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Volleyball. Festigung des oberen Zuspiels bis hin zu spielnahen Anwendungssituationen (Unterrichtsentwurf Sport)

Unterrichtsentwurf 2013 14 Seiten

Sport - Sportarten: Theorie und Praxis

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Lerngruppenanalyse:

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

3. Didaktisch methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

4. Geplante Fortführung der Unterrichtsreihe

5. Verlaufsplan

6. Literaturzeichnis

1. Lerngruppenanalyse:

Ich unterrichte seit Beginn des Schuljahres die Klasse in Sport. Die Klasse besteht aus 22 Schülerinnen und Schülern[1] (15 Schülerinnen und 7 Schüler) und ist eine ausgesprochen angenehme Lerngruppe[2]. Die Lerngruppe zeichnet sich durch eine gute Klassengemeinschaft aus und ich empfinde das Unterrichten in dieser Klasse als sehr angenehm. Da etliche SuS sportlich sehr engagiert sind, muss ich nur wenig Motivationsarbeit leisten und kann auf viele vorhandene Kompetenzen zurückgreifen. Das Verhältnis zu den SuS ist im Allgemeinen sehr offen und so ergeben sich häufig auch kleine informelle Gespräche im Unterrichtsgeschehen.

Ein Schüler der Klasse, ist ein kolumbianischer Austauschschüler, der hervorragend in die Klasse integriert wurde. Während er zu Beginn des Schuljahres nur rudimentäre Deutschkenntnisse hatte und alles ins Englische übersetzt werden musste, kann er mittlerweile auch einfache Anweisungen auf Deutsch verstehen.[3] Bei Verständnisproblemen helfen ihm häufig Mitschülerinnen und Mitschüler und übersetzen die nicht verstandenen Unterrichtsgespräche.

Da in der Lerngruppe einige SuS sehr leistungsorientiert Sport treiben[4] ergibt sich teilweise, aus den unterschiedlichen Vorerfahrungen, ein starkes Leistungsgefälle. Durch die gute Klassengemeinschaft unterstützen sich die SuS jedoch häufig gegenseitig und fangen entstehende Probleme dadurch frühzeitig auf. Im Blick auf das Thema Volleyball nivellieren sich diese Unterschiede aufgrund der sehr hohen technischen Anforderungen teilweise erheblich. Viele SuS, die sonst schwächere Leistungen zeigen, haben hier ein gutes Spielniveau.

Zu Beginn des Schuljahres habe ich den SuS im Rahmen der Vorgaben die Wahlmöglichkeit über die Inhalte des Unterrichts gegeben. Dabei wählten die SuS das Thema Volleyball als Unterrichtsgegenstand aus. Einige SuS waren zudem bereits im Rahmen der Projektwoche in der Gruppe Beachvolleyball.

Des Weiteren äußerte ein großer Teil der Lerngruppe in einem Fragebogen Vorfreude auf das Thema. Als selbstgewählte Lernziele wurde dabei neben den grundlegenden Techniken die allgemeine Spielfähigkeit genannt. Während alle SuS bereits in der Schule Volleyball gespielt haben werden die Techniken auf sehr unterschiedlichem Niveau beherrscht. Dies deckt sich weitestgehend mit der eigenen Einschätzung der SuS. In der ersten Stunde der Unterrichtsreihe habe ich zudem durch Beobachtung Einblicke in den Leistungsstand gewinnen können. Ein großer Teil der SuS kann grundlegende Techniken anwenden, häufig jedoch mit technischen Defiziten Bei einigen wird dies besonders deutlich. Ihre Teilnahme am Sport ist dennoch sehr engagiert und motiviert. Demgegenüber stehen eine Vielzahl von SuS, die bereits gute technische Fertigkeiten haben. Einige verfügen über ein sehr gutes technisches Spielniveau und spielen teilweise auch in ihrer Freizeit Volleyball.

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

Der Unterrichtsgegenstand Volleyball ist einer der technisch anspruchsvollsten. Der Lehrplan sieht das Thema Volleyball für die Mittelstufe vor, wobei dies als Einstieg in das Thema gesehen wird. Das Schulcurriculum[5] sieht für Volleyball insgesamt 21 Stunden aufgeteilt auf 2 Jahrgangsstufen vor. Im Hinblick auf ein jährliches Schulturnier[6], bei dem auch ein Wettbewerb im Beachvolleyball stattfindet, wird dies im Unterricht vorbereitet und daher auch mit zeitlich höherem Umfang im Unterricht umgesetzt. Der Lehrplan führt Volleyball als einen der Schwerpunkte des Bewegungsfeldes „Spielen“ auf.

Die bereits vorhandenen Kompetenzen sollen nun in dieser Unterrichtsreihe aufgegriffen und ausgebaut werden, um im Sinne des erziehenden Sportunterrichts eine aktive Teilhabe an dieser Sportart zu ermöglichen. So konnten die SuS auch selbst Schwerpunkte setzen und haben neben dem Wunsch, auf dem verfügbaren Beachvolleyballfeld zu spielen, auch ausdrücklich das Ziel angegeben „ein richtiges Spiel“ zustande zu bringen. Diese Spielfähigkeit ist die Perspektive der Unterrichtsreihe und damit auch die Zielkompetenz. Diese Kompetenz wird jedoch aus den Kompetenzen der Beherrschung der Techniken in Verbindung mit der Kompetenz des Spielverständnisses aufgebaut. Des Weiteren entstehen Lerngelegenheiten, um einen Kompetenzzuwachs im Bereich der Sozialkompetenz, insbesondere der Rücksichtnahme und Kooperation zu ermöglichen. Aus dem Spannungsfeld zwischen dem Wunsch der SuS nach einem guten Spiel und den Defiziten einzelner SuS kann die Teamkompetenz gestärkt werden. Der Zuwachs an sozialen Kompetenzen kann dabei lediglich angestrebt, aber nur schwer gezielt vermittelt werden.

Die bereits beschriebene Heterogenität der Lerngruppe verbunden mit dem technisch sehr anspruchsvollen Unterrichtsgegenstand muss natürlich in den Planungsprozess einbezogen werden. Dadurch werden den SuS Lerngelegenheiten auf unterschiedlichen Niveaus angeboten. Die SuS sollen somit im Rahmen ihrer individuellen Fertigkeiten gefördert werden, um eine aktive Teilhabe am Spiel zu ermöglichen.

Um den SuS diesen Zugang im Sinne einer didaktischen Reduktion zu erleichtern, wird daher zunächst die Spielperspektive des „Miteinander“ gewählt und steht somit unter der pädagogischen Perspektive des Kooperierens, Wettkämpfens und Sich Verständigens. Dieses Miteinander dient zunächst als Schutzraum zur Festigung der grundlegenden Techniken und wird bis hin zur Anpassung des Zielspiels fortgesetzt.

Als Zielspiel wird zudem zunächst ein vier gegen vier Volleyballspiel angepeilt und dann zum sechs gegen sechs erweitert. Dies ergibt sich aus den anspruchsvollen Grundtechniken und der Ballsportart des Mehrkontakt-Rückschlagspiels. Die Idee dieser Ballsportart ist für die SuS nicht aus anderen Sportarten ableitbar und wird nur von wenigen SuS im Freizeitbereich auf einem höheren Niveau[7] beherrscht.

Motiviert sind viele SuS dadurch, dass Volleyball häufig auch im Freizeitbereich gespielt wird und mit Beachvolleyball eine sehr attraktive Weiterentwicklung besitzt. Dies kann als Indikator für die Zukunfts- und Gegenwartsbedeutung gelten und schafft damit auch eine weitere Grundlage für die Gestaltung der Reihe.

Die erste Stunde[8] der Unterrichtsreihe diente zum einen der Diagnose und zum anderen, besonders für die SuS, der Erinnerung an bereits erlernte Techniken. Im Rahmen dieser Stunde konnte ich durch Beobachtung einige Erkenntnisse gewinnen und in Gesprächen die motivierte Grundeinstellung, insbesondere zum Thema Volleyball, feststellen. Dabei war das technische Niveau (insgesamt) überraschend hoch und schafft somit eine solide Basis für den weiteren Verlauf der Unterrichtsreihe. Dennoch bestehen große Unterschiede in der konkreten Ausführung der volleyballspezifischen Techniken. Zur Selbstdiagnose wurden den SuS zudem Kriterien[9] für die Übungsformen gegeben.

Die weitere Arbeitsperspektive steht unter dem Ziel einer Wiederholung der Grundtechniken des oberen und unteren Zuspiels sowie einer Vermittlung des Aufschlags, der Annahme und des Angriffsschlags. Diese Techniken sollen daraufhin in verschiedenen Turnierformen angewendet werden, in der sich Teams gegenseitig herausfordern können. Die gelernten Techniken sollen hierbei im Spiel erprobt werden.

3. Didaktisch methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

Im Blickpunkt der Stunde steht die Festigung des oberen Zuspiels[10]. Mit Blick auf das Ziel der Spielfähigkeit steht dabei die Vorbereitung auf die Anwendung der Technik im Spiel. Im Vergleich zum unteren Zuspiel, ist das obere Zuspiel für die SuS häufig leichter auszuführen. Dies liegt zum einen daran, dass die Koordination im direkten Sichtbereich stattfindet. Des Weiteren besteht eine Bewegungsverwandtschaft zur Wurfbewegung. Dennoch existieren charakteristische Fehlerquellen wie das Spielen des Balls mit geschlossener Hand oder mit nicht gespreizten Fingern und das abprallen Lassen des Balls anstelle des aktiven Spielens. Des Weiteren ist es notwendig „unter dem Ball“ zu stehen, um das obere Zuspiel auszuführen. Die hierfür notwendige Laufarbeit gerät häufig durch die primäre Beschäftigung mit der komplexen Bewegungsausführung in den Hintergrund, ist aber im Blick auf das Zielspiel von immanenter Wichtigkeit. Zudem ist die kurze Ballkontaktzeit eine weitere Erschwernis für die SuS.

Diese komplexe Bewegungsausführung wird zudem dadurch erschwert, dass in Spielsituationen häufig keine „saubere“ Technik angewendet werden kann. Diesem Problem wird in dieser Stunde, im Sinne einer didaktischen Reduktion, dadurch begegnet, dass versucht wird, den Ball möglichst direkt vor beziehungsweise über dem Körper zu spielen, um optimale Lernmöglichkeiten zu schaffen. Der Schwerpunkt liegt demnach zunächst auf der korrekten Ausführung des oberen Zuspiels.

Als angestrebtes Ziel des Lernzuwachses steht die Festigung des oberen Zuspiels als Vorbereitung auf die Anwendung im Zielspiel. Da sich die SuS auf unterschiedlichen Niveaus befinden, muss das Ziel in der Anhebung dieses Niveaus in der Gesamtheit, durch Förderung der einzelnen SuS auf ihrem individuellen Niveau, bestehen. Die Vorbereitung der aktiven Teilnahme an einem Volleyballspiel ist insbesondere im Hinblick auf die Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung der SuS und somit auch auf die Motivation ein wichtiger Faktor. Dieses Ziel haben die SuS selber im Blick und aufgrund der vorhandenen Fertigkeiten scheint dies zudem im Spiel vier gegen vier als Zwischenschritt in überschaubarer Zeit möglich.

Zu Beginn der Stunde wird zunächst eine Erwärmung durchgeführt. Es entstehen häufig, insbesondere im Bereich der Finger, Verletzungen, wenn diese Körperbereiche nicht erwärmt wurden. Daher bekommen die SuS zunächst den Auftrag, sich in Partnerarbeit einzuwerfen und nachdem dies absolviert wurde können die SuS sich ebenfalls in Partnerarbeit unter Anwendung der bereits bekannten Techniken einspielen. In dieser Phase besteht zudem die Möglichkeit, die SuS zu beobachten und individuelle Tipps und Hinweise zu geben.

Der Unterrichtsbesuch beginnt daraufhin mit einer Plenumsphase, in welcher die SuS zunächst eine Orientierung zum Verlauf und Ziel der Reihe und der Stunde erhalten. Insbesondere soll der Fokus der SuS auf die Spielperspektive des „Miteinander“ als Schutzraum zur Erlernung der Grundtechniken vermittelt werden. In Folge dessen werden auch nochmals die bereits in der vorherigen Stunde angesprochenen Kriterien erwähnt. Diese Kriterien waren neben dem Hinweis auf das Bilden eines Spielkörbchens[11], das Vermeiden der Rotation des Balls und der Versuch den Ball möglichst leise zu spielen. Diese geben den SuS auf ihrem Niveau die Möglichkeit, jederzeit eine Rückmeldung über ihre Bewegungskompetenz zu erhalten und durch Variation ihrer Ausführung eine Verbesserung zu erreichen. Aufgrund dessen sollen Bälle, die nicht im oberen Zuspiel von den SuS gespielt werden können, gefangen und neu angespielt werden.

Die erste Übungsform besteht darin, dass sich die SuS den Ball wiederum in Partnerarbeit[12] zuspielen. Dabei wird zunächst die Anweisung gegeben, dass die SuS sich den Ball hochzuwerfen, den Ball einmal aufkommen lassen, unter den Ball laufen, den Ball dann in der Art des oberen Zuspiels fangen und wieder im oberen Zuspiel zurückspielen sollen. Dies kann je nach Leistungsstand variiert werden, sodass der Ball auch nachdem er aufgekommen ist im oberen Zuspiel angenommen und sich selbst so vorgelegt werden kann, dass man ihn darauffolgend im oberen Zuspiel zum Partner zurückspielt. Die Steigerung wäre schließlich ein direktes oberes Zuspiel zwischen den Partnern je nach Leistungsstand mit oder ohne vorheriges Aufprallen Lassen des Balls. Die Übungsform ermöglicht den SuS eine isolierte Anwendung ihrer Technik und damit auch eine Erprobung derselben.

Diese Erkenntnisse sollen in der folgenden Plenumsphase aufgegriffen, analysiert und an der Tafel festgehalten werden. Gemeinsam sollen Überlegungen zum oberen Zuspiel getroffen werden, die im Blick auf die Anwendung in einem Spiel wichtig sind. Als wichtige Erkenntnis soll dabei die Wichtigkeit der Laufarbeit, um den Ball über dem Kopf zu spielen, herausgearbeitet werden. Dies wird von Seiten der zuspielenden SuS durch eine möglichst hohe Flugkurve erleichtert.

Die darauffolgende Übungsform entwickelt die bisherige Übung weiter und ermöglicht den SuS, die Laufarbeit aktiv einzubeziehen. Die SuS bilden Gruppen von 4 bis 5 Personen und stellen sich in zwei Reihen gegenüber. Die SuS spielen nun dem vorne stehenden Lerner der anderen Gruppe den Ball im oberen Zuspiel zu und stellen sich in „ihrer“ Reihe hinten an. Auf diese Weise spielen sich die beiden Reihen, unter Beachtung der vorher erarbeiteten Überlegungen, den Ball zu. Falls das direkte Spiel Gruppen überfordert, können diese den Ball auch mit vorherigem Bodenkontakt (vgl. vorherige Übung) spielen.

Als Erweiterung und Spielform soll anschließend Rundlauf gespielt werden. Dazu wird durch eine Schnur ein langes „Netz“ durch die Halle gespannt. Zudem werden drei Felder abgesteckt die in etwa fünf Meter lang und drei Meter breit sind. Ähnlich zur vorherigen Übung, stehen sich auf den beiden äußeren Feldern zwei Reihen gegenüber und spielen sich den Ball über die Schnur zu. Wenn ein Lerner den Ball über das Netz gespielt hat, läuft er entlang der rechten Seite auf die andere Seite des Netzes und stellt sich in der dortigen Reihe an. Dieses Spiel ist als Wettkampfform für Rückschlagspiele allgemein bekannt, wird aber im Sinne der Spielperspektive miteinander gespielt. Das bedeutet, dass die SuS den Ball so zuspielen sollen, dass er von den anderen Lernern gut gespielt werden kann. Sollte ein Lerner einen Fehler begehen (in das Netz oder Aus spielen) geht er nach dem dritten Fehler[13] zum mittleren Feld, allerdings sollen diese Fehler nicht aus dem Zuspiel der anderen SuS provoziert werden. Auf dem mittleren Feld spielen nach einer kurzen Zeit ebenfalls SuS Rundlauf mit den gleichen Regeln bis auf die Ausnahme, dass die Fehler keine Konsequenzen haben. Schafft es ein Lerner auf dem mittleren Feld den Ball dreimal hintereinander fehlerfrei zu spielen darf er auf sein vorheriges Spielfeld zurückkehren.

Zum Ende der Stunde soll dann nochmals ein Feedback zum Verlauf der Stunde und ein Ausblick auf den weiteren Verlauf der Reihe gegeben werden.

Die Aufarbeitung der grundlegenden Technik entspricht in der Regel nicht dem Wunsch der SuS, möglichst bald das gewünschte Zielspiel zu spielen. Die Motivation der SuS durch den Verweis darauf, dass zunächst einige Grundlagen gelegt werden müssen, wird dies jedoch hoffentlich auffangen. Zudem könnten technische Probleme für die SuS entstehen, welche die Ausführung der Übungen erschweren. Durch den in den Übungen enthaltenen Spielraum der Differenzierung kann jedoch eine Anpassung gewählt werden. Sollte es den SuS schwerfallen, den Ball möglichst hoch zu spielen, könnte dies durch das Spielen an einem hohen Netz vereinfacht werden. Des Weiteren könnte es einigen SuS schwerfallen, den Ball ausdauernd sehr hoch zu spielen, was durch einen Hinweis auf eine ganzheitliche Körperbewegung (Arme und Beine an der Bewegung aktiv beteiligen) erleichtert wird.

Aufgrund der notwendigen Übung der Grundtechniken sehe ich keine Probleme der Unterforderung der SuS. Besonders gute SuS können auch hierbei ihre individuelle Technik verbessern und zudem hilfreich in den Lernprozess der anderen SuS eingreifen.

Am Ende der Stunde sollen alle SuS das obere Zuspiel auf einem Niveau ausführen können, dass ihnen eine aktive und produktive Teilnahme am Zielspiel ermöglicht.

Die geplanten Elemente der Stunde zielen auf eine möglichst individuelle Förderung der SuS in ihrer Bewegungskompetenz ab. Allen SuS soll eine Lerngelegenheit zur Verbesserung der Fertigkeiten geboten werden und sie sollen zur Weiterarbeit in Richtung des Zielspiels motiviert werden. Die Gruppe kann aufgrund ihrer hohen Sozialkompetenz mit vielen Sozialformen sehr effektiv arbeiten. Zudem gibt es einige SuS die bereits auf einem sehr guten Niveau Volleyball spielen können. Aufgrund dessen wurde darauf verzichtet, die Gruppen verbindlich einzuteilen oder sonstige Vorgaben zu machen. Die selbstständige Einteilung der Gruppen bildet immer wieder gute Arbeitsgruppen und geht nur selten in den identischen Gruppen auf. Des Weiteren bedeutet die Einteilung von Gruppen jeweils einen zusätzlichen organisatorischen und zeitlichen Aufwand, der in dieser Lerngruppe in keinem Vergleich zu dessen Nutzen steht.

Durch das Festhalten der Ergebnisse des Plenumsgesprächs an der Tafel soll zum einen Transparenz und zum anderen eine Visualisierung und damit verstärkte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen erreicht werden.

Das Wissen und die Fertigkeiten der SuS sollen in dieser Stunde aufgegriffen und erweitert werden. Dazu bekommen die SuS Übungen welche ihnen die Möglichkeit geben, ihre individuelle Kompetenz zu erweitern.

[...]


[1] Im Folgenden wird Schülerinnen und Schüler mit SuS abgekürzt.

[2] Dies wurde auch im Gespräch mit anderen Lehrkräften bestätigt.

[3] Nähere Informationen können gerne in der Besprechung erfolgen.

[4] Lea und Leonie nehmen an hochrangigen Wettkämpfen im Trampolin teil. Sergej und Imran sind aktive Leichtathleten. Janina, Leonie, Alicia und Lea haben bei dem „Jugend trainiert für Olympia“ Landesentscheid im Geräteturnen den vierten Platz in ihrer Wettkampfklasse erreicht.

[5] Es besteht ein tabellarisches Schulcurriculum als Leitrahmen, welches aus dem Lehrplan abgeleitet wurde.

[6] Das SV-Turnier wird von der Schülervertretung organisiert und bietet Turniere für die Klassen 5 bis 7 (Fußball& Völkerball) und Klasse 8 bis 9 (Fußball& Volleyball).

[7] Gemeint ist ein „Spielniveau“ das über dem derzeitigen „Spielniveau“ der SuS liegt. Diese Tatsache ist auch den SuS bewusst und wird in dem Wunsch nach Verbesserung der Spielfähigkeit deutlich.

[8] Aufgrund einer Fortbildung war die Stunde stark verkürzt.

[9] Bei einem sauberen oberen Zuspiel sollte der Ball aus einem Korb herausgespielt werden. Dabei sollte der Ball keine Rotation haben und möglichst geräuschlos gespielt werden.

[10] Diese Technik wird häufig auch als Pritschen bezeichnet.

[11] Gemeint ist hier die Haltung der Hände, um eine optimale Kontaktfläche zwischen Händen und Ball zu ermöglichen.

[12] Die Partner können selbstständig gewählt werden. Dies ist in der Lerngruppe in der Regel problemlos und effektiv.

[13] Die Regel wird auch als drei Leben bezeichnet.

Details

Seiten
14
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668588974
ISBN (Buch)
9783668588981
Dateigröße
601 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v383575
Institution / Hochschule
Studienseminar für Gymnasien in Gießen
Note
12 Punkte
Schlagworte
Unterrichtsbesuch Volleyball Oberes Zuspiel Sechs gegen Sechs Kompetenzen Kompetenzorientiert

Autor

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Titel: Volleyball. Festigung des oberen Zuspiels bis hin zu spielnahen Anwendungssituationen (Unterrichtsentwurf Sport)