenn wir vom Konzept der Seele reden. Und da wir vor den naturwissenschaftlichen Hintergrundannahmen argumentieren, versteht es sich fast von selbst, dass wir unser physisches Dasein als Körper aus der 3. Person Perspektive beschreiben. Einer Perspektive also, die von Außen auf die biologisch-materiellen Eigenschaften des Körpers schaut, so wie es die Medizin tut. Also ausnahmslos begrenzt auf die physischen Ursachen und Wirkungen.

Schauen wir im nächsten Abschnitt zunächst auf diesen bisherigen Ausganspunkt, um daraus die Fuchs´sche Idee zu entwickeln und die Perspektive umzukehren.

2.1 Die unvereinbaren Prämissen

Wenn wir das Problem der mentalen Verursachung mit Hilfe des Bieri Trilemmas entwickeln, so beschreiben wir Personen zunächst aus der 3. Person Perspektive: als physische Körper. Zus ä tzlich zu diesem physischen Körper haben sie aber auch noch eine subjektive Innenperspektive, die 1. Person Perspektive, mit ihren vielfältigen mentalen Ausprägungen und Qualitäten. Wir starten bereits von der rein naturwissenschaftlichen Beschreibungsebene, der objektiven 3. Person Perspektive. Jener Perspektive, von der aus wir allein die physischen Ursache-Wirkungs-Mechanismen beschreiben. Diese Perspektive ist daher kompatibel mit Bieris dritter Prämisse, der lückenlosen physischen Geschlossenheit der Welt. Als Teil der Welt ist auch der Körper lückenlos physisch kausal geschlossen. Vergegenwärtigen wir uns hier nochmals die drei Prämissen:

(a) Mentale Phänomene sind nicht-physische Phänomene.
(b) Mentale Phänomene können physische Phänomene verursachen.
(c) Die physische Welt ist lückenlos kausal geschlossen.

Wir müssen an keiner Stelle den naturwissenschaftlichen Beschreibungshorizont verlassen, wenn wir den menschlichen Körper untersuchen. Jedes physische Phänomen lässt sich durch ein anderes physisches Phänomen beschreiben. Zwar stoßen wir hier und da an Grenzen der Beschreibbarkeit, die aber vermutlich eher mit unserem Kausalitätsbegriff und unserem sequenziellen Verständnis zu tun haben. Gerade die Leistungsfähigkeit des Gehirns lässt sich nur erklären, wenn wir von einem komplexen Parallelismus der Funktionen ausgehen.

Aufgrund der speziellen Ausstattung unseres Wahrnehmungs- und Bewusstseinsapparates, der uns die Welt vornehmlich sequenziell entfaltet, fällt uns eine Beschreibung der parallel verarbeitenden Prozesse noch schwer. Jedoch ist ein Model einer solchen Beschreibung wohl eher eine quantitative Frage der Zeit, als eine prinzipiell qualitative Frage.

Bereits Bieri10 hatte in seinem weitergeführten Gedankenexperiment nach Leibniz davon gesprochen, dass wir einen Kategorienfehler begehen, wenn wir in einer imaginären „Gehirnfabrik“ nach Phänomenen wie Bewusstsein, Bedeutung, Willen oder Intentionen suchen. Der Fabrikführer verstünde unsere Fragen schlechterdings nicht. Was soll denn das ganze Zischen, Tropfen, Blitzen und Pulsieren in diesem nachgebildeten Gehirn auch mit diesen Begriffen zu tun haben? Heute sind wir einer quantitativen Simulation des Gehirns mit seinen komplexen parallelen Verarbeitungsmechanismen noch mehr auf der Spur: Die Europäische Kommission investiert über 1 Mrd. Euro in das Human Brain Project11 um die Hirnfunktionen computerbasiert zu simulieren. Dank der neuen Generation von Supercomputern wird in Bälde ein neues Bild vom Gehirn sowie seinen Leistungen zur Verfügung stehen.

Auch wenn wir die naturwissenschaftlichen Forschungen wissenschaftstheoretisch unter die Lupe nehmen und erkennen, dass der Anspruch der physikalisch kausalen Geschlossenheit in dem Umfang12 nicht gehalten werden kann, so haben wir doch eine erhebliche Erklärungslücke. Wie erklären wir es uns, dass jenes mentale Innenleben, was uns als Personen ausmacht, bei einer rein physischen Untersuchung des Körpers nicht auffindbar ist? Und rätselhafter noch: Wie macht es dieses nicht auffindbare Innenleben, im Körper wirksam zu sein? Denn so erleben wir es tagtäglich. Wir erleben es nicht nur so, wir bauen unser gesamtes gesellschaftliches Gefüge darauf auf. Nur die Innenperspektive unterscheidet willkürliches Zucken des Körpers von intentionalen Handlungen, bei der Wahl des Staatsoberhauptes etwa. Damit steht fest, dass auch die Prämissen 1 und 2 unabkömmlich in dieser Diskussion sind. Seit den 80er Jahren fasst dieses Trilemma das Rätsel um die mentale Verursachung zusammen und erscheint in verschiedenen Variationen in allen Texten zu diesem Problem. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass der Mensch in diesem Zusammenhang im naturwissenschaftlichen Beschreibungshorizont als Körper beschrieben wird.

[...]


1 Peter Bieri hat dieses Problem in seinem Trilemma zusammen gefasst, welches seither Ausgangspunkt in der analytische Debatte ist. Bieri, Peter: Analytische Philosophie des Geistes, 4. verb. Auflage, Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 2007

2 z.B. Thomas Metzinger: Der Ego Tunnel, 2009

3 Vgl. Thomas Metzinger, ebd., 2009

4 Kim, Jaegwon: 2005, S. 174

5 Bennett, M.R., Hacker, P.M.S.: Philosophical foundations of neuroscience, 2003

6 Bennett, M.R., Hacker, P.M.S.: Philosophical foundations of neuroscience, 2003

7 z.B. Brigitte Falkenburg: Mythos Determinismus. Wieviel erklärt und die Neurowissenschaft?, Springer, Berlin, Heidelberg, 2012

8 Fuchs, Thomas: Das Gehirn - Ein Beziehungsorgan. Eine phänomenologisch-ökologische Konzeption., 4. Aufl., Kohlhammer, 2013

9 Descartes, Réne: Meditationen. Mit sämtlichen Einwänden und Erwiderungen. Übers. Und hrsg. Von Christian Wohlers, Meiner, Hamburg, 2009

10 Bieri, Peter, 1981.

11 siehe Internetauftritt des Projekts: www.humanbrainproject.eu/de

12 Vgl. z.B. Pauen, Michael: Neurowissenschaften und Philosophie, 2001 oder Falkenburg, Brigitte: Mythos Determinismus, 2012.

Details

Seiten
21
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668206496
ISBN (Buch)
9783668206502
Dateigröße
632 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v321399
Institution / Hochschule
Hochschule für Philosophie München
Note
1,0
Schlagworte
Mentale Verursachung Leib-Seele-Problem Kausalität Erklärungslücke Reduktionismus Naturalismus Bieri-Trilemma Semantischer Aufstieg 3.-Person-Perspektive 1.-Person-Perspektive naturwissenschaftlicher Erklärungsanspruch Manifest der Neurowissenschaft

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