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Das inzestuöse Band zwischen Vater und Tochter in "Die Marquise von O…" von Heinrich von Kleist

Eine psychoanalytische Annäherung

Hausarbeit 2014 16 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Heinrich von Kleists „Die Marquise von O“

2. Der Begriff Inzest in seiner Bedeutung für „Die Marquise von O“ und die Psychoanalyse nach Sigmund Freund
2.1. Definition des Begriffs Inzest
2.2. Ein Blick auf die psychoanalytische Literaturwissenschaft und Freuds Psychoanalyse
2.2.1. Modell des psychischen Apparats
2.2.2. Das Unbewusste und die Sexualität
2.3. Inzest als Teil Freudscher Lehre

3. Familie und Inzest: Psychoanalytisch ein Tabu?
3.1. Der psychoanalytische Blick auf die Marquise von O und Herrn von G
3.2. Die Vater-Tochter-Beziehung: ein Zustand der Bewusstlosigkeit

4. Fazit: Inzest- oder Versöhnungsszene? Kleists Schlüsselloch in der Versöhnungsszene

3. Literaturverzeichnis

1. Einleitung: Heinrich von Kleists „Die Marquise von O…“

Die Novelle „Die Marquise von O…“ von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1808 wird stetig kontrovers auf unterschiedlichsten Ebenen diskutiert. Gerade durch die Leerstellen Kleists sind seine Werke noch heute schwer zugänglich und interpretationsfähig, da sie einen großen Spielraum für die Kreativität des Lesers lassen. Eine solche Leerstelle, die vermeintliche In- zestszene der Marquise von O… mit ihrem Vater, dem Kommandanten der Zitadelle von M…1, gerät fortwährend in literarische Gespräche und Diskussionen, da nicht klar ist, ob und weshalb die Inzestszene als solche bezeichnet werden sollte oder nicht. Mithilfe der Figuren- analyse nach der psychoanalytischen Literaturwissenschaft soll erarbeitet werden, inwieweit man „Die Marquise von O…“ als inzestbeinhaltende Novelle lesen kann.

Doch wieso sollte man die Psychoanalyse nun gerade für die Deutung eines solchen literari- schen Werkes nutzen? Diese Frage ist berechtigt, wenn die Anwendung von Freuds Psycho- analyse doch schwierig und abstrakt gesehen werden kann. Eine Erklärung wäre die Tatsache, dass Literatur immer ein Ergebnis psychischer Aktivitäten darstellt und somit durch die Psy- choanalyse rückentschlüsselt werden kann.2 Damit ist die Literatur als „kontrollierte und re- flektierte Bewußtmachung unbewußter Rezeptionsprozesse zu begründen“, was bedeutet, dass hinter dem Text des Autors eine psychische Produktion „bestimmter gesellschaftlich[er], his- torisch-kulturelle[r]“ Einflüsse steht, die sich auf das Werk und die damit verbundene Inter- pretation auswirkt.3 Im Hinblick auf die literaturwissenschaftliche Anwendung der Psycho- analyse nach Freud sind sowohl das Seelenmodell als auch die Traumdeutung, inhaltlich ver- knüpft in dem Unbewussten, unabdingbar. Nur durch die Betrachtung des Unbewussten wird es möglich, das Verhalten von Figuren zu interpretieren und zu analysieren, um so den Text hinter dem Text lesen und verstehen zu können. Es wird versucht, unbewusste Prozesse auf- zudecken und analytisch für die Gesamtheit des Werkes anzuwenden. Dabei wird bewusst auf die psychoanalytische Anwendung bezüglich des Autors und seines isolierten Textes verzich- tet, jedoch die Sprache hinter den Handlungen der Figuren analysiert.

2. Der Begriff Inzest in seiner Bedeutung für „Die Marquise von O…“ und die Psychoanalyse nach Sigmund Freund

Die Versöhnungsszene des Vaters, dem Herrn von G…, und seiner Tochter, der Marquise von O…, stellt in der Gesamtbetrachtung des Werkes von Kleist eine „Balance zwischen Anfang und Ende der Geschichte“4 dar, da sie parallel zu der Vergewaltigungsszene gelesen werden kann und somit durch diese Erzählstruktur ein Rahmen gebildet wird. Doch fraglich bleibt die sprachliche Darstellung Kleists, die Assoziationen zur Annahme hervorruft, indem diese Sze- ne eine Tabuszene darstellen könnte, da sie einen Inzest zwischen Vater und Tochter an- schneidet. Um der Frage, ob diese Annahme berechtigt ist, nachzugehen, muss man sich zu- nächst dem Begriff Inzest annähern.

2.1. Definition des Begriffs Inzest

Der Begriff Inzest [lat. incestus „Blutschande“], beinhaltet die „sexuelle Beziehung zwischen engen Verwandten“5 (z.B. Eltern-Kinder, Geschwister) untereinander. Das Inzesttabu6 gilt dabei in jeglicher Form in allen menschlichen Gesellschaften und wird „[o]ft […] auch auf größere Verwandtschaftsgruppen ausgedehnt, [wobei es] [i]n einigen wenigen Gesellschaften […] für bestimmte Personen (Fürstenhäuser, Adel,) aufgehoben [wird].“7 Dabei ist das Be- sondere des Inzestes „die Unerbitterlichkeit seiner Struktur als Unerlaubtes“8, wie es später noch genauer erläutert wird. Wichtig ist festzuhalten, dass Kleist bewusst mit einem „Tabuthema“ der damaligen Zeit gespielt, und dies durch die Schlüssellochszene und der Anwesenheit der Obristin, der Mutter der Marquise von O…, deutlich gemacht hat.

Durch die Definition des Begriffs „Inzest“ wird es nun möglich, die Versöhnungsszene genauer zu betrachten. Methodisch wird dafür die Psychoanalyse nach Sigmund Freud gewählt, um das Verhalten der Figuren zu erläutern und den Begriff Inzest bezüglich seiner Gesamtheit und Bedeutung für die menschliche Psyche anwenden zu können.

2.2. Ein Blick auf die psychoanalytische Literaturwissenschaft und Freuds Psychoanalyse

Die psychoanalytische Literaturwissenschaft umfasst unterschiedliche Ansätze zur Untersu- chung von literarischen Texten und den „psychischen Prozessen auf Seiten der Autoren und Leser unter verschiedenen Fragestellungen“9. Einer der ersten Begründer war Sigmund Freud, dessen Erkenntnisse der klassischen Psychoanalyse, vor allem die Erforschung unbewusster und psychischer Prozesse, bahnbrechend für die Erschließung literarischer Texte seit den 1970er Jahren sind. Ziel dieser Herangehensweise ist es, „literarische Texte auf neue, frucht- bare Weise zu erschließen“10, damit „Manifestationsformen des Unbewussten im literarischen Werk [erschlossen werden]“11.

2.2.1. Modell des psychischen Apparats

Um die Psychoanalyse Freuds für die Literaturinterpretation zu nutzen, und so „den latenten Gehalt eines literarischen Textes zu entschlüsseln“12, muss man einen Blick auf Freuds Mo- dell des psychischen Apparats, sein Seelenmodell, werfen. Sigmund Freud unterscheidet hier- bei drei Größen, die während der unterschiedlichen Lebensphasen die Individualentwicklung manifestieren: das Es, das Ü ber-Ich und das Ich.13 Das Es bildet den Mittelpunkt der Seele, hier sind die Triebe, „die nach unmittelbarem Ausdruck verlang[en]“14, verankert. Zudem wird das Unbewusste in diesem Teil der Psyche am deutlichsten. Unbewusst ist es insofern, als dass es nicht unmittelbar bewusst erreichbar ist und somit nicht leicht zugänglich gemacht werden kann.15 Außerdem entwickelt sich das Unbewusste immer weiter, wobei ein Teil be- reits seit der Geburt vorhanden ist, und fachsprachlich auch als „das Verdrängte“16 bezeichnet wird. Darüber hinaus sind die Triebziele ungeachtet der Rationalität, sozialen Verträglichkeit oder der Moral, sofort umzusetzen und müssen gestillt werden. Dies liegt daran, dass die Triebe immer antreiben, beeinflussen, ihre Befriedigung verlangen und die Oberhand der Psyche gewinnen wollen, wodurch sie durch Verdrängung in das Unbewusste gelangen kön- nen.17 Die zweite Instanz, das Ü ber-Ich, steht in Korrelation mit dem Es, da es für die Trieb- befriedigung wie eine Zäsur wirkt, die die Werte und Normen des sozialen Umfeldes berück- sichtigt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man das Ü ber-Ich nicht mit dem Gewissen gleich- setzen darf, „da es dessen bewussten und vorbewussten ethnischen Grundsätzen nicht genau entspricht“18. „Das Ü ber-ich [strebt] nach absoluter Konformität mit verinnerlichten sozialen Erwartungshaltungen“19, wobei das Es die Triebempfindung-, steuerung- und befriedigung zu erfüllen verlangt. Die letzte Instanz, das Ich, „umfasst […] mehr als nur die bewusste und vorbewusste Persönlichkeit“, da es nicht nur für das Denken, Fühlen und Lernen zuständig ist, sondern nach Freud auch für „Verdrängung, Widerstand [und] Projektion“.20 Dabei finden auch diese Prozesse unbewusst statt, da man sie nicht realisieren und keine Kontrolle über sie erlangen kann.21

Die Interaktion dieser drei Größen ist für die Psychoanalyse und die Traumdeutung nach Freud eine wichtige Komponente. Dabei stellte Freud fest, dass die „dunklen Eigenschaften“ des Es und Ü ber-Ich nicht als negativ zu bewerten sind, sondern das Es zum sinnliches Genuss motiviert und das Ü ber-Ich zum sozialen Verhalten, wodurch eine ausgeglichene Basis der Psyche erlangt werden kann, wenn sich beide im Gleichgewicht befinden.22

2.2.2. Das Unbewusste und die Sexualität

Freud bezieht sich in seiner Theorie immer wieder auf das Unbewusste des Menschen, ein Prozess, der nicht oder nur schwer zugänglich gemacht werden kann. Dabei unterscheidet man die Psyche in das Bewusstsein und das Unbewusste, sodass es „zwei verschiedene Arten von psychischen Prozessen geben müsste“23. Für ihn sind die Verhaltensweisen der Menschen ohne die Berücksichtigung des Unbewussten nicht erklärbar, da sie „im Laufe der individuellen Entwicklung“ stetig fortwachsen.24 Er sieht das Unbewusste als eine permanent wirkende Kraft, die jederzeit im Zusammenspiel von Bewusstsein und Unbewusstsein, die Psyche des Menschen beeinflusst. Wichtig ist, dass das Unbewusste keinesfalls mit dem Vorbewussten gleichgesetzt werden darf. Der Unterschied liegt darin, dass das Unbewusste „alles jenes [ist], was uns nicht im Bewusstsein ist und woran wir uns auch dann nicht erinnern können, wenn wir es versuchen“, dagegen das Vorbewusste die Prozesse einschließt, die man beliebig abrufen kann, die aber nicht „ständig aktiv im Bewusstsein sind“.25

Zum Unbewusst en gehört, nach Freud, auch die Traumdeutung, da sie zwischen manifestem Trauminhalt und latentem Traumgedanken unterscheidet. Der Traumgedanke umfasst dabei das Unbewusste, „die verborgene Botschaft des Traumes“, und damit die geheimen Wünsche des Träumers.26 Zur Aufschlüsselung dieses versteckten Gehaltes müssen die „Mechanismen der Traumarbeit (Verdichtung und Verschiebung) rückübersetzt werden“.27 Daher lässt sich sagen, dass nach der Verdichtung, der „latente Traum umfang- und inhaltsreicher als der ma- nifeste ist“, da z. B. ähnliche Elemente miteinander verschmolzen werden; Verschiebung hin- gegen bedeutet, dass „[…] das latente[] Element durch etwas Entfernteres ersetzt [wird]“.28

Ebenso wie dem Unbewussten wird auch der Sexualit ä t eine große Bedeutung für die Psycho- analyse zugeschrieben. Sie ist unabdingbar für die Individualentwicklung und wirkt sich dau- erhaft auf unser Verhalten und unsere Denkmuster aus. Freud fand heraus, dass „das, was verdrängt wird, stets in irgendeiner Form mit Sexualität zusammenhängt“.29 Dabei verdrängen die Menschen nicht wahllos undefinierte Dinge, sondern „sexuelle Wünsche oder […] Affek- te, die auf sexuelle Wünsche zurückgehen“30. Vereinfacht gesagt zeigen sich auch hier die Triebe, die das Es in sich trägt. Freud gibt der Sexualit ä t dabei auch den inhaltlichen Punkt der sinnlichen Aktivität bei, sodass er diesen Begriff nicht nur auf sexuelle Lust und den Lie- besakt bezieht, sondern mit einem weitgefassten Begriff umgeht.31 Wichtig ist diese besonde- re Begriffsdefinition insofern, als dass Freud damit auch Prozesse der Sexualit ä t zuschreiben kann, die im späteren Verlauf des Lebens z. B. als Scham empfunden werden, wie beispiels- weise die Erleichterung beim Stuhlgang. Auch in solchen Fällen wird ein Trieb psychologisch befriedigt und die Sexualit ä t damit gestillt; ein Prozess im Unbewussten, der den Menschen in seiner Ganzheit und dem Verständnis von Freud oftmals nicht klar ist.

2.3. Inzest als Teil Freudscher Lehre

Bezieht man den Begriff Inzest auf Freuds Psychoanalyse, ist festzuhalten, dass das Inzesttabu als Verbot eine Voraussetzung für die Entwicklung der menschlichen Kultur und ihren Pro- zessen darstellt. Gerade weil dieses Tabu ein verwirrender, undefinierbarer Begriff ist, bleibt Spielraum für Freuds Interpretationen, indem er durch die „Unheimlichkeit des Begriffs […] die Produktion von Mythen in Gang [setzt]“32. Dies bedeutet, dass durch das Verbot über die- se Thematik zu reden, zu schreiben oder sie sogar zu erleben, ein Prozess freigesetzt wird, der genau dessen Widersetzung verlangt. Das Zusammenspiel von Es, Ü ber-Ich und Ich, fordert, sich gegen die gesellschaftlichen Normen, das Inzesttabu, zu wehren. Es wird eine Thematik beschrieben, die nicht beschrieben werden darf. Unbewusst ist das den Autoren, in diesem Fall Heinrich von Kleist, nicht zugänglich und gerade daher spielt die Psychoanalyse eine wichtige Rolle, da er die Versöhnungsszene derart überzogen dargestellt hat, dass sie unmittelbar mit dem Begriff Inzest in Verbindung gebracht werden kann.

Zudem sieht Freud hier im Zusammenhang auch den Ödipuskomplex, der besagt, dass sich „im Lauf [der] kindlichen Entwicklung“33 ein Inzestwunsch ausprägt. Dabei strebt das Individuum eine Übereinstimmung mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil an und richtet seinen Wunsch auf diesen aus, wohingegen „gegenüber dem gleichgeschlechtlichen Elternteil […] Hass und Todeswünsche“34 entstehen können.

3. Familie und Inzest: Psychoanalytisch ein Tabu?

Bedeutsam ist zunächst, bezogen auf diese Arbeit, dass Freud sich bewusst war, dass „jede Dichtung der Überdeutung ‚fähig‘ sei“, da „Überdeutung […] soviel wie ‚mehrschichtige Interpretation‘ [besagt]“ und ein Werk als ein „gleichbleibendes Phänomen […] in variieren- den Bezugssystemen variierenden Stellenwert [einnimmt]“.35 Diese Erkenntnis ist für die psychoanalytische Interpretation der Inzestszene, wie auch für den Begriff Inzest, zu beach- ten.

Kleist spielt in seiner Novelle „Die Marquise von O…“ mit dem Inzesttabu der damaligen Zeit. Er benutzt seine Sprache und die gewählten Perspektiven für den Lesers so geschickt, dass der Verdacht aufkommt, dass in der Versöhnungsszene zwischen Vater und Tochter nicht nur eine familiäre Versöhnung stattfindet, sondern ein Inzest vorliegen könnte. Kleist durchbricht bewusst das Familienbild im 18. Jahrhundert, „die Semantik der Liebe auszufor- mulieren“ und „Inzest […] als außermoralisches Verhalten“ darzustellen.36 Dabei stellt sich „die ‚Natürlichkeit‘ der familiären Beziehung […] erst durch das Gegenbild der ‚Blutschan- de‘“37 dar, von dem eine Distanzierung gefordert wird. Somit arbeitet Kleist in seiner Novelle bewusst mit dem „Unheimlichen“, nach Freud dem „Schreckhaften, Angst- und Grauenerre- gen[den]“, um das Inzesttabu zu thematisieren.38

[...]


1 Der Kommandant der Zitadelle von M… wird in Kleists Werk „Die Marquise von O…“ unter anderem unter dem Namen Herr von G… oder Obrist aufgeführt, die auch in dieser Arbeit als Synonyme für den Vater der Marquise von O… gebraucht werden sollen. Vgl. dazu Heinrich von Kleist: Die Marquise von O… . Anm.: Doering, Sabine. Nachw.: Wagenknecht, Christian., Stuttgart: Reclam 2004.

2 Vgl. Walter Schönau: Einführung in die psychoanalytische Literaturwissenschaft. Stuttgart: Metzler, 1991, S 81f.

3 Vgl. Schönau 1991, S 82.

4 Heinz Politzer: Der Fall der Frau Marquise. Beobachtungen zu Kleists Die Marquise von O… . In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte. 51. Jahrgang (1977), S. 98.

5 [Art.] Inzest. In Brockhaus. Die Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Bd. 10 [HERR-ISS], 20. Auflage. Mannheim: F.A. Brockhaus GmbH 1989, S. 639.

6 Definition Inzesttabu: „Inzesttabu, kulturelle Norm, die Sexualität zwischen Mitgliedern der Kernfamilie (Familienverband) ausschließt. Beim Menschen werden Sexualbeziehungen zwischen nahen Verwandten als Inzest oder Blutschande bezeichnet. Die Verletzung des Inzesttabus, eines der ältesten aus magisch-religiösen Quellen gespeisten Sexualtabus, ist in den meisten Gesellschaften ein schwer geahndetes Sexualdelikt. Dem Tabu liegt die genetisch vorprogrammierte Lerndisposition der Inzuchtvermeidung zugrunde.“ Vgl. dazu: http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/inzesttabu/34463 (Zugriff: 06.08.2014, 11:54).

7 Brockhaus 1989, S. 639.

8 Dagmar von Hoff: Familiengeheimnisse. Inzest in Literatur und Film der Gegenwart. Literatur - Kultur - Ge- schichte. Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte. Große Reihe, Bd. 28. Köln: Böhlau Verlag GmbH & Cie 2003, S. 1.

9 Tilmann Köppe / Simone Winko: Neuere Literaturtheorien. Eine Einführung. Stuttgart: J.B. Metzler 2008, S. 64.

10 Ebd.

11 Vera Nünning / Ansgar Nünning: Methoden der literatur- und kulturwissenschaftlichen Textanalyse. Ansätze - Grundlagen - Modellanalysen. Stuttgart: J.B. Metzler 2010, S. 51.

12 Köppe/Winko 2008, S. 74.

13 Vgl. ebd., S. 65f.

14 Nünning/Nünning 2010, S. 51

15 Vgl. Köppe/Winko 2008, S. 65f.

16 Ebd., S. 66.

17 Henk de Berg: Freuds Psychoanalyse in der Literatur- und Kulturwissenschaft. Eine Einführung. Thübingen: Narr Franke Attempto Verlag GmbH & Co. KG 2005, S. 11.

18 Vgl. de Berg 2005, S. 58.

19 Vgl. Nünning/Nünning 2010, S. 52.

20 De Berg 2005, S. 58f.

21 Vgl. ebd., S. 59.

22 Vgl. ebd., S. 61.

23 Ebd., S. 7.

24 Nünning/Nünning 2010, S. 52.

25 Ebd.

26 Vgl. Nünning/Nünning 2010, S. 52.

27 Ebd.

28 Ebd.

29 De Berg 2005, S. 10.

30 Ebd.

31 Vgl. Nünning/Nünning 2010, S. 52.

32 Von Hoff 2003, 29.

33 http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/inzestwunsch/7453 (Zugriff: 06.08.2014, 11:59).

34 Ebd.

35 Peter von Matt: Literaturwissenschaft und Psychoanalyse. Stuttgart: Reclam 2001, S. 37.

36 Von Hoff 2003, S. 84.

37 Ebd.

38 Vgl. ebd., S. 86.

Details

Seiten
16
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668601826
ISBN (Buch)
9783668601833
Dateigröße
689 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v386006
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Institut für Germanistik
Note
1,0
Schlagworte
band vater tochter marquise heinrich kleist eine annäherung

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