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Die Cloud. Welche der internen IT-Applikationen eines Unternehmens sind cloudfähig?

Hausarbeit 2016 23 Seiten

Informatik - Technische Informatik

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

1 CLOUDFÄHIGE IT-APPLIKATIONEN EINES UNTERNEHMENS
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Zielsetzung der Seminararbeit
1.3 Aufbau der Seminararbeit

2 GRUNDLAGEN
2.1 Applikationen
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Klassische IT-Applikationen eines Unternehmens
2.2 Cloud Computing
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Kriterien des Cloud Commputing

3 UNTERSUCHUNG
3.1 Cloudfähigkeit
3.1.1 Sicherheit
3.1.2 Identity Management
3.1.3 Skalierbarkeit
3.1.4 Datenbankverbindung
3.2 Cloudfähige Applikationen
3.2.1 Probleme bei der Beurteilung
3.2.2 Beantwortung der Kernfrage

4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick

LITERATURVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abb. 1: generische Wertschöpfungskette nach PORTER

TABELLENVERZEICHNIS

Tab. 1: klassische IT-Applikationen eines Unternehmens

Tab. 2: essentielle Eigenschaften einer Cloud

1 CLOUDFÄHIGE IT- APPLIKATIONEN EINES UNTERNEHMENS

1.1 AKTUALITÄT DES THEMAS

Das Thema Cloud ist in den vergangen Jahren sowohl im privaten Bereich mit Angeboten wie Dropbox (nach Dropbox, o. D., Über uns) oder anderen Datei-Portalen wie YouTube, als auch im wirtschaftlichen Bereich in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Anzahl der Unternehmen, die mit, auf einer Cloud basierenden Systemen arbeiten, ist, von 2011 bis 2014, um mehr als 50% gestiegen (nach STATISTA (Hrsg.), 2015a, Nutzung von Cloud Computing in Unternehmen in Deutschland in den Jahren 2011 bis 2014). 2014 griffen schon 65% deutscher Unternehmen, die mehr als 2.000 Mitarbeiter beschäftigten, auf Cloud-Dienste zurück (nach STATISTA (Hrsg.), 2015b, Nutzung von Cloud Computing in Unternehmen in Deutschland im Jahr 2014 nach Unternehmensgröße). Würde dieser Trend so anhalten, werden bald alle Applikationen und Dateien nicht mehr lokal sondern in einer Cloud gespeichert werden. Die Unternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, ihre Daten und Applikationen in eine Cloud zu bringen. An dieser Stelle stellt sich jedoch die Frage, welche Applikationen eines Unternehmens sind überhaupt cloudfähig?

1.2 ZIELSETZUNG DER SEMINARARBEIT

Die Kernfrage dieser Hausarbeit lautet „Welche der internen IT-Applikationen eines Unternehmens sind cloudfähig?“. Ziel ist es, den Begriff Cloudfähigkeit zu schärfen und einen Überblick über die Anforderungen zu bekommen, die zu erfüllen sind, damit eine bereits intern verwendete Information Technology (IT)-Applikation eines Unternehmens cloudfähig ist. Im Laufe der Arbeit entsteht somit ein Kriterienkatalog, an Hand dessen Applikationen auf Cloudfähigkeit geprüft werden können. Auf dieser Grundlage sollen anschließend die verschiedenen Applikationstypen, die in einem Unternehmen zum Einsatz kommen auf ihre Cloudfähigkeit geprüft werden. Mit dem Kriterienkatalog können im Anschluss auch weitere Applikationen oder Applikationstypen auf ihre Cloudfähigkeit untersucht werden.

1.3 AUFBAU DER SEMINARARBEIT

Die Seminararbeit besteht neben den Verzeichnissen und der Einleitung aus drei großen Teilen. Im ersten Teil werden die grundlegenden Begriffe erläutert, die notwendig sind, um der Argumentation der Arbeit folgen zu können. Es werden die Begriffe IT- Applikation und Cloud Computing definiert und die Applikationstypen, auf die sich diese Arbeit bezieht näher erläutert. Im Hauptteil wird untersucht, welche Bedingungen, sowohl aus technischer als auch aus unternehmerischer Perspektive, eine Applikation erfüllen muss, um cloudfähig zu sein. Anschließend werden die dargestellten klassischen IT-Applikationstypen an Hand der aufgestellten Kriterien auf ihre Cloudfähigkeit untersucht. Nachdem die Ergebnisse in einem abschließenden Fazit zusammengefasst werden, wird ein kurzer Ausblick über eine mögliche Zukunft der Rolle der Cloud in Unternehmen gegeben.

2 GRUNDLAGEN

2.1 APPLIKATIONEN

2.1.1 BEGRIFFSDEFINITION

Im Bereich der Software gibt es zwei Typen von Applikationen. Zum einen die System Software, wie bspw. das Betriebssystem oder die Firmware, zum anderen die Anwendungssoftware (engl. application software) (nach ITWissen, 2016, Anwendungsprogramm). Häufig wird an dieser Stelle noch die so genannte Middleware aufgeführt (vgl. MAHMOUD, 2004, S. 20 und RIEHM / ÖSTERLE / VOGLER, 1996, S. 18). Diese spielt aber bei der Definition von Anwendungssoftware keine Rolle, da sie aus hiesiger Betrachtungsweise die gleiche Aufgabe wie die Systemsoftware übernimmt. „ Anwendungssoftware ist der Oberbegriff f ü r alle Programme, die den Benutzer in seiner Anwendung unterst ü tzen.“(ITWissen, 2016, Anwendungsprogramm). Die Anwendungssoftware liegt also auf der Systemsoftware (oder der Middleware) und stellt die softwaretechnische Schnittstelle zwischen Anwender und Computer dar. Unter Anwendungssoftware fällt sowohl anwendungsunabhängige Standardsoftware, wie Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme, als auch branchenabhängige Software, wie bspw. Bauplanungssoftware oder ähnliches, als auch Individualsoftware, die für einen einzigen Anwenderkreis, meist ein Unternehmen individuell implementiert wurde.

2.1.2 KLASSISCHE IT-APPLIKATIONEN EINES UNTERNEHMENS

Um die klassischen IT-Applikationen eines Unternehmens zu identifizieren muss erst einmal definiert werden, was ein klassisches Unternehmen überhaupt ist. PORTER stellte 1994 die unternehmensinterne Wertschöpfungskette auf, die in zwei Bereiche unterteilt werden kann.

Wie in Abbildung 1 zu sehen, gibt es zum einen die Primäraktivitäten, die direkt an der Wertschöpfung, also bspw. an der Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung beteiligt sind. Hierzu zählen bspw. Produktion, oder Vertrieb. Zum anderen gibt es die so genannten Unterstützungsaktivitäten, dies sind Aktivitäten, die wie der Name schon sagt die Primäraktivitäten unterstützen. Hierzu zählen bspw. die Personal- oder ITAbteilungen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach PORTER, 1994, S. 177

Abb. 1: generische Wertschöpfungskette nach PORTER

Wird also von dieser Wertschöpfungskette ausgegangen, so wird man in einem klassischen Unternehmen sehr wahrscheinlich nachfolgende Applikationen wiederfinden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: klassische IT-Applikationen eines Unternehmens

2.2 CLOUD COMPUTING

2.2.1 BEGRIFFSDEFINITION

Mit der Erfindung der ersten Computer war es, auf Grund der eingeschränkten Möglichkeiten der Datenübertragung, gegeben, dass bei einem lauffähigen Computer der Speicher, die Central Processing Unit (CPU) und die Eingabe- und Ausgabekomponenten physisch miteinander verbunden waren (nach RICHTER, 2004, S. 17). Die Datenübertragung verlief über Kabel, die die einzelnen Komponenten miteinander verband. Hieraus resultiert die physische Verbundenheit. Mit dem Aufkommen nicht physikalischer Übertragungsmedien, wie das Wireless Local Area Network (WLAN) oder Bluetooth, ergab sich die Möglichkeit, Geräte ohne physikalische Verbindung in Form von Kabeln kommunizieren zu lassen. Diese nicht physischen Übertragungsmedien sind mit dem menschlichen Auge nicht zu erfassen und geben keinen Hinweis auf den tatsächlichen Ablageort der Daten. Es scheint, als würden die Daten in einer Wolke liegen, auf die über die Übertragungsmedien zugegriffen werden kann. Hieraus resultiert der englische Begriff Cloud (nach FOWLER / WORTHEN, 2009, The Internet Industry Is on a Cloud -- Whatever That May Mean). Wurde die Cloud anfangs noch verwendet, um den Speicher verschiedener Geräte zentral und gemeinsam zu verwalten, so besteht heutzutage die Möglichkeit, ganze Programme in eine Cloud zu verschieben und diese von verschiedenen Arbeitsplätzen aus zu nutzen.

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Details

Seiten
23
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668336087
ISBN (Buch)
9783668336094
Dateigröße
475 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v343266
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,3
Schlagworte
Cloud Cloudfähigkeit Infrastruktur IT-Applikation intern

Autor

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