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Die ausgrenzende Einheit. Wie Inklusion und Exklusion Nationalstaaten formten

Hausarbeit 2017 21 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I . Einleitung

II. Nation und Nationalismus als elitäres Konstrukt
1. Öffentlichkeit als neue und elitäre Kommunikationsplattform
2. Die Idee der Nation und des Nationalismus und deren Identität

III. Das Prinzip der Inklusion und Exklusion in der Geschichte

IV. Inklusion und Exklusion als Teil der Nationsbildung

V. Fazit

VI. Ausblick

VII. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Inzwischen existiert die Idee der Nation seit ungefähr 250 Jahren.[1] Das ist im Vergleich zu den Erzählungen vieler nationaler Mythen ein relativ junges Alter. Denn würde man den Aussagen dieser Mythen, mit denen sich viele Nationen legitimieren, Glauben schenken, dann würde so manche Nation bereits seit prähistorischen Zeiten existieren.[2] Im aktuellen Forschungsdiskurs herrscht inzwischen der Konsens, Nationen als ein ideelles Konstrukt gebildeter Eliten zu verstehen. Lediglich unter den Vertretern der unterschiedlichen Analyseansätze zur Nationenentstehung herrscht ein Dissens in Bezug auf allgemein gefasste Aussagen über nationalistische Bewegungen.[3] Dabei stehen jedoch andere Fragen im Mittelpunkt, wie z.B.: Ist eine Unterscheidung in Staatsnation und Kulturnation möglich und waren Ethnien und Sprache oder doch Wille und Ökonomie für die Nationsgründung entscheidend?[4]

Ganz unabhängig davon, welche Beweggründe letztlich zur Bildung einer Nation geführt haben mögen, war jede Nationenentstehung stets von dem Prinzip der Inklusion und Exklusion begleitet. Denn bei jeder Nationsbildung kam es bei einer oder mehreren Gemeinschaften zu inkludierenden Prozessen, die zugleich andere bzw. sich selbst von anderen Gemeinschaften exkludierten. Ein Fall einer inkludierenden Nationsbildung war die Vereinigung Deutschlands im Jahr 1871. Als Beispiel für eine exkludierende Nationsbildung kann die Staatsgründung Griechenlands im Jahr 1821 genannt werden. Wichtig dabei ist die Beachtung, dass Inklusion stets mit Exklusion einhergeht. In dieser Ausarbeitung soll deshalb auf die Bedeutung des Begriffspaars Inklusion und Exklusion in Relation zur Nationsgründung eingegangen werden. Die vor diesem Hintergrund stattfindende Untersuchung wird zunächst die Entstehung und die Merkmale des Nationenkonzepts betrachten – mit der Vorbedingung der Öffentlichkeit als transregionale Kommunikationsplattform. Im weiteren Verlauf wird das Prinzip der Inklusion und Exklusion und dessen historische Anwendung in menschlichen Gesellschaften beschrieben. Im letzten Teil sollen die Auswirkungen des korrelaten Begriffspaars der Inklusion und Exklusion auf die Bildung von Nationen untersucht werden.

II. Nation und Nationalismus als elitäres Konstrukt

Heute versteht man unter dem Begriff Nation eine auf ein Territorium festgelegte und sprachlich wie kulturell zusammengehörige Gemeinschaft, die durch eine weit zurückreichende Geschichte ihr Staatsgebilde rechtlich legitimiert und verwaltet.[5] Dabei unterlag der Nationenbegriff im Laufe der Zeit einem Wandel, der im 18. und 19. Jahrhundert in seine heutige Definition mündete.[6] Durch die sich von Monarchen emanzipierenden und elitären Gemeinschaften der einzelnen Staaten verbreitete sich die neue Idee des Nationalismus. Spätestens mit den Revolutionen von 1776 und 1789 in Amerika und Frankreich startete der Nationalismus seinen globalen Siegeszug. Um in diese Erfolgsspur gelangen zu können, benötigten diese elitären, meist bürgerlichen Gemeinschaften jedoch zuvor eine gemeinsame Kommunikationsplattform – in diesem Fall die Öffentlichkeit.[7]

1. Öffentlichkeit als neue und elitäre Kommunikationsplattform

Um die Entstehung des Nationalismus und seine inkludierende und exkludierende Eigenschaft besser verstehen zu können, ist es wichtig, die Genese der Nationenidee nachzuverfolgen. Ein wichtiger Faktor der Nationsbildung war ein Wir-Gefühl von transregionalen Gemeinschaften. Solch ein Wir-Gefühl von weit auseinandergelegenen Gemeinschaften war jedoch bis zum Mittelalter nicht selbstverständlich.[8] Denn meist beschränkte sich eine Gemeinschaft auf die umliegenden Dörfer bzw. Städte innerhalb kleinerer Territorien. Auch wenn es Staaten gab, die zahlreiche Ländereien umfassten, war lediglich der Monarch bzw. dessen Dynastie das identitätsstiftende Moment neben den örtlichen Gemeinschaften.[9] Demzufolge war eine Gemeinschaftsbildung, beispielsweise innerhalb des Heiligen Römischen Reiches, beschränkt. Dies hatte zur Folge, dass sich im Regelfall Menschen aus Münster nicht direkt mit Menschen aus Bern identifizieren konnten – abgesehen von der Religion, deren Bindungskraft während der Reformationszeit jedoch schwand. Die gleiche Beschränkung traf nicht nur auf das Heilige Römische Reich zu, sondern auch auf Gemeinschaften wie beispielsweise in Frankreich, das seit dem Mittelalter einen zentralistischen Staat bildete.[10]

Dieser Umstand des regional begrenzten Weltbildes sollte sich jedoch zu Beginn der frühen Neuzeit ändern. Denn mittels des Buchdrucks konnten nicht nur Bücher, die zuvor in mühsamer Handarbeit geschrieben wurden, massenhaft gedruckt und verkauft werden, sondern auch Flugblätter und Zeitungen entstanden nun als informationstransportierende Medien, die in der Lage waren, das regional begrenzte Weltbild aufzubrechen.[11]

Der neu aufkommende Wohlstand, der aus dem Handelsgewerbe resultierte (bekannte Handelsnetze und Handelsknotenpunkte waren und hier die Hanse oder auch Mittelmeerstädte wie Genua und Venedig sowie Kaufmannsfamilien wie die Fugger aus Augsburg oder die Medici aus Florenz), sorgte für eine Ausweitung der Edukation und der damit einhergehenden Alphabetisierung, die seither für einen wachsenden Bevölkerungsanteil erschwinglich war.[12] Diese sich ausweitende Edukation ermöglichte eine neue und bessere Partizipationsmöglichkeit nicht adliger Personen in ihren Staaten. Spätestens durch den Westfälischen Friedenskongress waren bürgerliche Beamte aufgrund der sich vergrößernden Verwaltungsaufgaben nicht mehr aus dem administrativen Staatswesen wegzudenken.[13]

Aus diesem Zusammenspiel von Massenmedien, frühem Kapitalismus, Edukation und Beamtentum entwickelten sich das Bürgertum als neue Gesellschaftsschicht und parallel dazu das Phänomen der Öffentlichkeit als deren transregionale Kommunikationsplattform.[14]

Die Kommunikationsplattform der Öffentlichkeit resultierte aus dem öffentlichen Räsonieren insbesondere bei Zusammenkünften des Bürgertums. Diese Zusammenkünfte konnten in Salons, Café-Häusern oder bei Tischgesellschaften stattfinden sowie in Theater- und später auch in Konzerthäusern und Kunstausstellungen. Allerdings konnte sich meist nur das betuchte und gebildete Bürgertum den Zugang zu diesen öffentlichen Einrichtungen leisten und dort partizipieren. Frauen wurden beispielsweise aufgrund ihres Geschlechts der Zugang zu manchen Zusammenkünften verwehrt. Dadurch entstanden neben der männlichen und bürgerlichen Öffentlichkeit weitere Öffentlichkeiten bzw. Gegenöffentlichkeiten, die sich in einer hegemonialen Konkurrenz zur Meinungs- und Deutungshoheit befanden.[15] Aus dem Räsonieren und dem damit zusammenhängenden Meinungs- und Informationsaustausch entwickelte sich nach und nach die Idee der Nation, die im Wesentlichen auf elitäre Kreise zurückgeführt werden kann. Denn die neue emanzipierte Schicht des Bürgertums strebte nach Macht und Kontrolle sowie nach mehr Wohlstand und Sicherheit. In Staaten, in denen die Bürger Teil einer regionalen Gemeinschaft innerhalb eines Großreiches wie dem Habsburgerreich, dem Osmanischen Reich oder dem Russischen Zarenreich waren, kam neben den oben genannten Gründen noch eine souveräne Selbstverwaltung – also das Ausscheiden aus diesen multiethnischen Staaten – hinzu.[16] Außerdem ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass nicht in allen Staaten bzw. nicht sofort überall ein Bürgertum entstanden ist. In manchen Regionen, wie im zur K&K-Monarchie gehörenden Ungarn, nahm der Landadel lange Zeit die Rolle des Bürgertums ein, der nahezu dieselben Ziele verfolgte wie das Bürgertum in anderen Staaten.[17]

2. Die Idee der Nation und des Nationalismus und deren Identität

Im Laufe der Zeit veränderte sich der Begriff der Nation, der ursprünglich aus dem Lateinischen stammt und „Geburt“ bedeutete. Ab dem Hochmittelalter gebrauchten Studenten diesen Begriff, um damit ihre Herkunft zu benennen. Im weiteren Verlauf war mit Nation bis in die Epoche der Frühen Neuzeit hinein ein „bunter Haufen“ oder „Mischvolk“ oder schlicht eine bestimmte Gruppe von Menschen gemeint, die keinen territorialen Bezug hatten. Im 17. und 18. Jahrhundert fasste man gesellschaftlich gehobene Gruppierungen wie Kaufleute oder Juristen unter diesem Begriff zusammen. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bezeichneten sich dann elitäre Gruppen vermehrt als Nation und ab 1789/1791 wurde damit die Gesamtbevölkerung des französischen Staats in der ersten demokratischen Verfassung Europas zusammengefasst.[18]

Eben mit den aus den erfolgreichen Revolutionen in Amerika und Frankreich entstanden Staaten, die sich auf einen gesetzgebenden und gewaltenteilenden Staatsvertrag bzw. eine gemeinsame Verfassung beriefen und darin ihre Legitimation sahen, wurde der Begriff der Nation endgültig auf ein Territorium bezogen.[19]

Um eine Nation erschaffen zu können, war die Ausbildung einer nationalen Identität sehr wichtig, die von einer Masse angenommen werden konnte. Zur Erschaffung einer nationalen Identität trugen ganz unterschiedliche Kriterien bei. Die Hauptkriterien der Identitätsbildung, die auch zur Legitimierung der Nation herangezogen wurden, waren Sprache, Kultur, Kunst und ein traditionelles Siedlungsgebiet. Je nach den Interessen der elitären Gemeinschaften und dem Entstehungszeitpunkt der nationalen Bewegung wurden diese Kriterien zur Nationsgründung von nationalistischen Bewegungen unterschiedlich stark betont.[20] Hierzu folgt nun ein Überblick über die einzelnen Kriterien, die als eine allgemeine Grundlage der nationalistischen Bewegungen identifiziert werden können:

Sprache: Wie im vorherigen Abschnitt deutlich geworden ist, war die Kommunikation ein wichtiger Faktor für eine nationalistische Bewegung. Die Sprache war für die Kommunikation der Dreh- und Angelpunkt und stellte deshalb gleichzeitig einen identitätsstiftenden Bezugspunkt für nationalistische Bewegungen dar, auch über Staatsgrenzen hinweg. Mit dem Beherrschen einer Sprache war es nicht nur möglich, Rezipient der Nationenidee zu sein, man konnte sie auch verbreiten und innerhalb einer Gemeinschaft rhetorisch partizipieren. Im Zusammenspiel mit dem Buchdruck, der eine Massenproduktion des Buch- und Zeitungsdrucks bewirkte, entstanden unter den verschiedenen Sprachen standardisierte Hochsprachen, die später in den Nationalstaaten zur Amtssprache erhoben wurden.[21]

Kultur: Die bindenden Faktoren der Kultur waren die (religiösen) Riten,[22] die feierlichen Anlässe, tradierte Bräuche, die Kleidung sowie die Ernährungs- und Verhaltensweisen. Die Kultur bot somit einen regional beschränkten Wiedererkennungscharakter und nonverbale Partizipationsmöglichkeiten. Ähnlich wie die Sprache konnte die Kultur ebenfalls über Staatsgrenzen hinweg identitätsstiftend wirken. Somit war es bereits auf visuelle Weise möglich – wie beispielsweise im Fall von traditioneller Kleidung –, ein heimatliches Gemeinschaftsgefühl sowie soziale Interaktion durch Brauchtum entstehen zu lassen – Gleiches gilt auch für Verhaltens- und Ernährungsgewohnheiten. Eine richtungsweisende Sinnstiftung sowie Moralität konnten durch Tradition und Rituale hergestellt werden, die von Kindheit an eingeübt wurden.[23]

Kunst: Die Kunst muss hier separat zur Kultur genannt werden. Zwar hat die Kultur oft maßgeblich auf die Kunst eingewirkt, andererseits konnte Kunst mit ihrem Facettenreichtum auch prägend für eine Kultur sein. Neben traditionellen Tänzen und malerischen Darstellungen, die der Kultur triviale Charaktereigenschaften verleihen konnten, war sie auch in der Lage, durch Unikate und Darstellungen – wie im schauspielerischen und musikalischen Bereich – neue und vielschichtige Betrachtungsweisen erzeugen zu können. Ein entscheidender Aspekt der Kunst bestand darin, dass sie ein Forum für Zusammenkünfte war, wie sie auch bei der Ausbildung der Öffentlichkeit aufkamen, zudem konnte sie zahlreichen Gesprächsstoff bieten. Daher hatte die Kunst nicht nur einen soziokulturellen, sondern in einem gewissen Maße auch einen politischen Zweck. Das identitätsstiftende Moment der Kunst findet sich dabei mehr in dem zur Kultur übergehenden volkstümlichen Bereich, wie Volkstänze und Lieder oder die Gestaltung bestimmter Objekte, die von ganzen Gebäudekomplexen bis hin zu Ringverzierungen eine breite Palette abdeckte.[24]

Siedlungsgebiet: Die identitätsstiftende Eigenschaft des Siedlungsgebiets als nationsbildender Bezugspunkt lag, neben einer Siedlungstradition, in den topographischen Charakteristika. Das bedeutet, die Heimat ist mit Flüssen, Tälern und Gebirgen oder weiten Ebenen sowie Wäldern und Küstenregionen verbunden. An den landschaftlichen Aspekt schließt sich der klimatische Aspekt an. Denn das Klima bestimmte nicht nur, welche Nutzpflanzen angebaut und welche Tiere vor Ort leben und gehalten werden konnten, es konnte durch wetterbedingte Phänomene auch Alleinstellungsmerkmale entstehen lassen.[25] Diese Aspekte prägten das soziale Leben der Siedler und ihrer Nachkommenschaft. Ein weiterer Gesichtspunkt, der das Siedlungsgebiet identitätsstiftend wirken ließ, war die genealogische Weitergabe von Grundstücken und Gebäuden, die über viele Generationen hinweg ebenfalls eine sehr starke Bindung zur Heimatregion mit sich brachte.[26]

[...]


[1] Vgl. Anderson, Benedict: Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts, Frankfurt/Main 1996, S. 14, sowie Hobsbawm, Eric J.: Nationen und Nationalismus. Mythos und Realität seit 1780, Frankfurt/Main³ 2005, S 28.

[2] Vgl. Kunze, Rolf-Ulrich: Nation und Nationalismus, Darmstadt 2005, S. 11 und das beschriebene Zitat von Ernest Renan:“ […] der historische Irrtum spielt bei der Erschaffung einer Nation eine wesentliche Rolle, und daher ist der Fortschritt der historischen Wissenschaft oft eine Gefahr für die Nation.“

[3] Vgl. Anderson, Erfindung der Nation, S. 15-17 sowie Estel, Bernd: Nation und nationale Identität. Versuch einer Rekonstruktion, Wiesbaden 2002, S. 38 f.

[4] Vgl. Kunze, Nation und Nationalismus.

[5] Vgl. Estel, Nationale Identität, S. 38

[6] Vgl. Estel, ebd., S. 24-28 und Hobsbawm, Mythos und Realität, S. 25-58.

[7] Vgl. Anderson, Erfindung der Nation, S. 44-54, sowie Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit: Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft, Frankfurt/Main 1990

[8] Vgl. Anderson, Vorgestellte Nation, S. 14-17.

[9] Vgl. Hobsbawm, Mythos und Realität, S. 34

[10] Vgl. Anderson, Erfindung der Nation, S. 14-17

[11] Vgl. Anderson, ebd., S. 44-54 sowie Eley, Geoff: Nations, Publics, and Political Cultures: Placing Habermas in the Ninteteenth Century, in; Culture/Power/History: A reader in contemporary social theory (1994) S. 289-339, S. 289-.306.

[12] Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit, S. 69-85.

[13] Habermas, ebd., S.69-85

[14] Anderson, Erfindung der Nation, S. 80 f. und Habermas, ebd., ebd.

[15] Eley, Nations, Publics, and Political Cultures, S. 307-319 sowie Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit, S. 86-90.

[16] Anderson, Erfindung der Nation, S. 72-87.

[17] Vgl. Anderson, Erfindung der Nation, S. 84 f.

[18] Estel, nationale Identität, S. 24-28.

[19] Hobsbawm, Mythos und Realität, S. 30.

[20] Vgl. Estel, nationale Identität, S. 67 sowie S. 94-96. Die Betonung und Hintergründe weshalb sich eine nationalistische Idee herausbildete gab Anlass zur deren Typologisierung, auf die in dieser Ausarbeitung aus Platzgründen nicht eingegangen wird.

[21] Anderson, Erfindung der Nation, S. 80-87

[22] Zur Beachtung soll hier gesagt sein, dass zwischen Kultur und Religion ein reziprokes Verhältnis besteht, das schwerlich getrennt werden kann und Religion hier in ihrer profanen Auswirkung zur Kultur zugezählt wird. Der identitätsstiftende Charakter der Religion auf nationalistische Bewegungen, ist für diese Arbeit zu Umfassend und bedarf einer gesonderten Ausarbeitung.

[23] Vgl. Anderson, Erfindung der Nation, S. 142-154 sowie Estel, S. 38 f. und Hobsbawm, Mythos und Realität, S. 66 f.

[24] Vgl. Özdogan, Mehmet Mihri: Nation und Symbol, Der Prozess der Nationalisierung am Beispiel der Türkei, Frankfurut/Main 2007, S. 140-299, S. 226-289, empfehlenswert hierzu ist auch: Betram, George W.: Kunst. Eine philosopische Einführung, Stuttgart 2005.

[25] Natürlich beschränken sich Wetterphänomen nicht auf ein Gebiet innerhalb einer Staatsgrenze, allerdings gibt es Phänomene wie den Monsun oder Tornados, die meist auf innerhalb weniger bestimmter Staaten auswirken.

[26] Vgl. Estel, Nationale Identität, S. 30 f und Hobsbawm, Mythos und Realität, S. 16-18.

Details

Seiten
21
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668608412
ISBN (Buch)
9783668608429
Dateigröße
546 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v386674
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen – Historisches Institut
Note
1,3
Schlagworte
Nation Nationalismus Nationalstolz Inklusion Exklusion Nationen Nationbiulding Öffentlichkeit Nationalismusforschung Nationalstaaten

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Titel: Die ausgrenzende Einheit. Wie Inklusion und Exklusion Nationalstaaten formten