Lade Inhalt...

Korrelation zwischen Personaleinsatzplanung und Motivation im Personalmanagement

Ausarbeitung 2013 21 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Einfuhrung in das Thema
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Personaleinsatzplanung
2.1 Definition
2.2 Theoretische Grundlagen
2.3 Aufgaben und Ziele der Personaleinsatzplanung
2.4 Methoden der Personaleinsatzplanung

3 Motivation
3.1 Definition
3.2 Theoretische Grundlagen
3.3 Motivationstheorien
3.3.1 Inhaltstheorien
3.3.2 Prozesstheorien
3.4 Motivationsfaktoren
3.4.1 Extrinsische Motivation
3.4.2 Intrinsische Motivation
3.5 Beeinflussende Motivationsfaktoren
3.5.1 Stress
3.5.2 Arbeitsklima
3.5.3 Matererielle Anreizsysteme
3.5.4 Immaterielle Anreizsysteme

4 Zusammenfassung

5 Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Eckdaten der Personaleinsatzplanung

Abbildung 2: Dimensionen der Personaleinsatzes

Abbildung 3: Maslow'sche Bedurfnispyramide

Abbildung 4: Hygienefaktoren / Motivatoren nach Herzberg

Abbildung 5: Burnout am Arbeitsplatz

Abbildung 6: Monetare Anreizarten

Abbildung 7: Lohnformen nach Leistungsarten

Abbildung 8: Nichtmonetare Anreize

1 Einleitung

1.1 Einfuhrung in das Thema

Personaleinsatzplanung und Motivation stellen grundlegende Begriffe im Bereich des Personalmanagements dar.

In der heutigen Arbeitswelt erreichen die beiden Begriffe unterschiedliche Stellenwerte und werden daher sowohl qualitativ als auch quantitativ unterschiedlich behandelt.

Die zentralen Fachbereiche innerhalb des Personalmanagements, „Personalplanung, Personalbeschaffung, Personaleinsatz", PER 02, wurden im Rahmen eines Prasenzseminars der AKAD-Hochschule eroded.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Das nachfolgende Assignment setzt sich mit der Begriffskombination aus Personaleinsatzplanung und Motivation auseinander, zeigt die Zusammenhange einerseits und mogliche Diskrepanzen andererseits auf.

Ziel der Arbeit ist es, eine Aussage uber die Korrelation der beiden Begriffe anhand der untersuchten Themenbereiche zu treffen.

1.3 Aufbau der Arbeit

Das erste Kapitel beschreibt zunachst die Themeneinfuhrung, sowie die Zielsetzung und der Aufbau dieses Assignments.

Kapitel 2 setzt sich dann mit der allgemeinen Begriffsdefinition und den theoretischen Grundlagen der Personaleinsatzplanung auseinander, zeigt deren Aden, sowie Aufgaben auf.

Der Begriff der Motivation wird im dritten Kapitel zuerst wissenschaftlich definiert und kann anschlieftend in seiner theoretischen Vielfalt nicht komplett dargestellt werden. Daher sind beispielhaft nur einige wichtige beeinflussende Motivationsfaktoren beschrieben.

Im Kapitel 4 werden die wissenschaftlichen Grundlagen mit den beeinflussenden Faktoren und deren Wechselbeziehungen zusammengefasst um dann im funften Kapitel ein Statement uberdie Zusammenhange zwischen den theoretischen Grundlagen und den Begriffen Personaleinsatzplanung und Motivation abzugeben.

2 Personaleinsatzplanung

2.1 Definition

In der Betriebswirtschaftslehre existieren diverse Definitionen zu dem Begriff ..Personaleinsatzplanung".

Eine pragnante wissenschaftliche Definition hierzu lautet:

„Die Personaleinsatzplanung beschaftigt sich mit der Zuordnung des Personals zu den zu erfullenden Aufgaben in quantitativer, qualitatlver, zeitlicher und ortlicher Hinsicht."[1]

2.2 Theoretische Grundlagen

„Die Personaleinsatzplanung gehort zu den grundlegenden Bereichen der Personalplanung. Sie umfasst die Gestaltung und Flexibilisierung der Arbeitsplatze, der Arbeitszeit und der Arbeitsinhalte. Ihr oberstes Ziel ist es, den Personaleinsatz moglichst optimal vorzubereiten. Dazu entwickelt sie ein geeignetes Planungsinstrumentarium, sammelt Informationen, wertet diese aus und plant die kurz-, mittel- und langfristige Stellenbesetzung"[2] Personal einzusetzen stellt, unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, fur Unternehmen einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar. Daher ist es unerlasslich, diese Personalkosten effektiv und effizient einzusetzen.

Hierbei ist die Effizienz des Personaleinsatzes von ubergeordneter Bedeutung. Effizienz bedeutet: „die Dinge richtig tun", wobei Effektivitat vereinfacht aussagt: „die richtigen Dinge tun".

Um die Begriffe Effizienz und Effektivitat genauer unterscheiden zu konnen, sei an dieser Stelle ein plastisches Beispiel erlaubt.

„Effektiv" ist es, wenn man eine brennende Kerze mit einer Badewanne voller Wasser loscht. Dabei werden mehr Ressourcen verbraucht als es notwendig ist. „Effizient" dagegen ware es, exakt so viel Wasser zu verwenden, damit die Flamme erlischt.

Hierbei waren die Ressourcen dann optimal geplant und eingesetzt. Nach Sammeln verschiedener Eckdaten kann eine eigentliche Planung folgendermaRen aussehen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Eckdaten der Personaleinsatzplanung [3]

2.3 Aufgaben und Ziele der Personaleinsatzplanung

Grundlegend fur die Personaleinsatzplanung ist, wie diese im Kernbereich des Personaleinsatzes positioned ist.

Von einer optimalen Zuordnung der Mitarbeiter zu den im Unternehmen verfugbaren Stellen spricht man, wenn dabei vier Dimensionen berucksichtigt werden:

- die qualitative Dimension (Anforderungs- / Stellenprofil des Mitarbeiters)
- die quantitative Dimension (Vergleich zwischen vorhandenen Stellen und potenziell geeigneten Mitarbeitern
- die zeitliche Dimension (Eintrittstermine, Schichtarbeitsmodelle, Teilzeitregelungen)
- die raumliche Dimension (z.B. Einsatz der Mitarbeiter in der richtigen Filiale / Niederlassung / Abteilung, sowie Auslandseinsatze)

Man diskutiert derzeit noch eine weitere mogliche Dimension unter dem Begriff „Humanisierung der Arbeit" (= menschenwurdige Gestaltung der Arbeit, z.B. ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb 2: Dimensionen des Personaleinsatzes[4]

Vor der konkreten Planung mussen alle relevanten Eckdaten gesammelt werden, wofur den Verantwortlichen zahlreiche Instrumente zur Verfugung stehen.

Wichtig dabei ist die Berucksichtigung, was, wann, wie und wo genau getan werden soli.

2.4 Methoden der Personaleinsatzplanung

Die einem Personalplaner zur Verfugung stehenden Hilfsmittel unterteilt man in kurzfristige, sowie mittel- und langfristige Stellenbesetzungsplanung.

Die kurzfristige Stellenbesetzungsplanung betrachtet in erster Linie den quantitativen Einsatz der personellen Ressourcen.

Dies geschieht unter Einsatz von Schicht- und Dienstplanen, sowie Urlaubs- und Vertretungsplanen.

Zusatzlich zur quantitativen, findet auch die qualitative Planung personeller Kapazitaten in der mittel- und langfristigen Personaleinsatzplanung Berucksichtigung.

Sonderaufgaben erfordern hierbei auch spezielle Personengruppen, wie z.B. Schwerbehinderte Oder gesundheitlich beeintrachtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.[5]

3 Motivation

3.1 Definition

Um die Leistungsziele zu erreichen, sollten eine moglichst hohe Zufriedenheit und auch Motivation seiner Mitarbeiter erreicht werden.[6]

Motivation betrifft die Begrundung des Verhaltens. Sie bestimmt die Intensitat, Richtung und Form des Handelns. Motivation entsteht immer dann, wenn eine Person in einer bestimmten Situation Anreize wahrnimmt, wodurch Motive aktiviert werden und zu einem bestimmten Verhalten fiihren. Motivation wird somit als Wechselwirkung zwischen motivierter Person und motivierender Situation verstanden. Fur die Betriebswirtschaftslehre ist von Interesse festzustelien, welche Motive bei den Mitarbeitern zu bestimmten Arbeitsleistungen fuhren und wie diese Motive beeinflusst werden konnen.[7]

3.2 Theoretische Grundlagen

Die theoretischen Grundlagen des Begriffes ..Motivation" basieren einerseits auf Motivationstheorien wie sie in der Fachwelt von diversen Wissenschaftlern entwickelt worden sind und andererseits auf Motivationsfaktoren und deren Beeinflussung auf das Individuum.

Einige dieser Theorien und Faktoren werden in den nachsten Kapiteln naher erlautert.

3.3 Motivationstheorien

Bei den unterschiedlichen Motivationstheorien unterscheidet man zwischen Inhaltstheorien und Prozesstheorien.

Anmerkung:

Bis dato existiert keine allgemein anwendbare, universelle Motivationstheorie, welche en detail das genaue menschliche Verhalten erklaren kann. Daher handelt es sich nachfolgend lediglich urn motivationstheoretische Ansatze.

3.3.1 Inhaltstheorien

Die Inhaltstheorien erklaren was eine Person Oder seine Umwelt beeinflusst, sowie Aktionen und Reaktionen auslost.

Die wohl bekannteste Inhaltstheorie ist dabei die „Maslow'sche Bedurfnispyramide", welche die Bedurfnisse eines Individuums auf verschiedenen Stufen und ihren Bedeutungen beschreibt.

Weitere sehr bekannte Inhaltstheorien sind:

- Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

- X und Y - Theorie nach Me Gregor

Nachfolgend werden die zwei wohl bekanntesten Inhaltstheorien, die Bedurfnispyramide nach Maslow (Abb. 3) und die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg (Abb. 4) genauer dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bedurfnispyramide nach Abraham Harold Maslow (1908 - 1970)

Abb. 3: Maslow'sche Bedurfnispyramide [8]

[...]


[1] WOHE / DORING, Einfuhrung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2008, S.144

[2] AKAD, Lerneinheit PER 201,2008, S. 32

[3] AKAD, Lerneinheit PER 201, 2008, S. 33

[4] AKAD, Lerneinheit PER 203, S. 9

[5] AK AD, Lerneinheit PER 201, 2008, S. 35 ff.

[6] AK AD, Lerneinheit PER 203, 2008, S. 10

[7] http://www.economics.phil.uni-erlangen.de/lehre/bwl- archiv/lehrbuch/gst_kap4/mottheo/mottheo.htm, Abruf vom 15.05.2013

[8] http://konfliktundmediation.de/resources/+Maslowsche_Bed$C3$BCrfnispyramide_Skript.pdf, Abruf vom 06.05.2013.

Details

Seiten
21
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668584853
ISBN (Buch)
9783668584860
Dateigröße
3.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v380538
Note
2,0
Schlagworte
korrelation personaleinsatzplanung motivation personalmanagement

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Korrelation zwischen Personaleinsatzplanung und Motivation im Personalmanagement