Lade Inhalt...

Darstellung, Analyse und Bewertung von Rohstoffzertifikaten

Magisterarbeit 2005 84 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufbau

3 Definitionen
3.1. Traditionelle Finanzprodukte
3.1.1. Aktien
3.1.2. Anleihen
3.2. Derivative Finanzinstrumente
3.2.1. Futures
3.2.2. Optionen
3.3. Strukturierte Finanzinstrumente

4 Zertifikate
4.1. Definition
4.2. Ausstattungsmerkmale
4.2.1. Laufzeit
4.2.2. Underlying
4.2.3. Bezugsverhältnis (BV)
4.2.4. Währung
4.2.5. Rang der Verbindlichkeit
4.3. Kosten und steuerliche Behandlung
4.3.1. Spread
4.3.2. Agio
4.3.3. Spesen
4.3.4. Maklergebühr
4.3.5. Managementgebühr
4.3.6. Steuern
4.4. Unterteilung
4.4.1. Underlying
4.4.2. Auszahlungsstruktur
4.4.2.1. Partizipationszertifikate
4.4.2.2. Garantiezertifikate
4.4.2.3. Discount-Zertifikate
4.4.2.4. Aktienanleihen
4.4.2.5. Sprintzertifikate
4.4.2.6. Bonuszertifikate
4.4.2.7. Turbozertifikate

5 Rohstoffe
5.1. Besonderheiten
5.2. Produkte
5.2.1. Mais
5.2.2. Weizen
5.2.3. Kaffee
5.2.4. Kakao
5.2.5. Baumwolle
5.2.6. Schweinebäuche
5.2.7. Rohöl
5.2.8. Gold
5.3. Gründe für Rohstoffhandel

6 Börsen & Indizes
6.1. Börsen
6.2. Indizes
6.2.1. Reuters CRB Futures - Index
6.2.2. SPC - Index
6.2.3. HWWA - Index
6.2.4. GSC - Index
6.2.5. DJ-AIGC - Index
6.2.6. Rogers International Commodity - Index (RICI)

7 Bewertung
7.1. Bonus-Zertifikat von Goldman Sachs
7.1.1. Ausstattungsmerkmale
7.1.2. Duplizierung
7.1.2.1. Bewertung des Bonus-Zertifikates ab Februar 2005
7.1.2.2. Bewertung des Bonuszertifikates ab 22.10.2004
7.2. Garantiezertifikat von Erste Bank
7.2.1. Ausstattungsmerkmale
7.2.2. Duplizierung
7.2.2.1. Bewertung des Zertifikats bei Kauf von Index und Put-Option
7.2.2.2. Bewertung des Zertifikats bei Kauf von Zerobond und Call-Option
7.2.2.3. Bewertung des Zertifikats ab Februar 2005
7.3. Resümee

8 Zusammenfassende Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Markt für strukturierte Produkte

Abbildung 2: Einteilung der Zertifikate nach Bezugsobjekten

Abbildung 3: Duplizierung von Garantiezertifikaten

Abbildung 4: Duplizierung von Discount-Zertifikaten

Abbildung 5: Duplizierung von Aktienanleihen

Abbildung 6: Duplizierung von Sprintzertifikaten

Abbildung 7: Duplizierung von Bonuszertifikaten

Abbildung 9: Depotbeimischung von Rohstoffen

Abbildung 10: Entwicklung der Rohstoffe

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Einteilung der börslich gehandelten Rohstoffe

Tabelle 2: Börsen & Rohstoffe

Tabelle 3: Indizes

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Sowohl Aktien als auch Anleihen brachten in den letzten Jahren nicht mehr die gewünschten Resultate. Das Platzen der New Economy Blase führte nach einem jahrelangen Aufwärtstrend zu einem starken Rückgang der Aktienkurse und die Zinsen erreichten Rekordtiefstände.

Die großen Banken dieser Welt reagierten darauf, indem sie neue Anlageformen entwickelten - solche, die den Investoren Sicherheit bieten und dennoch die Gewinnmöglichkeiten einer Anlage in Aktien nicht ausschließen. Diese strukturierten Produkte können in verschiedensten Ausprägungen emittiert werden, mit Kapitalgarantien oder Bonuschancen, hohen Partizipationsraten oder anderen komplexen Auszahlungsstrukturen.

Auf den ersten Blick mögen viele dieser Produkte wie die sprichwörtliche „eierlegende Wollmilchsau“ der Finanzwelt erscheinen, doch lassen sie sich bei näherer Betrachtung in einzelne, am Kapitalmarkt erhältliche Komponenten aufspalten. Was aufgrund der höheren Vielfalt an Anlagemöglichkeiten als ein Gewinn für den Investor einzustufen ist, bringt gleichzeitig aufgrund der schwierigeren Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit des fairen Preises auch Vorteile für das Emissionshaus.

Neben Zertifikaten auf Aktien und Anleihen gibt es auch solche, die auf Rohstoffe basieren. Dies können Einzeltitel oder bestimmte Rohstoff-Baskets sein, aber auch ganze Rohstoffindizes.

Das Ziel dieser Arbeit ist es nun, die Welt der Zertifikate und Rohstoffe zu analysieren und die Möglichkeit der Bewertung solcher Produkte anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen.

2 Aufbau

Im ersten Teil dieser Arbeit werden einige Definitionen und Begriffsabgrenzungen vorgenommen, die für den weiteren Verlauf der Arbeit relevant sind.

Der nächste Abschnitt beschäftigt sich mit der Beschreibung und Einteilung von Zertifikaten. Hierbei wird zuerst auf die Merkmale und Besonderheiten von Zertifikaten eingegangen, die von den Ausstattungsmerkmalen bis hin zu den Kosten und der steuerlichen Behandlung derartiger Anlageprodukte reichen. Die Einteilung der Zertifikate wird einerseits nach den Bezugsobjekten und andererseits nach den Auszahlungsprofilen der Produkte vorgenommen.

Im dritten Teil werden die bekanntesten börslich gehandelten Rohstoffe, deren Erzeugungsländer und ihre jährlichen Produktionsmengen aufgelistet. Neben den wichtigsten Merkmalen von Rohstoffen werden einige Rohstoffe exemplarisch näher beschrieben.

In den kommenden Abschnitten werden alle Börsen, an denen die Möglichkeit besteht, mit Rohstoffen zu handeln, aufgezählt und die bedeutendsten Rohstoffindizes näher beschrieben.

Der letzte Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung von zwei Zertifikaten. Diese Bewertung wird in verschiedenen Variationen durchgeführt und die Ergebnisse miteinander verglichen. Schlussendlich wird der tatsächliche Preis den erzielten Ergebnissen gegenübergestellt und eine Interpretation durchgeführt.

3 Definitionen

In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von neuartigen Finanzprodukten entwickelt. In der Namensgebung waren sich die Emittenten dieser Produkte des Öfteren uneinig und es wurden gleichartige Produkte mit unterschiedlicher Bezeichnung emittiert. Aus diesem Grund beschäftigen sich die folgenden beiden Kapitel mit Begriffsabgrenzungen und dem Versuch der Einteilung der gehandelten Zertifikate. Eine grobe Abgrenzung wird eingangs über die Begriffe „traditionelle Finanzprodukte“, „derivative Finanzprodukte“ und „strukturierte Finanzprodukte“ durchgeführt.

3.1. Traditionelle Finanzprodukte

Unter diesem Begriff werden alle bekannten Finanzprodukte, die am Kassamarkt erhältlich sind, zusammengefasst. Darunter fallen Aktien, Anleihen, Indizes oder Rohstoffe. Sie sind bezüglich ihrer Wertentwicklung stark vom Aktien- und Rentenmarkt abhängig. Aus Gründen der Veranschaulichung wird hier nur auf Aktien und Anleihen näher eingegangen. Optionen, die sicherlich auch zu dieser Gruppe gehören, werden in der Gruppe der derivativen Produkte beschrieben.

3.1.1. Aktien

Eine Aktie ist eine verbriefte Beteiligung an einer Aktiengesellschaft.[1]

Mit dieser Beteiligung wird der Aktienbesitzer Miteigentümer des Unternehmens und hat Ansprüche an einer Gewinnbeteiligung (Dividende) sowie der Teilnahme an der Hauptversammlung.[2]

Im Umfang ihrer Rechte kann bei einer Aktie zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien unterschieden werden:

- Stammaktien räumen ihrem Erwerber das Recht auf den gleichen Anteil an einer Ausschüttung (Dividende) ein, sowie ein Stimmrecht bei einer Hauptversammlung und das Recht auf den gleichen Anteil am Liquidationserlös im Zuge einer Liquidation.[3]
- Vorzugsaktien haben ihrem Namen nach einen Vorzug gegenüber Stammaktien. Dieser Vorzug stammt entweder daraus, dass dem Aktionär kein Stimmrecht eingeräumt wird, er jedoch bei der Ausschüttung der Dividende bevorzugt behandelt wird. Das geht soweit, dass er für Jahre, in denen keine Dividende ausgeschüttet wird, später eine Dividende nachbezahlt bekommt oder eine Dividende, die höher als die der Stammaktie ist, bezieht.
- Weitere Formen von Vorzugsaktien sind Aktien, die ein Mehrstimmenrecht implizieren oder dem Aktionär Vorzüge im Falle einer Liquidation eingestehen.[4]

3.1.2. Anleihen

Anleihen sind genau das Gegenstück zu Aktien. Während eine Aktie den Besitzer zum Miteigentümer des Unternehmens macht, wird der Erwerber einer Anleihe Gläubiger der Institution oder des Unternehmens, das die Anleihe begeben hat.[5][6] Im Normalfall werden Anleihen von öffentlichen Haushalten, Banken Versicherungen oder Industrieunternehmen begeben, die häufig sehr große Geldmengen benötigen.

Der Betrag, den der Herausgeber einer Anleihe schuldet und der am Ende zurückbezahlt werden muss, heißt Nennwert oder Nominalwert. Die Natur einer Anleihe impliziert, dass der Anleger für das Leihen eines Geldbetrages Zinsen verlangt. Die Höhe dieses Zinssatzes (Kupon) hängt von verschiedensten Faktoren ab. Das aktuelle Zinsniveau, die Laufzeit oder die Bonität der Emittenten spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Bei einer Anleihe mit Fixverzinsung steht die Höhe der Zinsen bereits am Emissionstag endgültig fest, während Papiere mit einem variablen Kupon (Floating Rate Notes oder Floater) in jeder Zinsperiode neu an das aktuelle Marktniveau angepasst werden.

3.2. Derivative Finanzinstrumente

Allgemein betrachtet sind Derivate Rechte oder Verpflichtungen, zukünftig eine bestimmte Menge an bestimmten Vermögensgegenständen (insbesondere Wertpapiere, Devisen, Grundstoffe) zu liefern oder abzunehmen.

Sie leiten sich von den traditionellen Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Indizes und Rohstoffen ab. Der Hauptzweck von Derivaten besteht darin, dass sie sich bestens zu Spekulationszwecken, zur Arbitrage (risikolose Gewinne) und zur Kursabsicherung (Hedging) eignen.[7]

Von all den Produkten, die am Terminmarkt angeboten werden, muss man zwischen bedingten und unbedingten Termingeschäften unterscheiden. Unbedingte Termingeschäfte müssen von beiden Parteien, bedingte können erfüllt werden. Unbedingte Termingeschäfte lassen sich unterteilen in Forwards und Futures, wobei Futures die börsennotierte und standardisierte Form der außerbörslich gehandelten Forwards darstellen. Zum Handel gibt es eigene Terminbörsen, die sich wesentlich von den „normalen Börsen“ unterscheiden. Bedingte Termingeschäfte werden unterteilt in Over-the-Counter-Optionen und „normalen“ Optionen.[8]

Die kommenden beiden Abschnitte befassen sich mit den beiden Formen Futures und Optionen.

3.2.1. Futures

Als Futures werden Termingeschäfte bezeichnet, die standardisiert und für beide Parteien des Vertrages bindend sind.[9]

Als Verkäufer verpflichtet man sich, zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt eine bestimmte Menge eines bestimmten Basisobjekts zu einem bestimmten Preis zu liefern. Dasselbe gilt für den Käufer, der dieses Basisobjekt zum vereinbarten Preis übernehmen muss.[10]

Die Standardisierung (Kontraktvolumen, Vertragspartner, Lieferungsmodalitäten, Laufzeit und Preis) wird im Vorfeld vereinbart und ermöglicht dadurch einen Handel an den Börsen.

Der Preis eines Futures setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

Future-Kurs = Kassapreis + Cost of Carry[11]

Wenn man heute das Basisgut kauft, müssen die monetären Mittel bereits vorhanden sein. Um diese zu erhalten, ist beispielsweise ein Kredit aufzunehmen und es entstehen Kosten. Andererseits bekommt man eventuell auch Erträge, da sich das Basisgut im eigenen Besitz befindet. Die Differenz aus den Kosten und der Finanzierung und den Erträgen nennt man Cost of Carry oder Haltekosten, die zusammen mit dem Kassapreis den Wert des Futures bestimmen.

3.2.2. Optionen

Sie verdanken ihren Namen dem lateinischen Wort „optio“, was übersetzt soviel heißt wie „freier Wille“. Man kann sie am Fälligkeitstag ausüben, muss es aber, im Gegensatz zu Futures, nicht tun.[12]

Man unterscheidet nach der Wahlmöglichkeit des Optionsinhabers zwei Arten von Optionen:[13]

Kaufoptionen (Calls): Der Käufer einer derartigen Option erwirbt durch den Kauf das Recht, gegen Zahlung eines im Vorhinein vereinbarten Betrages (Optionsprämie) eine bestimmte Anzahl eines Basiswertes (Underlying) vom Verkäufer zu erhalten.

Verkaufsoptionen (Puts): Durch eine Verkaufsoption wird dem Optionskäufer das Recht zuteil, gegen Erhalt eines im Vorhinein vereinbarten Betrages eine bestimmte Anzahl des Basiswertes an den Verkäufer zu liefern.

Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale einer Option lassen sich folgendermaßen festhalten:[14]

- Typ: Call oder Put
- Underlying: Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Devisen etc.
- Laufzeit: Zeitraum, innerhalb dessen die Option ausgeübt werden kann
- Ausübung: europäisch (nur am letzten Tag) oder amerikanisch (jederzeit möglich)
- Optionspreis

Bezeichnen wir mit „CT“ den Preis eines europäischen Calls und mit „PT“ den Preis eines europäischen Puts am Verfallsdatum, so können die Zahlungsüberschüsse der Optionen aus der Sicht des Optionsinhabers zum Fälligkeitszeitpunkt „T“ folgendermaßen anhand des Vergleichs des Basispreis „X“ mit dem Kassakurs „ST“ dargestellt werden:[15]

CT = 0 für ST ≤ X PT = X – ST für ST < X

CT = ST - X für ST > X PT = 0 für ST ≥ X

Neben den Optionen der europäischen und amerikanischen Art gibt es noch solche, deren Auszahlungsprofil anders und zumeist komplizierter verläuft und die unter dem Begriff „exotische Optionen“ zusammengefasst werden. Sie werden zumeist am Freiverkehrsmarkt gehandelt und gehen auf die speziellen Bedürfnisse der Unternehmen ein.[16]

Exemplarisch werden drei der wichtigsten Exoten aufgezählt:

- Bei asiatischen Optionen wird die Auszahlung am Ende vom Durchschnittswert bestimmt.[17]
- Quanto-Optionen schalten das Wechselkursrisiko bzw. die Wechselkurschancen aus.[18]
- Bei Barrier-Optionen muss das Optionsrecht erst aktiviert werden, oder es kann innerhalb der Laufzeit verfallen - auch als Knock-in oder Knock-out bekannt.[19]

3.3. Strukturierte Finanzinstrumente

Strukturierte Finanzinstrumente sind eine Innovation der 90er Jahre. Für diese Art von Finanzprodukten existiert eine Vielzahl verschiedenster Definitionen und Auslegungen.

Im Sinne dieser Arbeit versteht man darunter eine Kombination von Instrumenten der Kassa- und Terminmärkte. Diese Zusammenführung mehrerer einzelner Komponenten ermöglicht es, Produkte mit unterschiedlichsten Merkmalen und unterschiedlichsten Rendite-Risiko-Profilen zu entwickeln.[20]

Der Zweck dieser neuartigen Produkte besteht einerseits darin, dem Investor neue Möglichkeiten der Gewinnoptimierung anzubieten und sein Risiko gegenüber einer Direktanlage in Aktien zu verringern. Andererseits profitieren die Emittenten aufgrund der aufwendigen Bestimmung des Fair Value und des Fehlens von vergleichbaren Produkten, ebenso wie die Anleger.[21]

Die folgende Grafik zeigt die fünf größten Märkte für strukturierte Produkte zum Ende des Jahres 2003:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Markt für strukturierte Produkte[22]

4 Zertifikate

Zertifikate bieten den Anlegern die Möglichkeit, an der Wertentwicklung bestimmter Finanzobjekte teilzuhaben, ohne sie jedoch besitzen zu müssen. Die passendere Bezeichnung wäre deshalb der Name „Partizipationsscheine“.[23]

Rein rechtlich gesehen, handelt es sich bei Zertifikaten um Schuldverschreibungen.

Der Käufer eines Zertifikates leiht dem Emittenten Geld, um es nach Ablauf einer im Vorhinein festgelegten Zeit wieder zurückzufordern. Der wesentliche Unterschied zu einer Anleihe besteht einzig darin, dass die Höhe des exakten Rückzahlungsbetrages vor Vertragsende nicht feststeht, einzelne Zahlungen dazwischen können jedoch schon fix sein (beispielsweise Kupons bei Aktienanleihen oder Kapitalgarantien bei Garantiezertifikaten).

Häufig werden Zertifikate aus verschiedenen Bausteinen zusammengefügt, um die gewünschte Auszahlungsstruktur zu erreichen. Der erste Baustein ist zumeist der Basiswert, beispielsweise eine Aktie. Durch die Kombination mit anderen Bausteinen ergibt sich eine gewünschte, abweichende Risikostruktur.[24]

4.1. Definition

Als Zertifikate im Sinne dieser Arbeit werden folgende Produkte definiert:[25]

- frei handelbare
- zeitlich begrenzte oder unbegrenzte
- von Banken emittierte Schuldverschreibungen,
- deren Rückzahlungsbetrag am Ende unbekannt ist und
- deren Performance vom Kurs der zugrunde liegenden Einzeltitel, Baskets oder Indizes abhängt.

4.2. Ausstattungsmerkmale

Durch die Betrachtung der Ausstattungsmerkmale lässt sich am einfachsten erklären, was sich hinter einem Zertifikat verbirgt.

Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen zählen:[26]

- die Laufzeit
- das Underlying
- das Bezugsverhältnis
- die Währung
- der Rang der Verbindlichkeit

4.2.1. Laufzeit

Die Laufzeit eines Zertifikates ist in der Regel beschränkt und wird aus der Spanne zwischen dem Emissionstag und dem Fälligkeitstermin errechnet. Selten werden Laufzeiten unter zwei Jahren festgelegt, am häufigsten sind zeitliche Beschränkungen von vier, fünf, sieben oder zehn Jahren. Seit kurzem gibt es auch Produkte, die zeitlich unbegrenzt emittiert werden.[27]

Diese zeitlich unbegrenzten Zertifikate werden vor allem im Bereich der Discount- und Indexzertifikate angeboten, auf die später näher eingegangen wird. Es wird im Prinzip in Zertifikate mit sehr kurzer Restlaufzeit investiert und bei jedem Fälligkeitstermin wird der Cap neu angepasst. Bei derartigen Endlosprodukten wird für den Emittenten ein Kündigungsrecht zu bestimmten Terminen vertraglich fixiert.

4.2.2. Underlying

Unter dem Begriff Underlying versteht man den Basiswert, auf den das Zertifikat aufbaut. Dies kann einerseits ein einzelner Titel sein, aber auch ein zusammengestelltes Portfolio oder ein gesamter Index. Aufbauend auf die Kursentwicklung dieses Basisobjektes wird in weiterer Folge der Wert des Zertifikates am Rückzahlungstermin bestimmt.[28]

4.2.3. Bezugsverhältnis (BV)

Es stellt im Allgemeinen die Höhe der Partizipation eines Zertifikates an der Entwicklung des Underlyings dar. Ein BV von 1 lässt den Investor proportional an der Wertentwicklung teilhaben, ein Verhältnis von 0,1 dementsprechend nur zu einem Zehntel. Vor allem für Kleinstanleger bedeutet dies einen enormen Vorteil, da das Mindestanlagevolumen dadurch deutlich verringert werden kann.

4.2.4. Währung

Die Währung spielt besonders bei den Zertifikaten eine Rolle, die in ausländische Titel investieren und dementsprechend ein Währungsrisiko besitzen. In bestimmten Fällen kann es ratsam sein, dieses Risiko durch eine Wechselkurssicherung zu eliminieren.

4.2.5. Rang der Verbindlichkeit

Sollte es wider Erwarten passieren, dass der Emittent eines Zertifikates in finanzielle Nöte kommt und eine Liquidation durchgeführt wird, ist der Rang der Verbindlichkeit ein entscheidender Faktor, ob und wie viel der Investor zurückbezahlt bekommt. Bei einer vorrangigen Verbindlichkeit stehen die Chancen wesentlich besser als bei einer nachrangigen Verbindlichkeit.[29]

4.3. Kosten und steuerliche Behandlung

Wie bei jedem Finanzprodukt verursacht auch der Kauf von Zertifikaten Kosten, die der Investor zu tragen hat. Neben dem Kaufpreis selbst gibt es noch eine Reihe weiterer Faktoren, die bei einem Kauf eines solchen Produktes berücksichtigt werden müssen, die je nach Typ des Zertifikates unterschiedlich hoch ausfallen. Diese zusätzlich anfallenden Gebühren sind vor allem:[30]

- Spread
- Agio
- Spesen
- Maklergebühr
- Managementgebühr

4.3.1. Spread

Unter dem Begriff Spread versteht man die Differenz aus Geldkurs und Briefkurs.[31] Der Käufer eines Zertifikates muss stets einen Preis, der über dem fairen Preis des Produktes liegt, bezahlen. Im Gegenzug nimmt die Bank ein Zertifikat für einen Preis knapp unterhalb des tatsächlichen Wertes zurück. Diese Differenz ist als Leistungsvergütung für das Emissionshaus anzusehen, deren Höhe abhängig ist von der Struktur und von der Volatilität des Zertifikates bzw. vom Handelswillen des Emittenten.[32] Bei Standardprodukten, die wenig Aufwand seitens der Emittenten benötigen, liegt der Spread zumeist bei unter einem halben Prozent (in manchen Fällen ist er auch null). Bei Zertifikaten, die sich in sehr volatilen Märkten orientieren oder die exotische Komponenten beinhalten, kann er aber durchaus auch bis zu fünf Prozent betragen. Ein höherer Spread wäre kaum noch zu rechtfertigen und wird deshalb auch kaum verlangt. De facto fällt der Spread jedoch nie höher als 1,5 % aus.

4.3.2. Agio

Besonders bei Zertifikaten, denen ein selbst zusammengestelltes Portfolio zugrunde liegt, wollen die Emittenten oftmals nicht auf Erträge durch den späteren Handel warten, sondern sofort eine Leistungsvergütung bekommen und verlangen deshalb ein Aufgeld oder Agio. Dieses Aufgeld bedeutet, dass nicht der gesamte Betrag in den zusammengestellten Aktienkorb investiert wird, sondern nur ein Teil davon. Bis zu drei Prozent der Veranlagungssumme können in der Regel vom Emissionshaus als Leistungsvergütung einbehalten werden.

4.3.3. Spesen

Die Spesen oder Bankgebühren sind im Gegensatz zu Agio und Spread Kosten, die nicht nur beim Kauf von Zertifikaten, sondern bei jeder Art von Wertpapiergeschäft anfallen. Üblicherweise belaufen sie sich auf bis zu 1 % Prozent der Auftragssumme.[33]

4.3.4. Maklergebühr

Diese Kostenart kommt nur dann zu tragen, wenn der Kauf an der Börse abgewickelt wird. Außerbörslich kommt die Entlohnung des Börsenmaklers nicht zu tragen. Sie fällt mit einem Achtel Prozent relativ gering aus.

4.3.5. Managementgebühr

Bei einigen Zertifikaten ist zusätzlich zu den übrigen Gebühren auch eine Management-Fee zu bezahlen, die als Vergütung des Managements eines Zertifikates eingehoben wird. Bei Zertifikaten mit einfacher Struktur kommt sie seltener zu tragen, vielmehr bei aktiv gemanagten Portfolios, deren Bestände an Finanztitel nach Bedarf verändert werden können und intensivere Betreuung benötigen. In der Regel sollte sie jedoch nicht höher sein als zwei Prozent pro Jahr, gemessen an der Basis des Rückzahlungsbetrages. Im Gegensatz zu den übrigen, auf einem bestimmten Zeitpunkt bezogenen Gebühren fällt die Management-Fee umso höher aus, je länger der Zeitraum ist, über den das Zertifikat gehalten wird.[34]

4.3.6. Steuern

Im Grunde wird bei Zertifikaten vorgegangen wie bei Aktien, indem der positiv erwirtschaftete Ertrag mit dem persönlichen Grenzsteuersatz, der bis zu 50 % betragen kann, als Einkunft aus Kapitalvermögen zu versteuern ist, sofern zwischen Erwerb und Verkauf des Zertifikates weniger als ein Jahr vergangen ist. Ist die Spekulationsfrist von einem Jahr bereits vorüber, so kann der Investor einen steuerfreien Gewinn verbuchen.[35][36]

Die einzige Ausnahme bildet die Anlage in ein Garantiezertifikat, das eine Mindestrückzahlung in einer gewissen Höhe garantiert. Laut Rechtssprechung sind Investments in diese Veranlagungsform eher dem Bereich der Anleihen, als dem Bereich der Aktien zuzuordnen. Sie gelten als Finanzinnovationen, was zur Folge hat, dass Garantiezertifikate mit der erwirtschafteten Marktrendite (auch nach der einjährigen Spekulationsfrist) der Zinsabschlagssteuer unterliegen.[37]

Seit März des vergangenen Jahres wurde die Besteuerung für österreichische Zertifikate im Rahmen des Budgetbegleitgesetztes 2003 geändert. Seither gilt für Erträgen von Produkten, die ab diesem Zeitpunkt emittiert wurden, der 25%ige KEST-Satz, unabhängig von der Haltedauer. Indexzertifikate und diverse andere Zertifikate, die sich auf einen Index beziehen, wurden in dieser Regelung explizit angesprochen, andere wiederum stellen in punkto Besteuerung weiterhin Unklarheiten dar.[38]

4.4. Unterteilung

Gerade in den letzten Jahren hat die Vielfalt an Zertifikaten enorm zugenommen. Neben den klassischen Zertifikaten wie Index- oder Discount-Zertifikaten wurde eine Reihe von Titel mit exotischen Komponenten emittiert.

Eine Einteilung von Zertifikaten kann über verschiedene Kriterien vorgenommen werden. Einige Kriterien wie die Laufzeit, die Handelsplätze oder die Emittenten scheinen keine sonderlich effiziente Unterteilung zu ermöglichen.

Zwei wesentlich geeignetere Kriterien zur Klassifizierung sind:[39]

- die Unterteilung nach dem Underlying oder
- die Unterteilung nach der Auszahlungsstruktur

4.4.1. Underlying

Wählt man zur Unterteilung das Bezugsobjekt, das jedem Zertifikat gemäß Definition zugrunde liegt, kann man zwischen Indizes, Portfolios und Einzeltitel unterscheiden.

Indizes als Underlying können in verschiedenster Ausprägung vorkommen. Vorstellbar sind Aktienindizes oder Rentenindizes. Solche, die sich auf den Gesamtmarkt beziehen und solche, die nur einer bestimmten Branche oder einem bestimmten geografischen Gebiet entstammen. Schlussendlich können auch noch Kursindizes und Performance-Indizes unterschieden werden, wobei der Unterschied darin liegt, dass man bei Performance-Indizes auch an den laufenden Erträgen partizipiert, bei den Kursindizes jedoch nur an der Kursentwicklung.[40]

Individuelle Portfolios lassen sich nach denselben Merkmalen wie Indizes untergliedern, wobei sie einerseits aus Einzeltitel und andererseits aus mehreren Indizes bestehen können.

Einzelwerte als Basisobjekt von Zertifikaten können alle bekannten Aktien oder Anleihen sein.

Die folgende Abbildung zeigt alle Charakteristika nochmals auf einen Blick:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Einteilung der Zertifikate nach Bezugsobjekten[41]

4.4.2. Auszahlungsstruktur

Versucht man aus den unterschiedlichen Produktnamen der Emittenten, die teilweise die selben Produkte mit unterschiedlichen Namen versehen haben, eine einheitliche Untergliederung zu erreichen, muss man die Auszahlungsstruktur genauer betrachten. Auf Basis dieser wird eine Unterscheidung in den wichtigsten Produktgruppen getroffen.

4.4.2.1. Partizipationszertifikate

Merkmale

Der Name beinhaltet auch gleichzeitig das Hauptmerkmal dieser Untergruppe.

Man versteht darunter Zertifikate, die aus dem Kauf des Basisobjektes zusammengesetzt werden, ohne Miteinbeziehung derivativer Komponenten, auch „Plain-Vanilla“ Zertifikate genannt. Dadurch „partizipiert“ man an der Wertentwicklung des Basisobjektes.[42]

Eine weitere Untergliederung könnte vorgenommen werden, indem man eine zusätzliche Unterscheidung der Basisobjekte trifft (wie auch im vorherigen Abschnitt beschrieben). Wenn man eine solche Trennung vornimmt, gelangt man zu den gängigen, von den Emissionshäusern getroffenen Namen wie:[43]

- Indexzertifikate
- Basketzertifikate
- Rohstoffzertifikate
- Branchenzertifikate
- Themenzertifikate

Alle diese unterschiedlichen Bezeichnungen haben jedoch den selben Aufbau. Durch den Kauf eines Partizipationszertifikates wird die Wertentwicklung des Underlyings exakt nachgebildet, was für den Käufer viele Vorteile mit sich bringt.

Gerade eine Investition in Indexzertifikate ermöglicht es einem Investor, sein Risiko erheblich zu streuen, indem er auf die Entwicklung eines ganzen Sektors oder einer ganzen Branche setzt, ohne sämtliche im Index enthaltenen Titel kaufen zu müssen.

Partizipationszertifikate kommen in unterschiedlicher Variation vor. Sie können währungsgesichert sein (oft als „Quanto-Zertifikate“ bezeichnet), sie können aber auch zeitlich unbeschränkt aufgelegt werden („Open End Zertifikate“). Der Vorteil eines Quanto-Zertifikates liegt darin, dass man bei Investments in ausländische Indizes oder Baskets das zusätzliche Währungsrisiko ausschalten kann. Bei Open End Zertifikaten hat man den Vorteil, mögliche Verluste am Laufzeitende „aussitzen“ zu können und nicht an einen Fälligkeitstag gebunden zu sein.[44]

Chancen/Risiken

Der Vorteil (und zugleich auch das Risiko) einer solchen Veranlagung ist das symmetrisch verteilte Chance/Risiko-Profil. Fällt oder steigt der Index um eine bestimmte Punktezahl, partizipiert man, abhängig vom Bezugsverhältnis, im gleichen Ausmaß an der Entwicklung. Dadurch bekommt man die genaue Wertentwicklung des Gesamtmarktes oder der jeweiligen Branche ausbezahlt. Eine unbegrenzte und vollständige Partizipation an allen Kursentwicklungen ist mit einer derartigen Anlage deshalb möglich.[45]

Verglichen mit einer Anlage in Indizes zeichnen sich Partizipationszertifikate auch dahingehend aus, dass sie bereits mit geringen Mindestanlagesummen zu bekommen und nur geringe Kosten beim Kauf zu bezahlen sind.[46]

Auszahlungsprofil

Im Falle einer Anlage in Indexzertifikate kann sehr leicht überprüft werden, was die Veranlagung momentan wert ist, indem man einfach die Höhe des aktuellen Indexstandes aus Zeitung oder Internet in Erfahrung bringt und mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.

Bei anderen Partizipationszertifikaten ist es nicht immer so einfach, den aktuellen Stand zu erfahren, da es sich um selbst zusammengestellte Portfolios der Emittenten handelt, deren aktueller Stand sich aus der Summe der Einzelpositionen gemäß ihrer Gewichtung zusammensetzt.[47]

Kaufszenario

Mit Partizipationszertifikaten besitzen die Anleger die Möglichkeit, das eingesetzte Kapital breit zu streuen und sehr transparent anzulegen.

Sie eignen sich für den mittel- bzw. langfristigen Anlagehorizont und setzen hierbei auf steigende Märkte, jedoch besitzen sie im Falle eines Kurseinbruches keinerlei Schutzmechanismen.[48]

4.4.2.2. Garantiezertifikate

Merkmale

Durch Garantiezertifikate erhält der Anleger das Recht, am Fälligkeitstag zumindest eine Mindestrückzahlung wiederzubekommen. Nach oben hin ist die Gewinnmöglichkeit unbegrenzt[49], nach unten ist der mögliche Verlust mit diesem Floor begrenzt.[50]

Man spricht deshalb auch vom 2-Komponenten-Prinzip. Einerseits bekommt man für das eingesetzte Kapital eine Garantie- und andererseits eine Renditekomponente, die dem Investor alle oberhalb des Garantieniveaus liegenden Beträge garantiert.[51]

Zumeist beziehen sich derartige Zertifikate auf große und bekannte Indizes oder Aktienkörbe. Der Indexstand zum Zeitpunkt der Emission spiegelt gleichzeitig auch deren Basiswert wieder. Üblicherweise wird in der Höhe dieses Wertes auch das Garantieniveau festgelegt. Oberhalb dieses Festwertes erhält der Investor eine Partizipation an der Entwicklung des Index, entsprechend seiner Bezugsmenge.

[...]


[1] vgl. Fischer (2003), S. 108

[2] vgl. Röhl (2001), S. 18

[3] vgl. Beike (1999), S. 7

[4] vgl. Fischer (2003), S. 109

[5] vgl. Beike ( 2000), S.4ff

[6] vgl. Röhl (2001), S. 18

[7] vgl. Ross (2004), S. 91

[8] vgl. HSBC (2004), S. 12

[9] vgl. Fischer (2003), S. 127

[10] vgl. Fischer (2003), S. 129

[11] vgl. Beike (1999), S. 33

[12] vgl. Beike (1999), S. 23

[13] vgl. Fischer (2003), S. 156

[14] vgl. Beike (2000), S. 10

[15] vgl. Fischer (2003), S. 158

[16] vgl. Hull (2001), S. 647

[17] vgl. HSBC (2004), S. 63

[18] vgl. HSBC (2004), S. 66

[19] vgl. HSBC (2004), S. 58

[20] vgl. Beike (2000) S. 2

[21] vgl. HSBC (2004), S. 90

[22] vgl. http://www.finanzen.net/pdf/finspecial_zertifikate.pdf (abgerufen am 2.12.2004)

[23] vgl. Beike (1999), S. 95

[24] vgl. http://www.handelsblatt.de/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200011,

205598,795229/SH/0/depot/0/ (abgerufen am 2.12.2004)

[25] vgl. Röhl (2001), S. 22

[26] vgl. Beike (1999), S. 96ff

[27] vgl. Ross (2004), S. 88

[28] vgl. Heidedorn (2000), S. 141

[29] vgl. Grill, Perczynski (1996), S. 476

[30] vgl. Röhl (2001), S. 55ff

[31] vgl. Rittberg (2000), S. 20

[32] vgl. Röhl (2001), S. 50f

[33] vgl. Rittberg (2000), S. 20

[34] vgl. Röhl (2001), S. 57f

[35] vgl. Röhl (2001), S. 67ff

[36] vgl. Kurzawa, W., Oberhettinger, H.J. (2002), S.9

[37] vgl. http://www.abn-zertifikate.de/pdf/documents/themebrochure/

Themenbroschuere Rohstoffe.pdf (abgerufen am 11.11.2004)

[38] vgl. http://www.boerse-live.at/startseite/zertifikate_steuern.htm (abgerufen am 14.12.2004)

[39] vgl. Beike (1999), S. 108

[40] vgl. Beike (1999), S. 108ff

[41] vgl. Beike (1999), S. 109

[42] vgl. HSBC (2004), S.91

[43] Alle diese Namen bezeichnen in ihrer Grundform Partizipationszertifikate, sie können jedoch

auch derivative Komponenten enthalten und unter einem anderen Namen emittiert werden.

[44] vgl. http://www.goldseiten.de/content/anlageformen/zertifikate.php (abgerufen am 11.11.2004)

[45] vgl. Deutsche Bank (2003), S. 6

[46] vgl. Kurzawa, W., Oberhettinger, H.J. (2002), S. 6

[47] vgl. Röhl, (2001), S. 26ff

[48] vgl. http://www.rcb.at/fileadmin/user_upload/rcb/Sonstiges/Diverse_Brosch_ren/

WP_Pr_s_Heike_130104_P.pdf (abgerufen am 28.11.2004)

[49] Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Grundform eines Garantiezertifikates. Es werden jedoch in

Ausnahmenfällen auch Garantiezertifikate mit einem begrenzten Gewinn nach oben begeben.

[50] vgl. Beike (1999), S. 147

[51] vgl. Deutsche Bank (2003), S. 16

Details

Seiten
84
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638364348
ISBN (Buch)
9783638705233
Dateigröße
898 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v36938
Institution / Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz – Industrie und Fertigungswirtschaft
Note
Sehr Gut (1.0)
Schlagworte
Darstellung Analyse Bewertung Rohstoffzertifikaten

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Darstellung, Analyse und Bewertung von Rohstoffzertifikaten