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Lässt sich der kollaborative Konsum mit einer nachhaltigen Entwicklung vereinen?

Wie ökologisch nachhaltig ist zentrales bzw. dezentrales Sharing?

Seminararbeit 2017 22 Seiten

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Zusammenfassung

Diese Arbeit soll den Fokus auf die kritische Betrachtung des Aspekts der Nachhaltigkeit von Sharing Angeboten legen und dabei auch dementsprechende Motive von Konsumenten zur Partizipation in Sharing Netzwerken beleuchten. Insbesondere soll dabei die Frage geklärt werden, „wie ökologisch nachhaltig ist zentrales bzw. dezentrales Sharing?“. Zunächst werden dafür Grundlagen unter dem Abschnitt „Stand der aktuellen Forschung“ geschaffen bzw. kurze Definitionen zum besseren Verständnis erläutert, um eine Einführung in das Thema zu geben. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen der Sharing Economy und dem Nachhaltigkeitsaspekt deutlich gemacht. Danach wird im nächsten Gliederungspunkt anhand von Beispielen zwischen zentral und dezentral organisierten Sharing Angeboten unterschieden und versucht die Beispiele in Bezug auf die Nachhaltigkeit zu analysieren. Im darauffolgenden Abschnitt werden dann die Motive der Konsumenten zur Partizipation in den vorher vorgestellten Organisationsformen beleuchtet. Abschließend rundet ein Fazit und ein Ausblick für weitere Forschungsbereiche die Arbeit ab.

„Teilen statt Besitzen“ – im Zuge der Digitalisierung und den damit einhergehenden technischen Möglichkeiten erweist sich die „Sharing Economy“ als immer populärer werdende, neue Form des Konsums. Vor allem tragen diverse Internetplattformen dazu bei die Suchkosten zwischen Anbietern und Nachfrager erheblich zu minimieren. Kollaborativer Konsum, als Kern einer Ökonomie des Teilens, umfasst dabei neben dem Teilen von Musik- oder Filmdateien über das Internet auch zum Beispiel das Teilen von Autos, Kleidung und privatem Wohnraum. Die Airbnb-Studie „Deutschland teilt“ aus dem Jahr 2012 zeigt, dass bereits jeder zweite Deutsche Teil dieser Konsumbewegung ist. Über 50% der Bevölkerung haben schon Dinge auf dem Flohmarkt und im Internet an Privatperson verkauft bzw. von Privatpersonen gekauft, 29% haben Autos oder Fahrräder gemietet, 28% Privatunterkünfte ge- oder vermietet und 25% haben sich schon einmal selten genutzte Gegenstände geliehen. Diese Studie zeigt auch, dass kollaborativer Konsum kein Nischenthema mehr ist und lässt auf eine Weiterentwicklung der Ökonomie des Teilens schließen, da vor allem junge Menschen zwischen 14-34 Jahren die neue Konsumform in Anspruch nehmen. Die Ökonomie des Teilens ist eng verbunden mit dem Grundsatz des nachhaltigen Konsums.

Details

Seiten
22
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668621565
ISBN (Buch)
9783668621572
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v387717
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,3
Schlagworte
Konsum Entwicklung Unternehmen Nachhaltigkeit Sharing Konsumenten

Autor

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Titel: Lässt sich der kollaborative Konsum mit einer nachhaltigen Entwicklung vereinen?