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Après l´école. Unterrichtsstunde zu Aktivitäten-Verben auf -er (Französisch, 7. Klasse)

Unterrichtsentwurf 2017 21 Seiten

Didaktik - Französisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Lehr- und Lernvoraussetzungen
1.1 Situationsspezifische Lernvoraussetzung der Schüler
1.2 Situationsspezifische Lehrvoraussetzungen

2. Darstellung und Begründung didaktisch-methodischer Entscheidungen
2.1 Sequenzplanung
2.2 Didaktisch-methodisches Konzept der Stunde
2.2.1 Lernziele der Unterrichtsstunde
2.2.2 Verlaufsplanung

3. Literaturverzeichnis

4. ANHANG

1. Lehr- und Lernvoraussetzungen

Die geplante Unterrichtsstunde findet im Anfangsunterricht der Klasse 7/2 statt. Es handelt sich um einen Teilungskurs von 12 Schülern, der aufgrund des Fehlens der zweiten Lehrkraft in manchen Wochen zusammengelegt wird, sodass sich die Klassenstärke sowie das Leistungsgefüge regelmäßig verändern, was zu stetig wechselnden Lehr- und Lernvoraussetzungen führt.

1.1 Situationsspezifische Lernvoraussetzung der Schüler

Sozial- und Personalkompetenz

In der Lerngruppe, die ich gemeinsam mit Frau unterrichte, herrscht ein angenehmes Lernklima. Da es sich um eine 7. Klasse handelt, kennen sich die Schüler erst seit wenigen Wochen, gehen aber bereits freundschaftlich miteinander um. Alle Schüler beginnen mit der Sprache neu und haben keine Vorkenntnisse. Trotzdem lassen sich bereits zu Beginn sehr unterschiedliche Lerntempi sowie Auffassungsgaben beobachten. Die Motivation im Fach Französisch ist bei der Mehrheit vorhanden. Dies spiegelt sich unter anderem in der Mitarbeit wieder.

Im Folgenden soll nur detailliert auf die Sozial- und Personalkompetenz der Schüler meiner Teilungsgruppe eingegangen werden. Besonders motivierte Schüler meiner Teilungsgruppe sind Johanna und Laura, da sie sich stets am Unterrichtsgeschehen aktiv beteiligen. Auch Josephine zeigt großes Engagement, wenn die Gruppen nicht zusammengelegt werden. und gehören zu den Schülern, die sehr schüchtern sind, aber Potential für die französische Sprache mitbringen, sowohl im schriftlichen als auch im mündlichen Bereich. Aus diesem Grund müssen diese Schüler öfter von der Lehrkraft angesprochen werden. und sind sehr schüchtern und sehr schwach im schriftlichen Bereich. Die Motivation der beiden Schüler ist tagesformabhängig. ist oft nicht bei der Sache und mit den Gedanken woanders. Zudem konnte beobachtet werden, dass er in den Pausen oft alleine sitzt und den Eindruck erweckt sich bisher nicht wirklich in die Klasse integriert zu haben. meldet sich kaum von allein, kann bei Aufforderung jedoch häufig eine richtige Antwort geben. ist mündlich sehr engagiert, macht im schriftlichen Bereich jedoch viele Fehler, was auf seine Unkonzentriertheit zurückgeführt werden könnte. Gleiches gilt für Dieser Schüler kam von der Montessorischule auf das -Gymnasium und hat vor allem große Schwierigkeiten sich bei Phasen des Frontalunterrichts zu konzentrieren. Oft spricht er ohne Meldung in den Unterricht oder spricht laut vor sich hin. Dieses Verhalten führt dazu, dass seine Mitschüler ihm manchmal skeptisch gegenübertreten. hat einen Migrationshintergrund und stammt aus Syrien.

Seine Deutschkenntnisse sind sehr gut, aber er hat dennoch Schwierigkeiten in einer weiteren Fremdsprache mit neuem Vokabular, Grammatik etc. konfrontiert zu werden. Er ist leistungsschwach, aber mündlich dennoch engagiert. Er ist sehr schüchtern, aber scheint sich zunehmend in das Klassengefüge integrieren zu können. Abschließend lässt sich sagen, dass der Kurs sehr leistungsheterogen ist, was sich vor allem bei Phasen der Freiarbeit bemerkbar macht.

Sach-/ Fachkompetenz

Die Schüler sind in den ersten Wochen ihres Französischunterrichts für die erforderlichen Kompetenzen des Rahmenlehrplans (kommunikative Kompetenz, methodische Kompetenz, interkulturelle Kompetenz) sensibilisiert worden. Diese sollen den Schülern eine fremdsprachliche Handlungsfähigkeit ermöglichen (Vgl. RLP für moderne Fremdsprachen 2008: 12). Im Bereich der Fertigkeit des Sprechens sind die Schüler bereits auf phonetische Besonderheiten der Zielsprache sensibilisiert. Hierzu zählen vor allem die Betonung von Akzenten sowie das häufige Weglassen der Konsonanten am Ende eines Wortes. Zusätzlich haben die Schüler in vergangenen Stunden einzelne Aussprachephänomene, wie zum Beispiel [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] etc., kennengelernt. Diese stehen den Schülern als Regeln im Hefter zur Verfügung. Das damit verbundene Hörverstehen wird den Schülern vor allem durch mehrmalige Wiederholungen sowie durch das Unterstützen von Illustrationen und/oder Musik/Video erleichtert. Das für die Stunde relevante Vokabular (Aktivitäten-Verben auf -er) ist den Schülern aus den letzten zwei Stunden bekannt und wird im WarmUp noch einmal reaktiviert, da dieses benötigt wird, um in der geplanten Stunde einen Lehrbuchtext zu verstehen und später über eigene Aktivitäten nach der Schule zu sprechen. Weiterhin wurden die Schüler bereits für die französische Unterrichtssprache sensibilisiert und können Anweisungen, wie Ouvrez les livres, É coutez, É crivez verstehen und sachgemäß darauf reagieren. Auch das Verb ê tre, die Qu ´ est-ce que … - Fragen, der bestimmte und unbestimmte Artikel im Singular (l`/la/le/un/une), der Plural (les/des) sowie die Konjugationsformen der regelmäßigen Verben auf -er sind den Schülern aus den letzten Stunden bekannt. Diese grammatikalischen Phänomene werden für das Leseverstehen des Textes „Chez Yasmine“, für das Bilden von kurzen Sätzen sowie für das Äußern über eigene Aktivitäten benötigt.

Methodenkompetenz

Besonders entscheidend im Anfangsunterricht einer Fremdsprache ist es, dass die Schüler ihre eigene Methode entwickeln Vokabeln zu memorieren. Sie sind mit dem Lernen durch Karteikarten, Klebezetteln bzw. dem gegenseitigen Abfragen vertraut. Diese Technik findet Parallelen zur WarmUp Übung Swing and Swap, die in der geplanten Stunde durchgeführt wird und den Schülern als Memorierungsmethode bereits bekannt ist.

Die Schüler sind bereits durch Methoden des kooperativen Lernens in anderen Fächern mit verschiedensten Sozialformen vertraut. Aus diesem Grund kann eine Partner-/ gruppenarbeit problemlos durchgeführt werden.

1.2 Situationsspezifische Lehrvoraussetzungen

Verhältnis zwischen dem Lernenden und der Lehrkraft

Das Verhältnis zwischen den Schülern und der Lehrkraft ist gut. Der Umgang untereinander ist höflich und bestimmt. Ich werde als Lehrerin akzeptiert und meine Anweisungen werden respektiert und ausgeführt. Ich unterrichte die Teilungsgruppe von Frau seit 9 Wochen. In regelmäßigen Abständen unterrichte ich die gesamte Klasse, da die zweite Lehrkraft häufig fehlt.

Raumaussattung/ Lehrmittel

Die geplante Unterrichtsstunde findet in einem Raum (R303) statt, der erst kurz vor dem Wochenende bekanntgegebenen wurde, da die Schüler an diesem Tag eigentlich keinen Französischunterricht haben. Für die geplante Stunde werden die 12 Schüler meiner Teilungsgruppe aus dem Fach Deutsch herausgenommen. Ich kenne den Raum 303 nicht und kann diesbezüglich keine Angaben zur Raumausstattung geben. Ich habe jedoch darum gebeten, dass der Raum über ein Smartboard verfügt, da ich dieses für die geplante Unterrichtsstunde benötige.

Es wird keinen festen Sitzplan geben, da die Schüler in diesem Raum sonst nicht unterrichtet werden und die Stellung der Tische unklar ist. Auf Grund der kurzen Pause werde ich die Anordnung der Tische beibehalten.

Das eingesetzte Lehrwerk dieser Lerngruppe ist das Buch A plus 1!, das auf das erste Lernjahr ausgerichtet ist und durch die Zunahme des entsprechenden Cahier d ‘ activit é s unterstützt wird. Gern verwende ich zusätzlich eigen erstelltes Material, um den Unterricht aufzulockern.

Weitere Besonderheiten

Meine Mentorin Frau ist krankgeschrieben und wird bei der Hospitationsstunde nicht anwesend sein können. Die Schulleitung wird vertretungsweise zur geplanten Stunde eingeladen.

2. Darstellung und Begründung didaktisch-methodischer Entscheidungen

2.1 Sequenzplanung

Die hier beschriebene Sequenz gehört zur Unterrichtsreihe À la maison, in der die Schüler lernen ihr eigenes Zimmer/ Haus zu beschreiben, vorzustellen sowie über häusliche Aktivitäten nach der Schule zu sprechen.

Die Verortung im Rahmenlehrplan Brandenburg für moderne Fremdsprachen lässt sich inhaltlich dem Thema „Mein Zuhause“ (Vgl. RLP Brandenburg 2008: S. 42) zuordnen.

Sequenzplanung

Thema: Mein Leben zu Hause (À la maison)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Details

Seiten
21
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668412996
ISBN (Buch)
9783668413009
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v355078
Institution / Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,0
Schlagworte
après unterrichtsstunde aktivitäten-verben französisch klasse

Autor

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Titel: Après l´école. Unterrichtsstunde zu Aktivitäten-Verben auf -er (Französisch, 7. Klasse)