Lade Inhalt...

Qualität im Informationsjournalismus. Bedeutung, Probleme und Maßnahmen unter Berücksichtigung von ZDFInfo

Hausarbeit (Hauptseminar) 2013 22 Seiten

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Abbildungsverzeichnis

2 Einleitung: „There's a load of rubbish on the T.V. again“

3 Qualitätsforschung
3.1 Forschungstradition
3.2 Qualitätsprobleme und Ansätze
3.3 Qualität bei Informationsangeboten im Fernsehen

4 Qualitätssicherung, -messung und -management

5 Maßnahmen zur Qualitätssicherung am Beispiel vom Spartensender ZDFInfo
5.1 Zuschauerebene
5.2 Inhaltsebene
5.3 Ebene der Mitarbeiter/Innen

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abstract

Als Mitte der 80er Jahre das duale Rundfunksystem entstand, verstärkte sich die Diskussion um Qualität im Journalismus. Damals befürchtete man die Verbreitung von anspruchslosen Unterhaltungsangeboten, aber auch besonders die Boulevardisierung und Sensationalisierung zu Lasten von Fakten. Besonders die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben grundlegende Funktionen für die Demokratie, die sie erfüllen müssen. Der Grundkonflikt liegt im Gegensatz von Information und Unterhaltung. Darüber hinaus aber auch strukturell in der Schizophrenie von Qualität und Quote. Die konfligierenden Ansichten gilt es zur Einigung zu bringen. Die vorliegende Hausarbeit greift diesen Konflikt auf und stellt Maßnahmen dar, die ZDFInfo als öffentlich- rechtlicher Sender einbauen kann, um dem Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Im Fokus liegt die Sicherung und Messung von Qualität im Journalismus und es werden verschiedene mögliche Maßnahmen vorgestellt und erläutert. Die Maßnahmen sind in eine Publikumsebene, eine Inhaltsebene und eine Mitarbeiter/Innen Ebene eingeteilt. Abschließend werden die Ergebnisse im Fazit diskutiert.

1 Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Qualitätsmaßstäbe im Journalismus (nach Russ-Mohl 1992)

Abbildung 2: Kontextmodell des Journalismus (aus Weischenberg 2006: 669)

2 Einleitung: „There's a load of rubbish on the T.V. again“

(Bild für Publikation entfernt)

Wenn über mangelnden Qualitätsgehalt in Informationsangeboten nachgedacht wird, rückt besonders das Fernsehen in den Fokus. Als Mitte der 80er Jahre das duale Rundfunksystem entstand, verstärkte sich die Diskussion um Qualität im Journalismus und besonders im Informations- und Nachrichtenjournalismus (Maurer, 2005: 9). Damals befürchtete man die Verbreitung von anspruchslosen Unterhaltungsangeboten, aber auch besonders die Boulevardisierung und Sensationalisierung zu Lasten von Fakten (Arnold (2009): 81). Die Medien und besonders die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben grundlegende Funktionen für die Demokratie, indem sie informieren, orientieren, kritisieren und damit zur Meinungs- und Willensbildung beitragen. (Arnold, 2009: 230, Wyss, 2012: 20, Lünenborg, 2012: 4). Der Strukturwandel der Öffentlichkeit ließ allerdings eine Konkurrenzsituation entstehen, wodurch der Legitimationsdruck auf die öffentlich-rechtlichen Sender stieg (Arnold, 2009: 107). In Anlehnung an Försters Beschreibung, dass sich der deutsche Medienmarkt durch einen hohen Wettbewerbsdruck auszeichnet, (Förster, 2011: 27) möchte ich das duale Rundfunksystem als eine Art Rosenkrieg des Rundfunks bezeichnen, in dem Qualität einen besonderen Stellenwert einnimmt. Dieser basiert auf Grundkonflikten, die sich nicht nur innerhalb des Mediums im Gegensatz von Information und Unterhaltung äußern, sondern auch strukturell als Schizophrenie von Qualität und Quote (Wyss, 2008: 123). Die konfligierenden Ansichten gilt es zur Einigung zu bringen.

Die vorliegende Hausarbeit greift diesen Konflikt auf und stellt Maßnahmen dar, die ZDFInfo als öffentlich- rechtlicher Sender einbauen kann, um dem Qualitätsanspruch um so mehr gerecht zu werden. Dementsprechend wird die vorliegende Hausarbeit in zwei Teile gegliedert.

Der erste Teil zeigt in Kapitel 2 den aktuellen Forschungsstand zur Qualität im Journalismus, Qualitätsprobleme und widmet sich ebenfalls der Qualität von Informationsangeboten.

Im zweiten Teil Kapitel 3 und 4 wird auf die Sicherung und Messung von Qualität eingegangen und es werden verschiedene Maßnahmen vorgestellt und erläutert. Sinnvoll ist dabei die Einteilung in eine Publikumsebene, eine Inhaltsebene und eine Mitarbeiter/Innen Ebene, auf die sich die Maßnahmen jeweils beziehen. Abschließend soll in einem Fazit eine Gesamtabwägung sowie ein Ausblick gegeben werden.

3 Qualitätsforschung

„Qualität im Journalismus definieren zu wollen, gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln“ Russ-Mohl

3.1 Forschungstradition

Qualität ist komplex und besonders im publizistischen Kontext auch stark diskussionswürdig.

Die Wurzeln der Qualitätsforschung können im Allgemeinen schon zu Beginn der periodischen Presse gesetzt werden. Hagemann kritisierte Ende der 50er Jahre als einer der Ersten die Presse, wenn noch an eine elitäre Vorstellung vom Journalismus gebunden (Arnold, 2009: 127). Zunächst galt es auch lediglich zu Prüfen, ob Medien ihren verfassungsrechtlichen Auftrag erfüllten (Weischenberg, 2006: 666).

Erst in den 1990er Jahren erlebte die Qualitätsforschung in Deutschland durch einen umfangreichen, öffentlichen Qualitätsdiskurs eine Renaissance. Die Auseinandersetzung umfasste sowohl Wissenschaft, als auch Medienpraxis, wobei die kritische Leistungsbeurteilung der publizistischen Medien insgesamt Gegenstand war und nicht mehr einzelne Qualitätsaspekte (Arnold, 2009: 128). Durch die Zulassung privater Rundfunkanbieter wurde die Forschung verstärkt (Arnold, 2008: 489). Nicht nur die fragwürdigen Programmformate wie Infotainment wurden im Qualitätsdiskurs thematisiert und kritisiert, hinzu kamen auch gravierende Medienskandale, sowie zeitnahe wirtschaftliche Probleme oder die Konkurrenz durch „neue Medien“ die einen Anstoß gaben. Durch einen Trialog von Vorgängern wurde die Forschung geprägt: Dazu zählt die Medienkritik, die in Deutschland erst Ende der 60er Jahre, in Folge der Analyse der Pressekonzentration und nach dem Abkehren vom „Postultat der Werturteilsfreiheit“ entstand. Außerdem die Objektivitäts- Vielfalts- und Verständlichkeitsforschung, aus der viele Grundlagen genutzt werden konnten, sowie der Ethikdiskurs, der sich mit Moralaspekten, sowie der Reflexion von journalistischen Handlungen und besonders Fehlleistungen beschäftigt (ebd.: 127-128).

Gegenstand der Forschung war es zunächst begründete Qualitätskriterien zur Leistungsmessung auszuarbeiten, damit sich hochwertige Medienprodukte ergeben (ebd.: 83, 128/Hermes, 2006: 39). Andere, besonders betriebswirtschaftliche Bereiche sind dem Journalismus dabei um Längen voraus.

Wieso aber, gibt es in der Kommunikationswissenschaft so große Probleme mit der Qualität während andere sie längst umsetzten (Russ-Mohl, 1994b: 19)? Zumal der schwierige Zugang und die Multidimensionalität von Qualität auch in der Betriebswirtschaftslehre bekannt ist (Rau, 2007: 85)? Es gibt Gründe dafür, dass sich allgemeine wirtschaftliche Qualitätsstandards für Produkte nicht ohne Weiteres auf den Journalismus übertragen lassen. In wohl keiner anderen Disziplin vermischen sich vereinzelte, tatsächlich direkt messbare Qualitätsnormen mit subjektiven Erwartungen und Geschmackskriterien.

3.2 Qualitätsprobleme und Ansätze

Im Umgang mit Qualität ergeben sich mehrere Problemfelder, zumal man den Journalismus aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und begründen kann. Auch der Begriff Qualität ist ein Beobachterkonstrukt, daher sind Qualitätsmaßstäbe auf Grund der Multidimensionalität nicht ohne Weiteres allgemein fassbar. Das Qualitätsverständnis hängt beispielsweise vom Verständnis der Journalismusfunktion, vom Medium, der Zielgruppe, etc. ab (Russ-Mohl, 1994b: 95 ). Nach Rau müsse man sogar von journalistischen Qualitäten sprechen, da es ein „durchgängiges Phänomen Journalismus“ nicht länger gäbe (Rau, 2007: 85). Somit sind journalistische Produkte gebunden an Variablen die einem Begründungszusammenhang bedürfen (Rau, 2007: 95), was Abbildung 2 verdeutlicht.

Abbildung 1: Qualitätsmaßstäbe im Journalismus (nach Russ-Mohl 1992)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Außerdem ergibt sich durch den Strukturwandel der Öffentlichkeit (Dualisierung, Kommerzialisierung, Digitalisierung, (Professionalisierung) ein ausdifferenziertes Mediensystem, aus dem mehrere Herausforderungen resultieren (Kamber; Imhof, 2011: 133). Zum einen fußt der Medienmarkt auf zweierlei unterschiedlichen Systemen, der Wirtschaft und der Publizistik. Nach Heinrich lässt sich ökonomische Qualität, mit dem Ziel der maximalen Bedürfnisbefriedigung von der publizistischen, die sich aus politischen und journalistischen Normen ableitet, unterscheiden. Im Medienmarkt ergibt sich also ein Konflikt von Qualität und Quote, (Arnold, 2009: 96-98), den es zu handhaben gilt. Der Qualitätsbegriff ist aus ökonomischer Sicht stets mit dem Anspruch verbunden, operationalisierbar und damit messbar zu sein (Rau, 2007: 89, 110). In anderen Märkten prüft man Qualität durch den Vergleich objektiver Merkmale wie Preis oder Produktbeschaffenheit, wodurch sich ein produktoptimierender Wettbewerb ergibt. Informationen aber sind meritorische, nicht messbare Güter. Der Medienmarkt bietet aber keine „unstrittigen Merkmale“ über Medien-produkte und kann einen solchen Vergleich bzw. solch eine Selbstregulierung nicht gewährleisten (Daschmann, 2009: 4). Auch weitere Probleme wie der „market for lemons“, die „Nicht-Rivalität“ von Medienangeboten oder die Tatsache, dass die Qualität für den Nutzer von Medienprodukten nicht objektiv oder am Preis ersichtlich ist, sondern sich aus dem informativem Nutzen der Rezeption ergibt macht die Konklusion von Qualitätskriterien ebenfalls nicht einfach (Arnold, 2009: 96-98).

Es stellt sich die Schwierigkeit die divergierende Auseinandersetzung um Qualität im Journalismus auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Für das Forschungsfeld ergibt sich eine Komplexität die zur Folge hat, dass sich der Qualitätsdiskurs in zahlreiche Perspektiven, Ebenen und Dimensionen gliedern lässt (Saxer; Hermes, nach Rau, 2007: 91-92).

Weischenberg unterscheidet beispielsweise in seinem „Kontextmodell des Journalismus“ (Abbildung 3) vier Dimensionen: Qualitätsnormen auf Ebene der Mediensysteme, Qualitäts-sicherung auf Ebene der Medieninstitutionen, Qualitätsbewusstsein auf Ebene der Medien-akteure und Qualitätsmaßstäbe auf Ebene der Medienaussagen (Weischenberg, 2006: 669).

Abbildung 2: Kontextmodell des Journalismus (aus Weischenberg, 2006: 669)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eine eindeutige Definition, was Qualität im Journalismus ist, gibt es also nicht. Man ist sich in der Forschung lediglich insofern einig, dass man bei der journalistischen Qualität zahlreiche Perspektiven berücksichtigen muss (Hermes, 2006: 39). Im Kern geht es bei allen entwickelten Ansätzen der Qualitätsforschung um eine Leistungsbeurteilung der Medien. Dafür entwickeln zahlreiche Autoren Kriterienkataloge, wobei sich unterschiedliche Begründungen für die gewählten Kriterien unterscheiden lassen, drei Ebenen sind hier zentral:

Zum Beispiel lassen sich Kriterien für Qualität durch die Orientierung am Publikum formulieren. Dabei sind die Bedürfnisse der Rezipienten entscheidend (Arnold, 2009: 85). Auch wenn Weischenberg logisch schlussfolgert, dass in einem marktförmigen Mediensystem die Interessen der Rezipienten eigentlich im Zentrum der Diskussion stehen sollten, wurde die Publikumsorientierung in der deutschen Qualitätsdiskussion erst später berücksichtigt (Weischenberg, 2006: 674). Ein hoher Publikumszuspruch an sich, kann kein Qualitätsmaßstab sein, aber werden Publika als mündige Bürger und Konsumenten aufgefasst, kann journalistische Qualität nicht losgelöst von ihren Präferenzen definiert werden. (Russ-Mohl, 1994a: 22/ 2008: 105). Auch der Grundwiderspruch von Qualität und Quote relativiert sich, wo es Konsumentensouveränität gibt und Journalisten nicht am Markt vorbei produzieren wollen, sondern die von den Publika nachfragte Qualität erfragen (Russ-Mohl, 2008: 105/ Rau, 2007: 109). Dabei ist als Schnittstelle zwischen Publikum und Medium der Ombudsmann ein entscheidender Faktor, er vermittelt und vertritt Leserinteressen innerhalb der Redaktion. In den USA oder der Schweiz setzen besonders Zeitungen auf die Beschäftigung eines Ombudsmannes, bei der New York Times kritisierte dieser Fehlleistungen der Zeitung und schuf damit Vertrauen zum Publikum (Wyss, 2012:169-175).

Des Weiteren lassen sich Kriterien für Qualität aus dem Journalismus selbst formulieren. Dabei spielen historische Entwicklungen, festgelegte professionelle Standards oder eine bestimmte Aufgabe des Journalismus eine Rolle. So begründete Ansätze wollen vermeiden, von Außen begründet zu werden, man bezieht sich sozusagen nur auf sich selbst (Arnold, 2009: 84). Im Zentrum steht also nach Weischenberg der Medienakteur, der Kommunikator.

Nennenswert ist seine Sichtweise insofern, dass sie anders als andere Ansätze auf einem Qualitätsbewusstsein der Akteure, also einem Rollenselbstverständnis von Journalisten basiert. Dabei werden inhaltliche, auf Objektivität ausgerichtete Qualitätskriterien (Funktions-bewusstsein) und reflexives journalistisches Handeln (Qualitätsbewusstsein) miteinander verbunden, woraus sich ein Leistungsbewusstsein zur Orientierung ergibt (Arnold, 2009: 94-95). Studien belegen, dass dieses Leistungsbewusstsein besonders Wirkungsvoll zur Geltung kommt, wenn eine Unterstützung durch das Management gegeben ist (Rau, 2007: 102-103). Auch Horst Pöttker (1998) entwickelte eine eigene Systematik die auf der Leistung von Journalismus für die Öffentlichkeit basiert, Pöttker selbst spricht von einer „professionellen Aufgabe“ und distanziert sich stark von der kommerziellen Zielsetzung, die die publizistische nicht überdecken solle. Der Journalismus soll vor allem zur Komplexitätsreduktion beitragen, damit für Verständigung sorgen, sodass möglichst große Teilöffentlichkeiten miteinander kommunizieren können und damit am „gesellschaftlichen Ganzen“ teilhaben können.

Keine der beiden Ebenen, weder die publikumsbezogene, noch die aus dem Journalismus selbst begründete lassen sich von einer normativen Begründungsweise trennen, die versucht Qualitätskriterien aus zentralen Werten der Gesellschaft zu formulieren.

Es wird davon ausgegangen, dass es unumstrittene, von allein gleichermaßen geteilte Werte innerhalb einer Gesellschaft gibt. (ebd.: 84/ Rau, 2007: 100). Auf Basis dieser Werte kann man dann bestimmte rechtliche Grundlagen ableiten die für alle Mitglieder verbindlich sind.

Schatz und Schulz entwickelten 1992, bezogen auf Westerstahl/McQuail die ersten deutschsprachigen Überlegungen zur Qualität im Journalismus (Schatz, Schulz, 1992: 690). Grundlegend waren für Schatz und Schulz Befürchtungen, dass sich die Qualität im Fernsehen durch die Einführung der privaten Fernsehsender verschlechterte. Sie definieren Qualität als eine „Eigenschaft, die bestimmten Normen entspricht“ (Arnold, 2009: 89) und entwickelten auf der Grundlage von allgemeinverbindlichen Rechtsgrundlagen einen Kriterienkatalog für einen Leistungsvergleich von Fernsehprogrammen, dieser beinhaltet:

Vielfalt, wobei sowohl strukturelle (Programmsparten/-formen) als auch inhaltliche Vielfalt (Informationen und Meinungen) gemeint ist, Journalistische Professionalität umfasst Kriterien wie Verständlichkeit und analytische Qualität (also Kritik und Kontrolle durch z.B. die Vermittlung von Hintergründen etc.) und auf die Berufspraxis bezogene Kriterien, wie z.B. Unparteilichkeit. Weiterhin ist Rechtmäßigkeit ein Kriterium, wobei Schatz und Schulz hier grundlegend zwischen verfassungsmäßiger Ordnung (Grundrechte), allgemeinen Gesetzten (Jugendschutz) und rundfunkrelevanten Bestimmungen unterscheiden. Hinzu kommen Akzeptanz und Relevanz, die nicht direkt aus Gesetztestexten ableitbar sind:

Akzeptanz meint die Publikumsakzeptanz, und Relevanz, ist relationär und erzeugt (in einigen Fällen) Betroffenheit. Schatz& Schulz unterscheiden nach der Ebene (Gesellschaft, Gruppe etc.), nach dem Niveau (Betroffenenzahl, Wirkungsintensität etc.) und nach den Attributoren, die Relevanz bestimmen (Arnold, 2009: 89/ Hermes, 2006: 40).

Besonders für die rechtlichen Formulierungen die als zu undeutlich, praxisfern und nur als Ideal umsetzbar kritisiert wurden, lieferten Schatz und Schulz konkrete Operationalisierungen. Darin liegt der besondere Verdienst ihrer Arbeit, mit dem sie auch für die nachfolgende Qualitätsforschung als Referenzpunkt dienten (Daschmann, 2009: 5/ Beck, 2010: 17).

[...]

Details

Seiten
22
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668417304
ISBN (Buch)
9783668417311
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v355973
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Publizistik und Kommunikationswissenschaften
Note
2,3
Schlagworte
Journalismus Qualitätsjournalismus Informationsjournalismus ZDF Öffentlich-rechtlich Fernsehen
Zurück

Titel: Qualität im Informationsjournalismus. Bedeutung, Probleme und Maßnahmen unter Berücksichtigung von ZDFInfo