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Kommunikationsort Schule. Charakteristika und Besonderheiten der schulischen Kommunikation zwischen Lehrkräften und Kindern

von Anna Baer (Autor)

Hausarbeit 2017 23 Seiten

Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Kommunikation – Definition

3. Besonderheiten der Kommunikation in der Schule
3.1 Die Schulklasse als eine spezielle Gruppe
3.2 Fragen im Unterricht
3.3 Sprecherwechsel im Unterrichtsgespräch
3.4 Haupt- und Nebenkommunikation im Unterricht
3.5 Lehrersprache
3.6 Interaktion mit der Klasse
3.7 Kommunikative Ordnungen
3.7.1 Lehrerzentrierte kommunikative Ordnung
3.7.2 Schülerzentrierte kommunikative Ordnung
3.7.3 Verfahrensgeregelte kommunikative Ordnung
3.7.4 Kooperative Lernsituationen

4. Zusammenfassung und Fazit

5. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Kommunikation ist omnipräsent – in allen Lebenszusammenhängen wird von ihr Gebrauch gemacht. Ein Leben ohne Kommunikation wäre für uns Menschen unvorstellbar. Es gibt kaum einen Lebensbereich, bei dem Kommunikation nicht von zentraler Bedeutung ist. Denn jeder Mensch kommuniziert täglich – sei es verbal oder nonverbal.

Das Augenmerk dieser Arbeit soll auf der mündlichen Kommunikation im Kontext „Schule“ liegen. Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die nonverbale Kommunikation für Kommunikationsprozesse wichtig ist. Sie begleitet und unterstützt das Gesagte und ist deshalb keineswegs von sekundärer Bedeutung (vgl. Wagner, 2006, S. 96). Der beschränkte Umfang dieser Hausarbeit verhindert ein eigenes Kapitel zu nonverbaler Kommunikation im Unterricht. Trotzdem wird diese stellenweise einfließen,dadiesebeidenKommunikationsdimensionenuntrennbarvoneinandersind.

Mündliche Kommunikation spielt bei den Aufgaben und Tätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern im Schulalltag eine herausragende Rolle. Sie ist ein „grundlegender Bestandteil jeder Lehr- und Erziehungstätigkeit“ (Vogel, 2013, S. 8). In allen Unterrichtsfächern ist Kommunikation das wichtigste Werkzeug von Lehr-Lern-Prozessen. Kein Unterrichtsfach kommt ohne Gespräche aus (vgl. Becker-Mrotzek, 2012b, S. 104). Deshalb werden in vielen Veröffentlichungen die hohe Stimmbeanspruchung und die damit einhergehenden Folgen einer Überbelastung der Stimme thematisiert. Auch Stimmtraining für das Handlungsfeld Schule wird in diesem Kontext angesprochen. Ebenfalls werden Kommunikationskompetenzen von Lehrkräften unter die Lupe genommen und geschaut, was eine Lehrkraft mitbringen muss, um den spezifischen Kommunikationsanforderungen im Handlungsfeld Schule gewachsen zu sein.

Der Schwerpunkt soll hier aber auf den Besonderheiten der schulischen Kommunikation zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern liegen, da sie „[i]nnerhalb der Vielfalt von Kommunikationsformen, die sich in der Institution Schule vorfinden [...] einen zentralen Platz ein[nimmt]“ (Ehlich, 2012, S. 334). Oft wird dieses Kommunikationsfeld als Scheinkommunikation charakterisiert – ganz nach dem Motto: Wenn alles schläft und einer spricht, den Zustand nenntmanUnterricht. Um dieses zu überprüfen, wirdalserstesderBegriffderKommunikationdefiniert(2.).

Auf die allgemeine Definition von Kommunikation aufbauend sollen die Besonderheiten der schulischen Kommunikation dargestellt werden (3.). Dort werden verschiedene Bereiche fokussiert. Zum Schluss werden die Erkenntnisse über die Kommunikation in der Schule zusammengefasst und diskutiert, inwieweit diese als Scheinkommunikation zu betiteln ist (4.).

2.WasistKommunikation?DefinitionKommunikation

Bevor es detaillierter um die Kommunikation in der Schule geht, sollte zuvor geklärt werden, was generell unter Kommunikation verstanden wird. Nach Six, Gleich und Gimmler (2007) wird Kommunikation wie folgt definiert:

„Menschliche Kommunikation ist ein Prozess zwischen zwei oder mehr Beteiligten (Einzelpersonen, Mitglieder sozialer Gemeinschaften oder Institutionen, jeweils als Sender bzw. Kommunikator und/oder als Empfänger bzw. Rezipient), in dem die Akteure durch Zeichen und Symbole verschiedener Modalitäten direkt (von Angesicht zu Angesicht, „face-to-face“) oder indirekt über Medien miteinander in Beziehung treten.“ (zitiert in: Vogel, 2013, S. 10).

In dem Modell (Abb. 1) sind diejenigen Elemente der oben gegeben Definition vorhanden. Der Sender, der eine Information mithilfe eines Signals (Zeichen und Symbole) über einen Kanal aussendet und der Empfänger, der dieses ausgesendete Signal empfängt und entschlüsseln muss. Die Zeichen und Symbole, die in der Definition genannt werden, werden oft auch Kommunikationscodes genannt. Es handelt sich hierbei um „verbale Äußerungen, Mimik, Gestik und Körperhaltung, Hörersignale, Tonfall und Sprechgeschwindigkeit“ (Vogel, 2013, S. 11), also sprachliche und nichtsprachliche Zeichen, die als Signale fungieren können. Nur wenn der Sender und der Empfänger diesen Codes oder Signalen die gleiche Bedeutung zuschreiben, kann Kommunikation gelingen und der Empfänger das vom Sender verschlüsselte Signal entschlüsseln. Signale müssen deshalb eindeutig sein, um Verständigung unter den Menschen zu ermöglichen (vgl. Kolschanski, 1985, S. 15). Kommunikation kann man somit als einen Prozess der Informations- und Bedeutungsübermittlung beschreiben, mit dem Ziel eine Information zu übertragen und eine Verständigung zu erreichen (vgl. Fiehler, 2012, S. 26). Aber auch die Aktivierung der Kommunikationspartner und die Verhaltenssteuerung werden als Ziel von Kommunikation genannt (vgl. Kolschanski, 1985, S. 11). Beide Kommunikationspartner können sich im Laufe der Kommunikation gegenseitig beeinflussen und steuern. Besonders interessant wird dieses Geschehen, wenn beide Partner verschiedene Zieleverfolgen(vgl.Fiehler,2012,S.32).

Der Kommunikationskanal – die Dose im Modell – ist der Verbindungsweg zwischen Sender und Empfänger. Die Verbindung muss nach der Entwicklung raumüberwindender technischer Übertragungsmöglichkeiten nicht mehr unbedingt von Angesicht zu Angesichterfolgen,sondernkannauchüberMediengeschehen(vgl.ebd.,S.30). Das letzte Element in Abbildung 1 ist die Rückmeldung: Der Empfänger kann dem Sender rückmelden, ob er die Information verstanden hat oder nicht. Dieses geschieht beispielsweise durch paraverbale Signale im Laufe der Mitteilung oder auch das Umschreiben der Aussagen des Partners in eigenen Worten im Nachhinein, um das Verständnis zu fördern (vgl. Hertzsch, Schneider, 2013, S. 80).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Kommunikationsmodell der menschlichen Kommunikation. Elementare Komponenten dieses Modells sind der Sender, die Nachricht und der Empfänger.

In der vorangegangenen Definition wurde absichtlich nur die menschliche Kommunikation fokussiert, da diese in der Schule abläuft. Das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch Kommunikation zwischen Tieren, Pflanzen oder in der Technik gibt. Außerdem wurden Selbstgespräche ausgeklammert, da bei menschlicher Kommunikation im Minimalfall von zwei Parteien ausgegangen wird, die jeweils aus mindestens einer Person bestehen (vgl. Fiehler, 2012, S. 30).

3.BesonderheitenderKommunikationinderSchule

Wie bei der zuvor gegeben Kommunikationsdefinition, gibt es in der Schule auch einen Sender und einen Empfänger von Nachrichten, wie Schröder (1975) ausführt: „Lehren ist Informationsvermittlung durch Kommunikation zwischen Nachrichten sendenden und Nachrichten empfangenden Systemen“ (zitiert nach: Roth, 1980, S. 62). Sender und Empfänger können aus mehreren Personen bestehen und Parteien bilden. Unterrichtskommunikation ist demnach eine Zweiparteienkommunikation zwischen einer übermittelndenPartei(derLehrkraft)undeinerzuhörendenPartei(denLernenden).

Damit fügt sich die Kommunikation in der Schule in das von mir in Abbildung 1 aufgestellte Kommunikationsmodell ein. Auch das Kästchen „Rückmeldung“ trifft auf Kom-munikationssituationen in der Schule zu. Die Lehrkraft kann der oder dem Lernenden während des Beitrages fortlaufend signalisieren, dass sie diesem gedanklich folgen kann. Auch können die Lernenden der Lehrkraft rückmelden, dass sie den Unterrichtsstoff verstanden haben. Hier ist Vorsicht geboten, da sich Lernende nonverbale Ausdrucksweisen angewöhnen können, unabhängig davon, ob sie die Aussage der Lehrkraft verstandenhabenodernicht(vgl.Neill,Caswell,1996,S.79).

Die Kommunikation in der Schulklasse zeichnet sich durch weitere Besonderheiten aus, die in den Unterkapiteln dieses Abschnitts behandelt werden sollen. Zuvor aber noch ein paar allgemeinere Überlegungen, die die Kommunikation in der Schule bestimmen und durch die die kommunikative Ordnung in der Klasse ritualisierte Formen annimmt (vgl.Becker-Mrotzek,Vogt,2009,S.179):

Sprachliches Handeln im Unterricht ist durch die institutionellen Zusammenhänge präformiert. Sender und Empfänger begegnen sich in bestimmten Rollen: die Lehrkraft als Agent, die Lernenden als Klienten der Institution (vgl. Becker-Mrotzek, 2012a, S. 71). Schule lässt sich demnach als ein System von Positionen charakterisieren, in dem die Lehrer und die Schülerinnen und Schüler als „gesellschaftlich definierte Rollenträger“ (Brunner, Rauschenbach, Steinhilber, 1978, S. 137) aufeinandertreffen. Die funktionale Beziehung Lehrer-Schüler/in ist somit von dem Staat eingesetzt, wird von diesem geregelt und beaufsichtigt. Durch die Schulpflicht aufseiten der Schülerinnen und Schüler und durch das Arbeitsverhältnis aufseiten der Lehrkräfte, sind die zwei Gruppen genötigt miteinander auszukommen. Diese funktionale Beziehung zeichnet sich darüber hinaus durch Komplementarität aus (vgl. Roth, 1980, S. 61). Die Lehrkraft übernimmt die superiore, die Lernenden die inferiore Position. Die Ungleichheit der Lehrer-Schüler/in Beziehung basiert auf dem Gefälle in Hinblick auf Wissen, Erfahrung, Alter und Können. Die Lernenden müssen sich den Anweisungen der Lehrkraft fügen und stehen aufgrund des Machtgefälles in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihr (vgl. Becker-Mrotzek, Vogt, 2009, S. 8). Der Lehrkraft obliegt die Leitung und Führung. Sie sollte sich aber ihrer Macht und Autorität bewusst sein und eine wertschätzende HaltunggegenüberdenLernendeneinnehmen(vgl.Kossmeier,[online]).

Weitere institutionelle Rahmenbedingungen und politische Entscheidungen – wie das Unterrichten in homogenen oder heterogenen Klassen (in Bezug auf Alter, Leistung und Geschlecht), Klassengröße, zeitliche Einteilung der Stunden, Ausstattung der Räume, Lehrplanentscheidungen, das Schulgesetz – „bilden wesentliche Rahmenbedingungen, die bestimmte Kommunikationsformen eher ermöglichen oder verhindern“ (Becker-Mrotzek,2012b,S.103f.).

Die Kommunikation in der Schule unterliegt damit strengen Gesprächsregeln: Lernende müssen sich melden, die Lehrkraft siezen und sehen sich ständig einer Beobachtung, Bewertung und Benotung ausgesetzt (vgl. Neuland, Balsliemke, Baradaranossadat, 2012, S. 397). Oft wird in diesem Kontext dann auch von einer Zwangskommunikation –einerKommunikationausVerpflichtung–gesprochen(vgl.Ehlich,2012,S.332f.).

Der Themenwechsel der in alltäglicher Kommunikation erlaubt ist, wenn uns das Thema langweilt, ist im Unterrichtsgespräch verboten (vgl. Neill, Caswell, 1996, S. 17). Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte, können demnach nicht als unabhängige Subjekte handeln und ihre Tätigkeiten frei auswählen. Sie müssen „gesellschaftlich vorgegebene Zwecke der Institution Schule ausführen und können nur teilweise bestimmen, wie diese vorgegebene Strukturierung der Handlungsmöglichkeiten realisiert wird“ (Mazeland, 1983, S. 100). Die folgenden Unterpunkte zeigen die Besonderheiten schulischerKommunikationaufgrundinstitutionellerRahmungenauf.

3.1 DieSchulklassealseinespezielleGruppe

Bevor die Interaktion zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern näher betrachtet wird, soll zuvor die spezielle Gruppe der Schulklasse untersucht werden. Eine generelle Definition von Gruppen ist die folgende von Lindgren (1973): „Wenn zwei oder mehr Personen in irgendeiner Beziehung zueinander stehen, bilden sie eine Gruppe“ (zitiert in: Bacherle, 2013, S. 50). Diese Definition trifft natürlich auch auf die Schulklasse zu, jedoch zeichnet sich diese durch spezielle „Zusätze“ aus, die vor allem die Kommunikation in diesem Rahmen bestimmen: Durch die Schulpflicht, die ab 1919 in der Weimarer Verfassung festgeschrieben wurde, verändert sich das Verhältnis von Lehrern und Schülern – Massen von Schülerinnen und Schülern müssen nun beschult werden und neue Organisations- und Kommunikationsformen sind vonnöten (vgl. Becker-Mrotzek, Vogt, 2009, S. 2). Auf diese wird später noch eingegangen (4.7). Wichtig an dieser Stelle ist, dass die Schulklasse durch die Schulpflicht als Gruppe erzwungen wird (vgl. Ehlich, 2012, S. 329). Weiss sieht die Schulklasse deshalb als „soziales Zwangsgebilde“ an und möchte den Begriff der Gruppe nicht auf die Schulklasse angewendet sehen (zitiert in: Lüttge, 1978, S. 139). Diese Ansicht soll in dieser Hausarbeit nicht vertreten werden. Die Schulklasse soll, wie auch von vielen anderen Autoren praktiziert, als eine Sonderform von Gruppe gesehen werden, die durch die Gesellschaft gebildetwurdeundsomitnichtspontanentstandenist(vgl.ebd.).

Diese Ansicht von der Schulklasse als Sonderform einer Gruppe, kann durch objektive und subjektive Merkmale von Gruppen untermauert werden, die Patrick Bacherle auflistet (vgl. Bacherle, 2013, S. 51 ff.). Diese sollen im Folgenden kurz auf die Schulklasse angewendet werden: Als objektive Merkmale nennt er die Größe, die Formalität, das Medium der Kommunikation und als letzten Aspekt Dauer, Konstanz und Regelmäßigkeit. In der Regel liegt laut Bacherle die Gruppengröße zwischen 20-30 Personen – dieser Aspekt trifft auf Schulklassen zu. Wichtig hierbei ist, dass, je größer eine Gruppe ist, die „Möglichkeit des einzelnen [sic!], sich am Gespräch zu beteiligen“ geringer wird (ebd., S. 54). Für effektives Arbeiten und Gruppenarbeiten wird eine Größe der Gruppe von drei bis acht Personen empfohlen (vgl. ebd.). Bei der Schulklasse handelt es sich um eine formale Gruppe, da diese eine konkrete und explizite Funktion besitzt: die Schulklasse fungiert als eine Lern- und Sozialisationseinrichtung (vgl. Lüttge, 1978, S. 139). Innerhalb dieser formellen Klassengruppe können sich weitere kleinere Cliquen bilden, die sich durch spontane Bildung und einer oft nicht vorhandenen Struktur zu den informellen Gruppen zählen lassen (vgl. ebd., S. 141). Zu dem Medium der Kommunikation in der Schulklasse lässt sich sagen, dass in der Schulgruppe größtenteils direkt im Unterricht und nicht über Medien kommuniziert wird. Die Dauer, Konstanz und Regelmäßigkeit wird durch die Institution vorgegeben und spiegelt sich beispielsweise in dem Stundenplan wider, der das zeitliche Zusammentreffen der Schulgruppe regelt. Subjektive Merkmale von Gruppen sind nach Bacherle Gründe, weshalb die Person in der Gruppe ist, die subjektive Bedeutung, die Kohärenz und die innere Strukturierung. Aufgrund der Schulpflicht sind diese subjektiven Merkmale schwierig auf Schulklassen anzuwenden. Tendenziell werden die Schülerinnen und Schüler zumindest am Anfang der Schulklasse nicht aufgrund zwischenmenschlicher Beziehungen (common-bond) Mitglieder der Gruppe sein. Dieses ist eher in den informellen Gruppen innerhalb der Schulklasse der Fall. Eher zeichnet sich die Schulklasse durch die common-identity aus, bei denen die Beziehungen der Mitglieder zur Gruppe selbst und zum Gruppenziel relevant ist (vgl. Bacherle, 2013, S. 52). Das Gruppenziel der Schulklasse könnte sich durch Ziele wie ‚den Schulabschluss schaffen‘ darstellen. Inwieweit die Schulklasse subjektive Bedeutung für einzelne Schülerinnen und Schüler hat, ist von der jeweiligen Klasse abhängig. Einige Klassen zeichnen sich durch soziale und emotionale Bindungen untereinander aus, wobei diese wahrscheinlich in den informellen Cliquen innerhalb der Schulklasse stärker sind. Gleiches gilt für die Kohärenz, unter die der Zusammenhalt und das Zusammengehörigkeitsgefühl gefasst werden. Dieses ist zwar in Klassen nicht ausgeschlossen, wird aber ebenfalls in den Cliquen stärker sein. Im Hinblick auf die innere Strukturierung lässt sich sagen, dass die Schülerinnen und Schüler in erster Linie alle die gleiche Rolle innehaben: sie sind Lernende. Auf den zweiten Blick lassen sich oft auch andere Rollen einzelner Schülerinnen und Schüler ausmachen, die sich nach meinerMeinungabererstnacheinerWeileherausbilden(Klassenclown,Streber/in).

[...]

Details

Seiten
23
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668570795
ISBN (Buch)
9783668570801
Dateigröße
609 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v379742
Institution / Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,3
Schlagworte
kommunikationsort schule charakteristika besonderheiten kommunikation lehrkräften kindern

Autor

  • Anna Baer (Autor)

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Titel: Kommunikationsort Schule. Charakteristika und Besonderheiten der schulischen Kommunikation zwischen Lehrkräften und Kindern