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Stressmanagement bei Erwerbslosigkeit. Wie und warum geraten Arbeitslose unter Stress?

Referat (Ausarbeitung) 2016 15 Seiten

Gesundheit - Stressmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Stress
2.1 Stressoren
2.2 Stressoren bei Erwerbslosen

3. Das transaktionale Stressmodell im Kontext von Erwerbslosigkeit
3.1. Effort Reward Imbalance Modell bei Arbeitslosen

4. Integrative Swot Analyse zur Stressreduktion

5. Stressfolgen
5.1 Stressfolgen von Arbeitslosigkeit

6. Stressprävention bei Arbeitslosen
6.1 Beispiel: Stressbewältigungskurse (EQUAL - Projekt)

7. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In unserer heutigen leistungsorientierten Gesellschaft, die durch die Anforderungen an den Einzelnen viel Druck erzeugt, ist es selbstverständlich, dass Arbeitnehmer immer mehr in Situationen geraten, die Stress verursachen. Das Menschen, die viel arbeiten häufig unter Stress leiden ist klar, aber wie sieht es bei Menschen aus, die in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen? Welche Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Arbeitslose unter Stress geraten und wie laufen die inneren Bewertungsprozesse bei der Entstehung von Stress ab? Welche Maßnahmen tragen dazu bei, dass eine erfolgreiche Stressreduktion stattfindet?

Das Ziel dieser Hausarbeit wird es sein, diesen Fragestellungen nachzugehen und sich damit auseinanderzusetzen.

2. Definition von Stress

Jeder Mensch weiß, was gemeint ist, wenn von Stress die Rede ist. Nur geraten nicht alle Menschen durch dieselben Faktoren in eine Situation, die Stress auslösen. Aus diesem Grund gibt es verschiedene theoretische Ansätze und Erklärungsversuche, die bemüht sind, die Erzeugung von Stress nachzuvollziehen und beschreiben zu können. Jedes theoretische Modell geht jedoch prinzipiell davon aus, dass ein Individuum sich in einer bestimmten Situation befindet, in der Er oder Sie ihre eigenen Kompetenzen für nicht ausreichend empfindet und sich somit der bestimmten Anforderung nicht gewachsen fühlt. Zapf und Semmer beschreiben Stress demnach als „einen subjektiven unangenehmen Spannungszustand, der aus der Befürchtung entsteht, eine aversive Situation nicht ausreichend bewältigen zu können.“1 Damit Stress überhaupt entstehen kann, benötigen wir immer eine Handlungsabsicht. Das heißt wir versuchen ein bestimmtes Ziel zu erreichen, einen bestimmten Wunsch in Erfüllung zu bringen oder einer bestimmten Erwartung gerecht zu werden. Um uns selbst klar zu machen, ob wir das angestrebte Erreichen können, fließen Situationsabhängige und personelle Ressourcen, sowie innere Bewertungsprozesse in den Stressprozess mit ein. Fühlt der Einzelne sich nun nicht in der Lage, die angestrebte Situation bewältigen zu können, entstehen Stressfolgen die beispielsweise körperlich, kognitiv-emotional oder auf der Verhaltensebene zum Ausdruck kommen.

2.1. Stressoren

Bevor man überhaupt in eine Stresssituation gerät, muss es einen auslösenden Faktor geben, der dazu führt, dass wir uns gestresst fühlen. Diese Faktoren werden als Stressoren beschrieben und treten in den unterschiedlichsten Lebensbereichen auf. Semmer und Mohr haben aus diesem Grund eine Klassifikation von arbeitsbezogenen Stressoren vorgenommen und sie in folgende Bereiche unterteilt : aufgabenbezogene, arbeitsorganisatorische, physikalische, zeitliche und soziale Stressoren(vgl. Stressmanagement). In jedem dieser Bereiche gibt es Auslöser, die dafür verantwortlich sind, dass wir uns gestresst fühlen. Aber nicht nur situative Faktoren beeinflussen unser Stressverhalten, sondern auch Personale Stressoren. Unausreichende bzw. fehlende Qualifikationen, überhöhte Ziele und unausgeprägte Handlungskompetenzen sind die Hauptauslöser für Personale Stressoren.

2.2. Stressoren bei Erwerbslosen

Durch die Folgen der Arbeitslosigkeit und der jeweiligen Situation in der, der Betroffene sich befindet, entstehen schnell Faktoren die Stress auslösen. Zunächst muss man aber differenzieren, dass es einen Unterschied gibt zu Menschen die seit längerer Zeit in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen und denen, die gerade erst arbeitslos geworden sind. Mit steigernder Dauer der Arbeitslosigkeit treten in vielen Fällen nämlich täglich neue Probleme auf, die dazu führen, dass man gestresst ist. In finanzieller Hinsicht ist es beispielsweise so, dass man zu Beginn der Arbeitslosigkeit noch Erspartes besitzt, welches man investieren kann und erst im Laufe der Zeit Schulden aufnehmen muss, um seinen Verbindlichkeiten nachkommen zu können.

Demzufolge entwickelt sich allein durch den finanziellen Aspekt im Laufe der Arbeitslosigkeit eine wesentliche Stresssituation.

Hinzu kommen weitere Situationen, die den angestrebten Arbeitsalltag betreffen. Diese setzen sich zusammen aus den zuvor beschriebenen arbeitsbezogenen Klassifikationen von Stressoren.

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Details

Seiten
15
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668384057
ISBN (Buch)
9783668384064
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v352007
Institution / Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
2,3
Schlagworte
stressmanagement kontext erwerbslosigkeit arbeitslose stress

Autor

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Titel: Stressmanagement bei Erwerbslosigkeit. Wie und warum geraten Arbeitslose unter Stress?