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"Lernen durch Lehren". Aufgaben und Unterlagen zum Seminar in Schulpädagogik sowie Praktikum an einer spanischen Grundschule

Inkl. 2 Unterrichtsentwürfen im Fach Sport

Praktikumsbericht / -arbeit 2012 52 Seiten

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bearbeitete Seminar¬aufgaben und Un-terlagen der durchgeführten Seminar-sitzung im Rahmen von „Lernen durch Lehren‘‘
1.1 Bearbeitete Aufgaben im Rahmen der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen
1.2 Verlaufsplanung zur selbst geleiteten Sitzung, Handout, Reflexion der Sitzung
1.3 Schriftliche Reflexion der Lernen-durch-Lehren-Sitzung vom 30.05.2011 zum Thema „Die Bildungstheoretische und die Lehr- / Lerntheoretische Didaktik“

2. Bericht zur Praxisphase in der Schule
2.1 Darstellung des schulischen Kontexts und meiner Tätigkeiten an der Schule
2.2 Planung, Durchführung & Reflexion zweier Unterrichtsstunden
2.2.1 Lehrversuch 1
2.2.2 Lehrversuch 2
2.3 Beobachtung und Analyse von Konflikten oder Unterrichtsstörungen mit Entwicklung einer Lösungsperspektive

3. Reflexion von Seminar und Schulpraxisphase

4. Literaturverzeichnis

5. Anhang

1. Bearbeitete Seminar¬aufgaben und Un-ter­lagen der durchgeführten Seminar-sitzung im Rahmen von „Lernen durch Lehren‘‘

1.1 Bearbeitete Aufgaben im Rahmen der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen

Text A4: „Mit Schülern klarkommen‘‘

Aufgabe 1: Formulieren Sie im Anschluss an die Lektüre (in Stichworten) Ihr pädagogisches Selbstkonzept.

Pädagogisches Selbstkonzept

1) Wichtige biographische Einflüsse: Meine Erziehung durch Sport, Sportvereine und Schule
2) Meine Stärken: Offener Umgang mit Mitmenschen, sowie Empathie gegenüber diesen
3) Meine Schwächen: Ich kann schlecht mit Niederlagen umgehen
4) Meine Bedürfnisse und Ansprüche: das respektvolle miteinander Umgehen, sich gegenseitig wert schätzen
5) Was ich mag: harmonische, lockere Atmosphäre
6) Was ich nicht mag: Mobbing unter den Schülern, Misserfolg trotz aller Bemühungen
7) Das schafft mich: Konfliktsituationen zwischen Schülern, Störungen des Unterrichts die wiederholt auftreten
8) Mein ideales Lehrerbild: der ideale Lehrer sollte Autorität ausstrahlen, jedoch auf Augenhöhe der Schüler sein, natürlich sollte er über Fachwissen und Allgemeinbildung verfügen
9) Mein ideales Schülerbild: der ideale Schüler sollte Spaß am Lernen haben, Leistungsbereitschaft zeigen und sich von Misserfolgen nicht unterkriegen lassen
10) Meine Vorstellung von Unterricht: Unterricht sollte die Schüler individuell fördern, seine Stärken hervorheben und an seinen Schwächen gezielt arbeiten
11) Meine Vorstellung von Lernen: Lernerfolge sollten garantiert sein und anerkannt bzw. gelobt werden, nur so macht Lernen Spaß
12) Meine Vorstellung von professioneller Kommunikation: eine gewisse Schüler – Lehrer Distanz sollte eingehalten werden, jedoch sollte der Lehrer sich nicht über die Schüler stellen
13) Meine Vorstellung von der Lehrer- Schüler- Beziehung: respektvoll, koopertiv und kollegial, vorbei der Lehrer jedoch nicht seine Autoriät verlieren darf
14) Meine Vorstellung von Verhaltensregeln: sollten von vornerein aufgestellt und eingehalten werden, bei Missachtung sollten Sanktionen erfolgen
15) Meine Ziele: Beruf und Privatleben voneinander abgrenzen, respektvolle Lernatmosphäre schaffen, Wertevermittlung

Aufgabe 2: Formulieren sie ihre Ethischen Prinzipien zur Führung einer Klasse!

Ethische Prinzipien

- Das Einhalten von Normen und Werten spielt für mich eine große Rolle
- Das respektvolle Miteinanderumgehen
- Der Unterricht sollte anspruchsvoll sein, die Schüler jedoch nicht überfordern
- Die Schüler sollten individuell gefördert werden, sowohl im Unterricht als auch außerhalb des Unterrichts durch AGs, Hausaufgabenbetreuung, etc.
- Ich möchte, dass die Schüler in mir nicht nur eine Autoritäts-, sondern auch eine Vertrauensperson sehen
- Der Lehrer sollte den Schülern als Autoritätsperson gegenüber stehen, die Schüler sollten
- Der Unterricht sollte in lockerer und entspannter Atmosphäre verlaufen, trotzdem möchte ich meine gesetzten Ziele und Ergebnisse erreichen
- Ich möchte dass meine Schüler gerne in den Unterricht kommen, deswegen legen ich großen Wert auf Lob und Anerkennung erB.er Leistungen

Text B2 Heinemann: „Unterricht, Struktur und Systematik‘‘

Aufgabe: Erstellen Sie eine Tabelle mit 6 Feldern für die genannten Unterrichtsfaktoren und tragen Sie die dazugehörigen Details in Stichworten ein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Text C1- Kliebisch/ Meloefski „Der Unterrichtsentwurf‘‘

Aufgabe 1: Erläutern Sie den Unterschied zwischen Thema und Gegenstand.

Gegenstand sind die primären Inhalte einer Unterrichtstunde, nämlich das, womit sich im Unterricht beschäftigt werden soll.

Thema wird der Gegenstand, sprich Inhalt der Stunde erst, wenn eine didaktische Intention der Lehrperson mit einer exemplarischen Bedeutung vorgenommen wird. Beinhalten sollte eine didaktische Intention die Richtlinien und Lehrpläne der Fächer, Schulinterne Curricula, Bedingungen in der Lerngruppe, sowie organisatorische Bedingungen. Da es schwierig ist alle Intentionen zu erreichen, sollte man nicht zu viele bzw. unnötige Intentionen an Lerngegenstände knüpfen. Außerdem sollte ein Thema noch keine Hinweise auf die angewandte Methode geben.

Aufgabe 2: Man spricht oft über „Unterrichtsinhalte“. Was verstehen Sie darunter?

Für mich ich ist der Unterrichtsinhalt die Problematik, mit der sich eine oder mehrere Unterrichtsstunden beschäftigen. Es ist also der Inhalt, der aufgegriffen und gelöst werden soll. Nur so führt er zu einem vorher definierten Lernziel

Aufgabe 3: Sie wollen im Unterricht eine besondere Methode benutzen. Inwieweit sollte das im Thema erwähnt werden?

Zunächst sollte die Methode im Thema gar nicht zur Sprache kommen. Stellt eine Methode den Gegenstand des Unterrichts dar, darf sie jedoch im Thema erwähnt werden.

Text: Meyer „Zehn Merkmale guten Unterrichts“

Aufgabe: Erstellen Sie eine Mind-Map, in der Sie die zentralen Aussagen Meyers erfassen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Text H2 Hennig/Keller „Lehrer lösen Schulprobleme“

Aufgabe 1: Fassen Sie den Text von Hennig/Keller in einer Mind-Map zusammen!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aufgabe 2: Nehmen Sie zum Fallbeispiel auf S. 77f. vor dem Hintergrund Ihrer Kenntnisse zu Qualitätsmerkmalen von Unterricht nach Meyer & Helmke kritisch Stellung!

Der Lärm und das schlechte Unterrichtsklima während des Unterrichts von Frau M kann daran liegen, dass Sie gegen einige der 10 Qualitätsmerkmale nach Meyer und Helmke verstößt. Frau M. geht erst gegen den Geräuschpegel vor, wenn er eine gewisse Grenze überschritten hat. Damit unterstützt sie das destruktive Klassenklima der Schüler. Zwar droht sie mit Sanktionen, wendet diese jedoch nicht an, womit sie inkonsequentes Verhalten gegenüber den Schülern zeigt. Auf Dauer nehmen die Schüler ihre Drohungen also nicht ernst und verändern ihr störendes Verhalten nicht. Frau M. versteckt sich überwiegend hinter dem Pult, was gegenüber ihren Schülern Unsicherheit ausstrahlt. Ihre Unsicherheit bemerkend, entwickeln die Schüler also keinen Respekt und beginnen sich regelwidrig zu verhalten. Das Fallbeispiel zeigt weiterhin, dass der Unterricht von Frau M. sehr an das Fachbuch gebunden ist und Schüler ihre Aufgaben schlicht abarbeiten lässt. Ihre Unterrichtsmethoden sind also sehr einseitig. Nach Meyer und Helmke kommt durch das Fehlen von Methodenvielfalt Langeweile auf, wodurch Schüler animiert werden den Unterricht zu stören. Hinzukommt, dass Frau M. am Ende noch nicht einmal nach einem Feedback seitens der Schüler gefragt hat, wodurch sich der Grund der Störungen, fehlenden Disziplin, evtl. Unzufriedenheit seitens der Schüler hätten aufklären können. Nach Meyer und Helmke könnte eine bessere Lehrer-Schüler-Beziehung herrschen, würde Frau M. an ihrer Körpersprache arbeiten und sich eine andere Position im Klassenzimmer suchen.

Text B1- Hennig/Keller

Aufgabe 1: Fassen Sie den Text in einer Mind-Map zusammen!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aufgabe 2: Nehmen Sie zum Fallbeispiel im Anschluss an den Text zunächst vor dem Hintergrund der Textaussagen und dann vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen Bewertung der Vorgehensweise der Lehrerin kritisch Stellung.

Die Unterrichtsstunde beginnt bereits mit erheblichen Disziplinstörungen der Schüler. Die Disziplinstörung/Skatspiel wird von der Lehrerin zunächst ignoriert, da sie diese nur als leichte Disziplinstörung einschätzt. Die Methode des Ignorierens kommt jedoch bei den Schülern nicht an, sie spielen weiter woraufhin die Lehrerin einschreitet. Die Lehrerin gibt den Schülern in einer Ich- Botschaft zu verstehen, dass sie wünscht den Unterricht zu beginnen. Die darauffolgende, respektlose Reaktion eines Schülers aus der Skat Runde lässt die Lehrerin verunsichern. Sie handelt nicht aus dem Affekt, sondern sehr bedacht und zeigt den Schülern ein Beispiel aus ihrer eigenen Vergangenheit als Schülerin auf. Wieder übermittelt sie es in Form einer Ich – Botschaft „Deshalb habe ich es nicht gern, wenn ich angeschrien werde.‘‘ Ihr Ziel, den respektlosen Schüler vor der Klasse nicht zu demütigen erreicht die Lehrerin, indem sie ihm klare Begründungen und Verständnis aufzeigt. Die hätte allerdings auch anders enden können, da sie ihn vor allen Mitschülern zurechtweist und analysiert.

Meiner Meinung nach war die Reaktion der Lehrerin korrekt, da sie es gezielt vermieden hat den Schüler vor der ganzen Klasse bloßzustellen und zu demütigen. Dies hätte unmittelbar zu Beginn des Schuljahres zu einem gestörten Lehrer- Schüler- Verhältnis geführt und eine Abneigung des Schülers gegenüber der Lehrerin hervorgerufen.

Text A1- Feiks, Krauß „Professionell handeln, erziehen, unterrichten.“

Aufgabe: Stellen Sie die zentralen Aussagen zusammenfassend in einer Mind-Map dar!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Verlaufsplanung zur selbst geleiteten Sitzung, Handout, Reflexion der Sitzung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ruhr-Universität Bochum

Professional School of Educationß2011

Modul: Schulpraktische Studien - Grundlagen der Schulpädagogik

Referenten: Vera B., Hella G., Erika Wiessner, Margarethe R., Julia M.

Didaktische Modelle: Bildungstheoretische Didaktik und Lehr-/Lerntheoretische

Didaktik

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3 Schriftliche Reflexion der Lernen-durch-Lehren-Sitzung vom 30.05.2011 zum Thema „Die Bildungstheoretische und die Lehr- / Lerntheoretische Didaktik“

Moderatorinnen: Vera B., Erika Wießner, Hella G., Julia M. A., Margarethe R.

Im Rahmen unserer schriftlichen Reflexion der Sitzung vom 30.05.2011 können wir in Bezug auf die Vorbereitung der Sitzung festhalten, dass sie im Großen und Ganzen zufriedenstellend verlaufen ist, jedoch auch einige verbesserungswürdige Aspekte aufgefallen sind. Dies betrifft zum einen die Terminorganisation und die gruppeninterne Kommunikation außerhalb der vereinbarten Termine. Eine frühzeitigere Absprache und eine bessere Erreichbarkeit der Gruppenmitglieder durch den Austausch von Handynummern sind unsere Schlussfolgerungen für die Zukunft. Des Weiteren wäre es im Nachhinein hilfreich gewesen, unsere ausgearbeitete Präsentation mit dem Dozenten nochmals abzusprechen. Positiv ist anzumerken, dass der Dozent uns in seiner Sprechstunde hilfreiche Tipps geben konnte, welche wir in der Gestaltung unserer Sitzung auch umsetzen konnten (wie z.B. ein Ballspiel mit den Teilnehmern zur Einführung). Die zur Verfügung gestellte Literatur hat uns ermöglicht, uns ausführlich auf die Sitzung vorzubereiten.

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Details

Seiten
52
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783668375581
ISBN (Buch)
9783668375598
Dateigröße
2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v344657
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Fakultät für Erziehungswissenschaft
Note
1,3
Schlagworte
lernen lehren aufgaben unterlagen seminar schulpädagogik praktikum grundschule inkl unterrichtsentwürfen fach sport

Autor

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Titel: "Lernen durch Lehren". Aufgaben und Unterlagen zum Seminar in Schulpädagogik sowie Praktikum an einer spanischen Grundschule