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Den eigenen Körper im Sport erleben, erfahren und reflektieren

von Anonym (Autor)

Hausarbeit 2014 20 Seiten

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe

Inhalt

1.Einleitung

2. Begriffsdefinitionen
2.1 Körper
2.2 Erleben - Erlebnis
2.3 Erfahren - Erfahrung
2.4 Reflektieren - Reflexion

3. Über das Konzept der Körpererfahrung
3.1 Geschichtlicher Hintergrund
3.2 Beschreibung des Körpererfahrungskonzeptes
3.3 Lerngewinn für die Schüler durch das Körpererfahrungskonzept
3.4 Pädagogische Bedeutung und Körpererfahrung
3.5 Übertragung des Körpererfahrungskonzeptes auf die Sportart Schwimmen

4. Welche Rahmenbedingungen braucht es, um das Körpererfahrungskonzept erfolgreich in der Praxis umzusetzen?

5. Zusammenfassung

6. Quellen

1.Einleitung

Bewegung und die damit verbunden Lebensfreude beeinflussen die Entwicklung von Kindern grundlegend. Daher ist das einzige Bewegungsfach (Sport) in der Schule ein sehr wichtiges. Aufgrund dessen, dass Sport vielen Schülern Spaß macht, hat es spezielle Erziehungschancen, die zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung beitragen können. Die Personen, die Schüler dazu bringen, sind Sportlehrer.

Sportlehrer werden an der Universität in verschiedenen Teildisziplinen ausgebildet. Ein Teilbereich der Sportwissenschaft ist die Sportdidaktik. Sie beschäftigt sich mit der Vermittlung von Unterricht und dessen Konzepten. Im Vordergrund steht die Behandlung von Zielen (Was soll gelernt werden?), Inhalten (Welche Sportarten bzw. welche Sportaktivitäten werden ausgewählt?) und Methoden (Welche Organisationsform wird angewendet?) (vgl. Grupe, Krüger 1997, S. 84). Außerdem beschäftigt sie sich mit verschiedenen Konzepten des Sportunterrichts. Beispiele sind offener Sportunterricht (nach Hildebrandt & Laging, 1981), Sportartenkonzept (nach Söll) und das Konzept der Handlungsfähigkeit/Pädagogische Perspektiven (nach Kurz). (Ostermann, o.J.) Ein weiteres ist das Körpererfahrungskonzept, das unter dem Motto „den eigenen Körper im Sport erleben, erfahren und reflektieren“ steht. Auf dieses Konzept wird in der vorliegender Arbeit näher eingegangen. Neben den theoretischen Erläuterungen und geschichtlichem Hintergrund geht es um den Lerngewinn für die Schüler durch das Unterrichtskonzeptes und dessen Anwendung in der Sportart Schwimmen. Außerdem wird auf die Rahmenbedingungen, die eine erfolgreiche Umsetzung im Unterricht bedingen, eingegangen. Doch bevor das Körpererfahrungskonzept fokussiert werden kann, sind die grundlegende Begriffe Körper, erleben, erfahren und reflektieren zu klären.

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Körper

Arme, Beine, Kopf, Bauch: Was eigentlich genau ist der menschliche Körper? Der Begriff des Körpers ist zu klären, um später auf das Körpererfahrungskonzept eingehen zu können, denn der Körper ist die Basis dieses Konzeptes.

Laut Dr. Frank Atwerpes ist der menschliche Körper „die materielle Komponente des Menschen. Er ist ein aus Zellen zusammengesetztes, organisches Konstrukt, das eine genetisch definierte, vollständige Gestalt besitzt.“ (vgl. Antwerpes, 2014). Ein Körper kann lebendig sein oder tot. Für die vorliegende Arbeit ist ausschließlich der lebende Körper von Interesse. Der menschliche Körper wird erst als Körper bezeichnet, wenn Stoffwechselvorgänge vorhanden sind. Das bedeutet, dass im Körper verschiedene Prozesse ablaufen, die ihn am Leben halten. (vgl. ebd.).

„Grob anatomisch kann der menschliche Körper in morphologische Segmente gegliedert werden, die so genannten Körperteile.“ (ebd.). Dazu gehören verschiedene Elemente. Beispielsweise sind dies die Atemorgane, der Bewegungsapparat, die Haut, das Nervensystem, die Verdauungsorgane, die Sinnesorgane sowie Herz und Gefäße.

Es gibt eine Vielzahl von Wissenschaftsbereichen, die sich mit dem menschlichen Körper beschäftigen. Die Medizin z. B. beschäftigt sich mit Erkrankungen und Funktionsstörungen des Körpers, die Anatomie fokussiert den Aufbau des Körpers. Die Sportwissenschaft beschäftigt sich ebenfalls mit dem menschlichen Körper. Der Körper ist ein wichtiger Bestandteil des Körpererfahrungskonzeptes, auf welches später eingegangen wird.

2.2 Erleben - Erlebnis

Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, da sie das Erleben und Verhalten des Menschen beschreibt. (vgl. Spektrum.de, o. J.) Das Erleben hat also eine Auswirkung auf die Psychologie des Menschen. Durch eine emotionale Verbindung können Menschen gut lernen und Dinge einfach im Gedächtnis behalten. “Beim Prozess der Informationsverarbeitung handelt es sich eigentlich immer um ein Zusammenwirken kognitiver und emotionaler Prozesse. Emotionale (und motivationales) Faktoren sind selbst bei den abstrakten Formen intellektueller Leistung beteiligt.“ (Edelmann 2000, S. 242) Zum Erleben gehört auch das Erlebnis, welches „als in einer bestimmten Weise beeindruckend erlebtes Geschehen“ definiert wird.“ (Bibliographisches Institut GmbH, 2013) Synonyme sind Abenteuer, Sensation, Vorkommnis, Nervenkitzel und Geschehnis. Folglich ist ein Erlebnis ein Ereignis, welches sich vom Alltag unterscheidet und lange im Gedächtnis bleiben kann. Die Gefühle rund um ein Erlebnis im Sport sind besonders vielfältig. Am Beispiel des Fußballs wird dies gut veranschaulicht. In der Dokumentation „Deutschland ein Sommermärchen“ wird die deutsche Fußball National Mannschaft auf dem Weg zur und bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 gezeigt. Hierbei werden die Gefühle von Spielern und Fans deutlich.

Emotionen und Kognitionen begleiten Erlebnisse und stehen in einem engen Zusammenhang. Sie machen das menschliche Erleben aus. (vgl. Ansgar A. Plassmann & Prof. Dr. G. Schmitt, 2007) Der Mensch kann sein eigenes Erleben nur nach außen bringen, wenn er sich selbst beobachtet (Selbstbeobachtung, in sich selbst Hineinsehen). Ansgar A. Plassmann & Prof. Dr. G. Schmitt (2007) definieren Erleben wie folgt: „Unter Erleben versteht man psychische Funktionen und Emotionen wie Gefühle, Motive, das Wahrnehmen, Verstehen, Denken und Wollen. Erleben ist nicht direkt beobachtbar, sondern lediglich durch das Individuum selbst ergründbar“.

2.3 Erfahren - Erfahrung

Der Körper kann nicht nur erlebt, sondern auch erfahren werden. Was genau bedeutet es, den eigenen Körper zu erfahren? Die Erfahrung, welche sich aus dem Lexem erfahren ableitet, ist ein Produkt aus Erfahrung-Machen und Erfahrungen-Haben. (o. A., S. 171) Dadurch wird gezeigt, dass beim Erfahren Altes mit Neuem zusammen kommt. Es wird folglich schon Bekanntes mit Neuem verbunden. Voraussetzungen für das Erfahren sind Empfindungen, Wahrnehmungen und Erlebnisse. Beispielsweise kann der Mensch über die fünf Sinne erfahren und wahrnehmen. Wichtig für das Erfahren ist die Unmittelbarkeit von Erfahrungen. Das beutet, dass der Mensch Erfahrungen immer selber erleben sollte, damit er Dinge besser versteht, erfährt und begreift. Außerdem können neue Erfahrungen nur gemacht werden, wenn sie zuvor unbekannt waren. „Nur Unerwartetes kann dem, der eine Erfahrung besitzt, eine neue Erfahrung vermitteln.“ (Gadamer, 1960, S. 338) Wenn die Rede von einer negativen Erfahrung ist, dann wurde die Erwartung durchkreuzt. Die Konsequenz ist, dass eine Umstrukturierung und Neuordnung in der Person stattfindet. Letztendlich kann durch negative Erfahrung gelernt werden. (vgl. ebd., S. 138) Zusammenfassend kann gesagt werden, dass erfahren bedeutet, Kenntnis zu erhalten oder Wissen zu erlangen. Den Körper erfahren heißt folglich, Wissen und Kenntnis über seinen eigenen Körper zu erlangen.

2.4 Reflektieren - Reflexion

Den Körper reflektieren - was bedeutet das? Das Wort reflektieren wird vom lateinischen reflectere „rückwertsbiegen, wenden“ abgeleitet. (Pfeifer, 1993) Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wird es zusätzlich als „bedenken“ verstanden. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts findet das Wort auch im Sinne von „erstreben“ Anwendung. (Pfeifer, 1993)

Reflexion ist laut Edelmann eine Art von Selbstbeobachtung des Handelnden.

„Der Mensch „mit seinen die Umwelt erklärenden (subjektiven) Theorien bzw. durch Erklärungstheorien geleiteten Handeln“ wird unter einer kognitiven Frageperspektive betrachtet. Dabei ist Reflexion, d.h. die Selbstbeobachtung des Handelnden auf dem Weg zum Ziel ein wesentliches Merkmal dieser Auffassung.“ (Edelmann, 2000, S.195)

Reflektieren ist eine geistige Tätigkeit und kann z. B. mit Nachdenken und Überlegen verglichen werden. (Bibliographisches Institut GmbH, 2013)

Den Körper reflektieren bedeutet folglich, dass das Handeln mit dem eigenen Körper widergespiegelt, verglichen und ausgewertet wird.

3. Über das Konzept der Körpererfahrung

3.1 Geschichtlicher Hintergrund

Das Körpererfahrungskonzept kam in den 1970ern von außerhalb in den Sport. (vgl. Küßner, 2002, S. 51) Es ging um die Widerentdeckung des Körpers sowie um die Wertschätzung der subjektiven Bedürfnisse. Anhänger Funkes sammelten zunächst Körpererfahrungen in den nichtsportlichen Bewegungsformen und wurden dabei besonders in den expressiven und exotischen Bewegungskulturen fündig. Später entwickelten sich in den traditionellen Sportarten Möglichkeiten und Formen, um Körpererfahrungen beim Ausüben zu „empfinden“. (vgl. Größing, 2007, S. 32) In der Folge kam das Konzept auch in den Schulsport. Zunächst wurde es dabei in Form von Atemschulungen, Sinnes- und Entspannungsübungen eingesetzt. (vgl. ebd.)

Auch im Schulsport soll der eigene Körper wiederentdeckt und vom Denken der Leistung abgekommen werden. Das weitverbreitete Sportartenkonzept betrachtet den Körper als ein Instrument und es geht weniger auf seine Bedürfnisse ein. Im Fokus des Sportartenkonzeptes steht die Leistung des Körpers. Dadurch steht das Körpererfahrungskonzept im Kontrast zum Sportartenkonzept. Das Konzept der Körpererfahrung lenkt den Blick des Lehrers auf einen Unterricht, der für den Körper gestaltet wird. Das Verlangen nach einem Umbruch des damaligen Verständnisses vom Sportunterricht ging einher mit der „geistigen und gesellschaftlichen Hinwendung zu den subjektiven Bedürfnissen des Menschen.“ (Größing, 1993, S. 24) In der Literatur ist das Körpererfahrungskonzept meist auf Funke zurückzuführen. Später haben Treutlein, Sperle und Funke gemeinsam das Konzept überarbeitet. Das Konzept von Funke war aber keine vollkommen neue Idee, sondern lehnte sich an die schon existierenden Sportarten an. Er sah bei ihnen „zahlreiche und pädagogisch wünschenswerte Körpererfahrungen und bereitete sie praktisch und didaktisch auf.“ (Größing, 1993, S. 25) Das Konzept der Körpererfahrung setzte sich „kritisch mit dem außerschulischen leistungs- und wettkampfbezogenen Sport auseinander und bringt dabei eine […] besondere didaktische Perspektive oder Bildungsdimension mit ins Spiel. (Lange & Sinning, 2009, S. 70). Außerdem versucht es, die pädagogische Perspektive zu berücksichtigen. Treutlein, Sperle und Funke erweiterten das Konzept von Funke 1992. (Treutlein/Funke/Sperle, 1992) Unter Anderem öffneten sie das Konzept auch für weniger unterrichtsbezogene Institutionen.

3.2 Beschreibung des Körpererfahrungskonzeptes

Wie der Name schon sagt und in 3.1. beschrieben, geht es bei dem Körpererfahrungskonzept um den eigenen Körper.

Funke teil das Konzept in zwei Bereiche: 1. Erfahrungen, die durch den eigen Körper erfahren werden, 2. Erfahrungen die mit dem Körper erlebt werden. (Küßner, 2002, S. 51). Wünschenswerte Körpererfahrungen im Sportunterricht sind der Wechsel von Körperspannung und Entspannung, Statomotorische Sensationen wie Schwindel o. Beschleunigung, Schwingungen, Energieströme, Körperberührungen, Funktionswahrnehmungen, Körperveränderung (Muskelbildung) und Sinneswahrnehmungen. (Treutlein/Funke/Sperle, 1992, S. 12)

Das Körpererfahrungskonzept hat zum Ziel, „die Wertschätzung subjektiver Bedürfnisse, das Streben nach ganzheitlicher Gesundheit und die Versuche der Selbstwerdung über den Körper.“ Häufig wird auch mit dem Konzept die „Wiederentdeckung des Körpers“ verbunden. (Größing, 1993, S. 24) Des Weiteren werden „Gesundheit/Wohlbefindlichkeit“ und „Bindung von Sporttreiben an Körpergewissen“ als Ziele festgelegt. (vgl. Lange & Sinning 2009, S. 70).

Der Schwerpunkt des Körpererfahrungskonzeptes und die Absicht des Sportlehrers sollen schwerpunktmäßig auf einen Unterricht für den Körper lenken. (Größing, 1993, S. 25) Ein weiteres Ziel ist die Selbstmotiviertheit der Schüler. Denn wenn die Schüler eine intrinsische Motivation haben, dann haben sie auch mehr Freunde am Sportunterricht. Der Vermittlungsansatz ist auf Verständigung und Öffnung sowie Demokratie angelegt. Die Rolle des Lehrers ist fördernd statt fordernd. Das bedeutet, dass die Schüler in diesem Konzept freier in ihren Entscheidungen sind und die Körpererfahrung im Mittelpunkt steht. Zudem soll die Kreativität und Selbstständigkeit der Schüler gefördert werden. Themen sind zum Beispiel Springen, Fliegen, Spannungs- und Entspannungsübungen sowie Berührungs- und Wahrnehmungsspiele. (Funke, 1983) Für Funke ist Körpererfahrung nicht nur Bewegungserfahrung und Ausdruckserfahrung sondern auch Kultur- und Umwelterleben (Vgl. Größing, 1993, S. 25). Der eigene Körper soll auch von anderen Menschen wahrgenommen und als Fühler und Mittler zur Welt verstanden werden. (vgl. Treutlein/Funke/Sperle, 1992, S. 10)

Der Sportunterricht hat somit nicht nur das Ziel Sportpraxis und Techniken zu lehren, sondern Bewegungen erleben, erfahren und reflektieren zu lassen. Auch in traditionellen Sportarten ist dies möglich. Grundsätzlich geht es in dem Körpererfahrungskonzept nicht um eine messbare Leistungserbringung, sondern um das Verbessern der Wahrnehmung zu den eigenen Leistungen. (vgl. Lange & Sinning, 2009, S. 70).

Einen neuen Beitrag zum Körpererfahrungskonzept von Funke lieferten Treutlein, Sperle und Funke 1992. (vgl. Treutlein/Funke/Sperle, 1992) Sie öffneten das Konzept auch für weniger unterrichtsbezogene Institutionen wie Vereine oder den Bereich der Ausbildung und Gesundheit. Es soll eine Verbindung zu sportartenorientiertem Lernen hergestellt werden. Außerdem fügen sie der Inhaltsperspektive Sportarten und ihre Bewegung hinzu, die weniger technik- als gefühlsorientiert sind.

Abschließend kann gesagt werden, dass es bei dem Sportdidaktische Konzept der Körpererfahrung um das Erfahren und Kennenlernen des eigenen Körpers durch Sport geht.

3.3 Lerngewinn für die Schüler durch das Körpererfahrungskonzept

Durch den eher offenen Unterricht wird die Urteilsfähigkeit der Schüler gefördert. Körper- und Bewegungserfahrungen sind grundlegende Faktoren der Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsentwicklung. Deswegen ist es wichtig, dass sich die Schüler im Unterricht frei bewegen können und ihren eigenen Körper kennenlernen. In der Praxis könnte es so sein, dass die Schüler sich beispielsweise an dem Parallelbarren ausprobieren und frei entschieden, welche Bewegungen sie mit diesem Gerät machen möchten.

Körpererfahrung ist ein Aspekt der Selbsterfahrung. Das bedeutet, dass der Mensch zum Subjekt seines Tuns wird. Hierbei wird die Wahrnehmungsfähigkeit gelehrt. Als nächstes wird auf einige Faktoren, die einen Lerngewinn für die Schüler darstellen, eingegangen.

Körperwahrnehmung wird zum Beispiel gelernt, wenn den Schülern Aufgaben gegeben werden, die bewusst auf den Körper hinweisen. Eine Frage könnte sein: “Wie setze ich beim Laufen die Füße?“ Die Schüler lernen, genau auf ihren Körper zu achten und ihn bewusst wahrzunehmen. Selbstständigkeit eignen sie sich durch den Übergang von Instruktionen zur Eigeninitiative an. Dies bedeutet, dass der Lehrer seine leitende Position etwas an die Schüler abgibt und sie damit den Lerngewinn der Selbstständigkeit haben. Dies kann stattfinden, wenn die Schüler zum Beispiel einen Teil des Unterrichts gestalten sollen. In der Praxis könnte es sein, dass sie die Vorgabe der Nutzung einiger Geräte bekommen und mit diesen einen Gleichgewichtsparcours bauen sollen. Hierbei wird auch soziale Kompetenz erlernt, wenn die Schüler miteinander spielen oder (wie beschrieben) gemeinsam Aufgaben lösen müssen.

Das Wissen wird erweitert, indem sie das Wissen über ihren Körper erweitern. Da die Schüler sich bei diesem Konzept intensiv mit ihrem Körper beschäftigen, können sie sich daher ein breiteres Spektrum an Wissen über ihn aneignen.

Die motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden durch das Sporttreiben gelernt. Ein Beispiel könnte der Dauerlauf oder die Vermittlung des Sprints sein. Das Konzept der Körpererfahrung führt dazu, dass die Schüler sich mehr auf ihren Körper konzentrieren und zusätzlich werden die motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert.

Das Körpererfahrungskonzept hat viele Vorteile (Lerngewinn) für die Schüler. Der Lerngewinn für die Schüler befindet sich im Bereich der motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Wahrnehmungsfähigkeit, Wissen, Urteilsfähigkeit, Selbstständigkeit und soziale Kompetenzen.

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Details

Seiten
20
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668484764
ISBN (Buch)
9783668484771
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v370824
Institution / Hochschule
Universität Rostock – Institut für Sportwissenschaft
Note
Schlagworte
körper sport

Autor

  • Anonym (Autor)

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Titel: Den eigenen Körper im Sport erleben, erfahren und reflektieren