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Eine kritische Betrachtung des Fair-Value Ansatzes nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)

Hausarbeit 2017 43 Seiten

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problembeschreibung
1.2. Ziele und Struktur der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen
2.1. Zentrale Definition des Fair Value-Wertbegriffs in IFRS 13
2.2. Der Fair Value-Wertbegriff nach IFRS 13
2.2.1. Vermögenswert nach IFRS 13
2.2.2. Märkte und Marktteilnehmer im Sinne des IFRS 13
2.2.3. Preisbestandteile eines Vermögenswertes im Sinne des IFRS 13
2.2.4. Fair Value-Hierarchie

3. Einzelbetrachtungen
3.1. Kaufpreisallokation bei Unternehmenszusammenschlüssen
3.2. Folgebilanzierung derivativer Goodwills mittels Impairment-Test
3.3. „Highest-and-best-Use“ von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien

4. Praxistransfer
4.1. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
4.1.1. Finanzielle Vermögenswerte
4.1.2. Finanzielle Verbindlichkeiten
4.1.3. Ergebnis
4.2. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
4.3. Bewertungen von derivativem Goodwill
4.4. Zusammenfassung

5. Fazit und kritische Würdigung

Literaturverzeichnis

Anhang

ITM-Checkliste

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Einfluss des Fair Value nach IFRS 13 auf andere Standards

Abbildung 2: Fair Value-Hierarchie

Abbildung 3: Mit dem Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte (2016 & 2015)

Abbildung 4: Gemittelter proz. Anteil der Fair Value-Level an den fin. Vermögenswerten (2016)

Abbildung 5: Mir dem Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten (2016 & 2015)

Abbildung 6: Gemittelter proz. Anteil der Fair Value-Level an den fin. Verbindlichkeiten (2016)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien der untersuchten Konzerne

Tabelle 2: Veränderung des Goodwills im Geschäftsjahr 2016 und verwendete Bewertungsmodelle

Tabelle 3: Mit dem Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte (2016 & 2015) in Mio. €

Tabelle 4: Mit dem Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten (2016 & 2015) in Mio. €

1. Einleitung

Waren deutsche Unternehmen früher mit Ausnahme von EU-Verordnungen grundsätzlich ausschließlich an die nationalen Rechnungslegungsvorschriften gebunden[1] - diese sind vornehmlich im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt - so hat die anhaltende Globalisierung dazu geführt, dass internationale Rechnungslegungsvorschriften in den letzten Jahren immer mehr an Gewicht gewonnen haben.[2] Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang insbesondere die International Financial Reporting Standards (IFRS), die vom International Accounting Standards Board (IASB) entwickelt werden.[3] Im Rahmen der vorliegenden Arbeit ist unter IFRS die Gesamtheit der Vorschriften des IFRS und des IAS (International Accounting Standard) zu verstehen.

Das Ziel der Rechnungslegung nach IFRS liegt in einer vereinheitlichenden Darstellung von Jahresabschlüssen, wodurch diese von Stakeholdern unternehmensübergreifend leichter miteinander vergleichbar sein sollen.[4] Zudem sollen Unternehmen zu einer qualitativ hochwertigeren und zugleich transparenteren Finanzberichterstattung bewegt werden.[5] Hierbei spielt das Konzept der "true and fair presentation" (IAS 1) bzw. "faithful presentation“ (Framework) eine gewichtige Rolle.[6]

Um diesem Konzept gerecht zu werden, definiert das IFRS-Gesamtwerk u.a. den Wertbegriff des „Fair Value“ (dt. „beizulegender Zeitwert“). Seit dem Inkrafttreten des IFRS 13 („Fair Value Measurement“) im Mai 2011 ist der Fair Value an zentraler Stelle auf Grundlage des „Exit Price“ (dt. „Abgangspreises“) definiert und im Zusammenhang mit IFRS-Vorschriften auf Berichtsperioden anzuwenden, die ab dem 01. Januar 2013 begonnen haben und eine Bewertung oder Angabe zum Fair Value vorschreiben oder gestatten.[7] Darüber hinaus bietet IFRS 13 ein übergreifendes IFRS-Konzept für die Bemessung des Fair Values, schreibt entsprechende Angaben vor und führt eine Fair Value-Hierarchie ein. Die Frage, wann und wo eine Bewertung zum Fair Value vorzunehmen oder erlaubt ist, wird in IFRS 13 indessen explizit ausgeklammert und verbleibt damit – in Abhängigkeit zum Bilanzierungsobjekt und -anlass – Aufgabe der Einzelstandards.[8] Mit seinem Inkrafttreten ersetzt IFRS 13 grundsätzlich etwaige gegenläufige Regelungen zum Fair Value in anderen IFRS- oder IAS-Vorschriften.[9]

Die IFRS-Vorschriften sind seit dem 01.01.2005 aufgrund der EU-Verordnung 1606/2002 (sog. „IAS Verordnung“) von kapitalmarktorientierten EU-Konzernunternehmen und deren (Einzel-) Tochterunternehmen im Rahmen ihres Konzernabschlusses verbindlich anzuwenden.[10] Darüber hinaus ermöglicht das Ende 2004 in Kraft getretene Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) nicht-kapitalmarktorientierten Unternehmen, die internationalen Rechnungslegungsvorschriften zu Informationszwecken im Jahresabschluss freiwillig anzuwenden.[11]

1.1. Problembeschreibung

IFRS-Abschlüsse sollen die Höhe, zeitliche Struktur und das Risiko zukünftiger Cashflows abschätzbar machen und hierdurch entscheidungsnützliche Informationen für Eigen- und Fremdkapitalgeber liefern (engl. „decision usefulness“).[12] Der Fair Value (dt. „beizulegender Zeitwert) stellt neben dem Cost Model (dt. „fortgeführte Anschaffungs- und Herstellungskosten“) den wichtigste Maßstab zur Bewertung von Bilanzposten innerhalb von IFRS-Abschlüssen dar.[13] Trotzdem wird das Fair Value-Accounting immer wieder stark kritisiert, nicht nur aufgrund seiner Komplexität. Kritiker sehen im Fair Value auch unzuverlässige Werte, sobald für Bilanzierungsobjekte keine direkt beobachtbaren Marktpreise vorliegen.[14] Das führe zu fehlerbehafteten und bilanzpolitisch bilanzverzerrten Bilanzen und lade geradezu zu einer exzessiven Bilanzpolitik ein.[15]

Darüber hinaus wurde der Fair Value von Skeptikern im Rahmen der Finanzkrise u.a. als „Brandbeschleuniger“[16] bezeichnet, da Banken und Unternehmen zu einer schnellen Anpassung der Vermögenswerte an die aktuelle Marktsituation gezwungen waren (Mark-to-Market), um Finanzinstrumente nach dem Zeitwert zu bilanzieren.[17]

1.2. Ziele und Struktur der Arbeit

Die Ziele dieser Arbeit bestehen darin, dem geneigten Leser einen Einblick in die Struktur des Fair Value-Wertbegriffs innerhalb der IFRS zu vermitteln, ausgesuchte Problemkreise zu beleuchten und die gefundenen Erkenntnisse auf die Jahresabschlüsse ausgesuchter kapitalmarktorientierter Konzerne anzuwenden.

Hierzu wird die Arbeit zunächst den Wertbegriff Fair Value innerhalb des IFRS-Gesamtwerks und im speziellen innerhalb des IFRS 13 beleuchten und seine einzelnen Merkmale herausarbeiten (Abschnitt 2). Anschließend wird im Rahmen von Einzelbetrachtungen (Abschnitt 3) auf besonders interessante Bereiche der Fair Value-Bewertung eingegangen. In Abschnitt 3.1 wird die Kaufpreisallokation (insbesondere immaterielle Vermögenswerte inkl. Goodwill) behandelt. Abschnitt 3.2 widmet sich der Folgebilanzierung derivativer Goodwills und in Abschnitt 3.3 wird auf den Grundsatz des „Highest-and-best-Use“ eingegangen. In dem darauffolgenden Praxistransfer (Abschnitt 4) werden die Jahresabschlüsse ausgewählter kapitalmarktorientierter Konzerne hinsichtlich der Bewertung von Bilanzobjekten mittels des Fair Value analysiert. Abschließend folgen ein Fazit und eine kritische Stellungnahme.

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Zentrale Definition des Fair Value-Wertbegriffs in IFRS 13

Der in IFRS 13 definierte Fair Value-Wertbegriff kommt dann zur Anwendung, wenn ein anderer Standard eine Bewertung zum Fair Value zwingend vorschreibt oder aber gestattet.[18] Damit ersetzt der Fair Value-Begriff der IFRS 13grundsätzlich die inkonsistenten Definitionen, welche in diversen IFRS- und IAS-Regelungen vor dem Inkrafttreten der IFRS 13 vorhanden waren.[19] Dieses gilt gemäß IFRS 13.5 auch für Wertansätze, die nicht explizit zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sich aber auf diesen stützen oder berufen. Beispiele hierfür sind etwa Wertansätze zur Veräußerung von gehaltenen langfristigen Vermögenswerten nach IFRS 5 oder auch Bewertungen von Bilanzobjekten in der Landwirtschaft (fair value less costs to sell) nach IAS 41.[20] Eine Einschränkung der Anwendbarkeit erfährt der Fair Value-Wertbegriff des IFRS 13 lediglich in den Fällen, die in IFRS 13.6 beschrieben sind (anteilsbasierte Vergütungstransaktionen nach IFRS 2; Leasingtransaktionen nach IFRS 17).

Damit wirkt sich der Fair Value-Begriff des IFRS 13 auf viele andere Standards aus. Dieses wird auch durch Abbildung 1verdeutlicht, in der alle Standards farblich hervorgehoben sind, in denen der Fair Value-Begriff des IFRS 13 relevant ist.

Abbildung 1: Einfluss des Fair Value nach IFRS 13 auf andere Standards

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an Deloitte, IFRS, 2011 [21].

* IFRS 9 (Finanzinstrumente) tritt am 01.01.2017 in Kraft [22] , IFRS 15 (Erlöse aus Verträge mit Kunden) tritt am 01.01.2018 in Kraft [23] ; IFRS 16 (Leasingverhältnisse) tritt am 01.01.2019 in Kraft [24] .

Jedoch legt IFRS 13 lediglich fest, wie ansatzpflichtige oder ansatzfähige Fair Values bewertungstechnisch zu ermitteln sind. Ob und wo der Fair Value zur Werteermittlung überhaupt zum Ansatz kommt oder kommen darf, richtet sich weiterhin nach den entsprechenden Rechnungslegungs- bzw. Bilanzierungseinheiten (unit of account), die Gegenstand gesonderter IFRS-Standards sind.[25]

2.2. Der Fair Value-Wertbegriff nach IFRS 13

Der Wertbegriff „Fair Value“ ist in IFRS 13 legaldefiniert. Es handelt sich hierbei um den Preis, „… der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts bzw. für die Übertragung einer Schuld eingenommen würde.“ .[26] Durch die vorgenannte Definition wird deutlich, dass der Fair Value aus der Sicht des Absatzmarktes bestimmt wird und es sich damit um den Veräußerungspreis (exit price) handelt.[27] Zudem hat der Verkauf bzw. die Übertragung der Schuld „…zwischen Marktteilnehmern“ zu erfolgen, was gegen eine unternehmens- oder konzerninterne Preisfindung spricht und damit einen objektiven Marktwert voraussetzt.[28] Um einen "geordneten Geschäftsvorfall" handelt es sich, wenn vor dem Verkauf des Bewertungsobjektes genügend Zeit zur Verfügung steht, um für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit übliche Vermarktungsaktivitäten durchzuführen.[29] Demnach fallen Erzwungene Liquidationen oder Notverkäufe nicht unter "geordnete Geschäftsvorfälle" im Sinne des IFRS 13.9.[30] Darüber hinaus kann aus der Verwendung des Passus, „… eingenommen würde“, hergeleitet werden, dass der Fair Value nicht zwingend als direkt zu beobachtender Marktpreis ermittelt werden muss, sondern als Preis angesehen werden kann, der sich zum Zeitpunkt des Bewertungsstichtages bei einer hypothetischen Transaktion ergeben würde.[31] Durch den Verweis auf den „Bemessungsstichtag“ wird zudem deutlich, dass Preisvolatilitäten vor und nach der Feststellung des Preises für die Bewertung des Bilanzobjektes außer Acht zu lassen sind.[32]

Im Folgenden wird auf wichtige Aspekte des Fair Value gesondert eingegangen. Hierbei handelt es sich um den hypothetisch zu veräußernden Vermögenswert / das Bewertungsobjekt (Abschnitt 2.2.1) den Markt und seine Marktteilnehmer (Abschnitt 2.2.2, die zu berücksichtigenden Preisbestandteile des Vermögenswertes (Abschnitt 2.2.3) und die sog. Fair Value-Hierarchie (Abschnitt 2.2.4), die eine inputorientierte Verfahrenshierarchie zur Findung des Veräußerungspreises darstellt.[33]

2.2.1. Vermögenswert nach IFRS 13

Die IFRS 13.11 – IFRS 13.14 bestimmen, dass einzelne Vermögenswerte, einzelne Schulden oder eine Gruppe von Vermögenswerten oder Schulden zum Fair Value bewertet werden (können). Bei der Bewertung des Bewertungsobjektes sind diejenigen Eigenschaften zu berücksichtigen, die von einem potentiellen Käufer bei der Preisfindung Berücksichtigung finden würden.[34] Zu den obligatorisch zu beachtenden Eigenschaften des Vermögenswertes zählen

- sein Zustand / Beschaffenheit und sein Standort / Lage (IFRS 13.13(a))
- etwaige Verkaufs- und Nutzungsbeschränkungen (IFRS 13.13(b))

Bei der Bewertung sind indessen nur solche Eigenschaften zu beachten, die eine untrennbare Beziehung zum Bewertungsobjekt haben und im Falle eines Verkaufs unverändert auf den Erwerber übergehen würden.[35]

Abweichend von den hier dargelegten Grundregeln bestimmt IFRS 13 für nicht-finanzielle Vermögenswerte[36] gesonderte Vorschriften. Hierauf wird im Rahmen der Betrachtung von ausgewählten Einzelbetrachtungen (Abschnitt 3) u.a. eingegangen.

2.2.2. Märkte und Marktteilnehmer im Sinne des IFRS 13

Im Rahmen der Fair Value-Bewertung nach IFRS 13 ist der Preis für ein Objekt heranzuziehen, der zwischen beliebigen Marktteilnehmern im Rahmen einer gewöhnlichen Transaktion vereinbart wird (IFRS 13.21).[37] Als Referenzmarkt zur Ermittlung des Fair Value schreibt IFRS 13.16 den Hauptmarkt (principal market) vor.[38] Sollte dieser sich nicht zuverlässig ermitteln lassen, so ist der vorteilhafteste Markt (most advantageous market) heranzuziehen.[39] Hauptmarkt im Sinne des IFRS 13 ist derjenige Markt, zu dem das Unternehmen Zugriff hat und der für das Bewertungsobjekt das größte Handelsvolumen oder das höchste Aktivitätslevel aufweist, sodass zum Vermögenswert oder der Schuld kontinuierlich Preisinformationen vorliegen.[40] Im Gegensatz dazu ist als vorteilhaftester Markt im Sinne von IFRS 13.16(b) derjenige Markt abzusehen, auf dem der Transaktionspreis für den zu bewertenden Vermögenswert am höchsten ist und damit der höchste Nettoerlös erzielt wird.[41]

Marktteilnehmer im Sinne von IFRS 12.22 zeichnen sich durch gegenseitige Unabhängigkeit, Sachverstand, Transaktionsfähigkeit und -willigkeit aus.[42] Die geforderte gegenseitige Unabhängigkeit der Marktteilnehmer schließt Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen zwar nicht aus, jedoch müssen auch solche Transkationen stets zu Marktkonditionen erfolgen, um hierdurch den Objektivierungsgedanken des Fair Value nachzukommen.[43]

Ist für das Bewertungsobjekt ein beobachtbarer Preis nicht ableitbar, da hierfür weder ein Hauptmarkt noch ein vorteilhaftester Markt bestimmt werden kann, so ist dessen Preis unter Zuhilfenahme alternativer Bewertungsverfahren und unter den Bedingungen des Marktes analog zu bestimmen.[44] Näheres hierzu ist dem Abschnitt "Fair Value-Hierarchie" zu entnehmen (Abschnitt 2.2.4).

2.2.3. Preisbestandteile eines Vermögenswertes im Sinne des IFRS 13

Bei dem Fair Value im Sinne des IFRS 13 handelt es sich – wie bereits dargelegt – um den sog. Exit Price des Bewertungsobjektes, welcher sich im Rahmen der (hypothetischen) Transaktion des Vermögenswertes ergibt.[45]

Als Teil des Fair Values des Bewertungsobjektes können die Kosten anzusehen sein, welche durch dessen Transport zu seinem Veräußerungsmarkt entstehen. Dieses gilt jedoch nur dann, wenn dessen Standort als wesentliches Merkmal für die Preisfindung anzusehen ist.[46] Als Beispiel hierfür mögen die Kosten gelten, die durch den Transport von Rohöl von seinem Förderort zu seinem Handelsplatz entstehen.[47]

Demgegenüber sind Transaktionskosten wie bspw. Prozess- oder Rechtsberatungskosten nicht als Teil des Fair Values des Bewertungsobjektes anzusehen, da solche Kosten nicht das Wesen des Bewertungsobjektes prägen, sondern lediglich Ausfluss dessen Transaktion sind.[48]

2.2.4. Fair Value-Hierarchie

IFRS 13 geht bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes von einer 3-stufigen Fair Value-Hierarchie aus, wobei in Abhängigkeit von Objektivität und Qualität der höchstmögliche Level bei der Bewertung Verwendung finden soll.[49] Die Bewertungs-Levels sind in Abbildung 2 visualisiert und werden nachfolgende skizziert.

Abbildung 2: Fair Value-Hierarchie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Haufe IRFS-Kommentar [50]

Die Fair Value-Hierarchie verfolgt den Grundgedanken, den Einschätzungen von Marktteilnehmern Vorrang vor den Einschätzungen des Managements einzuräumen, um hierdurch möglichst objektive Bewertungen zu gewährleisten.[51]

- Eine Level 1-Bewertung soll erfolgen, wenn am Bewertungsstichtag auf einem aktiven Referenzmarkt, auf den das Unternehmen auch Zugriff hat, direkt beobachtbare Preise für identische Vermögenswerte oder Schulden verzeichnet werden können.[52] Bei Level 1-Inputs ist die Informationsasymmetrie zwischen dem Management und den Investoren gering.[53] Daher ist eine Level 1-Bewertung – falls verfügbar – stets anderen Bewertungen vorzuziehen.

- Eine Level 2-Bewertung nach IFRS 13.81ff kann vorgenommen werden, wenn sonstige beobachtbare Marktpreise vorliegen, die jedoch nicht die Bedingungen einer Level 1-Bewertung erfüllen.[54] Unter sonstige beobachtbare Marktpreise können bspw. qm-Preise für ähnliche Gebäude oder aber notierte Preise für ähnliche Vermögenswerte oder Schulden an inaktiven Märkten subsummiert werden.[55]

- Level 3-Bewertungen (IFRS 13.86 ff) sind auf Basis von Bewertungsverfahren ermittelte Werte, wobei die Input-Faktoren für die Bewertung auf aktiven Märkten nicht beobachtbar waren.[56] Daher beruhen sie auf Schätzungen. Inputfaktoren des Level 3 können bspw. Finanzprognosen in Bezug auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten sein.[57] Aber auch unternehmensinterne Faktoren wie geplante Cashflows oder auch Beta-Faktoren selten gehandelter aber vergleichbarer Anteile fallen hierunter.[58]

Mögliche Bewertungsverfahren einer Level 3-Bewertung sind der „Market Approach“, bei dem der Objektwert aus Markttransaktionen mit identischen oder vergleichbaren Vermögenswerten oder Schulden abgeleitet wird, der „Income Approach“, bei welchem künftige Cashflows oder Erträge auf ihren gegenwärtigen Wert abgezinst werden, sowie der „Cost Approach“, bei dem auf den Aufwand zur Wiederbeschaffung / -herstellung eines vergleichbaren Vermögenswertes abgestellt wird.[59]

Die Bewertung nach Level 3 wird wegen ihrer Subjektivität und der damit verbundenen großen Spielräume als wenig zuverlässig angesehen.[60] Dennoch stellt sie zumindest bei nicht-finanziellen Vermögenswerten mit bis zu 95% aller Fälle die mit Abstand am häufigsten angewendete Bewertung dar.[61] Der Grund hierfür liegt in häufig nicht beobachtbaren Marktpreisen für die entsprechenden Bilanzobjekte. Dieser Umstand stellt auch einen der größten Kritikpunkte an der Fair Value-Bewertung dar.[62]

3. Einzelbetrachtungen

Im folgenden Abschnitt soll anhand der Darstellung ausgesuchter Bereiche die Relevanz des Fair Value innerhalb der IFRS weiter veranschaulicht werden. Hierbei handelt es sich um die erstmalige Bewertung von immateriellen Vermögenswerten und Goodwill im Rahmen des Unternehmenskaufs (Abschnitt 3.1), die Folgebilanzierung derivativer Goodwills mittels Impairment-Test (Abschnitt 3.2) und eine Erläuterung des "Highest-and-best-Use“ anhand der Folgebewertung von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien (Abschnitt 3.3)

3.1. Kaufpreisallokation bei Unternehmenszusammenschlüssen

Auch im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses (engl. „business combination“) spielt der Fair Value eine gewichtige Rolle. Ein Unternehmenszusammenschluss i.S.d. IFRS 3 ist ein Geschäftsvorfall oder ein Ereignis, in dessen Rahmen ein Erwerber Kontrolle über ein oder mehrere Geschäftsbetriebe erlangt.[63] Ein Geschäftsbetrieb ist definiert als eine integrierte Gruppe von Tätigkeiten und Vermögenswerten, die mit dem Ziel geführt und geleitet werden, den Investoren oder anderen Eigentümern, Mitgliedern oder Teilhabern direkt eine Dividende zu zahlen (IFRS 3.Anhang A).[64] Bei einem Unternehmenszusammenschluss müssen nach der Erwerbsmethode[65] sämtliche erworbene identifizierbare Vermögenswerte und Schulden beim Erwerber bilanziell abgebildet werden. Diese Abbildung der Vermögenswerte erfolgt gemäß IFRS 3.18 zu deren sog. Acquisition-Date Fair Values (dt. "beizulegender Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt").[66] Während dieser Kaufpreisallokation werden häufig auch neue Vermögenswerte identifiziert, bewertet und angesetzt. Dabei handelt es sich oft um (selbst erschaffene) immaterielle Vermögenswerte, welche die Ansatzkriterien des IAS 38 vor dem Erwerb durch die Drittpartei nicht erfüllten.[67] Im Rahmen eines Unternehmenserwerbs können jedoch ansonsten häufig nicht aktivierbare immaterielle Vermögenswerte aufgrund des IAS 38.33 Vermögenswertcharakter erlangen, da dieser bei im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen immateriellen Vermögenswerten grundsätzlich sowohl die Wahrscheinlichkeit des Nutzenzuflusses als auch die verlässliche Bewertbarkeit als gegeben ansieht.[68] Hierbei kann es sich etwa um marketingbezogene immaterielle Vermögenswerte (IFRS 3 IE18) wie Handelsmarken, kundenbezogene immaterielle Vermögenswerte (IFRS 3 IE 23) wie Kundenlisten, kunstbezogene immaterielle Vermögenswerte (IFRS 3 IE 32), vertragliche immaterielle Vermögenswerte (IFRS 3 IE 34) wie Lieferverträge oder auch technologiebezogene immaterielle Vermögenswerte (IFRS 3 IE 39) wie patentierte Technologien handeln.[69]

Darüber hinaus sind immaterielle Vermögenswerte, die nicht unter IAS 38 subsumierbar sind, als Goodwill auszuweisen.[70] Der derivative Goodwill ist ein Vermögenswert, der künftigen wirtschaftlichen Nutzen aus anderen bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbenen Vermögenswerten darstellt, die nicht einzeln identifiziert und separat angesetzt werden (IFRS 3, Anhang A).[71] Unter die Bilanzposition Goodwill fallen häufig erwartete Synergien wie Umsatz- oder Kostensynergien und Wertpotenziale aus geplanten Restrukturierungsvorhaben, die sich zwar im Kaufpreis widerspiegeln, aber nicht auf einzelne Vermögenswerte geschlüsselt werden können.[72]

Mit Blick auf die vorbezeichnete Kaufpreisallokation zeigt sich, dass für viele Vermögenswerte Marktpreise beobachtbar sein sollten und somit eine Fair Value-Bewertung nach Level 1 oder Level 2 realistisch ist.

Eine andere Situation zeigt sich indessen bei der Fair Value-Bewertung von immateriellen Vermögenswerten, insbesondere des Goodwills. Für Vermögenswerte wie Kundenlisten oder Lieferverträgen wird in den allermeisten Fällen ein Marktpreis nicht ablesbar sein, sodass eine Bewertung dieser Vermögenswerte nach Level 3 auf der Basis von Bewertungsverfahren häufig unumgänglich sein dürfte. Noch klarer sollte die Situation bei der Bewertung von Synergieeffekten sein. Auch hier wird der Fair Value dieser Vermögenswerte häufig lediglich über die Anwendung von Bewertungsverfahren laufen können.

Hierdurch zeigt sich jedoch, dass in diesen Fällen eine marktnahe und objektive Bewertung der Bilanzobjekte quasi unmöglich ist und damit subjektive Attributen bei der Wertbestimmung an Bedeutung gewinnen. Dieses widerspricht jedoch den Grundgedanken der Fair Value Bewertung, die eine objektive Preisfindung in den Vordergrund stellt und die Einschätzungen des Managements nur in Ausnahmefällen verfolgt, da hier die Ausnahme zum Regelfall wird.

3.2. Folgebilanzierung derivativer Goodwills mittels Impairment-Test

Der derivative Goodwill[73] unterliegt als immaterieller Vermögenswert mit unbestimmter Nutzungsdauer keiner planmäßigen Abschreibung.[74] Stattdessen ist er entsprechend der in IAS 36 kodifizierten Vorgehensweise mindestens einmal jährlich und– bei Eintritt bestimmter Indikationen - zusätzlich unterjährig im Rahmen eines Impairment Tests auf Wertminderung zu überprüfen.[75] Nur sofern im Rahmen dieses Tests ein Wertminderungsbedarf ermittelt wird, kommt es zu einer außerplanmäßigen Abschreibung auf den Goodwill (sog. Impairment Only Approach). Zur Ermittlung eines potenziellen Wertminderungsbedarfs ist der Buchwert der Cash Generating Units (CGU, dt. „zahlungsmittel­generierenden Einheit), auf welche der Goodwill im Erwerbszeitpunkt allokiert wurde, ihrem erzielbaren Betrag gegenüberzustellen.[76] Der erzielbare Betrag ermittelt sich als höherer Betrag des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten und des Nutzungswert der CGUs. Während der Fair Value – wie bereits in Abschnitt 2.2 behandelt - einen objektivierten Marktpreis darstellt, der entweder direkt an einem aktiven Markt beobachtet werden kann oder unter Anwendung anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt wird, stellt der Nutzungswert der CGUs einen unternehmensindividuellen und damit subjektiven Wert dar, der mittels eines Discounted Cashflow-Verfahrens basierend auf den künftigen Cashflows der CGU abgeleitet wird.[77] Sofern der Buchwert diesen erzielbaren Betrag übersteigt, ist in Höhe der Differenz eine Wertminderung auf den Goodwill zu erfassen, er ist dementsprechend außerplanmäßig abzuschreiben.[78] Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine spätere Wertaufholung des Goodwills nach IFRS unzulässig ist.[79]

Die Postulation der Verwendung des Fair Value-Ansatzes auch beim Impairment-Test zeugt erneut von einer strikten Marktorientierung. Jedoch wird hierbei nicht berücksichtigt, dass eine wichtige Motivation zum Erwerb von Unternehmen häufig die Erzielung von Synergien durch die Integration des erworbenen Unternehmens in die eigene Unternehmensstruktur ist.[80] Diese Motivation wird sich aber aufgrund ihrer erheblichen Subjektivität selten in objektiven Marktpreisen widerspiegeln können. Daher erscheint es zweifelhaft, ob in diesen Fällen der Fair Value die passende Grundlage zur Bewertung des Goodwills darstellt.

3.3. „Highest-and-best-Use“ von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien

Werden Immobilien von Unternehmen zur Erzielung von Mieteinnahmen oder zum Zweck der Wertsteigerung gehalten, so handelt es sich hierbei im Rahmen des IFRS um als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (IAS 40.5). Nach IAS 40.20 findet die Erstbewertung der Immobilien nach den Anschaffungs- oder Herstellungskosten statt.[81] Für Folgebewertungen steht dem Unternehmen hingegen ein Wahlrecht zur Rechnungslegung nach dem Anschaffungskostenmodell oder dem Fair Value zu.[82] Entscheidet sich das Unternehmen für die Bewertung einer Immobilie nach der Fair Value-Methode, so ist diese Methode gemäß IAS 40.30 auch auf alle anderen als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien anzuwenden. Hierbei kommt der nach IFRS 13.27 für alle nicht-finanziellen Vermögenswerte geltende Grundsatz des "Highest-and-best-Use" (dt. "höchste und beste Verwendung) zum Tragen, soweit diese Nutzung physisch möglich, rechtlich zulässig und finanziell durchführbar ist.[83] Das bedeutet, dass für Immobilien (wie für andere nicht-finanziellen Vermögenswerte) ggf. eine alternative Nutzung unterstellt wird, mit welcher ein maximaler Marktpreis erzielt werden kann. Hierdurch kann es zu dem Umstand kommen, dass die aktuelle betriebliche Nutzung für die Bewertung in den Hintergrund tritt und stattdessen eine betriebsfremde Nutzung heranzuziehen ist. Ein häufig genanntes Beispiel für einen maximierten Nutzen einer Renditeimmobilie ist der Abriss eines Fabrikgebäudes und der Neubau einer Wohnimmobilie in einem aufstrebenden Wohngebiet.[84]

Gerade bei Immobilien wird in der Literatur das Fair Value Model scharf kritisiert, da es für diese Assetklasse in aller Regel keine aktiven Märkte im Sinne der IFRS gibt (homogene Güter, Vielzahl an Transaktionen, direkt beobachtbare und bekannte Marktpreise), sodass es nur um geschätzte Werte geht und demnach auch hier häufig lediglich eine Level 3-Wertermittlung bleibt.[85]

4. Praxistransfer

In den nachfolgenden Abschnitten wird die Nutzung der Fair Value Bewertung durch Konzerne in der Praxis beleuchtet. Hierzu wurden die Geschäftsberichte des Geschäftsjahres 2016 der Konzerne Commerzbank AG, Daimler AG, Deutsche Bank AG, ProSiebenSat.1 Media SE, Rocket Internet SE, SAP SE und der Volkswagen AG auf die Nutzung des Fair Values untersucht.

Der nachfolgende Abschnitt 4.1widmet sich den finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten der Konzerne, soweit diese in den Geschäftsberichten mit deren Fair Values bewertet wurden. Abschnitt 4.2 analysiert die Verwendung des Fair Value im Bereich der als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und im den Praxistransfer abschließenden Abschnitt 4.3 werden Goodwill-Bewertungen der Konzerne auf die Verwendung des Fair Value untersucht.

4.1. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Finanzinstrumenten kommt in den IFRS eine große Aufmerksamkeit zu. Derzeit werden sie in verschiedenen Standards behandelt. Gemäß IAS 32 (Finanzinstrumente: Darstellung) werden Finanzinstrumente in finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten klassifiziert.[86] Zu den finanziellen Vermögenswerten zählen unter anderem Zahlungsmittel, Eigenkapitalinstrumente eines anderen Unternehmens, vertragliche Rechte, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte.[87] Zu den finanziellen Verbindlichkeiten zählen u.a. vertragliche Verpflichtungen, einem anderen Unternehmen Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte zu liefern.[88]

Finanzinstrumente werden beim erstmaligen Ansatz in Kategorien eingeordnet, welche die Folgebewertung der Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten beeinflussen. Nach IAS 39, die am 01.01.2018 durch IFRS 9 (Finanzinstrumente) abgelöst werden, sind finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit dem Fair Value - teilweise inkl. etwaiger Transaktionskosten - anzusetzen.[89] Die Folgebewertung findet abhängig von ihrer Kategorisierung nach dem Cost Model (dt. „fortgeführten Anschaffungskosten“) oder dem Fair Value statt.[90] Kredite und Forderungen, bis zur Endfälligkeit gehaltene Vermögenswerte sowie sonstige Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die anderen Kategorien, für Handelszwecke und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte sowie erfolgswirksam zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte, werden zum beizulegenden Zeitwert in der Folgebewertung angesetzt.[91]

Nachfolgend werden die für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 angegebenen finanziellen Vermögenswerte der ausgewählten Konzerne dargestellt und vergleichend analysiert (Abschnitt 4.1.1). Hieran anschließend erfolgt das gleiche Verfahren für die finanziellen Verbindlichkeiten (Abschnitt 4.1.2). Durch dieses Vorgehen sollen Auffälligkeiten in der Verwendung des Fair Value oder seiner Bewertungslevel zu Tage gefördert werden. Zahlengrundlage der genutzten Finanzzahlen sind die entsprechenden Geschäftsberichte der Konzerne.

[...]


[1] Vgl. Ruhnke, K./Simons, D., Rechnungslegung nach IFRS und HGB, 2012, S. 12.

[2] Vgl. Buchholz, R., Grundzüge des Jahresabschlusses nach HGB und IFRS, 2016, S. 9.

[3] Vgl. Wünsche, M., Prüfungsvorbereitung Bilanzbuchhalter IHK, 2016, S. 268.

[4] Vgl. Steckel, R./Baldauf, J./Baldauf, T., Firmenwertbilanzierung nach IFRS, 2017, S. 171.

[5] Vgl. Hirschböck, G./Kerschbaumer, H./Schurbohm, A., IFRS für Führungskräfte, 2017, S. 3.

[6] Vgl. Lüdenbach, N., IFRS, 2013, S. 69.

[7] Vgl. Ighian, D. C., Fair Value measurement under IFRS 13, 2015, S. 55.

[8] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 336.

[9] Vgl. Kühnberger, M., Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung, 2017, S. 108.

[10] Vgl. Gräfer, H./Scheld, G. A., Grundzüge der Konzernrechnungslegung, 2016, S. 16.

[11] Vgl. BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Internationale Rechnungslegung, 2015.

[12] Vgl. Kühnberger, M., Fair Value Accounting, Bilanzpolitik und die Qualität vom IFRS-Abschlüssen., 2014, S. 429.

[13] Vgl. Lüdenbach, N., IFRS, 2013, S. 55.

[14] Vgl. Küting, K./Kaiser, T., Fair Value-Accounting, 2010, 377, Meyer, H./Braun, R., Fair Value als Treiber der Komplexität von IFRS, 2010, S. 1779 f.

[15] Vgl. Schildbach, T., Fair Value Accounting, 2015, S. 123.

[16] Vgl. Jennifer Hughes/Gillian Tett, An unforgiving eye, 2008.

[17] Vgl. auch die Nachweise bei Schreiber, D., Eine empirische Analyse politischer Stellungnahmen zur Fair-Value-Bilanzierung während und im Nachklang der Finanzkrise, 2014, S. 1.

[18] Vgl. Mielcarz, P., A new approach to private firm fair value valuation in line with IFRS 13, 2014, S. 79 f.

[19] Vgl. Miroslav Škoda/Gabriela Sláviková, Fair value measurement after financial crunch, 2015, S. 241 f.

[20] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 338.

[21] Vgl. Deloitte, IFRS fokussiert, 2011, S. 3.

[22] Vgl. IAS-Plus, Zeitpunkt des Inkrafttretens: IFRS 9, 2017.

[23] Vgl. IAS-Plus, Zeitpunkt des Inkrafttretens: IFRS 15, 2017.

[24] Vgl. IAS-Plus, Zeitpunkt des Inkrafttretens: IFRS 16, 2017.

[25] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 56.

[26] Vgl. IFRS 13.9.

[27] Vgl. Othmar M. Lehner, P./Majercakova, D./Skoda, M., Fair value in financial statements after financial crisis, 2015, S. 313.

[28] Vgl. Theile, C., Übungsbuch IFRS, 2014, S. 187.

[29] Vgl. Iselborn, M., Bilanzierung und Berichterstattung für Liquiditätsrisiken, 2017, S. 71.

[30] Vgl. Wagenhofer, A./Ewert, R., Externe Unternehmensrechnung, 2015, S. 186.

[31] Vgl. Kühnberger, M., Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung, 2017, S. 281.

[32] Vgl. Becker, W./Ulrich, P., Handbuch Controlling, 2016, S. 535.

[33] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 344.

[34] Vgl. Jaskolski, T., Akquisitionsmethode und Bewertung immaterieller Vermögenswerte, 2013, S. 82.

[35] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 339.

[36] Vgl. IFRS 13.27 – IFRS 13.33.

[37] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 341.

[38] Vgl. Mielcarz, P., A new approach to private firm fair value valuation in line with IFRS 13, 2014, S. 81.

[39] Vgl. Othmar M. Lehner, P./Majercakova, D./Skoda, M., Fair value in financial statements after financial crisis, 2015, S. 314.

[40] Vgl. Iselborn, M., Bilanzierung und Berichterstattung für Liquiditätsrisiken, 2017, S. 71.

[41] Vgl. Mielcarz, P., A new approach to private firm fair value valuation in line with IFRS 13, 2014, S. 81.

[42] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 343.

[43] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 343.

[44] Vgl. Iselborn, M., Bilanzierung und Berichterstattung für Liquiditätsrisiken, 2017, S. 72.

[45] Vgl. Othmar M. Lehner, P./Majercakova, D./Skoda, M., Fair value in financial statements after financial crisis, 2015, S. 313.

[46] Vgl. Iselborn, M., Bilanzierung und Berichterstattung für Liquiditätsrisiken, 2017, S. 71.

[47] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 339.

[48] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 380.

[49] Vgl. Freiberg, J., Diskontierung in der internationalen Rechnungslegung, 2010, S. 193–198.

[50] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 345.

[51] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 345.

[52] Vgl. Marra, A., The Pros and Cons of Fair Value Accounting in a Globalized Economy, 2016, S. 585.

[53] Vgl. Palea, V./Maino, R., Private Equity Fair Value Measurement, 2013, S. 265 f.

[54] Vgl. Verhofen, V., Konzernabschlusspolitik nach IFRS, 2016, S. 134.

[55] Vgl. Zwirner, C./Boecker, C., Fair Value Measurement nach IFRS 13, 2014, S. 9.

[56] Vgl. Lüdenbach, N., IFRS, 2013, S. 56.

[57] Vgl. Verhofen, V., Konzernabschlusspolitik nach IFRS, 2016, S. 134.

[58] Vgl. Zwirner, C./Boecker, C., Fair Value Measurement nach IFRS 13, 2014, S. 9.

[59] Vgl. Hirschböck, G./Kerschbaumer, H./Schurbohm, A., IFRS für Führungskräfte, 2017, S. 29.

[60] Vgl. Lüdenbach, N./Hoffmann, W.-D./Freiberg, J., Haufe IFRS-Kommentar, 2016, S. 348 f.

[61] Vgl. Küting, K./Kaiser, T., Fair Value-Accounting : zu komplex für den Kapitalmarkt?, 2010, S. 377.

[62] Vgl. Kühnberger, M., Fair Value Accounting, Bilanzpolitik und die Qualität vom IFRS-Abschlüssen., 2014, S. 436 f.

[63] Vgl. Hirschböck, G./Kerschbaumer, H./Schurbohm, A., IFRS für Führungskräfte, 2017, S. 158.

[64] Vgl. Petersen, K./Bansbach, F./Dornbach, E., IFRS Praxishandbuch, 2016, S. 474.

[65] Vgl. IFRS 3.4ff.

[66] Vgl. Kümpel, T./Pollmann, R., Grundzüge der IFRS-Konzernrechnungslegung, 2014, S. 55 f.

[67] Vgl. Eichner, K., Goodwill-Konzentration und Abschreibungswahrscheinlichkeiten, 2017, S. 209.

[68] Vgl. Steckel, R./Baldauf, J./Baldauf, T., Firmenwertbilanzierung nach IFRS, 2017, S. 180.

[69] Vgl. Kranebitter, G./Maier, D. A., Unternehmensbewertung für Praktiker, 2017, S. 503 f.

[70] Vgl. Eichner, K., Goodwill-Konzentration und Abschreibungswahrscheinlichkeiten, 2017, S. 209.

[71] Vgl. Beyer, B., Die Bilanzierung des Goodwills nach IFRS, 2015, S. 69 f.

[72] Vgl. Eichner, K., Goodwill-Konzentration und Abschreibungswahrscheinlichkeiten, 2017, S. 209.

[73] Siehe Abschnitt 3.1.

[74] Vgl. Borgmann, M./Dierkes, S./Kloock, J., Goodwill-Impairment-Test nach IAS 36, 2017, S. 267.

[75] Vgl. Buhleier, C., Der IFRS Goodwill Impairment Test, 2017, S. 498 f.

[76] Vgl. Huikku, J./Mouritsen, J./Silvola, H., Relative reliability and the recognisable firm, 2017, S. 72.

[77] Vgl. Hirschböck, G./Kerschbaumer, H./Schurbohm, A., IFRS für Führungskräfte, 2017, S. 30.

[78] Vgl. Eichner, K., Goodwill-Konzentration und Abschreibungswahrscheinlichkeiten, 2017, S. 209 f.

[79] Vgl. Borgmann, M./Dierkes, S./Kloock, J., Goodwill-Impairment-Test nach IAS 36, 2017, S. 268.

[80] Vgl. Borgmann, M./Dierkes, S./Kloock, J., Goodwill-Impairment-Test nach IAS 36, 2017, S. 267.

[81] Vgl. Koiranen, J., Fair value adoption in Central and Eastern Europe, 2014, S. 9.

[82] Vgl. IAS 40.30.

[83] Vgl. Ighian, D. C., Fair Value measurement under IFRS 13, 2015, S. 56.

[84] Vgl. Kirsch, H., Einführung in die internationale Rechnungslegung nach IFRS, 2016, IFRS 13 Rz 111.

[85] Vgl. Kühnberger, M., Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung, 2017, S. 255.

[86] Vgl. Ballwieser, W., IFRS-Rechnungslegung, 2013, S. 67.

[87] Vgl. IAS 32.11.

[88] Vgl. Ballwieser, W., IFRS-Rechnungslegung, 2013, S. 81.

[89] Vgl. Seltsam, A./Huthmann, A., Fair Value Bilanzierung von Kreditinstituten, 2017, S. 3.

[90] Vgl. Iselborn, M., Bilanzierung und Berichterstattung für Liquiditätsrisiken, 2017, S. 69.

[91] Vgl. Iselborn, M., Bilanzierung und Berichterstattung für Liquiditätsrisiken, 2017, S. 69.

Details

Seiten
43
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668573925
ISBN (Buch)
9783668573932
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v381070
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln
Note
1,3
Schlagworte
IFRS Fair Value Good Will IASB IAS International Financial Reporting Standards International Accounting Standards Board IFRS 13 Kaufpreisallokation immaterielle Vermögenswerte Highest-and-best-Use derivativer Goodwill Impairment-Test Impairment Fair Value-Hierarchie

Autor

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Titel: Eine kritische Betrachtung des Fair-Value Ansatzes nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)