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Der Sprechakt des Lügens. Gibt es Täuschungsstrategien sowie Möglichkeiten der Enttarnung?

Seminararbeit 2015 20 Seiten

Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Begrifflichkeit »Lüge(n)«

2. Im Zusammenhang mit Austins Sprechakttheorie und Searles Prinzip der Ausdrückbarkeit

3. Im Zusammenhang mit den Gric’schen Konversationsmaximen und konversationellen Implikaturen

4. Lüge vs. Höflichkeit

5. Möglichkeiten der Enttarnung
5.1 Der sprachliche Ausdruck
5.2 Die Rolle des Nonverbalen
5.2.1 Gestik
5.2.2 Mimik
5.3 Die Rolle des Paraverbalen

Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Anhang

Einleitung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Sprechakt »Lügen«. Infolgedessen werden vor allem zwei Ziele verfolgt. Zum einen sollen denkbare Täuschungsstrategien zusammengetragen werden und zum anderen widmet sich ein Großteil der Verschriftlichung der Darbietung von Anhaltspunkten, die es dem Hörer ermöglichen Täuschungen als solches wahrzunehmen bzw. einen Lügner zu enttarnen. Um alle Textpassagen möglichst nachvollziehbar zu gestalten, werden je nach Schilderung häufig Beispiele, gar beigefügte Abbildungen, angeführt.

Zunächst wird ein erster Einblick in die umfassende Lügenforschung gegeben. Dabei wird unter Heranziehung von Forschungsmeinungen unterschiedlichster Teildisziplinen der Linguistik, wie der Lexikologie, forensischen Linguistik und Sprachphilosophie, die Begrifflichkeit »Lüge(n)« näher beleuchtet. Demnach wird bereits zu Beginn deutlich das, das Phänomen »Lüge(n)« stets Fragen aufwirft und wie im späteren Verlauf der Arbeit sichtbar wird, bis heute weiter über die Sprachwissenschaft hinaus, gewisse Anreize bietet, um Forschungen zu betreiben.

Kapitel 2. und 3. zeigen schließlich etwaige Taktiken des Lügens auf. Dies geschieht indem jener Akt in den Kontext verschiedener Theorien von John L. Austin, John Searle und Paul Grice gesetzt wird. In Anknüpfung an verwendete Forschungsergebnisse, fließen an dieser Stelle auch eigene Denkansätze mit ein. Um das Konzept der umgangssprachlichen »Notlüge« nicht völlig außer Acht zu lassen, wendet sich das 4. Kapitel der Illustration des schmalen Grats zwischen Höflichkeit und einer vergleichsweise heimtückischen Lüge zu.

Der verhältnismäßig ausführlichste Teil dieser Niederschrift, erstreckt sich über die folgenden Abschnitte. Es werden Hinweise erläutert, die zur Entlarvung hilfreich sein können. Mit Rücksicht auf dementsprechende Besonderheiten des sprachlichen Ausdrucks und Paraverbalen, wird insbesondere auf die menschliche Körpersprache eingegangen. Bei allen Anführungen dieses (fünften) Kapitels wird meist auf Texte und Studien Paul Ekmans Bezug genommen. Der amerikanische Psychologe und Anthropologe gehört derzeit den renommiertesten Forschern zur nonverbalen Kommunikation an.

Schlussendlich werden die Ergebnisse dieser Arbeit noch einmal zusammengefasst, wobei die Gelegenheit genutzt wird um auf etwaige Fehlerquellen hinzuweisen.

1. Die Begrifflichkeit »Lüge(n)«

Im Allgemeinen verstehen wir unter einer Lüge eine erdachte Erzählung ohne Bezug zur Wirklichkeit.1

Wie auch häufig in der Forschung angemerkt wird, ist der Begriff »Lügen« im alltäglichen Sprachgebrauch moralisch geprägt, sodass er wie BETTINA GIESE anmerkt auch meist gemieden bzw. eher umschrieben wird. Um eine voreilige Verurteilung des Sprechers zu umgehen, werden beispielsweise sprechaktbezeichnende Verben wie ‚schwindeln‘ oder ‚flunkern‘ sowie gewisse Formeln ‚naja, ich habe es von a gehört‘ gebraucht.2 Im Zusammenhang der verwendeten Verben stieß KRISTEL PROOST auf einen erwähnenswerten Sachverhalt. In einem Aufsatz zeigt sie wie sich der deutsche Wortschatz hinsichtlich positiv und negativ behafteter Verben verhält. Innerhalb eines für diese Arbeit relevanten Abschnitts, zeigt PROSST eine eher knapp bemessene Anzahl an Ausdrücken der Aufrichtigkeit auf, welche einer umfangreichen Lexikalisierungsvielfalt unaufrichtigen Verhaltens gegenübersteht. Somit scheint es, als wäre im Deutschen » das Lügen« viel ausgeprägter lexikalisiert. Dies kann mitunter damit zusammenhängen, dass Aufrichtigkeit etc. gewissermaßen als Norm gelten und jegliche Abweichungen auffällig hervorgehen (Abbildung 1)- so PROOST.3

Der Vorgang des Lügens unterliegt einigen Bedingungen, die EILIKA FOBBE wie folgt zusammenträgt: zunächst muss der Sprecher eine Unwahrheit seiner Äußerung beabsichtigen, ist dies nicht der Fall würde es sich lediglich um ein Irrtum handeln. Sobald der Sprecher von der Wahrheit der getätigten Aussage selbst nicht überzeugt ist handelt er unwahrhaftig und im Sinne des zweiten Kriteriums. An dritter Stelle wird ein Merkmal angeführt, welches es ermöglicht zwischen Lüge und Ironie differenzieren zu können. Hierbei spielt die Verhüllung der Täuschungsintention eine entscheidende Rolle, so führen merkliche paraverbale Mittel im Fall der Ironie zur Auflösung dieser Absicht. Letztlich führt FOBBE eine vierte Bedingung an- die Absicht des Sprechers. Steve McCornack legt die Lüge als ein ‚Verbergen von Wissen‘ aus. Auf diese Weise unterstreicht der Professor für Kommunikation die häufige Annahme, eine Lüge sei gewissermaßen eine Komposition wahrhafter und erdachter Erlebnisse.4

Die Autorin SIMONE DIETZ stellt in ihrer Monografie u.a. Auffassungen zur Problematik des Sprechaktes ‚Lüge‘ dreier Sprachphilosophen gegenüber.

Gottlob Frege meint die Lüge sei gleichermaßen die sprachliche Äußerungsform der ‚Behauptung‘. Dabei versucht er seine Aussage auf einer Annahme zu stützen, eine ‚Behauptung‘ umfasse gleichsam drei Momente: das Denken, das Beurteilen bzw. die Anerkennung der Wahrheit und dem Behaupten bzw. der Kundgebung der Beurteilung. Schlussfolgernd entspricht laut Frege eine Lüge einer Behauptung die im Vorfeld als falsch eingestuft worden ist. Zum Beispiel behauptet Verkäuferin a, das Kleidungsstück k wäre in ihrem Laden viel preiswerter, wie im Geschäft der Verkäuferin b. Dies kann im Umkehrschluss bedeuten, Verkäuferin a behauptet dies als wahr und ist aber ebenso gedanklich von deren Falschheit überzeugt.5

Ludwig Wittgenstein bezeichnet Lügen als Sprachspiel, welches auch erst erlernt werden muss. Auf diese Weise ist das Verstellen, ebenso wie die Konventionen der ersten Ordnung6, mit speziellen Verhaltensmustern und Ausdrücken, beeinflusst durch gegebene Umstände, verknüpft. Daraus folgt die Möglichkeit der Entlarvung und Ausschließung der unentdeckten Lüge als Normalfall. Sonst wäre jeder schlichtweg dazu gezwungen alles anzuzweifeln und zu hinterfragen.7

Gewissermaßen als Weiterführung der Gedanken Freges vertritt John L. Austin den Standpunkt, Lügen seien ein Missbrauch der Sprache und somit ein Verstoß gegen die Regeln des Behauptens. Welche u.a. wahre und belegbare Aussagen, eine verständliche Art und Weise der Äußerungen sowie Sprecher mit ehrlichen Intentionen beinhalten.8

2. Im Zusammenhang mit Austins Sprechakttheorie und Searles Prinzip der Ausdrückbarkeit

Die bereits oben genannte Auffassung John Austins, lässt sich aus seiner Unterscheidung zwischen verunglückten und missbrauchten Sprechakten erklären. Dabei basiert letzteres auf einer Unaufrichtigkeit des Sprechers.9 So verfolgen nach Austin unredliche Behauptungen, die eine Lüge beabsichtigen, verdeckt einen perlokutionären Effekt und haben einen Missbrauch des illokutionären Vollzugs zur Folge. Im Rahmen des genannten Effekts, erfolgt eine Täuschung des Empfängers, abgezielt auf eine bestimmte Wirkung. Beispielsweise beabsichtigt ein Dieb durch die Falschaussage er hätte vollkommen vergessen, die Ware w in die Tasche gesteckt zu haben, das Ladenpersonal milde zu stimmen sowie anderen Anwesenden gegenüber sein Ansehen zu wahren.10 Sprechakttheoretisch ist der Vollzug einer Lüge letztlich mit einer erfolgreichen Täuschung gleichzusetzen.11

John Searle beschäftigte sich in Anlehnung an Austin und Grice ebenfalls mit Sprechakten. Aus eigenen Überlegungen heraus, stellte sich mir die Frage ob Searle mit seinem Prinzip der Ausdrückbarkeit ein Schritt in Richtung Lügenforschung beging. Zum genannten Prinzip schrieb Searle mitunter: „Häufig meinen wir mehr als wir in Wirklichkeit sagen.“12 Nimmt man beispielsweise eine beiläufige Konversation zweier Personen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Innerhalb Searles Prinzips der Ausdrückbarkeit stehen also grundlegend immer Mittel zur Verfügung genau das zu sagen, was man meint.13 An diesem Punkt würden meine eigenen Gedanken noch einmal ansetzen. Angenommen ein Sprecher entscheidet sich trotz Verfügung über ein umfangreiches Antwortenrepertoire ausschließlich für Variante 1 oder 2. So könnte es doch sein, er nutzt das Prinzip mit der Absicht, seinen Gesprächspartner Wissen vorzuenthalten oder über Begebenheiten hinwegzutäuschen, indem er eigentlich meint:

B: Ja. Aber mit Dir möchte ich dort nicht hingehen. Ich werde mit x hingehen.

Diese Überlegungen könnte man noch weiterführen, indes man sich fragt wie man solche Situationen vorwegnehmen kann oder Fälle präsentiert in denen zwar verbal in Form der Varianten 3 und 4 eine Verpflichtung eingegangen wird, diese jedoch insgeheim gar nicht beabsichtigt. Jedoch wollte ich vor allem aufzeigen, dass man vermuten könnte Lügner verstoßen in einigen Fällen mehr oder minder wissentlich gegen den Grundgedanken des Prinzips der Ausdrückbarkeit nach John Searle.

3. Im Zusammenhang mit den Gric’schen Konversationsmaximen und konversationellen Implikaturen

Möchte man den Sprechakt des ‚Lügens‘ im Zusammenhang einer anderen sprachwissenschaftlichen Theorie- den Gric’schen Konversationsmaximen, betrachten, ist besonders die Arbeit McCornacks miteinzubeziehen. Der damalige Assistenzprofessor schuf mit Hilfe der ‚Information Manipulation Theory‘ einen Ausgangspukt für die Beschreibung von Lügenmustern. In Form eines Rasters, wendet er die entsprechenden Verletzungen der Maxime auf die verschiedenen Arten der Lüge an. FOBBE beschreibt den Vorteil dieser Vorgehensweise darin, dass sonst unklare Begrifflichkeiten des ausweichenden Verhaltens, der Irreführung und Lüge wahrnehmbar voneinander abgegrenzt werden können. Zwischen jedem dieser Fälle der Verhüllung liegen vorsätzliche Verletzungen eines oder gar mehrerer Konversationsmaximen sowie ein Missbrauch des grundlegenden Prinzips der Kooperation vor. 1992 führte Steven A. McCornack eine Studie durch. Zwei Probandengruppen wurden mit einer fiktiven Situation konfrontiert, in welcher sie gezwungen waren die Figur Terry sich gegenüber eines Partners rechtfertigen zu lassen, warum sie nicht erreichbar war und wo sie gewesen sei. Dabei wurde vorgeschrieben, Terry sei mit einer anderen Frau/ einem anderen Mann auf einer Party gewesen. Überwiegend ließen die Teilnehmer die Figur mit einer Lüge reagieren (Abbildung 2).

Schließlich konnte festgehalten werden, dass der Großteil dieser Lügen nicht als solches wahrgenommen wurden, sondern in Abgrenzung, mehr als Verharmlosung der Wahrheit, als Ausweichen oder ein Versuch der Ablenkung. Einzig im Konflikt mit der Qualitätsmaxime wurde die Äußerung als generelle Lüge gewertet. Erklären lassen sich diese Differenzen an Hand der Aufgabe einer Lüge innerhalb des sozialen Umfelds. So wird in variierender Größe Wissen preisgegeben, immer bemüht, Ansätze welche die Beziehung gefährden könnten, auszulassen.14

Ein weiteres auf dem Kooperationsprinzip beruhenden Konzept- das der konversationellen Implikaturen, inspirierte im Verlauf eigener Überlegungen eine These dahingehend aufzustellen, Lügner könnten diese Art der Kommunikation als Täuschungsstrategie missbrauchen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unter Beachtung der Eigenschaften von Implikaturen können die Antworten beider Beispiele bedeuten, dass Person B keine Zeit hat mit ins Kino zu kommen und dass Person C die erfragte Telefonnummer nicht kennt. Geht man nun aber von der eigens aufgestellten These aus, könnte es auch sein, dass die Personen B und C eigentlich meinen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ausgehend von beiden Beispielen könnte man meinen, ein denkbares Verhalten der Vertuschung zu erkennen.

4. Lüge vs. Höflichkeit

Verletzungen der Konversationsmaximen, wie sie im ersten Abschnitt des 3. Kapitels betrachtet wurden, lassen sich in vielen Fällen auch durch Versuche erklären, sich seiner Gesellschaft gegenüber höflich zu verhalten.

Paul Grice machte einst deutlich, dass verbale Andeutungen im Kontext der Höflichkeit eine bedeutende Rolle spielen. Dabei versucht der Sprecher seinen Gegenüber zu signalisieren ein Thema zu meiden bzw. ihm zu verdeutlichen, dass ihm ein Fehler unterlaufen sei. Im Verlauf dessen wird zwar das grundlegende Kooperationsprinzip befolgt, jedoch wie bereits erwähnt, die Gric‘schen Leitgedanken verletzt. Im Rahmen des Konflikts mit der Maxime der Relevanz geschieht dies u.a als plötzlicher Themenwechsel:

A: Mensch a sieht ja alt aus.

Schweigen.

B: Ich finde deine Bluse echt schön. (Obwohl dies vielleicht gar nicht der Wahrheit entspricht.)

Darüber hinaus besteht nach Austin eine spezielle Gefahr im Gebrauch von gängigen Floskeln, in ein lügendes Verhalten abzurutschen. Dabei bezieht er sich auf Wendungen wie: „Es tut mir leid, sagen zu müssen….“15 Handelt der Akteur also ehrlich oder allein aus Gründen gesellschaftlicher Konventionen der Höflichkeit?

Erving Goffman hat zu einer Unterscheidung beigetragen, in welcher von ‚negativer Höflichkeit‘ und ‚positiver Höflichkeit‘ die Rede ist. Im ersten Fall, spielt Goffman mutmaßlich auf Notlügen an. Auf diese Weise ist der Sprecher auf Entlastung und Rücksicht seines Gegenübers bedacht (siehe bspw. plötzlicher Themenwechsel) . Hingegen zielt der zweite Fall auf ein Zeigen von Sympathie, Interesse und Aufmerksamkeit ab.16

Bereits Johann Wolfgang von Goethe schrieb einst: ‘Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist‘.17 Mehr als ein Jahrhundert später, genauer 1978 publizierten Penelope Brown und Stephen Levinson eine kulturvergleichende Studie, in welcher sie Material zusammentrugen, das zusammenfassend mit den Worten WEINRICHs aufzeigte, dass es kulturübergreifend, gewisse „Höflichkeitsuniversalien [gibt.]M.S, die zur Natur des Menschen als eines geselligen Lebewesens gehören.“18

5. Möglichkeiten der Enttarnung

Nach einem Versuch den Begriff »Lügen« zu hinterfragen und Strategien vermeintlicher Lügner aufzuzeigen, wird es nun anschließend darum gehen, etwaige Taktiken seitens des Hörers zu umschreiben.

Denn lediglich durch Selbstkontrolle und strategischem Handeln können verräterische Signale unterdrückt werden. So zeigen sich bei Gegenüberstellung der Verhaltensweisen im Sprechakt lügender und wahrheitssagender Personen durchaus Differenzen.19

5.1 Der sprachliche Ausdruck

PAUL EKMAN macht in seiner Monografie auf die Gedanken Sigmund Freuds aufmerksam, in denen er den Versprecher als Weg zur Selbstenttarnung beschreibt.

Der Vater der Psychoanalyse glaubte nicht an Zufälle und vertrat die Meinung, jene sprachlichen Fehler würden innere Konflikte nach außen kenntlich machen. Würde ein Sprecher also lügen, unterdrückt er gezielt den Drang, bestimmtes zu äußern und stolpert geradezu in die Gefahr hinein solch einen Fehler zu begehen. EKMANS weitere Variante schließt Redetiraden mit ein. Angetrieben von völligem Enthusiasmus oder gar negativ beeinflusst durch starke Emotionen der Angst, Bedrängnis etc. wird dem Lügner erst im Nachhinein bewusst, etwas enthüllt zu haben. Als ‚Brokaw-Risiko‘ bezeichnet EKMAN eine Beobachtung des Journalisten Tom Brokaw. Brokaw bemerkte im Verlauf seiner Tätigkiet, des Öfteren ausgeklügeltes Ausweichverhalten, welches auch mittels unabhängigen Forschungsarbeiten Folge bestätigt werden konnte. Dabei gingen Antworten hervor, die nur sehr indirekt und sehr ausschweifend Informationen vermittelten. Das benannte Risiko geht auf gegenteilige Untersuchungsergebnisse zurück, wobei Ausflüchte sich häufig durch die Natur des Individuums erklären lassen und somit Personen durchaus zu Unrecht als Lügner beurteilt werden können.20

5.2 Die Rolle des Nonverbalen

Neben Physiologischem (dem Herzschlag etc.), welches nachweislich nicht zwingend das Lügen intendiert, können u.a. Mimik und Gestik näher betrachtet werden.21 In den 1960er Jahren wurden Annahmen, die Körpersprache könne einiges über die Gefühlswelt eines Menschen verraten, noch abgetan. Sodass es hinsichtlich dessen, bis dahin kaum gewinnbringende Untersuchungen gab. Dies bewegte den damaligen Studenten PAUL EKMAN dazu, ein Experiment zu entwerfen um jenen Zusammenhang nachzuweisen. Beteiligt an der Studie waren neben seiner Person, ein Professor sowie Mitstudenten, die sich bereit erklärten, sich einer simulierten Stresssituation auszusetzen. Hierzu stellte der Professor nach Absprache mit EKMAN den Probanden prekäre Fragen, die sich vorwiegend ihren Zukunftsplänen widmeten. So kam es beispielsweise zur folgenden Situation bei der Befragung künftiger Psychologen22:

„Denjenigen, die eine Forschungstätigkeit angaben, wurde vorgeworfen, daß sie sich im Labor verstecken und vor der Verantwortung drücken wollten, Menschen zu helfen, die an einer psychischen Krankheit litten. Diejenigen, die diese Hilfe leisten und psychotherapeutisch tätig werden wollten, wurden dafür kritisiert, daß sie nur an Geld interessiert wären und sich vor der Verantwortung drücken wollten, die nötige Forschung zur Entwicklung von Heilverfahren für psychische Krankheiten zu betreiben. Er fragte die Studenten auch, ob sie jemals als Patienten in psychotherapeutischer Behandlung waren. Diejenigen, die mit Ja antworteten, wurden gefragt, woher sie die Zuversicht nähmen, anderen helfen zu können, wenn sie selbst krank wären. Denjenigen, die nicht in psychotherapeutischer Behandlung waren, wurde vorgehalten, daß sie anderen helfen wollten, ohne zuerst sich selbst kennengelernt zu haben.“23

Verstärkend kam hinzu, dass es der Professor den Studenten meist nicht gestatte ihre Antworten auszuformulieren, indem er sie stets unterbrach ebenso war es ihnen unmöglich den Raum zu verlassen. Darüber hinaus handelte es sich im Fall der Lehrperson, außerhalb der Bedingungen dieser Studie, um einen universitären Mitarbeiter, dessen Urteile ausschlaggebend für den akademischen Erfolg und zukünftige Jobperspektiven jedes einzelnen Befragten gewesen ist. Die Reaktionen der Probanden wurden von Paul Ekman, der das Geschehen im benachbarten Raum beobachtete, per Kamera aufgezeichnet24:

„Ich [Paul Ekman]M.S. konnte nicht glauben, was ich im allerersten Interview sah. Nachdem der Professor die Studentin zum drittenmal [sic]M.S. attackiert hatte, machte sie die bekannte obszöne Geste mit dem ausgestreckten Mittelfinger! Sie hielt ihre Hand eine ganze Minute lang in dieser Stellung. Und dennoch sah sie nicht aus, als ob sie wütend wäre, und der Professor tat so, als ob er es nicht sähe.“25

5.2.1 Gestik

Die Geste des ausgestreckten Mittelfingers gilt als Emblem. Diese Klasse der Gesten wird nahezu immer im Bewusstsein des Handelnden vollzogen. Ausnahmen bilden nach EKMAN „körperliche Fehlleistungen- Embleme, die Informationen durchlassen, die eine Person zu verheimlichen sucht.“26 Das heißt die jeweiligen Embleme (nehmen üblicherweise während des Aktes der Täuschung zu) werden nur bruchstückhaft ausgeführt. Im Fall der im Experiment beobachteten obszönen Geste (Abbildung 3), fehlten die sich sonst nach oben wiederholende Auf- und Abbewegung der Hand. Außerdem merkt EKMAN an, dass sich Embleme im Normalfall vor dem Körper, zwischen Hals und Hüfte abspielen. Diese Präsentationshaltung ist jedoch gleichermaßen nicht vorhanden, da die besagte Studentin ihre Hand auf dem Knie ruhen ließ.

Eine andere Gruppe bilden die Illustratoren, welche innerhalb einer Täuschung reduzierter auftreten.27 Das hängt u.a. damit zusammen, dass Personen die Anteilnahme, Freude o.ä. simulieren gewissermaßen versäumen, sprachliche Äußerungen mittels Illustratoren zu untermalen. Kognitive Prozesse, in denen jedes Wort im Vorfeld abgewogen wird, können ebenfalls für diese Abschwächung verantwortlich sein.28

Ein Grenzfall beinhaltet Adaptoren, weil sie fest mit menschlicher Handlung verknüpft. Selbst einfallsreiche Handlungen zur Verhüllung werden nicht unbedingt wissentlich ausgeführt, deshalb werden sie an der Grenze zum Bewusstsein angesiedelt. Einen Anhaltspunkt, durch die Forschung bekräftigt, hebt EKMAN hingegen hervor, zum Beispiel sind Kratzen oder Reinigen von Körperöffnungen Anzeichen gesteigerten Unwohlseins.29 Darüber hinaus meint FOBBE, solche Selbstberührungen treten vergleichsweise vermehrt aber dezent auf.30

5.2.2 Mimik

EKMAN widmet sich in seiner Monografie ausführlich Anhaltspunkte im menschlichen Gesicht- der Mimik. Bereits zu Beginn ruft er einen interessanten Aspekt ins Bewusstsein des Lesers, und zwar lernen Menschen schon im Kleinkindalter Emotionen zu verbergen, gar vorzutäuschen. Ganz direkt ereignet sich dies durch Äußerungen der Eltern wie: „Nun gucke mich doch nicht so böse an.“ Trotz allem verbirgt sich nicht hinter jeder Mimik ein Gefühl. Ist dies jedoch der Fall, sei zu bedenken, dass es je nach Stimmungslage mehrere Hundert mimische Ausdrucksmöglichkeiten geben kann. Demzufolge sind im Bereich des Nonverbalen Abstufungen und Nuancen realisierbar, für die es keine Repräsentanten im verbalen Wortschatz gibt. Allein das Lächeln kann in mehr als fünfzig Formen realisiert werden, wie EKMAN feststellen konnte.31 Oft dienen Arten des Lächelns zu einer Maskierung tatsächlicher Empfindungen.32

In den anschließenden Ausführungen eröffnet EKMAN Varianten wie verschleierte Gefühle durchscheinen können bzw. Indizien unechter Ausdrücke.33

Im Rahmen des ersten Kriteriums siedelt er Mikro-Ausdrücke, gekappte Ausdrücke, unbeeinflussbare Muskeln und die Augenpartie an.

Mikro-Ausdrücke stellen zwar eine vollständiges Bild der vertuschten Emotion bereit, sind andererseits aber gekennzeichnet durch Vergänglichkeit- sie treten zeitlich komprimiert auf und verschwinden innerhalb von Millisekunden. Um sich diese Form besser vor Augen führen zu können sei folgende Situation gegeben: ein Krankenhauspatient gibt gegenüber eines Arztes an er würde sich schon viel besser fühlen, insgeheim will er trotz Schmerzen aber nur noch nach Hause. Würde man dieses Geschehen in Zeitlupe betrachten, könnte man hinter dem vorgegeben Lächeln ein Anzeichen- ein Mikro-Ausdruck von Trauer und Schmerzempfinden im Gesicht der Person entdecken. Werden sie nach einiger Übung wahrgenommen, können sie sehr vielsagend sein, verhältnismäßig treten sie desto seltener auf.

Dem gegenüber ist eher mit gekappten (und somit unvollständigen) Ausdrücken zu rechnen. Das heißt einer Person wird es plötzlich bewusst, einen Gesichtsausdruck zu offenbaren den sie schließlich unterbricht und manchmal mit Hilfe eines abweichenden Ausdrucks zu überlagern versucht. Dieses Ausweichen selbst kann bemerkt werden.

Die Bezeichnung der unbeeinflussbaren Muskeln spricht für sich- der Lügner ist nicht fähig diese Partien zu kontrollieren. Experimentell konnte nachgewiesen werden, dass Bewegungen jener Muskeln im Regelfall echter Emotionen zu Grunde liegen. Allerdings kann der Ausdruck, meist mit einem Lächeln oder Anspannung, verborgen werden.34 Auf diese Weise wirkt das Gesicht in den meisten Fällen aber eher steif oder gekünstelt. In erster Linie befinden sich solche Muskeln im Stirnbereich.35 Eine vierte Quelle verheimlichter Gefühle basiert, so EKMAN, auf einer allgemeinen Annahme- die Augen. EKMAN selbst unterteilt diese Möglichkeit erneut in „fünf Arten von Informationsquellen[…].“36 Wobei er meint, einzig drei Unterpunkte würden Ergebnisse im Rahmen dieser Untersuchung liefern.37 Deshalb werden in der vorliegenden Arbeit auch nur diese Unterpunkte angeführt. Somit sind vermehrt unbewusst auftretendes Augenzwinkern (zeitweise auch bewusst einsetzbar) und eine Erweiterungen der Pupillen, Hinweise auf eine emotional aufgebracht Person. Beide Indizien lassen hingegen zum letzte Punkt keine Auskunft über die vermittelte Art der Emotionen zu.38 Denn Tränen lassen sich innere Vorgänge der „Bedrängnis, Trauer, Erleichterung, bestimmten Arten der Freude[…]“39 zuordnen.

Wendet man sich schließlich Indizien vorgetäuschter Ausdrücke zu, lassen sich bei EKMAN drei Variablen finden: Asymmetrie, zeitliche Strukturierung und Anordnung im Gesprächsverlauf. Hinter dem Gegenstand der Asymmetrie verbergen sich Abstufungsformen einer Emotion verteilt über beide Gesichtshälften. Fußend auf umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hält EKMAN fest, jene Beobachtung sei vor allem durch bewusstes Verstellen begründet.40 Es gibt zwar auch Ausnahmen in denen reale Empfindungen zu solch einem Phänomen führen, jedoch merkt EKMAN an, ist es überwiegend ein Anzeichen der Irreführung.

Der zweite Anhaltspunkt, das Timing, beinhaltet den gesamten Zeitraum beginnend beim Aufbau, bis hin zum Anhalten und Verschwinden eines mimischen Ausdrucks. Ab andauernden fünf Sekunden kann hierbei ein Täuschungsversuch vermutet werden.

Die Anordnung bzw. exakte Platzierung eine Ausdrucks lässt sich am besten an folgender Aussage erklären: „So langsam reicht es mir aber mit Dir!“ Sollte beim Sprecher erst im Nachhinein der verbalen Äußerung und nicht in der Aufbauphase, ein Ausdruck der Wut war zunehmen sein, ist es umso wahrscheinlicher, dass er trügerisch ist. Gleichermaßen sind Gesichtsausdrücke die nicht zeitgleich mit entsprechenden Körperbewegungen ablaufen ein verräterischer Hinweis. Insbesondere gut nachzuvollziehen ist nach EKMAN eine simulierte Überraschung. An dieser Stelle erklärt er, neben einem Emblem der Überraschung oder gar einer burlesken Überraschung, dauert auch eine vorgetäuschte Überraschung länger als eine Sekunde (üblicherweise beträgt die Gesamtdauer nur Millisekunden) an.41

5.3 Die Rolle des Paraverbalen

Besonders verräterisch sind vergleichsweise lange aber auch kurze häufige Pausen, so EKMAN. Sprechfehler, genauer die Verwendung nicht-lexikalischer Ausdrücke wie „ääh“; Wiederholungen zum Beispiel „Ich, ich bin mir nicht sicher ich…“; sowie Abbrüche in Worten wie „Ich finde das wahr- wahrhaftig gut.“; gehören genauso denkbaren Hinweisen an. Denkbare Gründe für solch ein sprachliches Fehlverhalten führt EKMAN mehrere an. Planlosigkeit, überraschende Konfrontationen oder Furcht entdeckt zu werden sind Faktoren die den potenziellen Lügner in eine derartige Misere bringen können. Weiterhin umschreibt EKMAN, die Stimmhöhe sei am idealsten zur Festhaltung von Emotionen geeignet. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die Schwierigkeit, Schwankungen der eigenen Stimme zu beeinflussen. Aussagekräftig sind insbesondere Emotionen der Angst und Wut, welche im Prozess der Vertuschung ein lauteren und höheren Klang sowie eine erhöhte Sprechgeschwindigkeit hervorrufen können.42

Fazit

Zusammengefasst gibt es Indizien undichter Stellen- vorenthaltenes Wissen sickert durch und wird verraten; der Täuschung- Anzeichen, dass es etwas ungesagt bleibt, jedoch ohne Anhaltspunkt was genau; Hervorhebungen eines sich als falsch erwiesenen Ausdrucks. Im Verlauf der Aufzeichnungen EKMANs benennt er mehrmals zwei Fehler, die beim Versuch einen vermeintlichen Lügner an Hand wahrgenommener Gefühle zu entlarven, auftreten können. Neben dem bereits im Kapitel 5.1 aufgeführten ‚Brokaw-Risikos‘ ist auch ein anderer von ihm als ‚Othello- Fehler‘ bezeichnet, zu finden. Dieser wird begangen, wenn man aufrichtige Menschen unbeachtet lässt, die gefühlvoll reagieren sobald ihnen eine Lüge unterstellt wird.43 Zur Enttarnung einer Lüge sollte man es außerdem ausschließen sich nur auf einen einzigen Hinweis zu verlassen, sondern darauf achten viele erkennen zu können, die sich ständig wiederholen.44

Es sei auch bedenken, dass Kenntnisse über die Eigenarten des angeblichen Lügenden unumgänglich sind um Abweichungen festzustellen, die letztlich zur Enttarnung führen können.45 Des Weiteren muss ebenso abgewogen werden, ob es sich nicht doch wie in Kapitel 4 erläutert, um einen minder böswilligen Akt der Höflichkeit handelt.

In Anbetracht der Leitgedanken ist demnach festzuhalten, dass durchaus Täuschungsstrategien und Anhaltspunkte zur Enttarnung zusammengetragen werden können. Speziell begleitende Körpersprache und Paraverbales tragen dazu bei die emotionale Wirklichkeit nach außen hin zu tragen und so verbale Äußerungen als Lüge zu entlarven. Jedoch muss man abschließend unterstreichen, dass lediglich Indizien ohne eindeutige Beweiskraft geliefert werden können. Besonders aus moralischer Perspektive sollte es immer gründlich überdacht und keine voreiligen Schlüsse gezogen werden. Denn einmal des Lügens bezichtigt, ist es schwer sich wieder davon zu lösen.

Literaturverzeichnis

Dietz, Simone (2002): Der Wert der Lüge. Über das Verhältnis von Sprache und Moral. Paderborn: mentis Verlag.

Ekman, Paul/ Wiltschek, Ska (1989): Weshalb Lügen kurze Beine haben. Über Täuschungen und deren Aufdeckung im privaten und öffentlichen Leben. Berlin/ New York: de Gruyter.

Fobbe, Eilika (2011): Forensische Linguistik. Eine Einführung. Reihe Narr Studienbücher. Tübingen: Narr.

Giese, Bettina (1992): Untersuchungen zur sprachlichen Täuschung. Reihe Germanistische Lingustik 129. Tübingen: Niemeyer.

Lange, Willi (1984): Aspekte der Hoeflichkeit. Überlegungen am Beispiel der Entschuldigungen im Deutschen . Reihe 1, Europäische Hochschulschriften, Deutsche Sprache und Literatur = Langue et littérature allemandes = German language and literature, 791. Frankfurt am Main: Lang.

Proost, Kristel (2001): „Warum lügen & Co., aber nicht wahrsagen ? Asymmetrien im Wortschatz.“ In: Sprachreport 1/ 2001, S. 14- 17.

Weinrich, Harald (1986): Lügt man im Deutschen, wenn man höflich ist? Reihe Duden-Beiträge zu Fragen der Rechtschreibung, der Grammatik und des Stils 48. Mannheim u.a.: Bibliograph. Institut.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1:

Proost, Kristel (2001): „Warum lügen & Co., aber nicht wahrsagen ? Asymmetrien im Wortschatz.“ In: Sprachreport 1/ 2001, S. 15.

Abbildung 2:

Fobbe, Eilika (2011): Forensische Linguistik. Eine Einführung. Reihe Narr Studienbücher. Tübingen: Narr, S. 191.

Abbildung 3:

Ekman, Paul/ Wiltschek, Ska (1989): Weshalb Lügen kurze Beine haben. Über Täuschungen und deren Aufdeckung im privaten und öffentlichen Leben. Berlin/ New York: de Gruyter, S. 77.

Anhang

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Illustration des Befundes von PROOST

Abbildung 2: sich ergebende Antwortbeispiele, in Zuordnung mit der jeweiligen Maximenverletzung

Abbildung 3: Illustration der obszönen Geste als körperliche Fehlleistung

[...]


1 Vgl. Fobbe, Eilika (2011): Forensische Linguistik. Eine Einführung. Reihe Narr- Studienbücher. Tübingen: Narr, S. 190.

2 Vgl. Giese, Bettina (1992): Untersuchungen zur sprachlichen Täuschung. Reihe Germanistische Lingustik 129. Tübingen: Niemeyer, S. 92.

3 Vgl. Proost, Kristel (2001): „Warum lügen & Co., aber nicht wahrsagen ? Asymmetrien im Wortschatz.“ In: Sprachreport 1/ 2001, S. 15ff.

4 Vgl. Fobbe 2011, S. 186ff.

5 Vgl. Dietz, Simone (2002): Der Wert der Lüge. Über das Verhältnis von Sprache und Moral. Paderborn: mentis Verlag, S. 31.

6 Zum Begriff siehe DIETZ 2002 (S.42).

7 Vgl. ebd. S. 43f.

8 Vgl. ebd. S. 53ff.

9 Vgl. ebd. S. 83.

10 Vgl. Dietz 2001, S. 57f.

11 Vgl. Fobbe 2011, S. 188.

12 Lange, Willi (1984): Aspekte der Hoeflichkeit. Überlegungen am Beispiel der Entschuldigungen im Deutschen . Reihe 1, Europäische Hochschulschriften, Deutsche Sprache und Literatur = Langue et littérature allemandes = German language and literature, 791. Frankfurt am Main: Lang, S. 25.

13 Vgl. Lange 1984, S.25f.

14 Vgl. Fobbe 2011, S. 190f.

15 Vgl. Lange 1984, S. 21ff.

16 Vgl. Weinrich, Harald (1986): Lügt man im Deutschen, wenn man höflich ist? Reihe Duden-Beiträge zu Fragen der Rechtschreibung, der Grammatik und des Stils 48. Mannheim u.a.: Bibliograph. Institut, S. 9.

17 Vgl. Lange 1984, S. 6.

18 Ebd. S.9.

19 Vgl. Fobbe 2011, S. 192f.

20 Ekman, Paul/ Wiltschek, Ska (1989): Weshalb Lügen kurze Beine haben. Über Täuschungen und deren Aufdeckung im privaten und öffentlichen Leben. Berlin/ New York: de Gruyter. S. 66ff.

21 Vgl. Fobbe 2011, S. 192.

22 Vgl. Ekman/ Wiltschek 1989, S. 75f.

23 Ebd., S. 76.

24 Vgl. ebd. , S. 76.

25 Ebd., S. 76f.

26 Ebd., S. 78.

27 Vgl. ebd., S. 78ff.

28 Vgl. ebd., S. 83.

29 Vgl. ebd., S. 86f.

30 Vgl. Fobbe 2011, S. 193.

31 Vgl. Ekman/ Wiltschek 1989, S. 99ff.

32 Vgl. ebd. , S. 106.

33 Vgl. ebd., S. 131.

34 Vgl. ebd., S. 102ff.

35 Vgl. ebd., S. 108.

36 Ebd., S. 113.

37 Vgl. Ekman/ Wiltschek 1989, S. 113.

38 Vgl. ebd., S. 114.

39 Ebd., S. 115.

40 Vgl. ebd., S. 116f.

41 Vgl. ebd., S. 119ff.

Vgl. Ekman/ Wiltschek 1989, S. 69f.

42 Vgl. ebd., S. 105.

43 Vgl. ebd., S. 119.

44 Vgl. Fobbe 2011, S. 193.

Details

Seiten
20
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668502697
ISBN (Buch)
9783668502703
Dateigröße
3.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v372441
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden – Germanistik
Note
2,3
Schlagworte
Lügen Mimik Gestik Nonverbal Paraverbal

Autor

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Titel: Der Sprechakt des Lügens. Gibt es Täuschungsstrategien sowie Möglichkeiten der Enttarnung?