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Rechtsvergleichung zur Bestimmung des Schutzes der Menschenwürde in der biomedizinischen Forschung an Stammzellen und Embryonen

Seminararbeit 2014 50 Seiten

Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung

Zusammenfassung

Bioethische Diskussionen sind in Deutschland schon immer von besonderer Intensität gewesen. Das verdeutlichen sowohl die Debatten um den Schwangerschaftsabbruch als auch der Konflikt um die Embryonen- und Stammzellforschung, der in dieser Arbeit im Mittelpunkt steht.

Dieses Thema hat weltweit noch nicht den Status eines ausdrücklichen Verfassungsthemas gewonnen. In den meisten Ländern wird die Problematik der Embryonen- und embryonalen Stammzellforschung im Rahmen der Verfassungsbestimmungen über die Menschenwürde und über das Recht auf Leben behandelt. In dieser Arbeit geht es vor allem um die Menschenwürde, die für die Teilnehmer der deutschen Stammzelldebatte als „ethikgeprägtes Konzept“ und „tragendes Konstitutionsprinzip“ des Grundgesetzes für den Schutz früher Embryonen von elementarer Bedeutung ist. Da dazu aber keine konkrete Würdeschutzregelung existiert, müssen Ableitungen aus dem abstrakten Satz des Art. 1 Abs. 1 S. 1 GG „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ im Wege der Verfassungsinterpretation vorgenommen werden. Es stellt sich die Frage, ob bei der Interpretation der Menschenwürdegarantie zugunsten früher Embryonen von der Rechtsvergleichung als Rationalitätskriterium Gebrauch gemacht wurde.

Details

Seiten
50
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668536418
ISBN (Buch)
9783668536425
Dateigröße
846 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v373391
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster – Rechtswissenschaftliche Fakultät
Note
12,00
Schlagworte
Menschenwürde Rechtsvergleichung Embryonenschutzgesetz Stammzellgesetz embryonale Stammzellforschung

Autor

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Titel: Rechtsvergleichung zur Bestimmung des Schutzes der Menschenwürde in der biomedizinischen Forschung an Stammzellen und Embryonen