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Die Rolle der Medien in der Demokratie. Die Macht von Social Media während der US-Präsidentschaftswahlen 2016

Unterrichtsmaterialien für einen Themen-Talk inklusive Lösungen

Unterrichtsentwurf 2017 34 Seiten

Didaktik - Politik, politische Bildung

Leseprobe

1 Planungsgrundlagen

1.1 Curriculare Vorgaben

Die heutige Thematisierung „Die Macht der ,Social Media‘ am Beispiel der US-Präsident- schaftswahlen 2016 - ,freie‘ Online-Kommunikation als Beitrag zur Belebung der Demokratie oder ein Demokratiegefährder durch postfaktische Meinungsbildung?“ reiht sich in die Unterrichtsreihe mit dem Oberthema „Die Rolle der Medien in der Demokratie“ ein. Das Oberthema ist Bestandteil des Moduls „An der politischen Willensbildung teilnehmen“. Nach dem Stoffverteilungsplan des der Berufsschule ist dies ein Pflichtmodul im dritten Semester im Fach Wirtschaft und Sozialkunde für angehende Hotelfachleute.

1.2 Planungszusammenhang

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2 Lerngruppe

2.1 Statistische Angaben zur Lerngruppe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Kompetenzstand/-profil

Nachfolgend werden die Kompetenzstände in folgende Ausprägungsgrade eingestuft: Expertenniveau, Regelniveau und Mindestniveau.

2.2.1 Sachkompetenzen

Die Mehrheit der Schüler/-innen:

- gibt die Funktionen von klassischen Medien in einer Demokratie wieder. (Mindestniveau)
- grenzt klassische Medien von Neuen Medien anhand von Beispielen ab. (Regelniveau)
- definiert den Begriff Social Media und benennt Beispiele. (Regelniveau)
- erkennt das Spannungsverhältnis (Kontroverse) in Bezug zur Ausgangsfragestellung. (Mindestniveau)

2.2.2 Methodenkompetenzen

Die Schüler/-innen:

- organisieren sich eigenständig in Gruppenarbeit. (Expertenniveau)
- erarbeiten Inhalte selbstständig und in Gruppenarbeit. (Expertenniveau)
- präsentieren in Gruppen Themen und Argumente innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens. (Regelniveau)
- haben bereits Übung im Lesen und Bearbeiten von Fachtexten.(Regelniveau)
- führen eigenständig einen Themen-Talk nach vorgegebenen Kriterien durch.(Mindestniveau)

2.2.3 Sozialkompetenzen

Die Schüler/-innen:

- verhalten sich überwiegend hilfsbereit und diszipliniert. (Regelniveau)
- arbeiten größtenteils ergebnisorientiert und kooperativ in Gruppenarbeit. (Regelniveau)

2.3 Spezielle Voraussetzungen

Die Klasse … ist im 1. Halbjahr des zweiten Ausbildungsjahres. Die Klasse ist, bis auf we- nige Ausnahmen, sehr leistungsstark und fordernd. Die Mehrzahl der Schüler/-innen arbei- tet in der 5-Sterne-Hotellerie. Sprachfördernde Maßnahmen sind in dieser Klasse nicht er- forderlich.

3 Didaktische Entscheidungen

3.1 Relevanz der Thematik und inhaltlicher Schwerpunkt nach Klafki

3.1.1 Gegenwartsbedeutung

Niklas Luhmann (1927-1998) beschreibt die Rolle der Medien in unserer Gesellschaft wie folgt: „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben wissen, wissen wir durch die Massenmedien.“ Mit dem Aufkommen des WEB 2.0 Anfang dieses Jahrtau- sends änderte sich die Medienlandschaft rasant, da es nun jedem Nutzer möglich ist, selbst Informationen zu verbreiten. Neben den klassischen Massenmedien existieren heute auch die sozialen Medien (Social Media), die von der Mehrheit der Schüler/-innen in der Klasse … konsumiert werden und an denen sie aktiv mitwirken. Somit ist das Thema sehr nah an der Lebenswelt der Schüler/-innen angesiedelt. Die Nutzung sozialer Medien kann eine ob- jektive Meinungs- und Urteilsbildung gefährden. Im Jahre 2016 wurde aus diesem Anlass das Wort „postfaktisch“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. zum Wort des Jah- res gewählt.

3.1.2 Zukunftsbedeutung

Chancen, aber auch Gefahren der Social Media für die Demokratie werden in wissenschaftlichen und politischen Diskursen kontrovers diskutiert (Kontroversitätsgebot). Am 24. September 2017 sind Bundestagswahlen in Deutschland. In Bezug auf die Wahlen und sonstige politische Entscheidungen (z. B. Volksentscheide) ergibt sich für die Schüler/-innen die Notwendigkeit einer kritischen Nutzung diverser Social Media sowie einer faktenbasierten Meinungs- und Urteilsbildung, unter Abwägung verschiedener Argumente aus unterschiedlichen Perspektiven. (Zukunftsorientierung nach Kayser und Hagemann)

3.1.3 Exemplarische Bedeutung

Die Kontroverse (siehe Ausgangsfragestellung) wird in dieser Unterrichtssequenz am Bei- spiel der US-Präsidentschaftswahlen im Jahre 2016 bearbeitet. Der Wahlkampf in den USA wurde vorwiegend über die Social Media geführt und der Einfluss dieser Medien auf die Wahlentscheidung einzelner Bürger wurde ausreichend wissenschaftlich und medial aufge- arbeitet.

3.1.4 Zugänglichkeit

Die didaktische Zugangsweise folgt den Prinzipien der Schülerorientierung und der Zukunftsorientierung nach Kayser und Hagemann. Die Mehrzahl der Schüler/-innen nutzt die sozialen Medien mehr oder weniger intensiv als Kommunikations- und Informationsplattformen. Zudem sind sie Teilnehmer diverser Netzwerke und Blogs, da einige Schüler/-innen selbst Beiträge und Posts verfassen (Schülerorientierung). Die Zukunftsorientierung ist begründet durch den vermehrten Einsatz der sozialen Medien bei Wahlen oder anderen politischen Entscheidungen, samt Chancen und Risiken für Demokratien.

3.2 Fachinhalte

3.2.1 Sachstruktur

Die Sachstruktur der Unterrichtsreihe ist aufgrund der Komplexität des Themas in Form einer Mind-Map im Anhang dargestellt.

3.2.2 Didaktische Reduktion

3.2.2.1 Horizontale didaktische Reduktion

Die horizontale didaktische Reduktion ergibt sich aus der Matrix (siehe Tabelle 1) nach Kayser und Hagemann. Die Matrix setzt einen Rahmen für die Anbahnung von Sach-, Wertund Gestaltungsurteilen im Laufe dieser Unterrichtsstunde. Sie dient zugleich als Argumentationshilfe für die verschiedenen Perspektiven im Themen-Talk.

Tabelle 1: Matrix nach Jörg Kayser und Ulrich Hagemann (Kayser & Hagemann, 2012)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2.2 Vertikale didaktische Reduktion

Quantitativ erfolgt die Reduktion durch die Eingrenzung des Themas mithilfe der zentralen Fragestellung, die eine vorgegebene Kontroverse impliziert. Die Schüler/-innen argumentie- ren in einem Themen-Talk aus den vorgegebenen Perspektiven in den Betrachtungsebenen Medien und Politik und anhand vorgegebener Kategorien und deren Kriterien (siehe Tabelle

1). Die Matrix wird zusammen mit den Lernenden in der vorangehenden Stunde erarbeitet. Qualitativ erfolgt die Reduktion durch die Auswahl und inhaltliche Eingrenzung der ver- schiedenen Perspektiven. Die Mind-Map zu Punkt 3.2.1 zeigt weitere mögliche Perspekti- ven auf.

3.3 Fachdidaktisches Konzept

Diese Lerneinheit ist nach dem Modell der Urteilsbildung nach Jörg Kayser und Ulrich Ha- gemann geplant. Ein expliziter Urteilsprozess (Urteile dritter Stufe) soll die Anbahnung von Sach-, Wert- und Gestaltungsurteilen in dieser Unterrichtsstunde ermöglichen (Kayser & Hagemann, 2012). Hauptgegenstand ist dabei die Makromethode Themen-Talk nach Hans- Werner Kuhn (Kuhn, 2007). Hierbei steht das aktuelle und kontroverse Thema (siehe Kapi- tel 1.1) im Mittelpunkt der Argumentation. Diese Makromethode eignet sich besonders gut, um das Prinzip der Multiperspektivität umzusetzen. Es werden dabei unterschiedliche Ar- gumente zum Thema durch ausgewählte Perspektiven in einem Themen-Talk dargelegt. Die inhaltliche Erarbeitung der Argumente erfolgte anhand der Matrix (siehe Tabelle 1) in der vorangegangenen Stunde. Die Schüler/-innen erarbeiten mithilfe einer Argumentations- Map die verschiedenen Argumente der einzelnen Perspektiven zur Ausgangsfragestellung. Nach Abwägung der einzelnen Argumente bilden sich die Schüler/-innen in der darauffol- genden Unterrichtsstunde ein eigenes Sach- und Werturteil (Kayser & Hagemann, 2012). Des Weiteren werden, im Hinblick auf die Bundestagswahl im September 2017, Gestal- tungsurteile nach (Joachim, Massing, Richter, & Weißeno, 2012, S. 57) durch Lerntransfer in den nachfolgenden Stunden angebahnt. Die Makromethode Themen-Talk erlaubt es zu- dem, binnendifferenzierte Entscheidungen zu realisieren, indem die einzelnen Perspektiven mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus (zeitlich wie inhaltlich) erstellt sind. Es wird zwi- schen drei Schwierigkeitsstufen unterschieden (siehe Tabelle 1). Bei der schwierigsten Stu- fe (hoch) müssen die Schüler/-innen bei der Erarbeitung und Präsentation der Argumente schnell, analytisch und präzise sein. Das Moderatorenteam hat dabei die anspruchsvollste Aufgabe und wird von mir in der Vorbereitungsphase gesondert betreut. Die Moderatoren erhalten vorab alle Argumente der einzelnen Akteure. Die Gruppen wurden im Vorfeld, nach politischem Interesse und Leistungsstand gemischt, festgelegt (siehe Anhang).

Des Weiteren findet das didaktische Prinzip der Schülerorientierung durch eine entsprechende Lernsituation (siehe Anhang) und den Bezug zum Alltag beziehungsweise zur Lebenswelt der Schüler/-innen Anwendung.

3.4 Längerfristig angestrebter Kompetenzzuwachs

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.5 Kompetenzentwicklung im aktuellen Lehrvorhaben

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.6 Tabellarischer Unterrichtsverlauf

Der tabellarische Unterrichtsverlauf ist auf Seite 7 abgebildet.

4 Medien und verwendete Literatur

4.1 Medien

Phase Verwendete Medien Didaktische Funktion

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.2 Literatur

Das Erste (Regisseur). (2017). Die nervöse Republik [Kinofilm].

Joachim, D., Massing, P., Richter, D., & Weißeno, G. (2012). Politikkompetenz - ein Modell. Berlin: Springer-Verlag. Kayser, J., & Hagemann, U. (2012). Urteilsbildung im Geschichts- und Politikunterricht. Berlin: Cultus e.V. Kuhn, H.-W. (2007). Methodentraining 1 für den Politikunterricht. Bonn: bpb.

Rahmenvereinbarung über die Berufsschule. (1991). Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.03.1991. Sekretariat der Ständi- gen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland.

4.3 Internetquellen

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Reinbold, F., & Schnack, T. (06. 12. 2016). Spiegel online. Abgerufen am 12. 05. 2017 um 07:28 Uhr von US-Wahl und Daten-Ingenieure

- Ich ganz allein habe Trump ins Amt gebracht : http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-die-daten- ingenieure-endlich-eine-erklaerung-mit-der-alles-sinn-ergibt-a-1124439.html

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3.6 Tabellarischer Unterrichtsverlauf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Lernsituation:

Angesichts der 500-Jahr-Feier der Reformation kommt eine Schüleraustauschgruppe des Culinary Institute of America (CIA) in New York zu uns an das OSZ Gastgewerbe Brillat-Savarin.

Der Besuch steht unter dem Zeichen „Demokratie im Wandel - wie Medien unsere politischen Urteile beeinflussen“.

Im Zuge des Austausches wird ein Themen-Talk mit einem anschließenden Diskurs stattfinden. Abschließend sollen Rückschlüsse auf die deutsche Bundestagswahl 2017 gezogen werden.

Lernaufgabe

Sie sind als Gast in einem Themen-Talk „Talk im Brillat-Savarin“ eingeladen. Bereiten Sie sich auf eine kontroverse Debatte unter folgender Fragestellung vor:

Die Macht der „Social Media“ am Beispiel der US-Präsidentschafts- wahlen 2016 - „freie“ Online-Kommunikation als Beitrag zur Belebung der Demokratie oder ein Demokratiegefährder durch postfaktische Meinungsbildung?

[...]

Details

Seiten
34
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668508507
ISBN (Buch)
9783668508514
Dateigröße
1.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v370574
Note
1,0
Schlagworte
rolle medien demokratie macht social media us-präsidentschaftswahlen unterrichtsmaterialien themen-talk lösungen

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Titel: Die Rolle der Medien in der Demokratie. Die Macht von Social Media während der US-Präsidentschaftswahlen 2016