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Kann der Mensch sein Krebsrisiko überhaupt beeinflussen? Eine Facharbeit zum Thema Krebs

Facharbeit (Schule) 2017 37 Seiten

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Gegenstand der Arbeit
1.2 Themenfindung
1.3 Schwerpunkt der Arbeit
1.4 Vorgehensweise
1.5 Hypothesenbildung

2. Nur Hinweise und Vermutungen - Wer oder was ist Krebs?
2.1 Definition: Krebs
2.2 Ein erster Hinweis: Gift?
2.3 Der nächste Hinweis: Strahlen?
2.4 Ein dritter Hinweis: Viren und Bakterien?
2.5 Ein vierter Hinweis: Krebs als Beschwernis der Vergangenheit?

3. Ein Blick in die Dunkelheit - Was passiert im Körper?
3.1 Genetische Instabilität - Standard für Tumore
3.2 Über die Metastasen

4. Stand der Forschung - Warum gibt es nicht die eine heilende Therapie gegen den Krebs?
4.1 Einteilung in Stadien - TNM - Klassifikation
4.2 Operationen - wenn möglich immer
4.3 Bestrahlung - oft hilfreich
4.4 Chemotherapie bleibt umstritten
4.5 Unheilbar krank - wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist

5. Der Krebstest - eigene Statistik

6. Zurück zur Ausgangsfrage - Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

1. Einleitung

„Jeder Dritte von uns wird irgendwann an Krebs erkranken.“[1]

„Krebs ist nicht gleich Krebs. In den vergangenen zehn Jahren würden über 200 verschiedene Arten und Unterarten von Krebs entdeckt“[2]

„Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 500.000 Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert.“[3]

1.1 Gegenstand derArbeit

Krebs ist schrecklich. Krebs ist eine Erkrankung, die, insbesondere in der Gesellschaft, als existentiell bedrohlich wahrgenommen wird, allerdings für Gesunde nicht zum Alltag gehört oder nicht zur Wirklichkeit. „Sie haben Krebs“. Ein kurzer Satz, bestehend aus drei Wörtern, der das Leben jedes Einzelnen dramatisch verändert und Angst verursacht. Der gewohnte Alltag verwandelt sich in einen Ausnahmezustand. Diese Arbeit setzt sich mit den Ursachen und der Entstehung auseinander, unter Berücksichtigung der zellulären Fehlstrukturen und Änderungen im menschlichen Körper.

1.2 Themenfindung

„Sie haben Krebs“. Ein kurzer Satz, bestehend aus drei Wörtern, der das Leben jedes Einzelnen dramatisch verändert und Angst verursacht. „Warum gerade ich?“, fragen sich die meisten Betroffenen. Vielleicht muss der Mensch mal auf seine Vergangenheit blicken und seine Lebensweise hinterfragen?

Diese Frage beschäftigte mich seit Jahren und nach langer Zeit bekam ich endlich die Gelegenheit, mich mit der Frage mal etwas genauer zu befassen und nach wahren Antworten zu suchen.

Die Tatsache, dass ich nach dem Abitur Medizin studieren möchte, mag ein Faktor sein, welcher mir die Motivation, für das Erstellen einer Facharbeit über solch ein komplexes Thema, gibt. Allerdings beeindrucken mich schon seit meiner Kindheit Dokumentationen über Phänomene, die selbst Wissenschaftler rätseln lassen und die Krankheit „Krebs“ kommt an erster Stelle. Tatsächlich kann man über dieses Thema mehrere Bücher schreiben. Selbst die anerkanntesten und erfolgreichsten Wissenschaftler auf der Welt, sind noch nicht in der Lage, jede Krebskrankheit zu heilen. Mein Ziel war es, nicht nur ein Grundwissen für mich selbst im Hinblick auf die Zukunft zu schaffen, sondern mehrere Betroffene und Interessierte zu erreichen und aufzuklären.

1.3 Schwerpunkt derArbeit

„Zuschauen ist gratis.“ Der Schwerpunkt der Arbeit liegt klar und deutlich darin, wie der Mensch vom passiven Patienten zum mündigen Akteur werden kann. Wenn so eine 'schreckliche' Krankheit existiert, muss es auch einen Weg geben, diese Krankheit nicht auffangen zu müssen als Mensch, außer es wurde vererbt. Ich möchte herausfinden, ob der Mensch sein Krebsrisiko beeinflussen kann. Welche Aufgaben sind an den Menschen gerichtet?

1.4 Vorgehensweise

Tatsächlich kann man über dieses Thema mehrere Bücher schreiben. Jedoch versuchte ich, das Wichtigste aus mehreren Quellen herauszufiltern. Die Facharbeit ist bei weitem nicht ausreichend für den Leser, um auf detaillierte Art & Weise über alles informiert zu werden. Trotzdem lag ich viel Wert darauf, so viele Fragestellungen und Perspektiven mit einzubinden.

Die Einbindung von mehreren Quellen, unter anderem Meinungen von hochqualifizierten Ärzten, ist sehr bedeutend, um ein differenziertes und erfolgreiches Urteil über die zentrale Fragestellung abgeben zu können. Dementsprechend versuchte ich nicht nur Internetseiten, sondern auch erfolgreiche Bücher von Ärzten und Wissenschaftlern zu verwenden. Allerdings ließ ich mich nicht nur von Informationen inspirieren, sondern band auch Schüler mit ein, die ich mit Hilfe eines Fragebogens auf ihr Wissen über Krebs geprüft habe.

Ich wollte mich selbst überzeugen lassen und eine eigene Statistik entwerfen, was ziemlich wichtig ist, da die Intention, die dahinter steckt ein Appell an alle, auch an das Bildungssystem in Deutschland gerichtet ist. Insbesondere bei den Ursachen werde ich mich immer jeweils auf paar Beispiele, aus dem Alltag beziehen. Natürlich gibt es viele Wege und Beispiele, die man als Ursache kategorisieren kann. Dafür will ich die Ursachen und meine Beispiele so detailliert wie möglich zu erläutern. Allerdings macht es keinen Sinn zu sehr ins Detail zu gehen und die Arbeit unnötig in die Länge zu ziehen. Wichtig für mich ist, meine Arbeit so leicht verständlich und nachvollziehbar wie möglich zu gestalten.

1.5 Hypothesenbildung

Der Mensch ist ein komplexes Organismus, welches durch Veränderung von zellulären Strukturen im Körper erkranken oder sich Schäden zufügen kann. Dabei spielen oft Umwelteinflüsse eine große Rolle. Die Zunahme von bestimmten Substanzen oder Bakterien können eine Erkrankung hervorrufen, falls das Immunsystem eines Einzelnen scheitert. Beispielsweise ist ein Mensch in der Lage sich zu entscheiden ob er rauchen möchte oder nicht, unabhängig von einer evtl. Sucht. Rauchen ist ein übliches Beispiel in der Praxis und in der Tat ist das Rauchen von Zigaretten schädlich und steigert das Krebsrisiko. Dies ist nur ein Beispiel von mehreren Ursachen, die Krebs auslösen könnten. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass der Mensch sehr wohl sein Krebsrisiko beeinflussen kann, solange sich keine genetische Vorbelastung erkennen lässt.

2. Nur Hinweise und Vermutungen - Wer oder was ist Krebs?

2.1 Definition: Krebs

Der Begriff „Krebs“ ist ein Sammelbegriff für eine Reihe verschiedener Erkrankungen.[4] [5] Allerdings haben diese Art von Erkrankungen die Existenz von fehlerhaften Zellen, die sich unkontrolliert teilen und neues Gewebe bilden, als Gemeinsamkeit. Dies hat zur Folge, dass durch die Verdrängung anderer Zellen, wichtige Organe und Gewebe in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Außerdem werden Krebserkrankungen auch Tumorerkrankungen genannt.[6]

„Als Krebs wird die bösartige (maligne) Neubildung von Gewebe bezeichnet, die durch unkontrolliertes Wachstum und zerstörendes Eindringen in umliegendes Gewebe gekennzeichnet ist.“[7]

2.2 Ein erster Hinweis: Gift?

Gifte oder auch chemische Krebsauslöser sind Ursachen, die jedes Individuum durch seine Lebensweise selbst beeinträchtigen kann. Sich von solchen Auslösern fern zu halten, sorgen für ein deutlich vermindertes Krebsrisiko.

Rauchen:

Der bedeutende und englische Chirurg Percival Pott (1714 - 1788) erkannte 1775 „Ruß“ als krebserregenden Stoff.[8] „Eine Veröffentlichung aus dem Jahre 1775 gilt als erste Erwähnung einer chemischen Noxe (Krebsursache) [9] als Karzinogen (krebserregend)[10] und als erste Zuordnung einer spezifischen zu einer Berufsgruppe.“[11]

Ihm gelang ein aufsehenerregendes und unerwartetes Ereignis für die Krebsforschung.[12]

Bedeutungsübersicht „Ruß“: „das schwarze, fettige Pulver, das sich aus dem Rauch eines Feuers niederschlägt.“[13]

Die „Ruß-Warze“ gilt bis zu dem Zeitpunkt unter den Ärzten als Geschlechtskrankheit. Hodenkrebs war eine häufig auftretende Krankheit unter den englischen Schornsteinfegern in der Zeit. Diese Krankheit schien in Deutschland und den Vereinigten Staaten allerdings viel seltener vorzukommen. Dies lag daran, dass die Schornsteinfeger in den vorgeführten Ländern viel besser gekleidet waren und somit unter besseren Bedingungen arbeiteten. Somit musste der Teer und der Ruß irgendwas beinhalten, was bei Berührung der Haut Krebs verursachte.[14]

„Etwa 30 bis 50 Prozent aller Tumoren in Westeuropa sind auf das Rauchen zurückzuführen!“[15]

Anteil der Raucher und Raucherinnen in verschiedenen Altersgruppen ^ siehe Abb. 3 (Anhang)

Seltsamerweise ist es nicht das suchtauslösende Nikotin, welches Krebs verursacht. Vielmehr sind es ca. vierzig krebserregende Substanzen, die beim Rauchen aufgenommen werden.[16] Der Rauch wird letztendlich von der Lunge aufgenommen und im gesamten menschlichen Körper verteilt, wodurchjedes einzelne Organ geschädigt wird. Genau aus dem Grund steigt nicht nur das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, sondern an mehreren Krankheitsbildern. Die Atemwege und das Herz werden stark geschwächt und die Mundgesundheit aufgrund des Giftgemisches stark beeinträchtigt. Der Suchtstoff Nikotin beeinflusst die Stoffwechselprozesse im Gehirn und der Mensch wird körperlich, als auch psychisch abhängig bzw. süchtig.[17] Auch das Passivrauchen sorgt für ein höheres Krebsrisiko, da Atemwege gereizt und Schwellungen und Rötungen der Schleimhäute verursacht werden.

Schätzungsweise sterben jährlich 3000 Menschen in Deutschland an Folgen des Passivrauchens.[18]

„Sechs Stunden Passivrauchen entspricht etwa dem Gehalt von zwei Zigaretten.“[19]

Auch E-, und Light - Zigaretten sind keineswegs harmlos und können die Atemwege reizen. Eine mögliche Nikotinsucht ist ebenfalls nicht unwahrscheinlich!

← „Weniger schädlich ist noch lange nicht gesund“[20]

Alkohol:

Auch Alkohol hat eine krebserregende Wirkung. Leider wird es auf der Welt auch sehr oft in großen Mengen konsumiert.

Nicht das Ethanol im Alkohol ist krebserregend, sondern das Acetaldehyd, was das Ergebnis der Umwandlung von Ethanol ist.[21] Es verändert Zellen im Leber beispielsweise und beeinträchtigt sie in deren Funktionen. Außerdem sorgt Alkohol für einen höheren Blutdruck, beeinträchtigt die Muskelleistung und schädigt die Nerven. Natürlich kommen dazu noch psychische und soziale Folgen.[22] Nebenbei sind die Abbauprodukte im Körper giftig und steigern das Krebsrisiko. Aus diesem Grund gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor, dass Männer höchsten 0,5 Liter Bier am Tag und die Frauen die Hälfte davon verzehren sollten.[23]

Jedes Gift hat eine deterministische Wirkung. Bei ausreichender Dosierung tritt die Wirkung zwangsläufig ein und die Folgen werden relativ schnell und akut erlebt. Sobald eine bestimmte Schwellendosis erreicht wurde, haben Gifte eine toxische und somit schädigende Wirkung für den menschlichen Körper. Natürlich spielen Faktoren wie Geschlecht, Alter, genetische Gegebenheit und Abhängigkeit eine gewisse Rolle, auch wenn die Faktoren keine massiven Unterschiede aufweisen.[24]

Das Rauchen und Trinken von Alkohol sind zwei alltägliche Beispiele, die ich vorfuhren wollte, um dem Leser die Gefahr dieser Mittel darzustellen, die uns mehr oder weniger immer begegnen und weiterhin begegnen werden im Leben.

„All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.“[25]

← Diese Charakterisierung der Vergiftung stammt von „Paracelsus“, ein Arzt, Astrologe und Philosoph im 15. - 16. Jahrhundert.[26] Auch wenn die Definition als kompliziert und verwirrend wahrgenommen wird, sagt Paracelsus eigentlich nur, dass nur die Dosis darüber entscheidet ob eine Substanz eine giftige Wirkung verursacht oder nicht.[27]

Beispiel: Vitamine sind lebensnotwendig. Allerdings hochdosiert, können sie den menschlichen Körper schädigen. Auch Leitungswasser kann eine tödliche Wirkung haben, wenn der Mensch es in sehr großen Mengen aufnimmt.

2.3 Der nächste Hinweis: Strahlen?

Erinnerungen an den „Super - GAU“ in Tschernobyl kommen hoch. Störungen der Atomkraftwerke in Japan zeigen immer noch Wirkung.[28] Es ist die ionisierende Strahlung, die krebserregend ist. Die radioaktiven Partikel spielen da keine Rolle. Durch die Strahlung, fliegen aus dem Nuklid Elektronen raus und verteilen sich in der Umgebung. Der menschliche Körper ist durch das Wasser im Menschen in der Lage diese Strahlung zu hemmen und abzubremsen. Allerdings wird dadurch Energie freigesetzt und diese Energie verursacht die ionisierende Wirkung, denn dabei werden die Atomhüllen der Moleküle zerstört. Das Problem dabei ist, dass chemisch aggressive Molekülreste übrig bleiben, die wiederum Enzyme funktionsunfähig machen und Zellbausteine zerstören können. Je nach Schadenmenge sterben immer mehr Zellen und durch das Herausschlagen von DNA - Molekül Elektronen verändert sich die DNA des Menschen. Dementsprechend wird das falsche Erbgut, durch die Zellteilung, immer weiter gegeben. Dadurch steigt der Anzahl der falschen Zellen im Körper und dies steigert aus langfristiger Perspektive das Krebsrisiko.

Seitdem Solarien Teil des Marktes geworden sind, hat sich die Hautkrebserkrankungsrate verdreifacht.[29] [30] [31]

2.4 Ein dritterHinweis: Viren undBakterien?

„Schätzungen zufolge werden 20 Prozent aller Krebserkrankungen durch biologische Erreger ausgelöst. Experten unterscheiden Viren und Bakterien.“ [32] „Als Virus bezeichnet man in der Medizin ein infektiöses Partikel, das aus einem Strang Erbmaterial DNA (Desoxyribonukleinsäure) oder RNA (Ribonucleinsäure) und einer Proteinhülle besteht.“[33]

Der Tumorvirologe Harald zur Hausen stellte bereits 1976 die Vermutung auf, dass sog. „Papillom-Viren“ (HPV) oder „Hepatitis -B- Viren“ Gebärmutterhalskrebs verursachen könnten. Durch ihn und seine Forschungsarbeiten wurde ein Impfstoff gegen HPV entwickelt. Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel. Dadurch sind sie auf eine Wirtszelle angewiesen. Sie können sichjahrelang im menschlichen Körper einnisten, ohne Symptome zu verursachen. Jede Zelle besitzt ihr eigenes Programm. Zellen wissen wann sie sich teilen werden und wann sie absterben werden und an diesen plan müssen sie sich halten, denn ohne Ordnung und Regelmäßigkeit im Körper, können sich Zellen weder austauschen, noch vernünftig entwickeln bzw. fortbilden. Allerdings kann eine Virus Infektion diese Wachstumskontrolle der Zellen stören und außer Gefecht setzen. Das bedeutet, dass der Zeitpunkt an dem die Zelle laut Plan absterben sollte (Apoptose) nicht abstirbt. Die Gene mit zentraler Kontrollfunktion werden gestört, denn die Erbinformationen der Viren werden in der Wirtszelle aufbewahrt. Aufgrund der gestörten Kontrollfunktion, wird ein unkontrolliertes Wachstum der Zellen verursacht und es entsteht Krebs. Es besteht übrigens die Möglichkeit, dass diese Art von Viren auch sexuell übertragen werden können. Nicht nur über Körperflüssigkeit, sondern auch durch Hautkontakt oder Schleimhaut. Dementsprechend wäre die Benutzung von Kondomen in diesem Fall bedeutungslos.

Auch durch Oralsex kann die Infektion übertragen werden.[34] [35] [36]

Es existieren auch andere Krankheitserreger, wie das Bakterium „Helicobacter pylori“. Einmal aufgenommen, kann das spiralig gekrümmte Stäbchenbakterium bis zu einer Magenkrebs -, und Lymphdrüsenkrebserkrankung führen. Diese Bakterienart ist in der Lage, die Magenschleimhaut zu besiedeln, trotz des hohen pH-Wertes im Magen.[37] [38] [39]

„Weltweit erkranken jedes Jahr über 500 000 Frauen am Gebärmutterhalskrebs.“ [40]

2.5 Ein vierter Hinweis: Krebs als Beschwernis der Vergangenheit?

Tatsächlich kann eine Krebserkrankung vererbt werden. Es ist kein Zufall, dass in mehreren Familie eine Krebsart öfter auftretet.

Das Auftreten der Krebserkrankung in jeder Generation und zudem in jungen Jahren, sind Eigenschaften, die eine erblich bedingte Krebserkrankung auszeichnen. Oft werden DNA - Schäden vererbt, wodurch der Krebs bereits im Kindesalter auftreten kann. Die Zellteilung kennt kein Alter und ist lebensnotwendig für den Menschen, um das Wachstum zu fördern. Die Schäden betreffen alle Körperzellen und durch die fehlerhafte Vermehrung der Zellen entsteht Krebs.[41] Einige Krebserkrankungen treten beinahe zu 100% auf, beispielsweise die „familiäre adenomatöse Polyposis“,da diese Krankheit autosomal - dominant vererbt wird.[42]. Andere Krebserkrankungen liegen zwar auf den Genen des Familienmitgliedes, allerdings treten sie nicht zum Vorschein. In dem Fall würde die Krebserkrankung „rezessiv“ vererbt worden sein. Gregor Mendel entwickelte ein Modell und stellte dar wie Merkmale von Generation zu Generation weitergegeben werden. Sie werden auch die „Mendelschen Erbgänge“ genannt. Um der genetischen Vorbelastung entgegenzuwirken, sollten Patienten versuchen krebsauslösende Ursachen zu vermeiden (z.B. das Rauchen).

[...]


[1] Dr. Gareth Rees: Krebserkrankungen, Dorling Kindersley Praxis 2001, S. 7

[2] 9 Dinge, die sie noch nicht über Krebs wussten, https://www.roche.de/medien/stories/9-dinge-ueber- krebs.html [14.02.2017]

[3] Allgemeine Informationen über Krebs, https://www.krebsgesellschaft.de/basis-informationen-krebs- allgemeine-informationen.html [14.02.2017]

[4] Vgl. Georg Graf von Westphalen: Krebs, http://flexikon.doccheck.com/de/Krebs [14.02.2017]

[5] Vgl. Was ist Krebs?, http://www.medizinfo.de/krebs/allgemein/definition.shtml [14.02.2017]

[6] Vgl. Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S. 12

[7] Krebs, http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon p_uid=gast&p_aid=0&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=8700 [20.02.2017]

[8] Vgl. Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S. 20

[9] Dr. Frank Antwerpes: Noxe, http://flexikon.doccheck.com/de/Noxe [20.02.2017]

[10] NilsNicolay: Kanzerogen, http://flexikon.doccheck.com/de/Kanzerogen [20.02.2017]

[11] Percivall Pott, https://de.wikipedia.org/wiki/Percivall Pott#Eine Berufskrankheit und ein Altersleiden [19.02.2017]

[12] Vgl. Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013, S. 30

[13] Google Suche: Ruß, https://www.google.de/#q=ruß. [21.02.2017]

[14] Vgl. Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013, S. 30-31

[15] Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S. 20

[16] Vgl. Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S. 20-21

[17] Vgl. Rauchen & Gesundheit, http://www.rauchfrei-info.de/informieren/rauchen-gesundheit/ [22.02.2017]

[18] Vgl. Passivrauchen undgesundheitliche Folgen, https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Passivrauchen_und_gesundheitliche_Folgen.html [22.02.2017]

[19] Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S. 21

[20] E-Zigaretten - Schädlich oder gesunde Zigaretten-Alternative?, https://www.zentrum-der-gesundheit.de/e- zigaretten-schaedlich.html [23.02.2017]

[21] Vgl. Alkohol undKrebserkrankungen, https://www.krebsgesellschaft.de/onko-intemetportal/basis- informationen-krebs/bewusst-leben/alkohol-und-krebserkrankungen.html [23.02.2017]

[22] Vgl. Alkohol: Vom Genuss zur Gefahr, https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/alkohol.php [23.02.2017]

[23] Vgl. Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S.21

[24] Vgl. Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013, S. 40-41

[25] Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013, S. 40

[26] Vgl. Paracelsus. https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus [23.02.2017]

[27] Vgl. Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013,S.40

[28] Vgl. Folgen von Radioaktivität, http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/folgen-von-radioaktivitaet-was- die-strahlen-im-menschen-anrichten-a-750774.html [23.02.2017]

[29] Vgl. Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S.21

[30] Vgl. - Folgen von Radioaktivität, http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/folgen-von-radioaktivitaet- was-die-strahlen-im-menschen-anrichten-a-750774.html [23.02.2017]

[31] Vgl. Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013, S. 44, 48

[32] Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S. 18

[33] GeorgGrafvonWestphalen: Virus, http://flexikon.doccheck.com/de/Virus [23.02.2017]

[34] Vgl. Viren undKrebs, https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/viren.php [23.02.2017]

[35] Vgl. Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S. 18-19

[36] Vgl. Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013, S. 56-57

[37] Vgl. JaninaBarth: Helicobacterpylori, http://flexikon.doccheck.com/de/Helicobacter_pvlori [20.02.2017]

[38] Vgl. Viren undKrebs, https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/viren.php [23.02.2017]

[39] Vgl. Sarah Majorczyk: Das Handbuch gegen Krebs, Zabert Sandmann 2014, S.19

[40] Martin Bleif: Krebs - die unsterbliche Krankheit, Klett-Cotta 2013, S. 57

[41] Vgl. FamiliärerKrebs - Wie viel liegt in den Genen?, https://www.krebsgesellschaft.de/onko- internetportal/basis-informationen-krebs/basis-informationen-krebs-allgemeine-informationen/genetisch- bedingter-krebs.html [18.02.2017]

[42] Vgl. Alexandros Oikonomidis: http://flexikon.doccheck.com/de/Familiäre adenomatöse Polyposis coli [19.02.2017]

Details

Seiten
37
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668448575
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v365387
Note
13
Schlagworte
kann mensch krebsrisiko eine facharbeit thema krebs

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Titel: Kann der Mensch sein Krebsrisiko überhaupt beeinflussen? Eine Facharbeit zum Thema Krebs