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Gruppentraining. Optimaler Phasenverlauf einer Kurseinheit

Einsendeaufgabe 2015 9 Seiten

Sport - Sportarten: Theorie und Praxis

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Optimaler Phasenverlauf einer Kurseinheit

2 Besuch einer Kurseinheit
2.1 Phasenverlauf des besuchten Kurses
2.2 Motorische Fähigkeiten im besuchten Kurs
2.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens..

3 Externe Bedingung einer Kurseinheit

4 Planung einer Wirbelsäulengymnastik

1 Optimaler Phasenverlauf einer Kurseinheit

Einleitung

Begrüßung

Die Kurseinheit fängt mit einer freundlichen Begrüßung der Teilnehmer an. Anschließend folgt eine kurze Vorstellung des Gruppentrainers. Motivierend werden die Kursschwerpunkte und Ziele genannt. Wenn nötig werden technische Hinweise zur Ausführung gegeben.

Allgemeine Erwärmung

Ziel der allgemeinen Aufwärmung ist es die Teilnehmer mental auf das Training einzustimmen. Das Herz-Kreislauf-System wird auf folgende Belastungen vorbereitet und die Körpertemperatur erhöht sich auf 38,5-39°C. Dabei ist auf die langsame und stetige Belastungssteigerung zu achten.

Spezielle Erwärmung

Flüssig geht die allgemeine Erwärmung in die spezielle Erwärmung über. Ziel der speziellen Erwärmung ist es, die Muskelgruppen die im Hauptteil gefordert werden vorzubereiten. Außerdem werden geplante Bewegungsabläufe den Teilnehmern vertraut gemacht und die Teilnehmer an das Trainingsgerät gewöhnt.

Hauptteil

Im Hauptteil unterscheiden sich die Ziele je nach der Orientierung des Kursangebotes. Während in ausdauerorientierten Kursangeboten die Steigerung der Koordination eine Rolle spielt, wird in kraftorientierten Kursen die Verbesserung der Haltung und die Körperformung thematisiert. In gesundheitsorientierten Kursen wird wiederum die Verbesserung der Beweglichkeit und der Entspannungsfähigkeit trainiert.

Schlussteil

Cool-down I

Das Cool-down I leitet den Schlussteil ein oder findet zwischen den Bewegungen zwischen Stand und am Boden statt. Die Ziele des Cool-down I sind: -das Herz-Kreislauf-System in den Ausgangszustand zurück zu bringen, -den Puls senken (<120 Schläge pro Minute)

Cool-down II

Das Cool-down II findet am Schluss der Stunde statt. Die Ziele des Cool-down II sind: -die Muskulatur lockern, dehnen und entspannen und -die Teilnehmer mental beruhigen.

Verabschiedung

Nach Beendung der letzten Übung verabschiedet sich der Trainer von den Kursteilnehmern. Außerdem besteht die Möglichkeit Feedback zu geben und Anregungen entgegenzunehmen.

2 Besuch einer Kurseinheit

2.1 Phasenverlauf des besuchten Kurses

Aerobic (Hi-Lo)

Allgemeine Erwärmung – Marching

Spezielle Erwärmung – Step Touch

Hauptteil – Double Step Touch

Cool – down I – Schulterkreisen

Cool – down II - Strecken

Der im EA 1) dargestellte Phasenverlauf wurde eingehalten, jedoch mit kleinen Abweichungen. Bei der Begrüßung hat der Gruppentrainer die konkreten Ziele der Kursstunde nicht erwähnt. Dies könnte daran liegen dass der Kurs voll besetzt war und er dadurch sehr nervös wurde. Es könnte jedoch auch sein dass er neu als Gruppentrainer fungiert und vor Aufregung vergessen hat die Ziele zu nennen.

2.2 Motorische Fähigkeiten im besuchten Kurs

Der besuchte Kurs ist ausdauerorientiert und trainiert die Ermüdungswiderstandsfähigkeit. Übungen wie V-Step und Step touch wurden auch durchgeführt, was ebenso dafür spricht das die Kurseinheit „Aerobic (Hi-Lo)“ einen ausdauerorientierten Charakter hat.

2.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens

Beim besuchten Kurs machte der Kursleiter einen super Eindruck, der erste Eindruck wirkte sehr positiv und motivierend. Der Kurs war optimal vorbereitet, bis auf die Tatsache dass er vergessen hat die Ziele des Kurses zu nennen. Während des Trainings hat der Leiter jede Übung begründet erklärt und vorgemacht. Er hat die Teilnehmer korrigiert und informiert über die Zusammenhänge. Auch bei Fragen konnte er stets helfen.

Somit hat der Kursleiter die Funktion des Lehrers voll erfüllt.

Die äußeren Bedingen waren optimal. Technisch hat alles funktioniert, die Musik war auf angenehmer Lautstärke, die Räumlichkeit war groß und es stand für jeden Teilnehmer genügend Platz zur Verfügung. Die herrschte Zimmertemperatur da Klimaanlagen aktiv waren, diese Faktoren ermöglichten ein optimale Trainingsverhältnisse. Vor dem Kurs war der Trainer zu sprechen, nach dem Training jedoch war er nicht lange anwesend und verließ den Kursraum nach kurzen Zeit. Ein guter Trainer sollte auch nach dem Kurs noch für die Teilnehmer da sein und bei Fragen Rede und Antwort stehen. Dahingehend ist dies als Abstrich zu beurteilen.

Als Vorbild hat er sehr positive Energie ausgestrahlt. Durch seine Freundlichkeit und dem Spaß hat Gesundheit und Fitness ausgestrahlt. Die Kleidung war dem angepasst, er war gepflegt und wirkte auch hygienisch.

Besonders motiviert hat es wenn der Trainer die Kursteilnehmer animiert hat. Die Sprache ist hat er an seine positive Ausstrahlung angepasst. Er sucht den Blickkontakt und motiviert mit kleinen Gesten, somit lässt er die Alltagssorgen der Trainierenden in den Hintergrund rücken. Dass ist sehr wichtig da sich die Kursteilnehmer eine Beziehungsebene zu dem Kursleiter aufbauen, was den Erfolg des Trainierst sichert. Durch die ständige Präsenz und der Professionalität hat sich jeder Teilnehmer wohl gefühlt. Somit hat der Gruppentrainer alle Funktionen erfüllt.

3 Externe Bedingung einer Kurseinheit

Der Kursraum sollte so groß sein dass jeder Kursteilnehmer 4m² zur Verfügung hat. Ein zu kleiner Raum würde den Kurs stören, da sich die Teilnehmer behindern würden. Ein zu großer Raum wäre störend für die akustische Verständigung innerhalb des Kursraums. Das Klima im Kursraum sollte weder zu hoch, noch zu niedrig sein, Zimmertemperatur ist optimal für das Training. Bei einer zu niedrigen Temperatur würden die Kursteilnehmer frieren und es droht die Gefahr einer Erkältung. Bei einer zu hohen Temperatur würden die Teilnehmer dehydrieren. Die Tageszeit spielt eben so eine Rolle. Der Kurs sollte daher nicht am frühen morgen oder späten Abend stattfinden. Die unvollständige Leistungsfähigkeit oder die Vorbelastung vom Alltag könnten das Training negativ beeinflussen.

Die Zielgruppe sollte in jeder Kursplanung festgelegt sein, die Anzahl der Teilnehmer sollte dem Kurs entsprechend angepasst werden. Ein zu großer Kurs bei einer Rückengymnastik würde die Übersicht des Trainers beeinflussen und er könnte nicht mehr alle Fehler korrigieren. Damit ist das Ziel des Kurses nicht mehr erreicht.

Die Altersgruppe sollten ebenfalls festgelegt sein, um die Gruppendynamik aufrecht zu erhalten. So würden zu junge oder zu alte Teilnehmer evtl. das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe beeinträchtigen. Wenn jedoch keine Altersgrenze festgelegt wird, musst der Trainer flexibel reagieren.

Zielsetzungen sind der Wichtigste Teil eines Kurses, dabei stehen sie im direkten Zusammenhang mit der Zielgruppe. Die lang oder kurzfristigen Ziele sollten ebenso an den Trainingszustand der Teilnehmer angepasst werden, um sie nicht zu über oder unterfordern.

4 Planung einer Wirbelsäulengymnastik

4.1 Zielgruppe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.2 Ziele einer Wirbelsäulengymnastik

Allgemeine Ziele der Wirbelsäulengymnastik ist das Lindern von Rückenschmerzen sowie die Steigerung des Allgemeinbefindens. Das spezielle Ziel ist die Kräftigung der Rückenmuskulatur.

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Details

Seiten
9
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668598089
Dateigröße
509 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v384970
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,3
Schlagworte
Gruppentraining

Autor

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Titel: Gruppentraining. Optimaler Phasenverlauf einer Kurseinheit