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Die Kinder aus Nr. 67 (Band 1 und 2). Zeugnis einer modernen Schreibhaltung in der KJL?

Seminararbeit 2013 20 Seiten

Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitende Erklärung

2 Hinreichende Einordnungen
2.1 (Sachliches) Erzählen in der KJL der Weimarer Republik
2.2 Lisa TETZNER als Vertreterin einer modernen Schreibweise?

3 Untersuchung zur Schreibweise von Die Kinder aus Nr. 67
3.1 Inhalt oder „Liegt eine sachliche Entwicklungslogik des Geschehens vor?“
3.2 Darstellung oder „Gibt Lisa TETZNER ihre allwissende Schreibperspektive auf?“
a) Analyse der Zeitstruktur
b) Analyse des Modus
c) Analyse des Erzählers

4 Resümee

Literaturverzeichnis

Anhang

1 Einleitende Erklärung

In der vorliegenden Ausarbeitung lege ich den Fokus auf die Art und Weise des Schreibens von Lisa TETZNER als Autorin in der Zeit der Weimarer Republik. Exemplarisch beziehe ich mich auf ihr Werk Die Kinder aus Nr. 671 und die darin enthaltenen Bände Erwin und Paul - Die Geschichte einer Freundschaft (Band 1) und Das Mädchen aus dem Vorderhaus (Band 2). Die erste Geschichte aus Band 1 bildete den Ausgangspunkt meiner Seminargestaltung, die ich am 29.05.2013 zusammen mit Sören Hopf gehalten habe. Tiefergehend diskussionswürdig ist die These zur modernen Schreibhaltung der Autorin geblieben, die ich im zweiten Punkt entfalte. Im dritten Punkt folgt die inhaltliche wie formale Untersuchung. Ein Resümee, das über das Werk TETZNERs hinausblickt, schließt sich im vierten Punkt an.2

2 Hinreichende Einordnungen

Die folgenden beiden Punkte strukturieren die vielzähligen Überlegungen zur KJL, führen gezielt zur zentralen These dieser Untersuchung hin und verdeutlichen die Motivation zur Auseinandersetzung mit TETZNERs Werk. Sie bilden insofern einen konstitutiven Bestandteil der Untersuchung.

2.1 (Sachliches) Erzählen in der KJL der Weimarer Republik

Unter dem Schlagwort der ‚Vielseitigkeit‘ subsummiert HOPSTER (2012) Erzählungen in der KJL der Weimarer Republik.3 Dies bezieht er sowohl auf die Inhalte, was u. a. dadurch deutlich wird, dass er thematische Rückgriffe und Erweiterungen von Märchen und Lehrgeschichten, Übersetzungen ausländischer Werke, speziell adressierte Werke als Sonderliteratur (auch zur Herausbildung und Verfestigung geschlechtsspezifischer Rollen), Literatur als politische Suchbewegung und schließlich auch die neu aufkommenden Themenwelten unter den Begriff der Vielseitigkeit fasst. Allerdings spricht HOPSTER ebenso die formal-erzählerische Seite an, wenn er Vielseitigkeit auf die „Weisen eines neuen Schreibens“4 bezieht und tradierte erzählerische Mittel5 auf diese Art und Weise erweitert. Die Parallelität von Inhalten und erzählerischen Mitteln tritt auch in den Ausführungen von TOST (2005) zutage, wenn sie von KJL der ästhetischen und literarischen Moderne spricht, die sich auf die zeitgenössische Realität und Umgestaltungen im Kontext des gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses [bezieht]. Entsprechend wird sie mit einem veränderten Motivarsenal, Mustern und gegenwärtigen Themen den Erfahrungen, Entwicklungen und Reaktionen auf den Modernisierungsprozess Raum geben.6

Für die weiteren Ausführungen dieser Arbeit ist die KJL der Weimarer Republik im Sinne von TOST zu verstehen, die klar auf die literarische Moderne rekurriert und Vielseitigkeit im Sinne von wechselseitig bezugnehmenden Parametern wie „Motivarsenal, Mustern [also auch Erzählmustern, K.W.] und gegenwärtigen Themen“7 beschränkt. Dieser verhältnismäßig überschaubare Teil der derzeitigen KJL zeichnet sich durch eine besondere Charakterisierung der Akteure samt ihrer Handlungsmotive sowie hinsichtlich der „Konstruktion des dargestellten Geschehens“8 aus. Konkret formuliert sind es lebensweltliche Themen wie die aufkommende Großstadt, veränderte Generationsrollen und damit einhergehend veränderte Konzeptionen von Familie, die kindliche Selbstorganisation und die veränderte Rolle der Mädchen hin zu ‚neuen Mädchen‘, die die AutorInnen einer modernen KJL verhandeln.9 In Korrespondenz dazu treten die bereits genannten „Weisen eines neuen Schreibens“10 als erzählerische Komponente hinzu, die HOPSTER - bezugnehmend auf TOSTs Dissertation - in einer stichpunktartigen Übersicht zusammenfasst:11

- Die dem Text zugrunde liegende Situation enthält selbst reales Potential für eine Geschichte bzw. für Geschichten und ist nicht nur beliebiger, schreibstrategisch notwendiger Anlass für eine Textproduktion.
- Die Motivierung und Entwicklung der Handlung (in erzählerischen wie in szenischen Texten) geht von den der Ausgangssituation betroffenen Personen aus und nicht von einem vorgegebenen Handlungs- und Geschehenskonzept, das von den Personen lediglich vollzogen wird.
- Charakter und Konstellation der Personen in einem Text sind veränderbar und begründen sich von der Sicht entwickelnden Handlung her, sind also nicht statisch oder stereotyp.
- Der Text entfaltet eine Intention, ist also nicht nur der Vollzug einer vom Autor/der Autorin vorgegebenen Intention. Der Autor/die Autorin liefert sich also gleichsam dem Text aus.
- Der Text entwickelt eine jeweils spezifische Wahrscheinlichkeit des Dargestellten, reproduziert also nicht bloß alltagsweltliche Wahrscheinlichkeit.
- Die Logik des dargestellten Geschehens ist von der Ausgangssituation bestimmt und nicht - quasi rückwärts - durch den Autor/die Autorin vom Ende her fingiert.
- Wertungen im Text sind dem Geschriebenen inhärente, von ihm erzeugte Wertungen, nicht Wertungen des Autors/der Autorin.12

In Verbindung mit den neuen Themenbereichen von KJL entsteht auf diese Weise ein ungewohnter gedanklicher Freiraum für junge Leser. Sie erfahren auf diese Art und Weise eine Emanzipation und werden darüber hinaus mitunter als „höchst gewitzte Zeitgenossen“13 eingestuft. Maßgeblich wird dieser Wandel durch ein neues Kindheitsmuster initiiert.14 Die allgegenwärtig vorherrschende Tendenz des sachlichen Erzählens in der Weimarer Republik unternimmt demnach auch für eine derart junge Leserschaft den Versuch ihrer veränderten gesellschaftlichen Rolle und Ansprüchen Rechnung zu tragen - sofern es sich um moderne KJL handelt (hier etwa „ab 1925/1926 Modernisierungsprinzip Sachlichkeit“15 ). Neue Sachlichkeit meint in diesem Zusammenhang die „ernüchterte Rückkehr […] zur alltägl. Wirklichkeit und klarer Erfassung der objektiven Formen und Gegenstände unter Verzicht auf subjektive Bewertung“16 nach der aufgeladenen Zeit des Expressionismus. Bei den Zeugnissen der modernen KJL handelt es sich daher inhaltlich wie formal um „literarische Konstrukte der Kindheitsautonomie, die sich freilich an den großen Erzählungen orientieren […].“17 Schließlich ist jedoch zu konstatieren, dass die Phase der Märchen und moralisierenden Erzählungen zugunsten von realitätsnaher Literatur in der modernen KJL zurücktritt.

Für neu-sachlich orientierte AutorInnen der KJL ergibt sich in der Konsequenz eine veränderte Schreibhaltung, die prägnant in der folgenden These HOPSTERs zum Ausdruck kommt: „Viele Autorinnen und Autoren geben die allwissende Schreibperspektive auf und überlassen sich gleichsam der sachlichen Entwicklungslogik des Geschehens.“18 Diese These gilt es im Hinblick auf den Roman Die Kinder aus Nr. 6 7 von Lisa Tetzner zu prüfen.

2.2 Lisa TETZNER als Vertreterin einer modernen Schreibweise?

Diese Frage erhält ihre Berechtigung, da TETZNER vor dem Verfassen der mehrbändigen Reihe über die Kinder aus Nr. 67 als Märchenautorin fungiert hat.19 In dieser Rolle ist sie offensichtlich allwissend und bestimmend hinsichtlich der Sachlogik des Erzählten, da sie kulturell erwünschte Verhaltensweisen über die geschildete Handlung sowie die Erzählperspektive vorgibt und somit offensichtlich konstruiert.20 Ihre praktische Tätigkeit mit Kindern als Mitarbeiterin des Berliner Rundfunks ab 1927 bewegt sie zu der Feststellung, dass „das Großstadtkind nicht mehr die innere Beziehung zum Märchen hat […]. Die Kindheit und ihre Probleme spielen sich auf einer anderen Basis ab“ (1929). Auf der Suche nach „einer Kunstform, die dem Volksmärchen in Realistik und Parteilichkeit wie in der stilistischen Schlichtheit gleichwertig zu sein habe, ohne dieses zu adaptieren oder als unmittelbares Vorbild zu begreifen“ (1930), beginnt sie, eigene Geschichten für Kinder zu schreiben und die Märchenmetaphorik durch die Kinderalltagsperspektive zu ersetzen. „Fort vom Wunder“ wird zu ihrem programmatischen Leitsatz.21

Dies bedeutet einen radikalen Umschwung ihrer bisherigen Erzählhaltung und darf als herausfordernd eingestuft werden. Allerdings bieten ihre unmittelbar praktischen Erfahrungen mit (Großstadt-) Kindern eine ebenso große motivationale Basis für diesen Umschwung. KARRENBROCK konstatiert zu den ersten Geschichten Der Fußball (1932) und Erwin und Paul (1933), dass Tetzner vollkommen ohne märchenhafte Elemente auskomme und ihr Vorsatz damit verwirklicht sei.22 Julla LEPMANN, Gründerin der Internationalen Jugendbibliothek in München, habe Tetzner damals zu einer Rückkehr zu den bewährten Märchen geraten.23 Dies spricht für nicht unmittelbar für oder gegen ihren geplanten literarischen Umschwung, deutet aber möglicherweise auf eine gewisse Inkonsistenz im Schreiben TETZNERs hin. Die Betitelung TETZNERs im gleichen Artikel als „Begründerin der antifaschistischen Kinderliteratur“24 spricht wiederum für einen hohen Lenkungsanteil der Autorin. Die Diskussion im Seminarplenum am 29.05.2013 hat die Unsicherheit hinsichtlich ihrer Schreibhaltung nicht aufheben können. Wie ist die Autorin in ihren ersten Bänden einzuordnen? Kann sie aus der Rolle einer Märchenautorin heraustreten? Ist die Auslassung des zugrunde liegenden Werks bei der Anführung moderner KJL von Tost25 gerechtfertigt?

3. Untersuchung zur Schreibweise von Die Kinder aus Nr. 67

Die folgende Untersuchung geht den aufgeworfenen Fragen nach und ordnet TETZNER auf diese Art und Weise innerhalb der KJL der Weimarer Republik ein. Die zentrale These von HOPSTER wird aus analytischen Gründen in Inhalt (Akteure, Handlung und Prozesse als sachliche Entwicklungslogik des Geschehens) und Darstellung (Zeitverhältnisse, Modus und Erzähler als Schreibperspektive) zerlegt, wobei ein klarer Zusammenhang zwischen beiden Komponenten besteht und sie sich darüber hinaus gegenseitig bedingen, wie auch in den Punkten zur modernen Schreibweise26 deutlich wird.27

3.1 Inhalt oder „Liegt eine sachliche Entwicklungslogik des Geschehens vor?“

Der erste und zweite Band der „Odyssee einer Jugend“28 stellt die jugendlichen Freunde Erwin Brackmann und Paul Richter in ihrer derzeitigen Lebenssituation im Jahr 1931 vor.29 Sie leben zusammen mit ihren Familien im Hinterhof des Mietshauses Nr. 67 in einem Arbeiterbezirk der Großstadt Berlin - einem sogenannten Kiez. Die Überschriften der Geschichten Das gestohlene Brot (S. 11-49), Der Fußball (S. 50-108), Der Streit um Piddel (S. 111-171) und Der Maskenball (S. 172-241) liefern unvermittelte Angaben zu den zentralen Handlungen, die von Erwin und Paul ausgehen oder sie unmittelbar betreffen.

Neben den bereits genannten Schlagwörtern, wie Arbeiterbezirk, Hinterhof und Großstadt Berlin, lassen sich weitere ableiten, die stellvertretend für die ersten vier Geschichten stehen sollen:30 Hungersnot, Mietshaus, Arbeitslosigkeit des Vaters, Schamüber missliche Lage, Aushilfstätigkeit, Sonntagsausflüge, eingeschränkten Mobilität, Begegnungen mit Autoritäten, Markthalle, Schule, Bahnhöfe, Kaufhaus, Familienasyl, Stadtpark, sparen, Proletenkleidung, Kontrollbeamte, Bettelei, schwere Erkrankung, Berechtigungsschein, Familienzuwachs, drohende Aussperrung von der Arbeit, Pfändung des Hausrates, Abschiebung, Verbot(e), Medium Zeitung, Clique, politische Radikalisierung, Vollwaise, Halbjüdin, Oberschlesien, Minderheit, fremdartig, ausgeschlossen, Hitlerjugend, fliehen, Mädchen, Maskenball, unbefriedigende Wohnsituation, wohltätig, Erwachsene in beratender und vermittelnder Funktion, Grammophone, Radios, Gedichtvorträge, Illumination, Zauberkünste, Tombola, Sonntag, 15.05.1932, Hausgemeinschaft, Spenden.

Während die erste Geschichte in die Lebensumstände der beiden Freunde und der Anwohner Mietshauses Nr. 67 einführt, entfaltet sich die Handlung in der kommenden Geschichte stärker in der sie umgebenden Öffentlichkeit und den damit verbundenen Restriktionen für Kinder und Jugendliche. Erwin und Paul stecken bildlich gesprochen ihre eigenen Grenzen ab und erkunden die Großstadt Berlin als ihren Lebensraum.31 Im zweiten Band tritt mit Mirjam, einer Vollwaise, Halbjüdin und - nicht zu verkennen - einem Mädchen, eine herausfordernde Situation an die beiden Freunde heran.

[...]


1 Tetzner (2004).

2 Kinder- und Jugendliteratur wird im Folgenden kurz KJL bezeichnet.

3 Vgl. im Folgenden Hopster (2012): S. 11f. Das Bestehen des Systems der KJL wird aufgrund der ausdifferenzierten Genres zur Zeit der Weimarer Republik als gegeben angenommen (vgl. ebd. S. 12f.); vgl. für tiefergehende Informationen zur Ausbildung dieses Systems insbesondere Schriften von Ewers.

4 Ebd.: S. 19.

5 Unter tradierten erzählerischen Mitteln wird eine KJL verstanden, die auf „erzieherische[.], zivilisierende[.], moraldidaktische[.]“ (Ewers (1995): S. 260) Werte setzt. Dies kann neben formalen auch inhaltliche Aspekte betreffen. Insofern ist ein Gegensatz zum neuen Schreiben skizziert und soll im Folgenden als Vergleichsplattform dienen, wenn im Folgenden von einer modernen Schreibweise die Rede ist.

6 Tost (2005): S. 38.

7 Ebd.

8 Hopster (2012): S. 20.

9 Tost (2005): S. 39f.

10 Hopster (2012): S. 19.

11 Die Dissertation von TOST (2005) enthält keine derartig stichpunktartige Aufzählung von Faktoren einer modernen Schreibweise. Aufgrund der relativen Kürze dieser Ausarbeitung wird im Folgenden mit den erarbeiteten Stichpunkten von HOPSTER operiert. Diese Punkte enthalten auch inhaltliche Dimensionen und sind demnach nicht streng als erzählerische Mittel zu deklarieren.

12 Hopster (2012): S. 20.

13 Karrenbrock (2008): S. 244.

14 Vgl. Karrenbrock (2012a): S. 207; vgl. zu den derzeitigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen auch Karrenbrock (2008): S. 241ff oder Tost (2005): S. 33ff; die übergeordnete These EWERS zur Entwicklung und den einzelnen Strömungen in der KJL verdeutlicht die Interdependenz zwischen wirtschaftlicher und kultureller Entwicklung. Prägnant zusammengefasst verortet EWERS kinderliterarische Paradigmenwechsel zeitlich parallel oder im Gefolge von epochalen Veränderungen (vgl. Ewers (1995): S. 257ff).

15 Karrenbrock (2008): S. 248; in der modernen KJL findet insofern keine Orientierung an der vorherrschenden Theorie des Lesealters nach Charlotte Bühler statt (vgl. ebd.: S. 244f.); vgl. zur insgesamt vorherrschenden sachlichen Tendenz insbesondere Lethen (1995): S. 377 ff.

16 Ebd.: S. 557. Weiter heißt es hier: „Prosaformen, bes. der Roman, Tatsachsenbericht zwischen wiss. Quellen verarbeitender Biographie, desillusionierendem Geschichtsroman und Gegenwartsreportage der soz. und wirtschaftl. Probleme, stehen obenan […]“. Dies ist im Hinblick auf den zu untersuchenden Roman von Tetzner bedeutend.

17 Karrenbrock (2012a): S. 214.

18 Hopster (2012): S. 22. Mit den Worten von LETHEN lässt sich in diesem Zusammenhang formulieren: Die AutorInnen beschreiten den „Prozeß der Modernisierung ohne symbolisches Polster“ (Lethen (1995): S. 388).

19 Tetzner stellt 1926 die Märchen aus aller Welt in zwei Bänden zusammen (Die schönsten Märchen der Welt für 365 und einen Tag) (vgl. Karrenbrock (2008): S. 249).

20 Vgl. zur Funktion und Bildungswert des Märchens Haas (2011): S. 23ff.

21 Tetzner zit. n. Karrenbrock 2008: S. 253 (Hervorhebungen im Original)

22 Vgl. Karrenbrock 2008: S. 253. Die ersten beiden Bände hat Tetzner im Übrigen in der Zeit der Weimarer Republik verfasst (vgl. http://www.fischerverlage.de/buch/die_kinder_aus_nr_67/9783737362849) und sollten daher nach der These von Hopster einer modernen Schreibweise der KJL dieser Zeit zuzuordnen sein.

23 Vgl. http://www.zeit.de/1994/45/in-aufgeloester-zeit-ehrlich, letzter Abruf am 23.09.2013.

24 Ebd.; die Verlagsbeschreibung des ersten Bandes hebt die Autorin auch durch ihr starkes pazifistisches Engagement hervor: http://www.fischerverlage.de/buch/die_kinder_aus_nr_67/9783737362849, letzter Abruf am 20.09.2013.

25 Vgl. Tost (2005): S. 318ff.

26 Vgl. Hopster (2012): S. 20.

27 Vgl. auch Kapitel zum „Erzählen“ und dem „Erzählten“ (oder „histoire“ und „discours“) in Martinez/Scheffel (2009): S. 20ff.

28 http://www.fischerverlage.de/buch/die_kinder_aus_nr_67/9783737362849, letzter Abruf am 20.09.2013.

29 Vgl. im Folgenden Tetzner (2004): S. 11ff.

30 Eine ausformulierte Zusammenstellung der Inhalte der ersten vier Geschichten, aus denen die Schlagwörter abgeleitet wurden, findet sich im Anhang.

31 Die Ausflüge in eine gehobene Klasse enden nicht wie bei Kästner als „Konstruktionen gehäuften Glücks im Happy End“, sondern als „mobile und nomadische Grenzüberschreitungen“ (Karrenbrock (2012a): S. 220).

Details

Seiten
20
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668495654
ISBN (Buch)
9783668495661
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v370972
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Germanistik
Note
1,3
Schlagworte
Kinder- und Jugendliteratur Weimarer Republik Die Kinder aus Nr. 67

Autor

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Titel: Die Kinder aus Nr. 67 (Band 1 und 2). Zeugnis einer modernen Schreibhaltung in der KJL?