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Typisch Mann? Typisch Frau? - Geschlecht und soziale Rolle

Hausarbeit 1999 37 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe

GLIEDERUNG

1 Typisch Mann? Typisch Frau?

2 Begriffsbestimmung: Geschlecht und soziale Rolle

3 Entstehungsbedingungen von Geschlechtsrollen
3.1 Soziale Rolle und Schöpfungsgedanke
3.2 Soziale Rolle und Religion
3.2.1 Die Stellung der Frau im frühen Christentum (1. Jh. n.Chr.)
3.2.2 Weiblicher Status im frühen Mittelalter (4./5. Jh.)
3.2.3 Hexenverfolgung (15. bis 18. Jh.)

4 Generierung eines Geschlechtsrollenkonzeptes im 18. Jht.
4.1 Wandel des Bezugssystems: Von der sozialen Position zum Wesen von Mann und Frau
4.2 Herausbildung eines bürgerlichen Ideals für Mann und Frau
4.3 Mann und Frau als Gegenpole
4.4 Wesenszuschreibungen im neuen Geschlechterverhältnis
4.4.1 Stellung des Mannes in der bürgerlichen Familie
4.4.2 Stellung der Frau in der bürgerlichen Familie
4.5 Konstruktion der sexuellen Geschlechtsrolle
4.6 Erziehung und Bildung in der bürgerlichen Familie

5 Geschlechtsspezifische Sozialisation
5.1 Begriffsbestimmung: Sozialisation
5.2 Der Sozialisationsprozeß
5.2.1 Primäre Sozialisation
5.2.2 Sekundäre Sozialisation
5.2.3 Tertiäre Sozialisation
5.3 Modell der diachronen Sozialisation
5.4 Die Reproduktion von Geschlechtsrollen
5.4.1 Geschlechtsspezifische Sozialisation in der Familie
5.4.2 Geschlechtsspezifische Sozialisation in der Schule
5.4.3 Geschlecht und Arbeitswelt

6 Gegenentwicklung: Organisierte Frauenbewegung in Deutschland
6.1 Der Beginn des Feminismus in Europa
6.2 Frauenbewegung in Deutschland
6.3 Die bürgerliche Frauenbewegung
6.4 Die proletarische Frauenbewegung
6.5 Rückschritt und Wiederbeginn
6.6 Die 'neue' Frauenbewegung
6.7 Männer in Bewegung?

7 Geschlecht und soziale Rolle: Eine kritische Betrachtung
7.1 Geschlechtsrollenmodell als wichtiger Beitrag in einer gesellschaftlichen Umbruchsituation
7.2 Geschlechtsrollen als gesellschaftliches Orientierungselement
7.3 Festlegung der Persönlichkeit via Geschlecht
7.4 Schwaches Geschlecht: Bewertung der weiblichen Rolle
7.5 Starkes Geschlecht: Die Bürde der männlichen Rolle
7.6 Geschlechtsspezifische Erziehung und Bildung
7.7 Sexismus und doppelte Moral
7.8 Soziale Geschlechtsrolle und Identitätsverwirrungen

8 Ausblick

9 Literaturverzeichnis

1.Typisch Mann? Typisch Frau?

‚Gefesselt an sein evolutionäres Erbe, gesteuert vom Diktat der Gene und Hormone, irrt der Mensch in seinem Triebleben umher‘ (Spiegel 16/95), so zeichnet der Spiegel in seiner Ausgabe vom Mai 1995 provokativ das Bild eines von naturgegebenen Zwängen in seiner Entwicklung gefangenen Menschen. Ein biologischer Fundamentalismus, der aus den Ergebnissen neuerer Genforschung erneut Nahrung zu erhalten scheint, dessen Wurzeln jedoch weiter zurückreichen.

Bereits im 18. Jahrhundert wurde ein biologistisch geprägtes Denkmodell, das bestimmte Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen von Menschen auf eine genetische Determination desselben zurückführt, im Bürgertum aufgegriffen. Damals diente es zur Generierung eines neuen bürgerlichen Familien- und Rollenverständnisses und rückte sog. ‚ge­schlechtsspezifische Wesensmerkmale‘ von Mann und Frau in den Mittelpunkt des Interesses. Die Zuweisung komplementärer Eigenschaften führte nach Hausen (1976) zu einer ‚Polarisierung der Geschlechtscharaktere‘, die bis in die Gegenwart hinein zur Prägung männlichen und weiblichen Rollenverhaltens führt. Gerade die Selbverständlichkeit, mit der ge­schlechtsspezifische Rollenvorstellungen über Generationen weitergegeben werden, macht neugierig auf ihre Entstehung, Funktion und die Konsequenzen für die sich daran orientierenden Menschen einer Gesellschaft. Diesen Fragen soll in den folgenden Ausführungen nachgegangen werden.

2. Begriffsbestimmung: Geschlecht und soziale Rolle

Der Begriff ‚Rolle‘ wird im Fachlexikon der sozialen Arbeit (1986, S. 700) allgemein definiert als ‚die Gesamtheit der mit einer sozialen Position verknüpften gesellschaftlichen Verhaltensanforderungen. Als Träger sozialer Rollen orientiert sich das Individuum an diesen gesellschaftlichen Rollenanforderungen.‘

Bereits in sehr frühem Alter lernen Mädchen und Jungen, sich mit dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zu identifizieren. Parallel hierzu entwickeln sie bereits Muster, sich in bestimmten Situationen ‚wie ein Mann‘ oder ‚wie eine Frau‘ zu benehmen, das heißt, die Ausprägung ihrer männlichen oder weiblichen Ge­schlechtsrolle zu verinnerlichen. Die Geschlechtsrolle als Baustein der gesellschaftlichen Rolle und als sozial geprägtem Bestandteil der Sexualität eines Menschen, kann nach Money[1] (aus: Haeberle 1983, S. 312) folgendermaßen umschrieben werden:

‚Alle die Dinge, die ein Mensch sagt oder tut, um sich, je nachdem, als Junge oder Mann, Mädchen oder Frau darzustellen. Das schließt Sexualität im Sinne von Erotik ein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Geschlechtsrolle wird nicht bei der Geburt festgelegt, sondern nach und nach durch Erfahrungen aufgebaut und vervollständigt; das geschieht durch zufälliges und ungeplantes Lernen, durch gezieltes Unterweisen und Verschärfen.‘

Die Übereinstimmung mit bestimmten gelernten psychischen Eigenschaften bestimmt die Geschlechtsrolle, die Maskulinität bzw. Femininität eines Menschen. In der Regel übernimmt die Mehrheit der Menschen die ihrem biologischen Geschlecht entsprechende soziale Geschlechtsrolle. Männer oder Frauen sind in dem Maße maskulin oder feminin, wie ihr Charakter und ihr Verhalten in Einklang mit bestimmten kulturellen und sozialen Normen ist. Dagegen steht die Geschlechtsrolle beim Transvestismus und bei der Transsexualität im Widerspruch zum biologischen Geschlecht.

Kann bei der Geschlechtsrolle allgemein von einem eher maskulinen bzw. femininen Verhalten gesprochen werden, so soll an dieser Stelle auch auf die zwei möglichen Blickwinkel hingewiesen werden, nach welchen die Übernahme eines Rollenkonzeptes jeweils beurteilt werden kann. Jede Rolle kann aus zwei Perspektiven, entweder nach Einschätzung der Person selbst (Selbstbild) oder nach den Bewertungskriterien der Umwelt (Fremdbild), betrachtet und bewertet werden. Haeberle (1983, S. 312) spricht in diesem Zusammenhang von

- der Geschlechtsrolle (männliche oder weibliche soziale Rolle) und
- der Geschlechtsidentität (der Einschätzung der eigenen Person als maskulin oder feminin) eines Menschen.

Nachfolgend wird die Wechselbeziehung zwischen diesen beiden Aspekten in den Hintergrund treten, die Ausführungen beziehen sich auf die umfassenderen Begriffe von Geschlecht und Geschlechtsrolle.

Neben diesem Prozeß der sozialen Typisierung von Mann und Frau unterscheidet Haeberle in seinem Handbuch ‚Die Sexualität des Menschen‘ (1983, S. 310) weitere zwei Aspekte, die bei der Betrachtung der sexuellen Entwicklung des Menschen Berücksichtigung finden müssen: Das biologische Geschlecht, d.h. die Männlichkeit bzw. Weiblichkeit eines Menschen, läßt sich bis auf wenige Ausnahmen (z.B. bei Hermaphroditismus) auf der Basis von körperlichen Kriterien (Geschlechtsorgane, Chromosomen, Hormonspiegel, Gonaden) eindeutig bestimmen. Bestimmte Vorlieben für sexuelle Partner definieren dagegen die sexuelle Orientierung eines Menschen, welche sich als Heterosexualität, Homosexualität oder Ambisexualität definieren läßt. Sowohl biologisches Geschlecht, als auch die sexuelle Orientierung und die soziale Geschlechtsrolle können in den unterschiedlichsten ‚Zwischentönen‘ entwickelt werden und ermöglichen somit eine breite Palette verschiendenartigster Ausprägungen der menschlichen Sexualität.

3. Entstehungsbedingungen von Geschlechtsrollen

‚Es gibt ein gutes Prinzip, das die Ordnung, das Licht und den Mann, und ein schlech­tes Prinzip, das das Chaos, die Finsternis und die Frau erschaffen hat.‘ (Pythagoras)

Der Mensch wird als soziales Wesen immer auch von den Gegebenheiten der Kultur mitgeprägt, in der er lebt. So sind auch Grund­einstellungen zur Sexualität immer von der jeweiligen Gesell­schaft mitgeprägt und spiegeln Normen und Werte dieser sozialen Gruppe wider.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Von Interesse scheint in diesem Zusammenhang v.a. die Frage zu sein, worin eine Gesellschaft die Grundlage, den wahren Sinn von Sexualität und der sie umgebenden Werte und Rollennormen sieht und welche Konsequenzen, welche Bedeutung diese Rollendefinitionen für den einzelnen Menschen in der Gesellschaft haben. Im Rahmen dieser Arbeit kann folgend nur aus­schnitthaft auf geschichtliche Zusammenhänge und Ent­stehungsbedingungen von Geschlechtsrollen eingegangen werden.

Soziale Rolle und Schöpfungsgedanke

Es ist nicht bekannt, wann Menschen erstmals der Zusammenhang zwischen Ge­schlechtsverkehr, Fruchtbarkeit und Schwangerschaft bewußt wurde. In der Wissenschaft wird allerdings davon ausgegangen, daß dies schon vor relativ langer Zeit geschah und die unterschiedlichen Völker jeweils unterschiedliche Konsequenzen aus dieser Entdeckung ableiteten (Haeberle 1983, S. 318, Meier-Seethaler 1992, S. 44-69).

Die Bewertungen, welche Rolle dem männlichen bzw. weiblichen Geschlecht am Fortbestehen der Menschheit zukam, variierten zum Teil sehr stark. Wurde in manchen Gesellschaften der weibliche Anteil am Zustandekommen neuen Lebens besonders groß gehalten, wurde Frauen in anderen Erdteilen eine eher untergeordnete Rolle zugesprochen. Fast in der gesamten Antike weiß man beispielsweise von Huldigungen großer lebensspendender Fruchtbarkeitsgöttinnen, wie es z.B. von Istar in Babylon, Astarte in Phönizien oder von Isis in Ägyten überliefert wurde. In unserer westlichen Zivilisation wurde bei der Fortpflanzung v.a. der männliche Beitrag als entscheidend angesehen, der weibliche Körper galt lediglich als ‚Gefäß für den Lebenssaft‘ des Mannes, als ‚passiver Nährboden, auf dem die Männer ihren Samen aussäten' (Haeberle 1983, S.318). Hierbei wurde von der Vorstellung ausgegangen, jeder Tropfen Samen enthalte ein 'winziges Menschenwesen (=Homunculus), das nach seiner Ablagerung im Leib der Frau wie eine Blume im Blumenbeet heranwachse‘ (Haeberle 1983, S. 318). Während sich Männer so als ‚Schöpfer des Lebens‘ definieren konnten, wurden Frauen in eine eher untergeordnete Stellung gebracht, ihre Kinder gehörten in Wirklichkeit den männlichen Befruchtern.

Männer als Schöpfer, Frauen als Gefäße - diese Vorstellungen über Fortpflanzung spiegelten sich auch in der alttestamentlichen Religion wider, in welcher die großen weiblichen Gottheiten nach und nach von männlichen Ebenbildern übernommen wurden.

3.1 Soziale Rolle und Religion

‚Alles, was Männer über die Frauen geschrieben haben, muß verdächtig sein, denn sie sind zugleich Richter und Partei.‘ (Poulain de la Barre)

Eine weitere Komponente - von jeher untrennbar mit Sexualität verknüpft - stellt die Religion und damit ein großer Teil der herrschenden Werte und Normen einer Gesellschaft dar. In der Religion offenbart sich meist sehr deutlich die Bedeutung der Sexualität und der mit ihr in Zusammenhang stehenden Geschlechtsrolle. Nachfolgende Passagen entwerfen blitzlichtartig ein eher kritisches Bild der Verknüpfung von Rolle und weiblichem Geschlecht.

Immense Auswirkungen auf die Geschichte der westlichen Zivilisation hatte ein 'neuer' Glaube, der unter den hebräischen Nomaden Gestalt annahm und dessen Grundpfeiler sich später eng mit dem Christentum verknüpften (Meier-Seethaler 1992, S. 251ff.): es war der Glaube an den männlichen Gott Jahwe, den Schöpfer der Welt und des ersten Menschen Adam. Eva dagegen, aus Adams Rippe ihm zur Gefährtin erschaffen und im Paradies für den Sündenfall verantwortlich gemacht, wurde ihrer kreativen 'Schöpferrolle' beraubt und - mit ihr das gesamte Geschlecht der Frauen - ein niederer sozialer Status in der jüdisch-christlichen Geschichte zugewiesen. Dies kommt beispielsweise in alten jüdischen Gebeten zum Ausdruck, wenn Gott ‚gepriesen (wird), daß er mich nicht als Weib erschaffen hat‘ (Haeberle 1983, S. 319).

Sahen die alten Israeliten die natürliche Bestimmung der Sexualität in der Fortpflanzung, wurde sie im frühen Christentum in Anbetracht der asketisch erwarteten Wiederkunft Christi eher als notwendiges Übel angesehen. Besonders tugendhaft galt demnach die sexuelle Abstinenz. Grundüberzeugungen, die sich hieraus ableiteten (sexuelle Handlungen nur innerhalb der Ehe und wenn sie zu einer Schwangerschaft führen können) blieben lange Zeit gesellschaftlich unangetastet und akzeptiert.

1. Die Stellung der Frau im frühen Christentum (1. Jh. n.Chr.)

Die Christianisierung Europas veränderte den Status der Frau in der Gesellschaft keinesfalls. Ohne Mitspracherecht in öffentlichen oder religiösen Angelegenheiten galten sie weiterhin als minderwertiges Geschlecht, das ‚sittsam und anständig‘ in den Gemeinden geduldet wurde. Besonders Apostel Paulus brachte diese Sichtweise zur Stellung der Frau in der Gemeinde in seinen Briefen an die Korinther deutlich zum Ausdruck, wenn er schreibt (Die Bibel 1970, S. 174-178):

''Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt ... der Mann aber ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib ist vom Manne.' (1. Korinther 11; 3-9) '... lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie aber etwas lernen, so lasset sie daheim ihre Männer fragen. Es stehet den Weibern übel an, in der Gemeinde zu reden.' (1. Korinther 14; 34-35)

2. Weiblicher Status im frühen Mittelalter (4./5. Jh.)

Kirchenvater Augustinus (430 n. Chr.) bezeichnete die Geschlechtsorgane gar als ‚obszöne Teile‘ und ‚fleischliche Wünsche‘ mit unverhohlener Abscheu und spricht in seinem Werk ‚Gottesstaat‘ über die ‚Scham, die jedem Geschlechtsverkehr innewohnt‘ (Haeberle 1983, S. 319, Kinder & Hilgemann 1982, S. 107ff.). Auch für die Vorstellung der Frau als Verführerin und 'sexuell unersättlichem Tier, das den Opfern die lebenserhaltenden Säfte entzieht und es in ewige Verdammnis führt' (Haeberle 1983, S. 319), lieferte die Bibel im alten Testament das entsprechende Basismaterial. So wurde in frauenverächtlichen Reden gerne auf folgenden Auszug des Prediger Salomon (Die Bibel 1970, S. 571) zurückge­griffen:

‚ ... und fand, daß bitterer sei denn der Tod ein solches Weib, dessen Herz Netz und Strick ist und deren Hände Bande sind. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen; aber der Sünder wird durch sie gefangen.' (Prediger 7; 26)

3. Hexenverfolgung (15. bis 18. Jh.)

Gestützt auf die sog. Hexenbulle von Innozenz VIII. (1484) und die 1489 entworfene Prozeßordnung ‚Malleus Maleficarum‘ (‚Hexenhammer‘) der Kölner Dominikaner Institorius und Sprenger schlägt die Angst vor der Frau als Verführerin in offene Aggression um und mündet in einen Hexenwahn, dem bis zum 18. Jahrhundert über eine Million Frauen zum Opfer fallen (Kinder & Hilgemann 1982, S. 230). Ein Auszug aus der Kölner Abhandlung über Hexerei spiegelt die Feindseligkeit und Furcht vor der Frau wider:

'Was sonst ist die Frau, als ein Widersacher der Freundschaft, eine unentrinnbare Strafe, ein notwendiges Übel, eine natürliche Versuchung ... ein Übel der Natur, gemalt in schönen Farben! ... Intellektuell sind Frauen wie Kinder .. ein natürlicher Grund ist, daß Frauen fleischlicher sind als Männer ... Und es sollte beachtet werden, daß bei der Gestaltung der ersten Frau ein Fehler gemacht wurde, denn sie wurde aus einer krummen Rippe geformt, das heißt einer Brustrippe, die so gekrümmt ist, daß sie in die entgegengesetzte Richtung des Mannes weist. Da sie aber durch diesen Mangel ein fehlerhaftes Tier ist, täuscht sie immer. Frauen haben auch ein schlechtes Gedächtnis und ihnen wohnt ein natürlicher Feind inne, der nicht zu züchtigen ist' (aus: Haeberle 1983, S. 320).

Erst im 18. Jahrhundert, im Zeitalter der Aufklärung, bewirken Philosophen und Schriftsteller das Verschwinden der Angst vor der Frau. Das gesellschaftliche Bild der Frau wandelt sich und sieht in ihr nun mehr und mehr die erfreuliche und nützliche Gefährtin des Mannes, der Bewunderung und Höflichkeit - wenngleich nicht Gleichwertigkeit - entgegengebracht werden soll.

1. Generierung eines Geschlechtsrollenkonzeptes im 18. Jht.

‚Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben, muss wirken und streben und pflanzen und schaffen, erlisten und erraffen, muss wetten und wagen, das Glück zu erjagen. Da strömet herbei die unendliche Gabe, es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe, die Räume wachsen, es denht sich das Haus, Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau, die Mutter der Kinder, und herrschet weise im häuslichen Kreise, und lehret die Mädchen, und wehret den Knaben, und regt ohn Ende, die fleißigen Hände, und mehrt den Gewinn mit ordnendem Sinn. Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden, und dreht um die schnurrende Spindel den Faden, und sammelt im reinlich geglätteten Schrein die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein, und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer, und ruhet nimmer. (‚Lied von der Glocke‘ von Friedrich von Schiller (1759-1805), aus: Bettina Paetzold 1996, S. 17)

Die Typisierung der männlichen und weiblichen Geschlechtsrolle, von Hausen (1976, S. 363) auch als eine ‚Polarisierung der Ge­schlechtscharaktere‘ bezeichnet, stellt mittlerweile eine gängige Bezeichnung für eine Theorie dar, die im 18. Jahrhundert v.a. von der bürgerlichen Bewegung her konstituiert wurde. Die darin proklamierte Arbeitsteilung von Mann und Frau gab es zwar auch in früheren Jahrhunderten, jedoch mit dem großen Unterschied, daß spezifische Aufgaben - bis auf wenige Ausnahmen, wie das Stillen - nicht am Geschlecht festgemacht wurden. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts im Zuge einer ‚Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben‘ (Hausen 1976, S. 363) konnte diese Idee, die in engem Zusammenhang mit den sozialen Entwicklungen im Bürgertum gesehen werden muß, auf bereiten Boden fallen. Im folgenden wird der Versuch unternommen, die Herausbildung und Verwendung dieses dem Stichwort ‚Ge­schlechtscharakter‘ zugeordneten Aussagesystems nachzuzeichnen und zu interpretieren.

a. Wandel des Bezugssystems: Von der sozialen Position zum Wesen von Mann und Frau

Aussagen über ‚das andere Geschlecht‘ sind nichts Neues (vgl. Beauvoir 1968). So kann bis weit hinein in das 18. Jahrhundert in der sog. ‚Hausväterliteratur‘ sowie in zahlreichen Predigten über die Rechte, Pflichten und den Aufgabenkreis des Mannes und der Frau im ‚ganzen Haus‘ nachgelesen werden.

Im Großen vollständigen Universal-Lexikonvon Zedler (1735[2], aus: Hausen 1976, S. 370) wird die Frau ‚definiert‘ als ‚eine verehelichte Person, so ihres Mannes Willen und Befehl unterworfen, die Haushaltung führet, und in selbiger ihrem Gesinde vorgesetzt ist. Ihr Humeur, Geist, Eigenschaft und Wesen scheinet nach jeder Landes-Art und Beschaffenheit von einander unterschieden zu seyn.‘

Ähnliches findet sich in der Encyklopädie von Krünitz (1779[3], aus: Hausen 1976, S. 370), der unter dem Stichwort ‚Frau‘ nicht Charaktereigenschaften, sondern die Rechte, Pflichten und Verrichtungen der Hausfrau darlegt. Andere Zeitdokumente, wie z.B. die schon erwähnte Hausväterliteratur oder ‚Predigten über den christlichen Hausstand‘ belegen ebenfalls die Tatsache, daß Mann und Frau primär über ihre soziale Position im Haus definiert wurden.

Mit der einsetzenden ‚Polarisierung der Geschlechtscharaktere‘ jedoch wandelt sich dieses auf Haus und Stand bezogene Aussagesystem. Standesdefinitionen werden nun durch geschl echtsspezifische Wesenszuschreibungen abgelöst, die nun ihre Existenzberechtigung und normativen Charakter aus der proklamierten ‚Naturgegebenheit‘ ableiten. Die ‚geniale‘ Kombination des Erklärungsmodells, ‚Natur + Charakter‘, sollte jegliche Kritik an diesem Theoriegerüst als indiskutabel erscheinen lassen. Hausen (1976, S. 370) spricht in diesem Zusammenhang vom Ersatz ‚eines partikularen durch ein universales Zuordnungsprinzip‘, das ‚statt des Hausvaters und der Hausmutter ... das gesamte männliche und weibliche Geschlecht und statt der aus dem Hausstand abgeleiteten Pflichten ... jetzt allgemeine Eigenschaften der Person‘ vorgibt. Der Begriff ‚Geschlechtscharaktere‘ bildete sich im 18. Jahrhundert heraus und wurde im 19. Jahrhundert allgemein verwandt, um die ‚mit den physiologischen korrespondierend gedachten psychologischen Geschlechtsmerkmale zu bezeichnen‘ (Hausen 1976, S. 363). Schon damals war man bestrebt, die Natur bzw. das Wesen von Mann und Frau zu erfassen, gegeneinander abzugrenzen und in ein Ordnungsschema zu bringen.

Dieser Paradigmenwechsel stand natürlich nicht im geschichtsleeren Raum, sondern war eingebunden in gravierende gesellschaftliche und ökonomische Strukturveränderungen des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ein komplexes Bündel an Entstehungsbedingungen war mitverantwortlich für den Übergang vom ‚ganzen Haus‘ zur ‚bürgerlichen Familie‘ und trug somit gleichfalls zur Verbreitung des ‚neuen Phänomens‘ bei. Im Rahmen der Neuordnung der Geschlechterbeziehungen, bei welcher ganz im Sinne der Aufklärung und der Ideen der französischen Revolution auch eine Gleichstellung und -wertigkeit von Mann und Frau gefordert wurde, stand ‚Mann‘ plötzlich auch vor einem Legitimationszwang für die männliche Herrschaft, das Sexualmonopol und die Unauflösbarkeit der Ehe. Die Neuinterpretation der sozialen und räumlichen Position der Frau, eine Emanzipation aus dem ehemännlichen Regiment und eine gleichberechtigte Integration der Frau in die bürgerliche Gesellschaft wurde jedoch als Bedrohung der etablierten Ordnung und spezifischen Familienverhältnisse gesehen.

Intention war daher - entgegen aufklärerischen Einflüssen - ein System zu entwerfen, das die im Alltag des ‚ganzen Hauses‘ schon vielfach praktizierte geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Rollenzuschreibung normativ aufrechterhalten und neu legitimieren sollte. Prädestiniert für diese wegweisende Aufgabe schien in dieser gesellschaftlichen Umbruchssituation vor allem das Großbürgertum zu sein. Um die Entfaltung der weiblichen Persönlichkeit mit zugleich wünschenswerten Ehe- und Familienverhältnissen zu verbinden, bot die ‚polaristische Geschlechterphilosophie‘ eine ideale, weil ‚naturgegebene‘, Grundlage, die demnach auch sehr schnell ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte und bei der Entwicklung des neuen Liebes- und Eheideals grundlegende Funktion innehatte.

Ziel war es, ‚den nach der göttlichen Weltordnung für Mann und Frau verschiedenen Naturzweck und die dementsprechend von der Natur eingerichteten und verschiedenen Naturbegabungen herauszuarbeiten‘ (Hausen 1976, S. 373). In der Literatur taucht 1789 die von J.H. Campe (aus: Hausen 1976, S. 373) verwendete Formel von der ‚Bestimmung des Weibes zur Gattin, Hausfrau und Mutter‘ auf, die fortan für die Mädchenerzeihung wegweisend sein wird.

b. Herausbildung eines bürgerlichen Ideals für Mann und Frau

Die Bezeichnung ‚Geschlechtscharaktere‘ ist in zahlreichen Abhandlungen bis ins 20. Jahrhundert hinein unter Stichwörtern wie ‚Geschlechtstypologie‘, ‚- spezifika‘, ‚Weib‘, ‚Geschlecht‘ u.ä. zu finden. Zwei Lexikonauszüge, fast 100 Jahre liegen zwischen ihnen, sollen an dieser Stelle das damals für selbstverständlich gehaltene unterschiedliche Wesen von Mann und Frau kurz skizzieren. Folgende Abhandlung, entnommen aus dem Brockhaus von 1815[4], verdeutlicht die grundlegende Unterscheidung von männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen:

'‘Daher offenbart sich in der Form des Mannes mehr die Idee der Kraft, in der Form des Weibes mehr die Idee der Schönheit Der Geist des Mannes ist mehr schaffend, aus sich heraus in das Weite hineinwirkend, zu Anstrengungen, zur Verarbeitung abstracter Gegenstände, zu weitaussehenden Plänen geneigter; unter den Leidenschaften und Affecten gehören die raschen, ausbrechenden dem Mann, die langsamen, heimlich in sich selbst gekehrten dem Weibe an. Aus dem Manne stürmt die laute Begierde; in dem Weibe siedelt sich die stille Sehnsucht an. Das Weib ist auf einen kleinen Kreis beschränkt, den es aber klarer überschaut; es hat mehr Geduld und Ausdauer in kleinen Arbeiten' (aus: Hausen 1976, S. 366).

Unter dem Stichwort ‚Geschlechtseigentümlichkeiten‘ kann man 1904 - fast ein Jahrhundert später - in Meyer‘s Großem Konversationslexikon[5] folgenden Kommentar zu psychischen Unterschieden nachlesen:

‚Auch psychische Geschlechtseigentümlichkeiten finden sich vor; beim Weib behaupten Gefühl und Gemüt, beim Manne Intelligenz und Denken die Oberhand; die Phantasie des Weibes ist lebhafter als die des Mannes, erreicht aber seltener die Höhe und Kühnheit wie bei letzterem.‘ (aus: Hausen 1976, S. 366)

Diese pseudowissenschaftlichen Ausführungen dienten u.a. als Grundlage für die Herausbildung eines bürgerlichen Familienideals mit normativen Vorstellungen und Zuweisungen für die Rolle des Mannes und der Frau in der Gesellschaft.

Ähnliche Vorstellungen und Wesenszuschreibungen von Mann und Frau haben sich bis weit hinein in unser 20. Jahrhundert behaupten können und nehmen - mehr oder weniger bewußt - nach wie vor Einfluß auf gesellschaftliche Entwicklungsbedingungen von Jungen und Mädchen. So beschreibt Seelmann 1970 (S. 38) die Rolle von Vater und Mutter in seinem ‚kleinen Buch zum Vor- und Selberlesen für 9 bis 14-jährige Mädchen und Buben‘ ganz im Sinne der ‚Polarisation von Geschlechtscharakteren‘. Ein Auszug zur Position des Vaters in der Familie soll hier in gekürzter Form wiedergegeben werden:

'Der Vater hat noch etwas sehr Wichtiges zu leisten: er geht zur Arbeit und verdient das Geld, wovon die Familie lebt... Der Vater sichert damit das tägliche Leben für alle.. Er denkt über eure Zukunft nach und paßt auf, was für Begabungen bei euch sichtbar werden... Er macht mit euch Ausflüge Der Vater wird oft von den Kindern nicht so geliebt...Aber man hat ihn in anderer Weise gern. Man schätzt sein Wissen und seine Gerechtigkeit. Fast immer ist der Vater sportlicher als die Mutter. Er ist der Mann der öffentlichen Welt. Er arbeitet außerhalb der Familie. Deshalb weiß er von vielen Dingen der großen Welt, vom Berufsleben, von der Politik usw. meist besser Bescheid als die Mutter... Er hat schon viel gesehen und erlebt und hat sich viele Gedanken darüber gemacht... Wenn er gut aufgelegt ist, läßt er leicht einmal ein paar Mark springen und ist oft großzügiger als die sparsame Mama...Vielleicht entschuldigt die Mutter leichter und verteidigt das Kind vor dem Vater. Er aber sieht wie der Richter das übertretene Gesetz und redet dann ernste Sätze mit Sohn und Tochter und straft auch, weil er seine Kinder zu richtigen Menschen erziehen will...So ist die Mutter unsere Vertraute und der Vater unser Vorbild. Von der Mutter lernt man das Lieben und Einfühlen, vom Vater das Denken und Sich-Beherrschen. Der Vater sorgt für unsere Lebenssicherheit und das Geld; die Mutter aber bringt es fertig, daß es bei uns zuhause recht gemütlich und erfreulich ist und daß sich alle wohl fühlen.‘

c. Mann und Frau als Gegenpole

Ausgehend von einer naturgegebenen ‚Entgegensetzung zusammengehöriger und zu gemeinschaftlichem Produktionszweck wirkender Kräfte‘ (Hausen 1976, S. 366) im Tierreich wurde synonym hierzu ein ähnliches Kontrastprogramm für den Menschen entworfen, das geschlechtsspezifische Zuschreibungen für Mann und Frau vorsieht. Dieses Aussagesystem geht von einer naturgegebenen Rollenteilung aus, bei welcher dem Mann, der für das öffentliche Leben bestimmt ist, jeweils die Aufgabe der gesellschaftlichen Produktion zukommt, welche er nur mit seiner geschlechtstypischen Aktivität und Rationalität zu bewältigen vermag. Demgegenüber steht die Frau, die zur privaten Reproduktion im häuslichen Bereich bestimmt ist und deren Wesen eher als passiv und emotional beschrieben werden kann.

Eine Zusammenstellung der polarisierten Merkmalsgruppen, jeweils nach männlich und weiblich differenziert, findet sich im Anschluß wieder. Sie ist den Ausführungen von Hausen (1976, S. 368) entnommen, die Abhandlungen aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen sowie ‚diverse Lexika‘ nach dieser Polarisierung durchforstet hat und zu folgender Aufstellung (Tabelle 1) gelangt ist:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Zusammenstellung häufig beschriebener Geschlechtsspezifika nach Merkmalsgruppen (nach Hausen 1976, S. 368)

Das große Konversationslexikon von Meyer (1848[6], aus: Hausen 1976, S. 366) bringt diese ge­schlechtstypologischen Vorstellungen auf den Punkt, wenn recht ausführlich in einem 10-seitigen Artikel über ‚Geschlechtseigentümlichkeiten‘ u.a. folgendes berichtet und definiert wird:

'Das Männliche (gilt) als das relativ vorzugsweise Individuelle, das Weibliche als das relativ vorzugsweise Universelle, wobei Individualität den Charakter der Selbstheit, Selbständigkeit, der Kraft und Energie, der möglichsten Begrenzung und Abgeschlossenheit, des Antagonismus; - Universalität hingegen den der Abhängigkeit, Unbestimmtheit, Verschmelzung, Hingebung, der Sympathie hat.'

Wie in den weiteren Ausführungen noch zu begründen sein wird, kann es weniger als Zufall gesehen werden, daß das sog. ‚naturgegebene Wesen‘ der Frau primär auf ihre Fortpflanzungs- bzw. patriarchalisch-orientierten Familienpflichten ausgerichtet ist, das des Mannes hingegen dem Kulturzweck entgegenkommt. wiedergegeben, in dem die damaligen Aufgaben von Mann und Frau prägnant beschrieben werden.

Diese Polarisierung der Geschlechtscharaktere wurde etwa im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts generiert und verfestigte sich - letztlich durch Medizin, Psychologie und Anthropologie wissenschaftlich fundiert - zunehmend im 19. Jahrhundert. Das vorgezeichnete Modell wirkt nicht zuletzt bis in unser Jahrhundert hinein, wenn in biologistischen Erklärungstheorien die Geschlechterdifferenz naturalistisch begründet wird (vgl. Bast 1991). Im ‚Aufklärungswerk‘ von Dr. med. Holm (1959, S. 29) - ‚Mach mich glücklich‘ - wird unter der Überschrift ‚Gleichberechtigung und biologische Gesetze‘ folgendes ausgeführt:

‚Wie weit die Gleichberechtigung von Mann und Frau noch getrieben werden wird, ja sogar, wenn die Frau tatsächlich einmal die Leitung des Staatsgeschicks übernähme ..., niemals wird deshalb das biologische Gesetz außer Kraft treten. Immer wird die Frau körperlich schwächer als der Mann und trotzdem liebesbereiter sein als er!'

- Exkurs: 'Bem-Sex-Role-Inventory'

Sandra Bem (1974), eine amerikanische Psychologin der Stanford-University, untersuchte in den 70er Jahren eine Gruppe von 1500 StudentInnen mit einem eigens von ihr ausgearbeiteten Test, dem ‚Bem-Sex-Role-Inventory‘ (BSRI, Bem 1974). Dieser Test beinhaltet eine Auflistung von 60 Eigenschaften, von denen jeweils 20 als typisch männlich, weiblich oder neutral gelten. Die entsprechende Auswahl und Zuordnung als geschlechtstypisch oder geschlechtsuntypisch war vorher auf der Grundlage von 400 Eigenschaften von einer Gruppe von StudentInnen ausgewählt und eindeutig als sozial wünschbar den jeweiligen Geschlechtern zugeordnet und bestimmt worden.

[...]


[1]

J. Money & P. Tucker: Sexual signatures, On being a man or a woman, Boston (Little Brown), 1975

[2]

Zedler, J.H. (1735): Großes vollständiges Universal-Lexikon, Bd. 9, Halle/Leipzig 1735

[3] Krünitz, J.G. (1779): Ökonomisch-technologische Encyklopädie, Bd. 14, Berlin 1779

[4]

Brockhaus (1815): Conversations Lexikon oder Handwörterbuch für die gebildeten Stände, Bd. 4, Leipzig/Altenburg 1815

[5]

Meyer‘s Grosses Konversationslexikon (1904): Bd. 7., Leipzig/Wien 1904

[6]

Meyer (1848): J. Meyer, Das große Conversations-Lexikon, 12. Bd., Hildburghausen 1848

Details

Seiten
37
Jahr
1999
ISBN (eBook)
9783638121934
Dateigröße
507 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v3550
Institution / Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Fakultät Sozialpädagogik
Note
1
Schlagworte
Sozialisation Mann & Frau Geschlecht soziale Rolle Geschlechtstypisierung geschlechtsspezifische Erziehung Geschlechtsrollen Frauenbewegung

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Titel: Typisch Mann? Typisch Frau? - Geschlecht und soziale Rolle