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Lässt sich die Gouvernementalitätstheorie von Foucault auf die Machtausübung in Afghanistan übertragen?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2016 28 Seiten

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Gouvernementalitätstheorie

3. Einführung in Afghanistan

4. Überprüfung der Machttypen nach Foucault am Beispiel Afghanistan
4.1 Machttypus Warlords
4.2 Machttypus Stammesführer
4.3 Machttypus zentraler Regierungsstaat Afghanistan

5. Schluss

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Lässt sich die Gouvernementalitätstheorie von Foucault ganz oder teilweise auf die Ausübung von Macht in Afghanistan bzw. auf die zentrale Regierung in Kabul übertragen? Dieses Thema habe ich in Zusammenarbeit mit meiner Dozentin Frau Kämpf gewählt. Außerdem ist mein Interesse an Afghanistan groß, weil ich selbst aus diesem Land stamme und die gesellschaftlichen Strukturen bestens kenne.

Die vorliegende Arbeit wird sich mit der Frage der Übertragbarkeit beschäftigen. Zu unterscheiden sind dabei nach Foucault drei verschiedene Machttypen: erstens der mittelalterliche Gerechtigkeitsstaat, zweitens im 16. und 17. Jahrhundert der Disziplinar- und Verwaltungsstaat und drittens der Regierungsstaat ab dem 18. Jahrhundert. Die Frage nach der Übertragbarkeit der Gouvernementalitätstheorie von Foucault soll nach diesen drei Machttypen untergliedert und beantwortet werden.

Im Folgenden stelle ich als erstes die Gouvernementalitätstheorie von Foucault und insbesondere die von ihm unterschiedenen drei Machttypen vor. Eine kurze Einleitung in Afghanistan schließt sich an. Danach werde ich die einzelnen Machttypen der Gouvernementalitätstheorie von Foucault überprüfen, ob und wo diese in Afghanistan vorkommen. Ich werde zeigen, dass die Frage der Übertragbarkeit differenziert zu beantworten ist. Alle drei Machttypen kommen in Afghanistan vor. Sie betreffen jeweils unterschiedliche Bevölkerungsteile und Territorien, in denen sie vorherrschen, und sie sind unterschiedlich stark ausgeprägt.

2. Gouvernementalitätstheorie

Im Folgenden werde ich mich auf die Quellen Foucault: Die Gouvernementalität (2000)1 und Foucault: Sicherheit, Territorium, Bevölkerung (2006)2 beziehen und diese nach bestem Wissen zusammenfassen.

In den Jahren 1977 und 1987 hält Michel Foucault Vorlesungen am College de France. Dort führt er den Begriff Gouvernementalität ein. In seiner Vorlesung greift Foucault dabei auf Nicolo Machiavellis Werk „Il Principe“ aus dem Jahre 1532 zurück, das wieder verstärkt Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang 19. Jahrhundert beachtet wurde, ganz besonders in Deutschland. Auch benutzt Foucault Guillaume de La Perrière, Francois de La Mothe Le Vayer und Rousseau für Vergleiche und Zitate.

Unter der Überschrift „Künste des Regierens“, stellt Foucault in seiner Vorlesung die Problematik des Regierens seit dem Mittelalter dar, die viele offene Fragen beinhaltet. Unter anderem: „Wie sich regieren, wie regiert werden, wie die anderen regieren; durch wen regiert zu werden, […] bis zu welchem Punkt, zu welchen Zwecken, durch welche Methoden?“3. Die „Künste des Regierens“ sind Abhandlungen, die im Mittelalter ansetzen und die Foucault nach ihrer geschichtlichen Entwicklung zwischen den Abhandlungen „Ratgeber für den Fürsten“ und „Wissenschaft von der Politik“ einordnet. Man kann sich das so vorstellen, dass Foucault am Beispiel des mittelalterlichen Fürsten einen ersten Machttypus für einen Staat beschreibt, in dem ein Fürst souverän regiert. Einen zweiten Machttypus definiert Foucault für das 16. und 17. Jahrhundert für einen Staat, in dem Disziplin und Überwachung die Verwaltung sichern sollen. Ein dritter Machttypus entwickelt sich nach Foucault ab dem 18. Jahrhundert in einem Staat, in dem die Regierung nach dem Prinzip der Gouvernementalität handelt.

Für Machiavelli ist der mittelalterliche Fürst der Mittelpunkt, der souverän seine Position, Stellung und Macht beschützen und stärken will. Das Land des Fürsten und die Bevölkerung in diesem Land kommen danach. Nach Machiavelli muss sich der Fürst bemühen, eine Gesellschaft der Ordnung zu erschaffen. Diese dient dem Wohl der Allgemeinheit, wenn sich alle an die Gesetze halten. Das können Gesetze von Menschen sein oder Gesetze von Gott.

Foucault stellt dann den Begriff „Policey“ vor. Hierbei geht es um das absteigende Regieren tief in alle Ebenen der Bevölkerung hinein, dass „… bei einer guten Regierung des Staates die Familienväter ihre Familie, ihre Reichtümer, ihre Güter und ihr Eigentum gut zu regieren wissen, und dass auch die Individuen sich lenken lassen, wie es sich gehört“.4 Einfacher gesagt: Familienväter sind in ihrer Familie Abbildungen des Fürsten in seinem Staat und dass der Familienvater seine Familie gut zu regieren weiß, ist eine notwendige Voraussetzung für das gute Regieren des Staates.

Foucault fährt mit der „politischen Ökonomie“ fort. Dabei überträgt er das Modell des Familienvaters, der seine Ressourcen ökonomisch, also sparsam und bestmöglich für seine Familie einsetzt, auf die Lenkung des Staates durch den souveränen Fürsten.5 So ist es die Aufgabe des Fürsten, seinen Staat ebenso ökonomisch wie der Familienvater zu führen. Nach Foucault gibt Rousseau dem Wort Ökonomie im 18. Jahrhundert folgende Deutung: „weise Regierung des Hauses zum gemeinschaftlichen Wohl der ganzen Familie“.6 Einen weiteren Aspekt führt Foucault durch ein Zitat von La Perriére ein: „Regierung ist das richtige Verfügen über die Dinge, derer man sich annimmt, um sie dem angemessenen Zweck zuzuführen“.7 Foucault interpretiert „die Dinge“ als die Menschen in dem Territorium und ihre Beziehungen, ihre Verbindungen, ihre Verwicklungen mit jenen Dingen und allen Umständen in dem Territorium, die das gesamte Leben einer Gesellschaft umfassen. Als Beispiel fügt Foucault hier die Lenkung eines Schiffes durch seinen Kapitän ein. Ein Schiff zu lenken heißt, die Verantwortung für die Menschen auf dem Schiff zu übernehmen, die Verantwortung für das Schiff selbst und die Ladung an Bord des Schiffes; es heißt auch, die Einflüsse der Natur zu achten. Dieser Zusammenhang, die Leute am Leben zu erhalten und die Ladung sicher ans Ziel zu bringen und dabei auf die Einflüsse der Natur zu achten, charakterisiert die gute und ökonomische Lenkung eines Schiffes.8

So definiert Foucault einen guten Fürsten folgendermaßen: „Um ein guter Souverän zu sein, muss der Souverän stets ein Ziel vor Augen haben, nämlich ‘das Gemeinwohl und das Heil aller‘ “.9 Als Gemeinwohl definiert Foucault, dass sich alle an die Gesetze halten, ihren ihnen auferlegten Aufgaben nachkommen, ihre Gewerbe korrekt betreiben und die öffentliche Ordnung achten. Dabei gilt weiterhin, dass im mittelalterlichen Machttypus des souveränen Fürsten das „Gemeinwohl“ mit der Vermehrung des Reichtums des Fürsten in seinem Territorium gleichzusetzen ist und die Einhaltung der „Gesetze“ durch die Untertanen dafür eine Voraussetzung ist. So schreibt Foucault: „Dieses Fürstentum als das Verhältnis des Fürsten zu seinen Untertanen und zu seinem Territorium gilt es zu schützen und nicht direkt oder grundlegend das Territorium und seine Bevölkerung.“10

Um die Kunst des Regierens weiterzuentwickeln, muss man nach Foucault die Rolle der Familie durch den Faktor „Bevölkerung“ ersetzen. „Diese Verschiebung der Familie von der Ebene des Modells zur Ebene der Instrumentalisierung ist absolut fundamental.“11 Die Familie tritt in den Hintergrund für den Souverän, die Bevölkerung ist vielmehr Zweck und Instrument der Regierung. In die Familien greift der Staat nur ein, um Einfluss in der Bevölkerung zu nehmen. Letztlich ist die Bevölkerung das Instrument der Regierung, mit Hilfe dessen die Regierung ihre Ziele erreicht. So ist die Bevölkerung das Subjekt und Objekt der Regierungsbemühungen.12 Unter Objekt versteht man in diesem Zusammenhang, dass die Regierung in ihren Beobachtungen und ihrem Wissen die Bevölkerung stets im Auge behalten muss. Die notwendigen Analysen zwischen Bevölkerung, Territorium und Reichtum bilden die Wissenschaft der „politischen Ökonomie“.13 Damit werden der Regierung neue Wege ermöglicht, um durch Interventionen in die Ökonomie und Bevölkerung des gesamten Territoriums den Staat zu lenken.

An diesen Ausführungen wird deutlich, dass Foucault mit dem Machttypus des souveränen Fürsten in einem mittelalterlichen Staat ein historisches Beispiel zur Erläuterung wählt. Es geht ihm letztlich um die Herausarbeitung des Prinzips der Gouvernementalität im liberalen Staat ab dem 18. Jahrhundert. In diesem Staat ist auch das Gemeinwohl zu fördern, sind Gesetze und die öffentliche Ordnung einzuhalten und die Gewerbe ordentlich zu betreiben. Das Gemeinwohl wird in diesem Staat aber auf die ökonomische, also bestmögliche Versorgung der gesamten Bevölkerung bezogen und nicht mehr nur auf das Wohl des souveränen Fürsten. Die Entwicklung zur politischen Ökonomie beinhaltet daneben die Beachtung der verschiedenen Versorgungswünsche der Bevölkerung, aus denen im Sinne von politischen Abwägungen zwischen Alternativen auszuwählen ist.

Foucault verweist als zweiten Machttypus in der „Kunst des Regierens“, die sich historisch weiterentwickelt hat, auch auf die Disziplin im 17. und 18. Jahrhundert, die sich in Armeen, Werkstätten und Schulen manifestiert und durchgesetzt wird. Für eine ökonomische Führung der Bevölkerung sind Disziplin und Verwaltung der Bevölkerung ausschlaggebend. In Foucaults Worten normalisiert die Disziplin. Sie ist der Maßstab, nach dem analysiert, klassifiziert und optimiert wird. „… die Disziplin legt die Verfahren […] fest und etabliert schließlich von da ausgehend die Spaltung zwischen denen, die als untauglich, als unfähig angesehen werden, und den anderen.“14

Die gouvernementale Führung ist nach Foucault der dritte Machttypus des Regierens eines Staates. Dieser Machttypus entwickelt sich ab dem 18. Jahrhundert mit dem Entstehen des liberalen Staates. Foucault ersetzt dabei aber nicht einen Machttypus durch einen anderen, also die „… Gesellschaft der Souveränität durch eine Gesellschaft der Disziplin und anschließend eine Gesellschaft der Disziplin durch eine […] Regierungsgesellschaft […]. In Wirklichkeit hat man ein Dreieck: Souveränität - Disziplin - gouvernementale Führung, dessen Hauptzielscheibe die Bevölkerung und dessen wesentliche Mechanismen die Sicherheitsdispositive sind.“15 An diesem Zitat sieht man, dass Foucault an historischen und realen Beispielen Machttypen des Regierens darstellt, dass er sie aber gleichzeitig als abstrakte Entwicklungsstufen von der „Kunst des Regierens“ zur „politischen Ökonomie“ versteht.

Um zu erklären, was Sicherheitsdispositive sind, müssen wir auf eine andere Vorlesung von Foucault schauen, wo er über die Sicherheit spricht. Sicherheitsdispositive gehören zu einer der drei Möglichkeiten, Regierungshandeln und Regierungstechniken zu strukturieren, neben den Gesetzen und dem Disziplinarmechanismus. Regierungen können demnach Gesetze erlassen und deren Einhaltung durchsetzen. Sie können Disziplinnormen vorgeben und taugliches Verhalten fördern oder abweichendes Verhalten bestrafen. Sie können schließlich mit Sicherheitsdispositiven gesellschaftliche Probleme analysieren, verwalten und regulieren.

Gesetze werden von einem Herrscher oder auch einer Regierung beschlossen und sind von der Bevölkerung zu befolgen. Das Befolgen dieser Gesetze und die Festlegung von Strafen, wenn man dagegen verstößt, sind ein wichtiger Punkt im Sicherheitssystem insbesondere des souveränen Staates. Gehorsamkeit gehört im 16. Jahrhundert zu einer wichtigen Bedingung dafür, dass der Souverän als mächtig gilt.16

Der Disziplinarmechanismus erlaubt es, Individuen zu analysieren, zu überwachen, zu zergliedern und ihr Verhalten zu verändern. Dabei werden polizeiliche, medizinische und psychologische Regierungstechniken angewandt. Der Disziplinarmechanismus erlaubt es auch, Regierungshandeln nach bestimmten Zielen zu klassifizieren und diese möglichst optimal zu erreichen. So sagt Foucault: „… die Disziplin klassifiziert die so gekennzeichneten Elemente nach Maßgabe bestimmter Ziele“.17 Die Disziplin nimmt auch die Abspaltung des Normalen („taugliches Verhalten“) von dem Abnormalen („anderes Verhalten“) vor, dass man auf das Verhalten der Bevölkerung anwenden kann. Ein Beispiel für den Disziplinarmechanismus ist bei Foucault die Impfung von Pocken.18 Pockenepidemien werden nach empirisch gewonnenen Verhaltensnormen und Praktiken bekämpft. Es fehlen aber noch die Erkenntnisse der späteren medizinischen Theorie. Die Praktiken sind noch nicht „allgemein anwendbar, sicher, präventiv“.19

Schließlich werden von Foucault Sicherheitsdispositive als Hauptmerkmal und Regierungstechniken des gouvernemental regierten Staates eingeführt. Regierungshandeln orientiert sich nicht mehr nur an erlaubtem und verbotenem oder an tauglichem und anderem Verhalten, sondern es wird mit statistischen empirischen Methoden ein wahrscheinlicher Mittelwert gesucht zur Begrenzung des Akzeptablen.20 Als Beispiel nennt Foucault das wahrscheinliche Sterberisiko, das für jedes Individuum in Abhängigkeit von dessen Alter und Wohnort bestimmt werden kann.21 Die medizinische Versorgung der Bevölkerung kann dadurch wissenschaftlich abgesichert werden.

Foucault prägt zusammenfassend den Begriff der Gouvernementalität mit drei verschiedenen Bedeutungen. In der ersten Bedeutung umfasst Gouvernementalität das gesamte Regierungshandeln, mit dem Macht in der Bevölkerung ausgeübt wird. Die Machtausübung orientiert sich dabei an den Erkenntnissen der politischen Ökonomie und benutzt Sicherheitsdispositive als technisches Instrument der Regierung.22 In der zweiten Bedeutung hat sich Gouvernementalität als vorrangiger Machttypus gegenüber dem Machttypus der Souveränität und dem Machttypus der Disziplin herausgebildet.23. Als dritte Bedeutung versteht Foucault unter Gouvernementalität das Ergebnis des Entwicklungsprozesses, „… durch den der Gerechtigkeitsstaat des Mittelalters, der im 15. Und 16. Jahrhundert zum Verwaltungsstaat geworden ist, sich […] ‚gouvernementalisiert‘ hat.“24

Zusammenfassend sollen für die weiter unten vorgenommene Überprüfung der Übertragbarkeit der Gouvernementalitätstheorie Foucaults am Beispiel Afghanistan jeweils die Begriffspaare Machttypus mit dazugehörender Regierungstechnik herangezogen werden: der Souveränitätsstaat mit seinen Gesetzen, der Verwaltungsstaat mit seinen Disziplinarvorschriften sowie der Regierungssaat mit seinen Sicherheitsdispositiven. Es wird also zu prüfen sein, inwieweit sich Afghanistan im Sinne Foucaults hin zu einem Regierungsstaat mit Sicherheitsdispositiven entwickelt hat oder entwicklungsgeschichtlich früher anzusiedelnde Machttypen des Regierens mit der dazugehörenden Regierungstechnik existieren.

3. Einführung in Afghanistan

Um über Afghanistans Gesellschaft zu sprechen, muss man die Geschichte Afghanistans kennen. Wenn man die ganze Geschichte Afghanistan kennen will, die mit Balgh anfängt, über die antike Ariana, dann über das mittelalterliche Khorassan bis heute in die islamische Republik Afghanistan geht, würde das den Rahmen einer Hausarbeit sprengen. Deshalb versuche ich nur einen kleinen Ausschnitt aus der Geschichte und der jetzigen Situation Afghanistans wiederzugeben, der für die nachfolgende Arbeit wichtig ist.

In Afghanistan leben über 50 verschiedene Ethnien, die verschiedene Sprachen sprechen.25 Die größten Bevölkerungsgruppen sind die Paschtunen und die Tadschiken. Die zwei Hauptamtssprachen sind Dari und Paschto. Der Name Afghanistan bezeichnete früher das Gebiet der Paschtunen und damit nur einen kleinen Teil des heutigen Afghanistan. Später im 19. Jahrhundert wurde der Name für das ganze Land benutzt. Schon allein diese Namensgebung sorgte für Spannungen zwischen den Paschtunen und den anderen Ethnien. Viele dieser Ethnien fühlen sich noch heute ihrer Nationalität beraubt, wenn sie die „paschtunische“ Nationalität als ihre Nationalität akzeptieren müssen.

Im 19. Jahrhundert wehrte sich Afghanistan gegen das britische Reich, das damals Indien besetzte. Nach drei Kriegen und mit Hilfe der Stammesführer erreichte Afghanistan im Jahre 1919 in einem Friedensvertrag die Anerkennung als unabhängiger Staat durch das britische Reich. Dennoch versuchte das britische Reich weiterhin, seinen Einfluss in Afghanistan auszuweiten und das britische Reich half bei einem Staatsstreich von dem Paschtunen Mohammed Nadir Schah gegen den amtierenden Paschah (König) Habibullah Kalakani. Kalakani war der erste nicht paschtunische Paschah (König) von Afghanistan. So unterstützte das britische Reich den fortlaufenden Bruch zwischen den Paschtunen und den anderen Ethnien.

Bis dahin hatten sich in ländlichen Bereichen einige autonome Stammesgebiete unter Stammesführern gebildet, besonders im Gebiet der Paschtunen. Als die Demokratische Volkspartei Afghanistan (DVPA) im Jahre 1978 die Macht ergriff und den paschtunischen Mohammed Nadir Schah stürzte, führte das zu einem offenen Bruch zwischen der zentralen Regierung in Kabul und der paschtunischen Bevölkerung auf dem Land.

[...]


1 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000)

2 (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006)

3 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 42)

4 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 48)

5 vgl. (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 49)

6 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 49)

7 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 52)

8 vgl. (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 51)

9 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 53)

10 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 45)

11 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 61)

12 vgl. (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 61)

13 vgl. (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 62)

14 (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006, S. 89)

15 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 64)

16 vgl. (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006, S. 105)

17 (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006, S. 89)

18 vgl. (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006, S. 90)

19 (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006, S. 91)

20 vgl. (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006, S. 93)

21 vgl. (Foucault, Sicherheit, Territorium, Bevölkerung , 2006, S. 94)

22 vgl. (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 64)

23 vgl. (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 64)

24 (Foucault, Die Gouvernementalität, 2000, S. 65)

25 (Schetter, Kleine Geschichte Afghanistans, 2016)

Details

Seiten
28
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668639140
ISBN (Buch)
9783668639157
Dateigröße
461 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v388838
Institution / Hochschule
Universität Paderborn
Note
1.0
Schlagworte
lässt gouvernementalitätstheorie foucault machtausübung afghanistan

Autor

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Titel: Lässt sich die Gouvernementalitätstheorie von Foucault auf die Machtausübung in Afghanistan übertragen?