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Junge Erwachsene im Übergang in das Erwerbsleben mit der Problematik der Arbeitslosigkeit

Hausarbeit 2016 24 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Junge Erwachsene im Übergang ins Erwerbsleben
2.1Definition Junge Erwachsene
2.2 Übergang Schule - Ausbildung
2.3 Übergang Ausbildung - Erwerbstätigkeit
2.4 Zusammenfassung der Übergänge Schule - Ausbildung - Erwerbstätigkeit

3 Vertiefte Auseinandersetzung mit dem Übergangsphänomen: Arbeitslosigkeit von jungen Erwachsenen als Problem
3.1 Probleme beim Übergang Schule - Ausbildung mit Folge von Ausbildungs- bzw. Arbeitslosigkeit
3.2 Probleme beim Übergang Ausbildung - Beruf mit Folge der Arbeitslosigkeit
3.3 Forschungsstand bezüglich der Arbeitslosigkeit von jungen Erwachsenen
3.3.1 Daten und Fakten zu jungen Erwachsenen ohne Ausbildungsplatz (-abschluss)
3.3.2 Daten und Fakten zu jungen Erwachsenen als Arbeitslose
3.4 Gründe und Ursachen für die Arbeitslosigkeit im jungen Erwachsenenalter
3.5 Lösungsansätze zur Behebung der Jugendarbeitslosigkeit

4 Fazit und Reflexion
4.1 Fazit
4.2 Reflexion anhand des TZI-Dreiecks

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

So gut wiejeder Mensch strebt in seinem Leben danach seinen Traumberuf zu erlernen, einen guten Job zu bekommen und dadurch finanziell unabhängig zu sein. Die mögliche Erfüllung dieser Wünsche scheint auf einer entsprechenden schulischen Leistung zu basieren. Da dieser Übergang von der schulischen Ausbildung zum (Traum-) Beruf heutzutage über das Jugendalter bis hin zum Erwachsenenalter verlaufen kann, wird die Altersspanne der jungen Erwachsenen genauer betrachtet, denn diese beschäftigen sich überwiegend mit dem Übergang von der Schule zur Ausbildung, sowie der zweiten Schwelle von der Ausbildung zur Erwerbstätigkeit.

Doch was geschieht, wenn die jungen Erwachsenen an diesem Übergang scheitern? Was können die Ursachen hierfür sein und wie kann man diese vermeiden? Um dies zu erklären, wird neben der Erläuterung der 1. und 2. Schwelle, aufgezeigt, welchen Problematiken jungen Erwachsenen gegenüberstehen und aus welchen Gründen junge Erwachsene ausbildungslos und anschließend arbeitslos bleiben, dies wird zur Verdeutlichung an empirischen Studien belegt. Darüber hinaus werden Vorschläge gemacht, inwiefern dieser Problematik entgegengewirkt werden kann. Zum Schluss wird eine persönliche Reflexion bezüglicher der Übergänge von jungen Erwachsenen von der Schule in die Erwerbstätigkeit aufgezeigt.

Zum besseren Verständnis der Arbeit wird von Jugendlichen mit niedrigem bis mittleren Bildungsniveau ausgegangen, die sich regulär eher auf eine Einstellung in eine Ausbildung vorbereiten. Daher liegt der Fokus beim Übergang Schule - Ausbildung, Bezüge auf das Studium werden ausgelassen und der Übergang Ausbildung - Beruf wird nur kurz angeschnitten, da der Übergang viele Übereinstimmungen aufweist und eine konkrete Grenzziehung, im Bezug auf den Werdegang und die Problematiken einer entstehenden Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit, nicht möglich ist. Es wird dennoch auf diesen eingegangen, weil gerade dort diejungen Erwachsenen vorherrschen.

2 Junge Erwachsene im Übergang ins Erwerbsleben

Da sich der Eintritt ins Erwerbsleben heutzutage bis ins Erwachsenenalter, fokussiert aber bis ins junge Erwachsenenalter zieht, gilt diese Lebensphase erstmal zu definieren und anschließend werden die Übergänge von der Schule bis zur Ausbildung und von der Ausbildung bis in die Erwerbstätigkeit verdeutlicht.

2,1 Definition Junge Erwachsene

Zu Beginn dieser Arbeit sollte der Begriff der "jungen Erwachsenen" geklärt werden. Dieser Begriff wurde seit der 1980er vermehrt eingesetzt, da die Grenzen zwischen Jugend- und Erwachsenenalter immer mehr verschwimmen (vgl. Kohli, 2003, S. 527ff). Die Jugend ist ein gesellschaftlicher Mechanismus der Separation und Integration, denn bereits in der Kindheit wird ausnahmslos separiert, z. B. in welchem Sportteam oder in welche Klasse kommt welches Kind, es wird auf diesem Wege auf die Integration in die Gesellschaft vorbereitet. Bislang bestanden die Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen aus 4 großen Bereichen: 1. der Ausbildung von intellektuell-kognitiver und sozialer Kompetenz, 2. der Entwicklung der eigenen Geschlechtsrolle, 3. der Entwicklung der eigenen Handlungsmuster/- kompetenzen und 4. der Entwicklung eines Werte- und Normsystems. Allerdings beschäftigen sich Jugendliche viel mehr mit den auftretenden Problemen der Arbeitswelt und der Identitätsfindung, andere Bereiche wie Partnerwahl und die Ablösung vom Elternhaus treten zurück. Dies lässt das klassische Jugendkonzept veralten und lässt zudem den Übergang zum Erwachsenenalter durchlässiger werden (vgl. Chassé, 2008, S. 104-108).

Das Erwachsensein ist mit vielen Anforderungen und Verpflichtungen verbunden, diese die jungen Menschen noch zu vermeiden versuchen. Zudem scheinen nicht alle Volljährigen allen Kategorien des Erwachsenenstatus gerecht zu werden, denn die Vorstellung von einem Erwachsenen scheint nicht mit deren Lebensentwurf kompatibel zu sein. Denn hier besteht die Problematik einer "Status-Rollen-Konfiguration" (Raithelhuber, 2008, S. 153) von der Jugend in den Erwachsenenstatus. Diese Übergangsphase, die dem Jugendalter folgt, wird seit circa 2 Jahrzehnten als "junges Erwachsenenalter" bezeichnet und umschließt meist die Bevölkerungsgruppe der 18- bis 25-Jährigen. Diese Altersgruppe wird meist als Heranwachsende gesehen, die sich in einer verspäteten oder verlängerten Adoleszenz befinden (vgl. Raithelhuber, 2008, S. 152-160).

Es wird vermehrt von "jungen Erwachsenen" gesprochen, da sich der menschliche Lebenslauf immer mehr in Bewegung befindet und dadurch die theoretisch-konzeptionelle Vorstellung eines Lebenslaufs und der dazugehörigen Lebensalter wandelt und demzufolge die zeitliche Einordnung, wann der Wechsel vom Jugend- ins Erwachsenenalter stattfindet, nicht mehr punktuell nennbar ist. Der Grund hierfür liegt bei der Entkopplung der einzelnen Teilbereiche. (vgl. Raithelhuber, 2008, S. 158ff). Den jungen Erwachsenen werden schwierige Entscheidungs- und Auswahlprozesse, Veränderungen und Ausarbeitungen struktureller Bedingungen zugemutet, die mit den eigenen biografischen und den gesellschaftlichen und institutionellen Erwartungen kollidieren (vgl. Schaffner, 2007, S.65). Zudem gibt es nicht mehr einen Idealtyp einer Biografie, sondern es bestehen Unmengen an verschiedenen Möglichkeiten seinen eigenen Lebenslauf zu gestalten. Dies bietet den jungen Erwachsenen einen erheblichen Entscheidungsfreiraum, der jedoch ebenso ein Risiko des Scheiterns mit sich birgt, was wiederum zu einer Verlängerung dieser Phase führen kann (vgl. Raithelhuber, 2008, S. 160).

In diesen spezifischen Lebenslagen, in denen sich die jungen Erwachsenen befinden, zeigt sich, dass das individuelle Bewältigen dieser Phase durch sozialpolitische und gesellschaftlich hervorgerufene, wie auch psychosoziale Spannungen mehr denn je geformt ist. Was diese Ungewissheit bezüglich dieses Bewältigungsvorhabens zur Folge hat, ist die Prekarisierung derjungen Erwachsenen (vgl. Chassé, 2008, S. 119ff).

Dementsprechend wird in den folgenden Abschnitten auf die Übergänge, die die Jugendlichen bis hin zum Erwachsenenalter, im Bezug auf ihr zukünftiges Erwerbsleben, durchleben, eingegangen.

2,2 Übergang Schule - Ausbildung

Nach bzw. noch während der Schulzeit stellt sich für die Schüler die Frage, wie ihr zukünftiger beruflicher Werdegang ablaufen soll. Mehr als 50% (Stand: 2011) entscheiden sich hierbei für eine Ausbildung im Dualen System, welche einer der traditionellsten Formen einer Ausbildung in Deutschland darstellt. Sie soll den Fachkräftebedarf abdecken und nimmt somit einen wichtigen Bestandteil des deutschen Bildungssystems ein. Laut Statistiken befinden sich pro Jahr über 1,5 Millionen Jugendliche undjunge Erwachsene in einer dualen Ausbildung, zum Beispiel wurden 2011 ca. 570.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen (vgl. Krekel, 2012, S. 287).

Allerdings verschiebt sich die direkte Annahme einer Berufsausbildung zeitlich immer mehr nach hinten, denn die Schulbesuchszeit hat sich allgemein verlängert, sodass eine Tendenz der Aufschiebung zum Übergang in die Erwerbstätigkeit entsteht (vgl. Chassé, 2008, S. 105). Diese schulisch organisierten Bildungslaufbahnen werden in der Jugendforschung als "Scholarisierung" der Jugendphase bezeichnet, dies bedeutet, dass immer größere Gruppen die traditionell vorherrschenden Strukturen des Bildungs- und Arbeitssystems, die für dieses Lebensalter typisch waren, verlassen, weiter zur Schule gehen, um dort einen höheren Abschluss zu erlangen und sich dadurch der Abschluss einer Berufsausbildung bis ins 3. Lebensjahrzehnt ziehen kann (vgl. Zinnecker, 2000, S. 42ff). Dies hat darüber hinaus zur Folge, dass die jungen Erwachsenen aus ökonomischer Sicht über die Schwelle zur Volljährigkeit immer noch finanziell abhängig vom z. B. Elternhaus sind und bis zum Berufseinstieg bleiben (vgl. Chassé, 2008, S. 115).

Mittlerweile haben sich viele verschiedene Vorgehensmöglichkeiten bezüglich der individuellen beruflichen Zukunft entwickelt, was den Übergang ins Erwachsensein nicht einfacher, sondern komplexer werden lies (vgl. Stauber/ Walther, 2002, S.123ff). Denn es besteht für die Schulabgänger ein vielfältiges berufs- und studienqualifizierendes Bildungsangebot des beruflichen Schulwesens, die Umstrukturierung seines eigentlich eingeschlagenen Weges ist nun mehr kein Problem, es kann z. B. leicht das Abitur noch nach dem Realschulabschluss erlangt werden und dementsprechend ein Studium begonnen werden. Denn die jungen Erwachsenen haben nun die Opportunität ihre eigen gewählte Biografie zu gestalten und sich dadurch selbst zu verwirklichen. Bei dieser Entwicklung wird von einer Loslösung der Jugend von den traditionell bestehenden Ansprüchen des Erwachsenseins bzw. -werdens gesprochen (vgl. Raithelhuber, 2008, S. 156).

Trotz der vielen Möglichkeiten tendieren viele Jugendliche zur beruflichen Ausbildung, sodass 2010 54% der Schulabgänger, die sich für eine duale Ausbildung im Frühjahr interessierten, sich anschließend tatsächlich in einer befanden. Der andere Anteil, dem dieser Übergang nicht gelingt, landet meist in einem "Übergangssystem" (vgl. Krekel, 2012, S. 296f), welches entweder durch berufsvorbereitende Maßnahmen geprägt ist oder es wird ein Bildungsgang im Übergangsbereich besucht (vgl. Arnold/ Böhnisch/ Schröer, 2005, S. 91). Diese Übergangssysteme dienen in der Theorie dafür, um die Qualifikationen für die Aufnahme einer Berufsausbildung zu erlangen. Darüber hinaus können in dieser Übergangsspanne auch ein höherer Schulabschluss erreicht werden, welches die Aufnahme von einem Unternehmen zur Ausbildung beschleunigen kann. Denn etwa die Hälfte der Maßnahmenteilnehmer hat nach 4 Monaten einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, allerdings 1/5 dieser haben es nach 3 Jahren noch nicht geschafft einen Ausbildungsplatz zu erlangen (vgl. Krekel, 2012, S. 298). Dieses System gliedert sich somit in die 3. Säule der beruflichen Bildung ab, trotz der teilweisen Erfolge, ist diesem wenig Anerkennung gewidmet. Da zudem dieser Übergang eine Selektion und somit eine soziale Ungleichheit zunehmend unterstreicht. Dementsprechend finden viele Jugendliche keinen beruflichen Anschluss, sodass sie dann in eine Arbeitslosigkeit oder in irregulären Beschäftigungen münden und sie dadurch einem geringen Einkommen gegenüberstehen (vgl. Blossfeld/ Hofmeister, 2005, S. 7ff).

Zusammenfassend lässt sich der Übergang von der Schule in eine Ausbildung wie folgt beschreiben: Immer noch ist die Nachfrage nach Ausbildungen groß, allerdings stiegen mit der erhöhten Anzahl von Abgängern von allgemein bildenden Schulen auch die Probleme alle Ausbildungsplatzsuchenden in Unternehmen unterzubekommen enorm. Auch seitens der Unternehmen klagen diese vermehrt über den Mangel an geeignete Auszubildenden und somit über unbesetzte Ausbildungsstellen, 2010 lag die Ausbildungsbetriebsquote bei 22.5%, 2004 allerdings noch bei konstanten 24%, d.h. auch die Zahl der Unternehmen, die ausbilden, minimiert sich (vgl. Krekel, 2012, S. 294). Trotz der knappen Ausbildungsplätze stieg die Ausbildungsplatzabbruchquote, aufgrund der Perspektivlosigkeit des Ausbildungsberufs- bzw. -Situation. Dies kann an dem Rückgang des "bildungsoptimistischen Lebensentwurfs" liegen, der besagt, dass durch gute Leistungen in der Schule eine gute Ausbildung und darauf folgend ein guter Job gewährleistet ist. Nun mehr wird der Übergang ins Erwerbsleben als Risikofaktor gesehen (vgl. Chassé, 2008, S. 108-114), was an sozialen Wandlungen, welche mit der veränderten Struktur der Arbeitsgesellschaft verbunden werden kann, worauf man auf die Herausforderungen und Hindernisse schließen kann, mit denen junge Menschen in der Phase der Eingliederung ins Erwerbssystem konfrontiert werden (vgl. Raithelhuber, 2008, S. 153).

2.3 Übergang Ausbildung - Erwerbstätigkeit

Sobald die jungen Erwachsenen ihre Ausbildung abgeschlossen haben, folgt die Suche nach einem passenden Job, insofern sie nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Denn genau dieser Übergang ist punktuell und situativ, wird diese so genannte 2. Schwelle gemeistert, wurde das bestehende Potential seinerseits richtig ausgeschöpft und die Transition in die Erwerbstätigkeit war erfolgreich (vgl. Kreher/ Oehme, 2005, S. 407ff).

Oft besteht allerdings schon hier das Problem, dass Ausbildungen nicht erfolgreich beendet werden, sodass der Übergang ins Erwerbsleben für jungen Erwachsene (vgl. Chassé, 2008, S. 114) "ungewiss, offen und wenig berechenbar" (Chassé, 2008, S. 105) geworden ist. Denn genau bei diesem bevorstehenden Wechsel, dem Berufseintritt, sammeln sich die Erschwernisse, dem folgen Umwege, wie Umschulungen, Weiterqualifizierung oder Wartezeiten auf entsprechende Rückmeldungen von angestrebten Stellen, wie auch der langfristigen Sicherung der Existenz durch eine gesicherte Erwerbstätigkeit. Gelingt dieser Übergang nicht folgt eine Phase der Arbeitslosigkeit und staatlicher Abhängigkeit (vgl. Chassé, 2008, S. 113).

2.4 Zusammenfassung der Übergänge Schule - Ausbildung - Erwerbstätigkeit

Festzuhalten ist, dass es heutzutage keine einheitlichen Übergänge für alle jungen Erwachsenen gibt. Noch vor den 1980er war der Verlauf von der Schulzeit bis ins Erwerbsleben weitestgehend beim Großteil der Schulabgänger homogen (vgl. Chassé, 2008, S. 114f). Dieser veränderte Zustand bietetjedoch für einige Gruppen Chancen zur Entfaltung, welches mit aktivem Handeln und vorhandenen Ressourcen verbunden sein muss, um die objektiven Möglichkeiten der optimalen Gestaltung des biografischen Verlaufs völlig auszuschöpfen. Damit dies gelingt müssen die jungen Erwachsenen sich in diesem Übergang zur Adoleszenz erst über diesen bewusst werden und sich mit sich selbst auseinandersetzen. Daher ist für den erfolgreichen Schwellenübertritt notwendig, dass die jungen Erwachsenen den Ansprüchen an einen Erwachsenen, die die Gesellschaft vorlegt, von innen heraus gerecht werden und umsetzen können (vgl. Schaffner, 2007, S. 65-85).

Wegen der vermehrten Möglichkeiten, die das Bildungssystem mitweilen bietet, entstehen Status-Rollen-Problematiken, die es zu bewältigen gilt. Da diese Schwierigkeiten meist bis über das Jugendalter bestehen bleiben, entwickelt Thomas Olk bereits 1985 sein Postulat über die Entstrukturierung der Jugendphase, in dem es ebenfalls lautet, "dass der einheitliche, die gesamte Existenz einer Person umgreifende Status "Jugend" unter den Druck zentrifugal wirkender Kräfte gesellschaftlicher Differenzierung gerät" (Olk, 1985, S. 294). Denn in der Gesellschaft bestehtjedoch immer noch das vorherrschende Bild der Normalbiografie und der Leistungspflicht. Dem zur Folge lässt sich ebenfalls erkennen, dass an den Übergängen Schule - Ausbildung - Beruf soziale Schließungstendenzen existieren, die durch gesellschaftliche Vorstellungen und Ansprüche beeinflusst werden und es hierbei zu Differenzierungen bezüglich schulischer Vorbildung, Geschlecht, ethischer und religiöser Zugehörigkeit etc. kommen kann (vgl. Raithelhuber, 2008, S. 154). Um all diesen Forderungen, sowie entsprechender beruflicher Qualifikation und den Ansprüchen nach zukünftigen Lebensperspektiven gerecht werden zu können, wird die "Lebenszeit der jungen Erwachsenen (...) als Schlüsselphase der biographischen Suche nach personaler Identität und sozialer Integration" (Böhnisch/ Schröer/ Thiersch, 2005, S. 148) bezeichnet.

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Details

Seiten
24
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668476196
ISBN (Buch)
9783668476202
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v369892
Institution / Hochschule
Universität Trier
Note
2,3
Schlagworte
übergänge junge erwachsene schule berufsleben beruf übergang sozialpädagogik

Autor

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