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Makrozyklus und Mesozyklus für einen 46-Jährigen zur Linderung von Rückenschmerzen und Blutdrucksenkung. Trainingsplanung

Einsendeaufgabe 2016 22 Seiten

Gesundheitswissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 DIAGNOSE 4

1.1 Erfassung der allgemeinen Daten, des Blutdrucks und des allgemeinen Gesundheitszustandes

4

1.1.1 Erfassung der allgemeinen Daten 4

1.1.2 Erfassung des biometrischen Parameters Blutdruck und des allgemeinen

Gesundheitszustandes 4

1.2 Krafttestung nach der ILB-Methode 5

1.2.1 Begründung des Testverfahrens hinsichtlich der Leistungsstufe des Kunden 5

1.2.2 Beschreibung des Testablaufs 6

1.2.3 Darstellung der Testergebnisse und Schlussfolgerung für die Trainingsplanung 7

2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE 8

3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS 9

3.1 Darstellung des Makrozyklus' 9

3.2 Detaillierte Begründung der Makrozyklusdarstellung 9

3.2.1 Wahl der Trainingsmethode 10

3.2.2 Auswahl der Belastungsparameter 10

3.2.3 Organisationsform 11

3.2.4 Periodisierung 11

4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS I, KRAFTAUSDAUER 12

4.1 Darstellung des Mesozyklus' I 12

4.2 Detaillierte Begründung der Mesozyklusdarstellung 12

4.2.1 Konzept der Übungsauswahl 13

4.2.2 Latzug an der Maschine 13

4.2.3 Brustpresse an der Maschine 14

4.2.4 Beinpresse 14

4.2.5 Rückenstrecker 14

4.2.6 Enges Rudern an der Maschine 14

4.2.7 Butterfly 15

4.2.8 Crunch an der Maschine 15

4.2.9 Rumpfrotation an der Maschine 15

5 EFFEKTE DES KRAFTTRAININGS BEI OSTEOPOROSE 16

5.1 Studie 1: Verbesserung der Funktionskapazität, der Schmerzhaftigkeit und der

Leistungsfähigkeit bei Patienten mit Osteoporose durch ein spezielles Sportrehabilitationstraining

17

5.2 Studie 2: Der Einfluß von Sport auf die Knochendichte perimenopausaler und

postmenopausaler Frauen - eine Interventionsstudie 18

5.3 Vergleich der Studien und Fazit 19

6 LITERATURVERZEICHNIS 20

7 TABELLENVERZEICHNIS 22

1 Diagnose

1.1 Erfassung der allgemeinen Daten, des Blutdrucks und des allgemeinen Gesundheitszustandes

1.1.1 Erfassung der allgemeinen Daten

Tabelle 1: Allgemeine Daten des Kunden

Tabelle in Leseprobe nicht enthalten

1.1.2 Erfassung des biometrischen Parameters Blutdruck und des allgemeinen Gesundheitszustandes

Tabelle 2: Blutdruckklassifikation der American Heart Association (modifiziert nach Mancia et al., 2013, S 1286)

Tabelle in Leseprobe nicht enthalten

Der biometrische Parameter Blutdruck liegt bei dem Kunden bei 146/94 mmHG und liegt somit in der Stufe 1 der arteriellen Hypertonie Die entsprechende Stufe ist in der Tabelle rot markiert Dieser Wert besagt, dass der Blutdruck des Kunden sowohl im systolischen, als auch im diastolischen Bereich zu hoch angesiedelt ist und man das Ziel verfolgen sollte, beide Werte zumindest in den hochnormalen Bereich zu verschieben

Tabelle 3: Daten zum allgemeinen Gesundheitszustand

Tabelle in Leseprobe nicht enthalten

Der Kunde klagt seit mehreren Jahren über Schmerzen im Rücken, speziell im Bereich der Lendenwirbelsäule, in der Tabelle 3 mit LWS abgekürzt (S.Weißenberger, persönl

Mitteilung, 14.04.2016) Daher ist der Kunde immer wieder auf die Hilfe eines Arztes angewiesen, wenn die Schmerzen zu stark werden Außerdem hat Hans G arterielle Hypertonie Stufe 1 Daraus lässt sich auf die Belastbarkeit des Kunden schließen, dass man vorsichtig an die Trainingssteuerung herangehen sollte, speziell wenn es um Übungen mit hohen Lasten für den LWS-Bereich geht, sowie bei Ausdauertraining im intensiveren Bereich

1.2 Krafttestung nach der ILB-Methode

Im folgenden Abschnitt wird dargelegt, warum für Herrn G die Wahl der ILB-Methode am sinnvollsten erscheint, sowie eine genaue Beschreibung des Testablaufs Es folgt eine Tabelle mit den Ergebnissen der ILB-Methode und mündet in einer konkreten Schlussfolgerung für die weitere Trainingsplanung

1.2.1 Begründung des Testverfahrens hinsichtlich der Leistungsstufe des Kunden

Aufgrund der Tatsache, dass der Kunde Trainingsbeginner ist, also keine Erfahrungen im Kraftsport oder auch anderen Sportarten aufweist, ist die 1-RM-Methode aufgrund der hohen Verletzungsgefahr auszuschließen (Gottlob, 2013, S.58, Tab.3.5) Auch andere Autoren beurteilen die Wahl der 1-RM-Methode für Freizeitsportler eher kritisch (Grosser et al., 2008; Kolster & Ebelt-Prapotny, 1999; Steininger & Buchbauer, 1994; Zimmermann, 2002) Darüber hinaus fehlen dem Kunden die nötigen koordinativen Fähig6/ 22 keiten, um sein volles Kraftpotential in einer Wiederholung zu realisieren Die intermuskuläre Koordination wirkt hierbei als limitierender Faktor Auch der induktive Ansatz macht hier wenig Sinn, da vor allem Trainingsbeginner schwer einschätzen können, welche Gewichte wirklich schwer bzw leicht sind Hier passiert es oft, dass die Intensitäten zu gering gewählt werden und der Bereich des optimal überschwelligen Reizes verfehlt wird Gewählt wird somit ein X-RM-Test, da er physisch nicht so fordernd ist, wie der 1- RM-Test, aber nicht so ungenau wie der induktive Ansatz nach einem subjektiven Belastungsempfinden

Außerdem unterscheidet sich die Wiederholungszahl, die z.B bei 70% der Maximallast möglich ist, je nach Teilnehmer und Übung (Gottlob, 2013, S.58, Tab.3.5) Man unterscheidet zwischen 3 Zielen einer Krafttestung, nämlich einem interindividuellen und einem intraindividuellen Leistungsvergleich, sowie der Ableitung für die anschließenden Trainingsintensitäten Dabei besagt ein interindividueller Leistungsvergleich, dass die Leistung des Kunden mit den Leistungen von anderen Kunden verglichen werden Dies ist meist nicht aussagekräftig, da zu viele Störgrößen das Ergebnis verfälschen Der intraindividuelle Leistungsvergleich besagt, dass die Leistung des Kunden in sogenannten Re-Tests immer wieder ermittelt wird und mit den vorherigen Leistungen verglichen wird Dies ist nur möglich, wenn die Rahmenbedingungen immer nahezu identisch sind Die 3 Aufgabe der Krafttestung, die Ableitung der Trainingsintensitäten, besagt, dass aufgrund der Ergebnisse des Testverfahrens Intensitäten ermittelt werden, mit denen der Kunde im weiteren Verlauf trainieren soll

1.2.2 Beschreibung des Testablaufs Der Krafttest wird abends durchgeführt, da der Kunde immer nur abends nach der Arbeit zum trainieren kommen kann und somit annähernd gleiche Bedingungen für das spätere Training geschaffen werden Außerdem wird so erreicht, dass ein intraindividueller Leistungsvergleich besser möglich ist, da die Bedingungen ähnlich sind Nach einem kurzen, allgemeinen Aufwärmen, um den Kunden gedanklich in das Fitnessstudio zu bekommen, sowie die Körpertemperatur (Weineck, 2010, S.764) und die Belastbarkeit der Gelenke zu erhöhen (Weineck, 2010, S.766), folgen die Übungen, in denen im folgenden Makrozyklus trainiert werden soll Vor jeder Übung gibt es ein spezifisches Aufwärmen, was an die Übung angepasst ist, um den Körper auf den bevorstehenden Bewegungsablauf vorzubereiten (Weineck, 2010, S.767-768) Daraufhin werden pro Übung maximal 3 Testsätze vollzogen, um jenes Gewicht für den ersten Mesozyklus zu finden, mit welchem trainiert werden soll Da im ersten Mesozyklus mit 15 Wiederholungen trainiert wird, wird mit Hilfe des Trainers das Gewicht ermittelt, mit welchem der Kunde konzentrisch noch die 15., aber nicht mehr die 16 Wiederholung sauber schafft Gibt es nach 3 Testsätzen kein Ergebnis, wird für die jeweilige Übung der Test an einem anderen Tag fortgesetzt

Nach Beendigung aller Testübungen folgt ein kurzes Cool Down, um unter anderem die Herz-/Kreislauftätigkeit zu beruhigen und die Regeneration zu beschleunigen (Gottlob, 2013, S.123-124)

1.2.3 Darstellung der Testergebnisse und Schlussfolgerung für die Trainingsplanung

Tabelle 4: Darstellung der Testergebnisse

Tabelle in Leseprobe nicht enthalten

Für die anschließende Trainingsplanung werden die Ergebnisse der einzelnen Übungen herangezogen, um die Intensitäten für den folgenden Mesozyklus zu bestimmen Nach Abschluss eines Mesozyklus wird die Krafttestung erneut durchgeführt, allerdings immer in Abhängigkeit des jeweiligen Trainingsziels Dementsprechend werden die Zielwiederholungszahlen angepasst Da hier mit einem Trainingsbeginner gearbeitet wird, bleiben die Wiederholungszahlen für jede Übung gleich, um die Übersichtlichkeit zu wahren

2 Zielsetzung und Prognose

Tabelle 5: Darstellung der Ziele

Tabelle in Leseprobe nicht enthalten

Der Kunde hat den Wunsch geäußert, seine Körperproportionen zu verbessern, sprich den Muskelanteil im Körper prozentual steigen zu lassen, was bei einer Gewichtszunahme zu einer prozentualen Senkung des Körperfettanteils führen würde Somit wurde als Ziel eine fünfprozentige Zunahme des Muskelanteils in einem Zeitraum von 12 Wochen festgelegt

Da vor allem Anfänger große Fortschritte machen, was Muskelaufbau und andere Anpassungsprozesse betrifft, sind 5 % ein realistischer Wert Vor dem Start des Trainings wurde mit Hilfe eines Bodyscans ein Muskelanteil von 35 % errechnet Bezogen auf die Rückenschmerzen von Hans G., wurde ihm eine Skala von 1-10 vorgelegt, wobei 1 hier für äußerst geringe Schmerzen und 10 für äußerst große Schmerzen steht Der Kunde bewertete seine Schmerzen mit einer 7 Als Ziel wurde festgelegt, das subjektive Schmerzempfinden des Kunden innerhalb von 8 Wochen auf eine 5 zu senken Das 3

Ziel formuliert sich aus dem arteriellen Bluthochdruck des Kunden Hierbei ist das Ziel, den Bluthochdruck soweit zu senken, dass sich der Kunde im Bereich des hochnormalen Blutdrucks befindet Die entsprechenden Referenzwerte sind in Tabelle 2 festgehalten

Als Zielblutdruck wurden 136/89 mmHg definiert Zeitlich hierfür sind 12 Wochen eingeplant

[…]

Details

Seiten
22
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668229754
ISBN (Buch)
9783668229761
Dateigröße
431 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v322978
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH – Hermann Neuberger Sportschule 3
Note
Schlagworte
trainingsplanung makrozyklus mesozyklus linderung rückenschmerzen blutdrucksenkung

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Titel: Makrozyklus und Mesozyklus für einen 46-Jährigen zur Linderung von Rückenschmerzen und Blutdrucksenkung. Trainingsplanung