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Qualitätsverbesserung der Lehre an der Volkshochschule. Personalsituation, Forderungen, Anforderungsprofile und Qualitätssicherung

Hausarbeit 2015 12 Seiten

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Qualitatives Lehren als Voraussetzung zum effektiven Lernen
2.1 Personalsituation an der Volkshochschulen
2.2 Die nebenberufliche Lehre als Schlüsselnachteile in der Ausbildung

3. Der Weg zum erfolgsreichen Lehr- und Lernprozess an der Volkshochschule
3.1 Die Forderungen zum Lehrprozess
3.2 Die Anforderungsprofile zu den Lehrenden

4. Der Weg zur Qualitätssicherung des Bildungsprozesses

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Schon seit Anfang des 20. Jh. wird die Bildung der Erwachsenen erfolgreich in der Praxis angewendet und tritt als ein selbstständiger und notwendiger Bereich der Bildung auf. Erwachsenenbildung bedeutet kulturelle, soziale, politische Entwicklung der Persönlichkeit durch ständig neues Wissen im Laufe des ganzen Lebens. Das flexible Bildungssystem bietet ein breites Spektrum einer Auswahl von vielen Bildungsmöglichkeiten an. Die Erwachsenenbildung setzt ungestüm fort, sich in der modernen Welt zu entwickeln. Immer mehr erhöht sich Nachfrage nach Erhalten von neuen Erkenntnissen und dabei erscheinen die neuen Vorschläge nach der Bildung.

Volkshochschulen - eine Möglichkeit für die Erwachsene lebenslang im Lernprozess aus vielfältigen Ursachen teilzunehmen. Das Ziel der Bildung ist meistens Entwicklung von Kompetenzen für das Wachstum der Persönlichkeit. Nicht nur ohne Selbststrebung zur Bildung sondern auch ohne qualitativen Lehrprozess könnte den Bildungsweg nie erfolgreich überwunden werden. Betrachtend die Volkshochschulen wäre es aktuell, die Fragestellung von Qualität der Bildung und Kompetenzen des Lehrpersonals mehr deutlich und tiefer zu untersuchen.

2. Qualitatives Lehren als Voraussetzung zum effektiven Lernen

Die Menschen können erfolgreich die Kenntnisse durch gut gestalteten Lehr- und Lernprozess bekommen. Nicht nur eigene Fähigkeiten und Wünschen der Lernenden spielen dabei entscheidende Rolle, sondern auch große Verantwortung dafür liegt am Lehrpersonal. Lehrende müssen qualifiziert sein, denn qualitativer Bildungsprozess bezieht sich auf die Lehrkompetenzen (Fähigkeiten) und Qualifikation. Sowohl die Selbstverantwortung, die Motivation und die Interessen der Lernende, als auch die Qualitätssicherung des Lehr-Lernprozesses nimmt einen prioritätsplatz ein.

2.1 Personalsituation an der Volkshochschulen

Die Situation mit der Erwachsenenbildung liegt heute genauso, wie früher - überwiegend sind die Lehrkräfte neben- bzw. freiberuflich. Das sind die Personen mit zeitlich befristeten und Honorarverträgen (vgl. Faulstich u.a., 1992, S.128). Wie auf heutigen Tag die Statistik von Deutschen Institut für Erwachsenenbildung1 zeigt, ist insgesamt bei den Stellen für hauptberufliche Lehrende an Volkshochschulen von 1991 bis 2012 ein Rückgang zu beobachten. Im Jahr 2013 kann ein leichter Anstieg. Gründe für die Abnahme von Festanstellungen und unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse sind die Deregulierung der Arbeitsmärkte und flexiblen Beschäftigungsformen sowie der Wegfall bzw. die Kürzungen von staatlichen Zuschüssen. Die Zahl der nebenberuflichen Lehrende an Volkshochschulen in Deutschland ist weiter ansteigend. Und im Jahr 2013 gab es insgesamt 188.058 nebenberufliche Lehrende. Die Studie der WSF Wirtschafts- und Sozialforschung 20052 stellt die Daten vor, dass 58% der nebenberuflichen Erwachsenenbildner/-innen außerhalb der Erwachsenenbildung erwerbstätig, 6% sich in Ausbildung befanden, 12% die Rentner waren und 14% -Hausfrau/Hausmann. Es gibt auch zu bemerken, dass der Teil der Volksbildner/-innen die Tätigkeit an der Volkshochschule ohne pädagogische Ausbildung ausübt. Ihre Qualifikation

wird nur durch erhaltene eigene Erfahrung aus verschiedenen Lebensbereichen begründet. Nach Daten von WSF 2005 ist diese Zahl der nicht pädagogisch qualifizierten Lehrenden 34 %.

Diese betroffene Statistik erscheint als ein Schwerpunkt in einer Diskussion um die Qualität der Erwachsenenbildung an der Volkshochschule, was sich nachgewissen sein lässt.

2.2 Die nebenberufliche Lehre als Schlüsselnachteile in der Ausbildung

„Die Lehrenden sollen verantwortlich sein für das Lernergebnis, das von den Lernenden selbstgesteuert erreicht wird“ (Zech u.a., 2010, S. 108f.).

Diese Aussage bedeutet die wichtigste Regel des Lehr-Lernprozesses, den pädagogisch professionell gestaltet sein soll. Die Nachteile nebenberuflicher Lehre werden immer deutlich angesehen, wenn fachlich qualifizierte nebenberufliche Lehrkraft an die Institution nicht gebunden ist. Das Problem der Schwingung der Nebenberufler reflektiert sich in den Themengebieten, in denen die längerfristigen Lehrkurse oder die aufeinander aufbauenden Kurssysteme stattfinden müssen. Dazu gehören auch die Lehrprogramme für das Nachholen von Schulabschlüssen, die die Kombination von der vielfältigen Lehrkursen einreihen. Hier handelt sich um die Notwendigkeit an hauptberuflich Tätige in der Erwachsenenbildung (vgl. Faulstich u.a., 1992, S. 129). Für die Teilnehmenden an der Erwachsenenbildung ist notwendig hochqualifizierte sowie ständige Kursleiter zu haben. Lehrer muss sich auf seine Arbeit konzentrieren, sich weiter in dem pädagogischen Bereich weiter entwickeln und viele Bemühungen der Lehrtätigkeit widmen. Dieser Faktor gilt als Garant zum produktiven Lehr-Lernprozess. Der oft mögliche Wechsel der Lehrpersonen macht einen negativen Abdruck auf erwartete Qualität. Jeder Lehrer hat individuelle Methoden und Technik im Lehren, an den sich die Gruppe von Lernenden gewöhnt. Der Abbruch der aufgebauten Balance zwischen Lehrer und Lernende führt zu Verlust von dem Gleichgewichtpunkt des Systems – von der Kennziffer der Leistung.

[...]


1 Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) ist die zentrale Einrichtung für Wissenschaft und Praxis der Weiterbildung in Deutschland. Es verbindet Wissenschaft und Praxis, unterstützt sie durch Daten und Informationen und erbringt eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

2 Die Untersuchung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von WSF Wirtschafts- und Sozialforschung durchgeführt. Die Autoren tragen die Verantwortung für den Inhalt der Studue. Kerpen, 2005.

Details

Seiten
12
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668464599
ISBN (Buch)
9783668464605
Dateigröße
920 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v368024
Institution / Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,7
Schlagworte
Volkshochschule Lehr- und Lernprozesse VHS Lehre Verbesserung Personal Erwachsenenbildung

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