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Kommunikation im Changemanagement / Change Management

Hausarbeit 2004 14 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung des Themas

2. Kommunikation und Change Management
2.1 Change Management:
2.2 Kommunikation in der Wirtschaft:

3. Wege der Kommunikation im Change Management
3.1 Kommunikationsweg und -instrumente
3.2 Einweg Kommunikation
3.2.1 Die Mitarbeiterbefragung
3.2.2 Das Schwarze Brett
3.2.3 Der E-Mail Newsletter
3.3 Zweiweg Kommunikation
3.3.1 Das Einzelgespräch
3.3.2 Kick off Veranstaltung
3.3.3 Der Workshop

4. Fazit

II. Literaturverzeichnis

1. Vorstellung des Themas

Für Unternehmen ist heutzutage die Bereitschaft und Fähigkeit zum Wandel ein wesentlicher Punkt des Erfolgs. Das Change Management spielt eine zentrale Rolle bei der Planung und Durchführung von Veränderungsprozessen im Unternehmen. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen auf Veränderungen im Unternehmen vorbereitet sein. Die Betroffenen des Change Vorhabens müssen ermutigt werden gewohnte und vertraute Infrastrukturen im Unternehmen zu überdenken, zu erneuern oder zu verbessern.

Nur durch eine zweckmäßige Kommunikationsinfrastruktur im Unternehmen lassen sich die Ziele des Veränderungsprozesses verwirklichen. Somit ist die Kommunikationspolitik im Changemanagement ein kritischer Erfolgsfaktor für jedes Changevorhaben.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Kommunikation in einem Veränderungsprozess. Zu Beginn werden die Begriffe Change Management und Kommunikation explizit vorgestellt. Weiterhin werden spezielle Methoden aus den einzelnen Gebieten der Kommunikation erläutert und ihre Auswirkungen auf den Veränderungsprozess dargestellt.

2. Kommunikation und Change Management

2.1 Change Management:

Als Change Management wird die Lenkung und Steuerung von tief greifenden Veränderungsprozessen im Unternehmen bezeichnet. Diese Veränderungsprozesse sollen geplant, initiiert, realisiert, reflektiert und stabilisiert werden und müssen durch den Menschen vollzogen werden. Als Ziel des Change Managements gilt eine kontinuierliche Unternehmensentwicklung. Die Beteiligten sind in die Prozesse des Veränderungsmanagements im Unternehmen tief eingebunden und müssen sich intensiv mit Themen wie Change, permanentes Lernen, Umbruch und Chaosbewältigung befassen.[1] Die Gesamtheit des Unternehmens ist dem Wechsel nicht mehr nur ausgesetzt, sondern kann und sollte diesen auch mitgestalten.

Durch das Change Management müssen Mitarbeiter nicht Ungewissheit oder Angst vor dem Neuen haben, da sie frühzeitig durch die vielfältigen Instrumente der verbalen und nonverbalen Kommunikation über Ein- und Zweiwegkommunikation informiert werden.

2.2 Kommunikation in der Wirtschaft:

Kommunikation (lat.: communicare = mitteilen) bedeutet übersetzt „Gemeinsamkeit“ oder auch „Mitteilung“. Im menschlichen Alltag bedeutet dies, dass Informationen und Signale übermittelt und empfangen werden.[2]

Grundvoraussetzung zwischenmenschlicher Verständigung ist der Austausch untereinander und die Auseinandersetzung miteinander.

In den Wirtschaftswissenschaften gilt als Kommunikation die Übertragung von Nachrichten zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern. In der Wirtschaft sind Führungskräfte zu 80% ihrer Zeit mit Kommunikation beschäftigt zu der auch Gespräche, Sitzungen oder auch Konferenzen zählen. Die Führungsetage muss zudem noch besondere Überzeugungsarbeit leisten und einen Vorbildcharakter einnehmen. „Wer dafür gesorgt hat, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommen und dass die richtigen Leute zur richtigen Zeit die richtigen Fragen auf die richtige Art und Weise miteinander besprechen“, so Klaus Doppler, „der hat seinen Job als Manager hervorragend getan.“[3] Verbal müssen die Informationen konkret vermittelt werden und nonverbal ist das Verhalten Grundlage für diese lebendige Kommunikation. In einem Unternehmen müssen Informationen schnell und exakt aus dem Umfeld aufgenommen und richtig weiterverbreitet werden, denn „die Infrastruktur der Kommunikation ist .. das Nervensystem des Unternehmens.“[4]

Der Wunsch nach besserer Information wird häufig geäußert. In schwierigen Zeiten, wie auch in der Zeit eines Veränderungsprozesses, möchten Menschen nicht immer Macht ausüben und Einfluss nehmen, sondern möchten vielmehr wissen was auf sie zukommt und sie betrifft. Hierzu zählt, dass Menschen im Unternehmen Ziele und Absichten, Hintergründe und Zusammenhänge verstehen wollen. Sie haben das Verlangen eigene Anliegen mitteilen zu dürfen, damit diese Berücksichtigung finden.[5]

Alles in allem soll Kommunikation Aufmerksamkeit erzeugen, gleichzeitig zur Diagnose dienen und auch Träger der Veränderungsbotschaft sein.

3. Wege der Kommunikation im Change Management

3.1 Kommunikationsweg und -instrumente

Die Formen der Kommunikation im Change Management sind vielfältig. Im Verlauf eines Veränderungsprozesses müssen permanent Botschaften an die Zielgruppen der Veränderung gesendet werden. Dies dient dazu, die Notwendigkeit und das Wesen der Veränderung, zu vermitteln.[6]

Erfolg und Misserfolg hängen von der Vermittlung der relevanten Informationen im Verlauf des Veränderungsprozesses ab bzw. welche Wege für die Kommunikation gewählt werden. Drei Komplexe sind hier besonders wichtig. Zum einen müssen alle Betroffenen darüber informiert werden, weshalb eine Veränderung für das Unternehmen erforderlich ist.

Zudem müssen den Betroffenen die Inhalte der Veränderung erklärt werden, damit eine umfassende Akzeptanz für eine Veränderung geschaffen wird. Zuletzt stehen auch die Folgen der Veränderung im Vordergrund der Menschen. Es muss darüber informiert werden, wie sich die Änderung auf ihn persönlich und auf sein direktes Arbeitsfeld auswirkt.

Um diesen Forderungen gerecht zu werden muss die Infrastruktur der Kommunikation des Unternehmens klar strukturiert sein. Dies wird mit Hilfe von zwei Arten von Informationsinstrumenten bewirkt

Die Einweg Kommunikation (externe Kommunikation) wie E-Mails oder Schwarze Bretter und die Zweiweg Kommunikation (interne Kommunikation), der echten menschlichen Kommunikation, wie Einzelgespräche und Abteilungsmeetings.[7]

[...]


[1] Vgl. Simon, Hermann (Hrsg): Das grosse Handbuch der Strategiekonzepte. 2.Auflage. Frankfurt/New York. Verlag Campus, 2000. S. 182.

[2] Vgl. ISIS: Großes Lexikon A-Z. 1.Auflage. Chur, Schweiz. ISIS Verlag, 1996. S. 481.

[3] Doppler, Klaus u. Lauterberg, Christoph: Change Management. Den Unternehmenswandel gestalten. 10.Auflage. Frankfurt/Main. Verlag Campus, 2002. S. 335.

[4] edba.

[5] Vgl. ebda., S. 335.

[6] Vgl. Schott-Morgan, Peter, u.a.: Stabilität durch Wandel. 1.Auflage. Frankfurt/New York. Campus Verlag, 2001. S.30 f.

[7] Vgl. Doppler, Klaus u. Lauterberg, Christoph: a.a.O., S. 336f.

Details

Seiten
14
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638341639
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v33767
Institution / Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,8
Schlagworte
Kommunikation Changemanagement Change Management

Autor

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Titel: Kommunikation im Changemanagement / Change Management