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Achsensymmetrie. Halbfiguren zu achsensymmetrischen Gesamtfiguren im Karoraster ergänzen (Mathematik 3. Klasse Grundschule)

Unterrichtsentwurf 2016 23 Seiten

Didaktik - Mathematik

Leseprobe

Inhalt

1. Zielsetzung
1.1. Zentrale Kompetenzen laut Kerncurriculum
1.1.1. Inhaltsbezogener Kompetenzbereich
1.1.2. Prozessbezogener Kompetenzbereich
1.2. Zielformulierung
1.2.1. Unterrichtsziel
1.2.2. Teillernziele

2. Verlaufsplanung

3. Bemerkung zur Lerngruppe
3.1 Eigenarten der Lerngruppe allgemein
3.2 Lernausgangslage in Bezug auf den Lerngegenstand

4. Zur Sachstruktur des Lerngegenstandes

5. Ziel-/ Inhaltsentscheidungen

6. Analyse der zentralen Aufgabenstellung

7. Unterrichtsprägende methodische Entscheidungen

8. Anhang
8.1 Literaturverzeichnis
8.2 Dokumentation eingesetzter Medien
8.2.1 Tafelbild
8.2.2 Arbeitsblätter

1. Zielsetzung

1.1. Zentrale Kompetenzen laut Kerncurriculum

1.1.1. Inhaltsbezogener Kompetenzbereich

Raum und Form

Körper und ebene Figuren:

Die Schülerinnen und Schüler (im Folgenden durch „SuS“ abgekürzt)[1]

- … stellen achsensymmetrische Figuren her.[2]

1.1.2. Prozessbezogener Kompetenzbereich

Problemlösen

Die SuS

- … bearbeiten selbst gefundene und vorgegebene Probleme eigenständig.[3]
- … wenden Lösungsstrategien an.
- … beschreiben Lösungswege mit eigenen Worten und überprüfen die Plausibilität der

1.2. Zielformulierung

1.2.1. Unterrichtsziel

Die SuSergänzen Halbfiguren zu achsensymmetrischen GesamtfigurenimKaroraster.

1.2.2. Teillernziele

Die SuS…

TLZ 1:… ordnen einer Halbfigur die passende achsensymmetrische Halbfigurzu, indem sie diese miteinander auf ihre Achsensymmetrie untersuchen.

TLZ 2: … entwickeln Strategien zur Ergänzung der Halbfigur zur achsensymmetrischen Figur.

TLZ 3: ... ergänzen gemeinsam die fehlende Halbfigur zeichnerisch mit Lineal und verbalisieren die notwendigen Handlungsvorgänge, indem sie auf ihr Vorwissen zur Achsensymmetrie zurückgreifen.

TLZ 4: … ergänzen eigenständig Halbfiguren an vertikalen Symmetrieachsen zeichnerisch mit Lineal zu achsensymmetrischen Figuren.

TLZ 5: … überprüfen zeichnerisch ergänzte Figurenauf ihre Achsensymmetrie, indem sie den MIRA-Spiegel auf der Symmetrieachse positionieren.

TLZ 10: …korrigieren eine fehlerhaft ergänzteHalbfigur, indem sie die verschieblichen Randelemente der asymmetrisch angelegten Figurenteileumlegen.

Einige SuS…

TLZ 6:… bearbeiten die zweite Station, indem sie weitere Halbfiguren an der vertikalenSymme-trieachse ergänzen.

TLZ 7: … bearbeiten die dritte Station, indem sie Halbfiguren an der horizontalen Symmetrieachse ergänzen.

TLZ 8: … bearbeiten die vierte Station, indem sie Halbfiguren an der diagonalen Symmetrieachse ergänzen.

TLZ 9: … bearbeiten die fünfte Station, indem sie ihreeigene Figur an einer selbstausgewählten Symmetrieachse ergänzen.

2.Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[4] [5] [6]

3. Bemerkung zur Lerngruppe

3.1 Eigenarten der Lerngruppe allgemein

Der Mathematikunterricht in der Klasse 3 wird seit dem zweiten Schuljahr 2015/2016 überwiegend selbstständig von mir geplant und erteilt. Das Fach unterrichte ich wöchentlich sechs Stunden im betreuten Unterricht. Insgesamt kann das Verhältnis zwischen der Lerngruppe und mir als vertraut und freundschaftlich bezeichnet werden.

Die Lerngruppe setzt sich aus X Mädchen und Y Jungen zusammen. Im Mathematikunterricht arbeitet eine Mehrzahl der SuS motiviert und interessiert mit. Das konsequente Einhalten von vereinbarten Regeln und das zügige Umsetzen von Arbeitsanweisungen fallen einem Großteil der Lerngruppe im regulären Schulalltag schwer. Diesem Verhalten wird durch positive Verstärkung, Würdigung vorbildlichen Verhaltens einzelner SuS und Wiederholung der Regeln entgegengetreten. Das positive soziale Miteinander ist von einem durchschnittlich sozial-kommunikati-ven Verhalten geprägt.

Im Hinblick auf die vorliegende Unterrichtsstunde sind folgende Besonderheiten der Klassengemeinschaft zu erwähnen: In der Klasse gibt es mehrere leistungsstarke SuS. Diese besitzen eine schnelle Auffassungsgabe und können Bekanntes auf neue Inhalte rasch übertragen. Insbesondere XY bringen den Lernfortschritt der Klasse durch ihre mündlichen Beiträge voran. Zudem erzielen sie in mehreren mathematischen Kompetenzbereichen gute Leistungen und beenden die Arbeitsaufträge oft vorzeitig. Auf dem durchschnittlichen Leistungsstand stehen die SuS: XY, welchegrößtenteils Schwierigkeiten haben ihre Gedanken mündlich auszudrücken.Auf einem leistungsschwächeren Niveau lassen sich folgende SuS einordnen: XY. Ihnen fällt es besonders schwer sich in mathematische Sachverhalte und Zusammenhänge hineinzudenken. Sie sind zudem unsicher hinsichtlich mathematischer Aufgabenstellungen und haben Schwierigkeiten Lösungsstrategien anzuwenden. In solchen Situationen unterstütze ich sie durch positiven Zuspruch und zusätzliches Hilfsmaterial. Zu Beginn des dritten Schuljahres traten dieser Klasse zwei neue Kinder bei: XY sind anhand ihres mathematischen Leistungsstands eher der leistungsschwachen Gruppe zuzuordnen.

In der Klasse herrscht überwiegend ein positives Arbeitsverhalten.Dennoch lassen sichfolgende Kinder aufgrund ihres auffälligen Verhaltens nennen: XY. Ihnen fällt es oft schwer, eigenständig mit dem Arbeitsauftrag zu beginnen und sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Sie beginnen dann andere SuS abzulenken. Um sie in einem zielorientierten Arbeitsprozess zu unterstützen, sindklare Arbeitsanweisungen und persönliche Ansprachen hilfreich.

3.2 Lernausgangslage in Bezug auf den Lerngegenstand

In der vorliegenden Unterrichtseinheit setzten sich die SuS mit dem Themenbereich der Symme-trie näher auseinander. Das Ergänzen von Halbfiguren zu achsensymmetrischen Gesamtfiguren im Karoraster stellt das Stundenziel dar.

Im zweiten Schuljahr haben sich die SuS bereits mit der Achsensymmetrie auseinandergesetzt. Durch den handelnden Vorgang des Faltens und Schneidens haben sie eigene achsensymmetrische Figurenhergestelltund ihre Entdeckungen zu den Eigenschaften der Achsensymmetrieverbalisiert.Diese Aktivität sollte den Kindern eine Handlungserfahrung ermöglichen, die das Symmetrieverständnis fördert[7] und den Formaspekt, dass eine Achsenfigur aus zwei spiegelbildlich zueinander liegenden Hälften besteht, welche deckungsgleich aufeinander passen, erfahren lässt.[8] Zu Beginn des dritten Schuljahres wurden diese Eigenschaften wiederholt und Fachbegriffe, wie die „(Achsen)-symmetrie“, „Deckungsgleichheit“ und „Symmetrieachse“ verinnerlicht. Um den Begriff der „Symmetrieachse“ ausgehend von den Faltlinien einführen zu können, wurden anfangs nur Figuren mit einer Symmetrieachse gewählt, bei denen die Faltlinie und die Symme-trieachse identisch waren. Zudem haben die SuSsymmetrische Figuren in ihrer Umgebung und unter Berücksichtigung ihrer Funktionalität erschlossen.In weiterführenden Stundenhaben die SuS die Symmetrieachse an symmetrischen Figuren bestimmt, eingezeichnet und mit Hilfe eines MIRA-Spiegels (s. S. 13) vorgegebene Figuren auf ihre Symmetrie überprüft:Dadurch wurden der richtige Umgang mit dem Spiegel sowie seine Handhabung geübt.

[...]


[1] Niedersächsisches Kerncurriculum 2006.

[2] vgl. ebenda, S. 28.

[3] vgl. ebenda, S. 18.

[4] LiVD = Lehreranwärtin im Vorbereitungsdienst

[5] SuS = Schülerinnen und Schüler

[6] S. = Schülerin bzw. Schüler

[7] vgl. Franke 2007, S. 229.

[8] vgl. Franke 2000, S. 199.

Details

Seiten
23
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668325609
ISBN (Buch)
9783668325616
Dateigröße
2.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v339809
Note
Schlagworte
achsensymmetrie halbfiguren gesamtfiguren karoraster mathematik klasse grundschule

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