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Jahresabschlussanalyse, Controlling, Kostenrechnung. Ein kurzer Überblick

von Manuela Durrer (Autor)

Einsendeaufgabe 2017 11 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 JAHRESABSCHLUSSANALYSE
1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse
1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite) für 2015 und 2016
1.1.2 Berechnung des Gewinns
1.1.3 Kurzfristige Finanzanalyse für 2015 und 2016
1.1.4 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen) für 2015 und 2016
1.2 Wirtschaftliche Entwicklung

2 CONTROLLING
2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems
2.2 Entwicklung eines Controllingsystems
2.3 Interpretation Controllingsystem

3 KOSTENRECHNUNG
3.1 Zuschlagskalkulation
3.1.1 Kostenaufstellung der Periode
3.1.2 Handelskalkulation
3.2 Deckungsbeitragsrechnung
3.2.1 Statistik
3.2.2 Kostenaufstellung
3.2.3 Berechnung des Verkaufspreises
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation

4 LITERATURVERZEICHNIS

5 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
5.1 Abbildungsverzeichnis
5.2 Tabellenverzeichnis

1 Jahresabschlussanalyse

1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse

1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite) für 2015 und 2016

Tab. 1: Vertikale Strukturanalyse der Passivseite, eigene Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.2 Berechnung des Gewinns

Die Berechnung des Gewinns für das Jahr 2015 kann durch die Umstellung der Formel für die Gesamtkapitalrentabilität erfolgen (hier gerundet und ohne Kommastellen), während jener für das Jahr 2016 auch aus der Differenz der beiden Eigenkapitale ersichtlich wird (die Zahlen können je nach Berechnung leicht voneinander abweichen).

- Gewinn 2015 = 90.750 €

Berechnung: ((5.23/100) x 2'149.100

- Gewinn 2016 =182.200 €

Berechnung: 1438.000 €-1255.800 €

€)-216'474 €

1.1.3 Kurzfristige Finanzanalyse für 2015 und 2016

Tab. 2: Kurzfristige Finanzanalyse 2015/2016, eigene Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.4 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen) für 2015 und 2016

Tab. 3: Rentabilitätskennzahlen 2015/2016, eigene Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Wehrheim & Schmitz, 2005, S. 128). Da der Verschuldungsgrad jedoch immer noch deutlich unter 100% liegt, kann er als unkritisch bewertet werden.

Die Eigen- und die Fremdkapitalquote sind wichtige Kennzahlen, die zur Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens herangezogen werden (Preißler, 2008, S. 125). Bei beiden analysierten Jahren 2015 und 2016 macht das Eigenkapital mehr als die Hälfte des Gesamtkapitals aus. Die leicht gesunkene Eigenkapitalquote hat mit dem erhöhten Anteil des Fremdkapitals (erhöhten Fremdkapitalquote) zu tun, welcher wohl aus den bereits erwähnten Anschaffungen resultiert.

Die Kapitalumschlagshäufigkeit hat sich positiv entwickelt. Dies senkt durch den somit entstandenen schnelleren Umsatzprozess der Finanzmittel das Unternehmensrisiko und signalisiert eine gute Wirtschaftlichkeit (Vollmuth & Zwettler, 2008, S. 85 f.). Eine höhere Umschlagshäufigkeit des Kapitals führt normalerweise auch zu einer höheren Gesamtkapitalrentabilität (Preißler, 2008, S. 48).

Die Eigenkapitalrentabilität liegt mit 5.45% deutlich über einer alternativen Anlage- form mit ähnlichen Risiken, was von Wehrheim & Schmitz (2005, S. 142) als Voraus- setzung für weitere Investitionen in das Unternehmen betrachtet wird. Die Umsatzren- tabilität liegt mit 2.1% in einem eher tiefen Bereich, der bei Unternehmen mit Massen- verkäufen üblich sein kann, ansonsten jedoch möglichst hoch ausfallen sollte.

Um die kurzfristigen Verbindlichkeiten durch die liquiden Mittel abdecken zu kön- nen, sollte eine Liquidität ersten Grades von mindestens 5 % bis 10 % (Vollmuth & Zwettler, 2008, S. 61), laut Perridon und Steiner (2007, S. 547) sogar 10 % bis 30 % angestrebt werden. Laut dieser Vorgaben befinden sich die analysierten Werte beider Jahre eher im oberen Bereich und sollten zu Gunsten der Rentabilität nicht unnötig wei- ter ansteigen. Dies kann beispielsweise durch sinnvolle Investitionen oder durch Schul- dentilgung verhindert werden.

Der Cashflow ist eine absolute Zahl und wurde über den Gewinn ermittelt, was für die Beurteilung der erzeugten Unternehmensliquidität nicht unbedingt aussagekräftig ist. Die aufgeführten Posten wie beispielsweise Pensionsrückstellungen oder auch Ab- schreibungen sind zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle, welche keinen Geldmittel- fluss auslösen. Hier würde sich die direkte oder indirekte Ermittlung des Cashflows anbieten, welche diese Posten berücksichtigt. Die berechnete Steigerung des Cashflows in Verbindung mit anderen Kennzahlen der liquiden Mittel lässt jedoch positive Rück- schlüsse bezüglich der Innenfinanzierung, aber auch der Bonität des Unternehmens zu.

Das Ergebniswert des Working Capitals sollte möglichst hoch sein, um das Unterneh- men vor Liquiditätsschwierigkeiten zu schützen (Vollmuth, 2001, S. 58). Obwohl der Wert in diesem Fall im zweiten Jahr gesunken ist, kann man auch hier wieder davon ausgehen, dass die Kreditwürdigkeit in Verbindung mit anderen relevanten Kennzahlen, und dem immer noch positiven Wert wahrscheinlich nicht viel negativer gewertet wird.

Die Gewinnänderungsrate hat sich positiv entwickelt. Durch eine genaue Analyse der Umsätze und der Kosten, welche den Gewinn hauptsächlich beeinflussen, könnte man die möglichen Ursachen die Steigerung eruieren.

Gesamthaft ist die wirtschaftliche Entwicklung dieses Unternehmens positiv zu bewer- ten.

2 Controlling

2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Kennzahlensystem, eigene Darstellung

2.2 Entwicklung eines Controllingsystems

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Erweitertes Kennzahlensystem mit Controllingfunktion, eigene Darstellung

2.3 Interpretation Controllingsystem

Der Umsatz konnte zwar übertroffen werden, trotzdem fielen der Gewinn und somit auch die Umsatzrentabilität tiefer aus als geplant. Dies hat damit zu tun, dass die vari- ablen Kosten nicht planmässig gesenkt werden konnten. Die Fixkosten hatten hier trotz der leicht überplanmässigen Senkung nicht genügend positiven Einfluss auf das Ergebnis.

Die Summen des Anlage- und des Umlaufvermögens sind beide höher als geplant aus- gefallen. Ein Grund ist die Höhe der Vorräte, welche deutlich gesenkt hätten werden

Tab. 4: Gewinnänderungsrate, eigene Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Wirtschaftliche Entwicklung

In der Bilanz zeigt sich eine Erhöhung des Anlagevermögens, was mit grösseren An- schaffungen von Sachanlagen und einer Steigerung der langfristigen Vermögenswerte in Verbindung gebracht werden kann.

[...]

Details

Seiten
11
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668584136
ISBN (Buch)
9783668584143
Dateigröße
736 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v381003
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1.7
Schlagworte
Jahresabschlussrechnung Controllingsystem controlling Kennzahlensystem Deckungsbeitragsrechnung Handelskalkulation vertikale Strukturanalyse

Autor

  • Manuela Durrer (Autor)

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Titel: Jahresabschlussanalyse, Controlling, Kostenrechnung. Ein kurzer Überblick