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Die Eurokrise. Ursachen und Auswege

Ein kurzer Überblick

Essay 2016 7 Seiten

Didaktik - BWL, Wirtschaftspädagogik

Leseprobe

Die Eurokrise – Ursachen und Auswege

Einleitung[1]

Die im Jahr 2007 ausgebrochene Krise stellt die europäische Währungsunion wie auch die Idee Europas als Wertegemeinschaft vor die bislang größte Herausforderung. Diese Arbeit soll die Entwicklung der verschiedenen Formen dieser Krise skizzieren, nach den Ursachen dafür fragen und im Anschluss die verschiedenen Optionen bezüglich des künftigen Umgangs diskutieren.

Verlauf der Krise

Die Krise fand ihren Ausgang im US-Amerikanischen Subprime-Geschäft, das sich im Wesentlichen über die Kreditvergabe an Kunden mit geringem Einkommen und Vermögen zum Zweck des Immobilienerwerbs darstellt. Im angesprochenen Szenario haben Banken im großen Stil Kredite vergeben, obwohl die Kreditnehmer keine entsprechenden Sicherheiten vorweisen konnten. Als die ersten Kreditnehmer die Tilgungsraten und Zinsen nicht mehr bedienen konnten, mussten sie die Immobilien verkaufen. Durch das erhöhte Angebot auf dem Immobilienmarkt fielen die Preise, während gleichzeitig die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe stieg. Ursächlich dafür war ebenfalls das Überangebot auf dem Immobilienmarkt, so dass deutlich weniger neue Immobilien gebaut wurden.[2] Da sich diese Immobilienkrise in Form von geplatzten Krediten und dem Ausfall zahlreicher Wertpapiere auf den Bankensektor übertrug, wird auch von einer Banken- und Finanzkrise gesprochen, die mit der Insolvenz der Bank Lehmann Brothers ihren Höhepunkt fand.

In der zweiten Phase der Krise übertragen sich die Unsicherheit und Skepsis über die Vertrauenswürdigkeit von Krediten auf die gesamte Wirtschaft, sodass zahlreiche Unternehmen Investitionen vermeiden.[3] Daraufhin sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl im gesamten Euroraum von 0,5% (2008) auf -4,5% (2009), in der Bundesrepublik im gleichen Zeitraum von 1,1% auf -5,6%.[4] Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, wurden entsprechende Konjunkturprogramme entwickelt, die zu einer relativ schnellen Stabilisierung der Wirtschaft führten, aber die Staaten dazu zwangen, zur Finanzierung der Programme hohe Kredite aufzunehmen.[5] Letztlich ging die Wirtschaftskrise durch die Verstaatlichung von Verlusten der Banken damit über in eine Staatsschuldenkrise, die insbesondere wirtschaftlich schwächere Euroländer wie Griechenland, Irland und Spanien traf.

Zur Bewältigung wurde von den EU-Staaten und Internationalem Währungsfonds (IWF) ein Rettungspaket initiiert, das die krisenbehafteten Staaten in Form von günstigen Krediten weiterhin mit Geld versorgt, diese im Gegenzug aber entsprechende Reformen zur Anregung des Wachstums durchsetzen.[6]

Ursachen der Krise

Hinsichtlich der Ursachen der Krise wurden in der öffentlichen Auseinandersetzung zumeist politische Akteure oder gesamte Bevölkerungen verschiedener Staaten als Verantwortliche identifiziert: die Banken, das griechische Volk, die verschiedenen griechischen Regierungen, die Südeuropäer, etc.[7]

Untersuchungen für den Printbereich, insbesondere der Tageszeitungen zeigt, dass Berichte den Schwerpunkt oftmals auf die Ebene der Regierungen legten, wobei diese nicht deskriptiv, sondern wertend waren und somit nicht den journalistischen Anforderungen entsprachen.[8]

Aus wissenschaftlicher Perspektive kommt Nölke zu dem Schluss, dass es nicht einzelne Regierungen und deren Handeln sind, sondern ganz wesentlich die Heterogenität der Volkswirtschaften, die unter der Prämisse der Währungsunion zur Krise geführt hat:

„Generally, arguments developed in this article do not put the blame for the Eurozone crisis on a single government or a single type of actors, but rather highlight the systemic causes for the crisis, bought about by the construction of a common currency for institutionally rather heterogeneous economies […]“[9]

Tatsächlich ist die festgestellte Heterogenität innerhalb der Eurozone nicht von der Hand zu weisen. Exemplarisch sollen nur einige Indikatoren angeführt werden: Das Finanzierungssaldo Griechenlands und Portugals lag seit 2004 deutlich niedriger als der Durchschnitt im Euroraum.[10] Die Staatsverschuldung in Verhältnis zum BIP des Landes weist ebenso auf gravierende Unterschiede innerhalb der Euroländer hin. So hatte Griechenland bei Ausbruch der Krise im Jahr 2007 Staatsschulden von 103,1 %, Spanien nur 35,5%, Deutschland 63,5% und der gesamte Euroraum im Durchschnitt 64,9%.[11]

Die defizitären Leistungsbilanzen sind nach Scharpf[12] ebenso entscheidend – sämtliche hier dargestellte Euroländer, die Defizite vorweisen, sind mehr oder weniger stark von der Krise betroffen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Leistungsbilanzsalden

Während Deutschland weitgehend unbeschadet aus der Krise kam, haben sowohl Spanien als auch Griechenland Leistungen aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) in Anspruch nehmen müssen. Anhand dessen wird deutlich, dass die einzelnen Staaten derart divergente Ausgangspositionen hatten, dass eine gemeinsame europäische, geldpolitische Reaktion, die den Bedürfnissen jedes Euro-Mitgliedsstaates gerecht wird, schier unmöglich erscheint.

Scharpf geht gar noch einen Schritt weiter und argumentiert, dass die „einheitliche Geldpolitik der EZB […] systematisch Unterschiede der Wachstums- und Inflationsdynamik [verstärkt] und […] so ein zunehmendes Ungleichgewicht der Leistungs- und Kapitalbilanzen zwischen den Eurostaaten [erzeugt] – was dann die Eurokrise hervorgebracht hat.“[13]

Die Rolle Griechenlands ist dabei ein Sonderfall, da gleich mehrere verschiedene Faktoren die dramatische Entwicklung unterstützt haben. Zum ersten besaß Griechenland bei Ausbruch der Krise die schwächste Ökonomie der Euroländer und einen bedeutsamen Importüberschuss. Zu den verkrusteten und ineffizienten Verwaltungsstrukturen tritt das Problem der Korruption und Vetternwirtschaft. Darüber hinaus ist nicht zu unterschätzen, dass durch die offene Konfrontation gegen die Reformmaßnahmen und Ausschreitungen Auswirkungen auf den Tourismus haben.[14]

Umgang mit der Krise

Die bisherigen Versuche der Krisenbewältigung fußen ganz wesentlich auf zwei Elemente: finanzielle Zuwendungen für Staaten, die ihre Schulden nicht mehr tilgen und die Zinsen nicht mehr bedienen können und Reformanstöße, die zum Beispiel das Rentensystem oder Lohnkürzungen mit sich bringen. Ganz unabhängig vom Erfolg dieser Strategie gestaltet sich insbesondere die Durchsetzung von Reformen, die zu Lasten der Bevölkerung gehen, entsprechend schwierig. Regierungswechsel in Griechenland, Portugal, oder Italien machen die Schwierigkeit deutlich, mit der entsprechende politische Krisenbekämpfung behaftet ist.

Hinsichtlich der möglichen Optionen eines weiteren Verfahrens mit krisengeschüttelten Eurostaaten lassen sich drei grundlegende Varianten identifizieren.

In der ersten Variante findet sich der aktuelle Kurs der Eurostaaten wieder: Mit dem Prinzip der Austerität sollen Staatshaushalte wieder in weniger prekäre Sphären gebracht werden, dazu treten entsprechende Reformanstöße sowie pointierte finanzielle Zuwendungen. Problematisch dabei erscheint insbesondere die Möglichkeit der politischen Durchsetzung, gerade bei der hohen (Jugend-) Arbeitslosigkeit sind Lohn- und Rentenkürzungen oder Steuererhöhungen nur schwer als notwendiges Übel zu verkaufen. Die Wut über entsprechende Maßnahmen zeigen sich zum einen bei Demonstrationen oder auch Ausschreitungen, aber auch im zu konstatierenden Rechtsruck, der ganz Europa in den letzten Jahren erfasst.[15]

In Zeiten der Krise ist festzustellen, dass eine veränderte politische Kultur mit Hinwendung zum Populismus und Tendenzen zur Renationalisierung auf fruchtbaren Boden fallen und damit die europäische Idee nachhaltig gefährden.[16]

Parallel dazu wird der Euro und damit die Währungsunion auch symbolisch für die Idee eines geeinten Europas verstanden und mit einem Austritt bzw. Ausschluss die Befürchtung des Weges in die Peripherie verbunden.

Die zweite Variante fußt prinzipiell auf den Grundsätzen der ersten Variante, sieht aber dauerhafte Subventionierungen der krisenbehafteten Ökonomien vor, die ein entsprechend höheres Budget verlangen würde. Ein Austritt einzelner Staaten ist in dieser Variante ausgeschlossen, vielmehr wird ‚mehr Europa‘ als Leitsatz artikuliert, also der Weg von politischer Integration zur ökonomischen Integration.

Eine dritte, sich von den oben skizzierten unterscheidende, Variante sieht die Währungsunion als hinderlich an. Ein Austritt bzw. Ausschluss z.B. Griechenlands wird als Handlungsalternative dargelegt, die zur Bewältigung der Krise nötig sei.

Dabei soll neben einem geregelten Austritt aus dem Euro und der (Wieder-)Einführung einer nationalen Währung oder auch einer europäischen Parallelwährung breit angelegte Unterstützung der Euroländer zum Erfolg beitragen. Diese könnte beispielsweise durch einen ‚europäischen Marshallplan‘ erfolgen, der Möglichkeiten zu Investitionen umfasst, genau wie einen Schuldenschnitt. Nach einer ‚Tabula rasa‘ hätte Griechenland somit nicht mehr die Lasten der Staatsschulden und deren Zinsen zu tragen, darüber hinaus hätte ein derartig gestaltetes Vorhaben den Effekt, dass das Risiko, in Griechenland zu investieren, deutlich sinkt und so wieder interessant für Investoren wird. Ziel dieser Variante ist, die geschwächten Ökonomien der Nationalstaaten wieder in einen wettbewerbsfähigen Zustand zu versetzen, wenn auch auf Kosten der Währungsunion. Dieser Perspektive muss zu Gute gehalten werden, dass sie innerhalb der betroffenen Staaten politisch besser durchsetzbar wären, als ersten zwei Varianten.

Unklar ist dabei, welche Auswirkungen derartige Maßnahmen auf die europäische Idee haben könnten. Auf der einen Seite würde wirtschaftlicher Erfolg der aufgeheizten Atmosphäre und dem damit verbundenen Erfolg der Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln nehmen. Auf der anderen Seite sind mit dieser Idee immense Kosten verbunden, die ein Marshallplan und auch ein Schuldenschnitt mit sich bringen würden. Dazu tritt die Ungewissheit, ob die dargestellten Maßnahmen ausreichen, um die griechische Wirtschaft zu einem nachhaltigen Wachstum zu verhelfen. Tiefgreifende Reformen zur Effizienzsteigerung in der Verwaltung, Maßnahmen gegen Korruption und Seilschaften sowie striktere Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung wären trotzdem unvermeidbar.

Über die eben angeführten Aspekte hinaus, besteht grundsätzlich die Frage, ob und unter welchen Umständen das Verlassen der Währungsunion überhaupt möglich ist. Schuster differenziert dabei zwischen einem Austritt, der aus der Initiative eines Mitgliedsstaates resultiert und dem Ausschluss, der gegen den Willen des betroffenen Staates auf Hinwirken der restlichen Staaten vollzogen wird. In der Diskussion der verschiedenen Optionen kommt Schuster zu dem Schluss, dass

„nach derzeitiger Rechtslage ein Ausschluss aus der Währungsunion nur erfolgen [kann], wenn dies alle Mitgliedsstaaten einstimmig beschließen. Also müsste auch das auszuschließende Land zustimmen, was sehr unwahrscheinlich ist. Auch ein Austritt kann nur entweder durch Antrag des austrittswilligen Mitgliedsstaates oder durch einstimmigen Beschluss aller Mitgliedsstaaten erfolgen. Es gibt deshalb derzeit keinen rechtlich beschreitbaren Weg, dass ein Mitglied der Eurozone ohne seine Zustimmung die Währungsunion verlässt.“[17]

Daraus resultieren zwei grundlegende Erkenntnisse: Erstens sind populistische Ausfälle wie die des bayerischen Finanzministers Söder[18] im Jahr 2012 nicht ernst zu nehmen, weil schlichtweg keinerlei rechtliche Handhabe für derartige Drohungen existiert. Zweitens ist die von Nölke[19] dargestellte Option des Austritts aus der Währungsunion nur zu realisieren, wenn sich die Staaten selbst dazu entschließen.

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Leistungsbilanzsalden: Jüpner, Markus/Schneider, Rolf (2012): EWU-Länder: Wie groß ist der außenwirtschaftliche Anpassungsbedarf. Economic Research and Corporate Development. Working Paper Nr. 152. S. 4.

Literatur

Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2015): Geld und Geldpolitik. Frankfurt am Main.

Eurostat:

Defizit/Überschuss, Schuldenstand des Staates (online abrufbar unter: http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00127&plugin=1, zuletzt geprüft am 25.06.2016)

Öffentlicher Bruttoschuldenstand. Prozentteil des BIP (online abrufbar unter: http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tsdde410&plugin=1, zuletzt geprüft am 25.06.2016)

Reales BIP-Wachstum 2004-2014. (online abrufbar unter: http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explai-ned/index.php/File:Real_GDP_growth,_2004%E2%80%9314_(%25_change_compared_with_the_previous_year;_average_2004%E2%80%9314)_YB15-de.png, letzter Zugriff am 25.06.2016)

Nölke, Andreas (2015): An Griechenland soll ein Exempel statuiert werden. In: Cicero 19. November 2015.

Nölke, Andreas (2016): Economic Causes of the Eurozone Crisis: The Analytical Contribution of Comparative Capitalism. In: Socio-Economic Review 14 (1), S. 141-161.

Otto, Kim/Köhler, Andreas (2016): Die Berichterstattung deutscher Medien in der griechischen Staatsschuldenkrise. IMK Studies 45.

Pantelouris, Michaelis (2014): Schulden und Schuld – die Eurokrise aus Sicht der Medien. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Deutsch-griechische Beziehungen. S. 24-34.

Scharpf, Fritz W. (2011): Die Eurokrise – Ursachen und Folgerungen. In: Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften. Jg. 9, Nr. 3. S. 324-337.

Schuster, Thomas (2016): Austritt und Ausschluss aus der europäischen Währungsunion. Wiesbaden: Springer VS.

[...]


[1] Zitierte Literaturen werden aus Gründen der Übersicht nur bei erstmaliger Nennung in Gänze angegeben, anschließend in der Kurzform Verfasser (Jahr), Seite.

[2] Vgl. Deutsche Bundesbank (2015): Geld und Geldpolitik. Frankfurt am Main, S. 104-105.

[3] Vgl. ebd. S. 106.

[4] Eurostat: Reales BIP-Wachstum 2004-2014.

[5] Deutsche Bundesbank (2015): S. 107.

[6] Vgl. ebd. S. 108.

[7] Einen Überblick zu verschiedenen medialen Darstellungen findet sich bei Michaelis Pantelouris (2014): Schulden und Schuld – die Eurokrise aus Sicht der Medien. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Deutsch-griechische Beziehungen. S. 24-34.

[8] Otto, Kim/Köhler, Andreas (2016):Die Berichterstattung deutscher Medien in der griechischen Staatsschuldenkrise. IMK Studies 45.

[9] Nölke, Andreas (2016): Economic Causes of the Eurozone Crisis. The Analytical Contribution of Comparative Capitalism. In: Socio-Economic Review 14 (1), S. 156.

[10] Eurostat: Defizit/Überschuss, Schuldenstand des Staates.

[11] Eurostat: Öffentlicher Bruttoschuldenstand. Prozentteil des BIP.

[12] Vgl. Scharpf, Fritz W. (2011): Die Eurokrise – Ursachen und Folgerungen. In: Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften. Jg. 9, Nr. 3. S.330.

[13] Scharpf (2011): S.326.

[14] Vgl. Illing, Falk (2013): Die Euro-Krise. Analyse der europäischen Strukturkrise. S. 31-32.

[15] An dieser Stelle ist nur an die Erfolge bei verschiedenen Wahlen zu verweisen, die verschiedenste rechtspopulistische oder rechte Parteien vorweisen konnten: Front National (Frankreich), AfD (Deutschland), Pis (Polen), FPÖ (Österreich), Dänische Volkspartei (Dänemark) oder Lega Nord (Italien), etc.

[16] Vgl. Nölke, Andreas (2015): An Griechenland soll ein Exempel statuiert werden. In: Cicero 19. November 2015.

[17] Schuster, Thomas (2016): Austritt und Ausschluss aus der europäischen Währungsunion. Wiesbaden: Springer VS. S. 32.

[18] Ohne Verfasser (2012):„Söder will Exempel statuieren“ in: taz, vom 5.8.2012. Online unter: http://www.taz.de/!5087316/

[19] Nölke (2015)

Details

Seiten
7
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668274228
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v337985
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1
Schlagworte
Eurokrise Krise Wirtschaftskrise Bankenkrise Finanzkrise Ursachen Lösungen Griechenland EZB

Autor

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Titel: Die Eurokrise. Ursachen und Auswege