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Kreditfinanzierung einer GmbH im Handwerk

Businessplan

Projektarbeit 2014 19 Seiten

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

Leseprobe

A Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Businessplan allgemein

3 Kreditfinanzierung allgemein

4 Bezug zur Fallstudie
4.1 Unternehmensprofil der Fa. Claasens GmbH
4.2 Investitionsvorhaben der Fa. Claasens GmbH

5 Businessplan der Fa. Claasens

6 Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildungen

Abbildung 1: Kreditfinanzierung

Abbildung 2: Investitionsentscheidung Arbeitsgruppe 1

Abbildung 3: Stärken der Fa. Claasens GmbH

Abbildung 4: Schwächen der Fa. Claasens GmbH

Abbildung 5: Chancen der Fa. Claasens GmbH

Abbildung 6: Risiken der Fa. Claasens GmbH

Abbildung 7: Investitionsvorhaben/Finanzplanung der Claasens GmbH

Abbildung 8: Zahlungsreihe Anschaffung Verkaufswagen

Abbildung 9: Zahlungsreihe Kreditantrag Hausbank

1 Einleitung

Die in diesem Modul geforderten Kenntnisse über Investitions- und Finanzie- rungsrechnung, flossen in das nachfolgende Assignment ein. Die Arbeit beschreibt zunächst die allgemeinen Bedeutungen der Begriffe Businessplan und Kreditfinanzierung, um dann auf den Bezug zur Fallstudie und dem beschriebenen Thema „Businessplan“ überzugehen. Der Businessplan ist so aufgebaut, dass er zur Vorlage bei einem Kapitalge- ber (hier dem Kreditinstitut „Hausbank“) verwendet werden kann. Hier wurden ausschließlich die in den Arbeitsgruppen erarbeiteten Zahlen und Fakten eingebracht. Das Assignment endet mit einem Fazit, inklusive kritischer Reflexion.

2 Businessplan allgemein

Der Business Plan soll im Wesentlichen die unterschiedlichen Phasen der Unternehmensentwicklung mit besonderer strategischer Bedeutung darstel- len. Typischerweise wird ein Business Plan im Rahmen von Unternehmens- gründungen, bei der Einführung von neuen Produkten oder zur Einleitung von Umstrukturierungsmaßnahmen erstellt. In diesem Zusammenhang soll der Business Plan verschiedene Funktionen erfüllen, z.B. die Prüfung der Durchführbarkeit des Vorhabens, die Kommunikation mit potenziellen Finan- zierungs- oder Kooperationspartnern sowie die Planung und Kontrolle des unternehmerischen Vorhabens im Rahmen eines nachträglichen Soll-Ist- Vergleichs.1

Wie genau ein Businessplan definiert und aufgebaut sein muss, ist gesetzlich nicht definiert. Daher können Eigenkapital- bzw. Fremdkapitalgeber unter- schiedliche Gewichtung auf einzelne Bestandteile eines Businessplans le- gen.2

3 Kreditfinanzierung allgemein

Die Kreditfinanzierung stellt neben der Beteiligungsfinanzierung den eigentlich bedeutenderen Teil der Außenfinanzierung dar. In der Bilanz handelt es sich um Verbindlichkeiten, bzw. um Fremdkapital (auf der Passiva-Seite). Das Fremdkapital erfüllt eine Ergänzungs- und Ausgleichsfunktion. Die Unterteilung der Kredite erfolgt nach Fristigkeit, Sicherheit, Art der zugrundeliegenden Rechtsgeschäfte, der Gläubigergruppen, dem Beteiligungsverhältnis und nach Geld- oder Leistungsschulden. Wie vielschichtig eine Kreditfinanzierung sein kann, zeigt Abbildung 3 nachfolgend.

Abb. 1: Kreditfinanzierung3

Der organisatorische Ablauf eines Bankkredits besteht aus den Phasen Kre- ditantrag, Kreditwürdigkeitsprüfung (Rating), Kreditzusage und Kreditkontrol- le. Im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung sind rechtliche, persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse zu prüfen. Hierfür wurden Kreditratingsysteme entwickelt, die es aufgrund der Prüfung von qualitativen und quantitativen Merkmalen ermöglichen, das kreditsuchende Unternehmen bestimmten Bonitätsklassen zuzuordnen.4

4 Bezug zur Fallstudie

Die von der Arbeitsgruppe 1, des Moduls BWL 08, „Finanzmanagement on- line“ erarbeiteten Ausarbeitungen, sowie die Grundlagen aus den vorange- gangenen Kapiteln 2 und 3, fließen nachfolgend in einen Businessplan ein, der als Aufgabenstellung (Assignment Thema 1) ausgewählt wurde.

4.1 Unternehmensprofil der Fa. Claasens GmbH

Die Bäckerei Claasens GmbH ist ein mittelständischer Betrieb des Bäcker- handwerks. Der Betrieb befindet sich seit knapp 100 Jahren in Familienbesitz und beschäftigt 105 Mitarbeiter. In der firmeneigenen Werkshalle werden Waren zum Verkauf in 13 eigenen Filialen, sowie zur Belieferung von zwei Campingplätzen, mehreren Hotels/Pensionen und einem Internat herge- stellt.5 Das gesamte Unternehmensprofil, sowie seine Marktstellung, wurde anhand einer SWOT-Analyse6 erstellt.

Den Stärken „Solides finanzielles Fundament, Kundennähe/Service, langjäh- rige Handwerks-Erfahrung, regionale Kundenbindung und einem großen Ein- zugs- bzw. Vertriebsbereich“, stehen die Schwächen „Hohe Lohn- und Transportkosten, Abhängigkeit von regionalen Lieferanten, hohe Investitions- kosten“, gegenüber.

Als Chancen wurden „Exklusive Produkte abseits des Massengeschmacks, Ausbau der Kundenbindung und -gewinnung, ein größerer Bekanntheitsgrad und eine effektivere Auslastung“ identifiziert (siehe Abbildung 2)

Die Risiken der Fa. Claasens GmbH, die durch die Arbeitsgruppe 1 identifi- ziert wurden sind: „Konkurrenz durch Billiganbieter/Discounter, Fertigback- produkte, hohe Kapitalbindung des Anlagevermögens, mögliche Ableh- nungshaltung durch konservative Filialkunden“, etc. (siehe Abbildung 3)

4.2 Investitionsvorhaben der Fa. Claasesns GmbH

Der jetzige Firmeninhaber möchte, dass sein Unternehmen auch zukünftig am Markt bestehen kann. Aus den verschiedenen Fallaufgaben des Planspiels resultieren einerseits Investitionsvorhaben in Form einer „Rollenden Verkaufsfiliale“, sowie Investitionen in Energieeinsparungsmaßnahmen (effizientere Abwärmenutzung / Heizungsoptimierung) und Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen (neue Siedeanlage).

Diese Investitionen wurden anhand statischer und dynamischer InvestitionsRechnungsverfahren analysiert. Aufgrund der sehr schwachen Aussagekraft der statischen Investitionsrechenverfahren (z.B. Rechenwerte aus vergangenen Perioden), wurden die dynamischen Verfahren zur Investitionsentscheidung herangezogen. Als effektivste Methode wählte man dabei die Kapitalwertmethode, da sie gegenüber der dynamischen Amortisationsrechnung, der internen Zinsfußmethode und der Annuitätenmethode, die meisten Vorteile in Bezug auf das Planspiel bot (siehe Abbildung 4).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Investitionsentscheidung Arbeitsgruppe 17

Die einzelnen Größen für Investitionen in die Energieeffizienz der Werkstatt und des Verwaltungsgebäudes, der Ersatzinvestition einer neuen Siedeanlage, die Anschaffung eines Verkaufswagens („Rollende Filiale“), sowie die Gebäudeinstandsetzung der Werkshalle, wurden im Planspiel einerseits vorgegeben und andererseits von der Arbeitsgruppe ermittelt.

Als Investitionssumme wurden dabei 713.000,00 € ermittelt.

Unter der Annahme, dass die Fa. Claasens GmbH davon 13.000,00 € aus eigenen Mitteln aufbringt, müssten somit 700.000,00 € durch die Aufnahme von Fremdkapital generiert werden.

Durch den Vergleich dreier Kreditinstitute, wurde das Angebot der Hausbank ausgewählt.

Um die Investitionssumme von 700.000,00 € von der Hausbank zu erhalten, hat die Fa. Claasens Gmbh einen Businessplan erstellt, in dem die o.a. In- formationen eingeflossen sind und darin ausführlich dargestellt werden.

[...]

1 Vgl. Gabler, Wirtschaftslexikon

2 Vgl. Steudel, Der Businessplan als Instrument der Kapitalbeschaffung, 2012, S. 52

3 Vgl. Gabler, Wirtschaftslexikon

4 Vgl. Lohse/Streich, AKAD-LE, BWL 702, Kreditfinanzierung, S.70

5 Vgl., Wuttke-Hilke, AKAD-LE BWL 08, Finanzmanagement online, S. 1f

6 SWOT-Analyse = Strengths(Stärken), Weakness(Schwächen), Opportunities(Chancen), Threads(Risiken) - Analyse

7 Eigene Darstellung, Arbeitsgruppe 1, vom 02.01.2014, H. Lange, Folie 25

Details

Seiten
19
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668571280
ISBN (Buch)
9783668571297
Dateigröße
907 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v380532
Note
1,7
Schlagworte
kreditfinanzierung gmbh handwerk businessplan

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